Course Catalog

Study Program WiSe 2023/2024

Soziologie und Sozialforschung, M.A.

Pflichtbereich

Soziologische Theorien für Fortgeschrittene (SuS-1)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-1-SuS-1Soziologische Theorien für Fortgeschrittene

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 16:00 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (4 Teaching hours per week)

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit zentralen Denkweisen der Soziologie und den besonderen Eigenschaften ihrer Theorien und Konzepte. Sie besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil steht die soziologische Begriffsbildung im Mittelpunkt. Auf der Basis von Impulsvorträgen richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Beziehung zwischen theoretischen Begriffen und empirischem Gegenstand. Im zweiten Teil geht es um das besondere Erkenntnisinteresse, mit dem sich die Soziologie der Gesellschaft—im Unterschied zu anderen Sozialwissenschaften—annähert. Die zentrale Frage lautet: Sollten gesellschaftliche Phänomene nur aus sozialen Strukturen heraus erklärt werden oder sollten wir sie stets auf die sinnhafte Orientierung der Individuen zurückführen? Margaret Archer spricht von „the riddle of society’s constitution“ (1989: 193). Im Seminar werden Ansätze diskutiert, die für dieses „Rätsel“ unterschiedliche Lösungen präsentieren.

LITERATUREMPFEHLUNGEN:
Alexander, Jeffrey C., 1987: Twenty Lectures. Sociological Theory since World War II. New York: Columbia University Press.
Goertz, Gary, 2006. Social Science Concepts: A User's Guide. Princeton: Princeton University Press.
Joas, Hans, und Wolfgang Knöbl, 2004: Sozialtheorie. Zwanzig einführende Vorlesungen. Frankfurt: Suhrkamp.
Sartori, Giovanni, 1970: Concept Misformation in Comparative Politics. The American Political Science Review 64: 4: 1033-1053.
Schulze, Gerhard, 2019: Soziologie als Handwerk. Eine Gebrauchsanleitung. Frankfurt: Campus.
Weber, Max, 1985: "Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis." S. 21-101, in: Max Weber (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Stuttgart: Reclam.

Prof. Dr. Thomas Kern

Methodenvergleich und -kombination (SuS-2)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-1-SuS-2[Comparison and Combination of Research Methods]

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
fortnightly (starts in week: 1) Thu. 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 Teaching hours per week)

Inhalte des Seminars sind Grundlagen von Wissenschaftstheorie und -geschichte und von quantitativer und qualitativer Forschungslogik. Klassische und aktuelle empirische Studien insbesondere aus der Ungleichheitsforschung werden diskutiert und Forschungsdesigns, Erhebungs- und Auswertungsstrategien in Hinblick auf Erträge, Stärken und Schwächen hin analysiert, reflektiert und bewertet. Besonderes Gewicht liegt auf dem Vergleich verschiedener (quantitativer und qualitativer) Methoden sowie auf den Möglichkeiten und Erträgen der Kombination unterschiedlicher Erhebungs- und Auswertungsverfahren (Daten- und Methodentriangulation, Methodenkombination und Mixed-Methods). Im Rahmen von Gruppenarbeiten übersetzen die Studierenden Forschungsfragen in Forschungsdesigns, bei denen quantitative und qualitative Erhebungs- und Auswertungsstrategien kombiniert werden.

Prof. Dr. Patrick Sachweh

Wahlpflichtbereich Methoden und Analysen

Die Module des Wahlpflichtbereichs "Methoden und Analysen" sind von Studierenden zu absolvieren, die ab dem WS 2019/2020 immatrikuliert sind und nach der Masterprüfungsordnung 2019 studieren. Es stehen zwei Ausrichtungen zur Wahl: "Quantitative Sozialforschung" oder "Qualitative Sozialforschung". In der gewählten Ausrichtung sind insgesamt zwei Module zu absolvieren: "Fortgeschrittene Methoden und Analysen" im WiSe und "Vertiefende Methoden und Analysen" im SoSe.

Quantitative Sozialforschung

Fortgeschrittene Methoden und Analysen (SuS-3)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-1-SuS-3a1[Quantitative Methods]

Seminar (Teaching)
ECTS: 9

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1 (4 Teaching hours per week)

Additional dates:
Fri. 12.01.24 08:00 - 16:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1
Fri. 19.01.24 08:00 - 16:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1
Fri. 26.01.24 08:00 - 16:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1
Prof. Dr. Annelies Blom

Qualitative Sozialforschung

Fortgeschrittene Methoden und Analysen (SuS-5)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-1-SuS-5b1[Qualitative Methods]

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 16:00 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1 (4 Teaching hours per week)
Nils-Christian Kumkar

Wahlpflichtbereich Projektschwerpunkt

Institutionalisierte Ungleichheiten

Forschungslabor (SuS-8)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-3-SuS-8[Research Lab Institutionalised Inequalities]

Seminar (Teaching)
ECTS: 15

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 14:00 - 16:00 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg

Soziale Beziehungen, Netzwerke und Integration

Forschungslabor (SuS-10)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-3-SuS-10Forschungslabor Soziale Beziehungen, Netzwerke, Integration

Seminar (Teaching)
ECTS: 15

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Betina Hollstein
Prof. Dr. Michael Windzio

Wahlpflichtbereich Methodenwerkstatt

Quantitative Methodenwerkstatt (SuS-11)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-3-SuS-11[Workshop Quantitative Methods]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Michael Windzio

Qualitative Methodenwerkstatt (SuS-12)

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-3-SuS-12[Workshop Qualitative Methods]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 12:00 - 14:00 UNICOM 7.1020 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2 UNICOM 3.0200 Seminarraum 1 (2 Teaching hours per week)
Prof. Dr. Betina Hollstein

Modul Masterarbeit

Course numberTitle of eventLecturer
08-M48-SF-KBegleitseminar zur Masterarbeit

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (2 Teaching hours per week)

Das Begleitseminar zur Masterarbeit richtet sich an Studierende im Master-Studiengang Soziologie und Sozialforschung, die ihre Masterarbeit fertigstellen und einreichen werden bzw. mit der Vorbereitung der Arbeit begonnen haben. In Form eines Vortrags mit anschließender Diskussion wird der aktuelle Stand der Arbeit präsentiert und besprochen. Damit dient dieses Format auch der Einübung in die Techniken der Präsentation einer wissenschaftlichen Arbeit.
Im Kolloquium gibt es durch die Dozentin und die Studierenden ein Feedback zum aktuellen Stand der Masterarbeit sowie zur Präsentation dieser Arbeit. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen und Probleme zu besprechen. Das Vorliegen mindestens erster Ergebnisse und Auswertungen, die präsentiert werden, ist Voraussetzung zum Leistungserwerb in der Veranstaltung.

Dr. Julia Höppner

Wahlbereich - General Studies

Der Wahlbereich umfasst drei Bereiche: General Studies Angebot des Faches Soziologie, General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 Sozialwissenschaften, General Studies Angebot anderer Fächer. Die Angebote können fei gewählt werden.

General Studies Angebot des Faches Soziologie

Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

Course numberTitle of eventLecturer
08-29-GS-20[Ungleichheit im Bildungswesen] (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 12:00 - 14:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2 (2 Teaching hours per week)

This course includes a comprehensive examination of educational inequality that combines theoretical and empirical evidence in this regard, taking a global perspective. Students will gain an in-depth understanding of the systemic and individual causes, consequences, and possible solutions to educational inequality. The course will analyze and discuss various factors that contribute to unequal educational opportunities such as socioeconomic status, origin, gender, and geographic location. Through discussion of empirical evidence and the application of systems thinking, students will develop a holistic understanding of the complex nature of educational inequality.

Over the course of the semester, theories and empirical findings related to inequality in educational opportunity and outcomes will be discussed. Students will then conduct their own small theoretical studies of educational inequality in different countries, present the results, and write a policy brief as their final paper.

Students will learn to look at educational inequality from different perspectives, critically evaluate empirical analyses, conduct their own research on the topic, and argue for possible solutions based on what they have learned.

[Dieser Kurs beinhaltet eine umfassende Untersuchung der Ungleichheit im Bildungswesen, die theoretische und empirische Erkenntnisse diesbezüglich kombiniert und dabei eine globale Perspektive einnimmt. Die Studierenden erlangen ein vertieftes Verständnis der systemischen und individuellen Ursachen, Folgen und möglichen Lösungen für Bildungsungleichheit. Im Kurs werden verschiedene Faktoren die zu ungleichen Bildungschancen beitragen wie sozioökonomischer Status, Herkunft, Geschlecht und geografische Lage analysiert und diskutiert. Durch die Diskussion empirischer Belege und die Anwendung eines systemischen Denkens werden die Studierenden ein ganzheitliches Verständnis für die komplexe Natur von Bildungsungleichheit entwickeln.

Im Laufe des Semesters werden Theorien und empirische Ergebnisse zur Ungleichheit von Bildungschancen und -ergebnissen erörtert. Die Studierenden werden anschließend ihre eigenen kleinen theoretischen Studien zur Bildungsungleichheit in verschiedenen Ländern durchführen, die Ergebnisse präsentieren und als Abschlussarbeit einen Policy-brief verfassen.

Die Studierenden werden dadurch lernen Bildungsungleichheit von verschieden Perspektiven zu betrachten, empirische Analysen kritisch zu beurteilen, eigene Recherchen zum Thema durchzuführen und auf Basis des Gelernten für mögliche Lösungen zu argumentieren.]

Helen Seitzer
08-29-GS-21[Europäische Wohlfahrtsstaaten im Vergleich] (in English)

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 GW2 B1580 GW2 B1170 (2 Teaching hours per week)

The goal of the seminar is to introduce students into comparative welfare state research, thereby focusing on welfare states in Europe. In the seminar we will discuss selected texts e.g. on typologies of welfare states, theories on welfare state development, comparative methods and different fields of social policy (e.g. old age security, unemployment security, family policy) in European welfare states.
Perfect English skills are not required to participate in the course. However, students should be willing to read texts in English and to practice their English skills. At the end of the seminar students should know about the development of welfare policies in European welfare states, its (theoretical) background and the application of comparative methods.

Dr. Julia Höppner
08-29-GS-22[Occupational Mobility in the Life Course]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 Teaching hours per week)

Ein zentrales Forschungsfeld der Soziologie widmet sich der sozialen Mobilität, d.h. der Bewegung von Einzelpersonen oder Gruppen zwischen unterschiedlichen sozio-ökonomischen Positionen. In diesem Seminar befassen wir uns mit der Mobilität zwischen beruflichen Positionen innerhalb des Lebensverlaufs.

Wie ausschlaggebend ist die soziale Herkunft für die Erlangung der beruflichen Position? Wer steigt im Laufe der Berufskarriere auf, wer steigt ab? Unterscheiden sich Frauen und Männern in den Mustern der Karrieremobilität? Haben sich die Chancen für Aufstiege und Risiken des Abstiegs in den letzten Jahrzehnten verändert? Der Kurs gibt eine Übersicht zur Forschung zur sozialen Mobilität im Lebensverlauf, im Fokus steht insbesondere Berufsmobilität.

Der Kurs vermittelt die methodische Schlüsselkompetenz, eine gesellschaftliche Problemstellung (soziale Mobilität – offene Gesellschaften - Chancengleichheit) auf Basis von wissenschaftlicher Evidenz aufzuarbeiten und zu diskutieren.
Kernkompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens werden vertieft. Wie z.B. das Präsentieren von Argumenten und Position, und die kritisch-konstruktive Diskussionen von Arbeiten für Mitstudierende. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

3CP: Eine kurze Ausarbeitung zum Thema einer Sitzung „Essay“ (3-4 Seiten) und eine Präsentation in einer Sitzung.

6CP: Eine kurze Ausarbeitung zum Thema einer Sitzung „Essay“ (3-4 Seiten), eine Hausarbeit (8 Seiten) und eine Präsentation in einer Sitzung.

Prof. Dr. Wiebke Schulz
08-29-GS-24[]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Fri. 16:00 - 18:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 Teaching hours per week)

Housing is in great demand in growing cities in Africa. However, housing markets are characterized by privatization, informality and conflicts over land. As a consequence, informal strategies of renting, building and using housing are developing. The seminar will discuss these strategies

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-GS-26[Public Sociology]

Seminar (Teaching)
ECTS: 3/6

Additional dates:
Fri. 20.10.23 10:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fri. 03.11.23 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fri. 17.11.23 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Fri. 15.12.23 09:00 - 16:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Martin Seeliger

Ergänzung und Vertiefung empirischer Methoden

Course numberTitle of eventLecturer
08-29-5-FEM-1-a[The estimation of causal effects]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 Teaching hours per week)

Wir argumentieren in den Sozialwissenschaften häufig kausal. Genauso interpretieren wir unsere Resultate. Fester Bestandteil einer sozialwissenschaftlichen Grundausbildung ist jedoch üblicherweise die Aussage „Korrelation bedeutet nicht Kausalität“. Probleme sind hierbei etwa unbeobachtete Drittvariablen, Messfehler oder Selbstselektion der Befragten in bestimmte (Kontroll-)gruppen. Diese unschönen Dinge resultieren potentiell in verzerrten Parametern. Idealerweise belässt man es daher nicht bei obiger Aussage, sondern untersucht, wann und wie man Kausalbeziehungen dennoch nachweisen kann. Als eine Lösung haben sich hierzu seit Langem Längsschnittverfahren etabliert.

In jüngerer Zeit haben Soziologen begonnen, sich mit Verfahren zu beschäftigen, die in der (amerikanischen) Ökonometrie in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts populär wurden und zum Ziel haben, Kausalität auch mit Querschnittsdaten etablieren zu können. Der Kurs versucht einige dieser Verfahren vorzustellen, insbesondere Matching Verfahren und Regressionen unter Verwendung instrumenteller Variablen. Diese sind unter Umständen in der Lage obige Probleme zu beheben.

Verwendet wird vor allem das Programm R, alternativer Stata Code wird bereitgestellt. Im Kurs werden verschiedene empirische Arbeiten vorgestellt, reproduziert und ergänzt.


Literatur:

Markus Gangl (2010) Causal inference in sociological research. Annual Review of Sociology 36: 21-47.
Legewie, Joscha (2012): “Die Schätzung von kausalen Effekten: Überlegungen zu Methoden der Kausalanalyse anhand von Kontexteffekten in der Schule.” Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 64(1):123–153.

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-5-FEM-1-b[Introduction to Social Network Analysis with R]

Seminar (Teaching)
ECTS: 3/6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 Teaching hours per week)
Katharina Burgdorf
08-29-5-FEM-1-c[Introduction to SPSS]
Regelmäßige Termine in Kombination mit Blockterminen.

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 14:00 - 16:00 GW2 B2760 (CIP-FB 8) (2 Teaching hours per week)

Regelmäßige Termine in Kombination mit Blockterminen. Die genauen Termine werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben.

Der Kurs soll den Teilnehmenden erste Berührung mit SPSS vermitteln, einem statistischen Analyseprogramm, das z.B. in der Marktforschung eingesetzt wird. Dabei sollen die Teilnehmenden für den allgemeinen Umgang mit statistischen Daten und deren Zustandekommen sensibilisiert werden, den Aufbau einer entsprechenden Datenbank kennenlernen einfache deskriptive und induktive Analyseverfahren mit SPSS erlernen. Der Kurs setzt darauf, eine solide syntaxbasierte Basis aufzubauen, anstatt die Breite des Programms auszuloten.
Am Ende des Blockseminars sollen die Teilnehmenden sicher mit dem Aufbau einer Datenbank und grundlegenden Analyseinstrumenten in SPSS umgehen können. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Minimalanforderung: Bearbeitung von Aufgaben.

3 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten

6 CP: Klausur im Zip-Raum.

Britta Busse
08-29-5-FEM-1-d[Online Surveys]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 10:00 - 12:00 FVG W0060 (2 Teaching hours per week)

Der Kurs vermittelt methodische Kenntnisse rund um Online-Befragungen, vom Sampling über die Fragebogenkonstruktion bis hin zur Durchführung und Nachbearbeitung. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert sein, Mode-spezifische Anforderungen an quantitative Befragungen (insbesondere Online) erkennen und entsprechende Lösungen entwickeln zu können.
Für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse der quantitativen Methoden hilfreich.

Minimalanforderung: Lesen der Grundlagentexte, Bearbeitung von Aufgaben.

3 CP: Fragebogenerstellung und Ergebnispräsentation zu vorgegebenem Thema (Gruppenarbeit)

6 CP: Fragebogenerstellung und Ergebnispräsentation zu vorgegebenem Thema (Gruppenarbeit) + schriftliche Ausarbeitung nach Absprache (Einzelarbeit ca. 10-12 Seiten)

Britta Busse
08-29-5-FEM-2-a[Basics of Qualitative Methods]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2 (2 Teaching hours per week)

Die Veranstaltung bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.
Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungslogik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren (teilnehmende Beobachtung, Leitfadeninterview, narratives Interview) sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory, Qualitative Inhaltsanalyse).
In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und verschiedenen Interpretations¬verfahren gesammelt und reflektiert. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung

Dr. Sabine Ritter
Florian König
08-29-5-FEM-2-b[Video Interaction Analysis]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 UNICOM 3.0210 Seminarraum 2 (2 Teaching hours per week)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Video-Interaktionsanalyse, die den Fokus auf die Untersuchung von sozialen Interaktionen in alltäglichen Situationen legt.

Mittels dieser Forschungsmethode, die eine detaillierte Untersuchung von sozialen Interaktionen mithilfe von Videoaufnahmen beinhaltet, werden unter anderem Alltagsgespräche auf ihre grundlegenden Organisationsprinzipien, Regeln und Verfahren hin analysiert: Wie konstruieren, interpretieren und reproduzieren Menschen soziale Realität?

Die Methoden der Video-Interaktionsanalyse werden anhand von Forschungsübungen durch die Studierenden erprobt. Hierzu werden eigene Video-Aufzeichnungen von sozialen „natürlichen“ Situationen erstellt und in gemeinsamen Datensitzungen ausgewertet. So werden mögliche Untersuchungsphänomene herausgearbeitet und analysiert, die einer sinnhaften Interpretation des Handlungsgeschehens dienen können. Ziel ist also, nicht nur die „offensichtlichen“ Aspekte der Interaktion zu erfassen, sondern auch die subtilen sozialen Regeln, Praktiken und Konventionen, die in diesen Situationen wirksam sind.

Hai Ha Nguyen
08-29-5-FEM-2-c[#opentowork - Research-Based Course on Online Ethnography on LinkedIn]

Seminar (Teaching)

Dates:
weekly (starts in week: 1) Tue. 14:00 - 16:00 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (2 Teaching hours per week)

Ziel der Veranstaltung ist es, die (online-)ethnografische Forschungsmethode kennenzulernen und an einem konkreten Rahmen (LinkedIn) zu erproben. Neben dem textbasierten Austausch über die Grundlagen dieser Methode, soll in diesem Seminar ein Schwerpunkt auf der praktischen Erkundung der Methode liegen.
In enger Anleitung durch den Lehrenden werden die Studierenden mit den essentiellen Elementen ethnografischer Forschung, sowie den Besonderheiten online-ethnografischer Zugänge bekannt gemacht. Nach einer ersten Einführung in die Methode werden die Studierenden kleine Forschungsprojekte durchführen. Die im Feld gesammelten Erfahrungen werden ins Seminargeschehen eingebunden, besprochen und reflektiert.
Ziel ist, dass die Studierenden im Rahmen ihres Projekts den gesamten Verlauf einer Ethnografie (im Kleinen) kennenlernen. Daher wird neben dem Formulieren von Beobachtungsprotokollen ein Einblick in die Analyse gegeben sowie in die Ergebnispräsentation.
Am Ende des Seminars verfügen die Studierenden somit über erste Erfahrungen im Durchführen einer Ethnografie. Die Prüfungsleistung basiert auf den Dokumenten, die im Laufe des Semesters und im Rahmen des Projekts erstellt wurden.

Anforderungen:
Dieses Seminar richtet sich vor allem an Studierenden, die bereits erste Vorkenntnisse in den qualitativen Methoden verfügen. Eine erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung „Methoden II“ und des Seminars „Grundlagen qualitativer Sozialforschung“ ist wünschenswert. Durch den Fokus auf den praktischen Teil – sprich die Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts – ist das Seminar deutlich stärker abhängig eurer aktiven Teilnahme als andere Seminar oder gar Vorlesungen. Das bedeutet die Lektüre der Texte aber auch die die aktive Teilnahme am Diskussionsgeschehen im Seminar.

Florian König
08-29-GS-30[Colloquium Qualitative Methods and Microsociology]
Die Veranstaltung startet in der 2. Semesterwoche!

Seminar (Teaching)
ECTS: 6/3

Dates:
weekly (starts in week: 2) Wed. 16:00 - 18:00 UNICOM 9. 3120 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 9) (2 Teaching hours per week)

Die Veranstaltung dient der Vorstellung und Diskussion aktueller Projekte und Abschlussarbeiten im Arbeitsgebiet Qualitative Methoden und Mikrosoziologie. (Persönliche Anmeldung erforderlich bei Frau Prof. Dr. Hollstein: Betina.Hollstein@uni-bremen.de)

Prof. Dr. Betina Hollstein

Praxisrelevanz und Berufsorientierung

Course numberTitle of eventLecturer
08-29-GS-43[What to do with sociology? Exploring career perspectives!]

Seminar (Teaching)
ECTS: 3/6

Additional dates:
Fri. 27.10.23 10:00 - 15:00 SFG 2020
Fri. 24.11.23 10:00 - 15:00 SFG 2030
Sat. 25.11.23 10:00 - 15:00 SFG 2070
Fri. 19.01.24 10:00 - 15:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Sat. 20.01.24 10:00 - 15:00 SFG 2070

Die Beweggründe, warum Sie sich zu einem Studium der Soziologie entschlossen haben, dürften vielfältig sein. Mindestens ebenso vielfältig sind Ihre Berufsperspektiven. Denn im Vergleich zu vielen anderen Studiengängen bereitet das Soziologiestudium relativ wenig klar umrissen auf ein spezifisches Berufsfeld vor – damit sind allerdings auch große Chancen verbunden. Deshalb möchten wir in diesem Seminar gemeinsam, explorativ und kreativ erforschen, was sich alles mit einem abgeschlossenen Studium der Soziologie anfangen lässt.
Dieses General-Studies-Seminar richtet sich sowohl an Vollfach- als auch an Profil- und Komplementärfach-Soziologiestudierende. Auch Studierende im ersten Semester sind willkommen: Das Seminar setzt keine Grundkenntnisse empirischer Forschungsmethoden voraus. Im Rahmen des Seminars erwerben Sie praxisorientiert alle erforderlichen Kenntnisse zur Durchführung einer (ersten) eigenen Untersuchung.
Das Seminar soll den Austausch und die Diskussion zwischen den Studierenden anregen: Sie werden in kleinen Teams arbeiten, in der größeren Gruppe diskutieren und sich gegenseitig Feedback geben. Aufgrund der intensiven Betreuung und Zusammenarbeit im Kurs ist die Anzahl der Teilnehmenden auf 25 Studierende begrenzt.

Johanna Katharina Ritter

General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 / Sozialwissenschaften

Course numberTitle of eventLecturer
08-zsp-GS-1003Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar (Teaching)
ECTS: 6

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 Teaching hours per week)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2023/2024 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, wird geübt berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag und berichten über ihren beruflichen Werdegang.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Fri. 27.10.23 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 08) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die nützlich für die berufliche Orientierung oder für den Berufseinstieg sein können.

Teilnehmen können Studierende, die sich bereits ehrenamtlich engagieren oder ein zivilgesellschaftliches Engagment planen. Das bereits ausgeübte Ehrenamt wird zu Beginn der Veranstaltung angemeldet. Die Genehmigung erfolgt, wenn das Engagement den Anforderungen entspricht. Ehrenämter, die in der Vergangenheit ausgeübt wurden, können nicht nachträglich anerkannt werden. Zudem ist das Engagement in politischen Parteien von der Anerkennung ausgenommen.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Einrichtung, Organisation oder Initiative unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen statt.

Der Einsatz bei einer entsprechenden Einrichung wird mit drei CP gewürdigt, wenn 90 Stunden innerhalb eines Jahres geleistet und von der Einrichtung bescheinigt wurden. Anforderung ist zudem einen Reflexionsbericht zu verfassen.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 08. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 27.10.2023 werden die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben (Teaching)
ECTS: 6

Additional dates:
Mon. 30.10.23 12:00 - 14:00 Freiwilligen-Agentur, Dammweg 18-20, 28211 Bremen

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konfliktfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 30.10.2023 ist die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Bitte vereinbaren Sie vor der Auftaktveranstaltung ein Auswahl- und Informationsgespräch mit Claudia Fantz: fantz@freiwilligen-agentur-bremen.de Diejenigen Bewerber:innen, die schon einen individuellen Termin mit Frau Claudia Fantz vereinbart haben, müssen nicht zusätzlich zur Auftaktveranstaltung erscheinen. Die Informationen werden hier im Einzelgespräch vermittelt.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1010Engagiere dich! Freiwilliges Engagement für und mit Bremer Grundschulkindern bei den climb-Lernferien (der gemeinnützigen CLIMB GmbH)
Get involved! Voluntary commitment for and with primary school children at the climb-Lernferien (of the non-profit CLIMB GmbH)

Arbeitsvorhaben (Teaching)
ECTS: 6

Additional dates:
Fri. 08.09.23 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstrasse 14/15, Bremen
Fri. 29.09.23 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstrasse 14/15, Bremen
Fri. 09.02.24 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstrasse 14/15, Bremen
Fri. 01.03.24 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstrasse 14/15, Bremen

Bei den climb-Lernferien lernen armutsgefährdete Grundschulkinder und Studierende in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. Die Lernferien finden vom 16.10. bis 28.10.2023 (Herbstferien 2023) und 13.03. bis 28.03.2024 (Osterferien 2024) an zwei bis drei Grundschule in Bremen statt.

Die Teilnehmer:innen dieser Veranstaltung entscheiden sich jeweils für ein Engagement an einer der beiden Ferienzeiten. Es wird empfohlen, insbesondere bei Interesse an den Lernferien im Herbst, frühzeitig mit Leoan Dörre Kontakt aufzunehmen - unter dieser E-Mail-Adresse: doerre@climb-lernferien.de. Der Auftaktworkshop für die Herbstferien findet am 08.09. und 29.09.2023 von 12 bis 14 Uhr im Büro der CLIMB gGmbH, Bornstrasse 14/15, statt.

Die Auftaktveranstaltung für die Oster-Lernferien finden am 09.02 und 01.03.2024 ebenfalls im Büro der CLIMB gGmbH statt.

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rolle eines:r climb-Lehrer:in und arbeiten intensiv in einem 3er-Team zusammen. Zur Vorbereitung auf die Rolle der*s climb-Lehrer:in finden zwei Wochenend-Workshops statt - für die Herbstferien vom 06.10. bis 08.10.2023 sowie vom 14.10. bis 15.10.2023.

Das 1. Vorbereitungswochenende der Lernferien an Ostern findet vom 08.03. bis 10.03.2024 statt und das 2. Vorbereitungstreffen am 16.03./17.03.2023. Im Anschluss an die Lernferien sind jeweils gemeinsame Abschlussreflexion geplant - am 28.10.2023 (Herbstferienabschluss) und am 30.03.2024 (Osterferienabschluss).

Climb bietet den climb-Lehrer*innen einen Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Außerdem wird der ganz persönliche Umgang mit Herausforderungen geübt und die Möglichkeit sich als Führungskraft auszuprobieren – und zwar, in dem du Kinder für das Lernen begeisterst.

Darum geht es: Im Team vor der Klasse stehen, Unterricht planen, Projekte durchführen, auf Ausflüge gehen und vieles mehr. Nach einer intensiven Vorbereitung ermöglichst du zweiwöchige, schlaue Ferien für Grundschüler und nimmst an unserem Weiterbildungsprogramm teil. Du wirst dabei professionell begleitet, bekommst Feedback und viel Raum zum ausprobieren und reflektieren.

Leon-Nicolas Florian Elias Micha Dörre
08-zsp-GS-1013Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Sat. 18.11.23 - Sun. 19.11.23 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 MZH 1090
Sat. 02.12.23 10:00 - 12:00 GW2 B2880
Sun. 03.12.23 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?

Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Und vor allem: Wo setze ich die inhaltlichen und ethischen Grenzen, um meiner Verantwortung als Journalist der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden -und nicht meinem Arbeitgeber bei Einschaltquoten und Klickzahlen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch grundlegende Kenntnisse für den Foto- und Videobereich mit eigener Fototour und Shooting.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Mon. 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 Teaching hours per week)

Wie ist das Bundespresseamt organisiert, damit es für den Kanzler sprechen kann? Wie kann ein Unternehmen mit einem Image-Kampagne seine Reputation verbessern? Wie muss eine Nichtregierungsorganisation ihre Social-Media-Kanäle gestalten, um mehr Unterstützer:innen zu gewinnen? Public Relations ist aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Das Seminar beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der PR, zu ihren Strategien, Tools und Akteuren.
Dann werden Teams gebildet, die in Gruppenarbeit ein inhaltliches Thema, wie z.B. Krisenkommunikation oder Unternehmens-PR, erarbeiten und in einer Präsentation vorstellen.
Das Seminar gibt einen breiten Überblick über Fragestellungen der PR in ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern.
Mit Besuchen von Vertreter:innen aus der Praxis erhalten die Teilnehmenden ein lebendigen Einblick in die Arbeit von PR-Leuten und ihr spezifisches Berufsfeld.
Dieses Seminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen, die zu Beginn des Seminars festgelegt werden.

Christoph Sodemann
08-zsp-GS-1015Project Management - a necessary evil or a helpful instrument?

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 Teaching hours per week)

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die das 2. Fachsemester abgeschlossen haben.

Dr. Diana Quade
08-zsp-GS-1016Organizing events and trade fairs* currently means "breaking a lot of new ground" also in the context of fair trade, sustainable development and international cooperation.
Organizing events and trade fairs* currently means "breaking a lot of new ground" also in the context of fair trade, sustainable development and international cooperation.

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 3

Additional dates:
Sat. 25.11.23 - Sun. 26.11.23 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 GW2 B2880
Sat. 09.12.23 - Sun. 10.12.23 (Sun., Sat.) 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Im Zusammenhang mit Events und Messe spielt die Live-Kommunikation eine wesentliche Rolle. Live-Kommunikation ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten, wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten Rahmen begegnen. Die Arbeit in der Live-Kommunikation hat sich durch die weltweite Pandemie jedoch grundlegend verändert.

Befeuert wird diese Entwicklung durch die Digitalisierung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und die Einführung des agilen Managements. In diesem Seminar wird behandelt, wie die Live-Kommunikation als Bestandteil des Kommunikationsmix (Kommunikationsinstrumente des Marketings) eingesetzt wird, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Neue Herausforderungen sind z.B. die Auswirkungen der Klimakrise, neue Event-Formate (real live, virtuell, hybrid), das agile Arbeiten aber auch das Fehlen von Fachkräfte. Hinzu kommt die zunehmende Sensibilität für regionale Besonderheiten „cross culture“. Afrika, Asien, Südamerika wurden und werden als bedeutsame Märkte wahrgenommen und verstärkt als Partner:innen auf Augenhöhe betrachtet. Somit gibt es neue, andere Narrative, die erzählt werden.

Im Seminar wird u. a. gefragt, welche Hindernisse Unternehmen und Aussteller:innen anderer Kontinente überwinden müssen, um auf Messen in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten zu können? Was wird ihnen abverlangt und was nehmen sie bereichernd an ihre Standorte mit? Welche Storys müssten erzählt werden? Mit welchen Events, mit welchen Inhalten könnten Aussteller:innen und Besucher:innen angemessen, wahrhaftig und wertschätzend angesprochen werden?

Dieses Seminar lädt Sie (insbesondere mit wenig oder keinem Fachwissen) ein, sich mit Hintergrundwissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis zu versorgen und belastbare Theorie als Grundlage für das eigene Handeln mitzunehmen. In Workshops temporäre Fachtiefe zu diskutieren und zu reflektieren. Von Analyse, über Inszenierung (Regiearbeit) und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gemeinsam gearbeitet. „Alles ist möglich, denn es gibt keine (physischen) Grenzen mehr. Wir wollen in diesem Seminar mutig neue Event-Welten umarmen.“

Frank Ernst Willy Fromme
08-zsp-GS-1017Public transport lab: gender, diversity and participation in the mobility revolution

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Thu. 16:00 - 18:00 SFG 2020

Dass es einer Mobilitätswende bedarf, ist nicht nur aufgrund Klimaziele im Verkehrssektor offenkundig. Neue Formen der Mobilität, der Umstieg aufs Rad und ein Tempolimit sind daher aktuell in der Debatte. Doch die Mobilitätsbedarfe vieler Menschen werden durch die historisch gewachsene, autozentrierten Verkehrsplanung nicht erfüllt, da diese vor allem dem Mobilitätsverhalten gesunder, weißer Männer entspricht. Und auch bei neuen Lösungen ist fraglich: Wem dienen E-Scooter und Co?

Wissenschaftliche Studien belegen schon lange, dass sich Menschen verschiedener Geschlechter unterschiedlich fortbewegen. Die Teilhabe von Menschen mit geringem Einkommen ist durch hohe Kosten für Mobilität gefährdet und immer größere parkende (E-)SUV versperren Kindern den Blick auf die Straße.

Welche Mobilitätsbedarfe haben unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen? Was braucht eine Mobilitätswende, um allen Menschen Teilhabe zu gewährleisten? Welchen Einfluss auf das Mobilitätsverhalten hat zudem die sozio-ökonomische Situation und gibt es Unterschiede innerhalb einer Stadt, zwischen Stadt und Land?

In dieser 5. Ausgabe des "Public Transport Labs" widmen wir uns diesen Fragen und möchten die Chancen für eine Mobilitätswende diskutieren, die Perspektiven von Kindern und alten Menschen, migrantisierten Personen oder Menschen mit Behinderung, FLINTAs und deren in prekären oder gar keinen Beschäftigungsverhältnissen ins Zentrum rückt. Wie können dadurch unsere Städte lebenswerter gestaltet werden, für alle?

Dabei werden wir sowohl externe Referent*innen einladen, als auch uns mit Texten und interaktiven Formaten dem Thema nähern.

Annika Fuchs
08-zsp-GS-1024How does good climate communication work?

Blockveranstaltung (Teaching)
ECTS: 1,5

Additional dates:
Sat. 11.11.23 - Sun. 12.11.23 (Sun., Sat.) 12:00 - 18:00 GW2 B2880

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht. Mehr und mehr Menschen wollen etwas für‘s Klima tun. Dafür braucht es gesellschaftliche Veränderungen. Diese erreicht man durch strukturelle Änderungen durch gemeinschaftliche Aktivitäten, Projekte und Kampagnen. Aber auch das Gespräch im privaten Umfeld trägt zu einem Kulturwandel in Richtung Klimaschutz und Klimagerechtigkeit bei. Schwierigkeiten treten oft dann auf, wenn es darum geht, ein Projekt konkret umzusetzen. Oft hängt es an der Akzeptanz oder Begeisterung der Beteiligten. Hier setzt gute Klimakommunikation an: Wie kann man klimafreundliche Projekte und die Kommunikation darüber so gestalten, dass es Menschen Lust macht, zu handeln?

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert & fühlt sich (überwiegend) gut an, sie ist authentisch & einfühlsam, ziel- & zielgruppenspezifisch. Sie zeigt Handlungsmöglichkeiten auf & benennt Vorteile klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Alltagswelt und unseren Werte an.

Klima-Coach Dr. Christian Gutsche gestaltet die Reise in die Welt der Klimakommunikation mit knackigen Infos, zahlreichen Beispielen und Übungen. Eigene Beispiele, Fragen und Themen sind ausdrücklich erwünscht und können im Workshop bearbeitet werden.

Der interaktive Workshop teilt sich in vier thematische Blöcke mit Input und Übungen auf.

1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation

2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen

3. Fakten: Welche sind wichtig und wie kann ich die gut vermitteln?

4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Umgang damit

Wer einen ersten Eindruck zum Thema Klimakommunikation gewinnen will, findet hier einen Beitrag vom Referenten (https://www.erneuerbareenergien.de/politik/klimapolitik/energiesystemwende-sechs-tipps-fuer-eine-bessere-klima-kommunikation) und hier ein Podcast-Interview mit ihm: https://diezukunftsmutigen.podigee.io/16-neue-episode

Bei Fragen ist der Referent unter hallo@klimacoach-gutsche.de erreichbar.

Dr. Christian Gutsche
08-zsp-GS-1025„My contribution to the food revolution“ - sustainable consumption in everyday life

Seminar (Teaching)
ECTS: 3

Dates:
weekly (starts in week: 1) Wed. 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 Teaching hours per week)

Additional dates:
Wed. 20.12.23 18:00 - 20:00 GW2 B2900

Ziel ist es ein Handbuch zur nachhaltigen Ernährung von Studierenden für Studierende zu erarbeiten. Es wird geklärt, was „Nachhaltigkeit“ und „ökologisch“ bedeutet, worauf es bei der nachhaltigen Ernährung ankommt und wie die wichtigsten Leitlinien konkret und günstig umgesetzt werden können. Es finden Exkursionen zu ökologischen Betrieben in der Region statt und die Teilnehmenden lernen Projekte und Initiativen der „Ernährungswende“ in Bremen kennen.

Mücella Demir