Startseite

Aktuelles

Forscherin der Universität an Klimabericht beteiligt

Professorin Veronika Eyring von der Universität Bremen und dem DLR ist an dem am 9.8.2021 vorgestellten Sachstandbericht des Weltklimarates IPCC beteiligt. Die Klimawissenschaftlerin ist koordinierende Leitautorin des Kapitels „Menschlicher Einfluss auf das Klimasystem“.

Eine Erkenntnis, die nicht überraschend aber dennoch gravierend ist: Der Mensch ist hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und den beobachteten Klimawandel. Neu gewonnene Daten und verbesserte Modellsimulationen belegen dies noch deutlicher als zuvor, wie der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) in seinem neuen Bericht hervorhebt. Am 9. August 2021 wurde der erste Band des Sechsten IPCC-Sachstandsberichts veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um den Bericht der Arbeitsgruppe I, die den  Forschungsstand der naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels zusammenfasst. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) waren an dem Bericht als Autor:innen beteiligt.

„Der menschliche Einfluss ist nicht nur der wesentliche Treiber für die Erwärmung des Klimasystems, sondern auch für die Zunahme von Wetter- und Klimaextremen. Die Häufigkeit und die Intensität etwa von Starkregen-Ereignissen oder Hitzewellen steigen durch den Klimawandel an“, erklärt Prof. Dr. Veronika Eyring vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre und der Universität Bremen. Sie ist koordinierende Leitautorin des Kapitels „Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem“ im aktuellen IPCC-Sachstandsbericht, das auch die Bewertung der Klimamodelle mit Beobachtungsdaten enthält.

Klimaänderungen in der Atmosphäre, den Ozeanen und Eisgebieten erreichen immer neue Höchststände und verändern sich mit Geschwindigkeiten, wie sie seit Jahrhunderten bis vielen Jahrtausenden nicht beobachtet worden sind. „Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist bis zum Jahr 2019 bereits auf insgesamt 410 ppm (parts per million) angestiegen, auf eine Million Moleküle in trockener Luft kommen also 410 Moleküle Kohlenstoffdioxid – das ist beispiellos seit mindestens zwei Millionen Jahren“, gibt Eyring zu Bedenken.

Klimafolgen für Europa

Für Europa bedeutet der Klimawandel, es wird generell wärmer und das Risiko von Starkniederschlägen steigt in vielen Regionen – es regnet seltener, dafür heftiger. Welche verheerenden Auswirkungen das haben kann, zeigte sich zuletzt im Juli bei der Flutkatastrophe in Westdeutschland. Solche Extremereignisse werden zunehmen, insbesondere wenn die globale Erwärmung 1,5 Grad Celsius übersteigt.

Der Bericht legt außerdem dar, dass die Temperaturen in allen europäischen Regionen weiter ansteigen und den Durchschnittswert der globalen Temperaturveränderung übertreffen werden.

Auswertung der Simulationen

Um die Ergebnisse von Klimamodell-Simulationen darzustellen, wurde in einigen Kapiteln des IPCC-Berichts das ESMValTool (Earth System Model Evaluation Tool) verwendet, das das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre gemeinsam mit mehr als 70 internationalen Forschungseinrichtungen federführend entwickelt. Das Computerprogramm erlaubt eine umfangreiche Bewertung der Klima- und Erdsystemmodelle im Vergleich mit Beobachtungsdaten. Klimamodelle sind auf naturwissenschaftlichen Grundlagen basierende Computerprogramme, die das physikalische Klimasystem der Erde simulieren. Erdsystemmodelle berücksichtigen zusätzlich zum Klima chemische und biologische Prozesse. Mithilfe des ESMValTools können die Ergebnisse nachvollziehbar und reproduzierbar dargestellt werden.

Mithilfe des ESMValTools wurden unterstützend für den Bericht die Simulationen der neuesten Generation globaler Klimamodelle ausgewertet, die im Rahmen des „Coupled Model Intercomparison Projects Phase 6“ (CMIP6) des Weltklimaforschungsprogramms koordiniert werden. „Wir konnten zeigen, dass sich die simulierten klimatologischen Mitteln für viele großskalige Klimavariablen gegenüber vorherigen Modellgenerationen verbessert haben,“ sagt Eyring, die das CMIP6-Projekt von 2014 bis 2020 leitete. Die Datenprodukte von CMIP6 stellen neben Beobachtungsdaten eine wichtige Quelle für Klimainformationen im IPCC-Bericht dar.

Eyring wurde Anfang dieses Jahres mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2021 ausgezeichnet, weil sie maßgeblich dazu beigetragen hat, das Verständnis sowie die Genauigkeit von Klimavorhersagen durch prozessorientierte Modellierung und Modellevaluierung zu verbessern. Im Sclwerpunkt forscht die DLR-Wissenschaftlerin zu Erdsystemmodellierung und Modellbewertung mit Beobachtungsdaten, einschließlich der Entwicklung und Anwendung von Methoden der künstlichen Intelligenz für belastbare Klimavorhersagen und Technologiefolgenabschätzungen.

Klimaerwärmung: Verursacher Mensch

Es ist eindeutig: Der menschliche Einfluss hat die Atmosphäre, Ozeane und Landflächen erwärmt. Weitreichende und schnelle Veränderungen in Atmosphäre, Ozean, Land und Biosphäre sind eingetreten. Die Beobachtungsdaten und verbesserten Modellberechnungen des neuen Sachstandsberichts bestätigen das nochmals eindeutig.

Wie weit der Klimawandel bereits fortgeschritten ist, offenbaren neue Erkenntnisse aus der Arktis. Im Gegensatz zu den früheren IPCC-Berichten ist nun deutlich, dass es zum Ende mancher Sommer in Zukunft voraussichtlich so gut wie kein Meereis geben wird. Die globale Oberflächentemperatur hat sich inzwischen um etwa 1,09 Grad Celsius (2011-2020) im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten (1850-1900) erwärmt. Jedes der vergangenen vier Jahrzehnte war wiederum wärmer als jedes vorangegangene Jahrzehnt seit 1850. Seit 1970 hat sich die global gemittelte Oberflächentemperatur noch schneller erhöht – diese jüngste Rate der Erwärmung ist beispiellos seit mindestens 2.000 Jahren.

„Viele Veränderungen im Klimasystem werden in unmittelbarem Zusammenhang mit der zunehmenden globalen Erwärmung größer. Es geht nun darum, die Treibhausgas-Emissionen sofort, schnell und drastisch zu reduzieren. Ansonsten wird die Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitraum unerreichbar sein“, ergänzt Eyring. In allen fünf Szenarien des Berichts wird die globale Erwärmung in den nächsten 20 Jahren diese Marke mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent überschreiten.

„Seit mehr als 30 Jahren veröffentlicht der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) als Einrichtung der UN seine Sachstandsberichte zum Zustand des globalen Klimas. Die Fakten aus den anerkannten Veröffentlichungen bieten eine Basis für wissenschaftsfundierte Handlungsalternativen politischer Entscheidungsträger. Das DLR trägt mit seinen Möglichkeiten in der weltraumgestützten Erdbeobachtung und dem Einsatz von Forschungsflugzeugen aktiv zum Entstehen einer umfassenden Datenbasis bei,“ erläutert Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR, „Mehr denn je benötigen wir die Auswertung von Klimadaten, um die Folgen des menschlichen Einflusses auf das Klima zu analysieren. Die Synergien der Forschungsbereiche des DLR ermöglichen uns, Technologien für eine klimaverträgliche Mobilität zu entwickeln. Dazu gehören nachhaltige Verkehrskonzepte ebenso wie auch die Erforschung neuer Energieträger auf regenerativer Basis.“

Bedeutung der IPCC-Klimaberichte

Der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist eine Einrichtung der Vereinten Nationen (UN). In regelmäßigen Abständen beauftragt er führende Fachleute den Wissensstand zur Klimaforschung zusammenzutragen und in Berichten aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten. Die IPCC-Sachstandsberichte bieten eine Basis für wissenschaftsbasierte Entscheidungen, ohne politische Handlungsempfehlungen zu geben. In der internationalen Politik haben sie einen hohen Stellenwert und sind unter anderem für die Weltklimakonferenzen wichtig. Denn die Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, SPM) der Berichte werden von den IPCC-Mitgliedsländern auf der Verabschiedungssitzung diskutiert. Die beteiligten Regierungen können dazu Formulierungen vorschlagen – die Autorinnen und Autoren überprüfen dann, ob diese mit den Aussagen im zugrundeliegenden Bericht übereinstimmen. Mit ihrer Zustimmung zur Veröffentlichung stehen die Mitgliedsregierungen hinter den Aussagen und erkennen an, dass diese gelten.

Veröffentlicht wurde nun der erste von insgesamt drei Bänden des Sechsten Sachstandsberichts, welcher sich mit den naturwissenschaftlichen Ursachen des Klimawandels befasst. Mehr als 230 Autorinnen und Autoren aus 66 Ländern haben in der Arbeitsgruppe I gemeinsam über 14.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Klimaforschung bewertet und zusammengefasst.

Nationale Anlaufstellen

Die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle wurde 1998 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) am DLR Projektträger eingerichtet. Sie unterstützt diese und fungiert als Ansprechpartnerin für Regierung, Wissenschaft und Öffentlichkeit zum Weltklimarat. Die Koordinierungsstelle fördert den Wissenstransfer zwischen Klimaforschung und Klimapolitik und stellt mit Partnern deutsche Übersetzungen der wichtigsten IPCC-Publikationen zur Verfügung. Fachleute des DLR Projektträgers begutachten regelmäßig Entwürfe von IPCC-Berichten.

Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK)  bündelt die wesentlichen Akteure der nationalen Klimaforschung und Klimafolgenforschung, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, klimatische Veränderungen zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten der Vermeidung und Anpassung aufzuzeigen. Zu den Berichten des Weltklimarats stellt das DKK zusammenfassende Informationen und weiterführende Erklärungen zur Verfügung. Prof. Dr. Veronika Eyring und zwei weitere Autoren des aktuellen Weltklimaberichts sprechen auf der DKK-Website kurz und verständlich über die neuen Erkenntnisse und erklären die Klimasimulationen des IPCC-Berichts.

Weitere Informationen:

https://www.ipcc.ch/

https://klimasimulationen.de/weltklimarat

https://klimasimulationen.de/index.html
www.uni-bremen.de

 

Fragen beantworteten:

Prof. Dr. Veronika Eyring
Fachbereich Physik/Elektrotechnik
Universität Bremen
Institut für Physik der Atmosphäre, Oberpfaffenhofen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
E-Mail: veronika.eyringprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politikbeziehungen und Kommunikation
Tel: +49  8153 28-2251
E-Mail: Bernadette.Jungprotect me ?!DLRprotect me ?!.de

 

Ausgedörrter Acker
Der Mensch ist hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und den beobachteten Klimawandel. Neu gewonnene Daten und verbesserte Modellsimulationen belegen dies noch deutlicher als zuvor, wie der Weltklimarat in seinem neuen Bericht hervorhebt.

Veranstaltungen

06. Jan.
Mittagskonzert: „Befreiung naht!“ – Eigene Kompositionen und Texte zum CD-Release
Theatersaal der Universität
12:30 Uhr 12:55 Uhr
Mehr
07. Jan.
Rahel Fischbach (William & Mary), "Making Sense of Violence in the Qur'an: A Hermeneutic-Aesthetic Approach"
UNICOM, InIIS 7.2210
12:00 Uhr 13:30 Uhr
Mehr
08. Jan.
The Martian Mindset: A Scarcity-Driven Engineering Paradigm
ZARM Universität Bremen - Am Fallturm, 2 - Raum 1730
14:00 Uhr 15:00 Uhr
Mehr
08. Jan.
Gereon Niedner-Schatteburg (Univrsität Kaiserslautern)
Hörsaal H3, Geb. NW1, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen
16:00 Uhr 17:00 Uhr
Mehr
08. Jan.
Alles, nur kein Fisch - Wirbeltierfunde aus Cadzand
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
09.05. Jan. Juni
YUFE Ideas Lab Incubation Program
Blended: Online / Madrid
Ganztags
Mehr
09. Jan.
Aus den Akten auf die Bühne - Karrieren in Bremen nach 1945 - Kurt A. Becher – Käthe Popall – Alfred Ries
Theater am Leibnizplatz
19:30 Uhr 22:00 Uhr
Mehr
11. Jan.
LiteraTour Nord: Lesereise 2025/26 – Katerina Poladjan
Theater Bremen, Goetheplatz 1-3
20:00 Uhr 21:30 Uhr
Mehr
12. Jan.
MindTalks - Mind reading with brain scanners: Fact or fction?
Cognium, Hochschulring 18
16:15 Uhr 17:30 Uhr
Mehr
13. Jan.
Universität im Gespräch
GW2, B3009
10:00 Uhr 12:00 Uhr
Mehr
13. Jan.
Mittagskonzert: Vier Hände, viele Klangwelten
Theatersaal der Universität
12:30 Uhr 12:55 Uhr
Mehr
13. Jan.
Benjamin Goossen (Boston) | Mennonites and Lebensraum. Situating a Christian Denomination in Hitler‘s Empire
Online
18:00 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
14. Jan.
Vortrag | Ringvorlesung Gefährdete Demokratie | WOC & Profs gegen Rechts Rahel Jaeggi (Berlin): Regressive Demokratie – Regressive Moderne
Rotunde
18:15 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
14. Jan.
Profs gegen Rechts / Prof. Dr. Rahel Jaeggi (Humboldt Universität zu Berlin): Regressive Demokratie – Regressive Moderne
Rotunde/Cartesium
18:15 Uhr 19:45 Uhr
Mehr
15. Jan.
Migrantische Arbeitskämpfe und Machtressourcen in der Fleischindustrie
Forum am Domshof
16:00 Uhr 18:00 Uhr
Mehr
19. Jan.
MindTalks - Gaining insight into complex, naturalistic brain activity through functional magnetic resonance imaging
Cognium, Hochschulring 18
16:15 Uhr 17:30 Uhr
Mehr
19. Jan.
Heidi Hein-Kircher (Herne/Bochum) | Die Sittenreformbewegung in Polen als Teil einer europäischen Lebensreformbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
IW3 0330
18:00 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
20. Jan.
Mittagskonzert: Alle Wege führen zum Tango
Theatersaal der Universität
12:30 Uhr 12:55 Uhr
Mehr
20. Jan.
studio Vortrag: Regine Heß (München) "Wer wohnt wo auf großen Ausstellungen? Ungleiche (Wohn-)Modelle zeigen"
18:00 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
21. Jan.
Vortrag und Buchdiskussion | WOC Agora #12 Florian Sprenger (Bochum): Ich-Sagen. Genealogie der Situiertheit
Cartesium Rotunde U Bremen
18:15 Uhr 19:45 Uhr
Mehr
21. Jan.
Aus den Akten auf die Bühne - Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben. "Lästige Ausländer" in der Weimarer Republik
Theater am Leibnizplatz
19:30 Uhr 22:00 Uhr
Mehr
22. Jan.
SALON TIER Vortrag: Elisabeth Luggauer (Stadtanthropologin, Humboldt-Universität zu Berlin) Multispezies-Konvivialitäten: Wie Straßenhunde Stadt (mit)gestalten
18:00 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
23. Jan.
YUFE R&R Webinar Series: Work Well-Being in Academia
Online
10:00 Uhr 12:00 Uhr
Mehr
25. Jan.
LiteraTour Nord: Lesereise 2025/26 – Annett Gröschner
Theater Bremen, Goetheplatz 1-3
20:00 Uhr 21:30 Uhr
Mehr
26. Jan.
MindTalks - Catching cognition in the act - New ways to track naturalistic cognitive processing across species
Cognium, Hochschulring 18
16:15 Uhr 17:30 Uhr
Mehr
26. Jan.
Seth Bernstein (Gainesville) | Big Brother Where Art Thou? Police Intelligence and Artificial Intelligence in Soviet Secret Police Archives
Online
18:00 Uhr 20:00 Uhr
Mehr
27. Jan.
Mittagskonzert: Dos a Cu4tro: "Solo Solare" – Ein Portraitkonzert
Theatersaal der Universität
12:30 Uhr 12:55 Uhr
Mehr
27. Jan.
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Kleiner Hörsaal der Keksdose, HS 1010
16:00 Uhr 18:00 Uhr
Mehr
28. Jan.
Das Goldene Plietsch 2026
Forum am Domshof
16:30 Uhr Offenes Ende
Mehr
01. Feb.
„In das Unbekannte“ – Semesterabschlusskonzert von Orchester und Chor der Universität Bremen
Theatersaal der Universität
17:00 Uhr 19:00 Uhr
Mehr
12. Feb.
Der Bengal-Fächer – eine gewaltige Unterwasserlandschaft
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
12. Feb.
Aus den Akten auf die Bühne - "Im Lager hat man auch mich zum Verbrecher gemacht" - Margarete Ries: Vom "asozialen" Häftling in Ravensbrück zum Kapo in Auschwitz
Theater am Leibnizplatz
19:30 Uhr 22:00 Uhr
Mehr
17. Feb.
LabTour: Innovativ produzieren – automatisiert, smart und energieeffizient
BIK - Institut für integrierte Produktentwicklung an der Universität Bremen, Badgasteiner Str. 1, 28359 Bremen
17:00 Uhr 19:00 Uhr
Mehr
18.20. Feb.
Forschung – Haltung – Aktivismus? Inklusionsforschung zwischen Bildungsutopie und Systemkonformität
Universität Bremen
Ganztags
Mehr
24. Feb.
Bremer Ocean Day
Campus Uni Bremen, Hörsaalgebäude (Keksdose)
09:30 Uhr 12:30 Uhr
Mehr
24. Feb.
Info-Veranstaltung zum Übergang vom Bachelor (Lehramt) in den Master of Education
Zoom
13:00 Uhr 14:00 Uhr
Mehr
24. Feb.
Aus den Akten auf die Bühne - Karrieren in Bremen nach 1945 - Kurt A. Becher – Käthe Popall – Alfred Ries
Theater am Leibnizplatz
19:00 Uhr 21:30 Uhr
Mehr
25.27. Feb.
International Conference on Dynamics in Logistics (LDIC 2026)
Mehrzweckhochhaus (MZH), Bibliothekstraße 5, 28359 Bremen
Ganztags
Mehr
02. März
Aus den Akten auf die Bühne - Reichsführers gehorsamster Becher: Vom SS-Standartenführer zum Millionär
Theater am Leibnizplatz
19:00 Uhr 21:30 Uhr
Mehr
03. März
Aus den Akten auf die Bühne – Menschen auf der Flucht - Anna Seghers "Transit"
Falstaff im Theater am Leibnizplatz
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
05. März
Nahrung für die Dinos - Die Pflanzenwelt des Mesozoikums
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
09. Apr.
Prof. Dr. Matthias Bartelmann (Universität Heidelberg): Universalität kosmischer Strukturen
Hörsaal H3, Geb. NW1, Otto-Hahn-Allee 1, 28359 Bremen
16:00 Uhr 17:00 Uhr
Mehr
09. Apr.
Mikrofossilien zwischen Klippen und Mikroskop - Eine Forschungsreise an die Jurassic Coast von Dorset
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
27. Apr.
Info-Veranstaltung: Lehramt studieren an der Uni Bremen
Zoom
15:30 Uhr 17:00 Uhr
Mehr
07. Mai
Mikroben, Zucker und das Klima: eine unsichtbare Verbindung im Ozean
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
11. Mai
Miteinander reden, miteinander handeln: Wie Begegnung Polarisierung abbauen kann
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
11. Juni
Jurassic Coast – Englands Fenster in die Erdgeschichte
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
13. Juni
OPEN CAMPUS
Campus der Universität Bremen
Ganztags
Mehr
13. Juni
Open Campus der Universität Bremen
Ganztags
Mehr
15. Juni
Gesellschaftliche Unterschiede: Warum wir uns voneinander untrscheiden und warum das (manchmal) wichtig ist
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
22.26. Juni
Sommerakademie
Universität Bremen
Ganztags
Mehr
22. Juni
Info-Veranstaltung: Lehramt studieren an der Uni Bremen
Zoom
15:30 Uhr 17:00 Uhr
Mehr
24. Juni
Info-Tag für Studieninteressierte 2026
Campus der Uni Bremen
08:30 Uhr 16:00 Uhr
Mehr
17. Aug.
Bernsteine: Zeitkapseln der Evolution
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
03. Sept.
Warum wir wählen, was wir wählen: Unser Wahlverhalten in unsicheren Zeiten
VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus11, 27749 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
14. Sept.
Von Lügenpresse und abgehobenen Eliten: Über das Vertrauen in den Journalismus und die Demokratie
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
17. Sept.
Extrablatt! – Geo-News der letzten Jahre
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
05. Okt.
Wahlmanipulation im digitalen Zeitalter: Wo liegen die Gefahren?
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
08. Okt.
Thüringer Geo-Highlights
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
02. Nov.
Wölfe in Niedersachsen
Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst
19:30 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
05. Nov.
Bornholm - eine geologische Perle in der Ostsee
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
10. Dez.
Weihnachtsfeier des Arbeitskreises – Ein Abend der Entdeckungen
Marum I Raum 0180
19:20 Uhr 21:00 Uhr
Mehr
Alle Veranstaltungen

Studium

Studierende gehen am Gebäude MZH entlang. Ein junger Mann und eine junge Frau im Vordergrund lächeln in die Kamera

An der Universität Bremen studieren.

Ob der Campus der kurzen Wege, das vielseitige Studienangebot oder die grüne Fahrradstadt – ein Studium an der Universität Bremen hat viel zu bieten.

An der Universität Bremen kann aus einem vielfältigen Studienangebot gewählt werden:

  • mehr als 100 Bachelor- und Masterstudiengänge
  • das juristische Staatsexamen
  • internationale und weiterbildende Studienangebote

Profil

Die Uni Bremen zählt zu den mittelgroßen Hochschulen Deutschlands. In ihrem Leitbild legt sie insbesondere Wert auf:

Studienberatung

Für Informationen rund ums Studium gibt es folgende Anlaufstellen:

Bewerbung

Umfassende und detaillierte Informationen zur Bewerbung und Einschreibung stellen wir für folgende Bereiche zur Verfügung:

Rund um die Forschung

Reagenzgläser mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten.

Drittmittelstark

Eine besondere Stärke der Universität Bremen ist der große Erfolg bei der Einwerbung von Drittmitteln, sowohl in der Einzel- als auch in der Verbundforschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist dabei der größte Drittmittelgeber: Neben dem Exzellenzcluster MARUM ist die Universität Bremen aktuell an sieben Sonderforschungsbereichen beteiligt, sowie an mehreren Forschergruppen und Schwerpunktprogrammen.

Zwei Personen bei der gemeinsamen Arbeit im Labor.

Talente strategisch fördern

Gezielte Nachwuchsförderung, das Heben von Potentialen und frühe Selbständigkeit sind Leitziele der Universität Bremen. In sechs DFG-Graduiertenkollegs, zahlreichen Nachwuchsgruppen und durch Doktoranden- programme in Kooperation u.a. mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen fördern wir unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Zwei Lehrende arbeiten vor Zuhörern an einem Flipchart.

Praxis und Weiterbildung

Die Universität Bremen ist ein Ort des lebenslangen Lernens. Mit unseren Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung ermöglichen wir es Ihnen, Wissen auf dem aktuellen Stand der Forschung zu erwerben. Entdecken Sie das breite Spektrum unserer Angebote und profitieren Sie von der Verbindung aus praxisorientiertem Lernen und Innovation.

Facetten der Universität Bremen

Diversität

Die Vielfalt unserer Studierenden und Mitarbeitenden ist zugleich Rahmen als auch Voraussetzung für eine hohe Qualität in Forschung und Lehre. Als Querschnittsthema und zentrales Profilmerkmal berücksichtigen wir Diversität in Lehr- und Lernformen, in der Struktur von Studienprogrammen sowie in den Inhalten von Forschung und Lehre. Auch für die Zusammensetzung von Teams und die Gestaltung von Beratungsangeboten ist uns eine Diversitätsorientierung und die Erhöhung von Chancengleichheit wichtig.

International

Internationalität ist ein strategisches Profilmerkmal der Universität Bremen. Als internationale Universität verstehen wir Internationalisierung als einen sich in alle Bereiche der Universität erstreckenden Prozess – ob in Forschung, Studium oder Verwaltung. Menschen aus mehr als 100 Nationen bereichern das Campusleben. Weltweit sind wir vernetzt und arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern an wissenschaftlichen Erfolgen und globalen Herausforderungen.

Nachhaltigkeit

Die Universität Bremen setzt sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung ein. In den Bereichen Forschung, Lehre, Betrieb, Governance und Transfer gibt es zahlreiche Strukturen und Projekte, die die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstützten. Hierzu zählen das ausgezeichnete Umweltmanagement (nach EMAS), die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit sowie mehrere Forschungseinrichtungen mit Nachhaltigkeitsbezug.

Kennen Sie schon...?

Auf dem Campus gibt es viel zu entdecken. Was verbirgt sich hinter den vielen Türen? Die Redaktion des Onlinemagazins up2date. der Universität Bremen hat für Neugierige angeklopft. Willkommen zur etwas anderen Campusführung.

Ein Mann vor einem Greenscreen blickt in die Kamera.

Kennen Sie schon... das ZMML?

Lernplattform, Testcenter, Online-Lehrveranstaltungen, Hörsäle mit Opencast-Technologie, Filmstudio und vieles mehr: Wo auch immer auf dem Bremer Campus digitale Lehre sichtbar wird, steckt in der Regel das ZMML dahinter. 

Mit einer Bürste geht eine behandschuhte Hand durch die Falz des Buches.

Kennen Sie schon… die Restaurierungswerkstatt der SuUB?

Zwischen Pinsel, Keilkissen und Kautschuk – die Restaurierungswerkstatt rettet historische Bücher vor dem Verfall. Willkommen zur etwas anderen Campusführung. 

  • Zur Seite von: aaq Akkreditierung
  • Zur Seite von: Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbands
  • Zur Seite von: EMAS Zertifizierung für geprüftes Umweltmanagement
  • Zur Seite von: Zertifikat audit familiengerechte hochschule
  • Zur Seite von: Logo Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ der HRK
  • Zur Seite von: Logo Audit "Vielfalt gestalten" des Stifterverbandes
  • Zur Seite von: CHE Ranking
  • Zur Seite von: Siegel Gründungsradar des Stifterverbandes
  • Zur Seite von: Logo des HR Excellence in Research Award