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MAPEX im Weserkurier: Goldene Aussichten

Materialforscher der Universität Bremen wollen Edelmetall zur Herstellung unterschiedlicher Stoffe nutzen. Jürgen Wendler vom Weser Kurier sprach mit MAPEX PI Prof. Marcus Bäumer.

Weil die Menge an Gold in der Erdkruste vergleichsweise gering ist – auf eine Tonne Gestein kommen nur etwa vier tausendstel Gramm dieses Edelmetalls –, gilt dieser Stoff als besonders wertvoll und gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten als gute Wertanlage. Wie Kupfer, so kommt auch Gold in reiner Form in der Natur vor und fällt wegen seiner Farbe ins Auge. Beide Metalle waren deshalb die ersten, die von Menschen verarbeitet wurden. In der Geschichte der Münzen spielte Gold von Anfang an eine Rolle. Fachleute gehen davon aus, dass die ersten Münzen wahrscheinlich um das Jahr 600 vor Christus herum im Königreich Lydien auf dem Gebiet der heutigen Türkei hergestellt wurden. Bei diesen Münzen soll es sich um runde Klumpen aus einer Legierung, also einer Mischung, aus Gold und Silber gehandelt haben. Menschen hatten das Material in einem Fluss entdeckt. Heute wird Gold auch für verschiedene Technologien genutzt, so beispielsweise für Leiterplattenkontakte in der Elektronik. Materialforscher setzen große Hoffnungen auf Gold als Katalysatormaterial, das heißt als Hilfsmittel bei der Produktion von Stoffen für industrielle Zwecke.

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Die Menge an Gold in der Erdkruste ist vergleichsweise gering. Auf eine Tonne Gestein kommen nur etwa vier tausendstel Gramm dieses Edelmetalls.
Aktualisiert von: MAPEX