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Digitalästhetiken des filmischen Realismus (seit 2017)

Promotionsprojekt
Angela Rabing, M.A.

Filmischer Realismus lässt sich nicht unabhängig von der Digitalisierung des Films denken. Diese stellt eine Transformation von Film und Kino dar, die die technischen, ökonomischen, wie auch ästhetischen Aspekte des Mediums betrifft. Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit filmischem Realismus in zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilmen im Zeichen der Digitalisierung. Dabei liegt der Fokus auf Filmen, die in der Produktion gezielt auf digitale Medien zurückgreifen. Gemeint sind damit Filme, die beispielsweise Smartphones als Kamera verwenden, YouTube-Videos als Ausgangsmaterial zugrunde legen oder den Desktop selbst als digitales Darstellungsmedium verwenden. Dabei wird davon ausgegangen, dass durch den Rückgriff auf diese digitalen Medien eine eigene digitale Ästhetik hervorgebracht wird. Diese wird im Hinblick auf filmischen Realismus gefasst und es werden entsprechend die Realismuseffekte beschrieben, die sich durch den Einsatz dieser Medien ergeben.

: Angela Rabing

Angela Rabing

Einrichtung Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)

Gebäude/Raum: GW2 B3885
Telefon: +49 (0) 421 218 677 29
E-Mail: rabingprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de