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Jutta Günther ist neue Konrektorin

Die Universität Bremen hat eine neue Konrektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Transfer. Jutta Günther tritt ihr Amt am 1. April an. Die Professorin für Volkswirtschaftslehre folgt auf den Informatikprofessor Andreas Breiter.

„Ich freue mich, mit Jutta Günther eine Konrektorin gewonnen zu haben, die die Arbeit ihres Vorgängers mit eigenen Akzenten fortsetzen wird. In der engen Verbindung von Forschung, Lehre und Transfer kann Jutta Günther an die Transferstrategie der Universität anknüpfen, die wir dank der hervorragenden Arbeit von Andreas Breiter auf den Weg gebracht haben. Ihm danke ich herzlich für sein großes Engagement für die Universität Bremen“, sagte Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter.

Brücken bauen

In Forschung und Lehre hat sich der Transfer als wichtige Aktivität etabliert. Die Basis bildet die Transferstrategie der Universität Bremen, die Professorin Jutta Günther umsetzen will. „Mein Ziel ist es, zwischen den Fachbereichen der Universität und zu den Forschungs- und Transferpartnern auf dem Campus und in der Region Brücken zu bauen, um die interdisziplinären Forschungspotenziale zu stärken, die gebraucht werden, um gesellschaftlich relevante und drängende Fragen der Gegenwart zu beantworten und die Zukunft mitzugestalten.“

Wissenschaft im Austausch mit der Gesellschaft

Wissenschaft brauche den Austausch mit der Gesellschaft, so Jutta Günther. Dabei gehe es nicht nur darum, die Ergebnisse nach außen zu tragen, sondern auch Impulse für die eigene Arbeit aufzunehmen: „Die Universität agiert nicht im luftleeren Raum, sondern ist eingebettet in die Gesellschaft – lokal, regional, bundesweit und international. Transferaktivitäten sind facettenreich, immer forschungs- oder lehrbasiert und richten sich keineswegs nur an die Wirtschaft. Auch Politik, Gesellschaft sowie Bildung und Kultur sind wichtige Adressaten.“

Starke Forschung macht Universität Bremen attraktiv für Studierende

„Starke Forschung stärkt die Lehre und macht die Universität Bremen attraktiv für Studierende“, davon ist die neue Konrektorin überzeugt. Forschungsorientierte Masterprogramme bilden eine Brücke zu wissenschaftlichen Karrierewegen und bereichern die Nachwuchsförderung. Als internationale Angebote können sie zugleich die Sichtbarkeit erhöhen und damit zur Standortattraktivität beitragen. Dies möchte sie weiter vorantreiben.

Gemeinsame Forschung in Geistes- und Naturwissenschaften

Als Konrektorin möchte sich Jutta Günther außerdem dafür einsetzen, dass es mehr Forschung in Querschnittsthemen gibt, die die Geistes- und Sozial- mit den Natur- und Technikwissenschaften verbinden, dazu gehören beispielsweise die Themen „Nachhaltigkeit“, „Digitalisierung“ oder „Klimagerechtigkeit“.

Zur Person:

Jutta Günther ist seit 2014 Professorin für Volkwirtschaftslehre an der Universität Bremen. Sie gehört im Fachbereich dem Institut für Wirtschaftsforschung und -politik (ierp) an, ist Faculty Member der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) und Mitinitiatorin des „Bremer Forschungszentrum für Energiesysteme“ (BEST). Von 2015-2019 war Jutta Günther Internationalisierungsbeauftragte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft, seit 2017 ist sie Mitglied des Projektbeirats „go diverse“ der Universität Bremen. Sie gehört verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten und Arbeitsgruppen auf Bundesebene (BMBF, BMWi, Stifterverband) an. Vor ihrer Zeit in Bremen war sie in leitenden Funktionen am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) tätig. Weitere Stationen ihrer akademischen Laufbahn waren Jena (Habilitation), Oldenburg und Osnabrück (Studium, Promotion) mit Auslandsaufenthalten unter anderem in den USA, Japan, Norwegen und Russland.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Jutta Günther

E-Mail: jutta.guentherprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de 

 

 

 

Jutta Günther
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