Lost in Translation? Studierende erstellen wissenschaftskommunikative Videos

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Auf dieser Seite stellen wir nach und nach Aktivitäten aus unserem wissenschaftskommunikativen Projekt vor.

Lost in Translation? Studierende produzieren wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen

Schüler:innen wollen wissen, warum man überhaupt eine Fremdsprache lernen sollte (Lost in Translation?). Eltern interessieren sich dafür, wie in Zeiten von Schulschließungen und Distanzlernen konkrete digitale Lösungen für das Lehren und Lernen von Sprachen in der Schule aussehen – insbesondere vor dem Hintergrund einer unzureichenden digitalen Infrastruktur im deutschen Schulwesen. Medienvertreter:innen interessieren sich für innovative Konzepte und medienwirksame Modellprojekte, die beispielsweise die Frage beantworten, wie man sich selbst eine Sprache effektiv aneignen kann.

Studierende der Romanistik werden im Rahmen eines fremdsprachendidaktischen Moduls darauf vorbereitet, sich mit diesen und anderen grundlegenden Fragen der Öffentlichkeit zur Fremdsprachenforschung auseinanderzusetzen und mit Hilfe eines:r Wissenschaftskommunikator:in und Fachexpert:innen der Fremdsprachendidaktik wissenschaftskommunikative Videos für einen durch die Studierenden betreuten Wissenschafts-Kanal auf YouTube zu produzieren, um auf diese Weise mit der Öffentlichkeit in einen Dialog zu treten.

Ansprechpartner:

Projektleitung:

Prof. Dr. Andreas Grünewald

Dr. Georgia Gödecke

Projektmitarbeiterinnen:

Inga Fischer

Leona Droste

E-Mail: LostinTranslationprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Was macht aber ein Museum zu einem forschenden Museum? Wie wird über die Forschung kommuniziert, die in Museen entsteht? Welche Besonderheiten, welche Herausforderungen, welche Chancen für Gesellschaft und Wissenschaft weist die Wissenschaftskommunikation in Museen auf? Wie können die Besucher:innen des Museums in den wissenschaftlichen Diskurs einbezogen werden? Welche Chancen bieten Formate der Citizen Science? 

Über diese und andere Fragen diskutieren wir am 07.12.2022 mit der Ausstellungsleitung des Universums. Im Anschlus haben dann alle die Gelegenheit die Ausstellungen im Universum Bremen zu besuchen.

Zehn Minuten haben die Slammer/innen Zeit, um ihr Forschungsgebiet und -projekt dem Publikum näherzubringen. Zehn Minuten, in denen sie komplexe Themen anschaulich und unterhaltsam erklären.

Kurz, knackig, wissenschaftlich korrekt.

Das sind beste Voraussetzungen für die Studierenden im Projekt "Lost in Translation?" um für die Erstellung der wissenschaftskommunikativen Videos zu üben. Daher machten wir uns am 16.11.2022 auf den Weg nach Hamburg zum Science Slam!

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung setzte Natalie Peter einige Themen live graphisch um. Hier erste Eindrücke, alles weitere demnächst auf unserem YouTube-Channel.

 

 

Im Rahmen des Projekts „Lost in Translation?“ fand am 04.11.2022 die Auftaktveranstaltung „Damit wir uns richtig verstehen“ im Format einer Talkshow im Universum Bremen statt. 

Die Veranstaltung dauerte 120 Minuten und wurde live auf Twitch gestreamt. Die Gäste Prof. Dr. Wolfgang Hallet (Fremdsprachendidaktik Englisch), Jun. -Prof. Victoria del Valle (Didaktik der romanischen Sprachen), Ulrike Lützen (Fremdsprachenlehrkraft) und Cedric Engels (Science-Tuber alias Doktor Whatson) diskutierten unter der Moderation des Wissenschaftskommunikators Dr. André Lampe unter anderem darüber, welchen Beitrag die Fremdsprachendidaktik für die Wissenschaftskommunikation leisten kann. Thematisiert wurde das Verständnis von der Fremdsprachendidaktik aus der Sicht von Fachexpert*innen. Darüber hinaus hatte das Publikum, welches sowohl aus Laien als auch aus Fremdsprachenlehrkräften und Studierenden bestand, zu jeder Zeit die Möglichkeit, Fragen in die Runde zu reichen, welche es von der Talkrunde zu beantworten galt. Unter anderem stand zur Debatte, wie ein guter Fremdsprachenunterricht funktioniert und wie ein gelungenes wissenschaftskommunikatives Video im Bereich Fremdsprachen lehren und lernen aussehen kann. Darüber hinaus wurde die Relevanz fremdsprachendidaktischer Erkenntnisse für die Gesellschaft reflektiert. Im Zuge dessen waren sich alle Teilnehmer*innen einig, dass Übersetzungstools das Lernen von Sprachen nicht weniger relevant machen, da diese keine authentischen, interkulturellen Begegnungen ermöglichen. Des Weiteren wurde für eine stärkere Verknüpfung von Theorie und Praxis plädiert. So sollte die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen ausgebaut werden. Zudem muss die Fremdsprachendidaktik als integrierende Wissenschaft verstanden werden, welche nur in Abhängigkeit zu anderen Wissenschaften funktioniert (z.B. Neurowissenschaften). Zusammenfassend stellte das Format einer Talkshow eine gelungene Möglichkeit dar, fachdidaktische Inhalte zu kommunizieren und für die breite Masse zugänglich zu machen. Offene Fragen an die noch verhältnismäßig junge Disziplin konnten aufgedeckt und diskutiert werden. Somit ließ sich ein wichtiger Beitrag dazu leisten, die Fremdsprachendidaktik als wissenschaftliche Disziplin weiter zu formen und in den öffentlichen Diskurs zu integrieren. Auf dem für das Projekt „Lost in Translation“ erstellten YouTube-Kanal wird die aufgezeichnete Talkshow in Form eines Videos dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Andreas Grünewald und Dr. Georgia Gödecke waren mit dem Projektantrag "Lost in Translation? Studierende produzieren wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen" erfolgreich. Das Projekt startet am 01.10.2022

 

Lost in Translation? Studierende produzieren wissenschaftskommunikative Videos über das Lehren und Lernen von Sprachen

Schüler:innen wollen wissen, warum man überhaupt eine Fremdsprache lernen sollte (Lost in Translation?). Eltern interessieren sich dafür, wie in Zeiten von Schulschließungen und Distanzlernen konkrete digitale Lösungen für das Lehren und Lernen von Sprachen in der Schule aussehen – insbesondere vor dem Hintergrund einer unzureichenden digitalen Infrastruktur im deutschen Schulwesen. Medienvertreter:innen interessieren sich für innovative Konzepte und medienwirksame Modellprojekte, die beispielsweise die Frage beantworten, wie man sich selbst eine Sprache effektiv aneignen kann.

Studierende der Romanistik werden im Rahmen eines fremdsprachendidaktischen Moduls darauf vorbereitet, sich mit diesen und anderen grundlegenden Fragen der Öffentlichkeit zur Fremdsprachenforschung auseinanderzusetzen und mit Hilfe eines:r Wissenschaftskommunikator:in und Fachexpert:innen der Fremdsprachendidaktik wissenschaftskommunikative Videos für einen durch die Studierenden betreuten Wissenschafts-Kanal auf YouTube zu produzieren, um auf diese Weise mit der Öffentlichkeit in einen Dialog zu treten.