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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Germanistik Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed.

Master of Education (M.Ed.) 2.0

Masterstudiengänge "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen" (im Anschluss an die Lehramtsoption im BA 2.0 Germanistik/Deutsch) sowie "Lehramt an Grundschulen" bzw. "Lehrämter inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Grundschule" (im Anschluss an den BA Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich)

Vgl. die entsprechenden Studienverlaufspläne unter
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/med2/verlauf.aspx

FD3 Planung und Reflexion schulischer Praxis im Fach Deutsch Pflichtmodul Gy/OS ECTS: 3

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: sekrdd@uni-bremen.de

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD3.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-FD3-1Planung und Analyse von Deutschunterricht - Begleitveranstaltung zum Praxissemester (a)
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD3-2Planung und Analyse von Deutschunterricht - Begleitveranstaltung zum Praxissemester (b)
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD3-3Planung und Analyse von Deutschunterricht - Begleitveranstaltung zum Praxissemester (c)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-M79-FD3-4Planung und Analyse von Deutschunterricht - Begleitveranstaltung zum Praxissemester (d)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mo 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Maren Güber (LIS)
10-M79-FD3-5Planung und Analyse von Deutschunterricht - Begleitveranstaltung zum Praxissemester (e)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 15:30 - 18:30 (2 SWS)
Britta Egdmann (LIS)

A13 Literaturwissenschaft: Projekt: 'Gegenwartsliteratur' Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: talthaus@uni-bremen.de

Das Modul "A13 Literaturwissenschaft: Projekt 'Gegenwartsliteratur' " findet regelmaessig im Sommersemester statt; es besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer kleinen Hausarbeit oder muendlichen Pruefung im Zusammenhang mit einer der beiden Veranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A13.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A13-01Gegenwart der Literatur

Seminar

Einzeltermine:
Fr 04.06.21 10:00 - 11:30
Fr 11.06.21 10:00 - 11:30
Fr 11.06.21 12:15 - 13:45
Fr 18.06.21 10:00 - 11:30
Fr 18.06.21 12:15 - 13:45
Fr 25.06.21 10:00 - 11:30
Fr 25.06.21 12:15 - 13:45
Fr 02.07.21 10:00 - 11:30
Fr 02.07.21 12:15 - 13:45
Fr 09.07.21 10:00 - 11:30
Fr 09.07.21 12:15 - 13:45
Fr 16.07.21 10:00 - 11:30
Fr 16.07.21 12:15 - 13:45
Dr. Jan Gerstner
10-79-4-A13-02Climate fiction
digital (Mischung synchroner und asynchroner Elemente)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 (2 SWS)

Dass die problematische Entwicklung des Weltklimas spätestens seit der Jahrtausendwende immer stärker als gesellschaftlich relevantes Problem erkannt wurde, schlägt sich auch in der Literatur nieder. Klimawandel und Klimakrise werden auch jenseits traditionell dafür zuständiger Genres wie Science-fiction oder Dystopie immer häufiger zum Thema literarischer Texte. Für dieses breite und durchaus heterogene Textfeld ist mittlerweile der Begriff Climate fiction in Stellung gebracht worden. Damit verbunden ist auch das emphatische Selbstverständnis der Texte als engagierte Literatur, die die Probleme ihrer Zeit reflektiert und zu gesellschaftlicher Aktion aufrufen möchte. Dabei geht es auch um die Möglichkeiten der literarischen Vermittlung wissenschaftlichen Wissens. Die Climate fiction bietet daher Anknüpfungspunkte für ein breites Spektrum unterschiedlicher Forschungsfragen, die in diesem Seminar angegangen werden können, z.B.: Was zeichnet ein Genre aus? Wie entsteht ein neues Genre? Welche Bedeutung kommt hierbei der literarischen Tradition zu? Wie verhält sich Literatur zu (natur)wissenschaftlichen Diskursen? Was ist engagierte Literatur? Was sind ihre Möglichkeiten und Grenzen?

Das Seminar startet am Donnerstag, den 20.05.2021 und findet digital statt, wobei synchrone und asynchrone Elemente verbunden werden. Der Seminarplan und eine Übersicht der behandelten Texte werden Anfang Mai in stud.ip bekanntgegeben.

Die Modulprüfung für das Modul A13 kann im Rahmen dieses Seminars in Form einer mündlichen Prüfung oder einer kleinen Hausarbeit (10-15 Seiten) abgelegt werden.

Christian Schienke, M.A.
10-79-4-A13-03Simulation und Literatur

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45

Seminarkommentar: Literatur und Simulation

Simulation ist zu einem geflügelten Wort geworden. Mittlerweile kann man die Realität in wesentlichen Hinsichten simulieren, das wissen wir aus Informatik und künstlicher Intelligenz. Doch was hat die erzählende Literatur in ihrer Bestimmtheit als Fiktion damit zu tun? Im Projekt soll es daher zunächst darum gehen, was Simulation im Kontext fiktionalen Erzählens überhaupt bedeuten kann. Heißt es, dass auf der Ebene der erzählten Welt, des Plots, die digitale Simulation des Cyberspace, wie in der Neuromancer-Trilogie von William Gibson, zum Schauplatz des Erzählens gemacht wird? Oder tritt das Als-ob der literarischen Fiktion in ein Konkurrenzverhältnis zum Als-ob der virtuellen Simulation, sodass der literarische Text, der eine mögliche Welt entwirft, als Analogie zur nur perfekteren Simulation von Realität im WorldWideWeb zu verstehen wäre? Ausgehend von diesen Fragestellungen wollen wir uns im Kurs mit Texten der deutschen Gegenwartsliteratur auseinandersetzen, die in unterschiedlicher Weise auf die mit der digitalen Simulation verbundene Komplexität antworten. Es geht dabei vor allem um Phänomene wie Echtzeit, Mehrfachkodierung und rückläufige Kausalität (Rekursion), die für die Welt des Digitalen prägend sind und ihrerseits von der Literatur verarbeitet werden. Neben der Arbeit mit Texten von Alban Nikolai Herbst, Bodo Morshäuser, Reinhard Jirgl u.a. sollen auch wichtige Theoretiker der Simulation wie Paul Virilio, Jean Baudrillard und Vílem Flusser zu Wort kommen. Leitend für die gemeinsame Arbeit soll dabei die These Baudrillards sein, dass wir in einem Zeitalter der Simulation leben, in dem simulative Modelle von Realität darüber bestimmen, was wirklich ist und was nicht. Das Projekt wendet sich vor allem an Studierende, die bereit sind, sich mit einem Thema zu beschäftigen, zu dem noch nicht viel geforscht worden ist.
Ein Seminarplan + Literaturliste wird vor Beginn des Seminars auf StudIP bereitgestellt.

Dr. André Steiner (LB)
10-79-4-A13-04Migrationsliteratur, Autorenpoetiken

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SH D1020 (2 SWS)

In diesem Seminar werden wir uns mit Texten von Autorinnen und Autoren beschäftigen, die einen sogenannten „Migrationshintergrund“ haben. In unseren Untersuchungen wird es auch darum gehen, wie sich in ihren Inhalten Flucht, Migration und Fremdheitserfahrungen widerspiegeln, vor allem aber darum, wie „Fremdes“, „Anderes“, Interkulturalität in die Poetik dieser Texte, ihre Formen und ihre Sprache eingegangen sind. Eine zentrale Bedeutung soll Autorinnen und Autoren nicht-deutscher Herkunftssprache zukommen, die den Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung erhielten, etwa Aras Ören, Rafik Schami, Emine Sevgi Özdamar, Said, Sasa Stanisíc, Abbas Khider, Feridun Zaimoglu. In diesem Zusammenhang werden wir auch den Preis selbst und seine Geschichte diskutieren. Zur Theoriediskussion soll „Die Verortung der Kultur“ von Homi K. Bhabha herangezogen werden.

Dr. Bärbel Kühn (LB)

A14 Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich biskup@uni-bremen.de

Das Wahlpflichtmodul Literatur des Mittelalters und der Fruehen Neuzeit vertieft das literaturgeschichtliche Studium im Bereich der vormodernen Literatur (8. – 16. Jahrhundert) und ihrer Rezeption. Es wird regelmaessig im Winter- und im Sommersemester angeboten.
Das Modul besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A14.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A14-1Literarische Welten gestern und heute
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-A2-1Der Fuchs geht um in Europa – mittelalterliche Fuchsepen
[online, mit synchronen und asynchronen Anteilen]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel

A16 Deutsche Literaturwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: adunker@uni-bremen.de

Die Lehrveranstaltungen, typischer Weise Seminare, entstammen dem Spezialisie-
rungsbereich „Neuere deutsche Literatur und Ästhetik“ des Master Germanistik.
Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A16.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-B1-1Disability Studies und Literatur(wissenschaft)
digital synchron

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Disability Studies und Literatur(-wissenschaft)
Nach den Gender und den Postcolonial Studies hat sich die Literaturwissenschaft im deutschen Sprachraum in jüngster Zeit auch den Disability Studies zugewandt. Dabei geht es nicht um eine Stoff- und Motivgeschichte der Behinderung, sondern um ‚disability‘ als „another culture-bound, physically justified difference to consider along with race, gender, class, ethnicity and sexuality“ (Rosemarie Garland-Thompson: Extraordinary Bodies. New York 1997). Behinderung, so die These, wird auf eine konstruierte Norm bezogen und als Abweichung von dieser verstanden, wobei Abweichung mit Defizienz gleichgesetzt wird. Dabei ist auch zu fragen, in welcher Hinsicht literarische Texte, die – häufig als monströs entworfene – ‚behinderte‘ Figuren beinhalten, auch in ästhetischer Hinsicht das Verhältnis von Norm und Abweichung reflektieren und in welchem Verhältnis das zueinander steht.
Die literarischen Beispiele sollen vorwiegend aus der deutschsprachigen Literatur bezogen werden. Kandidaten für entsprechende Analysen sind u.a.: J.W. Goethe, Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand; G.E. Lessing, Minna von Barnhelm; H. v. Kleist, Der zerbrochene Krug; E.T.A. Hoffmann, Klein Zaches genannt Zinnober; Wilhelm Hauff: Die Geschichte von dem kleinen Muck; Adalbert Stifter, Turmalin; Theodor Storm, Der Schimmelreiter; Ödön von Horvath, Kasimir und Karoline; Christine Lavant, Das Wechselbälgchen; Günter Grass, Die Blechtrommel; Thomas Bernhard, Ein Fest für Boris; Andreas Maier, Das Zimmer; Anna Katharina Hahn, Aus und davon.
Lit.: Matthias Luserke-Jaqui (Hg.): Literary Disability Studies. Theorie und Praxis in der Literaturwissenschaft. Würzburg 2019; Clare Barker / Stuart Murray (Hg.): The Cambridge Companion to Literature and Disability. Cambridge 2018; Urte Helduser: Imaginationen des Monströsen. Wissen, Literatur und Poetik der „Missgeburt“ 1600-1835. Göttingen 2016

Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-B1-2Thomas Hettche
digital synchron

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

MA
Thomas Hettche

Thomas Hettche (Jahrgang 1964) gehört zu den meistbeachteten Schriftstellern der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Drei seiner Bücher standen bisher auf der Short List zum Deutschen Buchpreis, u.a. erhielt er 2019 mit dem Joseph-Breitbach-Preis einen der wichtigsten Literaturpreise. Von 2018 bis 2020 war Hettche Honorarprofessor an der TU Berlin (und im WS 2013/14 hat er an der Uni Bremen Creative Writing unterrichtet).
An der Entwicklung seines sehr vielseitigen Werks kann man exemplarisch den Weg eines Autors verfolgen von eher experimenteller Prosa – der Erzähler in seinem ersten Roman Ludwig muß sterben (1989) ist vermutlich schizophren, ein eben getöteter Mann verfolgt den Weg seiner Mörderin durch Berlin in der Nacht der Grenzöffnung (Nox, 1995) – zu scheinbar traditionelleren Gattungen und Formen des Erzählens, ohne dabei etwas an literarischer Qualität einzubüßen: Kriminalroman (Der Fall Arbogast, 2001), Reiseroman mit Thriller-Elementen (Woraus wir gemacht sind, 2006), Novelle (Die Liebe der Väter, 2010), historischer Roman (Pfaueninsel, 2014). In seinem jüngsten Roman (Herzfaden. Roman der Augsburger Puppenkiste, 2020) wendet er sich der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu. Hettches Schreiben ist geprägt von Selbstreflexivität, Metafiktion, Intertextualität. Die Reflexion von Medialität und Körperlichkeit prägt nicht nur das fiktionale Werk, Hettche hat auch mehrere Bände mit Essays publiziert (Animationen, 1999; Fahrtenbuch, 2007; Totenberg, 2012; Unsere leeren Herzen, 2017), in denen er sich u.a. immer wieder mit dem Medium Buch beschäftigt.
Wenn die Pandemie es zulässt, ist geplant, Hettche in Kooperation mit dem Literaturkontor zu einer öffentlichen Lesung und einem Seminarbesuch einzuladen (letzteres notfalls online).
Lektüreempfehlung: Thomas Hettches Bücher!

Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-B1-3Anthropologie der Literatur
Anthropology of Literature
[synchron online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Dieses Seminar im M.A. Germanistik und dem literaturwissenschaftlichen Vertiefungsmodul des M.Ed. ist einem der spannendsten Forschungsfelder der aktuellen Literatur- und Kulturwissenschaft gewidmet: der Anthropologie der Literatur.

Diese beschäftigt sich letztlich mit der "Entstehung der Poesie", der "Poetogenesis", also mit den anthropologischen (biologischen, psychologischen, kognitiven, sozialen und kulturellen) Bedingungen und Faktoren dessen, was wir seit Aristoteles, dem wohl ersten Anthropologen der Literatur, als "Poesie" bezeichnen.

Dabei geht es zum einen um die "biopoetische" Frage, weshalb eigentlich die Angehörigen der Species homo sapiens mit der Fähigkeit ausgestattet sind, sich mit Worten Geschichten zu erzählen (und diese gerne zu hören), sich mit Klängen zu unterhalten und zu erfreuen oder mit Zeichen Weltentwürfe zu imaginieren und diese zu kommunizieren. Und zum anderen geht es um die "kulturpoetische" Frage, welche "poetogenen Strukturen" die "ästhetisch-sozialen Handlungsfelder" der verschiedenen Kulturen bereitstellen, so dass in ihnen Poesie oder einer ihrer grundlegenden Aspekte (Fiktion, Mimesis, Rhythmus, Erzählen, Performanz, Metaphorik, Stil u.v.m.) möglich und realisiert werden.

Die eben angeführten Zitate stammen allesamt aus einem Sammelband, der vor einigen Jahren zum Thema erschienen ist: Rüdiger Zymner, Manfred Engel (Hg.): Anthropologie der Literatur. Poetogene Strukturen und ästhetisch-soziale Handlungsfelder. Paderborn (mentis) 2004 (Reihe: Poetogenesis). Dieser wird ergänzt um jüngere Beiträge, z.T. aus der gleichen Reihe der unmittelbare Textgegenstand unseres Seminars sein.

Das Seminar ist beheimatet im M.A. Germanistik und wird dort angeboten in den Modulen B1, D1 und D4. Es ist aber auch studierbar im Modul A16 des Master of Ed. Deutsch (Gy/OS). Die von den Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen je vorgesehenen Prüfungsformen für den Modulabschluss mündliche Prüfung einerseits und (kleine und große) Hausarbeit andererseits werden allesamt für dieses Seminar angeboten.

Dr. Uwe Spörl
10-M79-B1-5Lyrik um 1900
[Die Veranstaltung findet digital statt!]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 SH D1020 (2 SWS)
Hauke Harm Kuhlmann
10-M79-B2-1Preußen als Gegenstand der Literatur von Heinrich von Kleist bis zu Heiner Müller
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 (2 SWS)

Seit einigen Jahren wurde das ehemalige Berliner Stadtschloß der Hohenzollern rekonstruiert, damit es das Humboldt-Forum beherbergen kann, dessen Eröffnung in der digitalen Welt kürzlich gefeiert wurde. Dabei ergibt sich die Frage, in welche Kontinuitäten man sich stellt, wenn man erneut ein Wahrzeichen Preußens rekonstruiert und damit an eine Militärmonarchie anknüpft. Preußen kann durch die vier Begriffe Aufklärung, Militärmonarchie, Migrationsoffenheit und Staatsraison gekennzeichnet werden. Je nach Perspektive haben sich Historiker und Literaten bewundernd oder kritisch zu Preußen geäußert. Theodor Fontane apostrophiert Preußen als „Du Zukunftsland, du Hoffnung deutscher Länder, / Das, um zu siegen, nur zu wollen braucht“. Arno Schmidt hingegen nennt Preußen einen „Raubstaat“, der sich „wölfisch großgefressen“ habe. Solche Urteile laden nicht gerade dazu ein, Preußen als Vorbild zu wählen. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht kann eine Debatte über die ‚Zukunftsfähigkeit‘ der kulturellen Preußenrenaissance besonders dadurch eröffnet werden, daß Preußenbilder, die die Literatur zur Verfügung stellt, rekonstruiert und vor dem Hintergrund ihrer Kontexte und ihrer Traditionsfähigkeit diskutiert werden. Im Zentrum der Semi-nardiskussionen soll eine Reihe literarischer Texte stehen, die sich mit Preußen und dem Preußen-tum auseinandersetzen.
Nach einer Einführung über das Preußenbild in der Historiographie soll in einem ersten Teil Kleists Auseinandersetzung mit diesem Staat diskutiert werden. Sein Drama "Der Prinz von Homburg", Briefstellen und weitere Texte zum Thema sollen analysiert werden. Fontanes Preußen-Balladen sollen den zweiten Schwerpunkt bilden. Texte von Arno Schmidt ("Massenbach" und "Das Steinerne Herz"), von Johannes Bobrowski ("Pruzzische Elegie"), Wolf Biermann sowie Christa Wolfs "Kein Ort, nirgends" und Heiner Müllers "Leben Gundlings" sollen die literarische Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Preußenbild in der Literatur darstellen.

PD Dr. Martin Schierbaum

A17 Ältere deutsche Literaturwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich biskup@uni-bremen.de

Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von
mindestens 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A17.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-A1-1Frühmittelalterliche Literatur im europäischen Kontext
[online, mit synchronen und asynchronen Anteilen]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel
10-M79-A1-2Gender und Gewalt in europäischen Schwankdichtungen
Online-Lehre, synchron mit asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 (2 SWS)

Schwankdichtungen des Mittelalters nehmen mit schwarzem Humor und auf derbe, oft gewaltverherrlichende Weise das menschliche Zusammenleben der verschiedenen Geschlechter, Altersgruppen und Stände ins Visier. Im Seminar sollen Gender- und Gewalttheorien an verschiedenen Mären des 13.-15 Jahrhunderts und am 'Ulenspiegel' erprobt werden. Auch ein Blick auf Till Eulenspiegel im Kinderbuch und auf Daniel Kehlmanns Roman 'Tyll' ist geplant.
Je nach Studiengang und Modul sind unterschiedliche Studienleistungen und Prüfungsformen vorgesehen, über die in der ersten Sitzung informiert wird.
Gäste und General Studies-Studierende sind herzlich willkommen! Wenn die Infektionssituation und das Wetter es zulassen, werden wir uns auch im Freien auf dem Campus treffen.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-M79-A2-2Gender- und Gewaltdiskurse- im Wandel?!
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs

B11 Historische Sprachwissenschaft Wahlpflichtmodul 6 CP 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Das Modul "B11 Historische Sprachwissenschaft" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten) oder muendlichen Pruefung zu einer der beiden Einzelveranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B11.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-B11-1Althochdeutsch
online (sowohl synchron als auch asynchron) Beginn der Veranstaltung Mitte/Ende Mai

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Wichtig!!! Das Seminar wird erst im Mai beginnen, die genaue Zeit kann noch nicht festgelegt werden. Rechnen Sie mit Mitte bis Ende Mai. Ferner wird der Kurs online stattfinden, und zwar sowohl synchron als auch asynchron. Ich werde mich über StudIP frühzeitig an Sie wenden.

Wir werden uns sowohl mit der althochdeutschen Sprache und dem Übersetzen althochdeutscher Texte befassen als auch mit den historischen Bedingungen der Entstehung einer Volkssprache Deutsch in Abhängigkeit zu und Wechselwirkung mit dem zu jener Zeit allgegenwärtigen Latein.

Dr. Ute Siewerts
10-79-4-B11-2Sprachhistorisches in der deutschen Gegenwartssprache
online (sowohl synchron als auch asynchron) Beginn der Veranstaltung Mitte/Ende Mai

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Wichtig!!! Das Seminar wird erst im Mai beginnen, die genaue Zeit kann noch nicht festgelegt werden. Rechnen Sie mit Mitte bis Ende Mai. Ferner wird der Kurs online stattfinden, und zwar sowohl synchron als auch asynchron. Ich werde mich über StudIP frühzeitig an Sie wenden.

Wie der Titel schon andeutet, werden wir im Seminar verschiedene Erscheinungen in der deutschen Gegenwartssprache auf ihren historischen Hintergrund hin untersuchen. Es wird sich zeigen, dass sich einige scheinbar unlogische Dinge oftmals erklären lassen, wenn man sich deren historische Entstehung ansieht. Dabei werden wir Beispiele auf allen Sprachebenen betrachten (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik). Im Wesentlichen bezieht sich das Seminar auf folgendes Lehrbuch, das ich dringend zur Anschaffung empfehle: Stefanie Stricker, Rolf Bergmann, Claudia Wich-Reif, Annette Kremer: Sprachhistorisches Arbeitsbuch zur deutschen Gegenwartssprache. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Heidelberg 2016. (Es kann auch die 1. Auflage genutzt werden, bzw. eine antiquarisch erworbene Ausgabe. Kosten für das neue Buch: 19,00 Euro).

Dr. Ute Siewerts
10-79-4-B11-3Sprachwandel, Grammatikalisierung, Lexikalisierung
Das Seminar findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 19:45 (2 SWS)
Jan-Henning Kromminga (LB)
10-79-4-B11-4Mittelhochdeutsch Übersetzen für Fortgeschrittete
online, mit synchronen und asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel

B13 Deutsche Sprachwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: iwarnke@uni-bremen.de

Das Modul "B13 Deutsche Sprachwissenschaft vertieft findet regelmaessig im Sommersemester statt; es besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer kleinen Hausarbeit ab. Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von mindestens 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B13.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-B13-1Deutsch und Englisch kontrastiv: Systeme, Varietäten und Diskurse
Das Seminar findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
Dr. Andreas Jäger
10-M79-C1-1Generative und funktionale Grammatikmodelle
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-M79-C1-2Sprachliche Muster und Konstruktionen im Korpus
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-M79-C2-1Linguistik des Zuhörens
[online], Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M79-C2-2Corona metasemantisch und metapragmatisch: Wie über das Sprechen in/über der/die Pandemie gesprochen wird
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke

C Niederdeutsche Sprache, Literatur und Kultur 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: iwarnke@ins-bremen.de

Das Modul Niederdeutsche Sprache, Kultur und Literatur wird jeweils im Winter- und Sommersemester angeboten. Aus dem Angebot (Seminare, Vorlesungen und Lektuerekurse) sind die Veranstaltungen so auszuwaehlen, dass sie mindestens vier SWS umfassen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/C.pdf

Das Modul wird mit einem Kurs je Semester, d. h. zwei Angeboten je Studienjahr angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-C-1Standard – Substandard – Nonstandard: Hochdeutsch, Niederdeutsch und andere Varietäten
Online-Lehre

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) Video-Konferenz

Standard – Substandard – Nonstandard: Hochdeutsch, Niederdeutsch und andere Varietäten

Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Hochdeutsch in unserer Gesellschaft als Standardsprach fun-giert, und in welchem Verhältnis steht Niederdeutsch zu diesem Standard? Handelt es sich um einen Dialekt, also um eine regionale Varietät des Deutschen, oder ist es eine eigenständige Sprache?

Im Falle der deutschen Sprache stellt das Hochdeutsche die Standardvarietät dar; dialektale Sprechla-gen, Soziolekte usw. stehen ihm gegenüber. Das Spannungsfeld, das sich aus dem Nebeneinander von Standardnormen (mit teilweise sehr unterschiedlicher Reichweite) und nicht dem Standard zugehörigen Normen, die gleichwohl hohe soziale Relevanz haben, ergibt, macht den einen Schwerpunkt des Semi-nars aus.
Der zweite Schwerpunkt gilt dem Niederdeutschen, in politischer Hinsicht seit mehr als zwei Jahrzehnten über die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen in Deutschland als Regionalspra-che anerkannt. Welche Standardisierungsprozesse sind etwa erforderlich, um ein Unterrichtsfach Nie-derdeutsch im Bildungskanon zu etablieren? In unterschiedlichen Feldern (Grammatik, Schreibkonven-tionen, Aussprache usw.) gilt es, den Stand der Normenbildung und -statuierung zu beschreiben.
Das Seminar findet als kompakte Hybrid-Veranstaltung statt; in diesem Rahmen übernehmen die Studie-renden kleine Referate. An fünf Terminen werden je zwei Stunden als Online-Seminar angeboten. Im Zuge vertiefender Arbeit reichen die Studierenden außerdem im wöchentlichen Turnus schriftliche Auf-gabenpakete ein.

Basislektüre:
Christa Dürscheid u. Jan Georg Schneider: Standardsprache und Variation. Narr : Tübingen 2019.
Reinhard Goltz u. Andrea Kleene: Niederdeutsch. In: Rahel Beyer u. Albrecht Plewnia (Hrsg.): Handbuch der Sprachminderheiten in Deutschland. Narr : Tübingen 2020, S. 171-226.

Reinhard Goltz

D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/ DaF) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/DaF)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer muendlichen Pruefung, mittleren Hausarbeit, mündlichen Gruppenprüfung, Präsentationsprüfung oder Portfolio ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/D2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-D2-1Begleitung und Unterstützung individueller Sprachaneignungsprozesse (Gymnasium/Oberschule, Hochschule und Erwachsenenbildung)
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SH D1020 (2 SWS)

Die Aneignung einer Zweitsprache ist ein individueller Prozess, der von vielen unterschiedlichen - individuellen sowie sozialen - Faktoren in ihrer historisch-biographischen Genese beeinflusst wird. In diesem Seminar wollen wir diese Faktoren genauer in den Blick nehmen, um uns davon ausgehend damit zu beschäftigen, wie Jugendliche und (junge) Erwachsene bei diesem individuellen und zugleich kontextuell konstituierten Prozess unterstützt werden können. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf (Sprach-)Biographiearbeit, Sprachlernstrategien und Sprachlernberatung/-coaching gelegt werden. Das Seminar ist insbesondere für Studierende geeignet, die am Sprachenzentrum als Tutor*innen für Deutschlernende mit Fluchthintergrund tätig sind oder Tandems mit Lehrkräften aus aller Welt bilden, die sich sprachlich auf die Arbeit an deutschen Schulen vorbereiten.

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-2-D2-2Register- und genresensibler Fachunterricht in der Pflegeausbildung
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Während ein Verständnis von Mehrsprachigkeit als Ressource und der Notwendigkeit eines sprach-sensiblen Fachunterrichts seit langem diskutiert und sich in Grund- und Oberschule langsam durch-setzt, wird das Thema in der beruflichen Bildung noch recht verhalten behandelt. Zwar gibt es ein-zelne Modell-/Leuchtturmprojekte und auch in der Forschung ist das Thema für einzelne Berufsbe-reiche präsent, aber generell kann gesagt werden, dass die Berufsausbildung und insbesondere die Pflegeausbildung zwischen dem schulischen sprachsensiblen Fachunterricht und dem berufsbezogenen Zweitsprachenlernen in der Erwachsenenbildung (z.B. Deutsch für die Pflege) hinsichtlich der Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit und Besonderheiten des Deutscherwerbs der Auszubildenden noch zu wenig Beachtung findet. Im Seminar werden wir uns mit den sprachlichen Anforderungen in der Pflegeausbildung beschäftigen, Konzepte der sprachlichen Unterstützung behandeln und anwenden. Die Bereitschaft zur Lektüre auch von englischen Texten wird vorausgesetzt, aber durch die Seminarinteraktion intensiv unterstützt

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-2-D2-3Textverständnis und Textproduktionskompetenz fördern (Sek II)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Der Kurs wird online angeboten und enthält synchrone und asynchrone Anteile. Synchrone Anteile finden zu den angegebenen Kurszeiten statt.

In diesem Kurs beschäftigen wir uns zunächst aus unterschiedlichen Perspektiven mit Texten und ihren Eigenschaften. Dabei berücksichtigen wir sowohl formale Eigenschaften als auch die Textfunktionen, betrachten also linguistische Merkmale von Texten genau so wie ihre Einbettung in größere Kontexte und den Zweck einzelner Textsorten. Die Bereitschaft, sich mit Fachtexten aus der Textlinguistik und der funktionalen Grammatik auseinanderzusetzen, wird dabei vorausgesetzt. Später steht der Anwendungsbezug im Mittelpunkt: Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen werden Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht in der Sekundarstufe II erarbeitet.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-2-D2-4Sprachdiagnostik und Fördermethoden in der mehrsprachigen Grundschule
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Im Rahmen dieses Seminars befassen wir uns zunächst damit, was es für Lehrkräfte bedeutet, in einer mehrsprachigen Grundschulklasse zu unterrichten: welche sprachlichen Kompetenzen bringen die SuS möglicherweise mit und welchen sprachlichen Anforderungen sich alle SuS sowie die Lehrkräfte in einer mehrsprachigen Grundschulklasse stellen. Die Studierenden verschaffen sich einen (kritischen) Überblick über mögliche Sprachdiagnoseverfahren und deren Anforderungen. Tiefer beschäftigen wir uns mit der Profilanalyse, dem C-Test und der unterrichtsbegleitenden Sprachstandsbeobachtung (USB DaZ). Aus einem Diagnoseverfahren resultierende Sprachförderung zielt konkret auf die Verwendung vom Planungsrahmen und Konkretisierungsraster, sowie die Anwendung des robusten Wortschatztrainings und anderen Fördermöglichkeiten.
Diese konkreten Fördermethodenvorschläge werden im Seminar gesammelt und asynchron präsentiert, sodass am Ende eine Sammlung an konkretem sprachbewusstem Unterrichtsmaterial entsteht, das Sie auch in Ihre Praxis mitnehmen können.

Thematische Schwerpunkte des Seminars sind:
• Einführung & Hintergründe (Lernersprache; Sprachliche Anforderungen in der GS)
• Sprachdiagnostik (Überblick und Anforderungen, Profilanalyse, C-Test, USB)
• Fördermethoden (Scaffolding, Robustes Wortschatztraining, Planungsrahmen/Konkretisierungsraster, weitere Fördermöglichkeiten).

Das Seminar enthält sowohl synchrone Sitzungen (cca 14-tg, zu regulärer Seminarzeit), als auch asynchrone Elemente und Aufgaben.

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-2-D2-5Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für die sprachbewusste Unterrichtsplanung – GS und Sek
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45

Im Rahmen dieses Seminars befassen wir uns zunächst mit den sprachlichen Anforderungen der Lehrwerke, die in der Grundschule oder auf der Sekundarstufe I eingesetzt werden, und denen alle SuS sowie Lehrkräfte ausgesetzt werden. Das setzen wir auch in einen theoretischen und wissenschaftlichen Kontext uns sehen uns an, wie Lehrwerkanalyse nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert, und warum es auch für die Praxis relevant ist und was aus diesen Erkenntnissen für die eigene Materialentwicklung resultiert. Wir gehen also ganz praktisch der Frage nach, welche Materialien können die Studierenden zu den konkreten Aufgaben in den Lehrwerken entwickeln und wie sie diese im Sinne von Scaffolding auch einsetzen können.
Diese von den Studierenden entwickelten Materialien, die sich auf ihre Lehrwerkanalyse beziehen, werden im Seminar gesammelt und zu Ende des Seminars asynchron präsentiert, sodass eine Sammlung an konkretem sprachbewusstem Unterrichtsmaterial entsteht, das Sie auch in Ihre Praxis mitnehmen können.
Thematische Schwerpunkte des Seminars sind:
• Einführung/Hintergründe (Mehrsprachigkeit, Sprachliche Anforderungen in der Schule – in den Lehrwerken)
• Lehrwerkanalyse (theoretische Grundlagen, Kriterien für eine mehrsprachige Klasse, Lehrwerke einschätzen können)
• Materialenetwicklung (Scaffolding, Materialentwicklung im Überblick: auf der Wort-, Satz- und Textebene, Planungsrahmen/Konretisierungsraster, Materialerstellung im digitalen Raum).

Das Seminar enthält sowohl synchrone Sitzungen (cca 14-tg, zu regulärer Seminarzeit), als auch asynchrone Elemente und Aufgaben.

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-2-D2-6Lern- und Lesepatenschaften: DaZ aus der Nähe auch im Distanzunterricht
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Bettina Rick (LB)
10-79-2-D2-7Anbahnung bildungssprachlicher Praktiken in der Primarstufe
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

„Sprache“ ist ein essenzielles Mittel bei der Wissensaneignung wie auch der Demonstration von angeeignetem Wissen in der Schule. Dabei werden bildungssprachliche Kompetenzen häufig noch immer vorausgesetzt, statt diese als Lerngegenstand im Unterricht zu sehen, so dass Schüler*innen, die im außerschulischen Umfeld keinen Zugang zu den entsprechenden Praktiken haben, nachhaltig beeinträchtigt sind bzw. werden.

In diesem Seminarwerden bildungssprachliche Praktiken in der Primärstufe betrachtet. Dabei werden solche Fragen behandelt wie: Welche sprachlichen Anforderungen bestehen in den einzelnen Fächern der Primarstufe? Welche bildungssprachlichen Kompetenzen müssen die Schüler*Innen entwickeln, um sich Wissen erfolgreich anzueignen? Zu welchen bildungssprachlichen Praktiken muss unterstützender Zugang gewährt werden? Welche Konsequenzen hat dies auf die Didaktik?

Daria Babanova
10-79-2-D2-8Mehrsprachigkeit und Sprachbewusstheit in der Grund- und Oberschule
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Unserer Arbeit im Seminar legen wir eine breite, subjekt- und ressourcenorientierte Sicht von Mehrsprachigkeit zugrunde. Um den Aufbau von Sprachbewusstheit zu unterstützen, kann das Nachdenken über die lebensweltliche Mehrsprachigkeit und die Sprachbiographie einer Person angeregt und Mehrsprachigkeit „sichtbar“ gemacht werden. Im Seminar nähern wir uns unserer eigenen Mehrsprachigkeit und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, anhand von Sprachenportraits und linguistic landscapes die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen in Grund- und Oberschulen zum Gegenstand der Aufmerksamkeit zu machen, bewusst in den Unterricht einzubeziehen und die Neugier der Schüler*innen für ihre eigenen Sprachen und die Sprachen ihrer Mitschüler*innen zu wecken. Weitere Themen sind z.B. translanguaging, Interkomprehension und Operatoren.

Sina Spiekermeier (LB)
10-79-2-D2-9Übergang vom Vorkurs in den Regelunterricht
Die Veranstaltung findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Im Seminar setzen wir uns mit den sprachlichen und sozialen Ausgansbedingungen neu zugewanderter Schüler*innen auseinander und behandeln die theoretischen und organisatorischen Grundlagen ihrer Beschulung im Einwanderungsland Deutschland (mit dem Fokus auf die Bremer Vorkurse) und setzen uns kritisch mit vorhandenen theoretischen und didaktisch-methodischen Konzepten sowie der schulischen Umsetzung auseinander. Das Seminar verfolgt das Ziel, Sie als angehende Lehrkräfte auf die Arbeit mit heterogenen mehrsprachigen Lerngruppen vorzubereiten. Dabei stehen die Sensibilisierung für die Besonderheiten und Herausforderungen der Zweitsprachenlerner*innen sowie Möglichkeiten der Erleichterung ihres Übergangs vom fachsensiblen Sprachlernen im Vorkurs zum sprachsensiblen Fachlernen im Regelunterricht im Vordergrund.

Viktoriia Rubinets (LB)

GR2 Sprachreflexionen

Modulbeauftragte: Dr. Claudia Happe / Dr. Andreas Rothenhoefer , Kontakt: clhappe@uni-bremen.de rothenhoefer@uni-bremen.de

Das Modul "GR2 Sprachreflexionen" macht die Studierenden mit wesentlichen Aspekten der deutschen Grammatik und ihrer Beschreibung vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Sommer); es umfasst zwei entsprechende Einfuehrungskurse (1) in die Phonologie/Morphologie und (2) in die Syntax.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-GR2-1Einführung in die Phonologie/ Morphologie (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-GR2-2Einführung in die Phonologie/ Morphologie (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-3Einführung in die Phonologie/ Morphologie (c)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-4Einführung in die Phonologie/ Morphologie (d)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger (Mentorat)
Christian Bork, M.A. (LB)
10-79-2-GR2-5Einführung in die Phonologie/ Morphologie (e)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Christian Bork, M.A. (LB)
Dr. Andreas Jäger (Mentorat)
10-79-2-GR2-6Einführung in die Syntax (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-GR2-7Einführung in die Syntax (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-8Einführung in die Syntax (c)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-9Einführung in die Syntax (d)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Anna Mattfeldt

GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen) Pflichtmodul (im „großen“ Fach) / Wahlpflichtmodul (im „kleinen“ Fach) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Stefanie Jakobi, Kontakt: jakobist@uni-bremen.de

Das Modul "GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Praesentation oder kleinen Hausarbeit im Zusammenhang mit einer der beiden Lehrveranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR5.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-GR5-01Kindheitsbilder des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Bild und Text
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Das Seminar widmet sich einem historischen Zeitraum, der für die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur zentrale Bedeutung trägt: nicht nur gewinnt um 1800 überhaupt erst das Konzept von Kindheit als kulturelle Konstruktion eine feste Kontur, vielmehr entwickeln sich in dieser Zeit auch zwei bisweilen gegenläufige Tendenzen in der literarischen Konzeption von Kindheitsbildern (die im Übrigen bis heute wirkmächtig sind). Das Seminar beleuchtet die um 1800 virulenten literarischen Konzeptionen und Imaginationen von Kindheit und Jugend, in steter Verschränkung mit einer theoretischen Reflexion aktueller methodischer Entwicklungen, um auch neue Zugänge für die Analyse zu erschließen.
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-02Sommer, Sonne, Schwimmen – Das Freibad als Raummotiv in der Kinderliteratur
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Die Phase der Sommerferien trägt als zeitlicher Erzählahmen eine wichtige Bedeutung in der Kinder- und Jugendliteratur, um von Entwicklungsprozessen im Heranwachsen zu erzählen. In auffallender Weise wird im Verbindung vom Sommer häufig von spezifischen Konstellationen im Freibad erzählt. Das Freibad erscheint dabei als ein Erprobungsraum, in dem die kindlichen/jugendlichen Figuren Rollen ausprobieren und sich erproben können. Das Seminar fragt nach den erzählerischen Konstruktionen der Texte und analysiert diese unter Rückgriff auf die Methodik der literaturwissenschaftlichen Raumtheorie.
Gelesen werden die Primärtexte: Stefanie Höfler: Mein Sommer mit Mucks (gelesen bis zum 4.5.), Martina Wildner: Jede Menge Sternschnuppen (gelesen bis zum 8.6.)
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-03Erzählen vom Erwachsenwerden. Der aktuelle Adoleszenzroman
[online]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 07.04.21 - Fr 09.04.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 18:00

Blickt man auf aktuelle deutschsprachige Adoleszenzromane, die nach 2000 erschienen sind, zeigt sich darin eine neue thematische Konstellation: verstärkt werden dysfunktionale Familienstrukturen aufgegriffen. Die adoleszenten Figuren setzen sich oftmals mit Eltern auseinander, die abwesend sind oder nur eingeschränkt ihre elterliche Rolle einnehmen können. Daraus ergibt sich ein neues Spannungsfeld adoleszenter Selbstsuche, das das Seminar nachzeichnet. Entsprechend wird zum einen die Forschungsliteratur zum Adoleszenzroman diskutiert, um davon ausgehend neuere Tendenzen in der Primärliteratur zu entdecken.
Vor Seminarbeginn sollten die Romane ‚Räuberhände‘ (Finn-Ole Heinrich) und ‚was vom Sommer übrig ist‘ (Tamara Bach) besorgt und komplett gelesen werden (es gibt verschiedene Ausgaben, am besten Sie nehmen die Taschenbuchausgabe). Für die Arbeit im Seminar sollten die Texte vorliegen. Alles weitere Material wird während des Blockseminars über Stud.IP bereitgestellt, gemeinsam erarbeitet oder in Einzelarbeit gelesen.
Lesehinweis: Achten Sie bei der Lektüre beider Romane darauf, wie hier das Erwachsenwerden dargestellt wird, insbesondere in der Beziehung der Figuren zu ihren Eltern. Neben der inhaltlichen Ausrichtung achten Sie bitte auch auf die erzählerische Form und überlegen Sie, welche Funktion diese Gestaltung jeweils übernimmt.
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

HINWEIS: Das Seminar ist bereits komplett belegt und es gibt eine lange Warteliste. Falls Sie für die Veranstaltung bislang nur 'vorläufig akzeptiert' sind, stehen Sie auf der Warteliste. Ich bitte Sie darum, davon abzusehen mir Mails zu schreiben. Falls Plätze frei werden, rutschen Sie von der Warteliste nach und bekommen dann Bescheid.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-04Die Literatur zum Beispiel nehmen?
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Das Seminar widmet sich der Beispielgeschichte aus diachroner und transmedialer Perspektive. Die Ratgeber der philanthropischen Kinder- und Jugendliteratur finden demzufolge ebenso Berücksichtigung wie problemorientierte kinder- und jugendliterarische Texte, zeitgenössische Schullektüren oder fantastische Erzählformen.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-05Jugendmedial Sherlocked? Intermediale Inszenierungen von Sherlock Holmes
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Ob auf Buchseiten, Bildschirmen oder im Hörspiel – Arthur Conan Doyles berühmter Detektiv ist bis heute medial präsent. Das Seminar setzt sich aus transmedialer Perspektive mit der Figur Sherlock Holmes auseinander und fokussiert insbesondere populäre kinder- und jugendmediale Adaptionen. Zur Vorbereitung sollte Arthur Conan Doyles "Eine Studie in Scharlachrot" gelesen werden.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-06Für Europa lesen. Europa als Gegenstand der Kinder- und Jugendliteratur
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Do 15.04.21 10:15 - 11:45
Mo 19.07.21 - Mi 21.07.21 (Mo, Di, Mi) 10:00 - 17:00

Das Seminar sucht im Rahmen der exemplarischen Auseinandersetzung verschiedenen kinder- und jugendmedialen Inszenierungen Bestimmungsmöglichkeiten 'Europas' nach. Erscheint 'Europa' in diesen als gelebte Realität? Als gemeinsames Projekt? Als kultureller Raum?

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-07Die Bilderbücher Elizabeth Shaws
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Das Seminar sucht die Grundlagen der narratoästhetischen Bilderbuchanalyse zu vermitteln und zudem einen analytischen Einblick in das Werk Elizabeth Shaws zu geben. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere auch intertextuelle, intermediale und diskursive Fragestellungen. Als Arbeitsgrundlage dient Tobias Kurwinkels "Bilderbuchanalyse. Narrativik, Ästhetik, Didaktik".

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-08Von nicht lügenden Füchsen und dicken Pinguinen – Ulrich Hubs Werk auf dem Papier und auf der Bühne
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.04.21 - Do 08.04.21 (Di, Mi, Do) 09:00 - 17:00

Im Fokus des Seminars steht das Werk Ulrich Hubs aus transgenerischer und transmedialer Perspektive.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-09Kritisch gehört? Eine kritische Lektüre populärer Hörspiele
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Kleine Hexen aus Neustadt, die TKKG-Freunde aus der Millionenstadt oder auch die Fünf Freude auf ihren zahlreichen Abenteuern – diesen unterschiedlichen Figuren wird sich das aus Seminar aus verschiedenen Blickwinkeln widmen.
Neben der narratologischen Analyse der Hörspiele stehen vornehmlich kritische Lektüren im Fokus des Seminars.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-10Deutschland: Zuhause/Fremde/Heimat
digital - ggf. Umwandlung in Präsenzformat

Seminar

Einzeltermine:
Mo 26.07.21 - Mi 28.07.21 (Mo, Di, Mi) 10:00 - 17:00
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-5-GR5-11Kinder- und Jugendliteratur in/als Übersetzung
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.05.21 10:00 - 17:00
Fr 04.06.21 10:00 - 17:00
So 06.06.21 10:00 - 17:00
Dr. Hadassah Stichnothe

Masterabschlussmodul (Fachdidaktik Deutsch) Pflichtmodul / Abschlussmodul 21 CP

Das Modul besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 1 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: sekrdd@uni-bremen.de

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/Masterabschlussmodul-GyOS.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-Abschlusskolloquium-1Masterkolloquium
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Colloquium

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-Abschlusskolloquium-2Master- und Promotionskolloquium Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache (Primar und Sek)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Andrea Daase