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Course Catalog

Study Program WiSe 2020/2021

Pflegewissenschaft, BA (duales Programm)

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Hinweis

Für Studierende, die ihr Studium bis zum Sommersemester 2014 aufgenommen haben.

Dual-Studierende

Wahlmodule im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

23A Gesundheitsökonomie I/Health economy (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-3-M23A-1Gesundheitsökonomie I (online)
Health Economics I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Credit hours)
Heinz Rothgang

31 Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung (BA Public Health)

Modulverantwortliche: Dr. Martina Wachtlin

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-1-M31-1Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (online)
Foundation of Health Promotion and Prevention of Disease

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 (2 Credit hours)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz

Wahlmodule nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

13B Epidemiologie II/Epidemiology II (BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-3-M13B-1Epidemiologie II (online)
Epidemiology II

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 (2 Credit hours)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
Dr. Stefanie Dreger

Fortgeschrittene Studierende (mit abgeschlossener Berufsausbildung)

Wahlmodule im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

9 Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Pflegewissenschaft/Socio-scientific fundamentals of nursing science

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Stefan Goerres

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
Course numberTitle of eventLecturer
08-29-GS-41Soziologie trifft Psychologie (Teil 7): Sozial nachhaltiges Handeln in Online- Kommunikation & Kooperation? / online
[Sociology meets Psychology (part 7): Acting socially sustainably in online communication & cooperation?]
Konfliktpotenziale und Lösungsansätze in digitalen Gruppen und für deren Leitung Forschungs- und Trainingsseminar (20 Teilnehmer*innen)

Seminar (Teaching)
ECTS: 3/6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 16:00 - 20:00 (4 Credit hours)

Arbeitergeber*innen und Beschäftigte stehen aktuell vor Herausforderungen: im Home-Office
sind Selbstorganisation sowie neue Wege der Mitarbeiterführung gefordert. Was für spezifische
Berufsgruppen typisch sein mag (Jahoda 1983), wird nun breiteren Gruppen von Arbeitnehmer*
innen abverlangt. Neuere Ansätze der Arbeit ("New Work", "Agiles Arbeiten" ,
"Psychologisches Empowerment") greifen die digitale Entwicklung der Arbeitswelt auf und
thematisieren Zusammenhänge zwischen Eigensteuerung und psychischer Gesundheit
(Schermuly & Koch 2019, in Badura et al. 2019, 127-139). Badura et al. (2019: Vff) prognostizieren
bei zunehmender Digitalisierung der Arbeit Gewinner und Verlierer, demnach werden
sich Unternehmensstrukturen verändern, die Präsenzkultur verliert an Bedeutung, Führung
muss neu gedacht werden und Ansprüche an Arbeit verändern sich. Erste Studien untersuchen
Effekte des pandemiebedingten Homeoffice-Schubs und geben Gestaltungshinweise.
Dies General Studies Seminar ist Trainingsseminar und Forschungsvorhaben, das Ergebnis
ein gemeinsamer Lern- und Forschungsbericht. Denn das Thema bedarf in seiner aktuellen
Dringlichkeit des Auslotens, welche Aspekte von Rolle und Person im Arbeitshandeln bei
Homeoffice mit Fokus auf Onlinekommunikation und -kooperation berührt sind und konstruktiver
Beantwortung bedürfen, wenn viele Menschen längere Zeit aufs Homeoffice angewiesen
sind, statt dies bspw. einen Tag pro Woche für sich zu wählen. In Online-Kommunikation
und -kooperation fallen zentrale Momente menschlichen Miteinanders in Gruppen weg und
bedürfen teilweise der bewussten Substitution, da sie psychologische Grundbedürfnisse
betreffen: zu denken ist an den Einfluss nonverbaler Kommunikation und Effekte der Gruppendynamik,
den Zusammenhang von äußerer Struktur und innerem Erleben, von Identität
und Arbeit sowie von Interaktion und Selbsterleben. Deutlich wird: um sozial nachhaltig Handeln
zu können, muss ein sozialwissenschaftlich fundierter Ansatz der Kompetenz- und Personalentwicklung
zugrunde gelegt werden, der dem Wissen um Bedürfnisse von Menschen
Rechnung trägt und mit Bedarfen der Organisation vermittelt. Soziologie und Psychologie
ergänzen sich hierbei.
In Präsenz-, Online- oder Hybird-Lehre, Inhalte werden in studentischen Teams erarbeitet.
Die Dozentin berät studentische Teams auf dieser Basis in der Vorbereitung eines interaktiven
Workshops, basierend auf Prinzipien der Themenzentrierten Interaktion (R. Cohn 1975).
So erworbene Fertigkeiten (Konzeptualisierung, Umsetzung, Moderation, Dokumentation)
sind Trainingsbausteine für die Praxis. Das WAS (Inhalte) und das WIE (Workshopmethoden)
bilden eine Einheit. Statt einzelner Dokumentationen werden die für Workshops erarbeitete
Theorien, Erkundungsübungen sowie gewonnene Erkenntnisse in einem gemeinsamen
Forschungsbericht zusammengeführt; bei guter Qualität wird die Veröffentlichung erwogen.
Empfohlen für Studierende im Bachelor & Master Soziologie zum Ende des Studiums, geöffnet
ab dem 1. Semester, für Interessierte anderer Fachrichtungen und YUFE.

2 SWS: 14-tägig ab 1. LV-Woche, 3 Zeitstunden (s.t.): voraussichtl. Dienstags 16-19h. Max.

20 Teilnehmer*innen im Trainingsseminar – verbindliche Anmeldung via Stud.IP. Für aktive
Teilnahme am Trainingsseminar Online ist eine Kamera/Sichtbarkeit Voraussetzung.
Prüfungsleistung für Credit Points (3 / 6): Interaktive Stundenvorbereitung (Workshop) &
schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe in vereinbarter Weise, als Teil
eines gemeinsamen Lern- und Forschungsberichts.

Einführende Literatur
Badura, Bernhard; Ducki, Antje; Schröder, Helmut; Klose, Joachim & Meyer, Markus (Hrsg.)(2019). Fehlzeitenreport
2019: Digitalisierung - gesundes Arbeiten ermöglichen. Berlin: Springer. - daraus diverse Artikel,
400 S.PDF dt. Zugriff 30.7.2020: http://93.174.95.29/main/470c681e75d8c373175cfdf7fd300a51
Cohn, R. (1975). Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion. Stuttgart.
Müller, Cornelia; Alan Cienki, Ellen Fricke, Silva H. Ladewig, David McNeill & Jana Bressem (2013 + 2014). Body
language communication - An international handbook on multimodality in human interaction, Volume 1
and 2. Berlin: De Gruyter. Zugriff 27.7.2020: https://b-ok.cc/book/2782078/ff17df

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42Sociology meets Psychology (part 7): Acting socially sustainably in online communication & cooperation? / DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT!!!! (in English)
[Soziologie trifft Psychologie (Teil 7): Sozial nachhaltiges Handeln in Online-Kommunikation & -Kooperation?]
Potential for conflict and innovative solutions in digital groups and their leaders Research- and training seminar (20 participants)

Seminar (Teaching)
ECTS: 3/6
Dr. Sylke Meyerhuber

23A Gesundheitsökonomie I/Health economy I (Modul BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-3-M23A-1Gesundheitsökonomie I (online)
Health Economics I

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 (2 Credit hours)
Heinz Rothgang

31 Theorie und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung/Theory and fundamentals of health prevention and promotion (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Dr. Martina Wachtlin

6 CP, Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-1-M31-1Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (online)
Foundation of Health Promotion and Prevention of Disease

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 12:00 - 14:00 (2 Credit hours)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz

Wahlmodule nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

13B: Epidemiologie II/Epidemology II (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
Course numberTitle of eventLecturer
11-56-3-M13B-1Epidemiologie II (online)
Epidemiology II

Lecture (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 10:00 (2 Credit hours)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Franziska Heinze
Dr. Stefanie Dreger