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Moore als Klimakipppunkte

Trocknen Torfmoore aus, können sie große Mengen an Treibhausgasen abgeben. Weil sie so sensibel auf Klimaänderungen reagieren, sind sie wichtige Kipppunkte. Eine in Nature veröffentlichte Studie zeigt, wie sensibel in Torf gespeicherter Kohlenstoff auf Umweltveränderungen reagiert.

Nicht nur Meere und Ozeane binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre, sondern auch Moore. Sie gelten als größte terrestrische Kohlenstoffspeicher. Auf den mit Wasser bedeckten Flächen werden Pflanzen, also Kohlenstoff, zersetzt und unter sauerstoffarmen Bedingungen gespeichert – solange der Torf mit Wasser bedeckt ist. Ein Moor als Kohlenstoffspeicher funktioniert also nur, wenn die Moore nicht austrocknen, zum Beispiel durch Klimaveränderungen oder menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft, Torfabbau oder Straßenbau.

Das Kongobecken ist eines der größten Flussbecken der Erde. In weiten Teilen dominieren hier tropische Wälder, aber im zentralen Becken, der sogenannten Cuvette, herrschen Sumpfwälder vor. Bis etwa zum Jahr 2000 ging man davon aus, dass es dort nur Regenwald gibt. Erst danach wurde durch Satellitenaufnahmen deutlich, dass das Land unter den Bäumen unter Wasser steht. 2017 ergab eine Kartierung, dass sich hier der weltweit größte tropische Torflandkomplex befindet – in Zahlen über 167.600 Quadratkilometern, das entspricht über vier Mal der Fläche Baden-Württembergs. Um den Erhalt dieses einzigartigen Ökosystems zu fördern, wurden auf der 26. Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahr 2021 1,5 Milliarden US-Dollar zugesagt, unter anderem von der Europäischen Union und Deutschland.

Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften erforscht seit Langem das Kongobecken und dessen Bedeutung für den globalen Kohlenstoffkreislauf. Im Frühjahr 2022 leitete er eine Expedition in das Gebiet, um Proben zu gewinnen. Das laufende deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mitfinanziert. Zusammen mit Kolleg:innen untersucht er die Sensitivität dieses einzigartigen Ökosystems auf Klimaänderungen. „Über die Entstehung und Geschichte dieses Torfgebiets und damit auch dessen Kohlenstoffdynamik ist so gut wie nichts bekannt. Dieses Verständnis ist aber wichtig, um die Anfälligkeit dieses Ökosystems auf den Klimawandel zu ermitteln und Informationen zu liefern, wie sich Abholzung, Ölexploration und Landwirtschaft auswirken“, sagt Enno Schefuß, einer der Hauptautoren des Nature-Artikels.  

Durch Datierungen an Torfbohrungen aus der Region stießen die Forschenden auf ein immer gleiches Muster. Zwischen etwa 7.500 und 2.000 Jahren vor heute gab es eine Phase, in welcher der Torf extrem kondensiert ist. Mittels geochemischen Analysen konnten sie ermitteln, dass in dieser Zeit zwar Torf abgelagert, jedoch zersetzt wurde und den Hauptteil an Kohlenstoff verloren hat. Der jetzige, kondensierte Torf aus dieser Zeit ist lediglich der Rest des ursprünglich vorhandenen, mehrere Meter dicken Torfs. Zu gleicher Zeit wurde in marinen Sedimenten vor der Mündung des Kongo alter Kohlenstoff eingetragen, also nicht degradierte Abbauprodukte des alten Torfs. Solch ein Eintrag terrestrischen Kohlenstoffs durch Flüsse in den Ozean ist eine wichtige Komponente des globalen Kohlenstoffkreislaufs, welcher am MARUM im Rahmen des Exzellenzclusters „Ozeanboden“ erforscht wird.  

Was war passiert? „Mittels einer sogenannten paläo-hydrologischen Rekonstruktion, also der Erfassung von Regenfall-Bedingungen der Vergangenheit, haben wir festgestellt, dass das Moor innerhalb dieser Phase ausgetrocknet ist. Uns ist es gelungen, ungefähre Angaben zu erhalten, wieviel es vor, während und nach der Zersetzungsphase geregnet hat“, so Schefuß. Interessant sei dabei gewesen, dass die Zersetzung nicht nur den Torf betraf, der während dieser Zeit gebildet wurde, sondern auch darunterliegende Torfschichten. „Die Zersetzung hat sich also in den Torf ‚hineingefressen‘.“

Mittels moderner Klimadaten, der genauen Torfverteilung und den Befunden aus den Regen-Rekonstruktionen konnten Schefuß und seine Kolleg:innen daraufhin ermitteln, unter welchen Bedingungen sich der Torf bildete, unter welchen er abgebaut wurde und wie die Situation heute ist. Vor der Zersetzungsphase entsprachen die Regen-Bedingungen denen der heutigen tropischen Moore in Nord- und Süd-Amerika, Asien und Ozeanien. Während der Zersetzung regnete es etwa einen Meter pro Jahr weniger. Erst 2.000 Jahre vor heute stabilisierte sich die Situation wieder, und der Torf begann wieder zu wachsen. Allerdings befindet sich das Torfmoor in Zentralafrika heute unter deutlich trockeneren Klimabedingungen als andere tropische Moore. Es liegt daher – zu diesem Ergebnis kommen die Autor:innen der aktuellen Studie – gefährlich nahe am Kipppunkt.

„Unsere Aufgabe als Wissenschaftler:innen ist es, belastbare Daten zu erzeugen, die es politischen Entscheidungsträger:innen erlauben, vulnerable Ökosysteme zu schützen und gleichzeitig nachhaltige Entwicklungen ermöglichen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Torf im tropischen Kongobecken nahe am Kipppunkt von einer Kohlenstoff-Senke zu einer Quelle ist, jedoch auch, dass er resilient ist, sich also bei günstiger Entwicklung wieder erholen kann“, ergänzt Enno Schefuß. „Ich würde es sehr befürworten, die Anfälligkeit dieses arten- und kohlenstoffreichen Ökosystems auf den Klimawandel des 21. Jahrhunderts durch weitere Forschung, unter Einbindung lokaler Kolleg:innen, besser abzuschätzen, um deren künftige Entwicklung vorherzusagen.“

Das MARUM gewinnt grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Rolle des Ozeans und des Meeresbodens im gesamten Erdsystem. Die Dynamik des Ozeans und des Meeresbodens prägen durch Wechselwirkungen von geologischen, physikalischen, biologischen und chemischen Prozessen maßgeblich das gesamte Erdsystem. Dadurch werden das Klima sowie der globale Kohlenstoffkreislauf beeinflusst und es entstehen einzigartige biologische Systeme. Das MARUM steht für grundlagenorientierte und ergebnisoffene Forschung in Verantwortung vor der Gesellschaft, zum Wohl der Meeresumwelt und im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Es veröffentlicht seine qualitätsgeprüften, wissenschaftlichen Daten und macht diese frei zugänglich. Das MARUM informiert die Öffentlichkeit über neue Erkenntnisse der Meeresumwelt, und stellt im Dialog mit der Gesellschaft Handlungswissen bereit. Kooperationen des MARUM mit Unternehmen und Industriepartnern erfolgen unter Wahrung seines Ziels zum Schutz der Meeresumwelt.

Originalveröffentlichung:

Yannick Garcin, Enno Schefuß, Greta C. Dargie, et al.: Hydroclimatic vulnerability of peat carbon in the central Congo Basin. Nature 2022. DOI: doi.org/10.1038/s41586-022-05389-3

Weitere Informationen:

Mariner Kohlenstoffeintrag durch den Kongo: https://www.marum.de/Entdecken/Tropische-Fluesse.html

Mehr Informationen zur Arbeitsgruppe „Molekulare Paläoklimatologie“: https://www.marum.de/wir-ueber-uns/Molekulare-Palaeoklimatologie.html

uni-bremen.de

Fragen beantwortet:
Dr. Enno Schefuß
Molekulare Paläoklimatologie
MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen
Telefon:  0421 218 65526
E-Mail: eschefussprotect me ?!marumprotect me ?!.de

Dr. Johanna Menges (MARUM, Bremen) beim Beproben eines Torfkerns aus der Cuvette Congolaise während der Expedition im Frühjahr 2022.
Dr. Johanna Menges (MARUM, Bremen) beim Beproben eines Torfkerns aus der Cuvette Congolaise während der Expedition im Frühjahr 2022.

Veranstaltungen

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Data Snacks | "From Prompting to Orchestrating: AI Agents for Smarter Research"
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Martian Mindset Seminar: Assessment of a very high-power cargo transportation system to Mars
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28. Mai
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Likes, Grenzen, Gesetze - Sollen wir Kindern Social Media und Smartphones verbieten?
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Data Snacks | "When Research Data Outgrow Spreadsheets: An Overview of Relational Databases and SQL"
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Anja Dreschke (Köln) & Michaela Schäuble (Bern): Tarantism Revisited | Film Screening & Discussion
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Jurassic Coast – Englands Fenster in die Erdgeschichte
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Am Rande des Abgrunds: Literarische Darstellungen des Holocaust in der Sowjetunion
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Bilingualer Schreibworkshop mit Kiyémis
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Zwischen Erschöpfung und Systemversagen? ME/CFS und Long Covid im Fokus von Medizin, Politik und Gesellschaft.
Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) Faulenstraße 14-18, 28195 Bremen
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Gekürzte Ausgaben, verkürzte Reformen? – Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und sozialen Pflegeversicherung
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18. Juni
Data Snacks | "Responsible Text Mining: A Framework for Fair, Transparent, and Ethical AI in Research"
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Brücken in die Zukunft. Arbeitsmarktpolitik in Zeiten der Transformation: Möglichkeiten und Grenzen
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Prof. Dr. Tobias Voß (TU Braunschweig): Titel folgt
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What Am I Doing Here? Power, Positionality, and Contradictions in Ethnographic Research | Workshop
GRA 2 – 0030 | Universität Bremen
18:00 Uhr 19:30 Uhr
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19. Juni
Info-Veranstaltung Master Public History
Zoom
10:00 Uhr 11:00 Uhr
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22. Juni
Info-Veranstaltung: Lehramt studieren an der Uni Bremen
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22. Juni
Queer-Fanfiction vs. politische Homophobie: Umstrittene Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg in Russland
IW3 0330
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23. Juni
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24. Juni
Info-Tag für Studieninteressierte 2026
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24. Juni
Nicola Mühlhäußer (Bremen): Überschreitungen der Subjektlogik. Relationales Denken und anarchisches Leben | WOC Book Talk #3
GW2 B 2.890 | Universität Bremen
19:00 Uhr 20:30 Uhr
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25. Juni
Data Snacks | "Secure and Practical AI Services for Research: The GWDG AI Services"
Online (Zoom)
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25. Juni
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25. Juni
Podiumsdiskussion: „Was bedeutet (uns) feministische Philosophie heute?“
Kulturzentrum Kukoon
18:30 Uhr 20:00 Uhr
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28. Juni
Oper pur – Pietro Mascagni: Cavalleria rusticana
Metropol Theater Bremen
19:00 Uhr 21:00 Uhr
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29. Juni
Civil War Anxiety in Russian: Political Emotions from Perestroika to the “Wild Nineties”
IW3 0330
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30. Juni
Mittagskonzert: Im Zauber der Klänge: Klaviermusik von Klassik bis Filmmusik
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12:30 Uhr 12:55 Uhr
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30. Juni
Thiago Barbosa (Leipzig) "Lithium Extractivism and Indigenous (Un)futurism in Brazil."
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16:15 Uhr 18:00 Uhr
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02. Juli
Dr. Martin Eckstein (Universität Hamburg): Titel folgt
Hörsaal H3, Geb. NW1, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen
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Auf dem Weg zu einem „gemeinsamen europäischen Haus“? Der Boom der westdeutsch-sowjetischen Städtepartnerschaften in der Perestrojka
IW3 0330
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07. Juli
Mittagskonzert: Trio Ata la Taba – Argentinische Folklore
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07. Juli
„Versäumte Bilder“ – Ausstellung und Public Lecture im Forum am Domshof
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09. Juli
Dr. Giuseppe Romano (MIT-IBM Watson AI Laboratory): Titel folgt
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17. Aug.
Bernsteine: Zeitkapseln der Evolution
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Warum wir wählen, was wir wählen: Unser Wahlverhalten in unsicheren Zeiten
VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus11, 27749 Delmenhorst
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20 Jahre Kriseninterventionsteam Stalking (Stalking-KIT) in Bremen
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09.11. Sept.
Integrated Training on "Place" in Global Health: From Geospatial Methods to Positionality
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Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten: Über das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie
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Extrablatt! – Geo-News der letzten Jahre
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Wahlmanipulation im digitalen Zeitalter: Wo liegen die Gefahren?
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Thüringer Geo-Highlights
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02. Nov.
Wölfe in Niedersachsen
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Info-Veranstaltung: Studieren in Bremen und Bremerhaven
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27. Jan.
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Kleiner Hörsaal der Keksdose, HS 1010
16:00 Uhr 18:00 Uhr
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Alle Veranstaltungen

Studium

Studierende gehen am Gebäude MZH entlang. Ein junger Mann und eine junge Frau im Vordergrund lächeln in die Kamera

An der Universität Bremen studieren

Ob der Campus der kurzen Wege, das vielseitige Studienangebot oder die grüne Fahrradstadt – ein Studium an der Universität Bremen hat viel zu bieten.

An der Universität Bremen kann aus einem vielfältigen Studienangebot gewählt werden:

  • mehr als 100 Bachelor- und Masterstudiengänge
  • das juristische Staatsexamen
  • internationale und weiterbildende Studienangebote

Profil

Die Uni Bremen zählt zu den mittelgroßen Hochschulen Deutschlands. In ihrem Leitbild legt sie insbesondere Wert auf:

Studienberatung

Für Informationen rund ums Studium gibt es folgende Anlaufstellen:

Bewerbung

Umfassende und detaillierte Informationen zur Bewerbung und Einschreibung stellen wir für folgende Bereiche zur Verfügung:

Rund um die Forschung

Reagenzgläser mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten.

Drittmittelstark

Eine besondere Stärke der Universität Bremen ist der große Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln, sowohl in der Einzel- als auch in der Verbundforschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist dabei der größte Drittmittelgeber: Neben dem Exzellenzcluster MARUM ist die Universität Bremen aktuell an sieben Sonderforschungsbereichen beteiligt, sowie an mehreren Forschergruppen und Schwerpunktprogrammen.

Zwei Personen bei der gemeinsamen Arbeit im Labor.

Talente strategisch fördern

Gezielte Nachwuchsförderung, das Heben von Potentialen und frühe Selbständigkeit sind Leitziele der Universität Bremen. In sechs DFG-Graduiertenkollegs, zahlreichen Nachwuchsgruppen und durch Doktoranden- programme in Kooperation u.a. mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen fördern wir unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Zwei Lehrende arbeiten vor Zuhörern an einem Flipchart.

Praxis und Weiterbildung

Die Universität Bremen ist ein Ort des lebenslangen Lernens. Mit unseren Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung ermöglichen wir es Ihnen, Wissen auf dem aktuellen Stand der Forschung zu erwerben. Entdecken Sie das breite Spektrum unserer Angebote und profitieren Sie von der Verbindung aus praxisorientiertem Lernen und Innovation.

Facetten der Universität Bremen

Diversität

Die Vielfalt unserer Studierenden und Mitarbeitenden ist zugleich Rahmen als auch Voraussetzung für eine hohe Qualität in Forschung und Lehre. Als Querschnittsthema und zentrales Profilmerkmal berücksichtigen wir Diversität in Lehr- und Lernformen, in der Struktur von Studienprogrammen sowie in den Inhalten von Forschung und Lehre. Auch für die Zusammensetzung von Teams und die Gestaltung von Beratungsangeboten ist uns eine Diversitätsorientierung und die Erhöhung von Chancengleichheit wichtig.

International

Internationalität ist ein strategisches Profilmerkmal der Universität Bremen. Als internationale Universität verstehen wir Internationalisierung als einen sich in alle Bereiche der Universität erstreckenden Prozess – ob in Forschung, Studium oder Verwaltung. Menschen aus mehr als 100 Nationen bereichern das Campusleben. Weltweit sind wir vernetzt und arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern an wissenschaftlichen Erfolgen und globalen Herausforderungen.

Nachhaltigkeit

Die Universität Bremen setzt sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung ein. In den Bereichen Forschung, Lehre, Betrieb, Governance und Transfer gibt es zahlreiche Strukturen und Projekte, die die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützten. Hierzu zählen das ausgezeichnete Umweltmanagement (nach EMAS), die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit sowie mehrere Forschungseinrichtungen mit Nachhaltigkeitsbezug.

Kennen Sie schon...?

Auf dem Campus gibt es viel zu entdecken. Was verbirgt sich hinter den vielen Türen? Die Redaktion des Onlinemagazins up2date. der Universität Bremen hat für Neugierige angeklopft. Willkommen zur etwas anderen Campusführung.

Ein Mann vor einem Greenscreen blickt in die Kamera.

Kennen Sie schon... das ZMML?

Lernplattform, Testcenter, Online-Lehrveranstaltungen, Hörsäle mit Opencast-Technologie, Filmstudio und vieles mehr: Wo auch immer auf dem Bremer Campus digitale Lehre sichtbar wird, steckt in der Regel das ZMML dahinter. 

Mit einer Bürste geht eine behandschuhte Hand durch die Falz des Buches.

Kennen Sie schon… die Restaurierungswerkstatt der SuUB?

Zwischen Pinsel, Keilkissen und Kautschuk – die Restaurierungswerkstatt rettet historische Bücher vor dem Verfall. Willkommen zur etwas anderen Campusführung.