Konzerte im Theatersaal der Universität Bremen

Die Mittagskonzerte im Sommersemester 2026

Die Universitätsmusik Bremen lädt im Sommersemester vom  7. April 2026 bis zum 7. Juli 2026 wieder mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm zum Besuch der kostenlosen Mittagskonzerte in den Theatersaal der Uni Bremen und zum Semesterabschlusskonzert in das Metropol Theater Bremen ein.

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Das erste Mittagskonzert findet direkt nach Ostern am Dienstag, den 7. April wie gewohnt um 12:30 Uhr im Theatersaal statt. Weitere Informationen werden an dieser Stelle aktualisiert.
Das aktuelle Semesterprogramm finden Sie auch hier zum Download (PDF, 1 MB).

Ausblick: Am Sonntag, 28. Juni 2026 findet um 19 Uhr im Metropol Theater Bremen das Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität statt. Ticket sind voraussichtlich ab Mitte Mai bei NordwestTicket und CTS Eventim erhältlich.

Die Unimusik Bremen wünscht Ihnen und Euch viel Freude mit unserem Konzertangebot im Sommersemester 2026!

Stand: 30.03.2026

 


Dienstag, 16. Juni 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Iazzika Jazz Quintet

Sebastian Büstgens/Saxophon, Jaron Herbst/Posaune, Jakob Freist/Klavier, Julius Ossenbrunner/Bass & Edward Stark/Schlagzeug

Programm

Day in Vienna – Roy Hargrove

Kizkardes – Erol Pekcan

Starmaker – Roy Hargrove

Blue Rondo a la Turk – The Dave Brubeck Quartet

Iazzika Jazz Quintet
Iazzika Jazz Quintet

Iazzika Jazz Quintet

Die Gruppe „Iazzika“ besteht aus Studenten der Musikpädagogik, die sich im Rahmen von Jam-Sessions kennengelernt und daraus eine feste Jazz-Combo gebildet haben.

Gespielt werden hauptsächlich Stücke, die im klassischen und modernen Jazz einzuordnen sind, wobei die Musiker durch ihre individuellen Einflüsse aus verschiedenen Genres den Stücken einen persönlichen Touch verleihen. So sind Jakob Freist (p), Julius Ossenbrunner (b) und Sebastian Büstgens (sax) ebenfalls der Klassik zuzuordnen, Jaron Herbst (pos) ist im Ska und Reggae beheimatet und Edward Stark (dr) von Hip-Hop, Funk und Fusion beeinflusst.


Dienstag, 23. Juni 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
In Tango veritas

Orquesta no típica/Leitung: Juan María Solare

Programm

In Tango Veritas

Entradora (Juan María Solare)
Tanguedia (Astor Piazzolla)
Solo en la multitud (Eduardo Rovira)
Garganta con arena (Cacho Castaña)
La Trampera (Aníbal Troilo)
Adiós Nonino (Astor Piazzolla)
Persecuta (Juan María Solare)


Mehr als eine Musikgattung ist der Tango ein Universum. Er kann elegant oder rau sein, introspektiv oder ekstatisch, nostalgisch oder visionär. Die Werke dieses symmetrisch angelegten Programms zeigen verschiedene Gesichter einer Musik, die seit mehr als hundert Jahren zwischen Tradition und Erneuerung ihren eigenen Weg sucht.

Der Tango kennt viele Wahrheiten. Er kann tanzen, erzählen, widersprechen, träumen oder protestieren. Die Werke dieses Programms führen durch unterschiedliche Klangwelten des Tangos, mit einem besonderen Schwerpunkt auf seiner modernen Entwicklung.

Von Astor Piazzollas revolutionärer Klangsprache über die kompromisslose Originalität Eduardo Roviras bis hin zu Werken von Aníbal Troilo und Juan María Solare begegnen wir Tangos, die weniger von Gewissheiten erzählen als von der Suche nach ihnen.


Orquesta No Típica
Besetzung Sommersemester 2026

Catharina Berg & Ellie Murray (Flöte)
Jasmin Völker (Altflöte)
Lara I-Jung Lin (Klarinette)
Ramiro Adorno (Altsaxophon)
Clemens Hopfmüller (Posaune)
Helmut Perrin & Peter Maass (Violine)
Christian Melsheimer (Viola)
Martin Kayser (Violoncello)
Ingo Jauer (E-Bass)
Ruth Daßmann (Akkordeon)
María Cristina Mbomio Macías (Gesang)
Juan María Solare (Klavier, Leitung, Arrangements)

Gründer: Andreas Lieberg (1999-2002)
Leitung, Arrangements: Juan María Solare (seit September 2002)
Kontakt: tango@uni-bremen.de
Hintergrundinformation: www.tango.uni-bremen.de

Orquesta No Típica

Bremen ist einer der sehr wenigen Orte Europas, an denen Tangomusik auf Universitätsebene gelehrt wird.

Das orquesta no típica spielt argentinische Tangos, Milongas und andere Tänze in der Tradition derjenigen Musikkultur, die sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten Argentiniens und Uruguays herausgebildet hat.

Der Name des Ensembles spielt auf die orquestas típicas an, die in den 40er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren und deren charakteristische Besetzung vier Geigen, Bratsche, Cello, Kontrabass, vier Bandoneons und Klavier war. Die Besetzung des orquesta NO típica der Universität Bremen dagegen ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar.

Das orquesta no típica wurde 1999 von Andreas Lieberg (http://www.tango.uni-bremen.de/lieberg.htm) gegründet und steht seit Oktober 2002 unter argentinischer Leitung: Juan María Solare (http://www.tango.uni-bremen.de/solare.htm), der in Buenos Aires, Köln und Stuttgart Komposition studiert hat, ist unter anderem ein ausgewiesener Tangokomponist und -interpret.

Das orquesta no típica hat Tangomusik von 1898 bis zur Gegenwart auf dem Programm: Werke von Piazzolla, Filiberto, Villoldo, Lucchesi, Arolas, Donato, Canaro, Ponzio, Gianneo, Pugliese, Discépolo, Di Sarli, usw. (siehe Repertoire http://www.tango.uni-bremen.de/repertoire.htm). Ein wichtiger Schwerpunkt sind Tangos von Komponisten der Generation post-Piazzolla - einige davon sind mit Juan María Solare persönlich befreundet - wie Jorge Pítari, Héctor Maisano, Luis Mihovilcevic, Gustavo Lanzón, Gabriel Senanes oder Juan María Solare selbst.

Das Ensemble gibt regelmäßig öffentliche Konzerte (1 bis 4 pro Semester). TeilnehmerInnen können 2 Credit Points im Rahmen von General Studies oder Professionalisierungsbereich-Schlüsselqualifikationen erwerben. Die Proben finden montags von 12 bis 14 Uhr im Theatersaal der Universität Bremen statt.

Offizielle Webseite des Ensembles: www.tango.uni-bremen.de | Kontakt: tango@uni-bremen.de

Juan María Solare
Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (UNA - Universidad Nacional de las Artes) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionsstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede, die Waldemar-Koch-Stiftung, der Senat für Kultur Bremen und der Deutsche Musikrat haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 888 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Klaviermusik herausgegeben und für den Peters Verlag (Leipzig) ein Album mit 20 Tangos für Gesang und Klavier.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. An der Freien Musikschule Bremen-Nord erteilt er Klavierunterricht. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnlichen Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist mit mehr als 555 Auftritten verfügt er über ein Repertoire mit zwei Schwerpunkten:  zeitgenössische klassische Musik (Cage, Schönberg) sowie argentinische Komponisten (inklusive Tango), ergänzt durch eigene Werke in beiden Bereichen.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (33 Alben, zahlreiche Singles). Seine Musik hat auf Spotify knapp 30 Millionen Streams erreicht.

http://www.juanmariasolare.com/


Sonntag, 28. Juni 2026, 19 Uhr, Metropol Theater Bremen
Oper pur – Pietro Mascagni: Cavalleria rusticana

Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung: UMD Mariano Chiacchiarini

Tickets ab 14 € (erm. 7 €) bei NordwestTicket, Eventim und ab 24.6. in der Zentralmensa (Universitäts-Boulevard, Bibliothekstraße)
Zum Online- Ticket-Kauf


Programm

Unter dem Motto „Oper pur“ wagen sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen an ein ganz besonderes Projekt: Pietro Mascagnis leidenschaftliche Einakter-Oper „Cavalleria rusticana“. Im Sommersemester arbeiten Musiker:innen und Sänger:innen in intensiven Proben daran, diesen Meilenstein der italienischen Operntradition mit all seiner Dramatik, Innigkeit und Klangpracht auf die Bühne zu bringen. Zum ersten Mal präsentieren Uniorchester und Unichor gemeinsam eine vollständige Oper – ein Erlebnis, das Emotionen entfacht und das Publikum mitten ins Herz trifft.


Besetzung

Santuzza – Gabriella Guilfoil
Turiddu – Luis Olivares Sandoval
Lucia – Natalie Jurk
Alfio – Jorge Espino
Lola – Coco Joura

Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung: UMD Mariano Chiacchiarini
Regie: Prof. Ansgar Weigner

Gabriella Guilfoil
Gabriella Guilfoil

Gabriella Guilfoil

Die amerikanische Sopranistin Gabriella Guilfoil wird für ihre ausdrucksstarke Vielseitigkeit im Opern-, Konzert- und Liedrepertoire gefeiert. Ausgebildet im Mezzosopran- und Sopranfach, verfügt sie über einen weitreichenden Stimmumfang und ein unverwechselbares Timbre, das über traditionelle Fachgrenzen hinausgeht. In ihrer Arbeit auf der Bühne und in Liederabenden beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität und sozialen Verantwortung und möchte dabei eine Brücke zwischen klassischer Tradition und zeitgenössischem kulturellem Dialog schlagen.

In der Spielzeit 2025/26 wird die in Deutschland lebende Sängerin als Santuzza in Cavalleria rusticana mit dem Universitätsorchester Bremen und als Old Lady in Candide am Theater Lübeck zu sehen sein, neben Konzerten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Ihre Opernkarriere führte sie u. a. an die Oper Halle, das Theater Osnabrück und das Theater Kiel, wo sie Mrs. Grose in Brittens The Turn of the Screw, Nicklausse/La Muse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann, Florence Pike in Brittens Albert Herring, Annina in Strauss’ Der Rosenkavalier und Roßweiße in Wagners Die Walküre sang.

Ihre Konzertkarriere umfasst Kooperationen mit führenden Orchestern und Dirigenten, darunter die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die NDR Radiophilharmonie und die Staatskapelle Halle, mit einem Repertoire, das von Beethovens 9. Sinfonie und Wagners Wesendonck-Liedern bis hin zu Verdis Requiem reicht. Sie arbeitete unter Dirigenten wie Cornelius Meister, Fabrice Bollon, Mariano Chiacchiarini, Howard Arman, José Miguel Esandi, Daniel Inbal und Elias Corrinth.

Gabriella Guilfoil studierte Gesang und Liedgesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule für Künste Bremen und hat einen Bachelor of Music der Lawrence University in den Vereinigten Staaten. Sie setzt ihr Privatstudium bei James Smidt in New York fort. Ihre Arbeit wurde mit Preisen und Stipendien der Ernst von Siemens-Stiftung, des Deutschen Musikrats, des Bremer Kultursenators, des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg, des Seattle Philharmonic Bushell Concerto Competition und der Richard-Wagner-Gesellschaft ausgezeichnet.

Luis Olivares Sandoval
Luis Olivares Sandoval

Luis Olivares Sandoval

chilenischer Tenor, wurde in Calama im Norden Chiles in einer musikliebenden Familie geboren. In seiner Jugend sang er im Schulchor und wurde vom Chorleiter zum Musikstudium ermutigt.

Er studierte am Konservatorium der Universidad de Chile und perfektionierte seine Technik bei Carlos Beltrami und Nora López. Frühe Auftritte brachten Preise als beste Opernfigur und Kritikerlob, was seinen nationalen Ruhm festigte.

Auf Empfehlung seiner Lehrer nahm er 2005 am Wettbewerb „Cardiff Singer of the World“ in Wales teil, erreichte das Finale und markierte damit den Start seiner internationalen Karriere. Dies öffnete Türen zu Engagements in Europa.

Er war über fünfzehn Jahre lang Mitglied des Solistenensembles am Theater Bremen, wo er Hauptrollen wie Cavaradossi in Tosca, Rodolfo in La Bohème und Hermann in Pique Dame meisterte – lyrische und dramatische Partien des Standardrepertoires.

Als Konzertsänger interpretiert er symphonisches und oratorisches Repertoire und gastierte bei europäischen Festivals mit renommierten Orchestern und Dirigenten.

Natalie Jurk
Natalie Jurk

Natalie Jurk

begeistert als Sängerin durch die ganzheitliche Erfassung von Musik und die authentische Darstellung ihrer Kompositionen auf der Bühne. Sie ist gleichermaßen in Oper, Lied und Oratorium zu Hause: Engagements bei den Festspielen Baden-Baden, an der Deutschen Oper Berlin (Die Meistersinger von Nürnberg), als Marcelline in Mozarts Le nozze di Figaro und als Little Mama in Georges Vajdas Georgia Bottoms am Uni:T Berlin belegen ihre künstlerische Vielseitigkeit. Am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken verkörperte sie u. a. Juno in Händels Semele und Miss Forcible in Turnages Coraline und ist regelmäßig in kirchenmusikalischen Zentren Deutschlands zu hören.

Als Performancekünstlerin im Künstlerkollektiv Gruppe:7 setzt sie sich mit gesellschaftskritischen Themen auseinander. In der aktuellen Spielzeit ist sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Neustrelitz als Hexe in Humperdincks Märchenoper Die Königskinder sowie als Witwe Pusebach in der Operette Frau Luna zu erleben.

Sie wurde erste Preisträgerin des internationalen Paula-Salomon-Lindberg-Gesangswettbewerbs „Das Lied“ und Semifinalistin des Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz. Als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes engagiert sie sich bei LiveMusicNow e. V., um Konzerte für Menschen ohne Zugang zu Konzertsälen zu geben.

Geboren in Berlin, studierte sie Gesang und Querflöte an der Hochschule für Musik Saar und wurde besonders in der Klasse von Prof. Albert Pesendorfer an der Universität der Künste geprägt. Wichtige Impulse im Kunstlied erhielt sie bei Matthias Wierig, Daniel Gerzenberg und Axel Bauni; Meisterkurse bei Rudolph Piernay, Brigitte Wohlfarth und Aris Argiris ergänzen ihre Ausbildung.

Sie sang in renommierten Chören wie Kammerchor Saarbrücken, Audi Jugendchorakademie und Deutschem Jugendkammerchor und ist regelmäßig in Vokalensembles wie KammerVokalisten Bremen, Arton-Ensemble, VerumAudium, SAarVOIR Chanter, Bach Collegium Saarbrücken und dem jungen Chor der Bachakademie Stuttgart zu hören.

Jorge Espino
Jorge Espino

Jorge Espino

Der mexikanische Bariton Jorge Espino ist seit der Spielzeit 2019/20 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein. Nach seiner Ausbildung am Conservatorio Nacional de Música in Mexiko-Stadt studierte er an der Academy of Vocal Arts und dem Curtis Institute of Music in Philadelphia. Dort sang er die Titelrollen in Don Giovanni und Eugen Onegin in Koproduktionen mit der Opera Philadelphia.

Nach einem Jahr im Opernstudio trat er fest ins Ensemble der Deutschen Oper am Rhein ein. Espino war Semifinalist beim BBC Cardiff Singer of the World sowie beim Glyndebourne Opera Cup. Darüber hinaus gewann er Auszeichnungen bei Wettbewerben wie der Sullivan Foundation (New York), dem Giargiari Bel Canto Competition (Philadelphia), dem Internationalen Belvedere-Wettbewerb (Jurmala), dem AIMS-Wettbewerb (Graz) und dem Carlo-Morelli-Wettbewerb (Mexiko-Stadt).

Gastengagements führten ihn unter anderem an das Theater an der Wien, das New National Theatre Tokyo, die Santa Fe Opera, das Theater Heidelberg und das Pfalztheater Kaiserslautern.

Zu seinem Repertoire zählen unter anderem Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dandini (La Cenerentola), Belcore (L’elisir d’amore), Doktor Malatesta (Don Pasquale), Sir Riccardo Forth (I Puritani), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Marcello (La Bohème), Lescaut (Manon), Silvio (Pagliacci), Ford (Falstaff), Fürst Jeletzki (Pique Dame) und Ping (Turandot).

Coco Joura
Coco Joura

Coco Joura

stammt aus Bremen und begann dort schon früh ihren musikalischen Werdegang. Ihre musikalische Ausbildung wurde durch Stipendien gefördert und bereits vor dem Studium erfolgten Konzertreisen und Musiktheaterproduktionen. Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock bei Penka Christova. Dort machte sie ein Diplom in Operngesang und Gesangspädagogik und anschließend einen Master im Fach Bühnengesang.

Als freiberufliche Sängerin mit Wohnsitz in ihrer Heimatstadt Bremen verfolgt sie eine internationale Konzerttätigkeit in verschiedenen Besetzungen. Coco Joura tritt als Solistin mit unterschiedlichen Orchestern im Konzert- und Opernbereich, in kammermusikalischen Produktionen sowie in verschiedenen Duos auf. Sie unternimmt Konzertreisen und Tourneen durch zahlreiche europäische Länder und Asien.

Während ihrer Bühnenlaufbahn sang der lyrische Koloratursopran große Partien ihres Fachs wie beispielsweise die Königin der Nacht aus Die Zauberflöte und Mademoiselle Silberklang aus Der Schauspieldirektor von W. A. Mozart, die Quiteria aus Die Hochzeit des Camacho von Felix Mendelssohn, Alcina aus der gleichnamigen Oper von G. F. Händel oder Eliza aus dem Musical My Fair Lady. Zu ihren Bremer Auftrittsorten zählen die Glocke, der Sendesaal Bremen, das Theater am Goetheplatz und das Metropol Theater Bremen.

Neben ihrer Tätigkeit als Konzert- und Opernsängerin engagiert sich Coco Joura intensiv in der Gesangspädagogik. Als Dozentin für Stimmbildung an der Universität Bremen und an der Mädchenkantorei am Bremer Dom unterstützt sie junge Sängerinnen in ihrer altersgemäßen und gesunden stimmlichen Entwicklung.

Eine besondere Stärke ist ihr außergewöhnliches Sprachgefühl. Coco Joura singt und spricht fließend Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch. Diese Mehrsprachigkeit ermöglicht ihr einen authentischen, idiomatisch gefärbten Zugang zu Werken der deutschen Liedtradition, der italienischen Oper, des französischen Mélodie-Repertoires und des spanischsprachigen Liedguts. Sprache ist für sie ein unmittelbarer Ausdrucksträger von Klang, Bedeutung und Emotion.

Ansgar Weigner
Ansgar Weigner

Ansgar Weigner

Der Regisseur Ansgar Weigner, 1975 in Stolberg bei Aachen geboren, fand früh seinen Weg ins Musiktheater. Nach Studien der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn – seine Magisterarbeit schrieb er über Strauss’ Die Frau ohne Schatten – führten ihn erste Hospitanzen an renommierte Häuser wie die Semperoper Dresden, das Saarländische Staatstheater und die Deutsche Oper am Rhein.

Prägend wurde anschließend seine Zeit als Regieassistent am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, insbesondere die Zusammenarbeit mit Dietrich W. Hilsdorf. Seit 2007/08 arbeitet Weigner freiberuflich und hat bis 2026 rund 70 Inszenierungen realisiert – ein Repertoire, das von Oper und Operette über Musical bis zu Schauspiel, Kinderoper und zeitgenössischem Musiktheater reicht.

Seine Arbeiten wurden u. a. in Münster (Neues vom Tage), Gera (Die Zauberflöte), Wiesbaden (Die Liebe zu den drei Orangen) und St. Gallen (Die schöne Helena) besonders positiv hervorgehoben. Engagements führten ihn zudem nach Hildesheim, Kiel, Bielefeld, Chemnitz (mit DVD-Veröffentlichung), Darmstadt, Bremerhaven, Luzern, Oldenburg, Meiningen, Coburg und an die Staatsoperette Dresden. 2023 gab er mit dem Bach-Abend Der Teufel im Lift sein Debüt an der Neuköllner Oper Berlin.

Neben seiner Regietätigkeit widmet sich Weigner intensiv der Lehre: Er inszenierte an den Musikhochschulen in Leipzig und Düsseldorf, unterrichtet seit 2023 in Osnabrück und übernahm 2024 eine Professur für Szenischen Unterricht an der Hochschule für Künste Bremen. Ergänzend verfügt Weigner über ein Orgeldiplom der Internationalen Französischen Musikakademie.

Orchester und Chor der Universität Bremen
Orchester und Chor der Universität Bremen

Orchester & Chor der Universität Bremen

Das Orchester der Universität Bremen ist aus einem Ensemble der ehemaligen Pädagogischen Hochschule Bremen hervorgegangen. Dort war es 1968 als Collegium Musicum von dem Musikpädagogik-Professor Klaus Mävers gegründet worden. Bei seiner Berufung 1971 an die neu gegründete Universität behielt er die Leitung des Orchesters und führte es – nun als Orchester der Universität Bremen – bis ins Jahr 1993 weiter. Highlights waren Kooperationen mit Orchestern aus Polen und Tschechoslowakei.

Nach einer Übergangszeit unter der Leitung von Peter Paulitsch wurde 1996 das Amt der Universitätsmusikdirektion neu geschaffen. Die erste Stelleninhaberin war von April 1996 bis Oktober 2020 Dr. Susanne Gläß. Studierende aus allen Fachbereichen der Universität musizieren gemeinsam mit Studierenden anderer Bremer Hochschulen, die kein eigenes Orchester besitzen.  Darüber hinaus nehmen auch Alumni, Mitarbeiter*innen der Universität und im Laufe der Zeit hinzugekommene Freund*innen teil. Nach einer weiteren Übergangszeit unter der Leitung von Killian Farrell sowie mit projektbezogener Unterstützung durch Hartmut Keil und Alice Meregaglia (Orchester) und Iryna Dusheyko (Chor), hat im September 2022 Mariano Chiacchiarini das Amt des Universitätsmusikdirektors angetreten.

Das Ensemble ist – abhängig von Projekt und Repertoire – ein vollständig besetztes Sinfonieorchester mit bis zu 100 Mitgliedern.

Der Chor der Universität wurde für die Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana im Februar 2003 von der damaligen UMD Dr. Susanne Gläß gegründet. Auch der Chor besteht aus Studierenden und Mitarbeitenden der Universität, Ehemaligen und im Laufe der Zeit hinzugekommenen Freundinnen und Freunden. Seit seiner Gründung hat er Konzertreisen nach Apulien (Süditalien), Danzig, Namibia, Istanbul, in die Ukraine, nach China England und Frankreich unternommen. Ein Highlight war 2024 die Kooperation mit dem Chor der Sorbonne Université Paris.

Das Repertoire des Chores umfasst zahlreiche Werke für Chor a Cappella, mit Ensemble oder mit großem Sinfonieorchester, die meist am Ende des Semesters gemeinsam mit dem Orchester der Universität Bremen aufgeführt wurden. Es beginnt mit Werken des 19. Jahrhunderts: dem Requiem von Brahms, Max Bruchs Odysseus, dem Requiem von Fauré, dem Te Deum von Bruckner und Coleridge-Taylors The Song of Hiawatha. Ein Schwerpunkt liegt auf Werken der 1920er und 1930er Jahre mit Szymanowskis Stabat Mater, Weills Der Weg der Verheißung und Tippetts A Child of Our Time; es reicht bis in die Gegenwart zum QueenKlassical der Band MerQury, zu Paul McCart- neys Liverpool Oratorio und zu den deutschen Erstaufführungen von Philip Glass‘ Itaipu, Richard Einhorns The Origin, Johnny Parrys An Anthology of All Things, Eric Idles und John Du Prez‘ Not The Messiah und von Arturo Márquez‘ Sueños. Heute setzt sich der Chor aus rund 180 Sängerinnen und Sängern zusammen, wiederum abhängig von Projekt und Repertoire.

Mariano Chiacchiarini – Universitätsmusikdirektor
Mariano Chiacchiarini

Mariano Chiacchiarini

Weltweit ausgezeichnet mit dem ECHO Musikpreis, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie dem KONEX Preis in Musik, gewann Chiacchiarini bereits den 1. Preis beim Teatro Colón J.Martini Dirigenten-Wettbewerb und begann eine bemerkenswerte internationale Karriere, die zu wichtigen Begegnungen mit den Größen der Musikwelt führt, darunter S. Rattle, P. Boulez, P. Eötvös, R. Chailly, R. Muti und B. Haitink, sowie zu der Zusammenarbeit mit erstklassigen und renommierten Orchestern und Ensembles, wie etwa mit dem Tonhalle Orchester Zürich, Orchestra della Svizzera Italiana, Russian National Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Hong Kong Phil, Deutsche Radio Philharmonie, Gürzenich Orchester Köln, WDR Sinfonieorchester und Ensemble Modern, sowie Orchestern aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Luxembourg, Österreich, Portugal, Spanien, Ungarn, Asien, Südafrika, Nord und Südamerika.

Er war Gastdirigent bei bedeutenden Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Young Euro Classic, oder den Donaueschinger Musiktagen, und seine Dirigate führten ihn auch in viele berühmte Spielstätten wie die Elbphilharmonie, das Konzerthaus Berlin und Wien, den großen Tschaikowsky-Saal Moskau oder die Opéra Bastille.

Er nahm zahlreiche feste Engagements wahr, so fungierte er zwölf Jahre als Musikdirektor der Universität Trier, als ständiger Dirigent des Ensemble Garage, seit 2014 ist er zudem als einer der Hauptdirigenten des Argentinischen National-Symphonieorchesters und seit 2013 bei der Lucerne Festival Academy engagiert. In den vergangenen Jahren wurde Chiacchiarini in Hannigans Momentum-Projekt, im Bürgerorchester der Stadt Köln und beim Beirat des Deutschen Musikrates tätig sowie mit dem Premio Nacional Clásica und als „Herausragende Persönlichkeit der  Kultur“ seiner Geburtsstadt ausgezeichnet.

Seit September 2022 ist Mariano Chiacchiarini Bremens neuer Universitätsmusikdirektor.


Mehr Infos unter www.chiacchiarini.com


Dienstag, 30. Juni 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Im Zauber der Klänge: Klaviermusik von Klassik bis Filmmusik

Dagmar Krug/Klavier

Programm

In diesem Konzert spielt die Pianistin und Komponistin Dagmar Krug am Bösendorfer Flügel bekannte Melodien aus Klassik und Film. Es wird u.a. der weltberühmte Titel "Time" von Hans Zimmer aus dem Kinofilm "Inception" zu hören sein. Außerdem wird die Eigenkomposition "Letter without Words" uraufgeführt.

Nuvole Bianche - Ludovico Einaudi
Chi Mai - Ennio Morricone
Letter without Words - Dagmar Krug (Uraufführung)
Nocturne No. 20 Op. posth. - Frédéric Chopin
Time - Hans Zimmer

Dagmar Krug
Dagmar Krug

Dagmar Krug

Die Pianistin und Komponistin Dagmar Krug war nach einem klassischen Hochschulstudium im Fach Klavier bei Prof. Luciano Ortis zunächst als freiberufliche Klavierlehrerin tätig. 2010 wurde sie beim Kurzfilmwettbewerb der Umwelttage Bremen für den Soundtrack zu dem Film "Aqua" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr war sie Preisträgerin beim Kurzfilmwettbewerb "meinbremen.tv" mit dem Soundtrack zu dem Film "Der Himmel über Bremen - Ein Making Of".

2011 gründete sie ihr eigenes unabhängiges Musiklabel "Dagmar Krug". Dort veröffentlicht sie ihre eigenen Kompositionen, klassische Aufnahmen und Coversongs der Stilrichtungen Filmmusik, Pop, Rock, Jazz, Musik für Computerspiele und mehr. Besonders erwähnenswert sind ihre Chopin-Interpretationen, so z.B. die Einspielung des "Fantasie - Impromptus". International bekannt wurde sie u.a. für ihre Final Fantasy-Coveraufnahmen (Musik für Computerspiele), die in Musikportalen wie z. B. Spotify millionenfach gestreamt werden. Ihre Musik hat bisher insgesamt ca. 85 Millionen Streams weltweit erreicht.

Inspiration für ihre Kompositionen findet sie auch auf ihren Reisen, u.a. nach Australien, Hawaii, China, Indien, Marokko und New York. In Südafrika sind die Musik zu "Spirit of Africa" und das Video "Western Cape - South Africa" entstanden. Die Niagara-Fälle in Kanada inspirierten sie zu der Komposition "Losing my Mind".

 

Dagmar Krug auf Spotify: https://open.spotify.com/artist/0tw9OwFgbaPVDCBHYSsUMN?si=Xz4Dz8Q8S6SDlPZLAXOoIA

YouTube-Video "Final Fantasy VII - Those Who Fight on Piano" https://www.youtube.com/watch?v=bXl38GZ9g20

 


Dienstag, 7. Juli 2026, 12:30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Trio Ata la Taba – Argentinische Folklore

Ana Garcia/Gesang, Aitana Kasulin/Klavier, Akkordeon & Pedro de Gyldenfeldt Errecart/Klavier, Quena, Gesang

Programm

Chayita del vidalero (Chaya) – Musik: Ramón Navarro (1960)

Cuequita del enamorado (Kleine Cueca des Verliebten, Cueca) – Musik: Pedro de Gyldenfeldt, Text: Gustavo Maso (2010)

Viguala (Vidala) – Musik: Pedro de Gyldenfeldt, Text: Marcela Gleiser (2017)

Zamba de usted (Zamba für Sie, Zamba) – Musik: Ariel Ramírez, Text: Félix Luna (1964)

Para los ojos más bellos (Für die schönsten Augen, Chacarera) – Musik: Juan Carlos Carabajal, Text: Onofre Paz (1990)

Campo afuera (Draußen auf dem Land, Chacarera) – Musik und Text: Carlos Di Fulvio (1967)

El Quebradeño (Carnavalito) – Musik und Text: Hermanos Ábalos (1942)

Das Trio Ata la Taba spielt Folklore aus Argentnien
Das Trio Ata la Taba spielt Folklore aus Argentnien

Ata la Taba

Ata la Taba ist eine argentinische Gruppe, die 2011 gegründet wurde. Sie verbindet urbane Energie mit der Tiefe der Folklore und interpretiert Chacareras und Zambas in einem zeitgenössischen Klang.

Mit ihrem Debütalbum Huancar (2012) begann ihr musikalischer Weg, der sich in Veröffentlichungen wie Pulsos de la Tierra (2017) und Campos Magnéticos (2022) weiterentwickelte. Dabei entstand ein offenes, lebendiges Klangbild, geprägt auch durch die Zusammenarbeit mit Tänzern und Musikern.

Die Gruppe trat an zahlreichen wichtigen Bühnen auf, darunter die Feria de Mataderos, das Conservatorio Superior de Música Astor Piazzolla, die Casa del Bicentenario und verschiedene Kulturzentren in Buenos Aires. Darüber hinaus führten sie ihre Konzerte durch weitere Regionen Argentiniens.

Ata la Taba steht für eine Musik, die Tradition und Gegenwart verbindet und ein vielfältiges Publikum erreicht.



Mitwirkende:

Pedro de Gyldenfeldt Errecart / Klavier, Quena, Gesang

ist musikalischer Leiter von Ata la Taba. Professor für argentinische Folklore und autochthone Instrumente, Absolvent der Universidad Nacional de las Artes (UNA). Klavierstudium mit Schwerpunkt Jazz bei Gustavo Pires und Edgardo Beilin (SADEM). Harmonielehre bei Sigi Busch (Hochschule der Künste Berlin) und Juan Carlos Cirigliano. Ausbildung in Tango bei Cristian Zárate, Nicolás Ledesma, Ismael Spitalnik und Néstor Marconi sowie in Folklore bei Marcelo Perea und Nuria Martínez. Mitglied der Ensembles Cuarteto Chacabuco und Baires XXI. 2002 Aufnahme der CD Cuchilleros de corazón mit Carlos Roulet; Mitwirkung an Homenaje a Homero Expósito von Ana De Marchi. Seit 2012 widmet er sich ausschließlich der argentinischen Folklore als Komponist, Arrangeur und Interpret von Ata la Taba.


Aitana Kasulin / Klavier, Akkordeon.

ist Komponistin und Kulturmanagerin. Diplom in Komposition (UCA), Kompositionsstudium bei Walter Zimmermann (Hochschule der Künste Berlin), Master in Kulturmanagement (UBA, Schwerpunkt Video-Musik). Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen, Kursen in Santiago de Compostela sowie Workshops bei Gerardo Gandini und Marta Lambertini. Stipendien u. a. von Fundación Antorchas, Fondo Nacional de las Artes und der Senatsverwaltung Berlin. Uraufführungen in Europa, Amerika und Asien; Teilnahme an Festivals wie Klangfenster (Berlin) und Merging Voices. Dozentin an mehreren Hochschulen; derzeit Leiterin des Conservatorio Superior de Música Astor Piazzolla und Professorin an der UNA.


Ana Garcia / Gesang.

Die argentinische Sopranistin hat einen Abschluss in Musikalischer Kunst mit Schwerpunkt klassischer Gesang (Operngesang) an der Universidad Nacional de las Artes (UNA) in Buenos Aires.

Sie ist als Interpretin in den Bereichen populäre Musik, Kammermusik und Oper tätig. Ihre Gesangstechnik studierte sie bei Marta Blanco (Teatro Colón), ihr spezialisiertes Repertoire bei Graciela Ulibarri, Kammermusik bei M. A. Ópitz und Barockgesang bei der ungarischen Sopranistin Judit Andrejsky.

Darüber hinaus verfügt sie über ein multidisziplinäres künstlerisches Profil als Schauspielerin, Schriftstellerin, Singer-Songwriterin und Gesangspädagogin. Sie widmet sich der Erforschung, Interpretation und Verbreitung von Musik von Komponistinnen aus Lateinamerika sowie aus anderen Teilen der Welt. Derzeit lebt sie in Barcelona, wo sie Konzerte organisiert und als Musik- und Gesangslehrerin tätig ist.