Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2024

Musikpädagogik, M.Ed.

Master "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen"

Modul 1 - Schulbezogene Musikpraxis (3 CP)

1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-1-MM1-2Ensembleleitung

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS) Theatersaal, Raum ZB-B0490 (unter der Mensa)

Wie dirigiere ich ein Kammermusikensemble, ein Schulorchester, ein Musikschulorchester, ein Blasorchester, ein Vokalensemble oder einen Chor? Wie bewege ich mich dabei, welche Zeichen gebe ich mit meinem Körper? Wie lese ich eine Partitur, wie richte ich sie mir fürs Dirigieren ein? Wie leite ich eine Probe? Was bedeutet Interpretation?
Die Antworten auf diese und andere Fragen sind Gegenstand des einsemestrigen Kurses. Er richtet sich insbesondere an Studierende im Master Lehramt Gymnasien. Am Ende des Semesters kann in Proben mit dem Orchester der Universität im 1. Studienjahr des Masters Musik Gymnasien innerhalb des Moduls Schulpraxis ein Schein in „Ensembleleitung Kunstmusik“ erworben werden.

Veranstalter: Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini, Tel. 218-60 109
E-Mail: chiacchi[at]uni-bremen.de

Literaturangaben:
-Adler, Samuel – The Study of Orchestration – Norton and Co.
-Creuzsburg, Heinrich - Partiturspiel - Schott.
-Daniels, David – Orchestral Music – The Scarecrow Press.
-Ehrhorn, Julian - Die Tuttiperspektive – Schott.
-Flender, Reinhard – Freie Ensembles für NeueMusik in Deutschland –Schott.
-Gallo, J. A.; Graetzer, G.; Nardi, H.; Russo, A. - El director de coro, Manual para la dirección de coros vocacionales – Ricordi.
-Goldman, Rolando – Gestión Cultural o Política Cultural – Ediciones Ciccus.
-Hindemith, Paul - Elemantary Training for Musicians - Schott Music London.
-Hofstadter, Douglas – Gödel, Escher, Bach, an eternal golden braid – Penguin Philosophy.
-Kerres, Bernhard; Mehne, Bettina – Be your own manager – Tenaia.
-Labuta, Joseph A. – Basic Conducting Techniques – Prentice Hall Pearson.
-Lebrecht, Norman – The Maestro Myth – Simon & Schuster.
-Prieser, Marcus – Grundlagen des Dirigierens – Heinrichshofen & Noetzel.
-Rucha, Barbara – Crashkurs Dirigieren – Schott.
-Schuhen, Reiner - Chorleitung Konkret – Schott.
-Schuller, Gunther – The Compleat Conductor – Oxford University Press.
-Walter, Bruno – Von der Musik und vom Musizieren – Fischer.
-Wittry, Diane – Beyond the Baton – Oxford University Press.

Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-2-MW-BA-02-1Einführung in die Systematische Musikwissenschaft
Introduction to Systematic Musicology

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Der Musikwissenschaftler Guido Adler hat den Begriff „Systematische Musikwissenschaft“ 1885 geprägt. Er vertrat die Auffassung, dass die musikgeschichtliche Entwicklung allgemeingültigen Kunstgesetzen folge, die die Systematische Musikwissenschaft erklären und didaktisch aufbereiten solle. Heutzutage wird nicht mehr von solch einer gesetzmäßigen Entwicklung von Musik ausgegangen. Systematische Musikwissenschaft verfolgt vielmehr das Ziel, Bedingungen musikalischer Produktion und Rezeption zu erforschen. Entsprechend wird das Einführungsseminar grundlegende Einblicke in die Vielfalt systematischer Musikforschung (Akustik, Musikpsychologie, Musiksoziologie, Musikästhetik) bieten.

Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-3-MW-BA-05-1Zur Virginal-, Cembalo und Claviermusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Virginal, Harpsichord and Keyboard Music of the 17th and 18th Centuries
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Einblick in die Geschichte jener Klaviermusik geben, die komponiert worden ist, bevor im ausgehenden 18. Jahrhundert Hammerklavier und Hammerflügel ihre Siegeszüge im Konzertleben begannen. Das heißt, es wird vornehmlich die Musik für Virginal, Cembalo und Clavichord diskutiert werden. Schwerpunkte liegen auf der Claviermusik der englischen Virginalisten, der französischen Clavecinisten, auf Georg Friedrich Händel, J. S. Bach sowie auf der Clavichordmusik aus der Zeit des „empfindsamen Stils“ der 1770er Jahre. Neben der Vorstellung der Vielfalt des Repertoires soll ein Einblick in die Aufführungskontexte gegeben werden, ohne die vor allem die nicht selten funktional bestimmten Klavierwerke des 17. Jahrhunderts oft nicht adäquat zu verstehen sind. Auch werden Fragen der Aufführungspraxis und zu historischen Tasteninstrumenten beantwortet.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Franz Liszts als Pianist und Lehrer (Ersatzveranstaltung für "Franz Liszt, seine Schüler und Schülerinnen" SoSe2024)
The students of Liszt
Historische Musikwissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 04.07.24 12:15 - 13:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Di 24.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 27.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Franz Liszts musikgeschichtlich herausragende Bedeutung als Pianist und Lehrer ist heute im
Unterschied zur Bewertung seiner Leistungen als Komponist unumstritten. Liszt verstand es wie kaum ein anderer, sein Publikum europaweit gleichermaßen durch ein bis dahin nicht geahntes Maß an Virtuosität wie auch durch subtil-poetische Interpretationen der Klassiker der Klaviermusik zu fesseln.
In Berlin entfachte er 1842 gar eine regelrechte „Lisztomanie“, die durchaus einem heutigen Starkult vergleichbar ist. So verwundert es auch nicht, dass Liszt einen großen Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich scharte, der bis in die letzten Lebensjahre bestand. Der Schotte Frederic Lamond reiste Liszt gar bis nach Rom nach. Liszts Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur teilweise begnadete Pianistinnen und Pianisten, sondern wirkten auch als Dirigenten, Komponisten, Herausgeber und publizistisch Arbeitende. So begründeten sie, nicht zuletzt weil sie teilweise auch selbst lehrten, regelrechte Interpretationstraditionen, die in Form einer Genealogie der Pianistik bis weit ins 20. Jahrhundert reichen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4Robert Schumanns Liederjahr
Robert Schumanns Year of Songs
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

„Mein fruchtbarstes Jahr: vom Februar bis Herbst gegen 150 Lieder, ein u. mehrstimmige, komponirt“, trägt Robert Schumann in sein eigenhändiges Werkverzeichnis ein. Gemeint ist das Jahr 1840, in dem er nicht nur gut die Hälfte all seiner Lieder komponierte, sondern in dem er endlich auch Clara Wieck heiraten durfte. Zehn Jahre lang hatte er ausschließlich Klavierkompositionen (op. 1- 23) veröffentlicht. Nun entstehen in kürzester Zeit der Liederkreis nach Heinrich Heine op. 24, die Myrthen op. 25, Belsatzar op. 57, der Liederkreis nach Joseph von Eichendorff op. 39, die Dichterliebe op. 48, Frauenliebe und Leben nach Adelbert von Chamisso op. 42 und die Zwölf Lieder nach Justinus Kerner op. 35. Schumanns plötzliche Hinwendung zur Gesangskomposition hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben. Das Seminar fragt nach den Ursachen und sucht nach den tieferliegenden ästhetischen Gründen, indem eine Auswahl von Werken und Liedern analysiert und interpretiert werden.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5Die Philosophie des modernen Songs: Zur Geschichte der US-amerikanischen Popularmusik des 20. Jahrhunderts
The Philosophy of Modern Song: The History of 20th Century American Popular Music
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

2022 erschien im Verlag Simon und Schuster in New York Bob Dylans Philosophy of Modern Song, ein Buch, in dem Dylan seine persönliche Auswahl von 66 Songs der US-amerikanischen Popularmusik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, Songs, die er einzeln jeweils auf wenigen Seiten interpretiert. Das Seminar nimmt sich dieser musikgeschichtlichen Anthologie Dylans an und legt sie weiteren Überlegungen und Nachforschungen zu Grunde.

Textgrundlage: Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Songs. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. München: Beck, 2022.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6Puccinis Opern
The Operas by Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Die Rezeption der Opern Puccinis wird von einer auffälligen Widersprüchlichkeit geprägt: Einer eher verhaltenen bis teilweise ablehnenden Kritik der Musikpublizistik und Musikwissenschaft auf der einen Seite steht die große Beliebtheit seiner Opern beim Publikum auf der anderen gegenüber. Umgekehrt gesagt, der unbestrittene Erfolg seiner Werke auf den Bühnen deutscher Opernhäuser, Puccini rangiert seit der Weimarer Republik in der Aufführungsstatistik deutscher Bühnen an dritter Stelle, findet in der Kritik und Wissenschaft noch längst nicht immer den Widerhall, der zu erwarten wäre. Der Vorwurf des leeren Pathos scheint dem Ausdruck tiefer Leidenschaft unversöhnlich gegenüberzustehen.
Die allgemeine Einführung in die Werke und die exemplarische Analyse und Interpretation von Teilen derselben soll dem erkenntnisleitenden Interesse dienen.

Literatur: Gerd Uecker: Puccinis Opern. Ein musikalischer Werkführer. München: Beck, 2016.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-4Empirische Musiksoziologie
Empirical Music Sociology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440

Im Unterschied zu einer philosophisch, theoretisch, idealtypisch, institutionell oder historisch gedachten Musiksoziologie, die empirischer Forschung oft nur einen geringen Stellenwert einräumt, generiert die empirische Musiksoziologie im entscheidenden Maß Erkenntnisse, die auf der Grundlage von Datenerhebungen gewonnen worden sind. Sie ist ohne die Methoden der empirischen Sozialforschung kaum denkbar. Im Rahmen des Seminars sollen neben Grundsatzfragen aktueller Musiksozologie ausgewählte empirische Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei werden solche zur Musikwahrnehmung, zum musikalischen Geschmacksurteil, zum Medienkonsum und zur musikbezogenen Lebensstilforschung im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-5Musikalische Performanceforschung
Music Performance Research
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Gegenstand der musikalischen Performanceforschung ist die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik im weitesten Sinn. Dabei stehen die klingende oder auch die audiovisuelle Realisation sowie damit verbunden die Interpretinnen und Interpreten von Musik im Fokus. Im Seminar sollen vor allem die auditiven und visuellen Elemente einer Performance in den Blick genommen werden sowie Wechselwirkungen zwischen Musikproduktionen im Bereich der klassischen Musik und der populären Musik diskutiert werden. Darüber hinaus sollen in der Fachcommunity etablierte PC-basierte Methoden zur auditiven Interpretationsanalyse (vornehmlich klassischer Musik) vorgestellt und nachvollzogen werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-6Der klassische Musikbetrieb im Wandel? Veranstalter, Politik, Kritik und Publikum
The Classical Music Business in Transition? Organisers, Politics, Critics and Audiences
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Fragen der Kulturpublikumsforschung, einschließlich der Nicht-Besucherforschung erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmenden Interesses. Der Fokus der Systematischen Musikwissenschaft liegt dabei vor allem auf Untersuchungen zu Konzert- und Opernpublika, die unter dem Oberbegriff „Concert Studies“ subsumiert werden. Eine zentrale Frage, die sich durch zahlreiche Studien leitmotivisch zieht, ist die, ob das klassische Konzert und die Oper in ihrer jetzigen Form letztlich Auslaufmodelle seien und durch neue, zeitgemäßere Formen ersetzt werden sollten, um zukunftsfähig zu sein. Im Rahmen des Seminars wird Problemen wie diesen nachgegangen und auch ansatzweise interkulturell diskutiert werden, ob die vielfach kolportierte Forderung nach Innovation im Bereich des klassischen Konzertwesens und des Opernbetriebs tatsächlich den Wünschen der Publika entspricht oder ob diesbezüglich nicht primär Vorstellungen aus Politik, Veranstaltungsmanagement und Musikfeuilleton meinungsbildend sind.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikalität, Begabung und Expertise
Musicality, Talent and Expertise
Systematische Musikwissenschaft

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 19.03.24 10:00 - 12:00 Zoom-Veranstaltung (c.t.)
Sa 06.04.24 12:30 - 18:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 07.04.24 09:00 - 13:00
Sa 20.04.24 12:30 - 18:30 GW2 A4440 (Musik)
So 21.04.24 09:00 - 13:00 GW2 A4440 (Musik)
Di 30.04.24 10:00 - 12:00 Zoom-Veranstaltung (c.t.)

Bestimmt kennt jeder von uns mindestens einen sehr musikalischen Menschen, der scheinbar ohne viel zu üben toll singen kann oder ein Instrument virtuos beherrscht. Aber gibt es wirklich solche musikalischen Wunderkinder? Ist unsere Musikalität genetisch determiniert oder ist sie die Summe zielgerichteter Übungsstunden wie es die Expertiseforschung annimmt? Was bedeutet es musikalisch zu sein? Sind Tiere, z. B. Vögel, auch musikalisch und wenn ja, sind wir dann nicht alle musikalisch? Gibt es Unterschiede bezüglich der Musikalität in verschiedenen Kulturen? Wie misst man Musikalität?
Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns im Blockseminar. Dabei ist das Ziel, aus den musikpsychologischen Erklärungsansätzen auch Handlungsmöglichkeiten für die musikpädagogische Praxis abzuleiten.

Erste Einführungen bieten:
Platz, F., & Lehman, A. C. (2018). Vom Anfänger zum Experten: Lernen, Übung und Motivation. In A. C. Lehmann & R. Kopiez (Hrsg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 63–92). Hogrefe.
Müllensiefen, D., & Hemming, J. (2018). Musikalische Fertigkeiten und ihre Messbarkeit. In A. C. Lehmann & R. Kopiez (Hrsg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 93–120). Hogrefe.

Hanna Mütze
09-53-5-MW-BA-07-7Musikgeschichtliches Repetitorium
Music History Revision Course
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Es sind sowohl Ereignisse als auch Strukturen, bedeutende Komponisten und Werke als auch allgemeine Fragen nach der Bedeutung von Musikgeschichte für die Wissenschaft, das Studium, aber auch für die Schule, die thematisiert werden. Ziel ist es nicht, Datenkataloge abzufragen oder gar dinghafte Schemata an die Hand zu geben, Ziel ist es, musikgeschichtlich reflektiertes Denken als historische Methode verstehen zu lernen, um – mit Johann Gustav Droysen gesprochen – Musikgeschichte als ein Ergebnis empirischen Wahrnehmens, Erfahrens und Forschens auffassen und die subjektive Auffassung des Wahrgenommenen kritisch prüfen, falsifizieren und zu objektivierter Kenntnis hermeneutisch umformen zu können.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester
Accompanying Seminar for the Internship Semester

Seminar

Einzeltermine:
Di 02.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 16.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 30.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 14.05.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 28.05.24 17:00 - 20:00 Kulturzentrum Schlachthof
Di 11.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 25.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 2.4.2024 um 16 Uhr - (14-tägig).

Der erste Sitzungstermin, am Di. 2.4.2024 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Zur Virginal-, Cembalo und Claviermusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Virginal, Harpsichord and Keyboard Music of the 17th and 18th Centuries
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Einblick in die Geschichte jener Klaviermusik geben, die komponiert worden ist, bevor im ausgehenden 18. Jahrhundert Hammerklavier und Hammerflügel ihre Siegeszüge im Konzertleben begannen. Das heißt, es wird vornehmlich die Musik für Virginal, Cembalo und Clavichord diskutiert werden. Schwerpunkte liegen auf der Claviermusik der englischen Virginalisten, der französischen Clavecinisten, auf Georg Friedrich Händel, J. S. Bach sowie auf der Clavichordmusik aus der Zeit des „empfindsamen Stils“ der 1770er Jahre. Neben der Vorstellung der Vielfalt des Repertoires soll ein Einblick in die Aufführungskontexte gegeben werden, ohne die vor allem die nicht selten funktional bestimmten Klavierwerke des 17. Jahrhunderts oft nicht adäquat zu verstehen sind. Auch werden Fragen der Aufführungspraxis und zu historischen Tasteninstrumenten beantwortet.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Franz Liszts als Pianist und Lehrer (Ersatzveranstaltung für "Franz Liszt, seine Schüler und Schülerinnen" SoSe2024)
The students of Liszt
Historische Musikwissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 04.07.24 12:15 - 13:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Di 24.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 27.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Franz Liszts musikgeschichtlich herausragende Bedeutung als Pianist und Lehrer ist heute im
Unterschied zur Bewertung seiner Leistungen als Komponist unumstritten. Liszt verstand es wie kaum ein anderer, sein Publikum europaweit gleichermaßen durch ein bis dahin nicht geahntes Maß an Virtuosität wie auch durch subtil-poetische Interpretationen der Klassiker der Klaviermusik zu fesseln.
In Berlin entfachte er 1842 gar eine regelrechte „Lisztomanie“, die durchaus einem heutigen Starkult vergleichbar ist. So verwundert es auch nicht, dass Liszt einen großen Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich scharte, der bis in die letzten Lebensjahre bestand. Der Schotte Frederic Lamond reiste Liszt gar bis nach Rom nach. Liszts Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur teilweise begnadete Pianistinnen und Pianisten, sondern wirkten auch als Dirigenten, Komponisten, Herausgeber und publizistisch Arbeitende. So begründeten sie, nicht zuletzt weil sie teilweise auch selbst lehrten, regelrechte Interpretationstraditionen, die in Form einer Genealogie der Pianistik bis weit ins 20. Jahrhundert reichen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4Robert Schumanns Liederjahr
Robert Schumanns Year of Songs
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

„Mein fruchtbarstes Jahr: vom Februar bis Herbst gegen 150 Lieder, ein u. mehrstimmige, komponirt“, trägt Robert Schumann in sein eigenhändiges Werkverzeichnis ein. Gemeint ist das Jahr 1840, in dem er nicht nur gut die Hälfte all seiner Lieder komponierte, sondern in dem er endlich auch Clara Wieck heiraten durfte. Zehn Jahre lang hatte er ausschließlich Klavierkompositionen (op. 1- 23) veröffentlicht. Nun entstehen in kürzester Zeit der Liederkreis nach Heinrich Heine op. 24, die Myrthen op. 25, Belsatzar op. 57, der Liederkreis nach Joseph von Eichendorff op. 39, die Dichterliebe op. 48, Frauenliebe und Leben nach Adelbert von Chamisso op. 42 und die Zwölf Lieder nach Justinus Kerner op. 35. Schumanns plötzliche Hinwendung zur Gesangskomposition hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben. Das Seminar fragt nach den Ursachen und sucht nach den tieferliegenden ästhetischen Gründen, indem eine Auswahl von Werken und Liedern analysiert und interpretiert werden.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5Die Philosophie des modernen Songs: Zur Geschichte der US-amerikanischen Popularmusik des 20. Jahrhunderts
The Philosophy of Modern Song: The History of 20th Century American Popular Music
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

2022 erschien im Verlag Simon und Schuster in New York Bob Dylans Philosophy of Modern Song, ein Buch, in dem Dylan seine persönliche Auswahl von 66 Songs der US-amerikanischen Popularmusik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, Songs, die er einzeln jeweils auf wenigen Seiten interpretiert. Das Seminar nimmt sich dieser musikgeschichtlichen Anthologie Dylans an und legt sie weiteren Überlegungen und Nachforschungen zu Grunde.

Textgrundlage: Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Songs. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. München: Beck, 2022.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6Puccinis Opern
The Operas by Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Die Rezeption der Opern Puccinis wird von einer auffälligen Widersprüchlichkeit geprägt: Einer eher verhaltenen bis teilweise ablehnenden Kritik der Musikpublizistik und Musikwissenschaft auf der einen Seite steht die große Beliebtheit seiner Opern beim Publikum auf der anderen gegenüber. Umgekehrt gesagt, der unbestrittene Erfolg seiner Werke auf den Bühnen deutscher Opernhäuser, Puccini rangiert seit der Weimarer Republik in der Aufführungsstatistik deutscher Bühnen an dritter Stelle, findet in der Kritik und Wissenschaft noch längst nicht immer den Widerhall, der zu erwarten wäre. Der Vorwurf des leeren Pathos scheint dem Ausdruck tiefer Leidenschaft unversöhnlich gegenüberzustehen.
Die allgemeine Einführung in die Werke und die exemplarische Analyse und Interpretation von Teilen derselben soll dem erkenntnisleitenden Interesse dienen.

Literatur: Gerd Uecker: Puccinis Opern. Ein musikalischer Werkführer. München: Beck, 2016.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-4Empirische Musiksoziologie
Empirical Music Sociology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440

Im Unterschied zu einer philosophisch, theoretisch, idealtypisch, institutionell oder historisch gedachten Musiksoziologie, die empirischer Forschung oft nur einen geringen Stellenwert einräumt, generiert die empirische Musiksoziologie im entscheidenden Maß Erkenntnisse, die auf der Grundlage von Datenerhebungen gewonnen worden sind. Sie ist ohne die Methoden der empirischen Sozialforschung kaum denkbar. Im Rahmen des Seminars sollen neben Grundsatzfragen aktueller Musiksozologie ausgewählte empirische Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei werden solche zur Musikwahrnehmung, zum musikalischen Geschmacksurteil, zum Medienkonsum und zur musikbezogenen Lebensstilforschung im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-5Musikalische Performanceforschung
Music Performance Research
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Gegenstand der musikalischen Performanceforschung ist die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik im weitesten Sinn. Dabei stehen die klingende oder auch die audiovisuelle Realisation sowie damit verbunden die Interpretinnen und Interpreten von Musik im Fokus. Im Seminar sollen vor allem die auditiven und visuellen Elemente einer Performance in den Blick genommen werden sowie Wechselwirkungen zwischen Musikproduktionen im Bereich der klassischen Musik und der populären Musik diskutiert werden. Darüber hinaus sollen in der Fachcommunity etablierte PC-basierte Methoden zur auditiven Interpretationsanalyse (vornehmlich klassischer Musik) vorgestellt und nachvollzogen werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-6Der klassische Musikbetrieb im Wandel? Veranstalter, Politik, Kritik und Publikum
The Classical Music Business in Transition? Organisers, Politics, Critics and Audiences
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Fragen der Kulturpublikumsforschung, einschließlich der Nicht-Besucherforschung erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmenden Interesses. Der Fokus der Systematischen Musikwissenschaft liegt dabei vor allem auf Untersuchungen zu Konzert- und Opernpublika, die unter dem Oberbegriff „Concert Studies“ subsumiert werden. Eine zentrale Frage, die sich durch zahlreiche Studien leitmotivisch zieht, ist die, ob das klassische Konzert und die Oper in ihrer jetzigen Form letztlich Auslaufmodelle seien und durch neue, zeitgemäßere Formen ersetzt werden sollten, um zukunftsfähig zu sein. Im Rahmen des Seminars wird Problemen wie diesen nachgegangen und auch ansatzweise interkulturell diskutiert werden, ob die vielfach kolportierte Forderung nach Innovation im Bereich des klassischen Konzertwesens und des Opernbetriebs tatsächlich den Wünschen der Publika entspricht oder ob diesbezüglich nicht primär Vorstellungen aus Politik, Veranstaltungsmanagement und Musikfeuilleton meinungsbildend sind.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-4-MW-BA-06-1Musikalität, Begabung und Expertise
Musicality, Talent and Expertise
Systematische Musikwissenschaft

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 19.03.24 10:00 - 12:00 Zoom-Veranstaltung (c.t.)
Sa 06.04.24 12:30 - 18:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
So 07.04.24 09:00 - 13:00
Sa 20.04.24 12:30 - 18:30 GW2 A4440 (Musik)
So 21.04.24 09:00 - 13:00 GW2 A4440 (Musik)
Di 30.04.24 10:00 - 12:00 Zoom-Veranstaltung (c.t.)

Bestimmt kennt jeder von uns mindestens einen sehr musikalischen Menschen, der scheinbar ohne viel zu üben toll singen kann oder ein Instrument virtuos beherrscht. Aber gibt es wirklich solche musikalischen Wunderkinder? Ist unsere Musikalität genetisch determiniert oder ist sie die Summe zielgerichteter Übungsstunden wie es die Expertiseforschung annimmt? Was bedeutet es musikalisch zu sein? Sind Tiere, z. B. Vögel, auch musikalisch und wenn ja, sind wir dann nicht alle musikalisch? Gibt es Unterschiede bezüglich der Musikalität in verschiedenen Kulturen? Wie misst man Musikalität?
Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns im Blockseminar. Dabei ist das Ziel, aus den musikpsychologischen Erklärungsansätzen auch Handlungsmöglichkeiten für die musikpädagogische Praxis abzuleiten.

Erste Einführungen bieten:
Platz, F., & Lehman, A. C. (2018). Vom Anfänger zum Experten: Lernen, Übung und Motivation. In A. C. Lehmann & R. Kopiez (Hrsg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 63–92). Hogrefe.
Müllensiefen, D., & Hemming, J. (2018). Musikalische Fertigkeiten und ihre Messbarkeit. In A. C. Lehmann & R. Kopiez (Hrsg.), Handbuch Musikpsychologie (S. 93–120). Hogrefe.

Hanna Mütze
09-53-5-MW-BA-07-7Musikgeschichtliches Repetitorium
Music History Revision Course
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Es sind sowohl Ereignisse als auch Strukturen, bedeutende Komponisten und Werke als auch allgemeine Fragen nach der Bedeutung von Musikgeschichte für die Wissenschaft, das Studium, aber auch für die Schule, die thematisiert werden. Ziel ist es nicht, Datenkataloge abzufragen oder gar dinghafte Schemata an die Hand zu geben, Ziel ist es, musikgeschichtlich reflektiertes Denken als historische Methode verstehen zu lernen, um – mit Johann Gustav Droysen gesprochen – Musikgeschichte als ein Ergebnis empirischen Wahrnehmens, Erfahrens und Forschens auffassen und die subjektive Auffassung des Wahrgenommenen kritisch prüfen, falsifizieren und zu objektivierter Kenntnis hermeneutisch umformen zu können.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 09:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 4.4.2024
Prof. Dr. Florian Edler
09-53-2-MW-BA-03-1Musiktheorie und Gehörbildung
Musiktheorie I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 17:30 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 2.17, Kursbeginn: 3.4.2024
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1Schul- und Liederbücher im Musikunterricht
Text- and Songbooks in Music Lessons
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 13:00 - 16:00 Workshop, GW 2, Raum A 4440
Fr 03.05.24 14:00 - 18:30 GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 - Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz"

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-1Unterrichtskonzepte und Forschung zum Musikunterricht in der Grundschule
Teaching Concepts and Research on Music Lessons in Primary Schools
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz".

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 8 - Musikdidaktik III (3 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1Schul- und Liederbücher im Musikunterricht
Text- and Songbooks in Music Lessons
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 13:00 - 16:00 Workshop, GW 2, Raum A 4440
Fr 03.05.24 14:00 - 18:30 GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 - Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz"

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-1Unterrichtskonzepte und Forschung zum Musikunterricht in der Grundschule
Teaching Concepts and Research on Music Lessons in Primary Schools
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz".

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM7-1Abschlusskolloquium
Final Colloquium

Blockveranstaltung

Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Großes Fach

Modul 3 - Musikwissenschaft I (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Zur Virginal-, Cembalo und Claviermusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Virginal, Harpsichord and Keyboard Music of the 17th and 18th Centuries
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Einblick in die Geschichte jener Klaviermusik geben, die komponiert worden ist, bevor im ausgehenden 18. Jahrhundert Hammerklavier und Hammerflügel ihre Siegeszüge im Konzertleben begannen. Das heißt, es wird vornehmlich die Musik für Virginal, Cembalo und Clavichord diskutiert werden. Schwerpunkte liegen auf der Claviermusik der englischen Virginalisten, der französischen Clavecinisten, auf Georg Friedrich Händel, J. S. Bach sowie auf der Clavichordmusik aus der Zeit des „empfindsamen Stils“ der 1770er Jahre. Neben der Vorstellung der Vielfalt des Repertoires soll ein Einblick in die Aufführungskontexte gegeben werden, ohne die vor allem die nicht selten funktional bestimmten Klavierwerke des 17. Jahrhunderts oft nicht adäquat zu verstehen sind. Auch werden Fragen der Aufführungspraxis und zu historischen Tasteninstrumenten beantwortet.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Franz Liszts als Pianist und Lehrer (Ersatzveranstaltung für "Franz Liszt, seine Schüler und Schülerinnen" SoSe2024)
The students of Liszt
Historische Musikwissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 04.07.24 12:15 - 13:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Di 24.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 27.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Franz Liszts musikgeschichtlich herausragende Bedeutung als Pianist und Lehrer ist heute im
Unterschied zur Bewertung seiner Leistungen als Komponist unumstritten. Liszt verstand es wie kaum ein anderer, sein Publikum europaweit gleichermaßen durch ein bis dahin nicht geahntes Maß an Virtuosität wie auch durch subtil-poetische Interpretationen der Klassiker der Klaviermusik zu fesseln.
In Berlin entfachte er 1842 gar eine regelrechte „Lisztomanie“, die durchaus einem heutigen Starkult vergleichbar ist. So verwundert es auch nicht, dass Liszt einen großen Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich scharte, der bis in die letzten Lebensjahre bestand. Der Schotte Frederic Lamond reiste Liszt gar bis nach Rom nach. Liszts Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur teilweise begnadete Pianistinnen und Pianisten, sondern wirkten auch als Dirigenten, Komponisten, Herausgeber und publizistisch Arbeitende. So begründeten sie, nicht zuletzt weil sie teilweise auch selbst lehrten, regelrechte Interpretationstraditionen, die in Form einer Genealogie der Pianistik bis weit ins 20. Jahrhundert reichen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4Robert Schumanns Liederjahr
Robert Schumanns Year of Songs
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

„Mein fruchtbarstes Jahr: vom Februar bis Herbst gegen 150 Lieder, ein u. mehrstimmige, komponirt“, trägt Robert Schumann in sein eigenhändiges Werkverzeichnis ein. Gemeint ist das Jahr 1840, in dem er nicht nur gut die Hälfte all seiner Lieder komponierte, sondern in dem er endlich auch Clara Wieck heiraten durfte. Zehn Jahre lang hatte er ausschließlich Klavierkompositionen (op. 1- 23) veröffentlicht. Nun entstehen in kürzester Zeit der Liederkreis nach Heinrich Heine op. 24, die Myrthen op. 25, Belsatzar op. 57, der Liederkreis nach Joseph von Eichendorff op. 39, die Dichterliebe op. 48, Frauenliebe und Leben nach Adelbert von Chamisso op. 42 und die Zwölf Lieder nach Justinus Kerner op. 35. Schumanns plötzliche Hinwendung zur Gesangskomposition hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben. Das Seminar fragt nach den Ursachen und sucht nach den tieferliegenden ästhetischen Gründen, indem eine Auswahl von Werken und Liedern analysiert und interpretiert werden.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5Die Philosophie des modernen Songs: Zur Geschichte der US-amerikanischen Popularmusik des 20. Jahrhunderts
The Philosophy of Modern Song: The History of 20th Century American Popular Music
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

2022 erschien im Verlag Simon und Schuster in New York Bob Dylans Philosophy of Modern Song, ein Buch, in dem Dylan seine persönliche Auswahl von 66 Songs der US-amerikanischen Popularmusik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, Songs, die er einzeln jeweils auf wenigen Seiten interpretiert. Das Seminar nimmt sich dieser musikgeschichtlichen Anthologie Dylans an und legt sie weiteren Überlegungen und Nachforschungen zu Grunde.

Textgrundlage: Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Songs. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. München: Beck, 2022.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6Puccinis Opern
The Operas by Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Die Rezeption der Opern Puccinis wird von einer auffälligen Widersprüchlichkeit geprägt: Einer eher verhaltenen bis teilweise ablehnenden Kritik der Musikpublizistik und Musikwissenschaft auf der einen Seite steht die große Beliebtheit seiner Opern beim Publikum auf der anderen gegenüber. Umgekehrt gesagt, der unbestrittene Erfolg seiner Werke auf den Bühnen deutscher Opernhäuser, Puccini rangiert seit der Weimarer Republik in der Aufführungsstatistik deutscher Bühnen an dritter Stelle, findet in der Kritik und Wissenschaft noch längst nicht immer den Widerhall, der zu erwarten wäre. Der Vorwurf des leeren Pathos scheint dem Ausdruck tiefer Leidenschaft unversöhnlich gegenüberzustehen.
Die allgemeine Einführung in die Werke und die exemplarische Analyse und Interpretation von Teilen derselben soll dem erkenntnisleitenden Interesse dienen.

Literatur: Gerd Uecker: Puccinis Opern. Ein musikalischer Werkführer. München: Beck, 2016.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-4Empirische Musiksoziologie
Empirical Music Sociology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440

Im Unterschied zu einer philosophisch, theoretisch, idealtypisch, institutionell oder historisch gedachten Musiksoziologie, die empirischer Forschung oft nur einen geringen Stellenwert einräumt, generiert die empirische Musiksoziologie im entscheidenden Maß Erkenntnisse, die auf der Grundlage von Datenerhebungen gewonnen worden sind. Sie ist ohne die Methoden der empirischen Sozialforschung kaum denkbar. Im Rahmen des Seminars sollen neben Grundsatzfragen aktueller Musiksozologie ausgewählte empirische Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei werden solche zur Musikwahrnehmung, zum musikalischen Geschmacksurteil, zum Medienkonsum und zur musikbezogenen Lebensstilforschung im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-5Musikalische Performanceforschung
Music Performance Research
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Gegenstand der musikalischen Performanceforschung ist die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik im weitesten Sinn. Dabei stehen die klingende oder auch die audiovisuelle Realisation sowie damit verbunden die Interpretinnen und Interpreten von Musik im Fokus. Im Seminar sollen vor allem die auditiven und visuellen Elemente einer Performance in den Blick genommen werden sowie Wechselwirkungen zwischen Musikproduktionen im Bereich der klassischen Musik und der populären Musik diskutiert werden. Darüber hinaus sollen in der Fachcommunity etablierte PC-basierte Methoden zur auditiven Interpretationsanalyse (vornehmlich klassischer Musik) vorgestellt und nachvollzogen werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-6Der klassische Musikbetrieb im Wandel? Veranstalter, Politik, Kritik und Publikum
The Classical Music Business in Transition? Organisers, Politics, Critics and Audiences
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Fragen der Kulturpublikumsforschung, einschließlich der Nicht-Besucherforschung erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmenden Interesses. Der Fokus der Systematischen Musikwissenschaft liegt dabei vor allem auf Untersuchungen zu Konzert- und Opernpublika, die unter dem Oberbegriff „Concert Studies“ subsumiert werden. Eine zentrale Frage, die sich durch zahlreiche Studien leitmotivisch zieht, ist die, ob das klassische Konzert und die Oper in ihrer jetzigen Form letztlich Auslaufmodelle seien und durch neue, zeitgemäßere Formen ersetzt werden sollten, um zukunftsfähig zu sein. Im Rahmen des Seminars wird Problemen wie diesen nachgegangen und auch ansatzweise interkulturell diskutiert werden, ob die vielfach kolportierte Forderung nach Innovation im Bereich des klassischen Konzertwesens und des Opernbetriebs tatsächlich den Wünschen der Publika entspricht oder ob diesbezüglich nicht primär Vorstellungen aus Politik, Veranstaltungsmanagement und Musikfeuilleton meinungsbildend sind.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-5-MW-BA-07-7Musikgeschichtliches Repetitorium
Music History Revision Course
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Es sind sowohl Ereignisse als auch Strukturen, bedeutende Komponisten und Werke als auch allgemeine Fragen nach der Bedeutung von Musikgeschichte für die Wissenschaft, das Studium, aber auch für die Schule, die thematisiert werden. Ziel ist es nicht, Datenkataloge abzufragen oder gar dinghafte Schemata an die Hand zu geben, Ziel ist es, musikgeschichtlich reflektiertes Denken als historische Methode verstehen zu lernen, um – mit Johann Gustav Droysen gesprochen – Musikgeschichte als ein Ergebnis empirischen Wahrnehmens, Erfahrens und Forschens auffassen und die subjektive Auffassung des Wahrgenommenen kritisch prüfen, falsifizieren und zu objektivierter Kenntnis hermeneutisch umformen zu können.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1 Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester
Accompanying Seminar for the Internship Semester

Seminar

Einzeltermine:
Di 02.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 16.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 30.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 14.05.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 28.05.24 17:00 - 20:00 Kulturzentrum Schlachthof
Di 11.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 25.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 2.4.2024 um 16 Uhr - (14-tägig).

Der erste Sitzungstermin, am Di. 2.4.2024 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 5 - Musikwissenschaft II (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Zur Virginal-, Cembalo und Claviermusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Virginal, Harpsichord and Keyboard Music of the 17th and 18th Centuries
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Einblick in die Geschichte jener Klaviermusik geben, die komponiert worden ist, bevor im ausgehenden 18. Jahrhundert Hammerklavier und Hammerflügel ihre Siegeszüge im Konzertleben begannen. Das heißt, es wird vornehmlich die Musik für Virginal, Cembalo und Clavichord diskutiert werden. Schwerpunkte liegen auf der Claviermusik der englischen Virginalisten, der französischen Clavecinisten, auf Georg Friedrich Händel, J. S. Bach sowie auf der Clavichordmusik aus der Zeit des „empfindsamen Stils“ der 1770er Jahre. Neben der Vorstellung der Vielfalt des Repertoires soll ein Einblick in die Aufführungskontexte gegeben werden, ohne die vor allem die nicht selten funktional bestimmten Klavierwerke des 17. Jahrhunderts oft nicht adäquat zu verstehen sind. Auch werden Fragen der Aufführungspraxis und zu historischen Tasteninstrumenten beantwortet.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Franz Liszts als Pianist und Lehrer (Ersatzveranstaltung für "Franz Liszt, seine Schüler und Schülerinnen" SoSe2024)
The students of Liszt
Historische Musikwissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 04.07.24 12:15 - 13:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Di 24.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 27.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Franz Liszts musikgeschichtlich herausragende Bedeutung als Pianist und Lehrer ist heute im
Unterschied zur Bewertung seiner Leistungen als Komponist unumstritten. Liszt verstand es wie kaum ein anderer, sein Publikum europaweit gleichermaßen durch ein bis dahin nicht geahntes Maß an Virtuosität wie auch durch subtil-poetische Interpretationen der Klassiker der Klaviermusik zu fesseln.
In Berlin entfachte er 1842 gar eine regelrechte „Lisztomanie“, die durchaus einem heutigen Starkult vergleichbar ist. So verwundert es auch nicht, dass Liszt einen großen Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich scharte, der bis in die letzten Lebensjahre bestand. Der Schotte Frederic Lamond reiste Liszt gar bis nach Rom nach. Liszts Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur teilweise begnadete Pianistinnen und Pianisten, sondern wirkten auch als Dirigenten, Komponisten, Herausgeber und publizistisch Arbeitende. So begründeten sie, nicht zuletzt weil sie teilweise auch selbst lehrten, regelrechte Interpretationstraditionen, die in Form einer Genealogie der Pianistik bis weit ins 20. Jahrhundert reichen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4Robert Schumanns Liederjahr
Robert Schumanns Year of Songs
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

„Mein fruchtbarstes Jahr: vom Februar bis Herbst gegen 150 Lieder, ein u. mehrstimmige, komponirt“, trägt Robert Schumann in sein eigenhändiges Werkverzeichnis ein. Gemeint ist das Jahr 1840, in dem er nicht nur gut die Hälfte all seiner Lieder komponierte, sondern in dem er endlich auch Clara Wieck heiraten durfte. Zehn Jahre lang hatte er ausschließlich Klavierkompositionen (op. 1- 23) veröffentlicht. Nun entstehen in kürzester Zeit der Liederkreis nach Heinrich Heine op. 24, die Myrthen op. 25, Belsatzar op. 57, der Liederkreis nach Joseph von Eichendorff op. 39, die Dichterliebe op. 48, Frauenliebe und Leben nach Adelbert von Chamisso op. 42 und die Zwölf Lieder nach Justinus Kerner op. 35. Schumanns plötzliche Hinwendung zur Gesangskomposition hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben. Das Seminar fragt nach den Ursachen und sucht nach den tieferliegenden ästhetischen Gründen, indem eine Auswahl von Werken und Liedern analysiert und interpretiert werden.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5Die Philosophie des modernen Songs: Zur Geschichte der US-amerikanischen Popularmusik des 20. Jahrhunderts
The Philosophy of Modern Song: The History of 20th Century American Popular Music
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

2022 erschien im Verlag Simon und Schuster in New York Bob Dylans Philosophy of Modern Song, ein Buch, in dem Dylan seine persönliche Auswahl von 66 Songs der US-amerikanischen Popularmusik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, Songs, die er einzeln jeweils auf wenigen Seiten interpretiert. Das Seminar nimmt sich dieser musikgeschichtlichen Anthologie Dylans an und legt sie weiteren Überlegungen und Nachforschungen zu Grunde.

Textgrundlage: Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Songs. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. München: Beck, 2022.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6Puccinis Opern
The Operas by Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Die Rezeption der Opern Puccinis wird von einer auffälligen Widersprüchlichkeit geprägt: Einer eher verhaltenen bis teilweise ablehnenden Kritik der Musikpublizistik und Musikwissenschaft auf der einen Seite steht die große Beliebtheit seiner Opern beim Publikum auf der anderen gegenüber. Umgekehrt gesagt, der unbestrittene Erfolg seiner Werke auf den Bühnen deutscher Opernhäuser, Puccini rangiert seit der Weimarer Republik in der Aufführungsstatistik deutscher Bühnen an dritter Stelle, findet in der Kritik und Wissenschaft noch längst nicht immer den Widerhall, der zu erwarten wäre. Der Vorwurf des leeren Pathos scheint dem Ausdruck tiefer Leidenschaft unversöhnlich gegenüberzustehen.
Die allgemeine Einführung in die Werke und die exemplarische Analyse und Interpretation von Teilen derselben soll dem erkenntnisleitenden Interesse dienen.

Literatur: Gerd Uecker: Puccinis Opern. Ein musikalischer Werkführer. München: Beck, 2016.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-4Empirische Musiksoziologie
Empirical Music Sociology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440

Im Unterschied zu einer philosophisch, theoretisch, idealtypisch, institutionell oder historisch gedachten Musiksoziologie, die empirischer Forschung oft nur einen geringen Stellenwert einräumt, generiert die empirische Musiksoziologie im entscheidenden Maß Erkenntnisse, die auf der Grundlage von Datenerhebungen gewonnen worden sind. Sie ist ohne die Methoden der empirischen Sozialforschung kaum denkbar. Im Rahmen des Seminars sollen neben Grundsatzfragen aktueller Musiksozologie ausgewählte empirische Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei werden solche zur Musikwahrnehmung, zum musikalischen Geschmacksurteil, zum Medienkonsum und zur musikbezogenen Lebensstilforschung im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-5Musikalische Performanceforschung
Music Performance Research
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Gegenstand der musikalischen Performanceforschung ist die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik im weitesten Sinn. Dabei stehen die klingende oder auch die audiovisuelle Realisation sowie damit verbunden die Interpretinnen und Interpreten von Musik im Fokus. Im Seminar sollen vor allem die auditiven und visuellen Elemente einer Performance in den Blick genommen werden sowie Wechselwirkungen zwischen Musikproduktionen im Bereich der klassischen Musik und der populären Musik diskutiert werden. Darüber hinaus sollen in der Fachcommunity etablierte PC-basierte Methoden zur auditiven Interpretationsanalyse (vornehmlich klassischer Musik) vorgestellt und nachvollzogen werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-6Der klassische Musikbetrieb im Wandel? Veranstalter, Politik, Kritik und Publikum
The Classical Music Business in Transition? Organisers, Politics, Critics and Audiences
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Fragen der Kulturpublikumsforschung, einschließlich der Nicht-Besucherforschung erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmenden Interesses. Der Fokus der Systematischen Musikwissenschaft liegt dabei vor allem auf Untersuchungen zu Konzert- und Opernpublika, die unter dem Oberbegriff „Concert Studies“ subsumiert werden. Eine zentrale Frage, die sich durch zahlreiche Studien leitmotivisch zieht, ist die, ob das klassische Konzert und die Oper in ihrer jetzigen Form letztlich Auslaufmodelle seien und durch neue, zeitgemäßere Formen ersetzt werden sollten, um zukunftsfähig zu sein. Im Rahmen des Seminars wird Problemen wie diesen nachgegangen und auch ansatzweise interkulturell diskutiert werden, ob die vielfach kolportierte Forderung nach Innovation im Bereich des klassischen Konzertwesens und des Opernbetriebs tatsächlich den Wünschen der Publika entspricht oder ob diesbezüglich nicht primär Vorstellungen aus Politik, Veranstaltungsmanagement und Musikfeuilleton meinungsbildend sind.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-5-MW-BA-07-7Musikgeschichtliches Repetitorium
Music History Revision Course
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Es sind sowohl Ereignisse als auch Strukturen, bedeutende Komponisten und Werke als auch allgemeine Fragen nach der Bedeutung von Musikgeschichte für die Wissenschaft, das Studium, aber auch für die Schule, die thematisiert werden. Ziel ist es nicht, Datenkataloge abzufragen oder gar dinghafte Schemata an die Hand zu geben, Ziel ist es, musikgeschichtlich reflektiertes Denken als historische Methode verstehen zu lernen, um – mit Johann Gustav Droysen gesprochen – Musikgeschichte als ein Ergebnis empirischen Wahrnehmens, Erfahrens und Forschens auffassen und die subjektive Auffassung des Wahrgenommenen kritisch prüfen, falsifizieren und zu objektivierter Kenntnis hermeneutisch umformen zu können.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 6 - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-BM12-2Schulbezogene Singpraxis
Musikpraxis I

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 11:00 - 12:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Kursbeginn: 8.4.2024
Stefanie Golisch
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 09:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 4.4.2024
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1Schul- und Liederbücher im Musikunterricht
Text- and Songbooks in Music Lessons
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 13:00 - 16:00 Workshop, GW 2, Raum A 4440
Fr 03.05.24 14:00 - 18:30 GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 - Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz"

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-1Unterrichtskonzepte und Forschung zum Musikunterricht in der Grundschule
Teaching Concepts and Research on Music Lessons in Primary Schools
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz".

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 8 - Musikdidaktik III (3 CP)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1Schul- und Liederbücher im Musikunterricht
Text- and Songbooks in Music Lessons
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 13:00 - 16:00 Workshop, GW 2, Raum A 4440
Fr 03.05.24 14:00 - 18:30 GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 - Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz"

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-1Unterrichtskonzepte und Forschung zum Musikunterricht in der Grundschule
Teaching Concepts and Research on Music Lessons in Primary Schools
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz".

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM7-1Abschlusskolloquium
Final Colloquium

Blockveranstaltung

Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Master "Lehramt an Grundschulen" - Kleines Fach

Modul 3 - Musikwissenschaft (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-53-3-MW-BA-05-1Zur Virginal-, Cembalo und Claviermusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Virginal, Harpsichord and Keyboard Music of the 17th and 18th Centuries
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Das Seminar soll einen Einblick in die Geschichte jener Klaviermusik geben, die komponiert worden ist, bevor im ausgehenden 18. Jahrhundert Hammerklavier und Hammerflügel ihre Siegeszüge im Konzertleben begannen. Das heißt, es wird vornehmlich die Musik für Virginal, Cembalo und Clavichord diskutiert werden. Schwerpunkte liegen auf der Claviermusik der englischen Virginalisten, der französischen Clavecinisten, auf Georg Friedrich Händel, J. S. Bach sowie auf der Clavichordmusik aus der Zeit des „empfindsamen Stils“ der 1770er Jahre. Neben der Vorstellung der Vielfalt des Repertoires soll ein Einblick in die Aufführungskontexte gegeben werden, ohne die vor allem die nicht selten funktional bestimmten Klavierwerke des 17. Jahrhunderts oft nicht adäquat zu verstehen sind. Auch werden Fragen der Aufführungspraxis und zu historischen Tasteninstrumenten beantwortet.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-2Franz Liszts als Pianist und Lehrer (Ersatzveranstaltung für "Franz Liszt, seine Schüler und Schülerinnen" SoSe2024)
The students of Liszt
Historische Musikwissenschaft

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 04.07.24 12:15 - 13:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Di 24.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Mi 25.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Do 26.09.24 14:30 - 17:00 GW2, Raum A 4440 (Musik)
Fr 27.09.24 10:15 - 13:30 GW2, Raum A 4440 (Musik)

Franz Liszts musikgeschichtlich herausragende Bedeutung als Pianist und Lehrer ist heute im
Unterschied zur Bewertung seiner Leistungen als Komponist unumstritten. Liszt verstand es wie kaum ein anderer, sein Publikum europaweit gleichermaßen durch ein bis dahin nicht geahntes Maß an Virtuosität wie auch durch subtil-poetische Interpretationen der Klassiker der Klaviermusik zu fesseln.
In Berlin entfachte er 1842 gar eine regelrechte „Lisztomanie“, die durchaus einem heutigen Starkult vergleichbar ist. So verwundert es auch nicht, dass Liszt einen großen Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich scharte, der bis in die letzten Lebensjahre bestand. Der Schotte Frederic Lamond reiste Liszt gar bis nach Rom nach. Liszts Schülerinnen und Schüler waren jedoch nicht nur teilweise begnadete Pianistinnen und Pianisten, sondern wirkten auch als Dirigenten, Komponisten, Herausgeber und publizistisch Arbeitende. So begründeten sie, nicht zuletzt weil sie teilweise auch selbst lehrten, regelrechte Interpretationstraditionen, die in Form einer Genealogie der Pianistik bis weit ins 20. Jahrhundert reichen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-05-4Robert Schumanns Liederjahr
Robert Schumanns Year of Songs
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

„Mein fruchtbarstes Jahr: vom Februar bis Herbst gegen 150 Lieder, ein u. mehrstimmige, komponirt“, trägt Robert Schumann in sein eigenhändiges Werkverzeichnis ein. Gemeint ist das Jahr 1840, in dem er nicht nur gut die Hälfte all seiner Lieder komponierte, sondern in dem er endlich auch Clara Wieck heiraten durfte. Zehn Jahre lang hatte er ausschließlich Klavierkompositionen (op. 1- 23) veröffentlicht. Nun entstehen in kürzester Zeit der Liederkreis nach Heinrich Heine op. 24, die Myrthen op. 25, Belsatzar op. 57, der Liederkreis nach Joseph von Eichendorff op. 39, die Dichterliebe op. 48, Frauenliebe und Leben nach Adelbert von Chamisso op. 42 und die Zwölf Lieder nach Justinus Kerner op. 35. Schumanns plötzliche Hinwendung zur Gesangskomposition hat der Forschung viele Rätsel aufgegeben. Das Seminar fragt nach den Ursachen und sucht nach den tieferliegenden ästhetischen Gründen, indem eine Auswahl von Werken und Liedern analysiert und interpretiert werden.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-5Die Philosophie des modernen Songs: Zur Geschichte der US-amerikanischen Popularmusik des 20. Jahrhunderts
The Philosophy of Modern Song: The History of 20th Century American Popular Music
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

2022 erschien im Verlag Simon und Schuster in New York Bob Dylans Philosophy of Modern Song, ein Buch, in dem Dylan seine persönliche Auswahl von 66 Songs der US-amerikanischen Popularmusik vor allem der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vorstellt, Songs, die er einzeln jeweils auf wenigen Seiten interpretiert. Das Seminar nimmt sich dieser musikgeschichtlichen Anthologie Dylans an und legt sie weiteren Überlegungen und Nachforschungen zu Grunde.

Textgrundlage: Bob Dylan: Die Philosophie des modernen Songs. Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. München: Beck, 2022.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-05-6Puccinis Opern
The Operas by Puccini
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Die Rezeption der Opern Puccinis wird von einer auffälligen Widersprüchlichkeit geprägt: Einer eher verhaltenen bis teilweise ablehnenden Kritik der Musikpublizistik und Musikwissenschaft auf der einen Seite steht die große Beliebtheit seiner Opern beim Publikum auf der anderen gegenüber. Umgekehrt gesagt, der unbestrittene Erfolg seiner Werke auf den Bühnen deutscher Opernhäuser, Puccini rangiert seit der Weimarer Republik in der Aufführungsstatistik deutscher Bühnen an dritter Stelle, findet in der Kritik und Wissenschaft noch längst nicht immer den Widerhall, der zu erwarten wäre. Der Vorwurf des leeren Pathos scheint dem Ausdruck tiefer Leidenschaft unversöhnlich gegenüberzustehen.
Die allgemeine Einführung in die Werke und die exemplarische Analyse und Interpretation von Teilen derselben soll dem erkenntnisleitenden Interesse dienen.

Literatur: Gerd Uecker: Puccinis Opern. Ein musikalischer Werkführer. München: Beck, 2016.

Prof. Dr. Ulrich Tadday
09-53-3-MW-BA-06-4Empirische Musiksoziologie
Empirical Music Sociology
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440

Im Unterschied zu einer philosophisch, theoretisch, idealtypisch, institutionell oder historisch gedachten Musiksoziologie, die empirischer Forschung oft nur einen geringen Stellenwert einräumt, generiert die empirische Musiksoziologie im entscheidenden Maß Erkenntnisse, die auf der Grundlage von Datenerhebungen gewonnen worden sind. Sie ist ohne die Methoden der empirischen Sozialforschung kaum denkbar. Im Rahmen des Seminars sollen neben Grundsatzfragen aktueller Musiksozologie ausgewählte empirische Studien vorgestellt und diskutiert werden. Dabei werden solche zur Musikwahrnehmung, zum musikalischen Geschmacksurteil, zum Medienkonsum und zur musikbezogenen Lebensstilforschung im Mittelpunkt stehen.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-5Musikalische Performanceforschung
Music Performance Research
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Gegenstand der musikalischen Performanceforschung ist die Ausführung, Ausübung, Darstellung und Interpretation von Musik im weitesten Sinn. Dabei stehen die klingende oder auch die audiovisuelle Realisation sowie damit verbunden die Interpretinnen und Interpreten von Musik im Fokus. Im Seminar sollen vor allem die auditiven und visuellen Elemente einer Performance in den Blick genommen werden sowie Wechselwirkungen zwischen Musikproduktionen im Bereich der klassischen Musik und der populären Musik diskutiert werden. Darüber hinaus sollen in der Fachcommunity etablierte PC-basierte Methoden zur auditiven Interpretationsanalyse (vornehmlich klassischer Musik) vorgestellt und nachvollzogen werden.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-3-MW-BA-06-6Der klassische Musikbetrieb im Wandel? Veranstalter, Politik, Kritik und Publikum
The Classical Music Business in Transition? Organisers, Politics, Critics and Audiences
Systematische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Fragen der Kulturpublikumsforschung, einschließlich der Nicht-Besucherforschung erfreuen sich in jüngster Zeit zunehmenden Interesses. Der Fokus der Systematischen Musikwissenschaft liegt dabei vor allem auf Untersuchungen zu Konzert- und Opernpublika, die unter dem Oberbegriff „Concert Studies“ subsumiert werden. Eine zentrale Frage, die sich durch zahlreiche Studien leitmotivisch zieht, ist die, ob das klassische Konzert und die Oper in ihrer jetzigen Form letztlich Auslaufmodelle seien und durch neue, zeitgemäßere Formen ersetzt werden sollten, um zukunftsfähig zu sein. Im Rahmen des Seminars wird Problemen wie diesen nachgegangen und auch ansatzweise interkulturell diskutiert werden, ob die vielfach kolportierte Forderung nach Innovation im Bereich des klassischen Konzertwesens und des Opernbetriebs tatsächlich den Wünschen der Publika entspricht oder ob diesbezüglich nicht primär Vorstellungen aus Politik, Veranstaltungsmanagement und Musikfeuilleton meinungsbildend sind.

PD Dr. Axel Schröter
09-53-5-MW-BA-07-7Musikgeschichtliches Repetitorium
Music History Revision Course
Historische Musikwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS) GW2, Raum A 4440 (Musik)

Es sind sowohl Ereignisse als auch Strukturen, bedeutende Komponisten und Werke als auch allgemeine Fragen nach der Bedeutung von Musikgeschichte für die Wissenschaft, das Studium, aber auch für die Schule, die thematisiert werden. Ziel ist es nicht, Datenkataloge abzufragen oder gar dinghafte Schemata an die Hand zu geben, Ziel ist es, musikgeschichtlich reflektiertes Denken als historische Methode verstehen zu lernen, um – mit Johann Gustav Droysen gesprochen – Musikgeschichte als ein Ergebnis empirischen Wahrnehmens, Erfahrens und Forschens auffassen und die subjektive Auffassung des Wahrgenommenen kritisch prüfen, falsifizieren und zu objektivierter Kenntnis hermeneutisch umformen zu können.

Prof. Dr. Ulrich Tadday

Modul 4 - Musikdidaktik II (3 CP)

1. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-2-MM4-1Begleitseminar zum Praxissemester
Accompanying Seminar for the Internship Semester

Seminar

Einzeltermine:
Di 02.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 16.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 30.04.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 14.05.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 28.05.24 17:00 - 20:00 Kulturzentrum Schlachthof
Di 11.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)
Di 25.06.24 16:00 - 18:00 GW 2, Raum A 4480 (Musik)

Fächergruppe B - Beginn: am Dienstag, 2.4.2024 um 16 Uhr - (14-tägig).

Der erste Sitzungstermin, am Di. 2.4.2024 - 16 Uhr, findet auf jeden Fall statt. Bitte prüfen Sie evtl. Termin-Kollisionen mit Ihren anderen Fächern und sprechen mögliche Terminüberschneidungen direkt am ersten Termin an.

Prof. Dr. Alexander Cvetko

Modul 6b - Schulpraxis (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-4-MM6-1Analyse
Schulbezogene Musikpraxis II

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 09:30 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.01, Kursbeginn: 4.4.2024
Prof. Dr. Florian Edler

Modul 7 - Musikpädagogik (3 CP)

2. Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-3-MM8-1Schul- und Liederbücher im Musikunterricht
Text- and Songbooks in Music Lessons
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 15:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 13:00 - 16:00 Workshop, GW 2, Raum A 4440
Fr 03.05.24 14:00 - 18:30 GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 - Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz"

Prof. Dr. Alexander Cvetko
09-52-5-BM21-1Unterrichtskonzepte und Forschung zum Musikunterricht in der Grundschule
Teaching Concepts and Research on Music Lessons in Primary Schools
Musikpädagogik I, II und III

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 11:30 (2 SWS) Uhrzeit: s.t. - GW 2, Raum A 4440 (Musik)

Am Sa. 13.4.2024 von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr Workshop: "Melvin Peters - a special sight on Southafrican Jazz".

Prof. Dr. Alexander Cvetko

General Studies und offene Angebote der Hochschule für Künste und sonstige Lehrveranstaltungen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-52-GS-2Chor der Uni Bremen: Mendelssohns "Lobgesang" mit Konzert in der Glocke
Von der Finsternis zum Licht - Mendelssohn Bartholdy

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 19:00 - 21:30 (2 SWS) GW 1, Hörsaal H0070

Die erste Chorprobe für alle derzeitigen Chormitglieder ist am Montag, 8.4.2024, um 19 Uhr, Hörsaal GW1 der Uni Bremen.
Neue Chormitglieder sind herzlich willkommen schon ab der ersten Probe.
Anmeldungen zum Vorsingen chor@uni-bremen.de

Beim Sommersemester begeben sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen auf eine musikalische Reise durch das Repertoire vom »Mozart des 19. Jahrhunderts«, wie Robert Schumann seinen engen Freund Felix Mendelssohn-Bartholdy genannt hat. Das Hauptstück des Projekts ist Mendelssohns 2. Sinfonie »Lobgesang« für Solist*innen, Chor und Orchester.

So 23. Juni 2024 | 17 Uhr | Die Glocke, Großer Saal
Lobgesang
Semesterabschlusskonzert von Universitätsorchester und -chor

Bach/Stokowski - Fuge in g-moll für großes Orchester
Mendelssohn Bartholdy - Lieder a Cappella
Mendelsohn-Bartholdy - 2. Sinfonie "Lobgesang"

Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung UMD Mariano Chiacchiarini

Weitere Informationen unter: https://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini
09-52-GS-2aOrchester der Uni Bremen: Mendelssohn 2. Sinfonie "Lobgesang" mit Konzert in der Glocke
Von der Finsternis zum Licht - Mendelssohn Bartholdy

Übung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 19:00 - 21:45 (2 SWS) GW 1, Hörsaal H0070

Beim Sommersemester begeben sich das Orchester und der Chor der Universität Bremen auf eine musikalische Reise durch das Repertoire vom »Mozart des 19. Jahrhunderts«, wie Robert Schumann seinen engen Freund Felix Mendelssohn-Bartholdy genannt hat. Das Hauptstück des Projekts ist Mendelssohns 2. Sinfonie »Lobgesang« für Solist*innen, Chor und Orchester.

Erster Probentermin für alle derzeitigen Orchestermitglieder ist der 9.4.2024 um 19 Uhr, Hörsaal GW1 Uni Bremen
Neue Mitglieder sind im Orchester herzlich willkommen ab der ersten Probe.

Für dieses Projekt im SS 24 suchen das Orchester und der Chor der Universität Bremen:
1 Flöte/Piccolo
Solo Horn (1. Horn)
Solo Oboe (1. Oboe)
Streichinstrumente auf Anfrage, besonders Bratschen und Kontrabässe werden gesucht.

Infos unter: orch@uni-bremen.de

So 23. Juni 2024 | 17 Uhr | Die Glocke, Großer Saal
Lobgesang
Semesterabschlusskonzert von Universitätsorchester und -chor

Bach/Stokowski - Fuge in g-moll für großes Orchester
Mendelssohn Bartholdy - Lieder a Cappella
Mendelsohn-Bartholdy - 2. Sinfonie "Lobgesang"

Orchester und Chor der Universität Bremen
Leitung UMD Mariano Chiacchiarini

Weitere Informationen unter: https://www.uni-bremen.de/orchester-chor

Universitätsmusikdirektor Mariano Chiacchiarini
09-52-GS-3Computer als Kompositionswerkzeug: Einführung in Klangerzeugung und algorithmische Komposition mit Pure Data
Computer as a Composition Tool: Introduction to Sound Generation and Algorithmic Composition with Pure Data
Musik und Medien

Kurs
ECTS: 3 CP mit SL (2 CP ohne SL)

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Die Teilnehmenden lernen in dieser Veranstaltung, mit Hilfe der kostenlosen Software Pure Data eigene computergenerierte Musik zu kreieren. Dafür „bauen“ sie virtuelle Musikinstrumente und programmieren einfache und komplexere musikalische Abläufe. Gleichzeitig erfahren sie einiges über Klangsynthese und algorithmische Komposition.
Die Ergebnisse der Programmierung mit der grafischen Programmierumgebung führen i. d. R. sehr schnell zu hörbaren Ergebnissen und lassen sich bei der Performance auch in Echtzeit beeinflussen.
Beim Programmieren werden verschiedene Kästchen durch Linien zu sogenannten „Patches“ verbunden. In einige Kästchen, die sog. Object-Boxen lässt sich hineinschreiben, als was für „Geräte“ sie arbeiten sollen, andere liefern Zahlenwerte – z. B. für Lautstärke, Tonhöhe, Tempo usw.
PD kann sowohl einfache Zahlenwerte als auch Audio- und MIDI-Daten verarbeiten.
Bitte über StudIP anmelden.

Ezzat Nashashibi
09-52-GS-4Zum Einsatz von KI in der Musikproduktion
On the Use of AI in Music Production
Musik und Medien

Kurs
ECTS: 3 CP mit SL (2 CP ohne SL)

Termine:
wöchentlich Do 14:30 - 16:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120

Wie in zahlreichen anderen Lebensbereichen und Berufen hat die Künstliche Intelligenz auch in die Musikproduktion bereits Einzug gehalten. In dieser Lehrveranstaltung erproben wir verschiedene KI-Anwendungen, die bei der Erfindung, Aufführung, Produktion und beim Lernen von Musik zum Einsatz kommen können. Indem wir verschiedene Aufgaben mit und ohne KI-Unterstützung bearbeiten, bekommen wir verschiedene Ergebnisse, die wir miteinander vergleichen. Günstigenfalls lernen wir so auch unsere eigenen Arbeitsweisen, unsere Stärken und Schwächen besser kennen.
Bitte über Stud.IP anmelden.

Ezzat Nashashibi
09-52-GS-5Großer Hochschulchor der Universität Bremen und der Hochschule für Künste Bremen
Choir of the University Bremen and University of Arts Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Galerie, Kursbeginn: 2.4.2024

Das Programm wird in der ersten Probe bekanntgegeben.
Eine Anmeldung vorher bei Frau Popescu (rpopescu@hfk-bremen.de) ist verpflichtend! Nur mit Chorerfahrung (egal ob HfK-Studierende oder extern)!

Noten können in der ersten Probe käuflich erworben werden oder in der HfK Bibliothek ausgeliehen werden (solange der Bestand reicht).

Studierende der Universität Bremen können bei regelmäßiger Teilnahme an Proben und Konzert CP im Rahmen von General Studies erwerben.
Gastsänger/-innen erhalten nur bei ausreichender Kapazität eine Teilnahmezulassung.

www.hochschulchor-bremen.de

Ruscandra Popescu
09-52-GS-6Uni-Bigband Bremen
Bigband Jazz, Funk, Pop und Soul

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 20:00 - 22:00 (2 SWS) Erste Probe: 8.4.2024

www.unibigbandbremen.de | Leitung: Maximilian Suhr, Tel. 0162-9014784, suhr_maxi@yahoo.com (Anmeldung) | Proben: montags, 20 – 22 Uhr, In der Tränke 24, 28279 Bremen-Arsten
Aktuell gesucht: 4 Trompeter/-innen / 1 Posaunist/-in
Einstieg nach Absprache möglich.

Maximilian Suhr
09-52-GS-7Popchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 17:30 - 19:15 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Galerie, Kursbeginn: 8.4.2024

Das Programm wird in der ersten Probe bekanntgegeben.
Der Popchor ist offen für ALLE Studierenden der HfK und der Uni Bremen. Der Aufbau eines eigenen Repertoires aus dem Jazz, Rock, Pop-Bereich steht im Vordergrund.
Gleichzeitig werden popspezifische Themen wie Rhythmik, Timing, Phrasierung und andere behandelt. Anmeldung unter rpopescu@hfk-bremen.de

Ruscandra Popescu
09-52-GS-8Jazzchor

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 19:00 (2 SWS) Extern: HfK, Dechanatstraße 13-15, Raum 1.22, Kursbeginn: 2.4.2024

Gemischter Chor, teils a cappella, teils mit Jazz-Combo Begleitung. Inhalte: Erarbeiten von jazzspezifischen Arrangements, sowie Improvisationslehre und Warm-Up’s aus den Bereichen Jazz und Pop. Ziel: Repertoire beim Semesterabschlusskonzert vorzutragen.
Zusätzliche Informationen: c.thomas@hfk-bremen.de
Fachergänzende Studien/General Studies: 1 CP

Charlène Thomas
09-52-GS-9„orquesta no típica“
Tango-Orchester der Universität

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS) Theatersaal, Raum ZB-B0490 (unter der Mensa)

Tangomusik von 1898 bis 2023. Die Besetzung ist frei, (fast) alle Instrumente sind integrierbar. Der Name des Ensembles spielt auf die „orquestas típicas“ an, die in den 1940er Jahren in Buenos Aires gebräuchlich waren.
www.tango.uni-bremen.de | Leitung: Juan María Solare, Tel. 17878260 und 0151-22827686 (auch Whatsapp), tango@uni-bremen.de |
Konzert: xx. Monat 2024, Uhrzeit Theaterssal, Musik von
Besonders gesucht sind Streichinstrumente (und Gitarren).
1. Probe: xx. April (Schnupperprobe)
Konzert: x. Monat, xx xx Uhr, Theatersaal, Musik von
Besonders gesucht sind Streichinstrumente. | Voranmeldung ist willkommen, aber neue Mitglieder können auch unangemeldet zur ersten Probe kommen.

Licenciado en composición Juan Maria Solare
09-52-GS-13Übungen im Partiturlesen
Computer as a Composition Tool: Introduction to Sound Generation and Algorithmic Composition with Pure Data
Musik und Medien

Kurs
ECTS: 3 CP

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS) GW 2, Raum A 4160, A 4120
Ezzat Nashashibi
09-53-5-GS-2Homerecording und Produktion mit Hilfe von DAW-Software
Home Recording and Production with the Help of DAW Software
Musik und Medien: Digitale Audioproduktion

Kurs
ECTS: 3 CP mit SL (2 CP ohne SL)

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) GW 2, Raum A 4120, A 4160

Diese Lehrveranstaltung führt in die Grundlagen der Audioproduktion ein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Produktionen im sog. „Bedroom-Producing“, d. h. ohne die Möglichkeiten eines großen Tonstudios.

Themen: Aufbau einer DAW, Mikrofone und Mikrofonierung, Stereo-Formate, Effektkunde, Verbesserungen des Aufnahmeraumes, Datenformate, Beschallung und Monitoring, MIDI-Anwendungen.

Als Studienleistung kann eine eigene Produktion erstellt werden. Zur Unterstützung der Eigenproduktion ist nach Absprache auch eine Nutzung des Tonstudios GW2 A 4120 möglich, was auch Projekte jenseits des „Homerecordings“ ermöglicht.

Der erste Termin ist Vorbesprechungstermin.
Bitte über StudIP anmelden.

Ezzat Nashashibi
09-53-5-MW-BA-07-1Forschungskolloquium Systematische Musikwissenschaft
Research Colloquium Systematic Musicology
Begleitung von Abschlussarbeiten

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 15:30 (2 SWS) Zoom-Meeting
Prof. Dr. Veronika Busch
09-53-MW-BA-10-1"Bruckners 7., 8. und 9. Symphonie - Durchbruch und Neubeginn"
Musikvermittlung

Seminar

Einzeltermine:
Mo 10.06.24 16:00 - 18:00 https://us06web.zoom.us/j/82496596765?pwd=hhmhFy6SL3GbWOxQXPHcb2JuWb3ZAs.1
Di 11.06.24 16:00 - 18:00 https://us06web.zoom.us/j/88640588754?pwd=qNGQpdD8Edpa0DUC82hbfWR7nzE9Gr.1
Mi 12.06.24 16:00 - 18:00 https://us06web.zoom.us/j/87179155613?pwd=WlVrOJ4sX84SqfAHOhWx5ZjgXaa41v.1
Mo 17.06.24 16:00 - 18:00 https://us06web.zoom.us/j/86242397886?pwd=bwNh7xZNMQBsZbdK2kah4yipRqRLeX.1
Di 18.06.24 16:00 - 18:00 https://us06web.zoom.us/j/89523116571?pwd=S0auVbkPBWvbyJXmRfQ6zl2TWn0z4M.1

Seine letzten Symphonien markieren Wendepunkt und Neuorientierung in Bruckners langer Schaffenszeit, immer kompromissloser wurde sein Weg, immer visionärer sein Konzept. Selbst noch nach dem lang ersehnten internationalen Durchbruch mit der Siebten blieben ihm Ablehnung und Missverständnisse nicht erspart, sogar unter seinen engsten Vertrauten. Seine musikalische Sprache hingegen stößt weit das Tor auf ins 20. Jahrhundert. 

Alle Termine finden über Zoom statt. Der Zoom-Link wird für Sie zu gegebener Zeit eingestellt.

Prof. Markus Poschner