Transfer mit Gesellschaft

Public Engagement - Austausch auf Augenhöhe

Die Universität Bremen ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung des Landes verbunden. Sie greift Impulse aus der Gesellschaft auf und bietet vielfältige Formate der Wissenschaftskommunikation an, die den dialogischen Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern. Durch Kooperation mit Bildungs- und Kultureinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Institutionen werden zielgruppengerechte Angebote entwickelt, um unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen Einblicke in wissenschaftliche Themen und Arbeitsweisen geben und Begeisterung für Forschung wecken. An Transferorten wie der Kassenhalle im Uni-Forum am Domshof oder dem Haus der Wissenschaft werden wissenschaftliche Themen gemeinsam mit der Gesellschaft weitergedacht. In transdisziplinäre und partizipative Forschungsprojekten wie Citizen Science werden gesellschaftlichen Akteur:innen aktiv in den Forschungsprozess einbezogen. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.


Gemeinsam Wissen schaffen

Transdisziplinarität & Partizipation in Forschung und Lehre

Die großen Herausforderungen unserer Zeit – von Klimawandel über Digitalisierung bis hin zu gesellschaftlichem Wandel – lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Deshalb setzt die Universität Bremen auf Transdisziplinarität und Partizipation: Forschung entsteht hier im Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Wissensformen fließen zusammen, um tragfähige, praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Dieser kooperative Ansatz stärkt nicht nur die Qualität und Relevanz von Forschung, sondern auch das Vertrauen in Wissenschaft – und trägt dazu bei, gesellschaftliche Transformation aktiv mitzugestalten.

Citizen Science

Citizen Science

Als Universität verstehen wir uns als Teil der Gesellschaft. Citizen Science ist für uns ein zentraler Baustein einer offenen, verantwortungsvollen und dialogorientierten Wissenschaft. Gemeinsam mit Forschenden sammeln, analysieren oder interpretieren außerwissenschaftlichen Akteur:innen Daten und tragen so zur Gewinnung neuer Erkenntnisse bei - auch in zahlreichen Projekten an der Universität Bremen. Denn viele der großen Herausforderungen unserer Zeit – etwa im Bereich Umwelt, Gesundheit oder Digitalisierung – betreffen die gesamte Gesellschaft. Citizen Science verbindet wissenschaftliche Expertise mit gesellschaftlichem Engagement und eröffnet so neue Perspektiven, erweitert die Datenbasis wissenschaftlicher Forschung und stärkt den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Forschung wird dadurch transparenter, relevanter und zugänglicher. Der gegenseitige Austausch fördert Vertrauen, Verständnis und gemeinsame Verantwortung.


Wissen im Austausch

Wissenschaft lebt vom Austausch – und davon, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. Deshalb bietet die Universität Bremen zahlreiche Formate der Wissenschaftskommunikation an, die den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft ermöglichen. Ob Diskussion, Vortrag, Workshop oder Mitmachformat: Die Veranstaltungen schaffen Räume für Fragen, Ideen und gemeinsame Reflexion. Sie laden dazu ein, aktuelle Forschung kennenzulernen, Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Flyer von Science goes Public auf einem Bartresen

Science goes Public

SCIENCE GOES PUBLIC! stillt Wissensdurst. Originelle Wissenschaftsthemen werden zwei Mal jährlich in ausgewählten Kneipen und Bars in Bremerhaven und in Bremen abwechslungsreich und humorvoll präsentiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum direkten Gespräch zwischen dem Publikum und den Wissenschaftler:innen.

Tonstudio mit Mikrofon und Mischpukt

Wissen zum Hören

In ihren Podcasts bringt die Universität Bremen aktuelle Themen, spannende Projekte und wissenschaftliche Perspektiven direkt ins Ohr. Forschende, Studierende und Praxispartner:innen kommen zu Wort, erzählen von ihren Ideen und diskutieren gesellschaftlich relevante Fragen. So entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu Wissenschaft – informativ, vielseitig und überall hörbar.

OPEN CAMPUS

"Welten öffnen - Wissen teilen": Unter diesem Motto lädt die Universität die interessierte Öffentlichkeit alle zwei Jahre zum OPEN CAMPUS. Die Open-Air-Veranstaltung im Campuspark bietet Einblicke in Forschung und Lehre.

Aus den Akten auf die Bühne

„Aus den Akten auf die Bühne“ – Unter diesem Motto entwickeln Studierende der Geschichtswissenschaft und SchauspielerInnen der bremer shakespeare company (bsc) szenische Lesungen aus historischen Originaldokumenten.

Bremer Universitäts-Gespräche

Jedes Jahr im November laden die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Universität Bremen und die Unifreunde e.V. zu den Bremer Universitäts-Gesprächen ein, um einen Dialog zu zeitaktuellen Themen mit gesellschaftlichen Akteuren anzuregen.

Comic

NŒRDMAN - der Wissenschaftscomic

Der Comic "NŒRDMAN" der AG Rechnerarchitektur (AGRA) im Fachbereich Mathematik/Informatik erklärt in norddeutsch-nerdiger Manier humorvoll die Welt des Internets.

Mädchen blickt ins Mikroskop

Wissenschaft von Anfang an

Mit vielfältigen interaktiven Formaten begeistert die Universität Bremen gezielt junge Interaktionsgruppen für Wissenschaft und Forschung. Ob bei der Kinder-Uni mit Vorlesungen und Workshops, in Schullaboren mit eigenen Experimenten, bei Programmen wie der Sommerakademie oder in Projekten zur eigenen Schüler:innenforschung – junge Menschen können Wissenschaft aktiv entdecken, mitgestalten und ausprobieren.

Eine Studentin und ein Seniorenstudent im Gespräch.

Seniorenstudium

Alt und jung studieren gemeinsam: Seniorinnen und Senioren können im Rahmen des Seniorenstudiums ausgewählte Lehrveranstaltungen der Universität besuchen.

Tag des Gedenkens

Der 27. Januar ist seit 1996 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee befreit. Die Universität Bremen begeht diesen Tag mit Vorträgen von Gastrednern.


Wissen findet Stadt

Forschung und Transfer leben vom Dialog mit der Gesellschaft. Damit dieser gelingt, braucht es Orte in Bremen, an denen Begegnung möglich ist: zugänglich, offen und einladend. 

Das Bild zeigt den Eingang des Bremer Domshof Forums.

Kassenhalle

Als Dritte Ort für die Wissenschaftskommunikation fördert die Kassenhalle im Uni-Forum am Domshof dem Austausch zwischen Universität und Gesellschaft. Hier wird die transdisziplinäre Vielfalt sichtbar und erlebbar: im Dialog, durch partizipative Wissensvermittlung und die kreative Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Forschung.

Blick in den Ausstellungsraum im Haus der Wissenschaft

Haus der Wissenschaft

Zentral gelegen und getragen von den wissenschaftlichen Institutionen des Landes, lädt das „Haus der Wissenschaft“ mit Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionsreihen ein, aktuelle Forschung hautnah zu erleben.

Explore Science im Bürgerpark

Die MINT-Erlebnistage „Explore Science“ der Klaus Tschira Stiftung verwandelt den Bremer Bürgerpark jedes Jahr im September in ein Freiluftlabor. Die Universität Bremen ist seit 2018 mit Workshops, Shows und Mitmachstationen daran beteiligt, ihre Forschung für Schüler:innen, Familien und weitere Neugierige erlebbar zu machen. 


Forschung, die wirkt

Das Transfermagazin der Uni Bremen

Wie entstehen aus wissenschaftlichen Ideen gesellschaftliche Innovationen? Das zeigt die Universität Bremen in ihrem aktuellen Transfermagazin. Unter dem Motto „Auf die Plätze, transfertig, los!“ führt das Magazin im modernen Magazinstil durch die Phasen des Wissens- und Technologietransfers – vom Nachdenken über das Anfangen und Umsetzen bis hin zum Wirken in Gesellschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen Menschen, Projekte und Kooperationen, die zeigen: Forschung an der Universität Bremen findet nicht im Elfenbeinturm statt, sondern wirkt – für Bremen und weit darüber hinaus.

Das Transfermagazin macht sichtbar, wie vielfältig und wechselseitig Transferprozesse sind. Impulse entstehen nicht nur aus der Wissenschaft heraus, sondern fließen auch von außen in die Universität zurück – etwa durch Unternehmensideen, gesellschaftliche Herausforderungen oder neue Kooperationen.

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Kontakt

Dr. Hanne Ballhausen

Public Engagement & Junge Interaktionsgruppen, MINT, BNE
 

hanne.ballhausen(at)vw.uni-bremen.de

Tel.: 0421/218-57106

Dr. Julia Gantenberg

Strategische Wissenschaftskommunikation, Public Engagement & Partizipation
 

julia.gantenberg(at)vw.uni-bremen.de

Tel.: 0421/218-60393

Isabell Harder

Public Engagement & Junge Interaktionsgruppen
 

isabell.harder(at)vw.uni-bremen.de

Tel.: 0421/218-57134

UniTransfer - Servicestelle für Transferaktivitäten

Wissenschaftsbasiert und gesellschaftsorientiert unterstützt UniTransfer Forschende und Universitätsangehörige dabei, ihre Transferaktivitäten zu entwickeln, umzusetzen und sichtbar zu machen. Gleichzeitig ist UniTransfer eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Akteur:innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik und fördert den Austausch zwischen Universität und Öffentlichkeit. Mit einem breiten Transferverständnis und klaren Angeboten stärkt UniTransfer produktive Kooperationen, begleitet gesellschaftliche Transformationsprozesse und trägt dazu bei, dass wissenschaftliche Erkenntnisse Wirkung entfalten – und gesellschaftliche Fragestellungen in Forschung und Lehre einfließen.

Kontakt: engage(at)uni-bremen.de

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Aktualisiert von: UniTransfer