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Forschung

Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt und erforscht die Beschreibung, Reflexion, Kreation und Analyse komplexer  transnationaler Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Dabei werden Theater-, Literatur- und Filmpraxis auf der einen und verbürgte, text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite  als komplementär und gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Welt und ihre Repräsentationen verstanden.

Im Rahmen dieses Ansatzes wird auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Studieren verwirklicht. So steht im Zentrum die Entwicklung von Fragestellungen und Hypothesen, die aktuelle Diskurse aufgreifen und als Transferleistung für Dritte im Rahmen von studentischen Konferenzen und Veröffentlichungen, aber auch Performances und Filmvorführungen sowie der Beteiligung am Bremer Literaturfestival globale° zugänglich gemacht werden. Studierende werden angeleitet, Forschungsfragen dort zu stellen, wo Literatur und Kultur performative Praxis wird. Dieser Transfer fördert die Fähig- und Möglichkeit, wissenschaftliche Perspektiven in Formaten wie Rezensionen, Interviews oder freien Blogeinträgen zu formulieren und damit ein breites Publikum zur Teilhabe an der Reflexion einzuladen.

Forschungsprofil der Studiengangsleitung

Ein Beitrag der Studiengangsleitung und Studierenden hierzu.

Prof. Dr. Elisabeth Arend beim Symposium „Transfer in der Lehre – Zumutung oder Chance?“Prof. Dr. Elisabeth Arend

Prof. Dr. Elisabeth Arend

ist Professorin für Romanische und Transnationale Literaturwissenschaft. Nach dem Studium der Romanistik und Geschichte in Freiburg und Reims wird sie an der RWTH Aachen mit einer Dissertation zum gelehrten Zeitschriftenwesen des 18. Jh. in Frankreich promoviert und habilitiert sich an der Uni Göttingen mit einer Studie zu Lachen und Komik im „Decameron“ Giovanni Boccaccios. Seit 2000 lehrt sie an der Uni Bremen und ist seit 2009 verantwortlich für Entwicklung und Koordination des Masterstudiengangs Transnationale Literaturwissenschaft Ihre Forschungsbereiche sind: Frankophone Literaturen und Kinos des Maghreb, insbesondere Algeriens; Literarische und filmische Repräsentationen des Mittelmeers und insgesamt Transnationalitätsforschung.

Ina Schenker beim Symposium „Transfer in der Lehre – Zumutung oder Chance?“

Dr. Ina Schenker

derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen für den Masterstudiengang „Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film“, ForstA-Projekt zur Förderung des Forschenden Lernens zwischen Theorie und Praxis in der Masterlehre, Promotionsvorhaben zu Hörspielserien aus transnationaler und transmedialer Perspektive, Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, Brückenstipendium der Universität Bremen, Binationaler B.A. Deutsch-Französische Studien (Bonn/Paris). Lehrschwerpunkte: Projektlehre, Theaterpraxis, Literaturpraxis Forschungsschwerpunkte: Transnationalität, Transmedialität, Hörspiel

Ebenfalls im Herbst erschienen, ist der Band Transfer in der Lehre aus der Reihe Bildungsforschung, der die Beiträge von zahlreichen Wissenschaftler*innen zu den aktuellen Fragen im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Engagment von Universitäten zusammenträgt. Dabei ist ein Aufsatz von Ina Schenker, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Masters Transnationale Literaturwissenschaft, der Konzeptualisierungsvorschläge zu Transfer in den Geisteswissenschaften unterbreitet.

Forschungsarbeiten der Studierenden