Course Catalog

Study Program WiSe 2023/2024

Pflegewissenschaft - dual

Dual-Studierende

Pflichtmodule im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

Modul GS 1 Wissenschaftliches Arbeiten/Scientific working methods

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 9 CP, 2 Seminare und 1 Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg1-1Einführung in die Pflegewissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 SFG 0140 Online (2 Teaching hours per week)
Maite Schlacke
11-PW-BA-Pfleg1-2Einführung in die Technik wissenschaftlichen Arbeitens

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Birte Berger-Höger
11-PW-BA-Pfleg1-3TTutorium
Techniken des wisschenschaftlichen Arbeitens

Tutorial (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 Cog 1370
Julia Konrad

Modul 1.0: Theoretische Grundlagen/Theoretical fundamentals

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 8 CP, 2 Seminare und 1 Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg2-1Pflegewissenschaftliche Grundbegriffe und Bezugswissenschaften

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Kathrin Seibert
11-PW-BA-Pfleg2-2Einführung in die klinische Forschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Maite Schlacke

Modul 2 Diagnostik/Nursing diagnostics

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semetrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg3-1Grundlagen pflegerischer Diagnostik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)
Pia von Boetticher
11-PW-BA-Pfleg3-2Methoden qualitativer Diagnostik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Dipl.-Psych. Joerg-Friedrich Gampper

Modul 3 Intervention/Nursing interventions

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 12 CP, 4 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg8-1Ethik - Grundlagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Dr. Heiner Friesacher

Modul 4 Evaluation und Qualitätssicherung/Evaluation and quality assurance

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg7-1Versorgungsforschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Janissa Altona, M.A.

Modul 5 Versorgungssettings und Zielgruppen/Nursing care settings and target groups

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (wolf-ostermann@uni-bremen.de)

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg9-1Eine andere Sicht auf die Entstehung der sporadischen Form der Alzheimerkrankheit

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 03.11.23 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 17.11.23 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 12.01.24 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 26.01.24 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Prof. Dr. med. Norbert Wrobel

Pflichtmodul nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 16 Organisationsentwicklung/Organizational development

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg7-1Versorgungsforschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Janissa Altona, M.A.
11-PW-BA-Pfleg7-2Versorgungssteuerung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)
Ellen Johanna Dunker, M.Sc.

Pflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

Modul FD 1 Theorie und Praxis der Pflegedidaktik/Theory and practice of teaching in nursing education

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

9 CP, 3 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg FD1-1Einführung in die Pflegedidaktik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
11-PW-BA-Pfleg FD1-2Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichtseinheiten

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Wahlpflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

aus der beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft im Umfang von 6 CP

Modul BBP-1.2 Begleitung der Lernenden und ihres Lernprozesses/Mentoring learners and their learning process

Modulverantwortlich: Dr. Christian Staden

6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
12-M90-M7-870Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung I
Media in vocational education and traininig I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 ECO5 2.07 (2 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden
12-M90-M7-871Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung I

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 ECO5 2.07 (2 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden

Modul BBP-1.4 Handlungsfelder des Bildungsmanagements

Modulverantwortlich: Dr. Christian Staden
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg-BP3Berufspädagogik III: Berufsbildung in internationalen Kontexten

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 ECO5 2.07 (4 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden

Wahlbereich im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und für den Schwerpunkt Lehre

Modul 8: Ethik/Nursing ethics

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg8-1Ethik - Grundlagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Dr. Heiner Friesacher

Modul 10 Professionalisierung national und international/Professionalisation national and international

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg10-1Stellenwert der Pflege im demografischen Wandel

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 24.11.23 14:00 - 19:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2
Sat. 25.11.23 10:00 - 16:00 SFG 0150
Fri. 19.01.24 14:00 - 19:00 GRA2 0180
Sat. 20.01.24 10:00 - 16:00 GRA2 0180

In der Veranstaltung wird zu Beginn auf die demografische Entwicklung eingegangen und die Auswirkungen auf die gesundheitliche und pflegerische Versorgung beleuchtet. Es wird die Frage untersucht, was der Fachkräftemangel in einer älterwerdenden Gesellschaft für Auswirkungen auf den Bereich der Pflege haben wird. Sodann werden juristische Grundlagen (für Nicht-Juristinnen und Nicht-Juristen!) der Gesetzgebung im Bereich Gesundheitsrechterörtert.
Im 2. Teil werden die Pflegeversicherung, die Familienpflegezeit und die Pflegeberufe mit ihren rechtlichen Grundlagen und ihren praktischen Implikationen erörtert.
Es können Leistungsnachweise in Form von Referaten mit schriftlicher Ausarbeitung erstellt werden.

Prof. Dr. Matthias Gerhard von Schwanenflügel, Honorarprofessor
11-PW-BA-Pfleg10-2Journal Club für angehende Pflegelehrende – Unterrichtsinhalte forschungsbasiert vorbereiten

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)

Das nachfolgend beschriebene Lernangebot richtet sich insbesondere an Studierende, die eine Lehrtätigkeit im Berufsfeld Pflege anstreben und die ihre im Studium erworbenen Kenntnisse zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden vertiefen möchten:
Seit nunmehr über 15 Jahren sind Pflegelehrende in Deutschland gesetzlich verpflichtet, ihre Pflegeunterrichte auf eine - soweit es der derzeitige Erkenntnisstand zulässt - (pflege-)wissenschaftlich abgesicherte inhaltliche Basis zu stellen.
Der Anspruch an eine wissenschaftliche Fundierung von pflegerischen Unterrichtsinhalten fordert Pflegelehrende enorm heraus und verlangt ihnen neben der Kompetenz, wissenschaftliche Literatur systematisch zu recherchieren insbesondere auch die Kompetenz ab, Forschungsstudien sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache zu lesen, zu verstehen und kriteriengeleitet zu bewerten bzw. Evidenzsynthesen zu erstellen.
Sowohl empirische Studien als auch eigene Erfahrungen im Austausch mit Pflegelehrenden und -studierenden in den letzten zehn Jahren geben Hinweise darauf, dass bis heute in der deutschen Pflegeausbildung nicht davon auszugehen ist, dass Lernenden überwiegend (pflege-)wissenschaftlich fundierte Lernangebote von ihren Lehrenden gemacht werden. Die Hintergründe hierfür sind sicher vielschichtig.
Eine - möglicherweise bedeutsame - Ursache könnte darin liegen, dass angehende Pflegelehrende wissenschaftliche Arbeits- und Denktechniken der Literaturrecherche und v.a. des Lesens, der Analyse sowie der kritischen Bewertung von Forschungsstudien und systematischen Übersichtsarbeiten in ihrem Studium eventuell nicht ausgiebig genug trainieren.
Die praktisch ausgerichtete Lehrveranstaltung „Journal Club für angehende Pflegelehrende – Unterrichtsinhalte forschungsbasiert vorbereiten“ setzt an dieser Stelle an und zielt darauf ab, Studierende zu unterstützen, relevante Forschungsstudien und systematische Reviews (z.B. für ihre im Studium zu entwickelnden Pflegeunterrichte bzw. für ihre Haus- und Abschlussarbeiten) gemeinsam zu lesen, kriteriengeleitet zu bewerten und zu diskutieren.
Mit diesem Lernangebot sollen eine Kultur des fachlichen Austauschs über aktuelle, für Pflegelehrende relevante Forschungsergebnisse und ein vertrauterer Umgang mit internationalen und nationalen Fachzeitschriften gefördert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher ein intensives, gemeinsames und begleitetes Einüben dieser Techniken.

Dr. phil. Gerlinde Klimasch

Modul 23A Gesundheitsökonomie I/Health economy (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-Öko I-1Gesundheitsökonomie I
Health Economics I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 08:00 - 10:00 SFG 0150 (2 Teaching hours per week)
Heinz Rothgang

Wahlbereich nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 11 Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Ansgar Gerhardus

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-TheMo-2aDie Public-Health-Perspektive am Beispiel seltener Erkrankungen
Public Health Perspectives: the Example of Rare Diseases

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 Teaching hours per week)

Während jede einzelne seltene Erkrankung für sich selten vorkommt, so sind „die Seltenen“ jedoch vielzählig und betreffen sehr viele Menschen. Weltweit sind bislang etwa 8.000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt, allein in Deutschland sind etwa 4 Mio. Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen.
Im Seminar gestalten wir einen Einstieg in Ihr Public Health Studium, in dem wir am Beispiel der seltenen Erkrankungen erfahren, was es bedeutet gesundheitsrelevante Probleme bzw. Zustände aus einer Public Health-Perspektive zu betrachten. Sie lernen verschiedene Sichtweisen auf das Thema kennen und üben es diese zu vergleichen bzw. in einen Zusammenhang zu bringen. Bezogen auf seltene Erkrankungen lernen wir exemplarisch ein paar Krankheitsbilder kennen und analysieren die Diagnose und Versorgung seltener Erkrankungen, gesellschaftliche und soziokulturelle Aspekte, ökonomische Aspekte, Ethik, Forschung sowie aktuelle Bestrebungen und Bedarfe im Themenbereich.

Dr. Imke Schilling
11-PH-BA-TheMo-2bDie Public-Health-Perspektive am Beispiel seltener Erkrankungen
Public Health Perspectives: the Example of Rare Diseases

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GRA2 0140 (2 Teaching hours per week)

Während jede einzelne seltene Erkrankung für sich selten vorkommt, so sind „die Seltenen“ jedoch vielzählig und betreffen sehr viele Menschen. Weltweit sind bislang etwa 8.000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt, allein in Deutschland sind etwa 4 Mio. Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen.
Im Seminar gestalten wir einen Einstieg in Ihr Public Health Studium, in dem wir am Beispiel der seltenen Erkrankungen erfahren, was es bedeutet gesundheitsrelevante Probleme bzw. Zustände aus einer Public Health-Perspektive zu betrachten. Sie lernen verschiedene Sichtweisen auf das Thema kennen und üben es diese zu vergleichen bzw. in einen Zusammenhang zu bringen. Bezogen auf seltene Erkrankungen lernen wir exemplarisch ein paar Krankheitsbilder kennen und analysieren die Diagnose und Versorgung seltener Erkrankungen, gesellschaftliche und soziokulturelle Aspekte, ökonomische Aspekte, Ethik, Forschung sowie aktuelle Bestrebungen und Bedarfe im Themenbereich.

Dr. Imke Schilling
11-PH-BA-TheMo-2cDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Tabak- und Nikotingebrauch (in English)
Public Health Perspectives: The Example of Tobacco and Nicotine

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)

Tobacco use is one of the biggest public health threats the world has ever faced, killing more than 8 million people a year, including around 1.2 million deaths from exposure to second-hand smoke (WHO). Learn about tobacco and nicotine use, its health effects and its effects on the (global) burden of disease and thus, its relevance to Public Health. Gain a better understanding of factors contributing to socially patterned tobacco use and cessation outcomes and various forms of interventions for smoking cessation.

By completing this seminar, learners will:

• Know the current prevalence and overall trends of combustible tobacco use in Germany and worldwide
• Gain an understanding of the health effects of smoking
• Understand the social determinants of smoking
• Be able to identify factors contributing to difficulties with smoking cessation
• Learn about the various forms of interventions for smoking cessation
• Be able to explain the concept of harm reduction with the example of vaping
• Gain Knowledge about novel approaches to smoking cessation (i.e., mHealth)

Dr. Tina Jahnel
11-PH-BA-TheMo-2dDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
The public health perspective using the example of pregnancy, birth and the postpartum period

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)

Die Geburt eines Kindes hat eine große Bedeutung für die Familie und das unmittelbare Umfeld des Kindes, rückt aber auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene immer mehr in das öffentliche Interesse. Die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett hat ein großes Potenzial zur Gesundheitsförderung einzelner Personen, ganzer Familien sowie Bevölkerungsgruppen. Es zeigen sich aber auch Probleme beispielsweise durch eine Über-, Unter- oder Fehlversorgung in einzelnen Bereichen und für einzelne Bevölkerungsgruppen und -schichten. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Versorgung in den Phasen der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbetts. Nach dem Seminar kennen Sie:

• grundlegende medizinische, psychologische und soziale Veränderungsprozesse und geeignete Interventionen diese Prozesse zu fördern
• Versorgungsmodelle rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und setzen sich im Zuge dessen auch mit der Bremer Versorgungslandschaft auseinander
• mögliche belastende Lebensumstände rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und Möglichkeiten, diese zu verbessern
• wichtige Berufsgruppen und Anlaufstellen rund um die Versorgung und beschäftigen sich mit ihrer Zusammenarbeit untereinander
• aktuelle gesellschaftliche und politische Bestrebungen förderlich auf die Versorgung von Mutter, Kind und der ganzen Familie einzuwirken

Lydia Wendt
11-PH-BA-TheMo-2eDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Ernährung und Gesundheit
The Example of Public Health Nutrition

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)

Jede und jeder von uns muss jeden Tag essen um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Dies macht das Thema ‚Ernährung‘ zu einem gesellschaftlich sehr relevanten Thema. In unserem Seminar widmen wir uns der Public Health Perspektive auf die Ernährung der Bevölkerung. Wir werden einige der in der Vorlesung gelernten Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit auf spezifische Ernährungsthemen anwenden, vergleichen und diskutieren. Wir lernen zum Beispiel welche Faktoren mit dem Zugang zu einer adäquaten Ernährung zusammenhängen oder welche Bevölkerungsgruppen besonders vulnerabel sind und mit welchen Maßnahmen wir diese Gruppen unterstützen können. Dafür lernen wir zunächst alle relevanten Begriffe und Akteur:innen kennen, die wir dann mit Themen aus der Disziplin Public Health Nutrition verknüpfen und dabei gesellschaftliche und soziodemographische Faktoren berücksichtigen.

Dr. Hannah Jilani
11-PH-BA-TheMo-2fDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Ernährung besonderer Gruppen
The public health perspective using nutrition of special groups as an example

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 Achterstr. 30 1.550 (2 Teaching hours per week)

Ziel des Seminars ist, eine Unterrichtseinheit zu entwickeln, durchzuführen und anschließend in einem Protokoll (Hausarbeit) zu reflektieren. Die Formulierung von Zielen für gesundheitsförderliche Maßnahmen, das Ableiten von geeigneten Methoden und die abschließende Erfolgsprüfung (Evaluation) sind zentrale Meilensteine in der Implementierung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention.
In der Unterrichtseinheit sollen die Studierenden vermitteln:
• Welche Ernährungsprobleme bestehen bei besonderen Bevölkerungsgruppen?
• Welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen könnten die Lage verbessern?
• Welche hinderlichen und förderlichen Faktoren dabei müssen berücksichtigt werden?

Nach einer Einführung in
a) die Methoden der Ernährungserhebung,
b) Beispiele für Modelle von Gesundheit und Krankheit,
c) Wissenschaftliches Arbeiten
lehnt sich das Format inhaltlich an die Anwendung unterschiedlicher Modelle und Theorien im Bereich Ernährung an. Das Seminar vermittelt einen praktischen Eindruck in berufsbezogene Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention im Bereich Ernährung, zu denen die Vermittlung von Projektinhalten/-Erfolgen an unterschiedliche Zielgruppen gehört.

***
The aim of the seminar is to develop and implement a teaching unit and then to reflect on it in a protocol (term paper). The formulation of goals for health-promoting measures, the identification of suitable methods and the final effect evaluation are central milestones in the implementation of health promotion and prevention measures.
In the teaching unit, the students should convey:
  • What nutrition problems exist among special populations?
  • What health promotion interventions could improve the situation?
  • What are the barriers and facilitators to be considered?

After an introduction to
(a) Methods for dietary data collection,
(b) Examples of models/theories of health and disease,
© Scientific working
the format is based on the application of different models and theories in the field of nutrition. The seminar provides a practical insight into job-related tasks of health promotion and prevention in the field of nutrition, which include the communication of project content/achievements to different target groups.

Dr. Antje Hebestreit

Modul 13B Epidemiologie II/Epidemiology II (BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-Epi II-1Epidemiologie II
Epidemiology II

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 Teaching hours per week)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
11-PH-BA-Epi II-2bEpidemiologie II
Epidemiology II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)
Pia Hasselder
11-PH-BA-Epi II-2eEpidemiology II (englischsprachig) (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 2.690 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Elida Sina ((LB))
11-PH-BA-Epi II-2fEpidemiologie II
Epidemiology II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 Teaching hours per week)
Dr. Stefanie Dreger
11-PH-BA-Epi II-T1Tutorium 1 Epidemiologie II
Tutorial

Tutorial (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 10:00 GRA2 0180
Viktoria Wiesner ((T))

Modul 21-a Soziale Ungleichheit und Gesundheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Dr. Lorraine Frisina Doetter

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-SozUn-2aRassismus und Gesundheitliche Ungleichheiten (Bilingual: Deutsch/Englisch)
Racism and health inequalities (bilingual: German/English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (4 Teaching hours per week)
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 14:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 GRA2 0140

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen ‚sozialen Statusgruppen‘, die typischerweise in Bezug auf Geschlecht und/oder Gender, ethnische Herkunft oder in Form von Rassismus, und anderen Formen von Diskriminierung konstruiert werden. Ihre Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als „soziale Determinanten von Gesundheit“ zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Seminar den Studierenden eine theoretische Einführung in das Studium der sozialen Determinanten von Gesundheit (Teil 1, Theorie) sowie eine vertiefte Untersuchung der Rolle von Rassismus als soziale Determinante auf der Metaebene (Teil 2, Fallstudie). (In diesem Seminar betrachten wir „Rasse“ als soziales Konstrukt, welches die sozioökonomische und politische Realität vieler Menschen bestimmt, insbesondere - aber nicht ausschließlich - in Ländern wie den Vereinigten Staaten, in welchen seit Generationen soziale Klüfte zwischen rassisch definierten Gruppen bestehen.) Dabei werden wir ein theoretisches Instrumentarium zum Verständnis der kausalen Pfade entwickeln, die von verschiedenen Arten von Rassismus - institutionellem, interpersonellem und internalisiertem Rassismus - zu negativen Gesundheitsoutcomes führen. Wir werden uns vor allem auf die Auswirkungen von institutionellem oder strukturellem Rassismus auf das Leben Schwarzer Amerikaner:innen, der Latinx Community, und Native Americans konzentrieren. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen diese gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie Rassismus die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt.

Die folgenden Lernziele sind vorgesehen:

Bis zum Abschluss des Seminars werden die Studierenden lernen:

1. ein umfassendes Verständnis von den Grundkonzepten ‚Gerechtigkeit,‘ ‚Gesundheitspolitik,‘ ‚Public Health,‘ und ‚Ungleichheit‘ sowie der Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erlangen;
2. einen Überblick über die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen in Deutschland, sowie bestimmten Gruppen in anderen Ländern, vor allem in den USA, zu bekommen;
3. die gesellschaftlichen Ursachen bzw. Faktoren sozialer Ungleichheit identifizieren und kritisch zu hinterfragen;
4. das Verhältnis zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung genauer zu betrachten und zu verstehen;
5. einen tieferen Einblick in die Auswirkungen von spezifischen sozialen Ursachen auf Gesundheit insb. Bildungschancen, Gesundheitsversorgung, Housing und Umweltpolitik, und Strafjustiz, zu erlangen.

Aufbau des Seminars
Vor diesem Hintergrund ist das Seminar in zwei Teilen strukturiert:

Der erste allgemeine Teil stellt die Grundlagen und -konzepte dar.
Diese Grundlagen bilden dann das Handwerkzeug für den zweiten konkreteren Teil, in dem die erlernten Konzepte, Theorien, Daten und historischen Hintergründe des Seminars auf insgesamt vier konkrete Themengebiete bzw. Fallstudien angewendet werden. Die Fallstudien dienen als Vertiefung in die Forschung über die Rolle von Rassismus als soziale Determinante von Gesundheit in vier sozialpolitischen Bereichen in den USA:
1. Bildungssystem
2. Housing und/oder Umweltpolitik
3. Strafjustizsystem
4. Gesundheitssystem
Ziel Ihres Referats ist es, zunächst eine Zusammenfassung der Situation (d.h. Problemdefinition,
Beschreibung des Status quo oder historischer Entwicklungen in diesem sozialpolitischen Bereich) zu präsentieren; die Erkenntnisse darüber darzulegen, wie sich diese politischen Entwicklungen und Praktiken in spezifischen sozialen Determinanten der Gesundheit ausdrücken; und zu erörtern, wie (gemäß von Theorie und Daten) die genannten sozialen Determinanten die Gesundheit und das Wohlbefinden der zu untersuchenden gesellschaftlichen Gruppe beeinflussen.

Dr. Lorraine Doetter
11-PH-BA-SozUn-2bRassismus und Gesundheitliche Ungleichheiten (Bilingual: Deutsch/Englisch)
Racism and health inequalities (bilingual: German/English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 12:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (4 Teaching hours per week)

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen ‚sozialen Statusgruppen‘, die typischerweise in Bezug auf Geschlecht und/oder Gender, ethnische Herkunft oder in Form von Rassismus, und anderen Formen von Diskriminierung konstruiert werden. Ihre Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als „soziale Determinanten von Gesundheit“ zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Seminar den Studierenden eine theoretische Einführung in das Studium der sozialen Determinanten von Gesundheit (Teil 1, Theorie) sowie eine vertiefte Untersuchung der Rolle von Rassismus als soziale Determinante auf der Metaebene (Teil 2, Fallstudie). (In diesem Seminar betrachten wir „Rasse“ als soziales Konstrukt, welches die sozioökonomische und politische Realität vieler Menschen bestimmt, insbesondere - aber nicht ausschließlich - in Ländern wie den Vereinigten Staaten, in welchen seit Generationen soziale Klüfte zwischen rassisch definierten Gruppen bestehen.) Dabei werden wir ein theoretisches Instrumentarium zum Verständnis der kausalen Pfade entwickeln, die von verschiedenen Arten von Rassismus - institutionellem, interpersonellem und internalisiertem Rassismus - zu negativen Gesundheitsoutcomes führen. Wir werden uns vor allem auf die Auswirkungen von institutionellem oder strukturellem Rassismus auf das Leben Schwarzer Amerikaner:innen, der Latinx Community, und Native Americans konzentrieren. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen diese gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie Rassismus die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt.

Die folgenden Lernziele sind vorgesehen:

Bis zum Abschluss des Seminars werden die Studierenden lernen:

1. ein umfassendes Verständnis von den Grundkonzepten ‚Gerechtigkeit,‘ ‚Gesundheitspolitik,‘ ‚Public Health,‘ und ‚Ungleichheit‘ sowie der Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erlangen;
2. einen Überblick über die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen in Deutschland, sowie bestimmten Gruppen in anderen Ländern, vor allem in den USA, zu bekommen;
3. die gesellschaftlichen Ursachen bzw. Faktoren sozialer Ungleichheit identifizieren und kritisch zu hinterfragen;
4. das Verhältnis zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung genauer zu betrachten und zu verstehen;
5. einen tieferen Einblick in die Auswirkungen von spezifischen sozialen Ursachen auf Gesundheit insb. Bildungschancen, Gesundheitsversorgung, Housing und Umweltpolitik, und Strafjustiz, zu erlangen.

Aufbau des Seminars
Vor diesem Hintergrund ist das Seminar in zwei Teilen strukturiert:

Der erste allgemeine Teil stellt die Grundlagen und -konzepte dar.
Diese Grundlagen bilden dann das Handwerkzeug für den zweiten konkreteren Teil, in dem die erlernten Konzepte, Theorien, Daten und historischen Hintergründe des Seminars auf insgesamt vier konkrete Themengebiete bzw. Fallstudien angewendet werden. Die Fallstudien dienen als Vertiefung in die Forschung über die Rolle von Rassismus als soziale Determinante von Gesundheit in vier sozialpolitischen Bereichen in den USA:
1. Bildungssystem
2. Housing und/oder Umweltpolitik
3. Strafjustizsystem
4. Gesundheitssystem
Ziel Ihres Referats ist es, zunächst eine Zusammenfassung der Situation (d.h. Problemdefinition,
Beschreibung des Status quo oder historischer Entwicklungen in diesem sozialpolitischen Bereich) zu präsentieren; die Erkenntnisse darüber darzulegen, wie sich diese politischen Entwicklungen und Praktiken in spezifischen sozialen Determinanten der Gesundheit ausdrücken; und zu erörtern, wie (gemäß von Theorie und Daten) die genannten sozialen Determinanten die Gesundheit und das Wohlbefinden der zu untersuchenden gesellschaftlichen Gruppe beeinflussen.

Dr. Lorraine Doetter
11-PH-BA-SozUn-2cSoziale Ungleichheiten, Gerechtigkeit und Gesundheit am Beispiel Adipositas

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 14:00 GRA2A 0050/60 (4 Teaching hours per week)

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen 'sozialen Statusgruppen', die zu Diskriminierungen führen können. Die Auswirkungen verschiedener sozialer Einflussfaktoren auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als "soziale Determinanten von Gesundheit" zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.
Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von "sozialer Gerechtigkeit" sprechen? Dieser Frage gehen wir aus der Sicht der Public Health Ethik nach. Wir analysieren, welche Ungleichheiten als ungerecht bewertet sind und welche Strategien sich im Gesundheitssystem bzw. in der Gesellschaft angesichts bestehender Ungerechtigkeiten einfordern lassen. Am Beispiel des hohen Körpergewichts (medizinisch auch bekannt als Adipositas) rekonstruieren wir gängige Theorien der Gesundheitsgerechtigkeit. Mit ihrer Hilfe wollen wir kulturelle Rahmungen und mögliche Stigmatisierungen bzw. Diskriminierungen in Bezug auf Körpernormen kritisch aufarbeiten und die Bedürfnisse von schwergewichtigen Menschen näher verstehen. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen dieser gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie hohes Körpergewicht die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigen kann.
Das Seminar setzt die Lektüre englischer und deutscher Texte sowie die Bereitschaft zur gemeinsamen Diskussion voraus.

PD Dr. Solveig Lena Hansen
11-PH-BA-SozUn-2dGender and global health inequalities (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 GRA2A 0050/60 (4 Teaching hours per week)

Social inequalities manifest in many forms within and between societies: in systematic differences in access to education, housing, employment and wealth, as well as in access to health care and other forms of social protection. Differences tend to emerge along particular dividing lines or between 'social status groups' which in turn can lead to discrimination. The impact of various social determinants on physical and mental health, both at the individual and collective level, is profound and should be understood as 'social determinants of health'. Social inequalities are therefore closely linked to health inequalities and this has huge implications for social justice in a society.

This seminar provides both a theory-based introduction to social determinants of health (part 1, theory) and a contextual analysis of the role(s) that gender plays as a social determinant (part 2, case study). We will examine constructs of gender in Global Health research and practice, analyze who profits and who is harmed by which attributions, and reflect on our own positionality as researchers and Public Health practitioners when designing, implementing and evaluating interventions that (also) address gender justice.

Course language is English and we will read English texts and watch English film excerpts, but you are always welcome to talk German in class.

Prof. Dr. Melanie Böckmann

Modul 31 Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Benjamin Schüz

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-EinPräg-1Einführung in Prävention und Gesundheitsförderung
Foundation of Health Promotion and Prevention of Disease

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 NW1 H 1 - H0020 (2 Teaching hours per week)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz

Fortgeschrittene Studierende (mit abgeschlossener Berufsausbildung)

Pflichtmodule im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

Modul GS 1 Wissenschaftliches Arbeiten/Scientific working methods

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 9 CP, 2 Seminare und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg1-1Einführung in die Pflegewissenschaft

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 SFG 0140 Online (2 Teaching hours per week)
Maite Schlacke
11-PW-BA-Pfleg1-2Einführung in die Technik wissenschaftlichen Arbeitens

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Birte Berger-Höger
11-PW-BA-Pfleg1-3TTutorium
Techniken des wisschenschaftlichen Arbeitens

Tutorial (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 Cog 1370
Julia Konrad

Modul 1.0 Theoretische Grundlagen/Theoretical fundamentals

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 8 CP, 2 Seminare und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg2-1Pflegewissenschaftliche Grundbegriffe und Bezugswissenschaften

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Kathrin Seibert
11-PW-BA-Pfleg2-2Einführung in die klinische Forschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Maite Schlacke

Modul 2 Diagnostik/Nursing diagnostics

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg3-1Grundlagen pflegerischer Diagnostik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)
Pia von Boetticher
11-PW-BA-Pfleg3-2Methoden qualitativer Diagnostik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Dipl.-Psych. Joerg-Friedrich Gampper

Modul 3 Intervention/Interventions nursing

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 12 CP, 4 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg8-1Ethik - Grundlagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Dr. Heiner Friesacher

Modul 4 Evaluation und Qualitätssicherung/Evaluation and quality assurance

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg7-1Versorgungsforschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Janissa Altona, M.A.

Modul 5 Versorgungssettings und Zielgruppen/Nursing care settings and target groups

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg9-1Eine andere Sicht auf die Entstehung der sporadischen Form der Alzheimerkrankheit

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 03.11.23 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 17.11.23 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 12.01.24 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Fri. 26.01.24 14:00 - 20:00 GRA2A 0050/60
Prof. Dr. med. Norbert Wrobel

Pflichtmodule nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 16 Organisationsentwicklung/Organizational development

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg7-1Versorgungsforschung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GRA2 0130 (2 Teaching hours per week)
Janissa Altona, M.A.
11-PW-BA-Pfleg7-2Versorgungssteuerung

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 14:00 - 16:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)
Ellen Johanna Dunker, M.Sc.

Pflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

Modul FD 1Theorie und Praxis der Pflegedidaktik/Theory and practice of teaching in nursing education

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

9 CP, 3 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg FD1-1Einführung in die Pflegedidaktik

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck
11-PW-BA-Pfleg FD1-2Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichtseinheiten

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

Wahlpflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

aus der beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft

Modul BBP-1.2 Begleitung der Lernenden und ihres Lernprozesses/Mentoring learners and their learning process (BA Berufliche Bildung)

Modulverantwortlich: Dr. Christian Staden

6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
12-M90-M7-870Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung I
Media in vocational education and traininig I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 ECO5 2.07 (2 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden
12-M90-M7-871Medien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung I

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 18:00 ECO5 2.07 (2 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden

Modul BBP-1.4 Handlungsfelder des Bildungsmanagements (BA Berufliche Bildung)

Modulverantwortlich: Dr. Christian Staden

6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg-BP3Berufspädagogik III: Berufsbildung in internationalen Kontexten

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 ECO5 2.07 (4 Teaching hours per week)
Dr. Christian Staden

Wahlbereich im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

Modul 8 Ethik/Ethics

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Ingrid Darmann-Finck

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg8-1Ethik - Grundlagen

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 18:00 - 20:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)
Dr. Heiner Friesacher

Modul 10 Professionalisierung national und international/Professionalisation national and international

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann

6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
11-PW-BA-Pfleg10-1Stellenwert der Pflege im demografischen Wandel

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 24.11.23 14:00 - 19:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2
Sat. 25.11.23 10:00 - 16:00 SFG 0150
Fri. 19.01.24 14:00 - 19:00 GRA2 0180
Sat. 20.01.24 10:00 - 16:00 GRA2 0180

In der Veranstaltung wird zu Beginn auf die demografische Entwicklung eingegangen und die Auswirkungen auf die gesundheitliche und pflegerische Versorgung beleuchtet. Es wird die Frage untersucht, was der Fachkräftemangel in einer älterwerdenden Gesellschaft für Auswirkungen auf den Bereich der Pflege haben wird. Sodann werden juristische Grundlagen (für Nicht-Juristinnen und Nicht-Juristen!) der Gesetzgebung im Bereich Gesundheitsrechterörtert.
Im 2. Teil werden die Pflegeversicherung, die Familienpflegezeit und die Pflegeberufe mit ihren rechtlichen Grundlagen und ihren praktischen Implikationen erörtert.
Es können Leistungsnachweise in Form von Referaten mit schriftlicher Ausarbeitung erstellt werden.

Prof. Dr. Matthias Gerhard von Schwanenflügel, Honorarprofessor
11-PW-BA-Pfleg10-2Journal Club für angehende Pflegelehrende – Unterrichtsinhalte forschungsbasiert vorbereiten

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 GRA2 0080 (2 Teaching hours per week)

Das nachfolgend beschriebene Lernangebot richtet sich insbesondere an Studierende, die eine Lehrtätigkeit im Berufsfeld Pflege anstreben und die ihre im Studium erworbenen Kenntnisse zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden vertiefen möchten:
Seit nunmehr über 15 Jahren sind Pflegelehrende in Deutschland gesetzlich verpflichtet, ihre Pflegeunterrichte auf eine - soweit es der derzeitige Erkenntnisstand zulässt - (pflege-)wissenschaftlich abgesicherte inhaltliche Basis zu stellen.
Der Anspruch an eine wissenschaftliche Fundierung von pflegerischen Unterrichtsinhalten fordert Pflegelehrende enorm heraus und verlangt ihnen neben der Kompetenz, wissenschaftliche Literatur systematisch zu recherchieren insbesondere auch die Kompetenz ab, Forschungsstudien sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache zu lesen, zu verstehen und kriteriengeleitet zu bewerten bzw. Evidenzsynthesen zu erstellen.
Sowohl empirische Studien als auch eigene Erfahrungen im Austausch mit Pflegelehrenden und -studierenden in den letzten zehn Jahren geben Hinweise darauf, dass bis heute in der deutschen Pflegeausbildung nicht davon auszugehen ist, dass Lernenden überwiegend (pflege-)wissenschaftlich fundierte Lernangebote von ihren Lehrenden gemacht werden. Die Hintergründe hierfür sind sicher vielschichtig.
Eine - möglicherweise bedeutsame - Ursache könnte darin liegen, dass angehende Pflegelehrende wissenschaftliche Arbeits- und Denktechniken der Literaturrecherche und v.a. des Lesens, der Analyse sowie der kritischen Bewertung von Forschungsstudien und systematischen Übersichtsarbeiten in ihrem Studium eventuell nicht ausgiebig genug trainieren.
Die praktisch ausgerichtete Lehrveranstaltung „Journal Club für angehende Pflegelehrende – Unterrichtsinhalte forschungsbasiert vorbereiten“ setzt an dieser Stelle an und zielt darauf ab, Studierende zu unterstützen, relevante Forschungsstudien und systematische Reviews (z.B. für ihre im Studium zu entwickelnden Pflegeunterrichte bzw. für ihre Haus- und Abschlussarbeiten) gemeinsam zu lesen, kriteriengeleitet zu bewerten und zu diskutieren.
Mit diesem Lernangebot sollen eine Kultur des fachlichen Austauschs über aktuelle, für Pflegelehrende relevante Forschungsergebnisse und ein vertrauterer Umgang mit internationalen und nationalen Fachzeitschriften gefördert werden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht daher ein intensives, gemeinsames und begleitetes Einüben dieser Techniken.

Dr. phil. Gerlinde Klimasch

Modul 23A Gesundheitsökonomie I/Health economy I (Modul BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-Öko I-1Gesundheitsökonomie I
Health Economics I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 08:00 - 10:00 SFG 0150 (2 Teaching hours per week)
Heinz Rothgang

Wahlbereich nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 11 Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Ansgar Gerhardus

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-TheMo-2aDie Public-Health-Perspektive am Beispiel seltener Erkrankungen
Public Health Perspectives: the Example of Rare Diseases

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (2 Teaching hours per week)

Während jede einzelne seltene Erkrankung für sich selten vorkommt, so sind „die Seltenen“ jedoch vielzählig und betreffen sehr viele Menschen. Weltweit sind bislang etwa 8.000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt, allein in Deutschland sind etwa 4 Mio. Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen.
Im Seminar gestalten wir einen Einstieg in Ihr Public Health Studium, in dem wir am Beispiel der seltenen Erkrankungen erfahren, was es bedeutet gesundheitsrelevante Probleme bzw. Zustände aus einer Public Health-Perspektive zu betrachten. Sie lernen verschiedene Sichtweisen auf das Thema kennen und üben es diese zu vergleichen bzw. in einen Zusammenhang zu bringen. Bezogen auf seltene Erkrankungen lernen wir exemplarisch ein paar Krankheitsbilder kennen und analysieren die Diagnose und Versorgung seltener Erkrankungen, gesellschaftliche und soziokulturelle Aspekte, ökonomische Aspekte, Ethik, Forschung sowie aktuelle Bestrebungen und Bedarfe im Themenbereich.

Dr. Imke Schilling
11-PH-BA-TheMo-2bDie Public-Health-Perspektive am Beispiel seltener Erkrankungen
Public Health Perspectives: the Example of Rare Diseases

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GRA2 0140 (2 Teaching hours per week)

Während jede einzelne seltene Erkrankung für sich selten vorkommt, so sind „die Seltenen“ jedoch vielzählig und betreffen sehr viele Menschen. Weltweit sind bislang etwa 8.000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt, allein in Deutschland sind etwa 4 Mio. Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen.
Im Seminar gestalten wir einen Einstieg in Ihr Public Health Studium, in dem wir am Beispiel der seltenen Erkrankungen erfahren, was es bedeutet gesundheitsrelevante Probleme bzw. Zustände aus einer Public Health-Perspektive zu betrachten. Sie lernen verschiedene Sichtweisen auf das Thema kennen und üben es diese zu vergleichen bzw. in einen Zusammenhang zu bringen. Bezogen auf seltene Erkrankungen lernen wir exemplarisch ein paar Krankheitsbilder kennen und analysieren die Diagnose und Versorgung seltener Erkrankungen, gesellschaftliche und soziokulturelle Aspekte, ökonomische Aspekte, Ethik, Forschung sowie aktuelle Bestrebungen und Bedarfe im Themenbereich.

Dr. Imke Schilling
11-PH-BA-TheMo-2cDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Tabak- und Nikotingebrauch (in English)
Public Health Perspectives: The Example of Tobacco and Nicotine

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)

Tobacco use is one of the biggest public health threats the world has ever faced, killing more than 8 million people a year, including around 1.2 million deaths from exposure to second-hand smoke (WHO). Learn about tobacco and nicotine use, its health effects and its effects on the (global) burden of disease and thus, its relevance to Public Health. Gain a better understanding of factors contributing to socially patterned tobacco use and cessation outcomes and various forms of interventions for smoking cessation.

By completing this seminar, learners will:

• Know the current prevalence and overall trends of combustible tobacco use in Germany and worldwide
• Gain an understanding of the health effects of smoking
• Understand the social determinants of smoking
• Be able to identify factors contributing to difficulties with smoking cessation
• Learn about the various forms of interventions for smoking cessation
• Be able to explain the concept of harm reduction with the example of vaping
• Gain Knowledge about novel approaches to smoking cessation (i.e., mHealth)

Dr. Tina Jahnel
11-PH-BA-TheMo-2dDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
The public health perspective using the example of pregnancy, birth and the postpartum period

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (2 Teaching hours per week)

Die Geburt eines Kindes hat eine große Bedeutung für die Familie und das unmittelbare Umfeld des Kindes, rückt aber auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene immer mehr in das öffentliche Interesse. Die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett hat ein großes Potenzial zur Gesundheitsförderung einzelner Personen, ganzer Familien sowie Bevölkerungsgruppen. Es zeigen sich aber auch Probleme beispielsweise durch eine Über-, Unter- oder Fehlversorgung in einzelnen Bereichen und für einzelne Bevölkerungsgruppen und -schichten. In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Versorgung in den Phasen der Schwangerschaft, der Geburt und des Wochenbetts. Nach dem Seminar kennen Sie:

• grundlegende medizinische, psychologische und soziale Veränderungsprozesse und geeignete Interventionen diese Prozesse zu fördern
• Versorgungsmodelle rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und setzen sich im Zuge dessen auch mit der Bremer Versorgungslandschaft auseinander
• mögliche belastende Lebensumstände rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und Möglichkeiten, diese zu verbessern
• wichtige Berufsgruppen und Anlaufstellen rund um die Versorgung und beschäftigen sich mit ihrer Zusammenarbeit untereinander
• aktuelle gesellschaftliche und politische Bestrebungen förderlich auf die Versorgung von Mutter, Kind und der ganzen Familie einzuwirken

Lydia Wendt
11-PH-BA-TheMo-2eDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Ernährung und Gesundheit
The Example of Public Health Nutrition

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GRA2A 0050/60 (2 Teaching hours per week)

Jede und jeder von uns muss jeden Tag essen um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Dies macht das Thema ‚Ernährung‘ zu einem gesellschaftlich sehr relevanten Thema. In unserem Seminar widmen wir uns der Public Health Perspektive auf die Ernährung der Bevölkerung. Wir werden einige der in der Vorlesung gelernten Modelle und Theorien von Gesundheit und Krankheit auf spezifische Ernährungsthemen anwenden, vergleichen und diskutieren. Wir lernen zum Beispiel welche Faktoren mit dem Zugang zu einer adäquaten Ernährung zusammenhängen oder welche Bevölkerungsgruppen besonders vulnerabel sind und mit welchen Maßnahmen wir diese Gruppen unterstützen können. Dafür lernen wir zunächst alle relevanten Begriffe und Akteur:innen kennen, die wir dann mit Themen aus der Disziplin Public Health Nutrition verknüpfen und dabei gesellschaftliche und soziodemographische Faktoren berücksichtigen.

Dr. Hannah Jilani
11-PH-BA-TheMo-2fDie Public-Health-Perspektive am Beispiel von Ernährung besonderer Gruppen
The public health perspective using nutrition of special groups as an example

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 Achterstr. 30 1.550 (2 Teaching hours per week)

Ziel des Seminars ist, eine Unterrichtseinheit zu entwickeln, durchzuführen und anschließend in einem Protokoll (Hausarbeit) zu reflektieren. Die Formulierung von Zielen für gesundheitsförderliche Maßnahmen, das Ableiten von geeigneten Methoden und die abschließende Erfolgsprüfung (Evaluation) sind zentrale Meilensteine in der Implementierung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention.
In der Unterrichtseinheit sollen die Studierenden vermitteln:
• Welche Ernährungsprobleme bestehen bei besonderen Bevölkerungsgruppen?
• Welche gesundheitsförderlichen Maßnahmen könnten die Lage verbessern?
• Welche hinderlichen und förderlichen Faktoren dabei müssen berücksichtigt werden?

Nach einer Einführung in
a) die Methoden der Ernährungserhebung,
b) Beispiele für Modelle von Gesundheit und Krankheit,
c) Wissenschaftliches Arbeiten
lehnt sich das Format inhaltlich an die Anwendung unterschiedlicher Modelle und Theorien im Bereich Ernährung an. Das Seminar vermittelt einen praktischen Eindruck in berufsbezogene Aufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention im Bereich Ernährung, zu denen die Vermittlung von Projektinhalten/-Erfolgen an unterschiedliche Zielgruppen gehört.

***
The aim of the seminar is to develop and implement a teaching unit and then to reflect on it in a protocol (term paper). The formulation of goals for health-promoting measures, the identification of suitable methods and the final effect evaluation are central milestones in the implementation of health promotion and prevention measures.
In the teaching unit, the students should convey:
  • What nutrition problems exist among special populations?
  • What health promotion interventions could improve the situation?
  • What are the barriers and facilitators to be considered?

After an introduction to
(a) Methods for dietary data collection,
(b) Examples of models/theories of health and disease,
© Scientific working
the format is based on the application of different models and theories in the field of nutrition. The seminar provides a practical insight into job-related tasks of health promotion and prevention in the field of nutrition, which include the communication of project content/achievements to different target groups.

Dr. Antje Hebestreit

Modul 13B Epidemiologie II/Epidemology II (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-Epi II-1Epidemiologie II
Epidemiology II

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 Teaching hours per week)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
11-PH-BA-Epi II-2bEpidemiologie II
Epidemiology II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)
Pia Hasselder
11-PH-BA-Epi II-2eEpidemiology II (englischsprachig) (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 Achterstr. 30 2.690 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Ulrike Haug
Elida Sina ((LB))
11-PH-BA-Epi II-2fEpidemiologie II
Epidemiology II

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 Teaching hours per week)
Dr. Stefanie Dreger
11-PH-BA-Epi II-T1Tutorium 1 Epidemiologie II
Tutorial

Tutorial (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 10:00 GRA2 0180
Viktoria Wiesner ((T))

Modul 21-a , Soziale Ungleichheit und Gesundheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Dr. Lorraine Frisine Doetter

6 CP, Vorlesung und Seminar

M21-a Soziale Ungleichheit und Gesundheit (ab WiSe 2018/2019)

Modulbeauftragter: Dr. Lorraine Frisine Doetter

Insgesamt 6 CP
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-SozUn-2aRassismus und Gesundheitliche Ungleichheiten (Bilingual: Deutsch/Englisch)
Racism and health inequalities (bilingual: German/English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 GRA2 0140 (4 Teaching hours per week)
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 14:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 GRA2 0140

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen ‚sozialen Statusgruppen‘, die typischerweise in Bezug auf Geschlecht und/oder Gender, ethnische Herkunft oder in Form von Rassismus, und anderen Formen von Diskriminierung konstruiert werden. Ihre Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als „soziale Determinanten von Gesundheit“ zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Seminar den Studierenden eine theoretische Einführung in das Studium der sozialen Determinanten von Gesundheit (Teil 1, Theorie) sowie eine vertiefte Untersuchung der Rolle von Rassismus als soziale Determinante auf der Metaebene (Teil 2, Fallstudie). (In diesem Seminar betrachten wir „Rasse“ als soziales Konstrukt, welches die sozioökonomische und politische Realität vieler Menschen bestimmt, insbesondere - aber nicht ausschließlich - in Ländern wie den Vereinigten Staaten, in welchen seit Generationen soziale Klüfte zwischen rassisch definierten Gruppen bestehen.) Dabei werden wir ein theoretisches Instrumentarium zum Verständnis der kausalen Pfade entwickeln, die von verschiedenen Arten von Rassismus - institutionellem, interpersonellem und internalisiertem Rassismus - zu negativen Gesundheitsoutcomes führen. Wir werden uns vor allem auf die Auswirkungen von institutionellem oder strukturellem Rassismus auf das Leben Schwarzer Amerikaner:innen, der Latinx Community, und Native Americans konzentrieren. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen diese gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie Rassismus die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt.

Die folgenden Lernziele sind vorgesehen:

Bis zum Abschluss des Seminars werden die Studierenden lernen:

1. ein umfassendes Verständnis von den Grundkonzepten ‚Gerechtigkeit,‘ ‚Gesundheitspolitik,‘ ‚Public Health,‘ und ‚Ungleichheit‘ sowie der Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erlangen;
2. einen Überblick über die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen in Deutschland, sowie bestimmten Gruppen in anderen Ländern, vor allem in den USA, zu bekommen;
3. die gesellschaftlichen Ursachen bzw. Faktoren sozialer Ungleichheit identifizieren und kritisch zu hinterfragen;
4. das Verhältnis zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung genauer zu betrachten und zu verstehen;
5. einen tieferen Einblick in die Auswirkungen von spezifischen sozialen Ursachen auf Gesundheit insb. Bildungschancen, Gesundheitsversorgung, Housing und Umweltpolitik, und Strafjustiz, zu erlangen.

Aufbau des Seminars
Vor diesem Hintergrund ist das Seminar in zwei Teilen strukturiert:

Der erste allgemeine Teil stellt die Grundlagen und -konzepte dar.
Diese Grundlagen bilden dann das Handwerkzeug für den zweiten konkreteren Teil, in dem die erlernten Konzepte, Theorien, Daten und historischen Hintergründe des Seminars auf insgesamt vier konkrete Themengebiete bzw. Fallstudien angewendet werden. Die Fallstudien dienen als Vertiefung in die Forschung über die Rolle von Rassismus als soziale Determinante von Gesundheit in vier sozialpolitischen Bereichen in den USA:
1. Bildungssystem
2. Housing und/oder Umweltpolitik
3. Strafjustizsystem
4. Gesundheitssystem
Ziel Ihres Referats ist es, zunächst eine Zusammenfassung der Situation (d.h. Problemdefinition,
Beschreibung des Status quo oder historischer Entwicklungen in diesem sozialpolitischen Bereich) zu präsentieren; die Erkenntnisse darüber darzulegen, wie sich diese politischen Entwicklungen und Praktiken in spezifischen sozialen Determinanten der Gesundheit ausdrücken; und zu erörtern, wie (gemäß von Theorie und Daten) die genannten sozialen Determinanten die Gesundheit und das Wohlbefinden der zu untersuchenden gesellschaftlichen Gruppe beeinflussen.

Dr. Lorraine Doetter
11-PH-BA-SozUn-2bRassismus und Gesundheitliche Ungleichheiten (Bilingual: Deutsch/Englisch)
Racism and health inequalities (bilingual: German/English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 08:00 - 12:00 UNICOM 3.0220 Seminarraum 4 (4 Teaching hours per week)

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen ‚sozialen Statusgruppen‘, die typischerweise in Bezug auf Geschlecht und/oder Gender, ethnische Herkunft oder in Form von Rassismus, und anderen Formen von Diskriminierung konstruiert werden. Ihre Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als „soziale Determinanten von Gesundheit“ zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Seminar den Studierenden eine theoretische Einführung in das Studium der sozialen Determinanten von Gesundheit (Teil 1, Theorie) sowie eine vertiefte Untersuchung der Rolle von Rassismus als soziale Determinante auf der Metaebene (Teil 2, Fallstudie). (In diesem Seminar betrachten wir „Rasse“ als soziales Konstrukt, welches die sozioökonomische und politische Realität vieler Menschen bestimmt, insbesondere - aber nicht ausschließlich - in Ländern wie den Vereinigten Staaten, in welchen seit Generationen soziale Klüfte zwischen rassisch definierten Gruppen bestehen.) Dabei werden wir ein theoretisches Instrumentarium zum Verständnis der kausalen Pfade entwickeln, die von verschiedenen Arten von Rassismus - institutionellem, interpersonellem und internalisiertem Rassismus - zu negativen Gesundheitsoutcomes führen. Wir werden uns vor allem auf die Auswirkungen von institutionellem oder strukturellem Rassismus auf das Leben Schwarzer Amerikaner:innen, der Latinx Community, und Native Americans konzentrieren. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen diese gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie Rassismus die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt.

Die folgenden Lernziele sind vorgesehen:

Bis zum Abschluss des Seminars werden die Studierenden lernen:

1. ein umfassendes Verständnis von den Grundkonzepten ‚Gerechtigkeit,‘ ‚Gesundheitspolitik,‘ ‚Public Health,‘ und ‚Ungleichheit‘ sowie der Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erlangen;
2. einen Überblick über die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen in Deutschland, sowie bestimmten Gruppen in anderen Ländern, vor allem in den USA, zu bekommen;
3. die gesellschaftlichen Ursachen bzw. Faktoren sozialer Ungleichheit identifizieren und kritisch zu hinterfragen;
4. das Verhältnis zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung genauer zu betrachten und zu verstehen;
5. einen tieferen Einblick in die Auswirkungen von spezifischen sozialen Ursachen auf Gesundheit insb. Bildungschancen, Gesundheitsversorgung, Housing und Umweltpolitik, und Strafjustiz, zu erlangen.

Aufbau des Seminars
Vor diesem Hintergrund ist das Seminar in zwei Teilen strukturiert:

Der erste allgemeine Teil stellt die Grundlagen und -konzepte dar.
Diese Grundlagen bilden dann das Handwerkzeug für den zweiten konkreteren Teil, in dem die erlernten Konzepte, Theorien, Daten und historischen Hintergründe des Seminars auf insgesamt vier konkrete Themengebiete bzw. Fallstudien angewendet werden. Die Fallstudien dienen als Vertiefung in die Forschung über die Rolle von Rassismus als soziale Determinante von Gesundheit in vier sozialpolitischen Bereichen in den USA:
1. Bildungssystem
2. Housing und/oder Umweltpolitik
3. Strafjustizsystem
4. Gesundheitssystem
Ziel Ihres Referats ist es, zunächst eine Zusammenfassung der Situation (d.h. Problemdefinition,
Beschreibung des Status quo oder historischer Entwicklungen in diesem sozialpolitischen Bereich) zu präsentieren; die Erkenntnisse darüber darzulegen, wie sich diese politischen Entwicklungen und Praktiken in spezifischen sozialen Determinanten der Gesundheit ausdrücken; und zu erörtern, wie (gemäß von Theorie und Daten) die genannten sozialen Determinanten die Gesundheit und das Wohlbefinden der zu untersuchenden gesellschaftlichen Gruppe beeinflussen.

Dr. Lorraine Doetter
11-PH-BA-SozUn-2cSoziale Ungleichheiten, Gerechtigkeit und Gesundheit am Beispiel Adipositas

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 14:00 GRA2A 0050/60 (4 Teaching hours per week)

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen 'sozialen Statusgruppen', die zu Diskriminierungen führen können. Die Auswirkungen verschiedener sozialer Einflussfaktoren auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als "soziale Determinanten von Gesundheit" zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.
Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von "sozialer Gerechtigkeit" sprechen? Dieser Frage gehen wir aus der Sicht der Public Health Ethik nach. Wir analysieren, welche Ungleichheiten als ungerecht bewertet sind und welche Strategien sich im Gesundheitssystem bzw. in der Gesellschaft angesichts bestehender Ungerechtigkeiten einfordern lassen. Am Beispiel des hohen Körpergewichts (medizinisch auch bekannt als Adipositas) rekonstruieren wir gängige Theorien der Gesundheitsgerechtigkeit. Mit ihrer Hilfe wollen wir kulturelle Rahmungen und mögliche Stigmatisierungen bzw. Diskriminierungen in Bezug auf Körpernormen kritisch aufarbeiten und die Bedürfnisse von schwergewichtigen Menschen näher verstehen. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen dieser gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie hohes Körpergewicht die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigen kann.
Das Seminar setzt die Lektüre englischer und deutscher Texte sowie die Bereitschaft zur gemeinsamen Diskussion voraus.

PD Dr. Solveig Lena Hansen
11-PH-BA-SozUn-2dGender and global health inequalities (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 14:00 GRA2A 0050/60 (4 Teaching hours per week)

Social inequalities manifest in many forms within and between societies: in systematic differences in access to education, housing, employment and wealth, as well as in access to health care and other forms of social protection. Differences tend to emerge along particular dividing lines or between 'social status groups' which in turn can lead to discrimination. The impact of various social determinants on physical and mental health, both at the individual and collective level, is profound and should be understood as 'social determinants of health'. Social inequalities are therefore closely linked to health inequalities and this has huge implications for social justice in a society.

This seminar provides both a theory-based introduction to social determinants of health (part 1, theory) and a contextual analysis of the role(s) that gender plays as a social determinant (part 2, case study). We will examine constructs of gender in Global Health research and practice, analyze who profits and who is harmed by which attributions, and reflect on our own positionality as researchers and Public Health practitioners when designing, implementing and evaluating interventions that (also) address gender justice.

Course language is English and we will read English texts and watch English film excerpts, but you are always welcome to talk German in class.

Prof. Dr. Melanie Böckmann

Modul 31: Theorie und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung/Theory and fundamentals of health prevention and promotion (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Benjamin Schütz
6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-EinPräg-1Einführung in Prävention und Gesundheitsförderung
Foundation of Health Promotion and Prevention of Disease

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 08:00 - 10:00 NW1 H 1 - H0020 (2 Teaching hours per week)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz