Dr. phil. Mareike Schildmann (Wiss. Mitarbeiterin)

Neuere deutsche Literaturwissenschaft - Literatur des 17.–19. Jahrhunderts

Dr. phil. Mareike Schildmann

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Werdegang ‒ Curriculum Vitae

Mai 2026– Februar 2027: Mutterschutz/Elternzeit  

seit Nov. 2022 Eigene Post-Doc Stelle, Universität Bremen, Förderung durch die Zentrale Forschungsförderung (ZF) der Universität Bremen

Jan. 2023– Jan. 2024: Mutterschutz/Elternzeit  

März 2020–Okt. 2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen (Neuere deutsche Literaturwissenschaft - Literatur des 17.-19. Jahrhunderts)

seit März 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen (Neuere deutsche Literaturwissenschaft - Literatur des 17.-19. Jahrhunderts)

2019–2020 Research Fellow am IFK Wien

2018–2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Literatur-und Kulturforschung (ZfL) im Forschungsschwerpunkt ›Lebenswissen‹

2017/2018 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin bei Prof. Ethel Matala de Mazza und Prof. Joseph Vogl

2015–2018 Wissenschaftliche Assistentin am Deutsches Seminar, Universität Zürich/Schweiz

2013–2014 Leitung der binationalen Arbeitsgruppe „Concepts of Childhood“ (mit Dr. Felix Rietmann, History of Science Department, Princeton University) im Rahmen des Humboldt-Princeton Strategic Partnership

2012–2013 Exc

Lehre

Universität Bremen

WS 2025/26

Der Bauernkrieg. Eine literarische Rezeptionsgeschichte, 16.-21. Jahrhundert (MA-Seminar)

SoSe 2025

Goethes “Die Wahlverwandschaften”. Ein Lektüre-Seminar (BA-Seminar)

WS 2024/25

Vita Activa. Die Arbeit (in) der Literatur der Moderne, 1770-1930 (MA-Seminar)

SoSe2024

Landschaft. Ästhetische und wissenshistorische Perspektiven auf die Wahrnehmung von Natur in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts (BA-Seminar)

WS 2022/23

Alterität bei Robert Musil. Kleine Prosa und Novellen (BA/MA)

SoSe 2022

Die Prosa des Vormärz (BA)

Revolution/Reaktion. Der Bauer in der Literatur (1760-1920) (MA)

WS 2021/22

Materialismus in Literatur und Literaturtheorie (BA)

SoSe 2021

Kriminalliteratur vom 18.–20. Jahrhundert (BA)

Affektpoetik im Drama des 18. Jahrhunderts (BA)

WS 2020/21

Robert Walsers Prosa – literaturtheoretisch (BA)

Die Kunst der Vermittlung um 1800: Figuren, Konzepte, Theorien (MA)

SoSe 2020

Politische Romantik (BA)

Universität Wien

WS 2019/20 Kindheit und Literatur 1800/1900 (BA-Seminar)

Universität Zürich

FS 2018 Kleist. Dramen und Erzählungen (BA-Seminar)

WS 2017 Basismodul NDL: Einführung in die Literaturwissenschaft (BA-Seminar)

FS 2017 Fallgeschichten. Literarische Wissensformen um 1800/1900 (BA-Seminar)

HS 2016 Basismodul NDL: Einführung in die Literaturwissenschaft (BA-Seminar)

SS 2016 Bildungsroman – Institutionenroman. Theorie und Poetik des modernen Romans von Goethe bis Kafka (BA-Seminar)

HS 2015 Basismodul NDL: Einführung in die Literaturwissenschaft (BA-Seminar)

Regelmäßige Betreuung von BA-Arbeiten

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Agrarwissen und Landwirtschaft in der Literatur; Neuer Materialismus und Stoffgeschichte, Politische Affekte, Recht und Literatur (insb. Diplomatie und Völkerrecht), Wissensgeschichte der Kindheit, Institutionengeschichte

Habilitationsprojekt: Das agrarische Paradigma. Ressourcen, Politik und Recht bäuerlicher Lebensformen in der Literatur 1770–1900

Das Projekt widmet sich dem ‚agrarischen Paradigma‘ und der ästhetischen Verhandlung des Bäuerlichen in der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jh.s, mit einem Schwerpunkt auf die Literatur des Realismus. Es profiliert die literarische Figuration landwirtschaftlicher Praktiken und Akteure als Reflexionsraum politischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Transformationsprozesse der Moderne, die insbesondere im Kontext der Agrarrevolutionen im 18. und 19. Jahrhundert mit einem neuen Verhältnis des Menschen zur Natur, den Möglichkeiten ihrer Optimierung und ihrer ästhetischen Wahrnehmung einhergehen. In der literarischen Auseinandersetzung mit der agrarischen Sphäre seit dem 18. Jahrhundert wird das Verhältnis von lokalem und globalem Raum, Mensch und Umwelt bzw. Natur und Kultur neu ausgelotet und bis heute wirkmächtige Problemfelder erschlossen. Diese betreffen z.B. die (globale) Nahrungsmittelproduktion und -verteilung, den rechtlichen Umgang mit Landbesitz und natürlichen Ressourcen sowie Konzepte der Ökologie und Nachhaltigkeit im Zeitalter einer zunehmend industriellen Agrarkultur. In der Auseinandersetzung mit dem Agrarischen legt die Literatur eine genealogische Tiefenschicht der Kultur (lat. colere = den Acker bestellen) als materielle Praxis frei. Die Reflexion der Literatur über agrarische Arbeits- und Kultivierungsprozesse ist daher immer auch eine Reflexion der eigenen poetischen Möglichkeitsbedingungen.

Publikationen

Monographien

Dramaturgie des Bauernkriegs. Ästhetische Deutungskämpfe um den politischen Ort des Bauern in der deutschen Literatur. Literaturforum im Brecht-Haus 2025  (E-Book und PDF zum Download, 68 S.) https://lfbrecht.de/mediathek/dramaturgien-des-bauernkriegs-aesthetische-deutungskaempfe-um-den-politischen-ort-des-bauern-in-der-literatur/

 Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser. Göttingen 2019.

Rezensionen: 

Rafael Arto-Haumacher: Unkindliche Kinder, kindliche Erwachsene, in: Literaturkritik.de vom 4 März 2020 (https://literaturkritik.de/schildmann-poetik-der-kindheit-unkindliche-kinder-kindliche-erwachsene,26535.html)

Sarah Möller: Ich war eigentlich nie Kind“in: figurationen 01/20, 106–109 (https://www.vr-elibrary.de/doi/pdf/10.7788/figu.2020.21.1.106)

Ruth Signer: Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser, in:  Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXX (2021), H. 1, 203–205 (https://www.ingentaconnect.com/contentone/plg/zfg/2021/00000031/00000001/art00012?crawler=true&mimetype=application/pdf )

Kira Kaufmann: Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser, in: Musil-Forum Bd. 36 (2019/2020), S. 341–345 (https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110730401-026/html)

Charles Vannette: Poetik der Kindheit. Literatur und Wissen bei Robert Walser, in: Monatshefte 114/1 (2022), S. 153-155 (https://muse.jhu.edu/article/849775/pdf)

 

Herausgeberschaften

Land-Wirtschaft. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit. Hg. mit Sandra Fluhrer. Reihe Vita Activa. München 2026 (OPEN ACCESS, im Erscheinen)

In Verhandlung/In Negotiation. Diplomatie, Literatur und die Künste/Diplomacy, Literature and the Arts. Hg. mit Clemens Peck. Berlin 2025. 

Ideologie und Literatur. Hg. mit Till Breyer. Themenschwerpunkt im Internationalen Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur (IASL) 47/1 (2022) 

Kindheit und Literatur. Konzepte – Poetik – Wissen. Hg. mit Davide Giuriato und Philipp Hubmann. Freiburg i.Br. 2018.

Rezensionen: 

Elliot Schreiber: Kindheit und Literatur: Konzepten–Poetik –Wissen, in: Goethe Yearbook, Volume 27 (2020), S. 361–363.

Pia Schmid: Kindheit und Literatur: Konzepten – Poetik –Wissen, in: Monatshefte 113/2 (2021), S. 293-296.

Ernst Seibert: Kindheit und Literatur. Konzepte – Poetik – Wissen, in: Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder-und Jugendliteraturforschung (GKJF) 2020, S. 164–166. 

 

Aufsätze

(*= Peer Review)

Material und Form. Der Stoff „Mergel“ in Annette von Droste-Hülshoffs „Mergelgrube“ (1844). In:  Sebastian Haumann/Eva-Maria Roelevink /Nora Thorade/Christian Zumbrägel (Hg.): Quellen zur Stoffgeschichte. Bielefeld 2026 (7 S., im Erscheinen).

*Einführung – Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit. Zus. m. Sandra Fluhrer. In: Sandra Fluhrer/Mareike Schildmann (Hg.): Land-Wirtschaft. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit. Reihe Vita Activa. München 2025 (55 S., im Erscheinen).

*Die Kunst der Haushaltung. Anthropologie und Ästhetik der agrarischen Arbeit in Stifters „Zwei Schwestern“. In: Sandra Fluhrer/Mareike Schildmann (Hg.): Land-Wirtschaft. Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit. Reihe Vita Activa. München 2025 (34 S.,  im Erscheinen).

Feld, Acker, Bauernhof. Zu Adalbert Stifters „Zwei Schwestern“. In: Handbuch Literatur & Ökologie. Hg. von Solvejg Nitzke und Frederike Middelhoff. Reihe „Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie“. Berlin/Boston 2025 (13 S., im Erscheinen).

Taschenspielertricks. Profanisierung und Psychotechnik der Magie (Kracauer, Benjamin, Kafka). In: Yael Bollag/Hubert Thüring/Katharina Wolf (Hg.): Aura und Effizienz. Materialisierung und Spiritualisierung in literarischen Texten von 1900–1939. Paderborn 2026, S. 215–237.  

Poetik des Bodenbaus. Bürgerliche Stadtflucht und Landarbeit bei Stifter und Rosegger. In: Franz-Michael-Felder-Archiv Jahrbuch 26 (2025), 196–224. 

*Diplomatie, Literatur und die Künste. Eine Einleitung. Zus. m. Clemens Peck. In: Clemens Peck/Mareike Schildmann (Hg.): In Verhandlung/In Negotiation. Diplomatie, Literatur und die Künste/Diplomacy, Literature and the Arts. Berlin 2025, 1–28. 

*Die Kunst der Vermittlung. Romantische Diplomatie und Heinrich von Kleists „Herrmannsschlacht“. In: Clemens Peck/Mareike Schildmann (Hg.): In Verhandlung/In Negotiation. Diplomatie, Literatur und die Künste/Diplomacy, Literature and the Arts. Berlin 2025, 219–254.

Herrenlose Äcker. Land-Grabbing und Landraub in Gottfried Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“. In: Karin Krauthausen/Stephan Kammer (Hg.): Literatur und Landwirtschaft. Berlin 2025, 135–166.

*Revolt and revolution. On the political mobilization of the peasant in Georg Büchner’s “The Hessian Messenger” (1834). In: Substance. A review of theory and literary criticism. Special issue, edited by Sandra Fluhrer, 53/3 (2025), 49–72.

Insinuierte Institutio/n. Unterweisung im Affekt in Kleists „Allerneusten Erziehungsplan“. In: Philipp Hubmann/Thorben Päthe (Hg.): Institutionengeschichten. Göttingen 2024, 235–264. 

*Infinitely Small Differences. The Individual and his milieu in Novalis’ Natural philosophy and “Henry of Ofterdingen”. In: Elisabeth Brodgen/ Christiane Frey (Hg.): Milieus of Minutiae. Virginia University Press 2024, 47–70.

 „[…] Wie Dünger auf dem Acker“. Agrarisches Wissen und Bauernpolitik in Georg Büchners „Hessischen Landboten“. In: Georg Büchner Jahrbuch. Hg. von der Georg Büchner Gesellschaft, Roland Borgards und Esther Köhring, Bd. 16 (2024), 21–48.

*Bauer werden. Zum agrarischen Paradigma in Wilhelm Raabes „Stopfkuchen“. DVjs 1/98 (2024), 53-82 (online verfügbar seit April 2023, Link

Ideologie/kritik: Zum literaturtheoretischen Potenzial eines materialistischen Konzepts. Mit Überlegungen zu Wilhelm Raabe und Joseph Conrad (zus. mit Till Breyer). In: Florian Kappeler/Roman Widder (Hg.): Umstülpen. Zur Praxis materialistischer Literaturinterpretation. Paderborn: Fink 2023, 47–68.

*Einleitung: Ideologie und Literatur (zus. mit Till Breyer). In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 47/1 (2022), 55–60. 

*Die sinnlichen Enden der Ideologie. Politische Affektenlehre in Büchners „Dantons Tod“. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 47/1 (2022), 102–130.

*Die Spur des Stoffs. Ermittlungsrausch in Friedrich Glausers „Die Fieberkurve“. In: Till Breyer/Patrick Hohlweck/Philipp Weber (Hg.): Ermittlungskünste. In: Sprache und Literatur. Zeitschrift für Medien und Kultur 2/2019, 57–89.

Poetik der Seelenmechanik. Kinder, Puppen und Automaten in E.T.A. Hoffmanns „Nußknacker und Mäusekönig“. In: Davide Giuriato/ Philipp Hubmann/ Mareike Schildmann: Kindheit und Literatur. Konzepte – Poetik – Wissen. Freiburg i.Br. 2018, 225–254.

*Frühreif/Unreif. Robert Walsers Kinder und das Entwicklungswissen um 1900. In: ZfdPh 4 (2018), 563–598. 

*Knowledge of Childhood. Materiality, Text, and the History of Science. An interdisciplinary Round Table Discussion. Hg. mit Felix Rietmann. In: British Journal for the History of Science 3 (2017), 111–141.

*Ausnahmedichtung. „Tonka“ und das unsichere Wissen vom Exzeptionellen. In: Musil-Forum 32 (2011/2012). Neue Ansätze der Musil-Forschung: Drei Frauen. Hg. von Rosmarie Zeller und Norbert Christian Wolf. Berlin 2013, 106–129.

„Spektakel-Karneval“. Die „Aristokraten“ auf der Moskauer Bühne. In: Nikolai Pogodin/Heiner Müller: Aristokraten. Hg. von der Humboldt-Universität. Berlin 2008, 18–23.

Handbuchartikel

Art. „Landschaft“, in: Handbuch Literatur & Ökologie. Hg. v. Solvejg Nitzke u. Frederike Middelhoff. Reihe „Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie“ Berlin, Boston 2025 (4 S., im Erscheinen) 

Wissen – Nicht-Wissen, Weisheit – Dummheit. In: Robert Walser-Handbuch. Hg. von Lucas Marco Gisi im Auftrag der Robert-Walser-Stiftung. Stuttgart/Weimar 2015, 340–344.

Exilliteratur. In: Michael Opitz (Hg.): Metzler Lexikon DDR Literatur. Stuttgart/Weimar 2009, 92–93.

Rezensionen/Interviews

Rezension zu: Robert Walser – A Companion. Edited by Samuel Frederick and Valerie Heffernan. Northwestern University Press 2018, in: Monatshefte 3/112 (2020), 558–561.

Auf dem Boden der Tatsachen. Rezension von Heft 9/2 (1918) des ZMK, hg. von Lorenz Engell und Bernhard Siegert, Schwerpunkt: Alternative Fakten (zus. mit Patrick Hohlweck), Blog des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung, Berlin (Link)

Robert Walser und das Kindheitswissen der Moderne. Interview mit Till Breyer. In: Blog „Literaturwissenschaft in Berlin“ der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule, 2018 (Link

Rezension zu Kai Evers: Violent Modernists. The Aesthetics of Destruction in Twentieth-Century German Literature. In: Musil-Forum. Studien zur Literatur der klassischen Moderne 34 (2015/2016), 288–406.

 


Vorträge

Der Bauernkrieg in der deutschen Literatur. Ästhetische Deutungskämpfe um den politischen Ort des Bauern. Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „500 Jahre Bauernkrieg. Literarische und politische Fluchtlinien“ mit Dietmar Dath und Enis Maci. Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin,  15. Mai 2025 (https://www.youtube.com/watch?v=N1A3PdzVZQM)

Bürgerbauern. Stadtflucht und Landarbeit bei Stifter und Rosegger (Zwei Schwestern/ Erdsegen), Tagung „Land und Form“ des Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, Bregenz, 26.–28.3. 2025.

Haushaltung der Kräfte. Die Kunst der Agrararbeit in Stifters „Zwei Schwestern“, Gastvortrag an der Freien Universität Berlin, 7.1. 2025.

Einführung (mit Sandra Fluhrer), Tagung ‚Land-Wirtschaft: Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf agrarische Arbeit‘, LWL-Museum Zeche Zollern Dortmund; organisiert zusammen mit Sandra Fluhrer (Erlangen), in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Dortmund, 6.–8. März 2024.

Herrenlose Äcker. Land-Grabbing und Landraub in Gottfried Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“, Internationale Tagung: Literatur & Landwirtschaft, Humboldt-Universität zu Berlin, organisiert von Karin Krauthausen und Stephan Kammer, Berlin, 13.–15.7.23. 

Konservieren, Kultivieren. Agrikulturelle Konzepte von Nachhaltigkeit im Realismus (Stifter-Rosegger), Workshop: Der blinde Fleck (post-)romantischer Naturemphase. Zur Versäumnisgeschichte der Nachhaltigkeit im 18. und 19. Jahrhundert. Workshop der RWTH Aachen und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, organisiert von Martin Bartelmus, Yashar Mohagheghi, Sergej Rickenbacher, Aachen, 06.–07.07.2023.

How to Make the Farmers Revolt? Georg Büchner’s “Hessian Messenger” (1834) and the Materialistic Aporias of Peasant Agitation in German Vormärz, 23. Kongress der ICLA, Session: The Political Aesthetics of Agricultural Protest in the 21st Century, organized by Sandra Fluhrer, Tbilissi, Georgien, 24.–29. Juli 2022.

Vom Trickster zum Diplomaten. Figuren der Vermittlung bei Schiller (Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, Wallenstein), 27. Germanistentag, Panel: Deutungsspiele. Gesellschaft, Macht und Ästhetik bei Friedrich Schiller, organisiert von Agnes Hoffmann und Sarah Goeth, Paderborn, 25.–28. September 2022. 

Taschenspielertricks. Profanisierung und Psychotechnik der Magie (Kracauer, Benjamin, Kafka); Workshop „Aura und Effizienz. Leistungsorientierte Materialisierung und Spiritualisierung in literarischen Texten von 1900–1939“ an der Universität Basel, 17.06. – 19.06.2021.

Literaturwissenschaft und Ideologiekritik (zus. mit Till Breyer, Bochum) auf dem Online-Workshop „Materialistische Literaturanalyse im 21. Jahrhundert“ an der Humboldt Universität zu Berlin, 16./17.10.20.

Übersetzer, Boten und Gesandte. Die Kunst der Vermittlung um 1800. Abendvortrag am IFK Wien, 16.12.2019.

Die sinnlichen Enden der Ideologie. Politische Affektenlehre in Büchners „Dantons Tod“. Ideologie. Eine Wiederaufnahme, Zfl Berlin, 05.07.2019 – 06.07.2019.

Mimetisches Begehren. Zu einer ›Poetik der Kindheit‹ bei Robert Walser. Vortrag im Rahmen der Robert Walser-Skulptur »Presence and Production« von Thomas Hirschhorn, Bern, 20.7.2019.

Puppenspiele. Mimesis der Kindheit bei Walter Benjamin. Vortrag im Rahmen der Walter Benjamin Konferenz 2019, Universität Bern, 27.06.2019. 

Mimesis. Theatralität der Erziehung bei Walter Benjamin. Workshop “Forces of Education: Benjamin and the Possibility of a Global Pedagogy”, ZfL Berlin, 09.– 11.01.2019.

Idee und Affekt. Der Einsatz der idéologie in Büchners Drama Danton’s Tod.  Jahrestagung der Georg Büchner Gesellschaft e. V. „Ambivalenzen bei Georg Büchner“, Marburg, 26./ 27.10. 2018.

Robert Walser und die Lebensreform. Körperbildung in “Jakob von Gunten” (1909) zwischen Rhythmus und Takt, 41. Jahreskonferenz der German Studies Association (GSA)

Atlanta/USA, 5.– 8.10. 2017.

Kinderfehler. Robert Walsers Kinder im wissenschaftlichen Kontext um 1900. 

Konferenz „Poetiken der Kindheit. Literarische Epistemologien einer modernen Diskursfigur“

Universität Zürich, 22.–24. 3. 2017.

Infame Kleinheit. Kindheit und Roman bei Robert Walser, Workshop „Unform: Epistemologien des Romans“, organisiert von der Friedrich Schlegel Gra­du­ier­ten­schu­le, Freie Universität Berlin, 17. 6. 2016.

Learning how to write. Robert Walser Writing Scenes and Techniques of Handwriting around 1900. Seminar „Literature and Cultural Techniques“ , Jahrestagung der American Comparative Literature Association (ACLA), Harvard University, 19. 3. 2016.

„Zurückgeblieben“. Robert Walsers ‚Erwachsene Kinder‘ im Kontext des entwicklungs-psychologischen Wissens um 1900. Vortrag und Paper im Rahmen des „Berliner DoktorandInnenforum für Wissenschaftsgeschichte“, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, 5.12.2014.

Childhood. Between Material Culture and Cultural Representation. Einführungsvortrag der gleichnamigen Konferenz, Princeton University/USA, History Department, 23./24.5. 2014.

„[...] Wenig verändert“. Walsers paradoxes Verhältnis zur Geschichte. Konferenz „Historiographie der Moderne: Carl Einstein, Paul Klee, Robert Walser“. Tagung der Carl-Einstein-Gesellschaft, des Zentrum Paul Klee und des Robert Walser-Zentrum, Bern, 7.–9.11.2013.

Out of step. Untimely development around 1900 (Robert Walsers “Jakob von Gunten“). 

Internationale Graduate Conference „Rhythm of Learning“. Princeton University/USA, German Department, 28./29.3. 2013.

Zu einer Poetik der Ausnahme in den Novellen Robert Musils. Internationale Tagung „Den Menschen er/zählen. Poetologie des Einzelfalls und der Statistik“, Universität Erfurt, 15./16. Juli 2010.