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Konzerte im Theatersaal der Universität Bremen

Dienstag, 15. Oktober 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Indiefolk von und mit Flemming Borby/DK

Mittagskonzert in Zusammenarbeit mit Songs & Whispers

Flemming Borby mit Gitarre
Flemming Borby

Flemming Borby

wuchs in einem kleinen Dorf namens Birkende auf der Insel Fyn (Fünen) in Dänemark auf. Seine erste musikalische Erfahrung war die Musik, die im Radio lief. Popmusik stand damals am Anfang einer rasanten Entwicklung – es liefen vor allem Musik aus Großbritannien und den USA sowie die entsprechenden dänischen Kopien. Noch immer liebt er die Musik, die Wert auf Melodien und Harmonien legt, und nennt Scott Walker und Burt Bacharach zu seinen all time favourites.

Der Däne gilt als großes Talent des Indie Pop Folk aber ein Newcomer ist er nicht. Er veröffentlichte mit seiner dänischen Band GREENE drei von der Kritik hochgelobte Alben und trat mehrmals auf dem dänischen Roskilde Festival auf.

Als Absolvent der Royal Academy of Music in Kopenhagen gründete er Anfang der 2000er die Band LABRADOR, mit der er vier Alben und eine EP veröffentlichte und in Dänemark, Deutschland, Schweiz, Frankreich, UK, USA und Japan tourte. Sein erstes Album unter eigenem Namen ”SOMEBODY WRONG” wurde 2015 veröffentlicht und in Austin, Texas, aufgenommen. Das zweite Album ”HELL IS TOO FAR” (2017) war eine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Musikerin Greta Brinkman, und das dritte Album von Flemming Borby (solo) ”THE FUNKHAUS SESISON” wurde im August 2017 in den legendären Funkhaus Studios, Berlin, aufgenommen. Die Idee war dabei, ein Album in einem Tag mit nur einem Mikrofon aufzunehmen. Alle Lieder in einer Session. Keine Overdubs.

Seit 2007 lebt Flemming Borby in Deutschland und schon lange in Berlin. Er hat mit vielen verschiedenen Berliner Künstlern wie Toby Dammit (Iggy Pop, Nick Cave, Rufus Wainwright), Earl Harvin (Tindersticks), Martin Wenk (Calexico), Greta Brinkman (MOBY, Debbie Harry), Tom Krimi (PRAG, Raz O’Hara, Stereo Deluxe), Elke Brauweiler (PAULA) und Nikko Weidemann zusammengearbeitet. Außerdem ist er in der internationalen Songwriting Organisation "The House of Songs" in Austin, Texas involviert und hat im April 2014 die EP ”The Ghostbrother Project – Back Into Your Heart” in Zusammenarbeit mit dem Songwriter Nicholas Ginbey veröffentlicht.


www.flemmingborby.net

 

Warmer Folkpop-Reigen vom dänischen Songschreiber.
Rolling Stone

Musik wie aus einem Film von Sofia Coppola.
– Zitty

Hell Is Too Far (ist ein Album) des Öfteren an die überlegenen Songwriting-Qualitäten der Go-Betweens erinnert.
– INTRO

Flemming Borby beweist mit Somebody Wrong die hohe Kunst des Songwritings.
Sounds And Books

Erst nach drei Zugaben - die letzte war das Lieblingsstück Borbys - entlässt das Publikum die beiden unter tosendem Applaus.
– Frankenpost

Nichts muss, alles kann – Pop-Charisma, Melodienreichtum, rhytmische Finesse, Botschaft und Augenzwinkern.
– Saarbrücker Zeitung


Dienstag, 22. Oktober 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Tangos, Milongas und Argentinische Folklore

Miguel Pesce/Gitarre

Miguel Pesce mit Gitarre
Miguel Pesce

Miguel Pesce

ist Musiker, Gitarrist, Arrangeur und Dozent. Er lebt in Bella Vista, einer Provinz von Buenos Aires. Seit einiger Zeit widmet er sich der Erforschung, Interpretation und Verbreitung der argentinischen Musik. Seine unermüdliche Suche nach dem Klang in jedem Akkord, die Sensibilität und der Respekt, die unsere Vergangenheit verdient, stehen bei seiner künstlerischen Arbeit im Vordergrund.

Er hat bislang elf Konzertreisen in verschiedene europäische Ländern unternommen, darunter: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Dänemark, Belgien, Holland, Luxemburg, Griechenland, Irland, Österreich und Italien. Neben seiner Konzerttätigkeit gibt Miguel Pesce Meisterkurse für argentinische Musik bei Festivals, in Universitäten, Theatern und Kulturzentren.

www.miguelangelpesce.com.ar

Programm


Pena de otoño – Preludio criollo – R. Grela

Te vas .....  – Milonga – A. Fleury

Melodía de arrabal – Tango – C. Gardel

Unión cívica – Tango milonga – D. Santa Cruz

Zamba de Lozano – Zamba – G. Cuchi Leguizamón 

Tinta roja – Tango – S. Piana

Milonga Sentimental – Milonga – S. Piana

La humilde – Chacarera – Julián Diaz


Dienstag, 29. Oktober 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Klavier und Gesang international mit Sanaz Afzali

Sanaz Afzali
Sanaz Afzali

Sanaz Afzali

studiert Kommunikations- und Informationstechnologie (CIT) im Masterstudiengang an der Universität Bremen. Mit dem Klavierspiel begann sie 2002. Zwei Jahre später begann ihre Gesangsausbildung und seit 2008 komponiert sie eigene Werke. Während ihres Bachelor-Studiums in Elektro- und Computertechnik war Sanaz Afzali Leiterin des Musikbereichs an der Technischen Universität Isfahan, Iran. Daneben unterrichtete sie Klavier, Musiktheorie und Solfège an der dortigen Darvish Khan Musikakademie.

Das von Sanaz Afzali als Pianistin 2015 mit einem Cello und zwei Geigen gegründete Quartett der Technischen Universität Isfahan belegte die ersten drei Plätze des Klassikwettbewerbes beim 6. nationalen Rooyesh-Festival in Teheran, Iran.

Sanaz Afzali trat konzertant mit zahlreichen Ensembles oder solistisch auf. Sie gewann verschiedene  Auszeichnungen, wie die beste klassische Vorstellung beim Naghme Musikfestival in Isfahan, Iran. Aktuell singt Sanaz Afzali als Solosopran im Chor der Universität Bremen (Leitung: Susanne Gläß).

2016 nahm sie ihr Album “Golbarg” (Blütenblatt) auf, das eigene Kompositionen enthält. 2018 hatte Sanaz Afzali ein weiteres Konzert im Theatersal gegeben.

Programm


Bench of Flowers (English lyrics)
Composer and songwriter: Sanaz Afzali

Nina: Siciliana (Italian, German lyrics)
Composer: Vincenzo Legrenzo Ciampi (in some references, Giovanni Pergolesi)
Songwriter: unknown

Ghoghnoos: The Phoenix (Persian lyrics)
Composer and songwriter: Sanaz Afzali

Ständchen: Serenade (German lyrics)
Composer: Franz Schubert
Songwriter: Ludwig Rellstab

Dear Pheobe (English lyrics)
Composer: Sanaz Afzali
Songwriter: Farhad Ashkani, Sanaz Afzali

Après un rêve: After a Dream (English lyrics)
Composer: Gabriel Fauré
French lyrics: Romain Bussine; English lyrics (translation of the French lyrics): Gloria Merle Huffman

Io Ti Penso Amore: I think of you, love (Italian, Persian, English lyrics)
Based on Violin Concerto no. 4 in Dm
Composer: Niccolò Paganini
Songwriter: Bernard Rose


Dienstag, 5. November 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Eine Hommage an die Sterne - Instrumentale Maqammusik mit Improvisationen

David Niedermayer/Oud und Kontrabass

Aktuelle Inhalte zu dieser Veranstaltung folgen.

Vielen Dank für das Interesse an unserem Konzertangebot.


Dienstag, 12. November 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Post-Dies und Neo-Das

Postromantische & neoklassische Klaviermusik von und mit Juan María Solare

Der Konzerttitel "Post-Dies und Neo-Das" zeigt mit einer gewissen Ironie eine bestimmte musikwissenschaftliche Tendenz, bestimmte ästhetische Richtungen mit Präfixen zu benennen. So haben wir die Neoklassik oder den Postmodernismus. Ein Nachteil davon ist, dass auf diese Weise nichts etwas an sich ist, sondern nur in Bezug auf etwas anderes. Wo bleibt dann die Identität? Eine Ästhetik, die darauf basiert, sich gegen etwas zu stellen, hängt für immer davon ab, was sie ablehnt und wovon sie sich distanzieren möchte.

Im heutigen Programm hören wir also Metamusik der Kontrakultur mit einer Miniprise von peripherischen Pseudoanklängen an transkulturelle Suprakompositionen. Wir erwarten daher einen Hyperbeifall.

Juan María Solare


Una estética que se basa en oponerse a algo depende para siempre de aquello a lo que se opone y de lo que se quiere distanciar.


Programm:

Entradora (2:15)
Lumokinesis [UA] (4:00)
Walking Down Brick Lane [Die Brick Lane entlang gehend] [UA] (2:20)
Torniamo dentro [Gehen wir drinnen zurück] (3:00)
Three Bridges [Drei Brücken] [UA] (2:30)
Eleven Lands [Elf Länder] [UA] (3:30)
Spy at Night [Nachtspion] [UA] (3:00)
Kenopsia [UA] (4:00)
We Never Close [Wir schließen nie] (3:30)

Alle Kompositionen von Juan María Solare. [UA: Uraufführung]
 

Finden Sie Musik von JMS auf Spotify, Apple Music und weiteren Streaming-Plattformen.

Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (IUNA - Instituto Universitario Nacional del Arte) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede und die Waldemar-Koch-Stiftung haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 333 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: experimentelle Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Tangomusik für Klavier herausgegeben.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no Típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnliche Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist hat sein Repertoire zwei Schwerpunkte: klassische Musik unserer Zeit (Cage, Schönberg, Scriabin, Liszt - Spätwerk -, Berio, Pärt) und argentinische Komponisten (inklusive Tango) mit eigenen Werken in jeder Kategorie.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (5 CDs, 7 EPs, mehrere Singles)

http://www.juanmariasolare.com/


Dienstag, 19. November 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Koreanischer Rock-, Folk-, Pansori-Mix/Gonne Choi (SKR)

Mittagskonzert in Zusammenarbeit mit Songs & Whispers

Gonne Choi mit Gitarre auf einer Wiese
Gonne Choi

Gonne Choi

ist eine koreanische Singer-Songwriterin, die neuartige Musik macht, sich aber anhört, als würde es sie schon ewig geben. Ihre Stimme scheint genauso zeitlos wie Ihre Musik und ist schwer einer Dekade zuzuordnen. Die Musik von GONNE CHOI  lädt den Zuhörer zu einer geistigen Reise ein, zu einem Ort den man kennt, den man aber nicht auf einer Karte, sondern im eigenen Herzen findet. GONNE CHOIs musikalischer Hintergrund ist genauso schwer zu fassen wie ihre Musik. So spielt sie die traditionelle koreanische Wölbbrettzither "Gayageaum" und liebt den traditionellen Gesang „Pansori", ist aber gleichzeitig Sängerin in einer Hardcore Rock Band. Diese Vielseitigkeit erlaubt es Ihr, Genregrenzen verschwimmen zu lassen, Sie mixt Rock, Folk, Jazz, Zeitgenössisch, Klassik und traditionelle koreanische Musik.Seit 2010 hat GONNE CHOI 5 EPs herausgebracht: “36.5?”, “Good Morning”, ”REAL”, “XXXY”, “NOMAD SYNDROME” und ein Studioalbum “I was, I am, I will”. GONNE CHOI hat bereits auf dem Glastonbury Festival (2014 & 2015), Musica Mundo auf dem Brasil & Liverpool Sound City 2018 und dem Budapest Spring Festival gespielt. Darüber hinaus gewann sie den japanischen Fuji TV „Asia Versus“ 2013 und tourte bereits 2012 in Europa. Außerdem trat sie auf zahlreichen koreanischen Festivals auf.


Dienstag, 26. November 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Blues mit Rihm und Dühnfort

Frank Rihm/Mundharmonika und Gesang & Michael Dühnfort/Gitarre

Frank Rihm/Mundharmonika und Gesang & Michael Dühnfort/Gitarre
Frank Rihm/Mundharmonika und Gesang & Michael Dühnfort/Gitarre

Rihm & Dühnfort

Frank Rihm an Harp und Gesang und Michael Dühnfort an der Gitarre. Ihre ganz persönliche musikalische Hommage ist Verneigung vor legendären Persönlichkeiten wie Little Walter, Sonny Boy Williamson und Big Walter Horton, um nur einige prominente Namen von charismatischen Größen im Blues zu nennen.

Anerkennenden begeisterten Applaus ernten sie auch mit ihren seit Jahren etablierten eigenen Bands: Frank Rihm's "The Rihm Shots" bringen Blues im klassischen Chicago-Stil oder Swing-Jump-Blues auf die Bühne und Michael Dühnfort pflegt mit "Michael Dühnfort & The Noise Boys" seinen gitarrenlastigen Bluesrock.


"Beide Musiker finden im Duo auf bemerkenswerte Weise zueinander. Sie bieten ein abwechslungsreiches Programm, professionell arrangiert und mit Können und Charme vorgetragen."
- Sarah M. Bande


www.rihm-duehnfort.com

 

Frank Rihm

Frank Rihm
Frank Rihm/Mundharmonika und Gesang

The very beginning: Der Onkel, selbst Musiker, schenkte Frank, dieser 24jährig, eine Mundharmonika. Im Rahmen einen Rundfunk-Livemitschnitt eines Konzertes des Harp-Spielers William Clarke (verst.) beeindruckte dieser Frank so sehr, dass Clarke eines seiner großen Vorbilder wurde und Frank sich seither fast jede freie Minute dem Harp-Spiel widmet.

1991 gründete Rihm seine eigene Band: „THE RIHM SHOTS“, es folgten eine Bandmitgliedschaft bei „J.J.&THE SHUFFLE KINGS“, die Gründung des Bluesquartett „FOUR ON THE FLOOR“ , eine Duoarbeit mit dem Gitarristen Heiko Schrader sowie ein Duo mit dem Keyboarder Klaus Möckelmann. Ab 2008 aktivierte Rihm „THE RIHM SHOTS“ wieder. Neben den Bandarbeiten steht er häufig als gern gesehener Gast auf den Bühnen neben Größen wie z.B. Mitch Kashmar und Tomi Leino.

2017 begann die intensive Zusammenarbeit mit Michael Dühnfort (Gitarre/Gesang), das Duo „Rihm & Dühnfort“ etablierte sich zu einem weiteren festen Bestandteil Frank's musikalischer Arbeit. Eine erste CD mit dem Titel „never too late“ wurde 2019 in dem renommierten Studio „Megaphon Tonstudios“ bei Martin Meinschäfer aufgenommen.


Tonträger:
UPSTAIRS“ („FOUR ON THE FLOOR“/ Stavenhagen Music)
A LITTLE ONE“ („THE RIHM SHOTS“/ Starfish Music)
NEVER TOO LATE“ („RIHM & DÜHNFORT“)

Michael Dühnfort

Michael Dühnfort/Gitarre
Michael Dühnfort/Gitarre

1962 in Bremen geboren, lebt und arbeitet der Musiker und Glasgestalter Michael Dühnfort heute mit seiner Frau Angelika Dühnfort in Wurthfleth-Rechtebe, einem kleinen direkt am Deich gelegenen Dorf zwischen Bremen und Bremerhaven. Ein bewusst gewähltes Refugium als Quelle der Inspiration für die Entstehung musikalischer Stücke und Gestaltungsideen in Glas.

Recht spät - im Alter von 13 Jahren - begannen zielgerichtete "Schritte“ grundsätzlicher und unterrichtsgestützter Spieltechniken auf der Gitarre, wobei sich recht schnell der Focus auf die Genres Blues & Bluesrock richtete und eine erste Band-Gründung bereits 1978 erfolgte.

1983 Beginn der Arbeiten in heißen und kalten Bearbeitungstechniken des Werkstoffes Glas. Werkstatt- und Galerie-Betrieb in Bremen und Worpswede. Mitgliedschaft Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk e.V. Hamburg und Bundesverband Kunsthandwerk. Ausstellungen u.a. "Bremische Bürgerschaft", "Schloss Schönebeck", "Burg zu Hagen", Galerie Maastricht, Galerie Charleroi. Aufträge und Ankäufe (Bremische Bürgerschaft, Frauenklinik Bremen-Nord, Ausbildungszentrum Handwerkskammer Bremen).

1998 verlagerte sich der Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens wieder ausschließlich und intensiv auf die Musik. Eigene Songs und angestaute Ideen verlangten nach Realisierung. Michael gründete das Bluesrock-Trio „Michael Dühnfort & The Noise Boys", mit dem er 2017 die CD: “...years of ball ends” in dem renommierten Studio „Megaphon Tonstudios“ bei Martin Meinschäfer aufnahm.

2017 begann die intensive Zusammenarbeit mit Frank Rihm (Harp/Gesang), das Duo „Rihm & Dühnfort“ etablierte sich zu einem weiteren festen Bestandteil der musikalischen Arbeit von Dühnfort. Eine erste CD mit dem Titel „never too late“ wurde 2019 ebenfalls in den „Megaphon Tonstudios“ produziert.


Dienstag, 3. Dezember 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Jazz, Swing, Bossa, Pop und Soul mit Vivienne Kaarow & Band

Vivienne Kaarow & Band
Vivienne Kaarow & Band

Vivienne Kaarow & Band

Die Band gibt es in ihrer derzeitigen Formation seit 2018. Die Mitglieder verfügen alle über langjährige Musikerfahrung und kommen aus verschiedenen musikalischen Bereichen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ganz unterschiedliche Stile zu spielen. Ob in kleineren Räumen, in denen ein leiser und doch druckvoller Groove produziert wird, oder Outdoor – stets steht die Spielfreude im Vordergrund, die sich aufs Publikum überträgt.


Dienstag, 10. Dezember 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
American Xmas-Songs

Sylke Meyerhuber/Sopran & Angelika Scholl/Klavier

Sylke Meyerhuber
Sylke Meyerhuber

Sylke Meyerhuber

Ab dem 18. Lebensjahr nahm Sylke Meyerhuber klassischen Gesangsunterricht (Erdmute Koniëtzko-Heinemann, Annette Scherenberger, Meisterkurse) und singt heute neben kleinen solistischen Projekten im Chor Cantamus Bremen e.V.. Die 'engagierte Laiensängerin' interpretiert mit flexibler Stimme, die Leichtigkeit und Wärme farbenreich nuanciert, in diesem Programm Weihnachtslieder aus dem American Songbook. Mit der Konzertpianistin Angelika Scholl steht ihr dazu eine einfühlsame Begleiterin am Bösendorfer Flügel zur Seite. Die promovierte Psychologin forscht als Mitarbeiterin der Universität Bremen am artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit und lehrt angewandte Sozial- und Arbeitspsychologie für angehende Soziolog*innen.

Angelika Scholl
Angelika Scholl

Angelika Scholl

Als Konzertpianistin ist Angelika Scholl mit Klavierabenden, Vortragskonzerten, Konzerten in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen, als Begleitung von Liederabenden, Gesangsensembles und Chorkonzerten eine feste Größe in der Region. Seit 1987 an der Musikschule des Landkreises Oldenburg angestellt, ist sie dort Leiterin des Fachbereichs Klavier. Ab 1990 hatte sie über viele Jahre auch einen Lehrauftrag für Klavier am Institut für Musikpädagogik der Universität Bremen inne. Als Pianistin des Chores Cantamus Bremen e.V. ist sie seit 2010 aktiv und zudem seit 2012 kammermusikalisch mit ihrem Trio Encanto zu erleben.


Dienstag, 17. Dezember 2019, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Internationale Singer-Songwriter

Mittagskonzert in Zusammenarbeit mit Songs & Whispers

Regenbogenlogo Songs & Whispers

"Andere sammeln Briefmarken, wir promoten Künstler."

„SONGS & WHISPERS“ – ein weltweites Musiknetzwerk

Aktuelle Inhalte zum Mittagskonzert liegen noch nicht vor und werden gleich nach Erhalt hier erscheinen.

Die Bremer Agentur [ps] promotionbetreibt seit Januar 2009 in Kooperation mit ausgewählten Partnerunternehmen unter dem Namen SONGS & WHISPERS ein weltweites Musiknetzwerk, welches die Entwicklung und Vernetzung internationaler Künstler zum Ziele hat. Die Reihe fokussiert auf akustische Musik in einer sehr weiten Definition von Solist*innen bis hin zu Ensembles in Orchestergröße. Der „SONG“ in seinen vielfältigen Formen bildet den Schwerpunkt der Netzwerkarbeit.

In der Regel gibt es keinen Eintritt bei „SONGS & WHISPERS“, um Interesse zu wecken und mögliche Hemmschwellen niedrig zu halten. Zur Unterstützung der Künstler*innen wird während der Show ein Hut herumgegeben.

Die Spielorte der "SONGS & WHISPERS" Konzerte sind nicht selten von ungewöhnlicher Natur; Kinos, Hostels und Shopping Malls gehören beispielhaft dazu - und seit 2010 auch der Theatersaal der Universität Bremen.


Dienstag, 7. Januar 2020, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Jazz mit Florian Poser/Vibraphon & Elmar Braß/Klavier

Aktuelle Inhalte zu dieser Veranstaltung folgen.

Vielen Dank für das Interesse an unserem Konzertangebot.


Dienstag, 14. Januar 2020, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Noch ein Tango im Ärmel - Orquesta No Típica

Tangoorchester der Universität Bremen, Leitung: Juan María Solare

Orquesta No Típica
Orquesta No Típica

Orquesta No Típica

Bremen ist einer der sehr wenigen Orte Europas, an denen Tangomusik auf Universitätsebene gelehrt wird.

Das orquesta no típica spielt argentinische Tangos, Milongas und andere Tänze in der Tradition derjenigen Musikkultur, die sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in den Städten Argentiniens und Uruguays herausgebildet hat.

Der Name des Ensembles spielt auf die orquestas típicas an, die in den 40er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren und deren charakteristische Besetzung vier Geigen, Bratsche, Cello, Kontrabass, vier Bandoneons und Klavier war. Die Besetzung des orquesta NO típica der Universität Bremen dagegen ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar.

Das orquesta no típica wurde 1999 von Andreas Lieberg (http://www.tango.uni-bremen.de/lieberg.htm) gegründet und steht seit Oktober 2002 unter argentinischer Leitung: Juan María Solare (http://www.tango.uni-bremen.de/solare.htm), der in Buenos Aires, Köln und Stuttgart Komposition studiert hat, ist unter anderem ein ausgewiesener Tangokomponist und -interpret.

Das orquesta no típica hat Tangomusik von 1898 bis zur Gegenwart auf dem Programm: Werke von Piazzolla, Filiberto, Villoldo, Lucchesi, Arolas, Donato, Canaro, Ponzio, Gianneo, Pugliese, Discépolo, Di Sarli, usw. (siehe Repertoire http://www.tango.uni-bremen.de/repertoire.htm). Ein wichtiger Schwerpunkt sind Tangos von Komponisten der Generation post-Piazzolla - einige davon sind mit Juan María Solare persönlich befreundet - wie Jorge Pítari, Héctor Maisano, Luis Mihovilcevic, Gustavo Lanzón, Gabriel Senanes oder Juan María Solare selbst.

Das Ensemble gibt regelmäßig öffentliche Konzerte (1 bis 4 pro Semester). TeilnehmerInnen können 3 Credit Points im Rahmen von General Studies oder Professionali-sierungsbereich-Schlüsselqualifikationen erwerben. Die Proben finden montags von 12 bis 14 Uhr im Theatersaal der Universität Bremen statt.

Offizielle Webseite des Ensembles: www.tango.uni-bremen.de | Kontakt: tango@uni-bremen.de

Juan María Solare

Juan María Solare

(Buenos Aires, 1966) vereint in seiner Person diverse Spannungen: Neue Musik und Tango Argentino, Süden und Norden, Komposition und Interpretation.

Biographisches

Der in Argentinien geborene Komponist und Pianist Juan María Solare lebt seit 1993 in Deutschland. Nach seinem Konzertexamen in Argentinien (IUNA - Instituto Universitario Nacional del Arte) absolvierte er an der Musikhochschule Köln sein Kompositionstudium (Fritsch, Kagel, Barlow, Humpert). In Stuttgart studierte er bei Helmut Lachenmann. Dazu, Kurse bei Karlheinz Stockhausen, Luciano Berio oder Jaap Blonk. 
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Heinrich-Strobel-Stiftung (Baden-Baden), die Künstlerhäuser Worpswede und die Waldemar-Koch-Stiftung haben an ihn Stipendien vergeben.

Oeuvre

Komponiert hat er über 333 Werke, die europaweit aufgeführt und vom Rundfunk gesendet werden (Berlin, München, Amsterdam, Graz, Genf, Madrid, London, Sevilla, Seinäjoki, Thesaloniki, Istanbul, Sydney, Tokyo, Buenos Aires, New York...). Repräsentative Gattungen: experimentelle Solo- und Kammermusik, Elektroakustik, Tangomusik. Fünfzehn CDs von diversen InterpretInnen beinhalten mindestens ein Werk von Solare.
Kompositionsaufträge: Radio Nacional de España (Spanien), Centro para la Difusión de la Música Contemporánea (CDMC, Spanien), Kunststiftung NRW (Düsseldorf), Tanzverein Passages Sauvages (Genf), Landesmusikrat Bremen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung (Bremen), Fundación Encuentros Internacionales de Música (Argentina).
Die Verlage Dohr (Köln), Ricordi (München), Edition Tre Fontane (Münster), Peermusic (Hamburg) und GCC (Buenos Aires) haben mehrere seiner Kompositionen veröffentlicht. Für den Musikverlag Ricordi München hat Solare vier Alben mit Tangomusik für Klavier herausgegeben.

Aktuelle pädagogische Aktivität

Solare unterrichtet an der Universität Bremen Tangomusik (Leitung des Orquesta no Típica) und an der Hochschule für Künste Bremen Komposition und Arrangement für die Schulpraxis. Zusätzlich leitet er das Orchester der Bremer Orchestergemeinschaft.

Stil

Die stilistischen Elemente seines musikalischen Oeuvres schließen eine Tendenz zur Aphoristik, eine Prise unbestechlicher Melancholie, eine Dosis Ironie und Humor (verbunden mit dem surrealistisch Absurden) und ein Sich-Sehnen nach dem Erhabenen ein.
Sein Musikstil stammt aus dem Zusammenfluss vom post-Piazzolla Tango Nuevo und der zeitgenössischen, "post-tonalen" Musik. "Kunstmusik und Unterhaltungsmusik sind keine unversöhnliche Extreme, sondern Pole in einem Kraftfeld", schrieb Solare über seine "musikalische Zweisprachigkeit".

Klavier

Als Pianist hat sein Repertoire zwei Schwerpunkte: klassische Musik unserer Zeit (Cage, Schönberg, Scriabin, Liszt - Spätwerk -, Berio, Pärt) und argentinische Komponisten (inklusive Tango) mit eigenen Werken in jeder Kategorie.
Seine Aufnahmen sind in iTunes oder Spotify erhältlich (5 CDs, 7 EPs, mehrere Singles)

http://www.juanmariasolare.com/

Programm

Änderungen vorbehalten


Por una cabeza (Carlos Gardel)

Tanto anni prima (Ave María) (Astor Piazzolla)

En orsái (Juan María Solare) [Uraufführung]

Lo que se fue (Jorge Pítari)

Como dos extraños (Pedro Laurenz)

Vals para mí (Eduardo Kohan)

Pequeña (Osmar Maderna)


Sonnabend, 18. Januar 2020, 11 Uhr, Haus der Wissenschaft/Sandstraße
Öffentlicher Einführungsvortrag zum Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität, Eintritt frei

Monty Python - Not the Messiah

In einem musikwissenschaftlichen Seminar hat Susanne Gläß mit Studiernden verschiedener Fachbereiche den heutigen Vortrag als etwa 30minütige Werkeinführung vorbereitet.

Eric Idle hat im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Komponisten John Du Prez aus dem Stoff der Filmkomödie Monty Python's „Life of Brian” (1979) ein Musikwerk geschaffen, das er selbst „A Comic Oratorio“ nennt. Es trägt den Titel „Not The Messiah: He’s A Very Naughty Boy“ und endet wie der Film mit dem Song „Always Look on the Bright Side of Life“. Das Seminar untersucht die Praxis der Kulturvermittlung am Beispiel der Aufführung des Werkes. Auf welche biblischen Hintergründe bezieht sich die 1979 entstandene Filmkomödie „Monty Python’s Life of Brian“? Woraus entsteht die Komik, was ist überhaupt Komik? Ist der Film blasphemisch? Wie ist er rezipiert worden? Wie stellt die Komik sich in der Vertonung des Films als Oratorium musikalisch dar? Außerdem wird im Rahmen des Seminars gemeinsam das Programmheft zum Konzert erarbeitet.

Im Anschluss an den Einführungsvortrag können an die Seminarteilnehmer*innen Fragen zum Werk gestellt werden. Außerdem werden ein Vorverkauf von Restkarten (12€ - 30€) und das Programmheft angeboten.

 

Das Konzert findet am Sonnabend, 1. Februar 2020 um 20 Uhr im Großen Saal der Glocke Bremen statt.


Dienstag, 21. Januar 2020, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Internationale Singer-Songwriter

Mittagskonzert in Zusammenarbeit mit Songs & Whispers

Regenbogenlogo Songs & Whispers

"Andere sammeln Briefmarken, wir promoten Künstler."

„SONGS & WHISPERS“ – ein weltweites Musiknetzwerk

Aktuelle Inhalte zum Mittagskonzert liegen noch nicht vor und werden gleich nach Erhalt hier erscheinen.

Die Bremer Agentur [ps] promotionbetreibt seit Januar 2009 in Kooperation mit ausgewählten Partnerunternehmen unter dem Namen SONGS & WHISPERS ein weltweites Musiknetzwerk, welches die Entwicklung und Vernetzung internationaler Künstler zum Ziele hat. Die Reihe fokussiert auf akustische Musik in einer sehr weiten Definition von Solist*innen bis hin zu Ensembles in Orchestergröße. Der „SONG“ in seinen vielfältigen Formen bildet den Schwerpunkt der Netzwerkarbeit.

In der Regel gibt es keinen Eintritt bei „SONGS & WHISPERS“, um Interesse zu wecken und mögliche Hemmschwellen niedrig zu halten. Zur Unterstützung der Künstler*innen wird während der Show ein Hut herumgegeben.

Die Spielorte der "SONGS & WHISPERS" Konzerte sind nicht selten von ungewöhnlicher Natur; Kinos, Hostels und Shopping Malls gehören beispielhaft dazu - und seit 2010 auch der Theatersaal der Universität Bremen.


Dienstag, 28. Januar 2020, 12.30 Uhr, Theatersaal, Eintritt frei
Buntes für Bläserquintett

Quintetto Giocoso

Aktuelle Inhalte zu dieser Veranstaltung folgen.

Vielen Dank für das Interesse an unserem Konzertangebot.


Sonnabend, 1. Februar 2020, 20 Uhr, Glocke Bremen/Großer Saal, Eintritt: 12 - 30 €, erm. 6 - 15 €
“Always Look on the Bright Side of Life”

Semesterabschlusskonzert von Orchester & Chor der Universität, Leitung: Susanne Gläß

Monty Python - Not the Messiah

Beinahe wäre der Film „The Life of Brian“ von der Komikertruppe Monty Python nie gedreht worden, weil EMI kurzfristig aus der Finanzierung ausgestiegen war, da dem Vorstandsvorsitzenden das Thema zu heiß wurde. Der (Ex-)Beatle George Harrison sprang mit seinem Privatvermögen ein, belieh sein Haus und ermöglichte damit den Film. Er sollte es nicht bereuen - der Film wurde nach seiner Premiere 1979 ein Welterfolg und wurde noch 2007 als bester britischer Film aller Zeiten gefeiert.

Wie soll eine Komödie enden, deren Handlung unweigerlich darauf zuläuft, dass der Held Brian, der irrtümlicherweise für den Messias gehalten wird, einen brutalen Tod durch Kreuzigung erleidet? Eric Idle hatte die Idee, als komischen Kontrast dazu einen heiteren Song im harmlosen Walt-Disney-Stil mit einem gepfiffenen Refrain zu komponieren - als wäre eine Kreuzigung so harmlos wie ein Ausflug ins Landschulheim oder zumindest nicht schlimmer als eine Mandeloperation. Dieser Song, „Always Look on the Bright Side of Life“, wurde zusammen mit dem Film zu einem Welterfolg und wird mittlerweile in englischen Fußballstadien genauso gerne gesungen wie auf Beerdigungen. 

Da Eric Idle das musikaffinste Mitglied der Komikertruppe Monty Python war, lag es nahe, dass er den Film auch irgendwann auf die Konzertbühne bringen wollte. Sein Partner dabei war der Komponist und virtuose Trompeter JohnDu Prez, mit dem er schon mehrere Jahrzehnte immer wieder erfolgreich zusammengearbeitet hatte. Als dem geistlichen Gegenstand angemessene Form wählten die beiden das barocke Oratorium und schufen so im Jahr 2007 das vielleicht erste komische Oratorium der Musikgeschichte. Natürlich ließen sie sich die Gelegenheit für einige Seitenhiebe auf Georg Friedrich Händels „Messias“ (auf Englisch „Messiah“) nicht entgehen. Sie bauten deshalb - neben einem Mariachi und Nummern im Musical-Stil - einige wunderbar barock klingende Trompetensoli ein. „Always Look on the Bright Side of Life“ war als letzte Nummer gesetzt. Orchester & Chor der Universität bringen das Werk in Bremen unter der Leitung von Susanne Gläß in großer Besetzung zur deutschen Erstaufführung. 

Weitere Informationen: www.uni-bremen.de/orchester-chor

Zum Konzert findet am Sonnabend, den 18. Januar von 11 - 11.30 Uhr ein öffentlicher Einführungsvortrag im Haus der Wissenschaft/Sandstraße statt.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Tickets sind erhältlich bei folgenden Verkaufsstellen:
Norwest-Ticket (online)
CTS Eventim (online)
Glocke Bremen (Ticket-Service)

Außerdem findet von Mittwoch, 29.1. bis Freitag, 31.1. ein Vorverkauf in der Zentralmensa Bibliothekstraße während der Essenzeiten von 11.30 bis 14 Uhr statt.

Orchester der Universität Bremen

Streichinstrumente des Orchesters der Universität Bremen

Das Orchester ist groß sinfonisch besetzt; von der Piccoloflöte bis zur Tuba ist alles dabei. Um den verschiedenen Vorlieben gerecht zu werden, wechselt der Programmschwerpunkt jedes Semester. Das Orchester besteht seit der Gründung der Universität und wird seit 1996 von der Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß geleitet. Es ist ein vollständig besetztes Sinfonie-Orchester mit zwischen 70 und 95 Mitgliedern: Studierende aus allen Fachbereichen der Universität und von anderen Bremer Hochschulen, die kein eigenes Orchester besitzen, außerdem Ehemalige, Mitarbeitende der Universität und im Laufe der Zeit hinzugekommene Freundinnen und Freunde. Sämtliche Mitglieder spielen unentgeltlich; auch für eher seltene Instrumente wie Harfe oder Tuba werden keine bezahlten Aushilfen benötigt. Einmal im Semester coachen Mitglieder der Bremer Philharmoniker die Proben der verschiedenen Instrumentengruppen des Orchesters.

Ausführliche Informationen: www.uni-bremen.de/orchester-chor

Chor der Universität Bremen

Chormitglieder singen und tanzen

Der große Chor der Universität wurde für die Aufführung von Carl Orffs „Carmina Burana” im Februar 2003 von der Universitätsmusikdirektorin Dr. Susanne Gläß gegründet. Während im Wintersemester in der Regel chorsinfonische Werke zusammen mit dem Orchester in der Glocke oder im Dom aufgeführt werden, wird im Sommer meist a cappella gesungen, bei gutem Wetter gerne auch Open Air. Der Chor hat durchschnittlich 80 Mitglieder, je nach Projekt gelegentlich auch mehr oder weniger, und besteht aus Studierenden, Ehemaligen, Mitarbeitenden der Universität und im Laufe der Zeit hinzugekommenen Freundinnen und Freunden. Seit seiner Gründung hat er Konzertreisen nach Apulien (Süditalien), Danzig, Namibia, Istanbul, in die Ukraine, nach China und nach England unternommen und eine CD "Sing along with friends" aufgenommen.

Ausführliche Informationen: www.uni-bremen.de/orchester-chor

Susanne Gläß
Susanne Gläß

Susanne Gläß

Die Schwerpunkte der künstlerischen Projekte von Susanne Gläß sind Musik der 1920er und 1930er Jahre, aktuelle Musik, internationale Musik sowie Musik mit einer Beziehung zu Bremen. Darunter sind zu verstehen einerseits Meilensteine der deutschen Musikgeschichte wie Brahms' Requiem und Bruchs "Odysseus", die im 19. Jahrhundert in Bremen uraufgeführt worden sind, und andererseits Werke, die heute in Bremen komponiert werden.  Eine Repertoireliste kann als PDF-Datei heruntergeladen werden, ausführliche Informationen finden sich im Konzertarchiv.


Kurzvita

  • in Bremen geboren (1957) und aufgewachsen
  • als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes in Hamburg und Bristol Studium der evangelischen Theologie (Schwerpunkt: Altes Testament bei Klaus Koch), der alten Sprachen (Althebräisch, Ugaritisch, Altgriechisch, Latein), der Philosophie sowie von Musik (Dirigieren: Klaus Vetter und Gisela Jahn) und Violine (Stanley Weiner)
  • 1984/85 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in Musik und evangelischer Religion und Violin-Lehrdiplom
  • Arbeit als freie Musikerin, zuerst in Norddeutschland, dann in der Schweiz; dort auch Initiierung und Organisation der ersten drei schweizerischen Frauenmusikwochen
  • 1991 Promotion in Musikwissenschaft über "Die Rolle der Geige im Jazz" in Zürich (Doktorvater: Ernst Lichtenhahn, veröffentlicht 1992 im Lang-Verlag)
  • 1992 – 95 Portugal
  • 1996 Universitätsmusikdirektorin an der Universität Bremen, seit 2003 zusätzlich Lehrauftrag für Orchesterleitung/Ensembleleitung für das Lehramt Musik an der Hochschule für Künste Bremen


Ausführliche Informationen: www.uni-bremen.de/orchester-chor