Canvas for Change

Kunst für Nachhaltigkeit - Eine Initiative des Kuratoriums der Unistiftung

Die Idee und Zielsetzung

Angehörige der Universität Bremen – darunter Studierende, Mitarbeitende und Alumni – sind eingeladen, eigene Kunstwerke für eine Verkaufsausstellung zur Verfügung zu stellen und damit einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zu leisten. Das Projekt richtet sich explizit nicht an professionelle Künstler:innen, sondern an alle Universitätsangehörigen, die sich kreativ betätigen und ihre künstlerischen Arbeiten – ob als Hobby, Ausdrucksform oder Leidenschaft – teilen möchten.

Die eingereichten Werke werden zunächst digital gesammelt. Der Großteil der Werke (über 80 Prozent) für Ausstellung und Auktion wird ausgelost. Zusätzlich zur Auslosung werden einzelne Arbeiten unter kuratorischen und ausstellungsgestalterischen Aspekten ausgewählt, um eine abwechslungsreiche Gesamtwirkung der Ausstellung zu ermöglichen.

Die ausgewählten Werke sollen im Dezember 2026 im Forum am Domshof für rund eine Woche präsentiert und zum Verkauf angeboten bzw. versteigert werden.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstwerke kommt Nachhaltigkeitsprojekten zugute, die von den Anghörigen der Universität Bremen initiiert werden können. Nähere Informationen dazu finden Sie hier. 

Bedeutung für die Universität und die Stadt Bremen

„Canvas for Change“ verbindet künstlerisches Engagement mit gesellschaftlicher Verantwortung. Die Initiative schafft Sichtbarkeit für kreative Talente innerhalb der Universität, stärkt den Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit und leistet zugleich einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in Bremen. 

Darüber hinaus fördert das Projekt einen ganzheitlichen Blick auf die Menschen unserer Universität, indem es ihre kreativen Seiten sichtbar macht – jenseits von Forschung, Studium und Beruf.

Ausschreibung

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können alle Angehörigen der Universität Bremen, dh. Studierende, Mitarbeitende aus Wissenschaft, Technik und Verwaltung sowie Alumni der Universität Bremen.

Was kann wie eingereicht werden?

Eingereicht werden können zweidimensionale, wandhängende Arbeiten wie Gemälde, Zeichnungen, Drucke oder vergleichbare Werke. Die Einreichung erfolgt zunächst digital. 

Preisgestaltung

Sie legen den Preis selbst fest (Mindestpreis 50 €). Wenn Sie sich an einer einfachen Faustformel orientieren möchten, kann Länge × Breite (in cm) als Richtwert in Euro dienen. Käufer:innen haben die Möglichkeit, freiwillig mehr zu zahlen, um das Nachhaltigkeitsanliegen zusätzlich zu unterstützen.

Ausstellung

Die Ausstellung wird im Dezember 2026 für etwa eine Wochen im Forum am Domshof gezeigt und durch eine Vernissage mit Auktion sowie eine Finissage-Auktion begleitet. Standardmäßig erscheint Ihr Name in der Ausstellung, ergänzt durch eine kurze Info zu Ihrer Person. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Werk aber auch unter einem Pseudonym oder anonym präsentieren.

Rahmenbedingungen für die Kunstwerke

Folgende Hinweise sind für die Einreichung zu beachten:

  • Art der Kunstwerke: Es können Gemälde, Zeichnungen, Drucke oder andere zweidimensionale Werke zunächst online eingereicht werden. 

  • Maße: Die Kunstwerke dürfen nicht breiter aus 90 cm incl. Rahmen sein. Breitere Kunstwerke können nur online oder für die Versteigerung berücksichtigt werden.

  • Die Kunstwerke müssen im hängefertigen Zustand geliefert werden (gerahmt oder auf Keilrahmen realisiert). 

  • Die Werke bleiben während der Ausstellung Eigentum der Künstler:inen. Sie sind während der Ausstellung nicht versichert und werden nach der Ausstellung an die Künstler:innen zurückgegeben, wenn sie nicht verkauft wurden. 

Alle eingereichten Werke (maximal 200 Stück) werden digital publiziert. Damit entsteht eine digitale Galerie als Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Projekts. Bei einer Überschreitung der Anzahl an Einsendungen, werden aus den ersten 300 Einreichungen 200 Kunstwerke für die Ausstellung, Auktion und Online-Galerie ausgelost.

Einreichungsfrist ist der 31. August 2026 unter dem folgenden Link.

Begleitung und Expertise

Das Projekt wird fachlich begleitet von Katerina Vatsella und Rose Pfister. Katerina Vatsella, an der Uni Bremen promovierte Kunsthistorikerin mit langjähriger Erfahrung im kulturellen und universitären Umfeld. Dr. Vatsella ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied des Alumni-Vereins der Universität Bremen (seit 2006) und mitverantwortlich für Netzwerkentwicklung, Veranstaltungsorganisation und Öffentlichkeitsarbeit. Beruflich ist sie v.a. als Ausstellungskuratorin, Kunstvermittlerin und Verlegerin tätig. Rose Pfister (Büro für Kunst und Kommunikation) ist ehemalige Referatsleiterin beim Senator für Kultur Bremen für Bildende Kunst, Kunst im öffentlichen Raum, Kunst am Bau, Literatur, Film, Förderung von Künstlerinnen und Künstler und war Direktorin der Städtischen Galerie Bremen.