Course Catalog

Study Program WiSe 2023/2024

Public Health / Gesundheitswissenschaft, B.A.

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3. Fachsemester (BPO 2022)

Konsekutive Schwerpunkte

Die nachfolgenden Wahlpflichtmodule ersetzen das Modul 34a-a Forschungs- und Praxisprojekt I sowie Modul 34b-a Forschungs- und Praxisprojekt II.

Die Wahlpflichtmodule sind 2semestrig.
Insgesamt 12 CP.

Vollfach und Profilfach

EPH I: Environmental Public Health I (Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte)

Wahlpflichtmodul im Vollfach und Profilfach
2semestrig; insgesamt 12 CP; Vorlesung und Seminar
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-EPH I-1Grundlagen von Environmental Public Health
Basics of Environmental Public Health

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)

Über zwei Semester bieten wir Ihnen eine grundlegende Einführung in das Themenfeld Environmental Public Health. Im Rahmen des forschenden Lernens werden Sie ausgewählte Themen zu Umwelt & Gesundheit selbstständig bearbeiten. Das Modul hat einen hohen Anwendungsbezug zu Tätigkeits¬feldern für Public Health-Absolvent*innen im Bereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Forschung zu umweltbezogener Gesundheit.
Es bestehen vielfältige Bezüge zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs, https://unric.org/de/17ziele/), vor allem zu SDG 3 Gesundheit und Wohl¬ergehen, SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, SDG 10 Weniger Ungleichheiten, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 12 Nachhaltiger Konsum und Produktion, SDG 13 Ma߬nahmen zum Klimaschutz, SDG 14 Leben unter Wasser, SDG 15 Leben an Land.
Die einzelnen Lehrveranstaltungen sind inhaltlich eng miteinander verbunden und bauen aufeinander auf.
EPH I im Wintersemester:
Das Modul bietet eine grundlegende Einführung in das Themenfeld Environmental Public Health. Aktuelle Entwicklungen zu Environmental Public Health, Planetary Health und One Health werden vorgestellt und diskutiert. Es werden Kenntnisse über wesentliche Umweltexpositionen (z.B. Luftschadstoffe, Lärm, Chemikalien, Strahlung, Hitze) und Umweltressourcen (z.B. Grünflächen) und deren Wirkungen auf die Gesundheit erarbeitet. Die Studierenden lernen methodische Ansätze der Expositionserhebung und der Risikoabschätzung sowie von Environmental Burden of Disease kennen und kritisch beurteilen. Das Modul bietet einen Überblick über das Forschungs- und Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit / Environmental Justice. Die Grundlagen für umweltbezogene Gesundheits¬berichterstattung und das Aufgabengebiet Umwelt und Gesundheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst werden erläutert. Der European Environment and Health Process der Weltgesundheitsorganisation mit der Europäischen Charta Umwelt und Gesundheit und den Ministerkonferenzen zu Umwelt und Gesundheit wird vorgestellt.
Veranstaltungen:
̶ Grundlagen von Environmental Public Health (2 SWS)
̶ Projektarbeit Environmental Public Health I (2 SWS)
In der Grundlagenveranstaltung werden wesentliche Konzepte und Methoden im Überblick dargestellt und weitergehende Aspekte für ausgewählte Themen erörtert. In der Projektarbeitsveranstaltung bearbeiten die Studierenden selbstständig in Kleingruppen im Sinne des Forschenden Lernens ein Thema aus dem Bereich Umwelt und Gesundheit und wenden hierbei die Kenntnisse zu gesundheitsrelevanten Umweltfaktoren, Datenerhebung und -auswertung sowie kritische Bewertung an. Geplant ist bei der Auswertung von Informationen und Daten der Bezug auf Bremen/Bremerhaven, um Facetten einer umweltbezogenen Gesundheitsberichterstattung zu erarbeiten.
Beide Veranstaltungen sind in dem Modul zu belegen.

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Dr. Stefanie Dreger
11-PH-BA-EPH I-2Projektarbeit Environmental Public Health
Project Work Environmental Public Health

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 12:00 - 14:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)

Über zwei Semester bieten wir Ihnen eine grundlegende Einführung in das Themenfeld Environmental Public Health. Im Rahmen des forschenden Lernens werden Sie ausgewählte Themen zu Umwelt & Gesundheit selbstständig bearbeiten. Das Modul hat einen hohen Anwendungsbezug zu Tätigkeits¬feldern für Public Health-Absolvent*innen im Bereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Forschung zu umweltbezogener Gesundheit.
Es bestehen vielfältige Bezüge zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs, https://unric.org/de/17ziele/), vor allem zu SDG 3 Gesundheit und Wohl¬ergehen, SDG 6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, SDG 10 Weniger Ungleichheiten, SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, SDG 12 Nachhaltiger Konsum und Produktion, SDG 13 Ma߬nahmen zum Klimaschutz, SDG 14 Leben unter Wasser, SDG 15 Leben an Land.
Die einzelnen Lehrveranstaltungen sind inhaltlich eng miteinander verbunden und bauen aufeinander auf.
EPH I im Wintersemester:
Das Modul bietet eine grundlegende Einführung in das Themenfeld Environmental Public Health. Aktuelle Entwicklungen zu Environmental Public Health, Planetary Health und One Health werden vorgestellt und diskutiert. Es werden Kenntnisse über wesentliche Umweltexpositionen (z.B. Luftschadstoffe, Lärm, Chemikalien, Strahlung, Hitze) und Umweltressourcen (z.B. Grünflächen) und deren Wirkungen auf die Gesundheit erarbeitet. Die Studierenden lernen methodische Ansätze der Expositionserhebung und der Risikoabschätzung sowie von Environmental Burden of Disease kennen und kritisch beurteilen. Das Modul bietet einen Überblick über das Forschungs- und Handlungsfeld Umweltgerechtigkeit / Environmental Justice. Die Grundlagen für umweltbezogene Gesundheits¬berichterstattung und das Aufgabengebiet Umwelt und Gesundheit im Öffentlichen Gesundheitsdienst werden erläutert. Der European Environment and Health Process der Weltgesundheitsorganisation mit der Europäischen Charta Umwelt und Gesundheit und den Ministerkonferenzen zu Umwelt und Gesundheit wird vorgestellt.
Veranstaltungen:
̶ Grundlagen von Environmental Public Health (2 SWS)
̶ Projektarbeit Environmental Public Health I (2 SWS)
In der Grundlagenveranstaltung werden wesentliche Konzepte und Methoden im Überblick dargestellt und weitergehende Aspekte für ausgewählte Themen erörtert. In der Projektarbeitsveranstaltung bearbeiten die Studierenden selbstständig in Kleingruppen im Sinne des Forschenden Lernens ein Thema aus dem Bereich Umwelt und Gesundheit und wenden hierbei die Kenntnisse zu gesundheitsrelevanten Umweltfaktoren, Datenerhebung und -auswertung sowie kritische Bewertung an. Geplant ist bei der Auswertung von Informationen und Daten der Bezug auf Bremen/Bremerhaven, um Facetten einer umweltbezogenen Gesundheitsberichterstattung zu erarbeiten.
Beide Veranstaltungen sind in dem Modul zu belegen.

Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte
Dr. Stefanie Dreger

5. Fachsemester (BPO 2015 sowie ÄO 2017 und 2018)

Modul 65: Open General Studies (verantwortl. Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch)

12 CP: Voll- u.Profilfach
In Modul 65 General Studies - Wahlpflichtbereich müssen von den Studierenden 12 CP erbracht werden. Die Studierenden können hierzu völlig frei aus dem Lehrveranstaltungs-Angebot der Universität Bremen wählen: Dies Angebot umfasst alle Lehrveranstaltungen, die eine Veranstaltungs-Kennziffer (VAK) der Universität Bremen haben, also auch entsprechende Lehrveranstaltungen z. B. des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt etc. Die jeweiligen Leistungen können benotet oder unbenotet sein. Benotete Leistungen gehen dabei nach Credit-Punkten (CP) gewichtet in die Endnote ein. Die Studierenden entscheiden selbst, welche Leistungen sie sich im Modul 65 anrechnen lassen. Zwei wichtige Hinweise: 1) Im Zentralen Prüfungsamt (ZPA) eingereichte Scheine können nicht mehr ausgetauscht oder anderweitig verschoben werden; 2) Jede Veranstaltung bzw. jedes Modul kann nur einmal zur Anerkennung eingereicht werden.

Alternativ zu Lehrveranstaltungen der Universität Bremen und des Fremdsprachenzentrums können:
a) bis zu 3 CP für künstlerisch-kulturelle Aktivitäten an der Universität Bremen (z.B. Universitätsmusik) anerkannt werden;
b) bis zu 3 CP für die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) oder für freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement während des Studiums (innerhalb und ausserhalb der Universität Bremen) angerechnet werden. Für diese Leistungen muss ein zweiseitiger (5.000 Zeichen) Reflexionstext angefertigt werden, worin der Kompetenz- und Erkenntniszugewinn der ausgeübten Tätigkeit mit Blick auf das Studium der Gesundheitswissenschaften reflektiert wird.

Handhabung der Anrechnung:
Alle Leistungen, die in Veranstaltungen der Universität Bremen (reguläre Lehrveranstaltungen sowie Veranstaltungen des Fremdsprachenzentrums, der Studierwerkstatt, der Universitätsmusik etc.) erbracht werden, werden direkt vom ZPA in PABO/FlexNow eingetragen. Die vom jeweiligen Fachbereich gesiegelten und mit CP-Angabe versehenen Scheine werden in Original und Kopie im ZPA eingereicht.
Leistungen von anderen Universitäten müssen durch den Bachelor-Prüfungsausschuss (BPA) – vertreten durch seinen Vorsitzenden – anerkannt werden.
Die Mitarbeit im Studiengangsausschuss (Stuga) sowie freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement sind beim Modulverantwortlichen, Herrn Schmidt-Semisch, einzureichen. Dieser prüft die jeweilige Leistung und meldet sie an das Prüfungsamt.
Course numberTitle of eventLecturer
11-PH-BA-M65-1BA-Seminar: Ökologisches Entscheiden in Public Health durch Lebenszyklusanalyse
Lecture (Bachelor): Climate change mitigation. A problem-based introduction to the core research programs in positive economics

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2 (2 Teaching hours per week)

In Zeiten der Klimakrise versuchen bereits viele Regierungen, Institutionen, Organisationen und Individuen ihren Treibhausgasanstoß zu reduzieren und möglichst ökologisch-nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Dabei sollten die Informationen, die diese Entscheidungen unterstützen, auf möglichst fester Grundlage stehen. Eine wichtige Methode hierbei sind Lebenszyklusanalysen (LCA). Bei diesen werden auch vor- und nachgelagerte Umwelteinflüsse beachtet und das Produkt über den gesamten Lebenszyklus analysiert, d.h. von der Extraktion der Rohstoffe, über die Produktion, den Transport und die Nutzung bis zur Entsorgung. Dies verhindert Scheinnachhaltigkeiten und mögliche Fehlinformationen. Ein weiterer Vorteil der LCA-Methode ist, das im Rahmen der Wirkungsanalyse, verschiedene Umwelteinflüsse gemessen werden können. Damit beschränkt sich die Analyse nicht nur auf den Treibhausgasausstoß, es können auch weitere relevante Einflüsse, wie z.B. Versäuerung, Entstehung von Smog oder Freisetzung von Giften gemessen werden.
Gestaltet als Einführung in die Methodik der Lebenszyklusanalyse bietet die Veranstaltung einen Einblick in die Methodik anhand der ISO Normen 14040 und 14044, die LCAs in die vier Phasen "Festlegung des Ziels und des Untersuchungsrahmens", "Sachbilanz", "Wirkungsabschätzung" und "Auswertung" einteilt. So sollen die Studierenden dazu befähigt werden, LCA Studien fachgerecht zu analysieren. Zudem sollen die beiden Anwendungen die Durchführung einer LCA Studie mithilfe der Open Source Software "OpenLCA" und frei zugänglichen Datenbanken besprochen werden. Das Ziel ist es, das Studierende in der Lage sind, kleinere LCA Studien durchzuführen. Das Seminar kann auch als Vorbereitung auf eine mögliche Abschlussarbeit mit Nachhaltigkeitsthematik genutzt werden.
Es bestehen mehrere Brücken zu diversen Themenbereichen: es können die ökologischen Auswirkungen von individuellen Lebensstilen, Verhaltensänderungen, Unternehmensentscheidungen, Produkten... untersucht werden. Viele dieser Thematiken lassen sich gut mit dem Public Health Studium verbinden. Beispiele wären hier die Ernährung oder die Wahl von Verkehrsmitteln. Zum anderen ist auch die Gesundheitsversorgung immer mehr unter Druck ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Mithilfe von LCAs können so die nötigen Informationen für ökologische Entscheidungen bereitgestellt werden. Beispielsweise wurde das Anästhesiegas Desofluran, nach Veröffentlichung von LCA-Daten in vielen Krankenhäusern durch das klimafreundlichere Sevofluran ersetzt.

Mattis Keil, M.A.
11-PH-BA-M65-2Journal Club Global Child Health (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 12:00 - 14:00 GRA2 0180 (2 Teaching hours per week)

This seminar gets you reading, chritically and discussing various journal articles and book excerpts on different aspects of child health globally. We will dive into different texts, and each student will at one point be responsible for preparing a text and a corresponding discussion. Some creative writing techniques will be employed from time to time to engage with the texts in new ways.
Our topics range from pain clinics for young adults in the US to children as caretakers after HIV or tuberculosis in Africa; and you get the chance to propose topics that interest you. For a successful classroom experience your active participation is required. Class language is English. You will be expected to lead discussion on one text and write three short pieces (approx. 5 pages each) throughout the semester on current news or finding on any aspect of global child health.

Prof. Dr. Melanie Böckmann
11-PH-BA-M65-4Forschung im Themenfeld drogenkonsumierenden Frauen mit Gewalterfahrung (Präsenz und online)

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 20.10.23 10:00 - 14:00 extern
Fri. 03.11.23 10:00 - 14:00 extern
Fri. 17.11.23 10:00 - 14:00
Fri. 01.12.23 10:00 - 14:00
Fri. 15.12.23 10:00 - 14:00
Fri. 12.01.24 10:00 - 14:00
Fri. 26.01.24 10:00 - 14:00

Die Veranstaltung findet teilweise außerhalb der Uni bzw. online statt.

Der Bremer Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention sieht drogenkonsumierende und /oder obdachlose Frauen als Gruppe mit besonderem (Gewalt-) Schutzbedarf an. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Seminar die Lebenswelt von drogenkonsumierenden und von Gewalt betroffenen Frauen in Bremen erkundet. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Lebenslage der Dialoggruppe sowie das Drogenhilfesystem in Bremen und sammeln gleichzeitig Forschungserfahrung. Dabei liegt der Fokus auf qualitativen Forschungsmethoden. Im Rahmen des Seminars werden gemeinsam Forschungsvorhaben geplant, durchgeführt und ausgewertet, die sich mit den Bedürfnissen und Erfahrungen der Frauen beschäftigen. Das Seminar findet in Kooperation mit der Comeback gGmbH Bremen statt.
Prüfungungsleistung: Aktive Teilnahme unbenotet: 2 CPs. Zusätzlich Prüfungsleistung (Forschungsbericht/Ergebnissicherung): insgesamt 4 CPs (Benotung auf Wunsch möglich). Details werden im Seminar besprochen.
Literatur:
Bernhard, C. (2019). Frauen in Drogenszenen. Spezifika ihrer Lebenssituation. In: R. Feustel, H. Schmidt-Semisch & U. Bröckling (Hrsg.), Handbuch Drogen in sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive (S. 611-626). Wiesbaden: Springer.
Niederberger, M. & Finne, E. (2021). Forschungsmethoden in der Gesundheitsförderung und Prävention. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Senatorin für Gesundheit, Frauen, und Verbraucherschutz (2022). Istanbul-Konvention umsetzen. Bremer Landesaktionsplan – Frauen und Kinder vor Gewalt schützen.
Weiteres Material wird im Seminar zur Verfügung gestellt.

Dr. Katja Thane
Dana Mcgonagle
11-PH-BA-M65-5Klimakrise und Gesundheitssystem

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 Teaching hours per week)

Das Seminar stellt ein neues Angebot, in dem fachübergreifende, transdisziplinäre Ansätze zur Darstellung der Gefahren durch die Klimakrise wie auch Lösungsvorschläge zum Umgang mit der Krise vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und kritisch reflektiert werden.

Dr. Guido Schmiemann
11-PH-BA-M65-6Open Space Public Health Ethik - Durchführung einer Tagung zur Gesundheitsethik

Seminar (Teaching)

Additional dates:
Fri. 20.10.23 15:00 - 18:30 GRA4 A0110
Fri. 17.11.23 15:00 - 18:30 GRA4 A0110
Fri. 01.12.23 15:00 - 18:30 GRA2 0140
Fri. 16.02.24 11:00 - 18:30 GRA2 0080
Fri. 23.02.24 15:00 - 18:30 GRA2 0080
Mon. 04.03.24 - Tue. 05.03.24 (Mon., Tue.) 09:00 - 18:00 GRA2A H 0100
Fri. 15.03.24 15:00 - 18:30 GRA2 0080

Die Public Health Ethik ist in Deutschland ein sehr junges Fach. Public Health Ethiker*innen befassen sich systematisch mit der Bestimmung, Bewertung und Priorisierung möglicher Vorgehensweisen im Bereich Public Health. Die Basis bilden ethische Grundsätze, Prinzipien und Werte; aber auch die Überzeugungen von Interessengruppen. Public Health-Ethiker*innen arbeiten interdisziplinär, um Lösungen für ethische Probleme in Forschung und Praxis zu entwickeln. Dabei werden sowohl die normativen Theorien als auch die methodischen Ansätze und inhaltlichen Themenfelder der Public Health Ethik aktuell breit diskutiert.
Der Open Space Public Health Ethik soll ab 2024 ein regelmäßiger Ort des Dialogs sein, an dem Forschungsergebnisse und -perspektiven, aber auch praktische moralische Herausforderungen zwischen verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen besprochen werden. Ergänzend sollen Gäste mit langjähriger Erfahrung im Bereich Public Health Ethik eingeladen werden, um ihre Forschung vorzustellen.
Die Offenheit des Dialogforums hat drei Dimensionen: erstens sollen – zumindest in den ersten Jahren – die Themen nicht im Vorfeld festgelegt werden, vielmehr sollen im Gespräch mit Studierenden partizipativ und bottom-up Schwerpunkte der Bremer Gesundheitsethik entstehen. Zweitens ist die Tagung offen für verschiedene Formate – von einem klassischen Vortrag oder Poster, über ein World Café, eine ad hoc-Ethikberatung bis hin zu künstlerischen Interventionen ist alles denkbar. Drittens will der Open Space einen Ort bieten, an dem Forschende aller Erfahrungsstufen willkommen sind.
Die Lehrveranstaltung dient der Organisation der studentischen Tagung, deren Thema im SoSe 23 festgelegt wurde. Die Plätze sind reserviert für die Studierenden, die im SoSe aktiv an der Organisation mitgewirkt haben und/oder auf der Tagung einen aktiven Beitrag leisten. Weitere Teilnehmende werden nur nach individueller Absprache aufgenommen.

PD Dr. Solveig Lena Hansen