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Dr. phil. Urania Julia Milevski (Lecturer)

Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Mediengeschichte

Dr. phil. Urania Julia Milevski

Büro: GW 2, B 3.260
Telefon: +49 (0)421 218-68272

Sprechstunden in Präsenz, via Zoom oder telefonisch:
im SoSe 2022 donnerstags 15-16 Uhr
im WiSe 16-17 Uhr.

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit am 10.8. 17-19 Uhr und am 7.9. 17-19 Uhr sowie nach Vereinbarung. Bitte melden Sie sich in StudIP an.

E-Mail: milevskiprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Portraitphoto

Arbeits-/Forschungsschwerpunkte

  • Deutschsprachige Literatur um 1900 bis in die Gegenwart
  • Gemeinsames Schreiben in der Moderne
  • Gewalt und Geschlecht
  • Literatur- und Medientheorie
  • Trauma und Gedächtnistheorien
  • Populäre Kultur

Aktuelle Vorträge, Tagungen und Workshops

09/2022 »Interpretationstext: Welche Rolle spielt Mehrdeutigkeit als Eigenschaft literaturwissenschaftlicher Texte?«
Vortrag im Rahmen des Panels »Mehrdeutigkeiten in der literaturwissenschaftlichen Praxis« (Julia Wagner, Simone Winko) anlässlich des Germanistentages 2022

09/2021 Writer’s Workshop »Memory and Literature« (in Cooperation with Lena Wetenkamp)

Vita

 

Elternzeiten WiSe 2019/2020 und WiSe 2021/2022

Seit 05/2019

Akademische Oberrätin in der Funktion als Lecturer am Fachbereich 10: Sprach- und Literaturwissenschaften, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medien, Universität Bremen

10/2018–03/2019

Vertretungsprofessur Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Literatur- und Mediendidaktik (W2) am Institut für Germanistik der Universität Kassel

04/2018–05/2019

Postdoc im DFG-Projekt »Herstellen von Plausibilität in literaturwissenschaftlichen Interpretationstexten« von Prof. Dr. Simone Winko am Seminar für deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen

04/2017–05/2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

04/2017–12/2019

Research Fellow im Forschungsprojekt »Die Gegenwart des Traumas/Postmemory und Gewalt«; Kooperation der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universidade de Coimbra (Portugal)

08/2016–06/2017

Projektleiterin für wissenschaftliches Schreiben an der Hochschule Worms

10/2016–03/2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Lehrstuhl Prof Dr. Dagmar von Hoff (Neuere deutsche Literaturgeschichte)

04/2014-03/2016

Lehrkraft für besondere Aufgaben
am Institut für Germanistik der Universität Kassel

11/2014

Verteidigung der Dissertation

»Stimme(n) und Räume der Gewalt. Erzähltheoretische Zugänge zu
sexualisierter Gewalt in deutschsprachigen Romanen der Gegenwart (1980-2000)«

10/2010–12/2013

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg 1599 »Dynamiken von Raum und Geschlecht« an der Universität Kassel und der Georg-August-Universität Göttingen

01/2010–10/2010

Promotionsstipendiatin der Universität Vechta

04/2004–10/2009

Studium an der Technischen Universität Darmstadt: Germanistik, Soziologie, Politikwissenschaft

Selbständige Publikationen

Stimmen und Räume der Gewalt. Erzählen von Vergewaltigung in der deutschen Gegenwartsliteratur. (= Figurationen des Anderen Bd. 5) Bielefeld: Aisthesis 2016.

Herstellen von Plausibilität in literaturwissenschaftlichen Interpretationstexten. Mit Simone Winko und Stefan Descher. Universität Göttingen [in Vorbereitung].

Herausgaben

Special Issue: Literature and Memory. Journal of Literary Theory 16, 2 (2022). Hrsg. mit Lena Wetenkamp. [im Erscheinen]

Literatur und Erinnerung. Transphilologische Analysen. / Literature and Memory. Transphilological Readings. PHiN Philologie im Netz. Hrsg. mit Tom Vanassche und Lena Wetenkamp. FU Berlin, 2022 [im Erscheinen].

Frank Wedekind: Gedichte aus dem »Simplicissimus«. (= Frank Wedekind. Werke in Einzelbänden Bd. 2) Göttingen: Wallstein, 2019.

Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und stilistischer Freiheit. Literaturwissenschaftliche, sprachdidaktische und linguistische Perspektiven. Hrsg. mit Miriam Langlotz, Kristin George und Katharina Siedschlag. (= MeLis Bd. 22) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2018.

Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. mit Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

Introduction: Relations between Literary Theory and Memory Studies (mit Lena Wetenkamp). In: Dies. (Hg.): Special Issue: Literature and Memory. Journal of Literary Theory 16, 2 (2022). S. 1–16.

Von der Schreibszene zur Streitszene: Rekonstruktion(en) von Schreibprozessen bei Arno Holz und Johannes Schlaf. In: Gansel, Carsten; Lehnen, Kathrin; Oswalt, Vadim (Hg.): Schreiben, Text und Autorschaft – Thematisierung, Inszenierung und Reflexion von Schreibprozessen in ausgewählten Medien und historischen Selbstzeugnissen. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht, 2021. S. 183–208.

In Schönheit interpretieren, oder: Literaturwissenschaftliche Interpretationen zwischen ästhetischem und pragmatischem Anspruch. In: »Interpretieren in der literaturwissenschaftlichen Lehre«. Hrsg. von Stefan Descher, Tillmann Köppe, Thomas Petraschka. PHiN Philologie im Netz. FU Berlin, 2021. S. 55–65. http://web.fu-berlin.de/phin/beiheft27/b27t6.pdf

Trauma im Text. Zur Methodologie von Narratologie und memory studies in Nino Haratischwilis Das achte Leben. Für Brilka (mit Lena Wetenkamp). In: Ko-Erinnerung. Grenzen, Herausforderungen und Perspektiven des neueren Shoagedenkens. Hrsg. von Daniela Henke und Tom Vanassche. (= Medien und kulturelle Erinnerung Bd. 2) Berlin: de Gruyter, 2020. S. 141–159.

Zwischen unproduktivem Zynismus und groteskem Humor: Karen Duve als politische Dichterin. In: Das Politische in der Literatur der Gegenwart. Hrsg. von Stefan Neuhaus und Immanuel Nover. Berlin: de Gruyter, 2018. S. 377–395.

»Alles, was ihr passiert, hat man so noch nicht im Kino gesehen.« Verhoevens Elle und (vermeintlich) neue Perspektiven auf sexualisierte Gewalt. In: Reading Violence. Repräsentationen von Gewalt in Film und Medien. Hrsg. von Brigitte Jirku, Dagmar von Hoff und Lena Wetenkamp. (= Signaturen der Gewalt Bd. 4) Frankfurt am Main: Peter Lang 2018. S. 101–123.

Projektion in unser Bewusstsein? Der literarische Gedankenstrich als Hyperrealitätsmarker. In: Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und stilistischer Freiheit. Literaturwissenschaftliche, sprachdidaktische und linguistische Perspektiven. Hrsg. von Miriam Langlotz, Kristin George, UraniaMilevski und Katharina Siedschlag. (= MeLis Bd. 25) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2018. S. 207–227.

Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion – eine Einleitung. (mit Paul Reszke und Felix Woitkowski) In: Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. von UraniaMilevski, Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018. S. 11–48.

Die Mutter der Anarchie. Gender und Genre zwischen Melodram, Western und Road Movie in Sons of Anarchy (2008–2014). In: Gender und Genre. Populäre Serialität zwischen kritischer Rezeption und geschlechtertheoretischer Reflexion. Hrsg. von UraniaMilevski, Paul Reszke und Felix Woitkowski. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 79) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2018. S. 151–176.

(Nicht) So tun, als sei die Welt bestens eingerichtet. Karen Duves Taxi als intermediales Archivierungsprojekt. In: Fräuleinwunder literarisch 2.0. Hrsg. von Christiane Caemmerer, Walter Delabar, Helga Meise. (= Inter-Lit Bd. 15) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2017. S. 123–139.

Pulp-Fiction am Gardasee? Bodo Kirchhoffs Schundroman zwischen Film und filmischem Erzählen. In: Der Gardasee und die Deutschen: Sprache, Literatur und Kultur. Hrsg. von Nikola Roßbach und Lucia Mor. (= MeLis Bd. 22) Frankfurt am Main: Peter Lang, 2017. S. 123–144.

Zwischen Lust und Unlust, Wahrheit nackt zu präsentieren. Novellentheoretische Zugänge zu Helmut Kraussers Erzählungen Schmerznovelle und Kartongeschichte. In: Was wir lesen sollen. Kanon und literarische Wertung am Beginn des 21. Jahrhunderts. Hrsg. von Stefan Neuhaus und Uta Schaffers. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 74) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2016. S. 435–452.

Körper-Raum zwischen Materialität und Metaphorik – Eine erzähltheoretische Vermessung am Beispiel Libuše Moníkovás Eine Schädigung (1981). In: Neue Muster, Alte Maschen? Neue Perspektiven auf die Verschränkungen von Raum und Geschlecht. Hrsg. von Sonja Lehmann, Karina Müller-Wienbergen und Julia-Elena Thiel. (= Dynamiken von Raum und Geschlecht Bd. 2) Bielefeld: Transcript, 2015. S. 133–153.

Vom Nutzen einer Wissenschaft, die im Text Stimmen zu hören vermag und sie zu verstehen sucht. In: Literatur verstehen – wozu eigentlich? 55 Antworten. Hrsg. von Nikola Roßbach. Hamburg: IGEL, 2014. S. 219–226.

Männlicher Blick und weibliche Entortung? Heinrich von Kleists Die Marquise von O…(1808) und Inka Pareis Die Schattenboxerin (1999). In: Verorten – Verhandeln – Verkörpern. Interdisziplinäre Analysen zu Raum und Geschlecht. Hrsg. von Silke Förschler, Rebekka Habermas und Nikola Roßbach. (= Dynamiken von Raum und Geschlecht Bd. 1) Bielefeld: Transcript, 2014. S. 249–274

Vergewaltigung und Vergeltung: Mord als gewaltsame Genese des weiblichen Subjektes. In: Mörderinnen. Künstlerische und mediale Inszenierungen weiblicher Verbrechen. Hrsg. von Hyunseon Lee und Isabel Queipo. Bielefeld: Transcript, 2013. S. 135–160.

Die Herrin des Blicks. Strategien der Repräsentation von Raum und Geschlecht in Jelineks und Hanekes Die Klavierspielerin. In: Ultima Ratio? Räume und Zeiten der Gewalt. Hrsg. von Gerhard Scholz und Veronika Schuchter. (= Film – Medium – Diskurs Bd. 49) Würzburg: Königshausen & Neumann, 2013. S. 75–90.

Aktuelle Forschungsprojekte

Triviale Dissonanzen. Populärkultur zwischen Affirmation und Subversion. (Worlds of Contradiction-Lab mit Julia Brühne, Hauke Kuhlmann)

Argumentationspraxis in der Literaturwissenschaft

Research Fellow im DFG-Projekt »Herstellen von Plausibilität in literaturwissenschaftlichen Interpretationen« (Prof. Dr. Simone Winko, Georg-August-Universität Göttingen)