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Pioneer Anomalie entschlüsselt

Geheimnisvolle Positionsabweichungen der Raumsonden Pioneer 10 und 11 nach jahrelanger Forschung aufgeklärt / Forscherteam der Universität Bremen beteiligt

Seit 1979 registriert die NASA eine winzige Abbremsung der Pioneer-Sonden, die im Laufe der Jahrzehnte zu einer Abweichung von der berechneten Flugbahn von mehr als 650.000 km geführt hat. Das faszinierende Phänomen beschäftigte Forschungsgruppen aus aller Welt, deren Lösungsansätze z.B. die Anziehungskraft dunkler Materie einbezogen oder sogar eine Modifizierung des Gravitationsgesetzes.

Seit März 2011 ist es nun nachgewiesen, dass Wärmestrahlung – also elektromagnetische Wellen – für die Abbremsung der beiden Sonden verantwortlich ist. Dabei wurden sowohl die Auswirkungen der direkten Wärmeabstrahlung als auch deren Reflektion an verschiedenen Bauteilen der Sonde mit einbezogen. Eine wichtige Rolle in der Gesamtberechnung spielt dabei die Wärmeabgabe der Atombatterien, die die Zerfallswärme des Plutoniums zum Teil in Elektrizität umwandeln und den Rest in den Weltraum abstrahlen. Zusätzlich gibt der Satellit die von den elektrischen Verbrauchern erzeugte Abwärme ab. Wenn diese Hitzeabstrahlung nicht absolut gleichmäßig in alle Richtungen erfolgt, führt dies bereits zu einem wahrnehmbaren Einfluss auf die Flugbahn.

Bis dieses Ergebnis vorgelegt werden konnte trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, Kanada, Frankreich, Norwegen, Italien, Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland zum jährlichen Workshop in Bern. Darunter auch das Team von Professor Claus Lämmerzahl vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen.

Das Bremer Team beschäftigt sich seit vier Jahren intensiv mit einer ausführlichen Thermalanalyse der Sonden. Anhand eines detaillierten mathematischen Modells des Satelliten in Kombination mit dem von der NASA bereitgestellten Datenmaterial berechnet ZARM-Mitarbeiter Benny Rievers die Oberflächentemperaturen zu jedem Zeitpunkt der Mission und anschließend die resultierenden Rückstoßkräfte. Dazu war es notwendig, einen speziell angepassten Raytracer (mathematisches Verfahren zur Verfolgung von (Licht-) Strahlen in 3D) zu entwickeln. Basierend auf den Temperaturdaten vom Satelliten unter Berücksichtigung der Reflektionseigenschaften des Oberflächenmaterials, ist der Raytracer in der Lage, die entstehenden Kräfte hochgenau zu berechnen.

Thermale Rückstoßkräfte sind Grund der Anomalie
Bereits 2009 konnte Rievers bestätigen, dass die Thermalstrahlung einen erheblichen Anteil an den Positionsabweichungen der Sonden hat. Im Jahr darauf lieferte eine verbesserte Version des Raytracers und eine detailliertere Modellierung des Satelliten mit einer Genauigkeit von 20 % den Nachweis dafür, dass thermale Rückstoßkräfte Grund der Anomalie sind. Um die Berechnungen weiter zu präzisieren, wurden nun auch der detaillierte Innenaufbau des Satelliten und der Wirkungsgrad der elektrischen Konverter mit einbezogen.

Am 27. März 2011 veröffentlichte ein portugiesisches Team um Frederico Francisco eine Arbeit, in der die obigen Ergebnisse für den letzten Teil der Pioneer-Missionen bestätigt wurden. Sie stützten sich dabei auf ein virtuelles dreidimensionales Computermodell der Satelliten. Jetzt ist eine Arbeit von Benny Rievers und Claus Lämmerzahl in den Annalen der Physik publiziert worden, in der mit ihrem verfeinerten Computermodell der Pioneer-Sonden unter Einbeziehung der Temperaturdaten die gemessene anomale Beschleunigung der komplette Mission vom Start bis heute erklärt werden konnte. Mit dieser Erklärung ist es nun mit größter Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, dass dieser anomale Effekt Ergebnis einer „neuen Physik“ ist.

Darüber hinaus sind Rievers Berechnungen auf jedes andere Raumfahrzeug übertragbar. So wurde dieses Verfahren auch auf die sogenannte Flyby-Anomalie der Rosetta-Sonde (ein unerklärtes Anwachsen der Geschwindigeit um 3,9 Millimeter pro Sekunde der Rosetta-Sonde beim Vorbeiflug an der Erde) angewendet. Er konnte nachweisen, dass diese Anomalie nicht auf die Auswirkungen von Thermalstrahlung zurück zu führen ist. Damit bleibt die „Flyby-Anomalie“ der Rosetta-Sonde, weiterhin ungeklärt – und damit letztendlich auch die Frage, ob fundamentale Gesetze der Physik möglicherweise doch noch einmal überdacht werden müssen.
Achtung Redaktionen: In der Uni-Pressestelle können Sie unter E-Mail presse@uni-bremen.de ein digitales Foto der Raumsonde Pioneer anfordern.


Weitere Informationen:

Universität Bremen
Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)
Benny Rievers
Tel.: 0421 / 218 4803
E-Mail Benny.rieversprotect me ?!zarm.uni-bremenprotect me ?!.de

Prof. Dr. Claus Lämmerzahl
Tel.: 0421 / 218 8687
E-Mail claus.laemmerzahlprotect me ?!zarm.uni-bremenprotect me ?!.de

Detailinformationen zur wissenschaftlichen Methodik:
Um die thermalen Rückstoßkräfte zu berechnen, müssen zunächst die Gleichgewichtstemperaturen bestimmt werden. Hierzu wird das Raumfahrzeug mittels Finiten Elementen modelliert, wobei Rievers sich - aufgrund der späteren Verwendung des Oberflächenmodells für die Kraftberechnung - auf Hexaeder (für Volumenelemente) und Rechtecke (für Oberflächen) beschränkt. Um die Temperaturen für eine bestimmte Konfiguration (z.B. Zeitpunkt der Mission) zu berechnen, müssen die aktuelle Umgebung und die zu diesem Zeitpunkt gültigen Messdaten als Randbedingungen definiert werden. Nun werden noch Materialeigenschaften zugewiesen, eine steady-state-Analyse durchgeführt und das Oberflächenmodell sowie die Oberflächentemperaturen exportiert. Mit diesen Informationen wird der Raytracer gefüttert, der die resultierende Kraft berechnet. Die Berechnung ist sehr komplex, da unterschiedliche Oberflächen Strahlung austauschen können und hierfür geometrische Sichtfaktoren zwischen allen Modelloberflächen bestimmt werden müssen. Es wurde die 8-Stützstellen Gauss-Integration für vier Dimensionen verwendet, was eine hohe Genauigkeit ermöglicht, jedoch auch eine lange Rechenzeit zur Folge hat.
Die Berechnung der geometrischen Sichtfaktoren für das Pioneer-Modell dauert z.B. auf einem gewöhnlichen 4-Kern Prozessor ungefähr zwei Tage (bei ca. 17.000 Oberflächenelementen und 1.000.000 Strahlen pro Element). Glücklicherweise lässt sich diese Information weiterverwenden für andere Missionszeitpunkte, da sich die Geometrie des Satelliten über die Mission nicht ändert.
So hat man schließlich die Rückstoßkraft für einen Zeitpunkt bestimmt. Für die Berechnung weiterer Konfigurationen, muss man wieder in die FE-Modellierung gehen, die Randbedingungen anpassen, das System erneut lösen, erneut exportieren, erneut in den Raytracer stecken usw. Diese Prozedur wurde vollautomatisiert, so dass es nun möglich ist, die Trajektorie und die gewünschte zeitliche Auflösung anzugeben, die Rechnung zu starten und nach einiger Zeit die Ergebnisse automatisch zu erhalten. Hierfür wurde die ANSYS parametric design language verwendet, so dass die Modellierung als Code erfolgt und nicht in einer grafischen Oberfläche.

Die Ergebnisse wurden veröffentlicht unter:
http://arxiv.org/abs/1104.3985
Ann. Phys. (Berlin) 523 (2011) [6] (DOI: 10.1002/andp.201100081) (11 pp.) ab 27. Mai 2011
High precision thermal modeling of complex systems with application to the flyby and Pioneer anomaly
Benny Rievers and Claus Lämmerzahl

Veranstaltungen

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Info-Veranstaltung: Lehramt studieren an der Uni Bremen
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27. Apr.
“Über der Tatra blitzt es.” Die umkämpfte Demokratie in der Slowakei
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28. Apr.
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29. Apr.
AI Policy Framework for University Education
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29. Apr.
Aus den Akten auf die Bühne - Reichsführers gehorsamster Becher: Vom SS-Standartenführer zum Millionär
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05. Mai
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05. Mai
Die Emanzipatorische Katastrophe. Transformationspersspektiven jenseits des öko-emanzipatorischen Projekts
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16:00 Uhr 18:00 Uhr
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05. Mai
„Versäumte Bilder“ – Ausstellung und Public Lecture im Forum am Domshof
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Kuvert Veranstaltung: How to survive as a female artist  Buchpräsentation mit Petra Fiebig, Franzi Bauer & Annette Hans 
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Studienplatzbewerbung an der Uni Bremen
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06. Mai
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07. Mai
Prof. Dr. Björn Poppe (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): Von der Klinik ins All: Anwendungen der Medizinischen Strahlenphysik zwischen Klinik und Raumfahrt
Hörsaal H3, Geb. NW1, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen
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Rasender Stillstand. Belarus – eine Revolution und die Folge
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Kampf um die Freiheit. Georgien und der lange Arm des Kreml
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Hitzeschutz im Alter - Einfluss von Wohnbedingungen, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und sozialen Faktoren
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Data Snacks | "From Data to Action: How Climate Data Inform Decisions"
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Data Snacks | "From Prompting to Orchestrating: AI Agents for Smarter Research"
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28. Mai
Info-Veranstaltung: Studieren in Bremen und Bremerhaven
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01.02. Juni
Interdisziplinäre Tagung - Lucretia - Schändung. Tod. Umsturz.
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01. Juni
Als wäre es vorbei. Texte aus dem Krieg
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02. Juni
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Greenlash – verflüchtigt sich der Geist des grünen Kapitalismus?
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Aus den Akten auf die Bühne - Reichsführers gehorsamster Becher: Vom SS-Standartenführer zum Millionär
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Geographisches Kolloquium mit Prof. Dr. Iris Möller
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Data Snacks | "Social Media Data Access in 2026: Making Sense of a Moving Target"
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08. Juni
Ukrainische Sprachdebatten. Aushandlungen von Zugehörigkeit, Legitimität und Authentizität vor und nach 2022
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Mittagskonzert: Tangoevolución - von Gardel bis Piazzolla
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Industrielle Naturverhältnisse. Gewerkschaftliche Akteure zur Dialektik von Natur und Gesellschaft
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10.11. Juni
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Messe in Halle 6, Bremen
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11. Juni
Data Snacks | "When Research Data Outgrow Spreadsheets: An Overview of Relational Databases and SQL"
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11. Juni
Dr. Odele Straub (Exzellenz-Cluster "Origins", München): Vom Urknall bis zur ersten Zelle
Hörsaal H3, Geb. NW1, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen
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Jurassic Coast – Englands Fenster in die Erdgeschichte
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
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OPEN CAMPUS
Campus der Universität Bremen
Ganztags
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Open Campus der Universität Bremen
Ganztags
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15. Juni
Am Rande des Abgrunds: Literarische Darstellungen des Holocaust in der Sowjetunion
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15. Juni
Gesellschaftliche Unterschiede: Warum wir uns voneinander untrscheiden und warum das (manchmal) wichtig ist
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
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17. Juni
Zwischen Erschöpfung und Systemversagen? ME/CFS und Long Covid im Fokus von Medizin, Politik und Gesellschaft.
Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF) Faulenstraße 14-18, 28195 Bremen
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Data Snacks | "Responsible Text Mining: A Framework for Fair, Transparent, and Ethical AI in Research"
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Prof. Dr. Tobias Voß (TU Braunschweig): Titel folgt
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19. Juni
Info-Veranstaltung Master Public History
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Queer-Fanfiction vs. politische Homophobie: Umstrittene Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg in Russland
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Info-Tag für Studieninteressierte 2026
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Wireless Communication Protocol Parameter Optimization using Q Learning
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Data Snacks | "Secure and Practical AI Services for Research: The GWDG AI Services"
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Civil War Anxiety in Russian: Political Emotions from Perestroika to the “Wild Nineties”
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Thiago Barbosa (Leipzig) "Lithium Extractivism and Indigenous (Un)futurism in Brazil."
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Dr. Martin Eckstein (Universität Hamburg): Titel folgt
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VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus11, 27749 Delmenhorst
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20 Jahre Kriseninterventionsteam Stalking (Stalking-KIT) in Bremen
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14. Sept.
Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten: Über das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie
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Wahlmanipulation im digitalen Zeitalter: Wo liegen die Gefahren?
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Thüringer Geo-Highlights
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02. Nov.
Wölfe in Niedersachsen
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Bornholm - eine geologische Perle in der Ostsee
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12. Nov.
Info-Veranstaltung: Studieren in Bremen und Bremerhaven
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10. Dez.
Weihnachtsfeier des Arbeitskreises – Ein Abend der Entdeckungen
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
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27. Jan.
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Kleiner Hörsaal der Keksdose, HS 1010
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Alle Veranstaltungen

Studium

Studierende gehen am Gebäude MZH entlang. Ein junger Mann und eine junge Frau im Vordergrund lächeln in die Kamera

An der Universität Bremen studieren

Ob der Campus der kurzen Wege, das vielseitige Studienangebot oder die grüne Fahrradstadt – ein Studium an der Universität Bremen hat viel zu bieten.

An der Universität Bremen kann aus einem vielfältigen Studienangebot gewählt werden:

  • mehr als 100 Bachelor- und Masterstudiengänge
  • das juristische Staatsexamen
  • internationale und weiterbildende Studienangebote

Profil

Die Uni Bremen zählt zu den mittelgroßen Hochschulen Deutschlands. In ihrem Leitbild legt sie insbesondere Wert auf:

Studienberatung

Für Informationen rund ums Studium gibt es folgende Anlaufstellen:

Bewerbung

Umfassende und detaillierte Informationen zur Bewerbung und Einschreibung stellen wir für folgende Bereiche zur Verfügung:

Rund um die Forschung

Reagenzgläser mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten.

Drittmittelstark

Eine besondere Stärke der Universität Bremen ist der große Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln, sowohl in der Einzel- als auch in der Verbundforschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist dabei der größte Drittmittelgeber: Neben dem Exzellenzcluster MARUM ist die Universität Bremen aktuell an sieben Sonderforschungsbereichen beteiligt, sowie an mehreren Forschergruppen und Schwerpunktprogrammen.

Zwei Personen bei der gemeinsamen Arbeit im Labor.

Talente strategisch fördern

Gezielte Nachwuchsförderung, das Heben von Potentialen und frühe Selbständigkeit sind Leitziele der Universität Bremen. In sechs DFG-Graduiertenkollegs, zahlreichen Nachwuchsgruppen und durch Doktoranden- programme in Kooperation u.a. mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen fördern wir unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Zwei Lehrende arbeiten vor Zuhörern an einem Flipchart.

Praxis und Weiterbildung

Die Universität Bremen ist ein Ort des lebenslangen Lernens. Mit unseren Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung ermöglichen wir es Ihnen, Wissen auf dem aktuellen Stand der Forschung zu erwerben. Entdecken Sie das breite Spektrum unserer Angebote und profitieren Sie von der Verbindung aus praxisorientiertem Lernen und Innovation.

Facetten der Universität Bremen

Diversität

Die Vielfalt unserer Studierenden und Mitarbeitenden ist zugleich Rahmen als auch Voraussetzung für eine hohe Qualität in Forschung und Lehre. Als Querschnittsthema und zentrales Profilmerkmal berücksichtigen wir Diversität in Lehr- und Lernformen, in der Struktur von Studienprogrammen sowie in den Inhalten von Forschung und Lehre. Auch für die Zusammensetzung von Teams und die Gestaltung von Beratungsangeboten ist uns eine Diversitätsorientierung und die Erhöhung von Chancengleichheit wichtig.

International

Internationalität ist ein strategisches Profilmerkmal der Universität Bremen. Als internationale Universität verstehen wir Internationalisierung als einen sich in alle Bereiche der Universität erstreckenden Prozess – ob in Forschung, Studium oder Verwaltung. Menschen aus mehr als 100 Nationen bereichern das Campusleben. Weltweit sind wir vernetzt und arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern an wissenschaftlichen Erfolgen und globalen Herausforderungen.

Nachhaltigkeit

Die Universität Bremen setzt sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung ein. In den Bereichen Forschung, Lehre, Betrieb, Governance und Transfer gibt es zahlreiche Strukturen und Projekte, die die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützten. Hierzu zählen das ausgezeichnete Umweltmanagement (nach EMAS), die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit sowie mehrere Forschungseinrichtungen mit Nachhaltigkeitsbezug.

Kennen Sie schon...?

Auf dem Campus gibt es viel zu entdecken. Was verbirgt sich hinter den vielen Türen? Die Redaktion des Onlinemagazins up2date. der Universität Bremen hat für Neugierige angeklopft. Willkommen zur etwas anderen Campusführung.

Ein Mann vor einem Greenscreen blickt in die Kamera.

Kennen Sie schon... das ZMML?

Lernplattform, Testcenter, Online-Lehrveranstaltungen, Hörsäle mit Opencast-Technologie, Filmstudio und vieles mehr: Wo auch immer auf dem Bremer Campus digitale Lehre sichtbar wird, steckt in der Regel das ZMML dahinter. 

Mit einer Bürste geht eine behandschuhte Hand durch die Falz des Buches.

Kennen Sie schon… die Restaurierungswerkstatt der SuUB?

Zwischen Pinsel, Keilkissen und Kautschuk – die Restaurierungswerkstatt rettet historische Bücher vor dem Verfall. Willkommen zur etwas anderen Campusführung.