Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Konzert würdigt Meisterkomponist Edison Denisov

Zu einem Konzert zu Ehren des russischen Komponisten Edison Denisov lädt die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen in Kooperation mit Musikerinnen und Musikern der Kammerphilharmonie Bremen ein. Die Veranstaltung am 7. Februar ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Edison Denisov (1929-1996) ist ein Meisterkomponist der sowjetischen Moderne, wie Professorin Susanne Schattenberg, Direktorin der FSO an der Universität Bremen, erläutert. Dmitri Schostakowitsch habe ihn 1950 persönlich zum Studium ans Moskauer Konservatorium eingeladen. Während der Westen Denisov als „Mozart des 20. Jahrhunderts“ gefeiert habe, sei er in der Sowjetunion allerdings mit Misstrauen beäugt worden. „Seine Werke gelangten nur selten und vorwiegend an alternativen Orten zur Aufführung.“

2018 übernahm die Forschungsstelle die umfangreiche Korrespondenz des Komponisten, darunter die Briefwechsel mit Schostakowitsch, Alfred Schnittke und Luigi Nino von seiner Witwe Jekaterina Denisova-Kouprovskaia. Ermöglicht wurden der Erwerb und das Konzert durch eine großzügige Spende der Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

Die vier Werke von Denisov werden von drei Musikerinnen und einem Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen interpretiert: Ulrike Höfs (Flöte), Maximilian Krome (Klarinette), Hannah Gladstones (Fagott), Kiveli Dörken (Klavier).

Edison Denisov – Meister der sowjetischen Moderne

Fr. 07.02.2020, 19:30
Ort: Sendesaal Bremen, Bürgermeister-Spitta-Allee 45, 28329 Bremen
Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Programm:

Einführung und Gespräch:
Ekaterina Denisova-Kouprovskaia
Dr. Boris Belge

1. Sonate für Flöte und Klavier (1960)
2. Trois Preludes für Klavier (1994)
3. Sonate für Klarinette solo (1972)
4. Trio für Flöte, Fagott und Klavier (1995)

Weitere Informationen:

https://sendesaal-bremen.de/produkt/edison-denisov-meister-der-sowjetischen-moderne/

https://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/de/5/20110606112743/20191203124044/07-_Februar_2020.html

www.uni-bremen.de

Kontakt:

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa
Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-69624
E-Mail: schattenbergprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

 

 

 

Edison Denisov
Während der Westen Edison Denisov als „Mozart des 20. Jahrhunderts“ gefeiert habe, sei er in der Sowjetunion allerdings mit Misstrauen beäugt worden.