Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2024

Transnationale Literaturwissenschaft, M.A.

MASTER-STUDIENGANG TRANSNATIONALE LITERATURWISSENSCHAFT

MASTER-STUDIENGANG: 1. STUDIENJAHR, 1. SEMESTER (= WS)

Praxismodul I: Sprache/Theater/ Film 10-M83-1, Wahlpflichtmodul, ECTS (Credit Points): 6 CP

Dieses Modul wird nur im WS angeboten.

Praxismodul I a: Sprache

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Karen Struve, Kontakt: struve@uni-bremen.de

Das Praxismodul umfasst 6 CP. Es geht um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten wie z.B.: schriftliche Analyse und Kommentar wissenschaftlicher Texte (literarischer, kulturkritischer u.ä.). Schwerpunkt: schriftliche Zusammenfassung und Synthese verschiedener wissenschaftlicher Texte, Erarbeitung kulturkritischer u.ä. Artikel, Rezensionen, Präsentationen, Vorträge. Ausarbeitung wissenschaftlicher Vorträge, Schulung von Diskussionsstrategien. Nach Möglichkeit werden kreative Methoden gelehrt.

Aus den nachfolgend aufgeführten Lehrveranstaltungen müssen insgesamt 6 CP gesammelt werden.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-78-4-B3-3Unidad temática III: El mundo hispánico hoy

Übung
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 15:30 GW2 B1630 (2 SWS)

En este curso la práctica del uso de la lengua se centrará en dos temas principales: la cultura y la sociedad de los países hispanoparlantes. A través de artículos de prensa, textos científicos, material audiovisual, entre otros, revisaremos la actualidad del mundo del español.

Dr. Martha Eugenia Ordaz Schroeder
10-78-4-B3/C3-3Taller de teatro - Improvisationstheaterworkshop mit Frau Winzierl (Theaterpädagogin)

Übung

Einzeltermine:
Fr 24.05.24 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 25.05.24 10:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Mi 12.06.24 09:00 - 14:00 Raum ISI-Tag

Los participantes de este taller de teatro de improvisación obentrán conocimientos del lenguaje dramático, y además al mismo tiempo ampliarán sus posibilidades creativas, comunicativas y de mediación.
El objetivo de este curso de dos días es faciliatar a los partipantes con herramientas pedagógicas y
estrategias metodológicas para apoyar la facilitación de cualquier currículo o ámbito formativo, especialmente en el ámbito de las lenguas.
El programa concreto se facilitará a partir del 15 de abril, rogamos inscripción a través de StudIP hasta el 14 de abril.

Dr. Martha Eugenia Ordaz Schroeder
10-GS-9-02Von der Idee über den Charakter zur Geschichte
online via Zoom

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 15:15 - 16:45

Einzeltermine:
Do 02.05.24 15:15 - 16:45

Der Kurs findet online via Zoom statt.

Anja Claudia Steinhardt
10-GS-9-05Workshop Drehbuchschreiben

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 22.07.24 - Fr 26.07.24 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Der Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen professionellen Drehbuchschreibens. Es werden anhand eines Beispielfilms Methoden und Anforderungen besprochen und zu den Teilgebieten Übungen erstellt, damit eigene Arbeiten auch selbst kontrolliert und eingeschätzt werden können. Neben dem theoretischen Teil werden praktische Übungen gemacht. Eigene Arbeiten können eingebracht werden.
Fragen zu Berufsmöglichkeiten, eigene Ideen und ein Überblick über Weiterbildung und Berufseinstieg werden besprochen.

Der Workshop findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt als Blockveranstaltung im Juli 2024, Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

N. N.
10-M83-1/2-P-L-2"Bremen: City of Literature?! - Begleitseminar zur Bremer Literaturszene"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070

MA TnL: Profilmodul Literatur / Praxismodul Sprache / Schlüsselqualifikation
Offen für General Studies FB10

6CP

Zeit: Mo 10-12 Uhr


Bremen: City of Literature?! – Begleitseminar zu Bremens Literaturszene

Das Unesco-Programm City of Literature gehört seit 2004 zum Gesamtnetzwerk der sogenannten Creative Cities und fördert die literarische Vielfalt und Diversität der Netzwerk-Städte. Auch Bremen bewirbt sich um den Titel. Die Universität mit ihrer breit aufgestellten Transferstrategie ist eine ist ein wichtiger, wenn auch lange nicht entsprechend sichtbarer Akteur im literarischen Leben der Stadt. Wer sind die weiteren Akteur:innen der Stadtgesellschaft? Wie sind sie vernetzt? Und welche Literaturprojekte gibt es? Das Seminar wirft einen Blick in die vielgestaltige Landschaft der Bremer Literaturszene und hält die Eindrücke der Studierenden in Form von Veranstaltungskritiken, Buchbesprechungen, Präsentationen von Orten und Einrichtungen, Interviews und eigenen Creative Writing-Beiträgen im digitalen Schaufenster der Universität Bremen blogsatz (blogsatz.org) fest. Der literaturwissenschaftliche Werkzeugkasten wird genutzt und zugleich erweitert durch den Dialog mit Autor:innen, Buchhändler:innen, Festivalleiter:innen und weiteren literaturaktiven Menschen.

Exkursionen Wintersemester:

• 1-2 Buchhandlungen

• Stadtmusikanten- und Literaturhaus (respektive Literaturhaus & Literaturkontor)

• Literarische Woche & Bremer Literaturpreis

• globale°

• Slammer Filet


Anmerkungen:
• Es soll außerdem der digitale Kontakt zu anderen Cities of Literatures hergestellt und deren Aktivitäten kennengelernt werden
• Digitale Formate wie Podcastepisoden oder das Literaturmagazin Bremen sind Gegenstand des Seminars

Ina Schenker

Praxismodul I b: Theater

Modulbeauftragte: Dr. Ina Schenker, Kontakt: ina_sch@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M83-2/3-PRA I/II-T-1Theaterpraktischer Workshop; Leitung: Schauspielerin Alexandra Sagurna

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.05.24 08:00 - 18:00 GW2 B1820
Sa 25.05.24 - So 26.05.24 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

3tägiger Präsenz-Workshop
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des TnL und der Germanistik

Inhalt: Erarbeitung eines Stückes aus Regie-, Dramaturgie- und schauspielerischer Perspektive; Crash-Kurs „Wie funktionieren Theater?“; Programmhefterstellung

Ablauf und Inhalte:

Die Workshopleiterin, Frau Alexandra Sagurna, wählt im Vorfeld zwei bis drei Stücke und aus denen jeweils ein bis zwei Dialogszenen aus, aus denen die Studierenden im Voraus wählen können. Das entsprechend gewählte Stück muss im Vorfeld vollständig gelesen werden, um im Workshop gezielt daran arbeiten zu können. Anhand der von Frau Sagurna gewählten Szenen werden dann fiktive Inszenierungen gemacht und schauspielerisch gearbeitet/ Regie geführt.

1. Tag - Einblick in einige der Berufe am Theater, die Strukturen der Stadt-, Staats- und Landestheater. Was passiert zwischen Stückauswahl und Premiere?

  • Anschließend denken sich die Studierenden gemeinsam mit Frau Sagurna anhand von Beispielen ein fiktives Konzept zu einem der Stücke aus. Dabei werden folgende Fragen berücksichtigt: An was für einem Theater wird es gezeigt? Welche Mittel stehen zur Verfügung? Für wen machen wir Theater und wie stellen wir uns das Bühnenbild und die Kostüme vor? Wie könnte das Programmheft aussehen?

Tag 2 & 3 - Anhand einiger kurzer Dialogszenen, die im Voraus zum Lesen bereitgestellt werden, folgt eine intensive Beschäftigung mit der praktischen Seite der Theaterarbeit. Die Studierenden nehmen, von Frau Sagurna angeleitet, abwechselnd die Rolle der Regieführenden und der Spielenden ein, geben sich gegenseitig Feedback und üben ein, wie man die Figuren vom Papier zum Leben erweckt.

Hinweis zum CP-Erwerb:

Für den Erwerb von 6 CPs ist die Erbringung einer Prüfungsleistung erforderlich. Die Art der Prüfungsleistung wird im Workshop mitgeteilt.

Julia Brühne
ZPS 1-2-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Theater der Versammlung's Studio

Seminar
ECTS: 6-12

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

EW-L GO Schlüssel Qualifikation: a, b, oder c

montags 16-19 Uhr,
UND
donnerstags 15-18 Uhr, im Theatersaal
nur für Teilnehmer*innen des Zusatzstudiums "Performance Studies"
Anmeldung nur per Mail an tdvart@uni-bremen.de

Das Studio des Theaters der Versammlung verbindet eine untersuchende Form der Theaterarbeit mit dem wissenschaftlichen Studium. Es entwickelt szenische Aktionen, Theater und Performances für eine kontext- und dialogorientierte Aufführungspraxis.

Ziele
• Kenntnis und Einübung von produktionsorientierten Methoden im Umgang mit literarischen, dokumentarischen und theoretischen Texten (Inszenierungstypen, Dramaturgie), einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum, Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen
• Einübung und Reflexion der Fähigkeit, Strategien der Theater- und Performancekunst in unterschiedliche Berufs- und Ausbildungsfelder einzubringen

Bei Interesse schicken Sie gern eine Mail ans Zentrum für Performance Studies (ZPS):
tdvart@uni-bremen.de

Carolin Bebek
Dr. Anna Suchard, Ph.D.

Praxismodul I c: Film

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Julia Brühne, Kontakt: bruehne@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-GS-9-05Workshop Drehbuchschreiben

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 22.07.24 - Fr 26.07.24 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Der Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen professionellen Drehbuchschreibens. Es werden anhand eines Beispielfilms Methoden und Anforderungen besprochen und zu den Teilgebieten Übungen erstellt, damit eigene Arbeiten auch selbst kontrolliert und eingeschätzt werden können. Neben dem theoretischen Teil werden praktische Übungen gemacht. Eigene Arbeiten können eingebracht werden.
Fragen zu Berufsmöglichkeiten, eigene Ideen und ein Überblick über Weiterbildung und Berufseinstieg werden besprochen.

Der Workshop findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt als Blockveranstaltung im Juli 2024, Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

N. N.
10-M83-2/3-PRA I/II-F-1Filmpraxis - Erarbeitung eines eigenen Kurzfilms

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.24 14:00 - 18:00
Sa 27.04.24 10:00 - 16:00
Sa 04.05.24 12:00 - 16:00
Fr 10.05.24 14:00 - 18:00
Sa 11.05.24 10:00 - 16:00
Sa 25.05.24 12:00 - 16:00
Fr 07.06.24 14:00 - 18:00
Sa 08.06.24 10:00 - 18:00
Mo 10.06.24 18:00 - 19:00 Filmpremiere im Kommunalkino City 46

Das Seminar findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt.

Thomas Kirchberg

MASTER-STUDIENGANG: 1. STUDIENJAHR, 2. SEMESTER

Profilmodul I: Literatur 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von3 Modulen)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: axel.dunker@uni-bremen.de

Das Modul baut auf den im Grund- und Vertiefungsmodul erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und differenziert und vertieft diese. Anhand eines im Vergleich zum Vertiefungsmodul erweiterten Textkorpus, das insbesondere narrative und poetische Texte enthält, grundsätzlich aber alle Formen der écriture sowie ein weites Spektrum von Diskursen einschließt, wird die Transnationalitätsfragestellung nachdrücklicher fokussiert. Die Sprache der Lehre ist deutsch oder wird von den Lehrenden festgelegt.

Beachten Sie bitte, dass das Studienangebot in diesem Modul im Sommersemester breiter als im Wintersemester ist.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-6-C2.1b-1L’autobiographie de langue française

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW1 A1260 (2 SWS)

Le séminaire aborde la question de l’autobiographie en langue française par différents angles : Partant des œuvres canoniques des grands auteurs de l’hexagone tels que Jean-Jacques Rousseau, Stendhal, Marcel Proust ou Jean-Paul Sartre, les participants approcheront d’abord le corpus qui a mené Philippe Lejeune en 1975 à son « pacte autobiographique », des lors une référence importante en théorie littéraire. Afin d’étudier des thèmes clefs de l’autobiographie, le séminaire focalisera aussi des œuvres marquantes écrites par des écrivaines à partir du 20e siècle telles que Colette, Marguerite Yourcenar ou Nathalie Sarraute. Le regard sur la Francophonie nous amène ensuite à l’autobiographie postcoloniale, par. ex. de Ken Bugul et Assja Djebar, et touchera la question fondamentale de la voix narratrice – est-ce toujours un « je » qui raconte l’autobiographie ? Enfin, des récits contemporains seront illuminés pour retracer les tendances d’un renouveau autobiographique vers l’autofiction.

Myriam Mace
10-M79-A1-1Vormoderne Bibelepik in europäischer Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Schon lange vor Luther wurden sowohl Geschichten bzw. Bücher der Bibel als auch das ganze Alte und/oder Neue Testament in den europäischen Volkssprachen nacherzählt. Bibelepen transformieren biblische Stoffe mal in ein heroisches Epos im Stile Vergils, mal transportieren sie das Erzählte in ihre feudal-höfische Lebenswelt, mal verbinden sie Erzählen und Auslegen aufs Engste. Erstaunlich sind die Freiräume des Erzählens, die sie sich gegenüber ihrer heiligen, mit höchster Autorität versehenen Vorlage nehmen. Im Seminar werden Nacherzählungen des Leben Jesu untersucht, die zwischen Spätantike und Früher Neuzeit in Europa entstanden sind (freilich mit einem Schwerpunkt auf deutschsprachige Texte). Sie alle stellen sich der narrativen Herausforderung, aus den vier Evangelien mit ihren z.T. divergierenden Inhalten und Erzählweisen eine einzige umfassende und in sich konsistente Erzählung vom Leben Jesu zu entwerfen. Wie diese Herausforderung im Einzelnen bewältigt wird, soll mit Mitteln moderner Narratologie untersucht werden. Es werden keine Kenntnisse des Lateinischen, Altfranzösischen, Altenglischen etc. erwartet, jedoch die Bereitschaft, sich mit deutschen Texten früherer Sprachstufen intensiv auseinanderzusetzen.
Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich bis Anfang April über StudIP bereitgestellt.

Studienleistung und Modulprüfung: Informationen in der ersten Sitzung.

Prof. Dr. Anja Becker
10-M79-A1-2Monströse Körper in der Vormoderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4020 (2 SWS)

Monströse, hybride und fremdartige Körper übten schon in der Vormoderne einen ungeheuren Reiz auf Menschen aus und sind immer wieder Gegenstand künstlerischer, philosophischer und theologischer Auseinandersetzung geworden. Im Mittelalter sollen Monstra die sündigen Menschen ermahnen und ihnen die Allmacht Gottes zeigen, der sie so schillernd und faszinierend geschaffen hat. Sie dienten aber auch der Auseinandersetzung mit dem Fremden und Eigenen sowie der Unterhaltung. Im Seminar werden wir monströse Körper in Bild und Text behandeln und hinsichtlich ihrer Zeichenhaftigkeit sowie der Bestimmung der Kategorien Schönheit und Hässlichkeit, Nutzen und Gefahr, Mensch und Tier analysieren. Auch moderne Monsterdarstellungen, etwa in der Fantasyliteratur oder in Science Fiction, können auf Wunsch behandelt werden.

Dieses Seminar wird in verschiedenen Studiengängen angeboten. Die unterschiedlichen Anforderungen werden in der ersten Sitzung besprochen. General Studies-Studierende und Gäste sind willkommen. Die Textausschnitte werden als Scans bei StudIP zur Verfügung gestellt.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-M79-A2-1Von Luther bis In Extremo. Mittelalterliches in bekannten Liedern

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW2 B1170 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 02.04.24 12:15 - 13:45 GW2 B1170

So manches Volkslied sowie zahlreiche heute noch im Gottesdienst gesungene Kirchenlieder, viele aus der Feder Luthers, haben ihre Wurzeln im Mittelalter. Das Seminar begibt sich einerseits auf die Spuren dieser mittelalterlichen Wurzeln und versucht, die Geschichten bekannter (Kirchen)Lieder zu rekonstruieren. Andererseits fragt es danach, wie viel Mittelalter in aktueller mediävaler Musik so bekannter Bands wie In Extremo oder Corvus Corax steckt. Statt auf die Aufführung bzw. Musikpraxis blicken wir auf die Songtexte, die mal mittelhochdeutsche Lieder direkt zitieren, mal mittelalterliche Gattungen imitieren, mal auf vormoderne (Erzähl)Stoffe verweisen. Sowohl die bekannten geistlichen Lieder als auch die modernen Rock- und Popsongs eröffnen Perspektiven auf das mittelalterliche Lied und seine Charakteristika sowie auf dessen (früh)neuzeitliche und (post)moderne Rezeption. Im Sinne des forschenden Lernens und Lehrens erarbeiten wir das Programm des Seminars gemeinsam.

Studienleistung und Modulprüfung: Informationen in der ersten Sitzung.

Prof. Dr. Anja Becker
10-M79-A2-2Blue Humanities in der (deutschen) Literatur. Meer und mehr vom Mittelalter bis zur Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-B1-1Walter Benjamin

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:30 GW2 B1400 NUR Mo. + Di. (2 SWS)

Walter Benjamin zählt inzwischen zu den einflussreichsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Sein Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ist ein Klassiker und Gründungstext der Medientheorie, aber sein Werk umfasst zu einem wesentlichen Anteil auch literaturwissenschaftliche und -kritische Arbeiten (etwa zu Kafka, Brecht, Keller oder zum Surrealismus) sowie essayistische und erzählende Texte, die über den reinen ‚Theoriestatus‘ hinaus in ästhetischer Hinsicht sehr interessant sind, wie die kurzen Prosastücke in der autobiographisch grundierten Sammlung Berliner Kindheit um neunzehnhundert. Im Seminar wird dieser Teil von Benjamins Werk im Mittelpunkt stehen, also die literarischen Schriften und die Schriften zu Literatur, aber selbstverständlich auch – soweit sich das trennen lässt – die medientheoretischen Arbeiten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der späteren, leichter zugänglichen Phase von Benjamins Arbeit. Dennoch ist Benjamin ein anspruchsvoller Autor, d.h. Sie sollten die Bereitschaft zur intensiven Lektüre und Diskussion der Texte mitbringen. Das Seminar soll sich sowohl an diejenigen richten, die mit Benjamins Texten bisher wenig oder gar keine Berührung hatten, als auch diejenigen ansprechen, die bereits einige Erfahrung mit seinem Werk haben.

Dr. Jan Gerstner
10-M79-B2-3'Mittlere Helden'. Konzeptionen modernen Heldentums im Realismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 UNICOM 3.0230 Seminarraum 3 (2 SWS)

Im modernen Staat, schreibt Georg Wilhelm Friedrich Hegel, ist für Held:innen kein Platz. In den Romanen und Romantheorien des poetischen Realismus des 19. Jahrhunderts erhält die Held:in entsprechend einen neuen Status: Während die epischen Held:innen sich durch die Größe ihrer Taten auszeichneten, sind die Held:innen der Moderne prosaischer Natur. Die Handlung literarischer Texte dreht sich nunmehr um Figuren, die gerade in ihrer Mittelmäßigkeit exemplarisch sind. Diese „mittlere Helden“ und Held:innen der Mitte sind entindividualisiert und funktionieren so als Vermittlungsinstanz. Zugleich repräsentieren sie, als Privatpersonen, überzeitliche Ideen und lassen das Heldentum der Antike in anderer Gestalt weiterleben. Mit einem vergleichenden Blick auf Held:innen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit wird das Seminar den literarischen Figurationen dieses neuartigen Heldentums auf die Spur kommen. Anhand einschlägiger Poetiken (z.B. von Friedrich Spielhagen, Friedrich Theodor Vischer und Otto Ludwig) und mehr oder weniger kanonischer Texte (z.B. von Berthold Auerbach, Theodor Fontane, Wilhelm Raabe und Gustav Freytag) verfolgen wir die Transformation des Heldenhaften im literarischen Realismus.

Dr. Jasper Schagerl
10-M79-B2-3Bremer Literaturwissenschaftliches Kolloquium

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Das Bremer Literaturwissenschaftliche Kolloquium soll Masterstudierende mit aktuellen Forschungsthemen in den Literaturwissenschaften vertraut machen. Wir diskutieren einige der spannendsten neuen Ansätze im Bereich der Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und laden dazu international renommierte Gäste nach Bremen ein. Das Kolloquium soll es den studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erleichtern, mögliche Themen und Problemstellungen für eigene Abschlussarbeiten zu entdecken.

Prof. Dr. Christian Kirchmeier
10-M83-1/2-P-L-1"Komik & Konterdiskursivität in der europäischen Literatur: Schwank, Komödie, Satire, Farce

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B2890

Hinweis: Es können sechs CP erworben werden. Deutsche und englische Texte werden im Original, spanische und französische Texte in dt. oder engl. Übersetzung gelesen.

Was ist Komik? Was ist lustig? Warum und worüber lachen wir und wie funktioniert Komik in der Literatur? Das Komische und die Komödie sind ebenso facettenreich und faszinierend wie ambivalent und geheimnisvoll. Hiervon zeugt bspw. Umberto Ecos Erstlingswerk Il nome della rosa (Der Name der Rose): ein im 14. Jahrhundert angesiedelter Kriminalfall, dessen Dreh- und Angelpunkt nichts Geringeres ist als das mutmaßlich verlorene zweite Buch der Aristotelischen Poetik – Aristoteles‘ Abhandlung über die Komödie. Komödie, Parodie, Posse, Farce, Schwank, Satire, ein Witz – das Komische hat unendlich viele Gesichter und ist oft weit mehr als locker-triviale Unterhaltung. Im Seminar wollen wir uns dem Komischen auf einer transnationalen Reise durch die Jahrhunderte widmen. Im Vordergrund stehen deutsch-, englisch-, französisch-, und spanischsprachige Texte (Narrativik und Dramatik). Wir reisen vom Till Eulenspiegel bis zu Jonathan Swift; von Molières berühmter Komödie Tartuffe bis zu Yasmina Rezas beißend-komischen postmodernen Bühnenstücken; von den ingeniös-satirischen Erzählungen der frühneuzeitlichen spanischen Autorin María de Zayas bis zum rasanten französischen Vaudeville des 19. Jahrhunderts. Flankiert werden unsere Textlektüren dabei von einer Auswahl verschiedener Theorien des Komischen und des Lachens.

Die Studienleistung wird in der Übernahme mehrerer Textpatenschaften pro Person und in hiermit verbundenen kleineren Präsentationen bestehen. Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit.

Julia Brühne
10-M83-1/2-P-L-2"Bremen: City of Literature?! - Begleitseminar zur Bremer Literaturszene"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070

MA TnL: Profilmodul Literatur / Praxismodul Sprache / Schlüsselqualifikation
Offen für General Studies FB10

6CP

Zeit: Mo 10-12 Uhr


Bremen: City of Literature?! – Begleitseminar zu Bremens Literaturszene

Das Unesco-Programm City of Literature gehört seit 2004 zum Gesamtnetzwerk der sogenannten Creative Cities und fördert die literarische Vielfalt und Diversität der Netzwerk-Städte. Auch Bremen bewirbt sich um den Titel. Die Universität mit ihrer breit aufgestellten Transferstrategie ist eine ist ein wichtiger, wenn auch lange nicht entsprechend sichtbarer Akteur im literarischen Leben der Stadt. Wer sind die weiteren Akteur:innen der Stadtgesellschaft? Wie sind sie vernetzt? Und welche Literaturprojekte gibt es? Das Seminar wirft einen Blick in die vielgestaltige Landschaft der Bremer Literaturszene und hält die Eindrücke der Studierenden in Form von Veranstaltungskritiken, Buchbesprechungen, Präsentationen von Orten und Einrichtungen, Interviews und eigenen Creative Writing-Beiträgen im digitalen Schaufenster der Universität Bremen blogsatz (blogsatz.org) fest. Der literaturwissenschaftliche Werkzeugkasten wird genutzt und zugleich erweitert durch den Dialog mit Autor:innen, Buchhändler:innen, Festivalleiter:innen und weiteren literaturaktiven Menschen.

Exkursionen Wintersemester:

• 1-2 Buchhandlungen

• Stadtmusikanten- und Literaturhaus (respektive Literaturhaus & Literaturkontor)

• Literarische Woche & Bremer Literaturpreis

• globale°

• Slammer Filet


Anmerkungen:
• Es soll außerdem der digitale Kontakt zu anderen Cities of Literatures hergestellt und deren Aktivitäten kennengelernt werden
• Digitale Formate wie Podcastepisoden oder das Literaturmagazin Bremen sind Gegenstand des Seminars

Ina Schenker
10-M83-1/2-P-L-3"Autorinszenierung - Autorprovokation: Der Fall Michel Houellebecq"

Seminar
ECTS: 6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Michel Houellebecq ist einer der wichtigsten und bekanntesten Gegenwartsautoren Frankreichs: Seine Romane werden in über vierzig Ländern veröffentlicht, seine Beliebtheit variiert ebenso wie sein Erscheinungsbild, mit dem er gern für Aufsehen sorgt. Im Seminar werden wir uns zunächst mit Inszenierungstechniken, sowie der transmedialen und transnationalen Rezeption Houellebecqs beschäftigen. Interviews, Filme, kleinere Aufsätze, sowie der Schriftverkehr des Autors dienen uns hierfür als Untersuchungsgegenstand. Die beiden Romane, welche wir untersuchen wollen, spielen in der Zukunft und haben die Figur eines lebensüberdrüssigen Junggesellen gemein. In Karte und Gebiet (orig. Titel: La carte et le territoire, 2010), für den Houellebecq den Prix Goncourt erhielt, wird der Künstler Jed Martin zur Berühmtheit in der Pariser Kunstszene im Jahr 2035; außerdem schreibt sich Houellebecq selbst als Protagonist in den (Kriminal-)Roman ein und wird am Ende bestialisch ermordet. Anhand der Theorien von bspw. Roland Barthes und Juri Lotman wollen wir uns u.a. dem Motiv des Künstlers, der Raumsemantik und der Nahrung im Roman nähern. Houellebecqs wohl am kontroversesten diskutierter Roman, Unterwerfung (orig. Titel: Soumission, 2015) beschäftigt sich mit einer fiktiven muslimischen Machtübernahme in Frankreich, die der Literaturprofessor mit dem sprechenden Namen François miterlebt. Hier werden uns Theorien von bspw. Norbert Elias und Frederic Jameson helfen, u.a. das Konsumverhalten des Protagonisten zu beleuchten und so die politisch-allegorische Ebene im Text aufzudecken.

Bitte lesen Sie bis Seminarbeginn die beiden Romane, nach Möglichkeit in folgender Ausgabe:
1) Michel Houellebecq: Karte und Gebiet. Übers. v. Uli Wittmann, DuMont 2012.
2) Ders.: Unterwerfung. Übers. v. Norma Cassau u. Bernd Wilczek, DuMont 2015.

Sie können in diesem Seminar 6 CP erwerben. Die Studienleistung wird in der Übernahme eines Thesenpapiers bestehen, die Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit. Auch fachfremde Interessierte sind herzlich willkommen.

Teresa Cordero Villar
10-M83-1/2-P-L-4Das cuento im Rio de la Plata: Politik, Subjekt, Libido in argentinischen Erzählungen des 20. Jh.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 03.05.24 15:00 - 16:00 Online
Sa 18.05.24 - So 19.05.24 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B2880
Sa 29.06.24 10:00 - 15:00 MZH 1470
So 30.06.24 10:00 - 15:00 GW2 B2880

Bereits in den 1970er Jahren hat Julio Cortázar – einer der bedeutendsten Literaten Argentiniens und Vertreter des lateinamerikanischen Booms – die bedeutsame Rolle des cuento in der Literaturproduktion Argentiniens im 20. Jh. hervorgehoben. Selbstverständlich ließe sich auch in anderen Nationen Lateinamerikas die Produktion bemerkenswerter cuentos beobachten. Man denke im Kontext des Booms z.B. an Alejo Carpentiers «Viaje a la semilla» (1944) in Kuba oder an Carlos Fuentes‘ «Chac mool» (1954) in Mexiko. Doch in keiner anderen Nation des Kontinents vermag es das cuento im Laufe des 20. Jh. wie in Argentinien den Platz der dominierenden literarischen Form einzunehmen. Kurze Erzählungen – häufig phantastischen Zuschnitts – nehmen in Argentinien bereits ab 1906 mit Leopoldo Lugones‘ Erzählband Las fuerzas extrañas an Fahrt auf. Spätestens mit den beiden Erzählbänden Ficciones (1944/54) und El Aleph (1949) der literarischen Größe Jorge Luis Borges, der nicht nur als Vorreiter des lateinamerikanischen Booms, sondern zudem der Postmoderne per se gehandelt wird, etabliert sich das cuento in Argentinien als wesentliche Form der Kulturproduktion. Die erzählerischen Werke von Autoren wie Silvina Ocampo und Julio Cortázar greifen in der Folge der literarischen Spiele Borges’ ebenfalls das cuento als Form auf und verleihen ihr eine ganz eigene Note. In ihrem häufig unterschlagenen Erzählband La furia (1959) verhandelt Silvina Ocampo u.a. die (Geschlechter-)Rolle der Argentinierin unter einem zunehmend autoritären Regime, das sich allerdings gleichwohl als Verfechter der Frauenrechte zeichnet. Julio Cortázar, der angesichts des Populismus des aufkommenden Peronismus Argentinien verlässt, nimmt hingegen die Rolle des Exilautors in Paris ein. Die beiden in Paris verfassten Erzählbände Las armas secretas (1959) und Todos los fuegos el fuego (1966) kreisen in diesem Sinne merklich um die Frage nach der dezentrierten Identität des Subjekts und sind dennoch der argentinischen Realität nicht vollständig enthoben. Das cuento als literarische Form scheint somit eine zentrale Position im Ausdruck soziokultureller Fragestellungen im Argentinien des 20. Jh. einzunehmen.

In diesem Seminar wollen wir uns diesem literarischen Phänomen aus der Perspektive einer politischen Hermeneutik zuwenden. Unter der Prämisse, dass literarische Texte stets Ausdruck ihres historischen Moments sind, werden wir ausgewählte Erzählungen der angeführten Autoren Argentiniens (siehe Programm) auf ein politisches Unbehagen abklopfen, das um Fragen der Subjektivität, politischer Antagonismen und Gender zu kreisen scheint. Das Format des Blockseminars bietet hier die Möglichkeit, den Fokus in der Lektüre der Erzählungen je nach Bedarf und Interesse flexibel zu gestalten, sodass wir uns mit einzelnen Texten auch länger beschäftigen können. Alle Teilnehmende erklären sich durch ihre Teilnahme am Seminar dazu bereit, die Expertenrolle zu einer Erzählung zu übernehmen. Dies beinhaltet neben der Aufbereitung des Textes auch die grundlegende Beschäftigung mit der jeweiligen Autorin bzw. dem Autor und dessen Werk.

Obligatorisch ist zudem für alle Teilnehmenden, die Übernahme eines 5-seitigen Thesenpapiers zu einer der Erzählungen. Das Format des Thesenpapiers meint eine fundierte schriftliche Verteidigung einer eigenen, originellen These zu einem literarischen Text in Rückgriff auf Sekundarliteratur. Diese Thesenpapiere müssen eine Woche vor der Sitzung zur jeweiligen Erzählung den anderen Teilnehmenden des Seminars auf StudIp zugänglich gemacht werden. Die Auswahl der Erzählungen für die Thesenpapiere findet am 03.05.25 in der ersten Sitzung (per Zoom) statt. Die Teilnahme an dieser Sitzung ist für die Teilnahme am Seminar somit dringend erforderlich.

Aus organisatorischen Gründe bitte ich Sie sich ausschließlich für dieses Seminar anzumelden, wenn Sie tatsächlich die Intention verfolgen, an diesem auch teilzunehmen. Aus Rücksicht Ihrer Kommilitonen gegenüber würde ich Sie anderenfalls bitten, sich wieder abzumelden.

Die zu lesenden Primärtexte des Seminars werden auch in deutscher Übersetzung auf StudIp hochgeladen.

Padraic Wilson

Profilmodul II: Theater 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von 3 Modulen)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Julia Brühne, Kontakt: bruehne@uni-bremen.de

Das Modul baut auf den im Grund- und Vertiefungsmodul erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und differenziert und vertieft diese. Anhand eines im Vergleich zum Vertiefungsmodul erweiterten Textkorpus, das insbesondere narrative und poetische Texte enthält, grundsätzlich aber alle Formen der écriture sowie ein weites Spektrum von Diskursen einschließt, wird die Transnationalitätsfragestellung nachdrücklicher fokussiert. Die Sprache der Lehre ist deutsch oder wird von den Lehrenden festgelegt.

Beachten Sie bitte, dass das Studienangebot in diesem Modul im Sommersemester breiter als im Wintersemester ist.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M83-1/2-P-L-1"Komik & Konterdiskursivität in der europäischen Literatur: Schwank, Komödie, Satire, Farce

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B2890

Hinweis: Es können sechs CP erworben werden. Deutsche und englische Texte werden im Original, spanische und französische Texte in dt. oder engl. Übersetzung gelesen.

Was ist Komik? Was ist lustig? Warum und worüber lachen wir und wie funktioniert Komik in der Literatur? Das Komische und die Komödie sind ebenso facettenreich und faszinierend wie ambivalent und geheimnisvoll. Hiervon zeugt bspw. Umberto Ecos Erstlingswerk Il nome della rosa (Der Name der Rose): ein im 14. Jahrhundert angesiedelter Kriminalfall, dessen Dreh- und Angelpunkt nichts Geringeres ist als das mutmaßlich verlorene zweite Buch der Aristotelischen Poetik – Aristoteles‘ Abhandlung über die Komödie. Komödie, Parodie, Posse, Farce, Schwank, Satire, ein Witz – das Komische hat unendlich viele Gesichter und ist oft weit mehr als locker-triviale Unterhaltung. Im Seminar wollen wir uns dem Komischen auf einer transnationalen Reise durch die Jahrhunderte widmen. Im Vordergrund stehen deutsch-, englisch-, französisch-, und spanischsprachige Texte (Narrativik und Dramatik). Wir reisen vom Till Eulenspiegel bis zu Jonathan Swift; von Molières berühmter Komödie Tartuffe bis zu Yasmina Rezas beißend-komischen postmodernen Bühnenstücken; von den ingeniös-satirischen Erzählungen der frühneuzeitlichen spanischen Autorin María de Zayas bis zum rasanten französischen Vaudeville des 19. Jahrhunderts. Flankiert werden unsere Textlektüren dabei von einer Auswahl verschiedener Theorien des Komischen und des Lachens.

Die Studienleistung wird in der Übernahme mehrerer Textpatenschaften pro Person und in hiermit verbundenen kleineren Präsentationen bestehen. Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit.

Julia Brühne
10-M83-1/2-P-T-1"Atmosphäre: Theater- und kulturwissenschaftliche Perspektiven in theoretischer Diskussion, theaterwissenschaftlicher Methodik und aktueller Theaterpraxis", mit Exkursion zum Theatertreffen Berlin

Seminar

Einzeltermine:
Fr 05.04.24 14:15 - 15:45 GW2 B2880
Fr 26.04.24 14:15 - 17:15 GW2 B2890
Fr 24.05.24 14:15 - 17:15 GW2 B2900
Fr 31.05.24 14:15 - 17:15 GW2 B2890
Fr 21.06.24 14:15 - 15:45 SFG 2040

Zusätzlich zu den angegebenen Veranstaltungsterminen ist zwischen 2.5. und 9.5.2024 eine 3tägige Exkursion zum Berliner Theatertreffen geplant.

Atmosphäre:
Theater- und kulturwissenschaftliche Perspektiven
in theoretischer Diskussion, theaterwissenschaftlicher Methodik und aktueller Theaterpraxis

Aufbauend auf Überlegungen aus dem Theater-Seminar des vergangenen Sommers zur Frage von „Theater und Raum“ befasst dieses Seminar sich mit dem bereits in der antiken Theatertheorie und heute in unterschiedlichen philosophischen Zusammenhängen sowie der theaterwissenschaftlich fundierten Performativitätsforschung untersuchten Konzept der „Atmosphäre“. Licht, Farbe, Klang, Ton, Geräusch sowie weitere Faktoren machen das aus, was in einem theatralen Raum als Atmosphäre wahrgenommen wird. Von dieser Überlegung geht das Seminar aus und möchte in der Auseinandersetzung mit den gemeinsam erlebten Inszenierungen (Berliner Theatertreffen, Dt. Schauspielhaus Hamburg) diesem komplexen Phänomen, das als ein erkenntnisleitendes Element theaterwissenschaftlicher Analyse gesetzt wird, zu einem vertieften Verständnis des Konzepts und der Inszenierungen gelangen.

Prof. Dr. Elisabeth Arend
ZPS 1-2-TVPerformance Studies: Theater als performative gesellschaftliche Versuchsanordnung
Performance Studies: Theater as a performative social laboratory

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 19:00 - 21:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

EW-L GO Schlüsselqualifikation: a, b, oder c.

Das Seminar versteht sich als Salon, als Denklabor, das sich mit Fragen rund um die Relevanz und Wirkungskraft von Theater und Performance in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation befasst. Umgekehrt fragen wir auch, worauf sich unser gegenwärtiges Theaterverständnis überhaupt gründet und welche dieser Theorien uns für die Praxis noch sinnstiftend erscheinen: Brauchen wir zum Beispiel ein distanzierendes Theater (Brecht)? Gibt es ein heiliges Theater (Brook)? Was ist ein Theater der Grausamkeit (Artaud)? Sollte man überhaupt noch Theater machen oder müssten wir neue Interaktionsformen (er)finden, um gesellschaftliche Verständigungsprozesse anzuregen? Angelehnt an Schechners These, „performance is showing doing“, werden wir auch praktische Übungen auswerten und aktuelle Inszenierungen und andere kulturelle Interaktionsformen dahingehend befragen, inwiefern sie gesellschaftliche Wirklichkeit gegenwärtig mitgestalten (können).

Das Seminar heißt Studierende aller Fachrichtungen mit und ohne Vorkenntnisse willkommen und lädt zum interdisziplinären Dialog über die Mitgestaltung kollektiver Wirklichkeiten ein.


Die Veranstaltung wird außerhalb der Universität im städtischen Raum stattfinden, der Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Carolin Bebek
Dr. Anna Suchard, Ph.D.

Profilmodul III: Film 10-M83-2, Wahlpflichtmodul (2 von 3 Modulen)

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Julia Brühne, Kontakt: bruehne@uni-bremen.de

Das Modul baut auf den im Grund- und Vertiefungsmodul erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und differenziert und vertieft diese. Anhand eines im Vergleich zum Vertiefungsmodul erweiterten Textkorpus, das insbesondere narrative und poetische Texte enthält, grundsätzlich aber alle Formen der écriture sowie ein weites Spektrum von Diskursen einschließt, wird die Transnationalitätsfragestellung nachdrücklicher fokussiert. Die Sprache der Lehre ist deutsch oder wird von den Lehrenden festgelegt.

Beachten Sie bitte, dass das Studienangebot in diesem Modul im Sommersemester breiter als im Wintersemester ist.

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M83-1/2-P-F-1"Komik, Exzess, Subversion: Transnationale Filmparodien

Seminar
ECTS: 12

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di.

Hinweis: Dieses Seminar ist 4-stündig. Es können daher bei Erbringung aller geforderten Leistungen 12 CP erworben werden. Fremdsprachige Filme werden mit Untertiteln gezeigt.

Die Parodie ist ein probates Mittel der Komikerzeugung, aber auch der kritischen, rebellischen Äußerung. Die Parodie kann Hommage, Verlachung oder beides sein; sie kann sich nahe an einem bestimmten Originaltext (bzw. Film) bewegen oder gleich ein ganzes Genre aufs Korn nehmen. Insbesondere solche Parodien, die in einem anderen Land und mitunter einer anderen Epoche als das Original entstehen, lassen dabei häufig Rückschlüsse auf eine weitergehende Kritik zu. Diese beschränkt sich nicht auf die Verlachung eines Hypotextes, sondern nutzt diesen vielmehr, um konkrete soziale oder politische Umstände der zeitgenössischen Lebenswelt ebenso komisch wie kritisch zu beleuchten. In diesem Seminar werden wir uns mit Parodien aus dem Bereich des Kriminalgenres, des Actiongenres und des Thrillers beschäftigen. Dabei blicken wir sowohl in die USA (Pink Panther, Arsenic and Old Lace) als auch z.B. nach Mexiko (Machete) oder nach Spanien (Laberinto de Pasiones [Labyrinth der Leidenschaften], Tacones lejanos [High Heels]).

Die Studienleistung wird in der Übernahme mehrerer Film-/Textpatenschaften pro Person und in hiermit verbundenen Präsentationen bestehen. Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit.

Julia Brühne

Schlüsselqualifikationenmodul 10-M83-2, Wahlpflichtmodul, ECTS (Credit Points): 3 CP

Modulbeauftragte: Teresa Cordero Villar, Kontakt: tcordero@uni-bremen.de

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A4-09Populäre Literatur - Kanon - Literaturgeschichte (Vorlesung) [AL & NL]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

In der Ringvorlesung "Populäre Literatur - Kanon - Literaturgeschichte" widmen sich Lehrende der Bremer Germanistik und externe Gäste wichtigen literaturgeschichtlichen Abschnitten (vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert), die sie ausgehend von einem Text umreißen, der zu seiner Zeit populär war – was dann jeweils sicherlich etwas anders bedeutet. Anhand solcher Texte sollen literaturhistorische Zusammenhänge, soziokulturelle Kontexte, Poetiken, Programmatiken, aber auch Themen und Motive zur Anschauung kommen, die eine bestimmte Epoche bzw. Strömung geprägt haben. Zugleich lässt sich hierdurch der Blick für den Zusammenhang von Literaturgeschichte und Kanonisierungsprozesse schärfen.

Diese Ringvorlesung ist ein Experiment, das so vielleicht nur einmal stattfindet! Von daher sollten Sie es sich nicht entgehen lassen, zumal Sie hier Einblicke in die die deutschsprachige Literaturgeschichte geradewegs frei Haus erhalten können.

Geöffnet ist diese Ringvorlesung für die Module A4, A13, A16, dem MA Germanistik (ergänzende Angebote), dem MA TnL (Schlüsselqualifikationen) sowie den General Studies.

In dieser Ringvorlesungen können ausschließlich Studienleistungen erbracht werden.

Im Modul A4 ist die Ringvorlesung für ältere und neuere Literatur geöffnet und lässt sich auf diese Weise mit jedem andern Seminar kombinieren. Das in A4 von Urania Milevski angebotene Seminar muss daher auch nicht zusammen mit der Ringvorlesung belegt werden.

Dr. Urania Julia Milevski
Dr. Hauke Harm Kuhlmann
10-GS-2-02Einführung in die Wissenschaftskommunikation

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1410 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) IW3 0200

Wissenschaftskommunikation bezieht sich auf den Prozess, wissenschaftliche Erkenntnisse, Ideen und Ergebnisse mit verschiedenen Zielgruppen zu teilen, sei es z. B. innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft (interne Wissenschaftskommunikation) oder der breiten Öffentlichkeit (externe Wissenschaftskommunikation). Sie umfasst die Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Konzepte auf verständliche und relevante Weise, um Wissen zu verbreiten, Verständnis zu fördern, Vertrauen aufzubauen und möglicherweise Handlungen zu beeinflussen.
Wissenschaftskommunikation kann in verschiedenen Formen erfolgen, darunter schriftliche Texte, Präsentationen, Multimedia, soziale Medien, öffentliche Veranstaltungen und Dialoge zwischen Wissenschaftler*innen und der Öffentlichkeit.

Das geplante Seminar rund um das Thema Wissenschaftskommunikation soll vielfältige Themen und Methoden abdecken, um den Studierenden ein umfassendes Verständnis für die verschiedenen Aspekte der Wissenschaftskommunikation zu vermitteln.

Folgende Themenbereiche werden dabei u. a. abgedeckt:
- Definition und Bedeutung von Wissenschaftskommunikation
- Geschichte und Entwicklung der Wissenschaftskommunikation
- Rolle der Wissenschaftskommunikation in der Gesellschaft und in verschiedenen Disziplinen
- Identifizierung von Zielgruppen in der Wissenschaftskommunikation
- Verschiedene Kommunikationskanäle und ihre Vor- und Nachteile
- Bedeutung von Grafiken und visuellen Elementen in der Wissenschaftskommunikation
- Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens: Klarheit, Präzision, Kohärenz.

Dieser Seminarplan bietet eine strukturierte Einführung in die verschiedenen Aspekte der Wissenschaftskommunikation und integriert theoretische Konzepte mit praktischen Übungen und Anwendungen (unter Einbezug von Best Practice-Beispielen). Es ermöglicht den Studierenden, ihr Verständnis und ihre Fähigkeiten in der Wissenschaftskommunikation kontinuierlich zu entwickeln und anzuwenden.

Studienleistung: Im Laufe des Lehrprojekts wird es Aufgabe der Studierenden sein (in Gruppen- und/oder Einzelarbeit), ein eigenes kleines Kommunikationsprojekt zu entwickeln und zu präsentieren (z.B. einen Blogbeitrag).

Grundsätzlich richtet sich das Seminar an Studierende aller Fächer.
Insbesondere aber für angehende Lehrkräfte ist das Thema der Wissenskommunikation von Bedeutung, schließlich müssen sie in der Lage sein, komplexe wissenschaftliche Konzepte klar und verständlich zu vermitteln. Die Fähigkeit zur effektiven Wissenschaftskommunikation hilft Lehrenden, den Lernprozess für ihre Schüler*innen zu verbessern.

Dr. Georgia Friederike Gödecke
10-GS-9-05Workshop Drehbuchschreiben

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 22.07.24 - Fr 26.07.24 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Der Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen professionellen Drehbuchschreibens. Es werden anhand eines Beispielfilms Methoden und Anforderungen besprochen und zu den Teilgebieten Übungen erstellt, damit eigene Arbeiten auch selbst kontrolliert und eingeschätzt werden können. Neben dem theoretischen Teil werden praktische Übungen gemacht. Eigene Arbeiten können eingebracht werden.
Fragen zu Berufsmöglichkeiten, eigene Ideen und ein Überblick über Weiterbildung und Berufseinstieg werden besprochen.

Der Workshop findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt als Blockveranstaltung im Juli 2024, Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

N. N.
10-GS-9-11Kreatives Potential zum Schreiben akademischer Texte aktivieren

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mi 11.09.24 - Do 12.09.24 (Mi, Do) 10:00 - 18:00 GW2 B3770
Mi 25.09.24 11:00 - 16:00 GW2 B3770

Kreatives Potential zum Schreiben akademischer Texte aktivieren!?
Mit: Dr. Birgit Schreiber und Britta Petersen

Termine: 11./12. September 10:00 bis 18:00 Uhr
25. September 11:00 bis 16:00 Uhr

In diesem Seminar wollen wir der „Lust am Schreiben“ Raum geben, die eigene Schreibstimme stärken und verschiedene Wege des „Schreibdenkens“ erproben. Um aus „ersten Impulsen“ Schreibanlässe zu (er-)schaffen, arbeiten wir mit Techniken und Strategien aus nichtakademischen Schreibkontexten. Individuelle (akademische) Schreiberfahrungen und kreative Schreibmethoden werden so für die eigene wissenschaftliche Textproduktion effektiv.
Mit der Verknüpfung akademischer und nichtakademischer Schreibstrategien, darunter das moderne Journalwriting, wollen wir Sie dabei unterstützen, sich situativ schriftlichen auszudrücken und im Schreibprozess Ideen und Gedanken zu „erschreiben“. Das langfristige Ziel ist die Stärkung Ihrer forschenden Haltung und die Entwicklung einer eigenen „Schreibstimme“.

Für Schreibende ist es unabdingbar, selbstmotiviert Schreibanlässe zu schaffen. Gezielte Beobachtung, aktivierendes Fragen, Schlagwortregister, Schreibkarten etc.; Diverse Techniken unterstützen uns dabei, Kreativität und/oder intrinsisches Wissen zu (be-)fördern.

Die Frage einer gezielten Aktivierung kreativer Prozesse in akademischen Schreibprojekten ist an deutschen Universitäten eher selten. Im universitären Alltag stehen formale Fragen selten im Vordergrund. Wie Inhalte in Text transferiert/ verwandelt werden (können) bleibt in der Regel „offen“.

Selbst Personen, die „gerne schreiben“, wissen oft nicht, wie sie ihre bisherigen Schreibfähigkeiten und/ oder Schreibgewohnheiten in die akademische Textproduktion übertragen könnten.

Anhand Ihrer vergangenen, gegenwärtigen oder künftigen Schreibprojekte wollen wir individuelle Wege „beforschen“; unsere aktuellen Fragen für den gemeinsamen Workshop lauten:

Wie reflektiere ich meine Schreibstrategien und Schreibroutinen; wie verändere ich sie gegebenenfalls?

Wie initiiere ich mein „Schreibdenken“?

Wie erschaffe ich mir „fragengeleitete Selbstmotivation“ im Schreibprozess?

Wie kann ich in meinen Schreibprojekten Feedbackkultur im Sinne eines kollaborativen Schreibens und Lernens nutzen?

Die beiden ersten Termine sind primär als „Labor“ angelegt, in denen wir Schreibanlässe schaffen, um Ideen zu entwickeln, Gedanken zu strukturieren und Textentscheidungen zu treffen. Der dritte Termin ist als Ort des (Peer-)Feedbacks strukturiert. Zwischen den Terminen sind wir ansprechbar und bleiben als Gruppe in Kontakt.

Britta Petersen ((LB))
10-M83-1/2-P-L-2"Bremen: City of Literature?! - Begleitseminar zur Bremer Literaturszene"

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B2070

MA TnL: Profilmodul Literatur / Praxismodul Sprache / Schlüsselqualifikation
Offen für General Studies FB10

6CP

Zeit: Mo 10-12 Uhr


Bremen: City of Literature?! – Begleitseminar zu Bremens Literaturszene

Das Unesco-Programm City of Literature gehört seit 2004 zum Gesamtnetzwerk der sogenannten Creative Cities und fördert die literarische Vielfalt und Diversität der Netzwerk-Städte. Auch Bremen bewirbt sich um den Titel. Die Universität mit ihrer breit aufgestellten Transferstrategie ist eine ist ein wichtiger, wenn auch lange nicht entsprechend sichtbarer Akteur im literarischen Leben der Stadt. Wer sind die weiteren Akteur:innen der Stadtgesellschaft? Wie sind sie vernetzt? Und welche Literaturprojekte gibt es? Das Seminar wirft einen Blick in die vielgestaltige Landschaft der Bremer Literaturszene und hält die Eindrücke der Studierenden in Form von Veranstaltungskritiken, Buchbesprechungen, Präsentationen von Orten und Einrichtungen, Interviews und eigenen Creative Writing-Beiträgen im digitalen Schaufenster der Universität Bremen blogsatz (blogsatz.org) fest. Der literaturwissenschaftliche Werkzeugkasten wird genutzt und zugleich erweitert durch den Dialog mit Autor:innen, Buchhändler:innen, Festivalleiter:innen und weiteren literaturaktiven Menschen.

Exkursionen Wintersemester:

• 1-2 Buchhandlungen

• Stadtmusikanten- und Literaturhaus (respektive Literaturhaus & Literaturkontor)

• Literarische Woche & Bremer Literaturpreis

• globale°

• Slammer Filet


Anmerkungen:
• Es soll außerdem der digitale Kontakt zu anderen Cities of Literatures hergestellt und deren Aktivitäten kennengelernt werden
• Digitale Formate wie Podcastepisoden oder das Literaturmagazin Bremen sind Gegenstand des Seminars

Ina Schenker
10-M83-2/3-PRA I/II-T-1Theaterpraktischer Workshop; Leitung: Schauspielerin Alexandra Sagurna

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.05.24 08:00 - 18:00 GW2 B1820
Sa 25.05.24 - So 26.05.24 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

3tägiger Präsenz-Workshop
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des TnL und der Germanistik

Inhalt: Erarbeitung eines Stückes aus Regie-, Dramaturgie- und schauspielerischer Perspektive; Crash-Kurs „Wie funktionieren Theater?“; Programmhefterstellung

Ablauf und Inhalte:

Die Workshopleiterin, Frau Alexandra Sagurna, wählt im Vorfeld zwei bis drei Stücke und aus denen jeweils ein bis zwei Dialogszenen aus, aus denen die Studierenden im Voraus wählen können. Das entsprechend gewählte Stück muss im Vorfeld vollständig gelesen werden, um im Workshop gezielt daran arbeiten zu können. Anhand der von Frau Sagurna gewählten Szenen werden dann fiktive Inszenierungen gemacht und schauspielerisch gearbeitet/ Regie geführt.

1. Tag - Einblick in einige der Berufe am Theater, die Strukturen der Stadt-, Staats- und Landestheater. Was passiert zwischen Stückauswahl und Premiere?

  • Anschließend denken sich die Studierenden gemeinsam mit Frau Sagurna anhand von Beispielen ein fiktives Konzept zu einem der Stücke aus. Dabei werden folgende Fragen berücksichtigt: An was für einem Theater wird es gezeigt? Welche Mittel stehen zur Verfügung? Für wen machen wir Theater und wie stellen wir uns das Bühnenbild und die Kostüme vor? Wie könnte das Programmheft aussehen?

Tag 2 & 3 - Anhand einiger kurzer Dialogszenen, die im Voraus zum Lesen bereitgestellt werden, folgt eine intensive Beschäftigung mit der praktischen Seite der Theaterarbeit. Die Studierenden nehmen, von Frau Sagurna angeleitet, abwechselnd die Rolle der Regieführenden und der Spielenden ein, geben sich gegenseitig Feedback und üben ein, wie man die Figuren vom Papier zum Leben erweckt.

Hinweis zum CP-Erwerb:

Für den Erwerb von 6 CPs ist die Erbringung einer Prüfungsleistung erforderlich. Die Art der Prüfungsleistung wird im Workshop mitgeteilt.

Julia Brühne
11-PH-BA-HeHu II-2Katastrophen in der Literatur
Disaster Literature

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GRA2 0180 (2 SWS)

In seinen Memoiren über das Erdbeben in Haiti in 2010, The World is Moving Around Me, schrieb Dany Laferrière in Bezug auf die literarische Verarbeitung:
„Are writers already at work? Will we see a race to write the great earthquake novel or the major essay about reconstruction? And the winner—will it be a Frankétienne or a young, unknown woman novelist? Dalembert or a German writer who’d never even heard of Haiti before the event? Don’t forget that the great novel of the Haitian dictatorship (The Comedians, 1996) was written by Graham Greene, an Englishman. The earthquake is aplanetary event. It belongs to everyone. (139-140)“

Wie werden Katastrophen kulturell verarbeitet, und wem „gehört“ diese literarische Auseinandersetzung mit dem Extremereignis? In diesem Seminar lesen wir uns ein in ausgewählte Katastrophen der Geschichte mit einem Fokus auf Asien. Nach einer Einführung in „was ist eine Katastrophe“ sowie in Risikotheorien, schauen wir uns die Kontexte weniger ausgewählter Ereignisse an:
- Der Boxing Day Tsunami 2004 in Sri Lanka
- Das Erdbeben von 2010 in Haiti
- Das Industriedesaster von Bhopal in Indien sowie
- Die Dreifachkatastrophe von Fukushima in Japan
und lesen hierzu jeweils 1 Buch und ggf. weitere, kürzere Texte, anhand deren wir uns die künstlerische Verarbeitung der Katastrophe genauer ansehen.

Die Unterrichtssprache in diesem Seminar ist deutsch, und mehrere Werke stehen auf Deutsch zur Verfügung. Da jedoch nur wenige Originalstimmen aus Südasien und Haiti übersetzt werden, stehen auch einige englischsprachige Bücher auf dem Plan. Sie können sich selbst aussuchen, welche Bücher Sie lesen – ich gehe davon aus, dass wir so eine Gruppe der ExpertInnen für die deutschsprachigen und eine Gruppe ExpertInnen für die englischen Texte im Seminar haben und gut diskutieren können.

Zu lesende Bücher (verfügbar zeitnah in der SuUB oder später als PDF bei StudIP):
Ashok Ferry: Love in the Tsunami
Sonali Deraniyagala: Nach der Welle
Myriam JA Chancy: What storm, what thunder
Indra Sinha: Menschentier
Yoko Tawada: Sendbo-o-te

Sie sollten hiervon mind. 1 Werk selbst komplett lesen; wir besprechen die Aufteilung noch im ersten Seminar.

Prof. Dr. Melanie Böckmann

MASTER-STUDIENGANG: 1./2. STUDIENJAHR, 2./3. SEMESTER

Praxismodul II: Sprache/Theater/Film 10-M83-2/3, Wahlpflichtmodul, ECTS (Credit Points): 12 CP

Praxismodul II a: Sprache

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Karen Struve, Kontakt: struve@uni-bremen.de

Aus den nachfolgend aufgeführten Lehrveranstaltungen müssen insgesamt 12 CP gesammelt werden.

Das Praxismodul II umfasst 12 CP. Es geht um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zu: Vorbereitung und Realisation einer Theaterproduktion, eines Kurzfilms, Videoclips oder Hörspiels in den angebotenen Fremdsprachen (englisch, französisch oder deutsch); praktische Erfahrungen auf den Gebieten Regie- und Drehbuch, Regieassistenz, Schauspiel, Kamera, Fragen zur Rezeption des Theaterstücks oder des Films einschließlich möglicher Einführungen bzw. Diskussionsforen für Schulklassen; Problemfelder des \\\"Darstellenden Spiels\\\".

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-4-B3a-1Unité thématique : langue et littérature

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Sylvain Saura
10-77-4-B3a-2Unité thématique : langue et Civilisation I

Übung

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 GW2 A4020 (2 SWS)
Sylvain Saura
10-78-4-B3-1Unidad temática I (Civilización y cultura hispánicas )

Seminar
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 15:30 SFG 2070 (2 SWS)

El español, como lengua materna, vincula a casi 493 millones de personas en diferentes regiones. El objetivo del curso es familiarizar al estudiante con el mosaico cultural que conforma el mundo del habla hispana mediante una selección de textos, análisis de temas culturales e históricos; geografía, tradiciones, música, sociedad, actualidad, etc.

Dr. Martha Eugenia Ordaz Schroeder
10-78-4-B3-2Unidad temática II (Literatura)

Seminar
ECTS: 2, für TnL 6 oder 12 CP

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 17:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

La literatura es una de las herramientas más importantes en el aprendizaje de una lengua. Es vehículo de expresión, de referencias discursivas, de realidades culturales, de valores compartidos y es patrimonio cultural que vertebra una comunidad lingüística. En este seminario trabajaremos con obras de autores de habla hispana de fácil comprensión para dar acceso a otro tipo de destrezas y conocimientos de orden lingüístico, comunicativo y cultural.

Dr. Martha Eugenia Ordaz Schroeder

Praxismodul II b: Theater

Modulbeauftragte: Dr. Ina Schenker, Kontakt: ina_sch@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-6-C4-1Atelier de théâtre

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 13:45 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

Einzeltermine:
Mi 10.04.24 08:00 - 12:00 GW2 B1700
Mi 24.04.24 10:00 - 12:00 GW2 B1700
Mi 24.04.24 12:15 - 13:45 GW2 B1410

Les savoirs chez Molière
Qui n’aimerait pas être en mesure, par exemple, de se servir plus tard utilement et pour le bien commun des savoirs appris à l’école ou à l’Université ? Mais les savoirs transmis ou à transmettre sont-ils ceux dont vous sentiez le besoin ou dont vous comprenez la nécessité de l’apprentissage? Sont-ils des instruments de pouvoir ou bien d’émancipation ? Et comment les retransmettre ?
L’atelier de théâtre de ce semestre va permettre, en rapport avec divers autres cours proposés ce semestre, de réfléchir – dans un cadre ludique- sur ces thèmes : nous allons ensemble mettre en scène et jouer quelques extraits de pièces de Molière d’une actualité toujours renouvelée (le Bourgeois Gentilhomme, Georges Dandin, le Malade Imaginaire).
Ce cours hebdomadaire est destiné prioritairement aux étudiants de C4, et aussi à tou(te)s les étudiant(e)s de romanistique désireux/désireuses, d’améliorer leur prononciation, leur diction, leur intonation en français, ainsi que de s'initier aux techniques de la scène. Il vous offre une occasion d’exercer votre expression orale dans toutes ses dimensions. Il s’adresse aussi aux étudiants français en séjour Erasmus, ce qui permet aux uns et aux autres un véritable petit «bain de langue ».
Remarque : ce cours a lieu le mercredi de 10 à 12 h et de 12 à 14h dans la salle de théâtre de l’université. Si vous le suivez sans besoin du Schein de C4 et que vous ne disposez pas de 4 h de libres, vous pouvez assister à 2 h seulement.

B. Ginsbourger s’intéresse aux formes actives d’apprentissage des langues à partir d’un enseignement impliquant engagement corporel et dynamique de projet. Il s’est aussi spécialisé dans les techniques de perfectionnement de la diction. L’art de la diction nous permet non seulement d’être beaucoup mieux compris à l’oral, de stimuler la curiosité de nos interlocuteurs, mais nous livre aussi des clefs inattendues pour mieux percevoir le „sens“ d’un écrit ou le fonctionnement de la langue en général.

Bernard Ginsbourger ((LB))
10-78-4-B3/C3-3Taller de teatro - Improvisationstheaterworkshop mit Frau Winzierl (Theaterpädagogin)

Übung

Einzeltermine:
Fr 24.05.24 14:00 - 18:00 GW1-HS H1010
Sa 25.05.24 10:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Mi 12.06.24 09:00 - 14:00 Raum ISI-Tag

Los participantes de este taller de teatro de improvisación obentrán conocimientos del lenguaje dramático, y además al mismo tiempo ampliarán sus posibilidades creativas, comunicativas y de mediación.
El objetivo de este curso de dos días es faciliatar a los partipantes con herramientas pedagógicas y
estrategias metodológicas para apoyar la facilitación de cualquier currículo o ámbito formativo, especialmente en el ámbito de las lenguas.
El programa concreto se facilitará a partir del 15 de abril, rogamos inscripción a través de StudIP hasta el 14 de abril.

Dr. Martha Eugenia Ordaz Schroeder
10-M83-2/3-PRA I/II-T-1Theaterpraktischer Workshop; Leitung: Schauspielerin Alexandra Sagurna

Seminar

Einzeltermine:
Fr 24.05.24 08:00 - 18:00 GW2 B1820
Sa 25.05.24 - So 26.05.24 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

3tägiger Präsenz-Workshop
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des TnL und der Germanistik

Inhalt: Erarbeitung eines Stückes aus Regie-, Dramaturgie- und schauspielerischer Perspektive; Crash-Kurs „Wie funktionieren Theater?“; Programmhefterstellung

Ablauf und Inhalte:

Die Workshopleiterin, Frau Alexandra Sagurna, wählt im Vorfeld zwei bis drei Stücke und aus denen jeweils ein bis zwei Dialogszenen aus, aus denen die Studierenden im Voraus wählen können. Das entsprechend gewählte Stück muss im Vorfeld vollständig gelesen werden, um im Workshop gezielt daran arbeiten zu können. Anhand der von Frau Sagurna gewählten Szenen werden dann fiktive Inszenierungen gemacht und schauspielerisch gearbeitet/ Regie geführt.

1. Tag - Einblick in einige der Berufe am Theater, die Strukturen der Stadt-, Staats- und Landestheater. Was passiert zwischen Stückauswahl und Premiere?

  • Anschließend denken sich die Studierenden gemeinsam mit Frau Sagurna anhand von Beispielen ein fiktives Konzept zu einem der Stücke aus. Dabei werden folgende Fragen berücksichtigt: An was für einem Theater wird es gezeigt? Welche Mittel stehen zur Verfügung? Für wen machen wir Theater und wie stellen wir uns das Bühnenbild und die Kostüme vor? Wie könnte das Programmheft aussehen?

Tag 2 & 3 - Anhand einiger kurzer Dialogszenen, die im Voraus zum Lesen bereitgestellt werden, folgt eine intensive Beschäftigung mit der praktischen Seite der Theaterarbeit. Die Studierenden nehmen, von Frau Sagurna angeleitet, abwechselnd die Rolle der Regieführenden und der Spielenden ein, geben sich gegenseitig Feedback und üben ein, wie man die Figuren vom Papier zum Leben erweckt.

Hinweis zum CP-Erwerb:

Für den Erwerb von 6 CPs ist die Erbringung einer Prüfungsleistung erforderlich. Die Art der Prüfungsleistung wird im Workshop mitgeteilt.

Julia Brühne
ZPS 1-2-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Theater der Versammlung's Studio

Seminar
ECTS: 6-12

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

EW-L GO Schlüssel Qualifikation: a, b, oder c

montags 16-19 Uhr,
UND
donnerstags 15-18 Uhr, im Theatersaal
nur für Teilnehmer*innen des Zusatzstudiums "Performance Studies"
Anmeldung nur per Mail an tdvart@uni-bremen.de

Das Studio des Theaters der Versammlung verbindet eine untersuchende Form der Theaterarbeit mit dem wissenschaftlichen Studium. Es entwickelt szenische Aktionen, Theater und Performances für eine kontext- und dialogorientierte Aufführungspraxis.

Ziele
• Kenntnis und Einübung von produktionsorientierten Methoden im Umgang mit literarischen, dokumentarischen und theoretischen Texten (Inszenierungstypen, Dramaturgie), einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum, Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen
• Einübung und Reflexion der Fähigkeit, Strategien der Theater- und Performancekunst in unterschiedliche Berufs- und Ausbildungsfelder einzubringen

Bei Interesse schicken Sie gern eine Mail ans Zentrum für Performance Studies (ZPS):
tdvart@uni-bremen.de

Carolin Bebek
Dr. Anna Suchard, Ph.D.

Praxismodul II c: Film

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Julia Brühne, Kontakt: bruehne@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M80-2-ExMo1+2-09Approaching Eco-Cinema (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2040

In this course environmental issues will become our lens through which we will look at a number of mainstream and independent films. How do these films present relations between human and environment, destruction and resilience? In how far do they depend on spectacular performances of devastation and individualistic heroism? And in how far can they offer narrative and aesthetic alternatives to formulaic storytelling? Moreover, what are the possible repercussions
on reception and spectatorship?
In the first part of the course, we will develop a theoretical framework that can help us to critically analyze and assess ecocinema.
Requirements:
active participation
in-depth knowledge of the films and the reading material
  • non-graded assessment: oral presentation (handout and PowerPoint presentation)
  • graded assessment: oral presentation and written term paper to be submitted by September 15.

Dr. Karin Esders-Angermund
10-M83-2/3-PRA I/II-F-1Filmpraxis - Erarbeitung eines eigenen Kurzfilms

Seminar

Einzeltermine:
Fr 26.04.24 14:00 - 18:00
Sa 27.04.24 10:00 - 16:00
Sa 04.05.24 12:00 - 16:00
Fr 10.05.24 14:00 - 18:00
Sa 11.05.24 10:00 - 16:00
Sa 25.05.24 12:00 - 16:00
Fr 07.06.24 14:00 - 18:00
Sa 08.06.24 10:00 - 18:00
Mo 10.06.24 18:00 - 19:00 Filmpremiere im Kommunalkino City 46

Das Seminar findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt.

Thomas Kirchberg

MASTER-STUDIENGANG: 2. STUDIENJAHR, 3. SEMESTER

Vertiefungsmodul 10-M83-3, Pflichtmodul, ECTS (Credit Points): 6 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Sabine Schlickers, Kontakt: sabine.schlickers@gmx.de

Das Modul dient der Vermittlung der Grundlagen einer Beschäftigung mit Literatur und Film aus transnationaler Perspektive. Es wird in der Fremdsprache der jeweils im Mittelpunkt stehenden Literatur gelehrt und vertieft die kommunikative Kompetenz in der jeweiligen Philologie. Gegenstände sind u.a. Analysen von Schlüsseltexten der deutschen, englisch-, französisch-, spanischsprachigen und italienischen Primärliteratur vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Filmen (z.B. Filmklassiker, Literaturverfilmungen) sowie theoretischer Texte unter wechselnden Fokussierungen (Literaturgeschichte, Gattungen / Strömungen, Postkolonialität, Narratologie, Lyrikanalyse, Filmanalyse).

Achtung: Die CP-Zahlen einzelner Lehrveranstaltungen können von der Anzahl der im Modul zu vergebenden CP abweichen. Zu Beginn der LV informiert der/die Lehrende über die zu erwerbende CP-Zahl.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-6-C2.1a-1La classe sociale dans la littérature française du XIXesiècle jusqu’aujourd’hui

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 SFG 1020 (2 SWS)

Le séminaire se penche sur la question captivante des classes sociales dans la littérature et explore les différentes facettes de ce thème à travers des œuvres majeures d'auteurs tels que Victor Hugo, Didier Eribon et Annie Ernaux. En examinant de manière analytique des textes littéraires abordant les classes sociales, les participants seront plongés dans les structures sociales et les destins individuels. Des récits épiques de Hugo aux réflexions autobiographiques d'Eribon, le séminaire offre un aperçu diversifié de la représentation littéraire des rapports de classe. Au cours des discussions et des interprétations, les participants exploreront les liens entre la littérature et la réalité sociale, afin de développer une compréhension approfondie de la dynamique sociale dans différents contextes littéraires.

Ina Schenker
10-78-6-C2a+C2b-1Adaptaciones cinematográficas: Los renglones torcidos de Dios (1979) de Torcuato Luca de Tena, 1983 (México) de Tulio Demicheli y 2023 (España) de Oriol Paulo y "Circe" (1951) de Julio Cortázar y de Manuel Antín (1964)
spanisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 15:30 GW2 A4020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 09.07.24 14:00 - 15:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

En este seminario analizamos una novela española, Los renglones torcidos de Dios (1979) de Torcuato Luca de Tena (recomiendo comprar la edición Austral de Planeta que tenemos también en la biblioteca para que manejemos todos la misma edición), que trata de una mujer de clase alta que se deja internar en un manicomio para investigar un crimen que había sucedido en ese lugar. Pero también podría tratarse de una mujer loca de verdad, que se imagina tan solo ser detective. Las dos adaptaciones homónimas (1983 (México) de Tulio Demicheli y 2023 (España) de Oriol Paulo) concretizaron esta doble lectura de modo distinto.
Otro objeto de análisis es el cuento "Circe" de Julio Cortázar que fue llevado al cine por Manuel Antín. Tiene una protagonista a la que se le mueren dos novios, y el tercero debe luchar contra las sospechas del barrio.
Vamos a analizar cada texto individualmente y luego compararemos el hipotexto novelístico con los hipertextos fílmicos, tras familiarizarnos previamente con teorías y modelos de adaptación, análisis de cine y narratología. El análisis de los recursos narrativos y estéticos forma la base del análisis comparativo, que ahonda asimismo en las funciones y la intención de sentido de los autores y directores. De ahí que sea imprescindible familiarizarse con el contexto histórico-artístico en el cual se crearon estos textos.
El programa se encuentra en StudIP. Los participantes deben leer todos los textos narrativos y mirar las tres adaptaciones a lo largo del curso.
Las ponencias se distribuyen en la primera sesión. Todos los participantes deben presentar una ponencia en el seminario y elaborarla por escrito (BA + MEd: 10-12 pp. en español, MA Romanistik + TnL: 12-14 pp. en español). La fecha límite de entrega es el 15.8.24.
Los estudiantes del MA Romanistik + del TnL tienen que encargarse además de la moderación de una sesión y preparar una sesión sobre el cine de los años sesenta en Argentina o sobre el cine español.

Lectura preparatoria:
Cortázar, Julio: "Circe", en: Bestiario (1951)

Luca de Tena, Torcuato: Los renglones torcidos de Dios (1979), Barcelona: Planeta, ediciones Austral, 2022

Prof. Dr. Sabine Schlickers
10-78-6-C2a-1El boom de la novela hispanoamericana
spanisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:30 - 12:00 MZH 1460 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 11.07.24 10:30 - 12:00 MZH 1460

Hace sesenta años, con la publicación de La muerte de Artemio Cruz, de Fuentes, Rayuela, de Cortázar, y La ciudad y los perros, de Vargas Llosas, la literatura hispanoamericana experimentó un gran auge, alcanzando relevancia internacional gracias a su traducción y publicación en Europa y EE.UU. Las novelas publicadas durante este período introdujeron nuevos procedimientos narrativos y temas dedicados al continente latinoamericano. No obstante, el término boom es controvertido, ya que se refiere no sólo al creciente interés por estos destacados textos narrativos, sino también a su comercialización. Los efectos del boom fueron enormes: editoriales de renombre lucharon por publicar obras hispanoamericanas, traduciéndolas a varios idiomas, y las universidades crearon departamentos de literatura latinoamericana. Como resultado de esta proliferación de textos, los dos grandes centros editoriales, México y Buenos Aires, así como renombradas editoriales transatlánticas (Seix Barral, Gallimard, Einaudi, Rowohlt, Faber & Faber, etc.) contribuyeron decisivamente a configurar la imagen del continente latinoamericano en Europa y Estados Unidos.
Vamos a examinar el boom en lo que respecta a sus innovaciones, mecanismos de inclusión y exclusión, recepción y difusión, para lo que analizaremos fragmentos de las novelas más representativas de Cortázar (Rayuela), Fuentes (La muerte de Artemio Cruz) y Vargas Llosa (Conversación en La Catedral y La casa verde). Dedicamos algunas sesiones a los textos narrativos ficcionales de las autoras contemporáneas (Sara Gallardo, Rosario Castellanos, Armonia Somers, Beatriz Guido) para averiguar si fueron injustamente omitidas del boom.
Imparto este seminario con mi doctoranda Gabriela López Dujisin. El programa detallado se encuentra en StudIP; las ponencias se distribuyen en la primera sesión. Los participantes deben leer todos los capítulos indicados en el programa y abajo a lo largo del curso. Los ponentes deberían familiarizarse con las novelas enteras, recomiendo comprarlas. Todos los participantes deben presentar una ponencia en español y elaborarla por escrito, teniendo en cuenta los análisis de los demás textos tratados en el curso (BA + MEd: 10-12 pp. en español, MA Romanistik + MA TnL: 12-14 pp. en español). La fecha límite de entrega es el 15 de agosto de 2024. Los estudiantes del MA Romanistik + del MA TnL tienen que encargarse además de la moderación de una sesión.

Lectura preparatoria:
Cortázar, Julio: Rayuela (1963), capítulos 1, 20, 28, 130, 34, 36, 56, 75, 68, 75
Fuentes, Carlos: La muerte de Artemio Cruz (1962) (fragmentos subidos en StudIP)
Vargas Llosa, Mario: Conversación en La Catedral (1969), los capítulos se indicarán más tarde en el programa

Prof. Dr. Sabine Schlickers

MASTER-STUDIENGANG: 2. STUDIENJAHR, 4. SEMESTER

Abschlussmodul: Masterthesis & Begleitseminar 10-M83-4, Pflichtmodul, ECTS (Credit Points): 33 CP

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Julia Brühne, Kontakt: bruehne@uni-bremen.de

Das Abschlussmodul umfasst ein Seminar sowie die mit der Masterthesis in Zusammenhang stehenden Arbeiten. Anhand der jeweils angebotenen Lehrgegenstände wird die kritische und theoriegeleitete Auseinandersetzung mit Fragen literarischer und filmischer Transnationalität fokussiert und dabei die Vorbereitung der Masterthesis reflektiert und begleitet. Das Abschlussmodul findet regelmäßig im SoSe statt. Nach Bedarf und Absprache findet eine 1SWS Veranstaltung auch im WiSe statt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-6-D2-1Begleitseminar zum Abschlussmodul Literatur- und Kulturwissenschaft

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 Externer Ort: GW 2, B 3.230 (2 SWS)

Auf zur Bachelorarbeit! In diesem Begleitseminar zum Abschlussmodul steht die Vorbereitung und Begleitung des Schreibprozesses der Bachelorarbeit im Bereich der französischen Literaturwissenschaft im Zentrum: von der Entwicklung erster Ideen bis zur Forschungsfrage, von der Wiederholung literatur- und kulturwissenschaftlicher Theorien und Methoden bis hin zu exemplarischen Analysen, von der Wiederholung und Vertiefung von Techniken wissenschaftlichen Arbeitens bis hin zu Recherchetipps und -tricks. Die Studierenden bekommen formale und inhaltliche Hinweise zur Abfassung ihrer Arbeit und erhalten die Gelegenheit, ihr Projekt vorzustellen, sowie Beratung und konstruktive Kritik.
Im Rahmen des Seminars stellt jede:r Studierende:r in einer mündliche Präsentation bspw. die Gliederung und Fragestellung, Methoden und den Stand der jeweiligen Arbeit im Plenum vor und bekommt individuelles Feedback. Ein:e Feedbackpartner:in steht dem/der Studierenden zur Seite und leitet die gemeinsame Diskussion durch ein erstes Feedback ein (Material dazu gibt es auf StudIP). Im Austausch mit anderen Studierenden und Lehrenden wird das jeweilige Thema fokussiert und weiterentwickelt. Die kontinuierliche Arbeit an der eigenen Thesis durch dieses Begleitseminar in Verbindung mit der Präsentation eigener Arbeitsschritte soll einen intensiven und zielorientierten Schreibprozess ermöglichen.
Vor allem aber erfahren Sie Betreuung und Unterstützung, Anregungen und eine gemeinsame Redaktionsphase aller Studierenden!
Für die Länge der BA-Arbeiten gilt: 80.000 Zeichen und höchstens 100.000 Zeichen (ohne Leerzeichen und Anhänge).
Das Begleitseminar ist Pflicht im Profilfach. Es wird in der Lehramtsoption auf die Punkte der Schlüsselqualifikationen angerechnet. Hier ist es zwar eine fakultative aber in der Lehramtsoption dringend empfohlene Veranstaltung.

Voraussetzungen und Zielgruppe: Mindestens 75 CP im Profilfach, mindestens 45 CP im Fach Französisch in der Lehramtsoption. Empfohlen wird der erfolgreiche Abschluss der Module A1, A2, A3, A4, B1, B2a und B3.

Zur Vorbereitung:
https://www.uni-bremen.de/fb-10/fachbereich/studienzentrum/schreibwerkstatt/empfehlungen-downloads-und-links

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Und Literaturempfehlungen (als eBooks via SUUB) von Gabi Meihswinkel:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/workshops-materialien-literaturempfehlungen/

Grundlagenliteratur zur französischen Literatur- und Kulturwissenschaft finden Sie unter:https://www.zotero.org/groups/4581985/basisliteratur_franzsische_literatur-_und_kulturwissenschaft

Prof. Dr. Karen Struve
10-M79-4-MAA-1Begleitseminar zur MA-Arbeit (NDL)
Blockseminar

Seminar

Einzeltermine:
Do 18.04.24 14:15 - 15:45 GW2, A3880 (Dekanatsraum)
Do 02.05.24 14:00 - 17:00 GW2, A3880 (Dekanatsraum)
Do 06.06.24 10:00 - 13:00 GW2, A3880 (Dekanatsraum)
Do 04.07.24 10:00 - 13:00 GW2, A3880 (Dekanatsraum)
Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-4-MAA-2Begleitseminar zur MA-Arbeit (NDL)
Die Veranstaltung entfällt!

Seminar

Das Seminar richtet sich an Studierende, die bei mir ihre MA-Arbeit schreiben wollen.

Prof. Dr. Christian Kirchmeier
10-M83-4-AMAbschlussmodul/Begleitseminar

Seminar

Einzeltermine:
Mo 08.04.24 10:00 - 14:00
Mo 17.06.24 10:00 - 14:00
Mo 24.06.24 10:00 - 14:00
Mo 01.07.24 10:00 - 14:00
Julia Brühne