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Chronik

SoSe 2021

CODES

Im SoSe 2021 fand das Colloquium Deutsche Sprachwissenschaft (CODES) mit dem Thema Linguistik des Dissens statt.

Foto von Wolfgang Dahmen

August 2021

Studientag "Aromunisch"

Abstract: Beim Studientag „Aromunisch“ soll in drei Unterrichtsblöcken von jeweils etwa 60 – 90 Minuten ein Überblick über das auf dem Balkan verbreitete Aromunische gegeben werden.

  1. Block: Herausbildung der Balkanromania; Verbreitungsgebiet der Aromunen, Name, Sprecherzahl, externe Sprachgeschichte, heutige soziolinguistische Situation; Forschungsstand
  2. Block: Sprachliche Charakteristika des Aromunischen anhand von Textbeispielen: Phonetik/Phonologie, Morphosyntax, Lexikon; dialektale Gliederung
  3. Block: Verhältnis Aromunisch – (Dako-)Rumänisch (mit Seitenblicken auf Megleno- und Istrorumänisch); Status des Aromunischen: rumänischer Dialekt oder eigene Sprache? ; Versuche zur Verschriftung des Aromunischen; aromunische Literatur; Perspektiven in der Zukunft

Wolfgang Dahmen: Geboren 1950 in Düsseldorf. Ab 1968 Studium der Romanistik, Geographie und Geschichte an den Universitäten Köln und Nancy (Abschluss: Staatsexamen); freier Mitarbeiter beim WDR Köln, Vertretung des Rumän. Lektorats an der Universität Köln und Wiss. Mitarb. im DFG-Projekt „Aromunischer Sprachatlas“. Ab 1978 an der Universität Bamberg. 1982 Promotion, 1993 Habilitation für Rom. Sprachwiss. 1994‒2016: Prof. für Rumänistik, Jena. Dr. h.c. Cluj (2006) und Iaşi (2015).

Einführende Literatur:
Dahmen, Wolfgang: Das Aromunische – ein Dialekt des Rumänischen?, in: Mensching, Guido, et al. (eds.): Sprache – Mensch – Maschine. Beiträge zu Sprache und Sprachwissenschaft, Computerlinguistik und Informationstechnologie für Jürgen Rolshoven aus Anlass seines sechsundsechzigsten Geburtstages, Köln 2018, 43 – 56.
Dahmen, Wolfgang – Kramer, Johannes: Rumänische „Dialekte“ auf dem Balkan?, in: Ladilova, Anna, et al. (eds.): Bornistik. Sprach- und kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Romania und die Welt, Hamburg 2021, 293 – 305.
Kahl, Thede: Ethnizität und räumliche Verbreitung der Aromunen in Südosteuropa, Münster 1999.
Kahl, Thede – Prifti, Elton: Geschichte der Kodifizierung des Aromunischen, in: Dahmen, Wolfgang, et al. (eds.): Romanische Kleinsprachen heute, Tübingen 2016 (Romanistisches Kolloquium XXVII), 33 – 64.
Kramer, Johannes: Areallinguistik II. Aromunisch, in: Holtus, Gün­ter / Metzeltin, Michael / Schmitt, Christian (eds.): Lexikon der Ro­ma­ni­sti­schen Linguistik, vol. III, Tübingen 1989, 423 – 435.

Juli 2021

Am 09. Juli 2021 hält Dr. Marijke de Belder von der Universität einen Gastvortrag. Thema der Veranstaltung sind die unterschiedlichen Silbenstrukturen Niederländischer Nomen und Verben.

Foto von Birgit Hellwig

Juni 2021

Studientag "Vielfaltslinguistik"

24. Juni 2021

Abstract: Dieser Studientag beschäftigt sich mit dem Thema Vielfalt aus der Perspektive von Sprachsozialisierung und Spracherwerb. Kinder wachsen in unterschiedlichen soziokulturellen Umgebungen auf, wo sie eine oder mehrere der rund 7000 Sprachen der Welt erwerben. Anhand von Beispielen aus Papua-Neuguinea und anderen Teilen der Welt vermittelt der Studientag einen Einblick in die Bandbreite der Variation und ihre Herausforderungen an den Spracherwerb.

Birgit Hellwig(Institut für Linguistik, Universität zu Köln) forscht zu Spracherwerb und Sprachsozialisierung bei den Qaqet in Papua-Neuguinea. Ihr Interesse an Kindersprache entwickelte sich aus einem allgemeineren Interesse an Sprachdokumentation und Typologie, und sie hat zu verschiedenen typologisch unterschiedlichen Sprachen in Papua-Neuguinea (Qaqet), Sudan (Katla, Tabaq) und Nigeria (Goemai) gearbeitet.

Rezente Publikation:
Hellwig, Birgit & Dagmar Jung. 2020. Child-directed language – and how it informs the documentation and description of the adult language. Language Documentation and Conservation 14. 188–214.

Foto von Iwan Rees

Studientag "The Welsh language"

June 15, 2021

Abstract: This Studientag will offer a broad overview of the Welsh language in the past, present and future. Topics will therefore include the history of this Celtic language, its grammatical and phonological structures, the dialects of Welsh (including Standard Spoken Welsh), language contact in Wales and Argentina, the teaching of Welsh as a second language as well as language policy in Wales. The workshops of the Studientag will be interactive in nature and all participants will be encouraged to discuss and pose questions on the various topics.    

Dr Iwan Wyn Rees is a Lecturer and linguist working at the School of Welsh,Cardiff University in Wales. He is particularly interested in the phenomenon of dialect contact and has explored in detail the phonological transitions found in mid Wales between the two main varieties of Welsh, namely Northern Welsh and Southern Welsh. More recently, his research has focused also on the understudied variety of Welsh that is spoken in Patagonia, Argentina from a historical and synchronic perspective.

Recent publication:
Rees, I. W. 2021. Hispanicization in the Welsh settlement of Chubut Province, Argentina: some current linguistic developments. In: Perez, D. and Sippola, E. eds. Postcolonial Language Varieties in the Americas. Koloniale und Postkoloniale Linguistik / Colonial and Postcolonial Linguistics (KPL/CPL) Vol. 18. Berlin: De Gruyter, pp. 239-269.

Zugänge zu Dissens - eine Methodenwerkstatt

Am 11. und 12. Juni 2021 fand der Online-Workshop Zugänge zu Dissens - eine Methodenwerkstatt statt. Der Workshop richtete sich ausdrücklich auch an Nachwuchswissenschaftler*innen.

Logo Vielfaltslinuistik IV

IV. Vielfaltslinguistik

Vom 3. bis 5. Juni 2021 hielt das IAAS mit Unterstützung der Armerding-Stiftung (Hansa-Flex) am Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst zwei (digitale) Veranstaltungen ab:

 

 

3. Juni 2021: Pre-Conference Workshop Number Categories 

4.-5. Juni 2021: 4. Vielfaltslinguistik / 4th Diversity Linguistics 

Mai 2021

LECTURE SERIES ON DIVERSITY LINGUISTICS #1

Am 25. Mai 2021 findet ein Gastvortrag mit Yaron Matras (University of Manchester) statt. Es ist der erste Vortrag der LECTURE SERIES ON DIVERSITY LINGUISTICS der Universität Bremen.