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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Germanistik / Deutsch, B.A.

A2 Grundlagen der Literaturwissenschaft II Pflichtmodul 9 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Uwe Spoerl, Kontakt: uwe.spoerl@uni-bremen.de

Das Modul "A2 Grundlagen der Literaturwissenschaft II" schliesst an das Modul "Grundlagen Literaturwissenschaft I" (A1) an und vertieft dessen Inhalte anhand der Analyse, Kontexterschliessung und Interpre-tation exemplarisch und repraesentativ ausgewaehlter Texte der deutschen Literaturgeschichte. Zu belegen sind je ein Kurs der aelteren und der neueren deutschen Literaturwissenschaft. Das Modul schliesst mit einer grossen Hausarbeit im Zusammenhang mit einem der beiden Seminare ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-A2-01Hartmann von Aue: Der arme Heinrich [AL]
Barrierearme Online-Lehre, asynchron mit ergänzenden synchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Hartmanns von Aue kurze Erzählung 'Der arme Heinrich' berichtet von dem vortrefflichen Ritter Heinrich, der an Aussatz (Lepra) erkrankt und nur durch das freiwillige Opfer eines reinen Mädchens gerettet werden könnte. Was soll er tun? Der Text steht zwischen Legende und höfischer Kurzerzählung und öffnet Raum für Fragen nach der höfischen Wertewelt und Gottes Wirken darin, nach Schuld und Verantwortung, Krankheit und Wunder, Frauen- und Männerbildern. Aber auch Arbeitstechniken für das Verfassen von Hausarbeiten wie Bibliographieren, Zitieren, Auswerten von Forschungsliteratur werden wir anhand des Textes üben.
Dieses Seminar ist barrierearm konzipiert und asynchron zu studieren (ggf. mit fakultativen ergänzenden Zoomsitzungen). Es richtet sich besonders an Studierende, die ihre Arbeitszeit nicht zu einem festen Termin einrichten können, z.B. weil sie eine chronische Krankheit oder eine Behinderung haben, Kinder versorgen oder jemanden pflegen.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-2-A2-02'Nibelungenlied' [AL] (online, mit synchronen und asynchronen Anteilen)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel
10-79-2-A2-03Heinrich Wittenwiler: Der Ring [AL]
Online-Lehre, synchron mit asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Heinrich Wittenwiler hat mit seinem 'Ring' eines der facettenreichsten und interessantesten Werke des Spätmittelalters verfasst, das mitunter geradezu postmodern wirkt. Behandelt werden die turbulente Liebesgeschichte und Eheschließung des Bauernpaares Bertschi Triefnas und Mätzli Rüerenzumpf, die mit vielen nützlichen Lehren und grotesken Handlungselementen rund um die Themen Liebe, Sexualität, Brautwerbung, Haushaltsführung, Ehestand und Konfliktverhalten verbunden werden. Als sich bei der Hochzeitsfeier ein Streit entwickelt, der Ausmaße eines Krieges annimmt, gibt der Erzähler einen teils ernsthaften, teils komischen und fast immer bitterbösen Blick auf die Welt und das Verhalten ihrer Bewohner frei. Im Seminar sollen grundlegende Verständnisperspektiven, Gender, Liebes- und Gewaltkonzeptionen sowie die Erzählweise des überaus kunstvollen Textes herausgearbeitet werden. Aber auch Arbeitstechniken für das Verfassen von Hausarbeiten wie Bibliographieren, Zitieren, Auswerten von Forschungsliteratur werden wir anhand des Textes üben.
Wenn es die Infektionslage und das Wetter erlauben, werden wir uns auch im Freien auf dem Campus treffen.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-2-A2-04Rolandslied [AL]
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-2-A2-05Alexanderroman [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Der "Alexanderroman" des Pfaffen Lambrecht ist ein frühhöfischer Antikenroman aus der Zeit um 1160/70. In diesem werden in den verschiedenen Fassungen nach französischer Vorlage des Alberic de Besancon Ereignisse aus dem Leben des Feldherrn und Makedonenkönigs Alexander des Großen erzählt: Jugenderlebnisse, die Feldzüge gegen den Perserkönig Darius oder die fantastische Orientreise.

Wir wollen uns Diskurse und Deutungsperspektiven des "Alexanderromans" des Pfaffen Lambrecht mit Hilfe ausgewählter Forschungsliteratur und Literaturtheorien erschließen. Darüber hinaus ist das Seminar wissenschaftspropädeutisch angelegt und enthält in der ersten Semesterhälfte praxisorientierte Bausteine zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten.

Studienleistung (für alle Teilnehmenden verbindlich): Regelmäßige aktive Teilnahme an den Videokonferenzen, die wöchentlich über WebEx stattfinden, sowie ein Kurzreferat oder Exzerpt, ggf. auch über das DoIt-Modul.

Prüfungsleistung: Hausarbeit im Umfang gemäß Prüfungsordnung

Textgrundlage (bitte zeitnah anschaffen): Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mhd.-Nhd. Hg., übersetzt und kommentiert von Elisabeth Lienert. Stuttgart 2007 (RUB 18508). ISBN: 978-3-15-018508-7 (15,00 EUR)

Dr. Esther Vollmer-Eicken (LB)
10-79-2-A2-06Über die Minne erzählen: 'Mauricius von Craûn' [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby (LB)
10-79-2-A2-07Hartmann von Aue, 'Iwein' [AL]
Online-Lehre

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Amina Sahinovic (LB)
10-79-2-A2-08Eilhart von Oberg, 'Tristrant' [AL]
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Daz hâte gemachit der trang. Der frühhöfische ‚Tristrant‘ Eilharts von Oberg bringt erstmalig die Geschichte einer prekären Dreiecksbeziehung in den deutschsprachigen Raum: Tristrant, der nach dem Tod seiner Mutter im Reich seines Vaters Riwalin mustergültig aufgezogen wird, reist auf der Suche nach âventiure in das Reich seines Onkels Marke, erhält dort die Schwertleite, besteht seinen ersten Kampf gegen dessen Widersacher Morolt und wird daraufhin von seinem Onkel als Erbe eingesetzt. Da Tristrants Neider die Entscheidung des Königs nicht hinnehmen können, wird Marke zu einer Heirat gedrängt und Tristrant als Werbungshelfer bestimmt. Mit der Fahrt nach Irland spitzt sich die Lage schließlich zu: Durch die Tötung eines Drachen erhält Tristrant die Hand der irischen Prinzessin Isalde als Preis, die er an seinen Onkel abtritt. Als Tristrant und Isalde schließlich auf der Heimfahrt versehentlich den Minnetrank konsumieren, sind sie zwangsläufig einander verfallen. Ihre Liebe können sie nur im Ehebruch realisieren und halten diese durch verschiedene Betrugsmanöver geheim – bis sie entdeckt werden und sich trennen müssen.
Das Seminar analysiert Handlungsführung und Erzählschemata, Aspekte der Figurenkonstitution des Protagonisten und seiner Antagonisten, Erzählerrolle und Erzählstrategien. Eigenarten des Erzählens im ‚Tristrant‘ werden besonders deutlich im Vergleich mit dem ‚Tristan‘ Gottfrieds von Straßburg.
Wir lesen und interpretieren ausgewählte Textabschnitte intensiv. Dabei geht es um Techniken der Erzähltextanalyse, speziell für historisch ‚fremde‘ Texte, und um exemplarische literaturgeschichtliche Einordnungen.
Daneben führt das Seminar ein in grundlegende Techniken beim Erstellen literaturwissenschaftlicher Hausarbeiten: Literaturrecherche, Entwicklung von Fragestellungen, Materialsammlung und Gliederung, wissenschaftliches Formulieren und Zitieren.

Programm und Literaturhinweise werden voraussichtlich bis März über StudIP bereitgestellt. Das Seminar findet digital statt und verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Studienleistung (obligatorisch für alle): Kurzreferat inkl. Erstellung eines Handouts über Stud.Ipad & Evaluation

Modulprüfung (nur in einer der beiden Veranstaltungen des Moduls A2, AL oder NL – in A4 dann umgekehrt): große Hausarbeit.

Mona Badke, M. A. (LB)
10-79-2-A2-09Novellen der Romantik
Novellas of Romanticism
[synchron online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Dieses Seminar im Modul A2 (Grundlagen der Literaturwissenschaft II) beschäftigt sich mit deutschsprachigen Novellen aus der Zeit um 1800 bzw. aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Wir werden fünf exemplarisch ausgewählte Texte genauer lesen, analysieren und interpretieren.

Novellen sind fiktionale Erzähltexte mittlerer Länge, so dass wir im Seminar die im Modul A1 erworbenen Kompetenzen zur Erzähltextanalyse konkretisieren und vertiefen wollen – und natürlich auch die Gattung Novelle näher in den Blick nehmen werden. Die Texte und Autoren werden zudem gemeinhin der literaturhistorischen Epoche der Romantik zugeordnet, so dass das Seminar auch das Ziel verfolgt, die Studierenden näher mit dieser vertraut zu machen.

Die fünf Novellen-Texte von Eichendorff, Tieck, Brentano, E.T.A. Hoffmann und Kleist werde ich als PDFs in Stud.IP zur Verfügung stellen. Im Laufe der Semesterferien werde ich auch ein detailliertes Seminarprogramm vorlegen.

Es ist anzunehmen, dass die Veranstaltung digital-online stattfinden muss. Sie soll aber auf jeden Fall synchron durchgeführt werden, per Zoom.

Als Prüfungsform ist im Modul A2 die Hausarbeit vorgesehen. In Übereinstimmung mit der Modulbeschreibung A2 ist es deshalb ein weiteres Ziel des Seminars, Arbeitstechniken zu vermitteln, wie sie für die Erstellung einer Hausarbeit wohl der ersten im Laufe des Studiums typisch oder notwendig sind.

Dr. Uwe Spörl
10-79-2-A2-10Erzählungen der 1830er Jahre
digital synchron

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Der Seminartitel verzichtet auf eine der konventionellen Epocheneinteilungen, um die Literatur eines bestimmten Zeitabschnitts in ihrer Diversität in den Blick nehmen zu können. Die 1830er Jahre bieten sich für einen solchen Zugang an: Literaturgeschichtlich sind sie weniger profiliert und kanonisiert als z.B. die von Weimarer Klassik und Romantik dominierte Zeit um 1800, stellen – auch im Bezug auf jene Zeit – aber eine interessante Umbruchsphase dar, deren Beginn vom Tod Goethes 1832 (für Heine Zeichen für das „Ende der Kunstperiode“) und der französischen Juli-Revolution von 1830 in literarischer und politischer Hinsicht markiert ist. Zugleich finden sich in den 1830ern einerseits noch romantischen Schreibweisen verpflichtete Texte (z.B. bei Eichendorff) und andererseits auf die literarische Moderne des frühen 20. Jahrhunderts vorausweisende Texte (z.B. bei Büchner), die in üblichen Epochenbezeichnungen für diese Jahre, wie Biedermeier oder Vormärz, nicht restlos aufgehen.
In der Auseinandersetzung mit diesen Zusammenhängen sollen im Seminar anhand von Texten von Goethe, Eichendorff, Büchner und anderen grundlegende Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft wie die Textanalyse, die Recherche und der Umgang mit Sekundärliteratur sowie das Schreiben einer Hausarbeit und die Präsentation von Referaten vermittelt und eingeübt werden.

Dr. Jan Gerstner
10-79-2-A2-11Der Mythos von Medea in der Literatur
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 (2 SWS)

Die Figur der Medea spielt im Mythos der Antike eine wichtige Rolle als Zauberin, als Mörderin und als verlassene Ehefrau. Bis in die Gegenwart hinein wurde diese Figur immer wieder aktualisiert und neu interpretiert z.B. in ihrer Rolle als Frau, als Mutter oder als Opfer männlicher Macht. Das Seminar soll in einem ersten Schritt Überlegungen zur Aktualisierung und Transformation von antiken Mythen in spätere Kulturen anstellen. In einem zweiten Schritt soll eine literarische Reihe, die vom griechischen Tragiker Euripides über die deutsche Aufklärung und die Psychologisierung der Figur im 19. Jahrhundert bis weit ins 20. Jahrhundert zu Christa Wolf und Heiner Müller reicht, auf die Neukonstruktionen des Mythos von Medea hin untersucht werden. Dazu sollen auch die jeweiligen Kontexte der Texte einbezogen werden Im Zentrum der Seminararbeit soll die Frage stehen, wie die literarischen Texte den Mythos von Medea neu konstruieren und wie sie durch diese Veränderungen und Uminterpretationen in die Kontexte ihrer eigenen Zeit eingreifen.

Literatur: Ludger Lütgehaus Hg.: Mythos Medea. Texte von Euripides bis Christa Wolf, Stuttgart 2007.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-2-A2-12Kriminalliteratur vom 18.- 20. Jh.
digital

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit kanonischen Werken der deutschsprachigen Kriminalliteratur vom 18. Jahrhundert bis zur Weimarer Republik.
Die literarische Darstellung von Verbrechen erfreute sich bereits im 18. Jahrhundert einer ungemeinen und breiten Popularität – zu denken wäre etwa an den Erfolg des „Pitaval“, eine Sammlung spektakulärer historischer Kriminalfälle, die von Friedrich Schiller neu herausgegeben wurde, und die zahlreichen SchriftstellerInnen im 18. und 19. Jahrhundert zur Inspirationsquelle wurde.
Die kriminalistischen Fallgeschichten, Novellen, Romane und Dramen partizipierten jenseits ihres Unterhaltungswert zugleich an zentralen historischen Umbrüchen in Politik und Recht der Moderne: Sei es, dass die VerfasserInnen mit ihren Texten einen Beitrag zu zeitgenössischen Strafrechtsdebatten leisten wollten, das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit in den Blick nahmen, das Machtsystem der Justiz kritisch reflektierten oder die in den Kriminalfällen zu Tage tretenden menschlichen Verwicklungen zum Anlass größerer (sozial-)politischer und gesellschaftlicher Analysen machten.
Das Seminar begibt sich auf eine literarische Spurensicherung mit Texten von Schiller bis Döblin und erarbeitet zugleich Grundlagen der Erzähltext- und Dramenanalyse.
Als Vorbereitung empfiehlt sich ein Blick in das Handbuch: Kriminalliteratur: Theorien - Geschichte - Medien. Hg. von Susanne Düwell, Christof Hamann u.a. Stuttgart 2018.

Die Bereitschaft zu umfangreichen Lektüren wird vorausgesetzt.

Dr. Mareike Schildmann
10-79-2-A2-13Prosa der klassischen Moderne

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 SH D1020 (2 SWS)

BA A2 Prosa der klassischen Moderne

Im Seminar soll am Beispiel einiger der berühmtesten Autoren und Prosatexte der klassischen Moderne und der Avantgarde in grundlegende Analyseverfahren und Arbeitsmethoden der Literaturwissenschaft eingeführt werden. Wie geht man mit komplexen literarischen Texten um, die die Literaturgeschichtsschreibung einer bestimmten Epoche zuweist? Welche Rolle bei der literaturwissenschaftlichen Arbeit spielt die – teilweise kaum überschaubare – Sekundärliteratur und wie ermittelt man diese? Wie entwickelt man vor dem Hintergrund eines spezifischen Textes und der dazu vorhandenen Forschung eigene Fragestellungen? Wie setzt man eine solche Fragestellung um in eine Hausarbeit?
Diese und andere Fragen werden im Seminar in gründlicher Auseinandersetzung mit den folgenden Texten erörtert:
Hugo von Hofmannsthal: Reitergeschichte, Ein Brief (Chandos-Brief)
Arthur Schnitzler: Leutnant Gustl
Robert Walser: Jakob von Gunten
Thomas Mann: Der Tod in Venedig
Albert Ehrenstein: Tubutsch
Else Lasker-Schüler: Der Prinz von Theben
Georg Heym: Der Irre
Alfred Döblin: Die Ermordung einer Butterblume
Franz Kafka: In der Strafkolonie
Robert Musil: Grigia
Marieluise Fleißer: Abenteuer im Englischen Garten / Ein Pfund Orangen

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-2-A2-14Brigitte Reimanns unvollendeter Roman "Franziska Linkerhand" (1974/1998)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Nach dem Scheitern ihrer Ehe beschließt die fünfundzwanzigjährige Architektin Franziska Linkerhand, ihre bisher erfolgreiche Tätigkeit für den bekannten DDR-Architekten Reger für ein Jahr hinter sich zu lassen, um im Braunkohle-Kombinat Neustadt bei der Gestaltung dringend benötigter, neuer Wohnkomplexe mitzuarbeiten. Die Schwierigkeiten ihres beruflichen Engagements unter dem Leiter Schafheutlin werden im Roman eingehend verhandelt, um die Problematiken der Plattenbaustädte zu thematisieren. Dazu gehört vor allem der Mangel an Lebensqualität, aber auch die Trostlosigkeit, die sich in zahlreichen Selbstmorden manifestiert. Franziska kämpft im Verlauf des Romans ebenso um die Realisierung einer Neugestaltung der Altstadt wie um ihre Liebe zu Ben Trojanowicz, dessen schwierige Biographie und Persönlichkeit den Widerspruch der jungen, lebenshungrigen Frau entfachen. In einem Brief von 1965 beschrieb die 1933 geborene Autorin ihren Roman folgendermaßen: „Das Ganze ist, so wie es sich mir jetzt darstellt, der Monolog des Mädchens Franziska für ihren Geliebten, aber nicht als Monolog aufgemacht – vielmehr gehen Autorentext, Erinnerung und Kommentar der Hauptperson fließend ineinander über.“
Brigitte Reimanns Roman, an dem sie insgesamt zehn Jahre lang hartnäckig schrieb, blieb unvollendet, da sie während der Arbeit am 15. Kapitel an einer Krebserkrankung verstarb. Es ist anzunehmen, dass sie kurz vor dem Abschluss ihres bedeutendsten Werkes stand. Wie aus einem Brief hervorgeht, wusste Reimann im März 1968 jedoch noch nicht, zu welchem Ende ihr Roman führen würde: „In Wirklichkeit weiß ich nicht, wie es ausgeht; kann sein, ich stelle ein paar Möglichkeiten zur Diskussion: Durchsetzen oder Aufgeben oder Anpassen, wer weiß, man wird sehen. Sollte nicht auch eine glückliche Synthese zwischen den Machern und den Denkern möglich sein?“ So lädt unter anderem das letzte Kapitel zur intensiven Besprechung ein.
Nach Reimanns frühem Tode im Januar 1973 erschien eine gekürzte Fassung von „Franziska Linkerhand“ im Verlag Neues Leben in Berlin. Erst 1998 wurde die Originalfassung veröffentlicht, so dass heute nachvollzogen werden kann, welche Passagen der damaligen DDR-Zensur zum Opfer fielen. Nichtsdestotrotz fand sich bereits in der gekürzten Fassung viel Kritisches, das Reimann auch aufgrund ihrer Annahme, dass der Roman nicht erscheinen werde, ungefiltert niederschrieb. Durch Reimanns Tagebuchaufzeichnungen und zahlreichen Briefe – mit dem Architekten Hermann Henselmann, mit Christa Wolf, mit einer Freundin in Amsterdam – können der Entstehungsprozess des Romans ebenso wie die politischen Einstellungen der Autorin verfolgt werden.

Bitte schaffen Sie sich die ungekürzte Fassung des Romans „Franziska Linkerhand“ in Papierform an. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie auf Stud.IP.

Dr. Ina Düking (LB)
10-79-2-A2-15Uwe Johnsons "Jahrestage" (1970-1983)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Johnsons Romantetralogie trägt den Untertitel „Aus dem Leben von Gesine Cresspahl“. Das Leben der fünfunddreißigjährigen Genannten sowie ihrer zehnjährigen Tochter Marie in New York stellt die Gegenwartsebene der vier Romane dar. Diese Ebene umspannt die Tage des Jahres zwischen dem 20. August 1967 und dem 20. August 1968. Gesine Biographie verdeutlicht die Umbrüche des 20. Jahrhunderts: sie wurde 1933 in das faschistische Deutschland hineingeboren worden, erlebte 1945 die sowjetische Besatzungszone, wuchs in der DDR auf, flüchtete 1953 in die Bundesrepublik und ging 1961 mit ihrer damals vierjährigen Tochter nach New York, wo sie nach wie vor als Angestellte einer Bank tätig ist. Angereichert wird die Gegenwartsebene durch Nachrichten aus der New York Times, u.a. über den Vietnamkrieg, über Morde und Prozesse gegen die Mafia, Überfälle und Alltagsrassismus. Eine zweite zeitliche und räumliche Romanebene bezieht sich auf Gesines Eltern Lisbeth und Heinrich Cresspahl in der mecklenburgischen Kleinstadt Jerichow im Verlauf der 30er und 40er Jahre. Der vierte Band spannt den Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Arbeiteraufstand des 17. Juni 1953. Der vielschichtige Text besteht aus Alltagsberichten, Gesprächen, Reflexionen, Zitaten und Dialogen mit den 1967/68 bereits Verstorbenen. Vordergründig folgt die Lektüre den oben genannten Handlungssträngen. Hintergründig jedoch wirft der Text die Frage nach einer menschenwürdigen, gleichwertigen und friedliebenden Gesellschaft auf.
Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (heute: Kamien Pomorski/Polen) geboren. 1945 floh die Familie nach Recknitz nahe Güstrow, wo er die Oberschule besuchte. Nach dem Abitur studierte Johnson Germanistik in Rostock und Leipzig. Sein in dieser Zeit entstandenes erstes Romanmanuskript „Ingrid Babendererde“ wurde abgelehnt. Sein zweiter Roman „Mutmaßungen über Jakob“ (1959) erschien im Suhrkamp Verlag. Im gleichen Jahr zog Johnson nach West-Berlin. 1961 reiste er das erste Mal in die USA. Auch von 1966 – nach Heirat und Geburt der einzigen Tochter – bis 1968 lebte Johnson mit seiner Familie in New York. Ab 1973 folgten Vortragsreisen nach Italien, England und Frankreich. 1974 zog die Familie nach Sheerness-on-Sea/England, wo Johnson am 12. März 1983 tot aufgefunden wurde. Er war in der Nacht vom 23. auf den 24. Februar an Herzversagen gestorben.
Im Seminar soll der erste Band der „Jahrestage“ im Zentrum stehen. Ausschnitte aus den Bänden 2, 3 und 4 werden den weiteren Verlauf der Handlung und den Schluss des umfangreichen Romanprojekts verdeutlichen. Auch die Entstehungsgeschichte der „Jahrestage“ wird vor dem Hintergrund von Johnsons Biographie behandelt werden.
Sie benötigen für das Seminar Band 1 der „Jahrestage“. Falls Sie es erübrigen können, bietet es sich natürlich an, alle vier Bände für Ihre Bibliothek zusammen anzuschaffen. Ausgesprochen hilfreich ist außerdem das von Rolf Michaelis zusammengestellte „Kleine Adreßbuch für Jerichow und New York. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman Jahrestage“.
Weitere Informationen finden Sie auf Stud.IP.

Dr. Ina Düking (LB)
10-79-2-A2-16Erzählungen des poetischen Realismus
[digital]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Anhand einiger ausgewählter Erzählungen aus dem gemeinsamen Epochenkontext des poetischen Realismus möchte dieses Seminar die im Einführungskurs erworbenen Kenntnisse vertiefen und dabei in die grundlegenden Arbeitstechniken der neueren deutschen Literaturwissenschaft einführen.

Folgende Texte werden behandelt: Theodor Storm: Immensee – Eduard Mörike: Mozart auf der Reise nach Prag – Wilhelm Raabe: Die schwarze Galeere – Gottfried Keller: Hadlaub

Das Seminar findet digital statt, wobei synchrone und asynchrone Elemente verbunden werden.

Die Modulprüfung für das Modul A2 kann im Rahmen dieses Seminars in Form einer großen Hausarbeit (20-25 Seiten) abgelegt werden.

Dr. phil. Christian Schienke (LB)
10-79-2-A2-17Literatur als alphanumerischer Code - Reinhard Jirgl: Hundsnächte
online, synchron mit asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Die Studierenden können die im Grundlagen-Modul A1 erworbenen Kenntnisse erweitern und vertiefen. Am Beispiel von Textauszügen aus dem Roman „Hundsnächte“ sowie weiteren Schlüsseltexten, die über StudIP bereitgestellt werden, wollen wir uns im Kurs mit der Schreibweise dieses wichtigen, aus der DDR-Literatur kommenden Autors vertraut machen.

Jirgls umfangreiches Erzählwerk, das immer wieder um das Thema der mit der deutsch-deutschen Geschichte verbundenen, menschlichen Schicksale kreist, soll am Beispiel des Romans auf wiederkehrende Erzählkonstellationen, zeitgeschichtliche Hintergründe und Muster des Erinnerns befragt werden. Besondere Aufmerksamkeit verlangt dabei die Frage nach der Form der sprachlichen Darstellung, die mehr als ungewöhnlich ist. Jirgl schreibt nämlich in einer Sprache, die sich in Orthographie und Zeichensetzung stark von der Norm unterscheidet. Es ist gewissermaßen ein eigener Kode, dessen Bedeutung er in seinem Essay „Das poetische Vermögen des alphanumerischen Codes in der Prosa“ erläutert. Wie dieses Programm als Gebrauchsanweisung für den Leser im literarischen Text umgesetzt wird, wollen wir auch anhand der Lektüre erproben.

Die Studierenden können sich mit eigenen Beiträgen in Form einer Präsentation (synchron) beteiligen. Zudem besteht die Möglichkeit durch kursbegleitende Aufgaben, Kurzessays oder Sitzungsprotokolle schriftliche Studienleistungen asynchron zu erbringen. Die Studierenden werden schwerpunktmäßig bei der Erarbeitung eines eigenen Themas, d.h. Themenfindung und Gliederung, für die große Hausarbeit unterstützt, die als Prüfungsform innerhalb des Moduls vorgesehen ist.

Ein Seminarplan + Literaturliste wird vor Beginn des Seminars auf StudIP bereitgestellt.

Dr. André Steiner (LB)

A4 Literaturgeschichte Pflichtmodul 9 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Jana Jürgs in Verbindung mit Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: juergs@uni-bremen.de.

Das Modul "A4 Literaturgeschichte" findet regelmaessig im Sommersemester statt; es schliesst an die literaturwissenschaftlichen Grundlagenmodule A1 und A2 an. Das Modul besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer grossen Hausarbeit im Zusammenhang mit einem der beiden Seminare ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A4.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A4-01Heldenepik [AL]
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-4-A4-02Tristanromane [AL]
Online-Lehre, synchron mit asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Gibt es eine absolute Liebe? Rechtfertigt sie alles? Beruht sie auf Magie und gibt es eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren? Dies sind Fragen, die sich seit dem Mittelalter mit Tristan und seiner Geliebten Isolde verbinden. Verschiedene literarische Erzähltexte, Lieder und Abbildungen setzen sich mit der ehebrecherischen Tristanliebe auseinander. Ihr künstlerischer Höhepunkt ist Gottfrieds von Straßburg Tristanroman (um 1205/10), der seine Hörer_innen und Leser_innen schon seit Jahrhunderten im Bann hält. Dieses herausragende Beispiel hochmittelalterlicher Dichtung, aber auch der Tristanroman des Eilhart von Oberg und die altfranzösischen Vorlagen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Behandelt werden Themen wie Rittertum, Abenteuer und Künstlertum, Selbstverlust, Tod und vor allem Liebeskonzeptionen jenseits des gesellschaftlich Erlaubten.
Wenn es die Infektionslage und das Wetter zulassen, werden wir uns auch im Freien auf dem Campus treffen.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-4-A4-03Wolfram von Eschenbach: Werk und Wirkung [AL]
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-4-A4-04Antikenromane [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Im Zentrum des Seminars stehen zwei frühhöfische mittelalterliche Antikenromane, der "Alexanderroman" des Pfaffen Lambrecht und Heinrichs von Veldeke "Eneasroman". Beide Romane basieren auf altfranzösischen Vorlagen und gehören damit zur "matiere de Rome". Beide Romane greifen antike Stoffe auf, mediaevalisieren sie jedoch, indem Diskurse mittelalterlichen Verhältnissen angepasst werden. Neben diesen beiden Schlüsseltexten der Literatur um 1200 wollen wir uns exemplarisch mit der frühneuhochdeutschen Bearbeitung der "Historia Apollonii regis Tyri" durch Heinrich Steinhöwel und Christa Wolffs Roman "Kassandra" zwei jüngeren Bearbeitungen antiker Stoffe widmen.

Themen und Diskurse der literarischen Texte sollen anhand ausgewählter Forschungsliteratur und Literaturtheorien erschlossen werden. Kurze Wiederholungen der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens sind eingeplant.

Studienleistung (für alle Teilnehmenden verbindlich): Regelmäßige begleitende Lektüre der Primär- und Sekundärliteratur, außerdem die aktive Teilnahme an den Videokonferenzen über WebEx sowie Kurzreferat oder Exzerpt, ggf. über das DoIt-Modul.

Prüfungsleistung: Hausarbeit im Umfang laut Prüfungsordnung

Textgrundlagen (bitte zeitnah anschaffen):
1) Pfaffe Lambrecht: Alexanderroman. Mhd.-Nhd. Hg., übersetzt und kommentiert von Elisabeth Lienert. Stuttgart 2007 (RUB 18508). ISBN: 978-3-15-018508-7 (15,00 EUR)

2) Heinrich von Veldeke: Eneasroman. Mhd./Nhd. Nach dem Text von Ludwig Ettmüller ins Neuhochdeutsche übersetzt. Mit einem Stellenkommentar und einem Nachwort von Dieter Kautschoke. Durchgesehene Ausgabe Stuttgart 1997 (RUB 8303) oder spätere Ausgabe. ISBN: 978-3-15-008303-1 (18,80 EUR)

Forschungsliteratur und Textauszüge werden über stud.ip in digitaler Form zur Verfügung gestellt.

Dr. Esther Vollmer-Eicken (LB)
10-79-4-A4-05Tradition versus Hybridität: Romane des Spätmittelalters [AL]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby (LB)
10-79-4-A4-06Widersprüchliche Figuren im höfischen Roman [AL]
Online-Lehre

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 12:00 - 14:00
Mo 19.04.21 12:00 - 16:00
Mo 03.05.21 12:00 - 18:00
Mo 17.05.21 12:00 - 18:00
Mo 31.05.21 12:00 - 18:00
Mo 07.06.21 12:00 - 16:00
Mo 14.06.21 12:00 - 14:00
Amina Sahinovic (LB)
10-79-4-A4-07Goethes Dramen
[Die Veranstaltung findet digital statt!]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) Online (2 SWS)
Hauke Harm Kuhlmann
10-79-4-A4-08Mensch-Natur-Verhältnisse in Prosatexten des 19. Jahrhunderts (Kleist, Stifter, Droste-Hülshoff, Raabe, Fontane)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SH D1020 (2 SWS)

Über die Jahrhunderte veränderte sich – geprägt durch sich wandelnde religiöse, kulturelle, technologische Kontexte – das Verhältnis des Menschen zur ihn umgebenden Natur immer wieder grundlegend; ebenso wie die Vorstellung dessen, was durch den Begriff „Natur“ eigentlich bezeichnet wird. Im 19. Jahrhundert als widerspruchsvolle Epoche des Übergangs zwischen Neuzeit und Moderne koexistieren und konkurrieren unterschiedliche Konzepte von Natur miteinander, was sich in den literarischen Texten der Zeit auf vielfältige Weise niederschlägt. In der literarischen Schilderung von Natur und Naturereignissen treten religiöse, naturwissenschaftliche und ästhetische Perspektiven und Denkmuster spannungsvoll nebeneinander – darüber hinaus provoziert die im Zuge der Industrialisierung erstmals beobachtete systematische Zerstörung von Naturräumen bereits erste ökologische Überlegungen.
Im Seminar werden Texte von Autor_innen wie Heinrich von Kleist, Adalbert Stifter, Wilhelm Raabe, Theodor Fontane und Annette von Droste-Hülshoff speziell mit Blick darauf untersucht, welche verschiedenen Konzepte von Natur, Kultur und Umwelt in ihnen entworfen werden und welcher Platz dem Menschen in diesem Spannungsfeld eingeräumt wird.
Um die Analyseperspektive zu erweitern, bearbeiten wir zudem ergänzend einige theoretische Texte. Dazu gehören u.a. solche aus dem Bereich des Ecocriticism, im Rahmen dessen literarische Texte auf ihre ökologischen Kontexte und Implikationen hin befragt werden.

Laura Elisabeth Beck
10-79-4-A4-09Affektpoetik im Drama des 18. Jh.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) Online (2 SWS)

Seitdem Aristoteles die Erregung von Mitleid ("eleos") und Furcht („phobos“) zur wichtigsten Funktion der Tragödie bestimmt hat, wird der Gattung des Dramas in der abendländischen Tradition eine besondere Affinität zum Affekt unterstellt. Die Frage nach der Wirkungsästhetik der Tragödie, die mit Lessings Neuinterpretation der aristotelischen Poetik in den 1760er Jahren den Beginn des bürgerlichen Trauerspiels einläutet, wird im Seminar als Ausgangspunkt genommen, um eine Wissensgeschichte der Gefühle im und mit dem Drama des 18. Jahrhundert zu verfolgen. Wie werden Emotionen und Affekte im Drama repräsentiert? Welche Funktion spielen sie für die dramatische Handlung und Figuren? Wie werden Affekte inszeniert und codiert und inwiefern reflektieren sie mentalitätsgeschichtliche Umbrüche der Zeit?
Das Seminar widmet sich klassischen Dramen von Lessings „Emilia Galotti“ bis Kleists „Die Hermannschlacht“ unter der Perspektive der in ihnen jeweils zentral verhandelten Affekte wie Angst, Liebe, Zorn/Wut, Eifersucht, Scham etc. Fragen, die uns beschäftigen werden, lauten etwa: Was versteht die Bürgertochter im 18. Jahrhundert unter „Liebe“? Wogegen richtet sich die Wut des Staatsmann und Politikers? Werden Eifersucht und Scham um 1800 genderspezifisch konzipiert? Sind Gefühle politisch?

Dr. Mareike Schildmann
10-79-4-A4-10Der Erste Weltkrieg im modernen Roman
The First World War and the Modernist Novel
[synchron online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Dieses Seminar im Modul A4 (Literaturgeschichte) beschäftigt sich mit Romanen, die sich intensiv mit einem der zentralen Geschehnisse der Moderne auseinandersetzen: dem Ersten Weltkrieg.

Dieser Krieg stellte für das Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts durch seine Intensität und seine technologische Ausrichtung eine absolute Neuerung dar: Er ist der erste moderne Krieg. Auf diesen wiederum reagierte die Literatur der Nachkriegszeit mit Darstellungen, Schreibweisen und Verfahren, die als spezifisch für die moderne Literatur überhaupt und die Literatur der Neuen Sachlichkeit im Besonderen angesehen werden können. Hinzu kommt natürlich, dass in der Endphase der Weimarer Republik, aus der die Texte stammen, der Rückblick auf den Weltkrieg von besonderer politischer Brisanz ist.

Die Romane stehen somit in einem mehrfachen historischen Zusammenhang und sind deshalb ein idealer Gegenstand für eine intensive Beschäftigung mit Literaturgeschichte. Daneben sind sie allesamt natürlich mehr als lesenswert, danach sind sie jedenfalls (auch) ausgewählt, nämlich:

Ernst Glaeser, Jahrgang 1902 (1928)
Ludwig Renn, Krieg (1928)
Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues (1929)
Ernst Jünger, In Stahlgewittern (ab 1920 in div., veränderten Ausgaben)
Edlef Köppen, Heeresbericht (1930)

Die Romane von Remarque, Jünger und Köppen sind als Taschenbücher erhältlich, der von Glaeser (gerade neu wieder erschienen) immerhin als Hardcover-Band, der Text von Renn ist aber wohl nur antiquarisch zu bekommen, wie alle übrigen Lektüren natürlich auch. Alle Texte stehen auch in der SuUB zur Verfügung und werden in einem Semesterapparat zugänglich gemacht.

Das Modul A4 schließt mit einer (großen) Hausarbeit ab.

Es ist anzunehmen, dass die Veranstaltung digital-online stattfinden muss. Sie soll aber auf jeden Fall synchron durchgeführt werden, per Zoom.

Dr. Uwe Spörl
10-79-4-A4-11Die 1950er Jahre
digital synchron

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)

B.A. A4
Die 1950er Jahre

Gesellschaftlich sind die 1950er Jahre geprägt von ‚Wirtschaftswunder‘-Mentalität, Verdrängung der Verbrechen des Nationalsozialismus und Konservativismus (‚Keine Experimente!‘). Die avancierte Literatur dieser Zeit versucht, wieder Anschluss an die abgeschnittene Tradition der Moderne zu finden und einen kritischen Diskurs zu führen, der in der Öffentlichkeit sonst kaum stattfindet. Im Seminar wollen wir vor allem nach neuen, innovatorischen Stimmen fragen und uns dabei auf die Lyrik (Paul Celan, Gottfried Benn, Ingeborg Bachmann, die Wiener Gruppe, Hans Magnus Enzensberger, Peter Rühmkorf) und den Roman (Wolfgang Koeppen, Tauben im Gras; Arno Schmidt, Das steinerne Herz; Günter Grass, Die Blechtrommel; Uwe Johnson, Mutmaßungen über Jakob) konzentrieren.
Lektüreempfehlung: die genannten Romane

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-4-A4-12Die Geschichtsbilder Alexander Kluges in Literatur und Film
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Alexander Kluges Werk ist so vielfältig, daß Jan-Philipp Reemtsma von einer eigenen ‚Gattung Kluge‘ gesprochen hat. Kluge hat sowohl Erzählungen, Essays und theoretische Arbeiten verfaßt, aber auch Spielfilme gedreht und eine ganze Reihe Arbeiten für das Fernsehen erstellt, von denen besonders die Interviews einen großen Bekanntheitsgrad aufweisen. Keineswegs kann man seine Arbeiten als konventionell bezeichnen, sie sind vielmehr durch innovative und teils experimentelle Mittel gekennzeichnet und fordern von ihren Rezipientinnen und Rezipienten aktive Mitarbeit ein.

Im Mittelpunkt der Seminararbeit sollen Kluges Auseinandersetzung mit der Geschichte stehen. Dieses Thema bildet einen wesentlichen Orientierungspunkt für seine Auseinandersetzung mit der Gegenwart, aber auch mit seiner eigenen Biographie. Das Seminar soll sich mit der Rolle und der Bedeutung der Darstellung von historischen Zusammenhängen, historischen Ereignissen und Per-sonen im Werk Kluges unter der Fragestellung beschäftigen, welche Bilder Kluge von der Ge-schichte entwirft und wie und warum diese Bilder mit der Gegenwart in Verbindung gebracht wer-den.
Am Beginn soll eine Auseinandersetzung mit den intermedialen und mit den theoretischen Vo-raussetzungen von Kluges Arbeiten stehen. Dazu kann u.a auf seine Frankfurter Poetikvorslesung und deren filmische Aufbereitung zurückgegriffen werden. Die Darstellung der Wirklichkeit sowie die Montagetechnik bilden dabei wesentliche Orientierungspunkte.
In einem zweiten Schritt solle zwei Filme im Mittelpunkt stehen, die die Rolle der Medien für die Interpretation der Gegenwart in ihrer Relation zur Vergangenheit in den Mittelpunkt stellen und die Rolle der Massenmedien für historische Prozesse diskutieren: "Die Artisten in der Zirkuskuppel ratlos" (1968) und "Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit" (1985). Den dritten Themenkomplex soll das für Kluges Werk bis heute zentrale Thema der Gefühle und ihrer Beeinflussung bilden, unter dem Titel "Die Macht der Gefühle" (1983/84) hat Kluge Essays und einen Film veröffentlicht.
Kluges Arbeiten zum Krieg und zu Katastrophen in der Geschichte und der Gegenwart bilden den dritten Schwerpunkt des Seminars, darunter seine durchaus autobiographische Auseinander-setzung mit dem "Luftangriff auf Halberstadt" (2014), seine Videoproduktionen zu diesem Themen-komplex u.a. mit Georg Schramm und sein "Film Krieg und Frieden" (1982), der die Nachrüstungs-debatte der 1980er Jahre in historische Kontexte einordnet. Texte zu den russischen Atomkatastro-phen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung "Die Lücke, die der Teufel läßt" (2003) bilden einen weiteren Schwerpunkt. Abschließend sollen Ausschnitte aus Kluges Gemeinschaftsarbeiten mit Gerhard Richter zum Thema der Zeit und der Zeitlichkeit "Dezember" (2010) sowie mit Reinhard Jirgl zum Ende des zweiten Weltkriegs "30. April 1945" (2013) auf ihre Auseinandersetzung mit historischen Themen untersucht werden.

Zur Einführung: Rainer Stollmann: Alexander Kluge. Zur Einführung, Hamburg 1998.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-4-A4-13Bremer Autorinnen (Projektseminar zum Jubiläumsjahr in Kooperation mit Mathilde ter Heijne)
digital

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 17:45 (2 SWS)

Der aufmerksame Blick in den deutschsprachigen Lektürekanon, ob für Universität oder Schule, enthüllt insbesondere für die Klassiker des 19. und 20. Jahrhunderts, dass nur wenige der Texte von Autorinnen verfasst worden sind. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen Gegenstand unserer Diskussion werden. So ist die Teilhabe von Frauen an der Literaturproduktion zum ei-nen nicht nur durch Geschlecht, sondern darüber hinaus durch Klasse und Kapital bestimmt. Zum anderen sind deutliche Unterschiede darin auszumachen, wie mit den Werken der Autorin-nen bis heute umgegangen wird. Während die Texte von Marie von Ebner-Eschenbach und An-nette von Droste-Hülshoff als kanonisiert gelten, sind Gabriele Reuter und Clara Viebig nur wenigen bekannt – und die Erzählungen von Nataly von Eschstruth als Trivialliteratur sogar völlig in Vergessenheit geraten – obwohl sie alle zu ihrer Zeit erfolgreiche Literatinnen waren. Auch in Bremen gab es viele interessante Literatinnen, von denen man kaum noch weiß und die es wieder oder auch neu zu entdecken gilt.
Das Seminar hat zwei Ziele: Zuerst wollen wir uns mit den grundsätzlichen Herausforderungen weiblicher Autorschaft und mit Texten von Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts beschäfti-gen. Daran anknüpfend werden wir im Rahmen des Projekts „Populäres in/aus Bremen“ gemein-sam zu Bremer Autorinnen forschen, die es (wieder) zu entdecken gilt. Geplant ist ein Kunstpro-jekt mit Mathilde ter Heijne, für das wir Material zu diesen Autorinnen und anderen interessan-ten Bremer Frauen zusammentragen und erarbeiten werden.

Das Seminar findet von 14. April bis 19. Mai 2021 in Doppelsitzungen statt.

Dr. Urania Julia Milevski
10-79-4-A4-14Das deutschsprachige Drama zwischen Klassik und Moderne
[digital]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Was die Geschichtsschreibung des deutschsprachigen Dramas angeht, hat das kurze 19. Jahrhundert als Phase zwischen zwei ‚Höhepunkten‘ meist einen schweren Stand. Die Texte, die nach der Klassik und vor Beginn der ästhetischen Moderne entstehen, werden entweder als epigonale Fortschreibungen des klassischen Dramas oder als Antizipationen der bald anstehenden Avantgarden gelesen. Dieses Seminar möchte in eine eher stiefmütterlich behandelte Epoche der deutschen Dramengeschichte einführen und dabei solche Einschätzungen kritisch befragen.

Folgende Texte werden behandelt: Franz Grillparzer: Medea – Friedrich Hebbel: Herodes und Mariamne – Christian Dietrich Grabbe: Don Juan und Faust – Georg Büchner: Woyzeck

Das Seminar findet digital statt, wobei synchrone und asynchrone Elemente verbunden werden.

Die Modulprüfung für das Modul A4 kann im Rahmen dieses Seminars in Form einer großen Hausarbeit (20-25 Seiten) abgelegt werden.

Dr. phil. Christian Schienke (LB)
10-79-4-A4-15Zeitordnungen um 1800
[digital]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Die Zeit um 1800, unter Bezug auf den Historiker Reinhart Koselleck oft als „Sattelzeit“ im Umbruch zur Moderne bezeichnet, ist durch vielschichtige Transformationen der Zeiterfahrung geprägt. Dies betrifft Großkonzepte wie die Geschichte, die nicht zuletzt unter dem Eindruck der Französischen Revolution als Prozess verstanden wird, der sich auf eine offene Zukunft hin entwickelt; es betrifft aber ebenso Beschleunigungserfahrungen unter dem Eindruck medialer und verkehrstechnischer Neuerungen. Auch die Literatur reflektiert diese Entwicklungen, u.a. mit ästhetischen Konzepten, die sich in unterschiedlicher Weise als zeitlich bestimmt begreifen und die Zeitgenossenschaft des Literarischen darin neu zu bestimmen versuchen. Auf einer grundsätzlicheren und alltäglicheren Ebene treten Medien der Zeitordnung und Bedingungen der Zeit¬erfahrung mit literarischen Texten in je unterschiedliche Wechselwirkungen. Im Seminar werden wir uns den unterschiedlichen Ebenen von Zeitordnung anhand einschlägiger literarischer Beispiele annähern und beobachten, wie die damit verbundene Zeiterfahrung in exemplarischen Texten der Zeit von ca. 1760 bis 1840 reflektiert wird. Insofern der betrachtete Zeitraum literaturhistorisch mit unterschiedlichen, sich teilweise überschneidenden und teilweise konkurrierenden Epochenbezeichnungen ((Spät-)Aufklärung, Klassik, Romantik, Goethezeit, Kunstperiode...) belegt wurde und wird, bietet das Seminar überdies die Gelegenheit, Zeit-Ordnungen der Literaturwissenschaft als solche einzuführen und diese kritisch zu diskutieren.

Dr. Jan Gerstner
10-M79-A1-1Frühmittelalterliche Literatur im europäischen Kontext
[online, mit synchronen und asynchronen Anteilen]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel

A13 Literaturwissenschaft: Projekt: 'Gegenwartsliteratur' Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: talthaus@uni-bremen.de

Das Modul "A13 Literaturwissenschaft: Projekt 'Gegenwartsliteratur' " findet regelmaessig im Sommersemester statt; es besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer kleinen Hausarbeit oder muendlichen Pruefung im Zusammenhang mit einer der beiden Veranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A13.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A13-01Gegenwart der Literatur

Seminar

Einzeltermine:
Fr 04.06.21 10:00 - 11:30
Fr 11.06.21 10:00 - 11:30
Fr 11.06.21 12:15 - 13:45
Fr 18.06.21 10:00 - 11:30
Fr 18.06.21 12:15 - 13:45
Fr 25.06.21 10:00 - 11:30
Fr 25.06.21 12:15 - 13:45
Fr 02.07.21 10:00 - 11:30
Fr 02.07.21 12:15 - 13:45
Fr 09.07.21 10:00 - 11:30
Fr 09.07.21 12:15 - 13:45
Fr 16.07.21 10:00 - 11:30
Fr 16.07.21 12:15 - 13:45
Dr. Jan Gerstner
10-79-4-A13-02Climate fiction
digital (Mischung synchroner und asynchroner Elemente)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 (2 SWS)

Dass die problematische Entwicklung des Weltklimas spätestens seit der Jahrtausendwende immer stärker als gesellschaftlich relevantes Problem erkannt wurde, schlägt sich auch in der Literatur nieder. Klimawandel und Klimakrise werden auch jenseits traditionell dafür zuständiger Genres wie Science-fiction oder Dystopie immer häufiger zum Thema literarischer Texte. Für dieses breite und durchaus heterogene Textfeld ist mittlerweile der Begriff Climate fiction in Stellung gebracht worden. Damit verbunden ist auch das emphatische Selbstverständnis der Texte als engagierte Literatur, die die Probleme ihrer Zeit reflektiert und zu gesellschaftlicher Aktion aufrufen möchte. Dabei geht es auch um die Möglichkeiten der literarischen Vermittlung wissenschaftlichen Wissens. Die Climate fiction bietet daher Anknüpfungspunkte für ein breites Spektrum unterschiedlicher Forschungsfragen, die in diesem Seminar angegangen werden können, z.B.: Was zeichnet ein Genre aus? Wie entsteht ein neues Genre? Welche Bedeutung kommt hierbei der literarischen Tradition zu? Wie verhält sich Literatur zu (natur)wissenschaftlichen Diskursen? Was ist engagierte Literatur? Was sind ihre Möglichkeiten und Grenzen?

Das Seminar startet am Donnerstag, den 20.05.2021 und findet digital statt, wobei synchrone und asynchrone Elemente verbunden werden. Der Seminarplan und eine Übersicht der behandelten Texte werden Anfang Mai in stud.ip bekanntgegeben.

Die Modulprüfung für das Modul A13 kann im Rahmen dieses Seminars in Form einer mündlichen Prüfung oder einer kleinen Hausarbeit (10-15 Seiten) abgelegt werden.

Dr. phil. Christian Schienke
10-79-4-A13-03Simulation und Literatur

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45

Seminarkommentar: Literatur und Simulation

Simulation ist zu einem geflügelten Wort geworden. Mittlerweile kann man die Realität in wesentlichen Hinsichten simulieren, das wissen wir aus Informatik und künstlicher Intelligenz. Doch was hat die erzählende Literatur in ihrer Bestimmtheit als Fiktion damit zu tun? Im Projekt soll es daher zunächst darum gehen, was Simulation im Kontext fiktionalen Erzählens überhaupt bedeuten kann. Heißt es, dass auf der Ebene der erzählten Welt, des Plots, die digitale Simulation des Cyberspace, wie in der Neuromancer-Trilogie von William Gibson, zum Schauplatz des Erzählens gemacht wird? Oder tritt das Als-ob der literarischen Fiktion in ein Konkurrenzverhältnis zum Als-ob der virtuellen Simulation, sodass der literarische Text, der eine mögliche Welt entwirft, als Analogie zur nur perfekteren Simulation von Realität im WorldWideWeb zu verstehen wäre? Ausgehend von diesen Fragestellungen wollen wir uns im Kurs mit Texten der deutschen Gegenwartsliteratur auseinandersetzen, die in unterschiedlicher Weise auf die mit der digitalen Simulation verbundene Komplexität antworten. Es geht dabei vor allem um Phänomene wie Echtzeit, Mehrfachkodierung und rückläufige Kausalität (Rekursion), die für die Welt des Digitalen prägend sind und ihrerseits von der Literatur verarbeitet werden. Neben der Arbeit mit Texten von Alban Nikolai Herbst, Bodo Morshäuser, Reinhard Jirgl u.a. sollen auch wichtige Theoretiker der Simulation wie Paul Virilio, Jean Baudrillard und Vílem Flusser zu Wort kommen. Leitend für die gemeinsame Arbeit soll dabei die These Baudrillards sein, dass wir in einem Zeitalter der Simulation leben, in dem simulative Modelle von Realität darüber bestimmen, was wirklich ist und was nicht. Das Projekt wendet sich vor allem an Studierende, die bereit sind, sich mit einem Thema zu beschäftigen, zu dem noch nicht viel geforscht worden ist.
Ein Seminarplan + Literaturliste wird vor Beginn des Seminars auf StudIP bereitgestellt.

Dr. André Steiner (LB)
10-79-4-A13-04Migrationsliteratur, Autorenpoetiken

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SH D1020 (2 SWS)

In diesem Seminar werden wir uns mit Texten von Autorinnen und Autoren beschäftigen, die einen sogenannten „Migrationshintergrund“ haben. In unseren Untersuchungen wird es auch darum gehen, wie sich in ihren Inhalten Flucht, Migration und Fremdheitserfahrungen widerspiegeln, vor allem aber darum, wie „Fremdes“, „Anderes“, Interkulturalität in die Poetik dieser Texte, ihre Formen und ihre Sprache eingegangen sind. Eine zentrale Bedeutung soll Autorinnen und Autoren nicht-deutscher Herkunftssprache zukommen, die den Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung erhielten, etwa Aras Ören, Rafik Schami, Emine Sevgi Özdamar, Said, Sasa Stanisíc, Abbas Khider, Feridun Zaimoglu. In diesem Zusammenhang werden wir auch den Preis selbst und seine Geschichte diskutieren. Zur Theoriediskussion soll „Die Verortung der Kultur“ von Homi K. Bhabha herangezogen werden.

Dr. Bärbel Kühn (LB)

A14 Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
(fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich biskup@uni-bremen.de)

Das Wahlpflichtmodul Literatur des Mittelalters und der Fruehen Neuzeit vertieft das literaturgeschichtliche Studium im Bereich der vormodernen Literatur (8. – 16. Jahrhundert) und ihrer Rezeption. Es wird regelmaessig im Winter- und im Sommersemester angeboten.
Das Modul besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A14.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-A14-1Literarische Welten gestern und heute
in Präsenz oder synchron online

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-A2-1Der Fuchs geht um in Europa – mittelalterliche Fuchsepen
[online, mit synchronen und asynchronen Anteilen]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel

B2 Grammatische Theorie und Analyse Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Andreas Jaeger, Kontakt: anjaeger@uni-bremen.de

Das Modul „B2 Grammatische Theorie und Analyse“ macht die Studierenden mit wesentlichen Aspekten der deutschen Grammatik und ihrer Beschreibung vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Sommer); es umfasst zwei entsprechende Einfuehrungskurse (1) in die Phonologie/Morphologie und (2) in die Syntax.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-B2-01Einführung in die Phonologie/Morphologie (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-B2-02Einführung in die Phonologie/Morphologie (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-B2-03Einführung in die Phonologie/Morphologie (c)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Anna Mattfeldt
10-79-2-B2-04Einführung in die Phonologie/Morphologie (d)
digital

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Julia Nintemann, M.A.
10-79-2-B2-05Einführung in die Syntax (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-B2-06Einführung in die Syntax (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-B2-07Einführung in die Syntax (c)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Anna Mattfeldt
10-79-2-B2-08Einführung in die Syntax (d)
Das Seminar findet online statt

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 (2 SWS)
Jonas Trochemowitz
10-79-2-B2-09Tutorien zu den Einführungskursen in die Sprachwissenschaft Syntax und Phonologie/Morphologie in den Modulen B2 und GR2

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 (2 SWS) digital (Einführung Syntax)

Einzeltermine:
Do 29.04.21 17:00 - 18:45
Do 06.05.21 17:00 - 18:45
Do 20.05.21 17:00 - 18:45
Do 27.05.21 17:00 - 18:45
Do 03.06.21 17:00 - 18:45
Do 10.06.21 17:00 - 18:45
Do 17.06.21 17:00 - 18:45
Do 01.07.21 17:00 - 18:45
Do 22.07.21 10:15 - 14:00
Dr. Andreas Rothenhöfer
Dr. Andreas Jäger
Dr. Anna Mattfeldt

B11 Historische Sprachwissenschaft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Das Modul \\\"B11 Historische Sprachwissenschaft\\\" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten) oder muendlichen Pruefung zu einer der beiden Einzelveranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B11.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-B11-1Althochdeutsch
online (sowohl synchron als auch asynchron) Beginn der Veranstaltung Mitte/Ende Mai

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Wichtig!!! Das Seminar wird erst im Mai beginnen, die genaue Zeit kann noch nicht festgelegt werden. Rechnen Sie mit Mitte bis Ende Mai. Ferner wird der Kurs online stattfinden, und zwar sowohl synchron als auch asynchron. Ich werde mich über StudIP frühzeitig an Sie wenden.

Wir werden uns sowohl mit der althochdeutschen Sprache und dem Übersetzen althochdeutscher Texte befassen als auch mit den historischen Bedingungen der Entstehung einer Volkssprache Deutsch in Abhängigkeit zu und Wechselwirkung mit dem zu jener Zeit allgegenwärtigen Latein.

Dr. Ute Siewerts
10-79-4-B11-2Sprachhistorisches in der deutschen Gegenwartssprache
online (sowohl synchron als auch asynchron) Beginn der Veranstaltung Mitte/Ende Mai

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Wichtig!!! Das Seminar wird erst im Mai beginnen, die genaue Zeit kann noch nicht festgelegt werden. Rechnen Sie mit Mitte bis Ende Mai. Ferner wird der Kurs online stattfinden, und zwar sowohl synchron als auch asynchron. Ich werde mich über StudIP frühzeitig an Sie wenden.

Wie der Titel schon andeutet, werden wir im Seminar verschiedene Erscheinungen in der deutschen Gegenwartssprache auf ihren historischen Hintergrund hin untersuchen. Es wird sich zeigen, dass sich einige scheinbar unlogische Dinge oftmals erklären lassen, wenn man sich deren historische Entstehung ansieht. Dabei werden wir Beispiele auf allen Sprachebenen betrachten (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik). Im Wesentlichen bezieht sich das Seminar auf folgendes Lehrbuch, das ich dringend zur Anschaffung empfehle: Stefanie Stricker, Rolf Bergmann, Claudia Wich-Reif, Annette Kremer: Sprachhistorisches Arbeitsbuch zur deutschen Gegenwartssprache. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Heidelberg 2016. (Es kann auch die 1. Auflage genutzt werden, bzw. eine antiquarisch erworbene Ausgabe. Kosten für das neue Buch: 19,00 Euro).

Dr. Ute Siewerts
10-79-4-B11-3Sprachwandel, Grammatikalisierung, Lexikalisierung
Das Seminar findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 19:45 (2 SWS)
Jan-Henning Kromminga (LB)
10-79-4-B11-4Mittelhochdeutsch Übersetzen für Fortgeschrittete
online, mit synchronen und asynchronen Anteilen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Nadine Hufnagel

C Niederdeutsche Sprache, Literatur und Kultur Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr, Andreas Jäger, Kontakt: anjaeger@uni-bremen.de
Das Modul wird mit einem Kurs je Semester, d. h. zwei Angeboten je Studienjahr angeboten.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/C.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-C-1Standard – Substandard – Nonstandard: Hochdeutsch, Niederdeutsch und andere Varietäten
Online-Lehre

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS) Video-Konferenz

Standard – Substandard – Nonstandard: Hochdeutsch, Niederdeutsch und andere Varietäten

Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Hochdeutsch in unserer Gesellschaft als Standardsprach fun-giert, und in welchem Verhältnis steht Niederdeutsch zu diesem Standard? Handelt es sich um einen Dialekt, also um eine regionale Varietät des Deutschen, oder ist es eine eigenständige Sprache?

Im Falle der deutschen Sprache stellt das Hochdeutsche die Standardvarietät dar; dialektale Sprechla-gen, Soziolekte usw. stehen ihm gegenüber. Das Spannungsfeld, das sich aus dem Nebeneinander von Standardnormen (mit teilweise sehr unterschiedlicher Reichweite) und nicht dem Standard zugehörigen Normen, die gleichwohl hohe soziale Relevanz haben, ergibt, macht den einen Schwerpunkt des Semi-nars aus.
Der zweite Schwerpunkt gilt dem Niederdeutschen, in politischer Hinsicht seit mehr als zwei Jahrzehnten über die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen in Deutschland als Regionalspra-che anerkannt. Welche Standardisierungsprozesse sind etwa erforderlich, um ein Unterrichtsfach Nie-derdeutsch im Bildungskanon zu etablieren? In unterschiedlichen Feldern (Grammatik, Schreibkonven-tionen, Aussprache usw.) gilt es, den Stand der Normenbildung und -statuierung zu beschreiben.
Das Seminar findet als kompakte Hybrid-Veranstaltung statt; in diesem Rahmen übernehmen die Studie-renden kleine Referate. An fünf Terminen werden je zwei Stunden als Online-Seminar angeboten. Im Zuge vertiefender Arbeit reichen die Studierenden außerdem im wöchentlichen Turnus schriftliche Auf-gabenpakete ein.

Basislektüre:
Christa Dürscheid u. Jan Georg Schneider: Standardsprache und Variation. Narr : Tübingen 2019.
Reinhard Goltz u. Andrea Kleene: Niederdeutsch. In: Rahel Beyer u. Albrecht Plewnia (Hrsg.): Handbuch der Sprachminderheiten in Deutschland. Narr : Tübingen 2020, S. 171-226.

Reinhard Goltz

D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/ DaF) Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de.

Das Modul "D2 Mehrsprachigkeit in Theorie und Praxis (DaZ/DaF)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer muendlichen Pruefung, mittleren Hausarbeit, mündlichen Gruppenprüfung, Präsentationsprüfung oder Portfolio ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/D2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-D2-1Begleitung und Unterstützung individueller Sprachaneignungsprozesse (Gymnasium/Oberschule, Hochschule und Erwachsenenbildung)
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SH D1020 (2 SWS)

Die Aneignung einer Zweitsprache ist ein individueller Prozess, der von vielen unterschiedlichen - individuellen sowie sozialen - Faktoren in ihrer historisch-biographischen Genese beeinflusst wird. In diesem Seminar wollen wir diese Faktoren genauer in den Blick nehmen, um uns davon ausgehend damit zu beschäftigen, wie Jugendliche und (junge) Erwachsene bei diesem individuellen und zugleich kontextuell konstituierten Prozess unterstützt werden können. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf (Sprach-)Biographiearbeit, Sprachlernstrategien und Sprachlernberatung/-coaching gelegt werden. Das Seminar ist insbesondere für Studierende geeignet, die am Sprachenzentrum als Tutor*innen für Deutschlernende mit Fluchthintergrund tätig sind oder Tandems mit Lehrkräften aus aller Welt bilden, die sich sprachlich auf die Arbeit an deutschen Schulen vorbereiten.

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-2-D2-2Register- und genresensibler Fachunterricht in der Pflegeausbildung
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Während ein Verständnis von Mehrsprachigkeit als Ressource und der Notwendigkeit eines sprach-sensiblen Fachunterrichts seit langem diskutiert und sich in Grund- und Oberschule langsam durch-setzt, wird das Thema in der beruflichen Bildung noch recht verhalten behandelt. Zwar gibt es ein-zelne Modell-/Leuchtturmprojekte und auch in der Forschung ist das Thema für einzelne Berufsbe-reiche präsent, aber generell kann gesagt werden, dass die Berufsausbildung und insbesondere die Pflegeausbildung zwischen dem schulischen sprachsensiblen Fachunterricht und dem berufsbezogenen Zweitsprachenlernen in der Erwachsenenbildung (z.B. Deutsch für die Pflege) hinsichtlich der Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit und Besonderheiten des Deutscherwerbs der Auszubildenden noch zu wenig Beachtung findet. Im Seminar werden wir uns mit den sprachlichen Anforderungen in der Pflegeausbildung beschäftigen, Konzepte der sprachlichen Unterstützung behandeln und anwenden. Die Bereitschaft zur Lektüre auch von englischen Texten wird vorausgesetzt, aber durch die Seminarinteraktion intensiv unterstützt

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-2-D2-3Textverständnis und Textproduktionskompetenz fördern (Sek II)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Der Kurs wird online angeboten und enthält synchrone und asynchrone Anteile. Synchrone Anteile finden zu den angegebenen Kurszeiten statt.

In diesem Kurs beschäftigen wir uns zunächst aus unterschiedlichen Perspektiven mit Texten und ihren Eigenschaften. Dabei berücksichtigen wir sowohl formale Eigenschaften als auch die Textfunktionen, betrachten also linguistische Merkmale von Texten genau so wie ihre Einbettung in größere Kontexte und den Zweck einzelner Textsorten. Die Bereitschaft, sich mit Fachtexten aus der Textlinguistik und der funktionalen Grammatik auseinanderzusetzen, wird dabei vorausgesetzt. Später steht der Anwendungsbezug im Mittelpunkt: Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen werden Umsetzungsmöglichkeiten für den Unterricht in der Sekundarstufe II erarbeitet.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-2-D2-4Sprachdiagnostik und Fördermethoden in der mehrsprachigen Grundschule
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Im Rahmen dieses Seminars befassen wir uns zunächst damit, was es für Lehrkräfte bedeutet, in einer mehrsprachigen Grundschulklasse zu unterrichten: welche sprachlichen Kompetenzen bringen die SuS möglicherweise mit und welchen sprachlichen Anforderungen sich alle SuS sowie die Lehrkräfte in einer mehrsprachigen Grundschulklasse stellen. Die Studierenden verschaffen sich einen (kritischen) Überblick über mögliche Sprachdiagnoseverfahren und deren Anforderungen. Tiefer beschäftigen wir uns mit der Profilanalyse, dem C-Test und der unterrichtsbegleitenden Sprachstandsbeobachtung (USB DaZ). Aus einem Diagnoseverfahren resultierende Sprachförderung zielt konkret auf die Verwendung vom Planungsrahmen und Konkretisierungsraster, sowie die Anwendung des robusten Wortschatztrainings und anderen Fördermöglichkeiten.
Diese konkreten Fördermethodenvorschläge werden im Seminar gesammelt und asynchron präsentiert, sodass am Ende eine Sammlung an konkretem sprachbewusstem Unterrichtsmaterial entsteht, das Sie auch in Ihre Praxis mitnehmen können.

Thematische Schwerpunkte des Seminars sind:
• Einführung & Hintergründe (Lernersprache; Sprachliche Anforderungen in der GS)
• Sprachdiagnostik (Überblick und Anforderungen, Profilanalyse, C-Test, USB)
• Fördermethoden (Scaffolding, Robustes Wortschatztraining, Planungsrahmen/Konkretisierungsraster, weitere Fördermöglichkeiten).

Das Seminar enthält sowohl synchrone Sitzungen (cca 14-tg, zu regulärer Seminarzeit), als auch asynchrone Elemente und Aufgaben.

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-2-D2-5Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für die sprachbewusste Unterrichtsplanung – GS und Sek
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45

Im Rahmen dieses Seminars befassen wir uns zunächst mit den sprachlichen Anforderungen der Lehrwerke, die in der Grundschule oder auf der Sekundarstufe I eingesetzt werden, und denen alle SuS sowie Lehrkräfte ausgesetzt werden. Das setzen wir auch in einen theoretischen und wissenschaftlichen Kontext uns sehen uns an, wie Lehrwerkanalyse nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert, und warum es auch für die Praxis relevant ist und was aus diesen Erkenntnissen für die eigene Materialentwicklung resultiert. Wir gehen also ganz praktisch der Frage nach, welche Materialien können die Studierenden zu den konkreten Aufgaben in den Lehrwerken entwickeln und wie sie diese im Sinne von Scaffolding auch einsetzen können.
Diese von den Studierenden entwickelten Materialien, die sich auf ihre Lehrwerkanalyse beziehen, werden im Seminar gesammelt und zu Ende des Seminars asynchron präsentiert, sodass eine Sammlung an konkretem sprachbewusstem Unterrichtsmaterial entsteht, das Sie auch in Ihre Praxis mitnehmen können.
Thematische Schwerpunkte des Seminars sind:
• Einführung/Hintergründe (Mehrsprachigkeit, Sprachliche Anforderungen in der Schule – in den Lehrwerken)
• Lehrwerkanalyse (theoretische Grundlagen, Kriterien für eine mehrsprachige Klasse, Lehrwerke einschätzen können)
• Materialenetwicklung (Scaffolding, Materialentwicklung im Überblick: auf der Wort-, Satz- und Textebene, Planungsrahmen/Konretisierungsraster, Materialerstellung im digitalen Raum).

Das Seminar enthält sowohl synchrone Sitzungen (cca 14-tg, zu regulärer Seminarzeit), als auch asynchrone Elemente und Aufgaben.

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-2-D2-6Lern- und Lesepatenschaften: DaZ aus der Nähe auch im Distanzunterricht
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Bettina Rick (LB)
10-79-2-D2-7Anbahnung bildungssprachlicher Praktiken in der Primarstufe
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

„Sprache“ ist ein essenzielles Mittel bei der Wissensaneignung wie auch der Demonstration von angeeignetem Wissen in der Schule. Dabei werden bildungssprachliche Kompetenzen häufig noch immer vorausgesetzt, statt diese als Lerngegenstand im Unterricht zu sehen, so dass Schüler*innen, die im außerschulischen Umfeld keinen Zugang zu den entsprechenden Praktiken haben, nachhaltig beeinträchtigt sind bzw. werden.

In diesem Seminarwerden bildungssprachliche Praktiken in der Primärstufe betrachtet. Dabei werden solche Fragen behandelt wie: Welche sprachlichen Anforderungen bestehen in den einzelnen Fächern der Primarstufe? Welche bildungssprachlichen Kompetenzen müssen die Schüler*Innen entwickeln, um sich Wissen erfolgreich anzueignen? Zu welchen bildungssprachlichen Praktiken muss unterstützender Zugang gewährt werden? Welche Konsequenzen hat dies auf die Didaktik?

Daria Babanova
10-79-2-D2-8Mehrsprachigkeit und Sprachbewusstheit in der Grund- und Oberschule
Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile. Letztere finden zur genannten Seminarzeit statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 (2 SWS)

Unserer Arbeit im Seminar legen wir eine breite, subjekt- und ressourcenorientierte Sicht von Mehrsprachigkeit zugrunde. Um den Aufbau von Sprachbewusstheit zu unterstützen, kann das Nachdenken über die lebensweltliche Mehrsprachigkeit und die Sprachbiographie einer Person angeregt und Mehrsprachigkeit „sichtbar“ gemacht werden. Im Seminar nähern wir uns unserer eigenen Mehrsprachigkeit und erarbeiten gemeinsam Möglichkeiten, anhand von Sprachenportraits und linguistic landscapes die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen in Grund- und Oberschulen zum Gegenstand der Aufmerksamkeit zu machen, bewusst in den Unterricht einzubeziehen und die Neugier der Schüler*innen für ihre eigenen Sprachen und die Sprachen ihrer Mitschüler*innen zu wecken. Weitere Themen sind z.B. translanguaging, Interkomprehension und Operatoren.

Sina Spiekermeier (LB)
10-79-2-D2-9Übergang vom Vorkurs in den Regelunterricht
Die Veranstaltung findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Im Seminar setzen wir uns mit den sprachlichen und sozialen Ausgansbedingungen neu zugewanderter Schüler*innen auseinander und behandeln die theoretischen und organisatorischen Grundlagen ihrer Beschulung im Einwanderungsland Deutschland (mit dem Fokus auf die Bremer Vorkurse) und setzen uns kritisch mit vorhandenen theoretischen und didaktisch-methodischen Konzepten sowie der schulischen Umsetzung auseinander. Das Seminar verfolgt das Ziel, Sie als angehende Lehrkräfte auf die Arbeit mit heterogenen mehrsprachigen Lerngruppen vorzubereiten. Dabei stehen die Sensibilisierung für die Besonderheiten und Herausforderungen der Zweitsprachenlerner*innen sowie Möglichkeiten der Erleichterung ihres Übergangs vom fachsensiblen Sprachlernen im Vorkurs zum sprachsensiblen Fachlernen im Regelunterricht im Vordergrund.

Viktoriia Rubinets (LB)

FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: kepser@uni-bremen.de schallenberger@uni-bremen.de

Das Modul "FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD1.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-FD1-1Einführung in die Fachdidaktik (a)
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.09.21 12:00 - 14:00 GW1-HS H0070
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-4-FD1-3Einführung in die Mediendidaktik (a)
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 23.09.21 14:00 - 16:00 GW1-HS H0070
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-4-FD1-4Einführung in die Mediendidaktik (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 14.07.21 14:00 - 16:00 GW1 B0080
Mi 14.07.21 14:00 - 16:00 GW1 B0100
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-4-FD1-5Lese- und Schreibdidaktik (a) [online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-4-FD1-6Lese- und Schreibdidaktik (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Dr. Christian Schlößer
10-79-4-FD1-7Lese- und Schreibdidaktik (c)
digital

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 (2 SWS)
Alina Pawlowski
10-79-4-FD1-8Lese- und Schreibdidaktik (d)
[digital]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Lisa Schüler

FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch Pflichtmodul 3 CP / 2 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Stefan Schallenberger in Verbindung mit Prof. Dr. Matthis Kepser, Kontakt: schallenberger@uni-bremen.de kepser@uni-bremen.de

Das Modul "FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 1 SWS sowie dem Schulpraktikum. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-FD2-1Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [a]
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Di 16.03.21 - Mi 17.03.21 (Di, Mi) 10:00 - 16:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Blockveranstaltung vor Vorlesungsbeginn

Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD2-2Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [b]
Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Di 30.03.21 - Mi 31.03.21 (Di, Mi) 10:00 - 16:00 Online

Blockveranstaltung vor Vorlesungsbeginn

Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD2-3Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [c]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 29.03.21 10:00 - 16:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mi 07.04.21 10:00 - 16:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Dr. Christian Schlößer
10-79-5-FD2-4Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [d]

Seminar

Einzeltermine:
Di 30.03.21 10:00 - 16:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Di 06.04.21 10:00 - 16:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

in Blöcken vor Vorlesungsbeginn

Dr. Christian Schlößer
10-79-5-FD2-5Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [e]
[online]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 31.03.21 - Do 01.04.21 (Mi, Do) 10:00 - 16:00
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-79-5-FD2-6Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [f]

Seminar

Blockveranstaltung vor Vorlesungsbeginn

Mona Bektesi (LIS)
10-79-5-FD2-7Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [g]

Seminar

in Blöcken vor Vorlesungsbeginn

Mona Bektesi (LIS)
10-79-5-FD2-8Praxisorientierte Elemente (Nachbereitung) [h]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 15.03.21 10:00 - 16:00
Mo 22.03.21 10:00 - 16:00

Montag, 15.03.21, 10.00 - 16.00 Uhr
Montag, 22.03.21, 10.00 - 16.00 Uhr
in den Räumlichkeiten des LIS.

Berthold Seidel (LIS)

GR2 Sprachreflexionen Pflichtmodul („großes“ Fach) Wahlpflichtmodul („kleines“ Fach) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Claudia Happe , Kontakt: clhappe@uni-bremen.de

Das Modul "GR2 Sprachreflexionen" macht die Studierenden mit wesentlichen Aspekten der deutschen Grammatik und ihrer Beschreibung vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Sommer); es umfasst zwei entsprechende Einfuehrungskurse (1) in die Phonologie/Morphologie und (2) in die Syntax.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-2-B2-09Tutorien zu den Einführungskursen in die Sprachwissenschaft Syntax und Phonologie/Morphologie in den Modulen B2 und GR2

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 (2 SWS) digital (Einführung Syntax)

Einzeltermine:
Do 29.04.21 17:00 - 18:45
Do 06.05.21 17:00 - 18:45
Do 20.05.21 17:00 - 18:45
Do 27.05.21 17:00 - 18:45
Do 03.06.21 17:00 - 18:45
Do 10.06.21 17:00 - 18:45
Do 17.06.21 17:00 - 18:45
Do 01.07.21 17:00 - 18:45
Do 22.07.21 10:15 - 14:00
Dr. Andreas Rothenhöfer
Dr. Andreas Jäger
Dr. Anna Mattfeldt
10-79-2-GR2-1Einführung in die Phonologie/ Morphologie (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-GR2-2Einführung in die Phonologie/ Morphologie (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-3Einführung in die Phonologie/ Morphologie (c)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-4Einführung in die Phonologie/ Morphologie (d)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:15 - 13:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger (Mentorat)
Christian Bork, M.A. (LB)
10-79-2-GR2-5Einführung in die Phonologie/ Morphologie (e)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Christian Bork, M.A. (LB)
Dr. Andreas Jäger (Mentorat)
10-79-2-GR2-6Einführung in die Syntax (a)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-2-GR2-7Einführung in die Syntax (b)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-2-GR2-8Einführung in die Syntax (c)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-2-GR2-9Einführung in die Syntax (d)
digital: Die Veranstaltung findet online statt und enthält sowohl asynchrone als auch synchrone Anteile

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 (2 SWS)
Dr. Anna Mattfeldt

GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Sommer- (nur Kontrastsprache) und im Wintersemester (Vorlesung und vertiefendes Seminar) statt. Die Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR4.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-GR4-1Kontrastsprache Russisch
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-5-GR4-2Kontrastsprache Türkisch (a)
Die Veranstaltung findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 (2 SWS)

In dieser Veranstaltung werden in erster Linie die grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen der in Deutschland relevanten Herkunftssprache Türkisch vorgestellt (Vokalharmonie, Konsonantenanpassung, Grundwortschatz etc.), wobei der problemorientierte Spracherwerb am Beispiel des Türkischen und des Deutschen als Fremdsprache durchgehend thematisiert werden soll. Ziel ist es, die eigenen Lernprozesse und –strategien im gemeinsamen Austausch systematisch zu reflektieren sowie Grammatik aus der Lernerperspektive wahrzunehmen zu lernen. Außerdem werden parallel zur Progression des türkischen Sprachunterrichts allgemeine Aspekte der Methodik des Fremdsprachenunterrichts in diese Lehrveranstaltung integriert.
Darüber hinaus werden verschiedene, linguistisch relevante Strukturen und Konstruktionen des Deutschen kontrastiv (mit den türkischsprachlichen Äquivalenzen vergleichend) dargestellt und diskutiert. Hier versuchen wir, gelernte linguistische Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Strukturen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs Postposition etc.) zu festigen.
Ziel ist es, mit den wichtigsten Begriffen ein Instrumentarium zu vermitteln, das dann später den TeilnehmerInnen Zugang zu unterschiedlichen Sprachanalysen verschaffen soll.

Es werden Kopien zur Verfügung gestellt aus dem Buch: Turan, Tevfik: Langenscheidts Praktisches Türkisch Langenscheidt. Berlin u.a.: 1996. Außerdem werden auch andere Materialien je nach Thema einbezogen (in Form von Infozetteln und Kopien per StudIP und Email an die TN geschickt).

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-5-GR4-3Kontrastsprache Türkisch (b)
Die Veranstaltung findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 (2 SWS)

In dieser Veranstaltung werden in erster Linie die grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen der in Deutschland relevanten Herkunftssprache Türkisch vorgestellt (Vokalharmonie, Konsonantenanpassung, Grundwortschatz etc.), wobei der problemorientierte Spracherwerb am Beispiel des Türkischen und des Deutschen als Fremdsprache durchgehend thematisiert werden soll. Ziel ist es, die eigenen Lernprozesse und –strategien im gemeinsamen Austausch systematisch zu reflektieren sowie Grammatik aus der Lernerperspektive wahrzunehmen zu lernen. Außerdem werden parallel zur Progression des türkischen Sprachunterrichts allgemeine Aspekte der Methodik des Fremdsprachenunterrichts in diese Lehrveranstaltung integriert.
Darüber hinaus werden verschiedene, linguistisch relevante Strukturen und Konstruktionen des Deutschen kontrastiv (mit den türkischsprachlichen Äquivalenzen vergleichend) dargestellt und diskutiert. Hier versuchen wir, gelernte linguistische Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Strukturen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs Postposition etc.) zu festigen.
Ziel ist es, mit den wichtigsten Begriffen ein Instrumentarium zu vermitteln, das dann später den TeilnehmerInnen Zugang zu unterschiedlichen Sprachanalysen verschaffen soll.

Es werden Kopien zur Verfügung gestellt aus dem Buch: Turan, Tevfik: Langenscheidts Praktisches Türkisch Langenscheidt. Berlin u.a.: 1996. Außerdem werden auch andere Materialien je nach Thema einbezogen (in Form von Infozetteln und Kopien in StudIP und per Email an die TN geschickt).

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-5-GR4-4Kontrastsprache Türkisch (c)
Die Veranstaltung findet online statt.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 (2 SWS)

In dieser Veranstaltung werden in erster Linie die grundlegenden morphologischen und syntaktischen Strukturen der in Deutschland relevanten Herkunftssprache Türkisch vorgestellt (Vokalharmonie, Konsonantenanpassung, Grundwortschatz etc.), wobei der problemorientierte Spracherwerb am Beispiel des Türkischen und des Deutschen als Fremdsprache durchgehend thematisiert werden soll. Ziel ist es, die eigenen Lernprozesse und –strategien im gemeinsamen Austausch systematisch zu reflektieren sowie Grammatik aus der Lernerperspektive wahrzunehmen zu lernen. Außerdem werden parallel zur Progression des türkischen Sprachunterrichts allgemeine Aspekte der Methodik des Fremdsprachenunterrichts in diese Lehrveranstaltung integriert.
Darüber hinaus werden verschiedene, linguistisch relevante Strukturen und Konstruktionen des Deutschen kontrastiv (mit den türkischsprachlichen Äquivalenzen vergleichend) dargestellt und diskutiert. Hier versuchen wir, gelernte linguistische Kategorien zu ergänzen bzw. anzuwenden und durch Kontrastierung mit den Strukturen aus dem Türkischen (bspw. Präsens vs. Aorist, Nebensatz vs. Konverb, Präposition vs Postposition etc.) zu festigen.
Ziel ist es, mit den wichtigsten Begriffen ein Instrumentarium zu vermitteln, das dann später den TeilnehmerInnen Zugang zu unterschiedlichen Sprachanalysen verschaffen soll.

Es werden Kopien zur Verfügung gestellt aus dem Buch: Turan, Tevfik: Langenscheidts Praktisches Türkisch Langenscheidt. Berlin u.a.: 1996. Außerdem werden auch andere Materialien je nach Thema einbezogen (in Form von Infozetteln und Kopien in StudIP und per Email an die TN geschickt).

Dr. Mehmet Latif Durlanik

GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen) Pflichtmodul (im „großen“ Fach) / Wahlpflichtmodul (im „kleinen“ Fach) 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Anna Stemmann, Kontakt: anst@uni-bremen.de

Das Modul "GR5 Vertiefung Literatur (professionsbezogen)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Praesentation oder kleinen Hausarbeit im Zusammenhang mit einer der beiden Lehrveranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR5.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-GR5-01Kindheitsbilder des ausgehenden 18. Jahrhunderts in Bild und Text
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Das Seminar widmet sich einem historischen Zeitraum, der für die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur zentrale Bedeutung trägt: nicht nur gewinnt um 1800 überhaupt erst das Konzept von Kindheit als kulturelle Konstruktion eine feste Kontur, vielmehr entwickeln sich in dieser Zeit auch zwei bisweilen gegenläufige Tendenzen in der literarischen Konzeption von Kindheitsbildern (die im Übrigen bis heute wirkmächtig sind). Das Seminar beleuchtet die um 1800 virulenten literarischen Konzeptionen und Imaginationen von Kindheit und Jugend, in steter Verschränkung mit einer theoretischen Reflexion aktueller methodischer Entwicklungen, um auch neue Zugänge für die Analyse zu erschließen.
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-02Sommer, Sonne, Schwimmen – Das Freibad als Raummotiv in der Kinderliteratur
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Die Phase der Sommerferien trägt als zeitlicher Erzählahmen eine wichtige Bedeutung in der Kinder- und Jugendliteratur, um von Entwicklungsprozessen im Heranwachsen zu erzählen. In auffallender Weise wird im Verbindung vom Sommer häufig von spezifischen Konstellationen im Freibad erzählt. Das Freibad erscheint dabei als ein Erprobungsraum, in dem die kindlichen/jugendlichen Figuren Rollen ausprobieren und sich erproben können. Das Seminar fragt nach den erzählerischen Konstruktionen der Texte und analysiert diese unter Rückgriff auf die Methodik der literaturwissenschaftlichen Raumtheorie.
Gelesen werden die Primärtexte: Stefanie Höfler: Mein Sommer mit Mucks (gelesen bis zum 4.5.), Martina Wildner: Jede Menge Sternschnuppen (gelesen bis zum 8.6.)
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-03Erzählen vom Erwachsenwerden. Der aktuelle Adoleszenzroman
[online]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 07.04.21 - Fr 09.04.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 18:00

Blickt man auf aktuelle deutschsprachige Adoleszenzromane, die nach 2000 erschienen sind, zeigt sich darin eine neue thematische Konstellation: verstärkt werden dysfunktionale Familienstrukturen aufgegriffen. Die adoleszenten Figuren setzen sich oftmals mit Eltern auseinander, die abwesend sind oder nur eingeschränkt ihre elterliche Rolle einnehmen können. Daraus ergibt sich ein neues Spannungsfeld adoleszenter Selbstsuche, das das Seminar nachzeichnet. Entsprechend wird zum einen die Forschungsliteratur zum Adoleszenzroman diskutiert, um davon ausgehend neuere Tendenzen in der Primärliteratur zu entdecken.
Vor Seminarbeginn sollten die Romane ‚Räuberhände‘ (Finn-Ole Heinrich) und ‚was vom Sommer übrig ist‘ (Tamara Bach) besorgt und komplett gelesen werden (es gibt verschiedene Ausgaben, am besten Sie nehmen die Taschenbuchausgabe). Für die Arbeit im Seminar sollten die Texte vorliegen. Alles weitere Material wird während des Blockseminars über Stud.IP bereitgestellt, gemeinsam erarbeitet oder in Einzelarbeit gelesen.
Lesehinweis: Achten Sie bei der Lektüre beider Romane darauf, wie hier das Erwachsenwerden dargestellt wird, insbesondere in der Beziehung der Figuren zu ihren Eltern. Neben der inhaltlichen Ausrichtung achten Sie bitte auch auf die erzählerische Form und überlegen Sie, welche Funktion diese Gestaltung jeweils übernimmt.
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

HINWEIS: Das Seminar ist bereits komplett belegt und es gibt eine lange Warteliste. Falls Sie für die Veranstaltung bislang nur 'vorläufig akzeptiert' sind, stehen Sie auf der Warteliste. Ich bitte Sie darum, davon abzusehen mir Mails zu schreiben. Falls Plätze frei werden, rutschen Sie von der Warteliste nach und bekommen dann Bescheid.

Dr. Anna Stemmann
10-79-5-GR5-04Die Literatur zum Beispiel nehmen?
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 (2 SWS)

Das Seminar widmet sich der Beispielgeschichte aus diachroner und transmedialer Perspektive. Die Ratgeber der philanthropischen Kinder- und Jugendliteratur finden demzufolge ebenso Berücksichtigung wie problemorientierte kinder- und jugendliterarische Texte, zeitgenössische Schullektüren oder fantastische Erzählformen.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-05Jugendmedial Sherlocked? Intermediale Inszenierungen von Sherlock Holmes
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 (2 SWS)

Ob auf Buchseiten, Bildschirmen oder im Hörspiel – Arthur Conan Doyles berühmter Detektiv ist bis heute medial präsent. Das Seminar setzt sich aus transmedialer Perspektive mit der Figur Sherlock Holmes auseinander und fokussiert insbesondere populäre kinder- und jugendmediale Adaptionen. Zur Vorbereitung sollte Arthur Conan Doyles "Eine Studie in Scharlachrot" gelesen werden.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-06Für Europa lesen. Europa als Gegenstand der Kinder- und Jugendliteratur
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Do 15.04.21 10:15 - 11:45
Mo 19.07.21 - Mi 21.07.21 (Mo, Di, Mi) 10:00 - 17:00

Das Seminar sucht im Rahmen der exemplarischen Auseinandersetzung verschiedenen kinder- und jugendmedialen Inszenierungen Bestimmungsmöglichkeiten 'Europas' nach. Erscheint 'Europa' in diesen als gelebte Realität? Als gemeinsames Projekt? Als kultureller Raum?

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-07Die Bilderbücher Elizabeth Shaws
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)

Das Seminar sucht die Grundlagen der narratoästhetischen Bilderbuchanalyse zu vermitteln und zudem einen analytischen Einblick in das Werk Elizabeth Shaws zu geben. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere auch intertextuelle, intermediale und diskursive Fragestellungen. Als Arbeitsgrundlage dient Tobias Kurwinkels "Bilderbuchanalyse. Narrativik, Ästhetik, Didaktik".

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-08Von nicht lügenden Füchsen und dicken Pinguinen – Ulrich Hubs Werk auf dem Papier und auf der Bühne
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Di 06.04.21 - Do 08.04.21 (Di, Mi, Do) 09:00 - 17:00

Im Fokus des Seminars steht das Werk Ulrich Hubs aus transgenerischer und transmedialer Perspektive.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-09Kritisch gehört? Eine kritische Lektüre populärer Hörspiele
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 (2 SWS)

Kleine Hexen aus Neustadt, die TKKG-Freunde aus der Millionenstadt oder auch die Fünf Freude auf ihren zahlreichen Abenteuern – diesen unterschiedlichen Figuren wird sich das aus Seminar aus verschiedenen Blickwinkeln widmen.
Neben der narratologischen Analyse der Hörspiele stehen vornehmlich kritische Lektüren im Fokus des Seminars.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-5-GR5-10Deutschland: Zuhause/Fremde/Heimat
digital - ggf. Umwandlung in Präsenzformat

Seminar

Einzeltermine:
Mo 26.07.21 - Mi 28.07.21 (Mo, Di, Mi) 10:00 - 17:00
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-5-GR5-11Kinder- und Jugendliteratur in/als Übersetzung
[digital] Die digitale Lehre verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.05.21 10:00 - 17:00
Fr 04.06.21 10:00 - 17:00
So 06.06.21 10:00 - 17:00
Dr. Hadassah Stichnothe

BAA_ Modul Bachelorarbeit 15/12 CP

B.A. Abschlussarbeit
Modulbeauftragter: Vorsitzender der Studienkommission Germanistik/Deutsch, Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: skgerm@uni-bremen.de

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/BAA_P.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-6-BAA-01Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (NDL)
digital synchron

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 (1 SWS)

Einzeltermine:
Mi 16.06.21 12:15 - 13:45
Do 01.07.21 12:15 - 13:45
Do 15.07.21 12:15 - 13:45
Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-6-BAA-02Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
[synchron online]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 12:15 - 13:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (1 SWS)

An diesem Begleitseminar kann und sollte teilnehmen, wer unter meiner Betreuung eine Bachelorarbeit anfertigt. Die Betreuungsabsprache, vor der zumindest eine erste Projektidee stehen sollte, sollte gegen Ende des Wintersemesters erfolgen oder möglichst kurz danach. Am besten rufen Sie mich einfach in meiner Telefonsprechstunde an oder nehmen per Mail Kontakt auf.

Der übliche, grobe Zeitplan für die Erstellung der Arbeit, der zudem einen problemlosen Übergang in sich anschließende Masterprogramme garantiert, ist in etwa dieser:
Vorgespräche und Betreuungsabsprache: Januar bis März
Begleitseminar mit drei Phasen (s. u.): April bis Juli
Anmeldung der Arbeit: Mai, Anfang Juni
Abgabe der Arbeit: Ende Juli bis Anfang September
Fertigstellung der Gutachten: August, September

Die Organisation und der Zeitplan für dieses Begleitseminar werden sich stark an den konkreten TeilnehmerInnen, ihren Projekt- und Zeitplänen ausrichten. Näheres klären wir in der ersten Sitzung.

Grundsätzlich werden wir uns natürlich an den in der Modulbeschreibung ausgewiesenen Phasen orientieren:
(I) Entwicklung von Themen- und Fragestellungen (wohl im April),
(II) Erstellung von Gliederungen, Strukturplänen und/oder Exposés (wohl im Mai),
(III) Begleitung der Schreibphase (wohl im Juni/Juli).

Das Modul wird mit der Bachelorarbeit abgeschlossen.

Für die (aktive) Teilnahme an der Veranstaltung (die als Studienleistung betrachtet wird) bekommen Sie 3 CPs, die im Bachelor Profilfach als General Studies-Punkte und die in der Lehramtsoption als Punkte im Bereich der Schlüsselqualifikationen gewertet werden (können).

Das Begleitseminar soll nach Möglichkeit in Präsenz stattfinden, natürlich nur, wenn die Infektionszahlen bzw. die Maßnahmen, diese zu minimieren, das zulassen. Stand heute (16.3.) wird es wohl bis auf Weiteres online stattfinden müssen.

Dr. Uwe Spörl
10-79-6-BAA-03Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (NDL)
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
[online]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:15 - 15:45 Online (1 SWS)

Das Kolloquium findet im vierzehntägigen Rhythmus statt und verfolgt das Ziel der Prozeßge-nerierung und Prozeßbegleitung für entstehende BA-Arbeiten im Bereich der neueren deutschen Literaturwissenschaft. Vorgesehen ist eine Dreiteilung der Themenfelder, auf die die Studierenden großen Einfluß nehmen sollen. Zunächst ist eine allgemeine Orientierung über rechtliche und for-male Aspekte vorgesehen. In einer zweiten Phase sollen arbeitsstandbegleitend Probleme der Fra-gestellung, der Gliederung, der Darstellung und anderer Strategien diskutiert werden.
In einer dritten Phase sollen einzelne Arbeitsfelder (wie z.B. Literaturverfilmung, Literatur und Geschichte, Textanalyse, Methoden etc.) bearbeitet werden, die entweder grundlegend sind oder für einzelne Projektgruppen relevant sind. In die zweite und die dritte Phase soll auch die Besprechung der Exposés einbezogen werden.
Das Kolloquium steht allen Studierenden offen, die Ihre Abschlußarbeiten schreiben möchten. Bitte beachten Sie, daß ich im Studienjahr 2012/22 keine weiteren Zusagen für Erstgutachten mehr geben kann.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-6-BAA-04Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (NDL)
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
digital

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mo 16:15 - 17:45 (1 SWS)
Dr. Urania Julia Milevski
10-79-6-BAA-05Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (Kinder- und Jugendliteratur)
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
[digital]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 14:15 - 15:45 (1 SWS)
Dr. Stefanie Jakobi
10-79-6-BAA-06Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (Kinder- und Jugendliteratur)
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
[online]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 10:15 - 11:45 (1 SWS)

Das Begleitseminar zur Bachelorarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur bietet zum einen den Raum, um Ihre Projektideen vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Zum anderen widmen wir uns gemeinsam der Lektüre von Theorietexten, um eine Basis für die Arbeit zu schaffen.
Das Seminar verbindet synchrone und asynchrone Elemente.

Dr. Anna Stemmann
10-79-6-BAA-07Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (Linguistik)
Workshop Attending the Bachelor Thesis Production
[online] Termine nach Vereinbarung

Seminar
Dr. Claudia Happe
10-79-6-BAA-08Begleitseminar für Abschlussarbeiten (Mediävistik, B.A., M.A.)
Online-Lehre, synchron, Termine nach Vereinbarung

Seminar

Sie besuchen dieses Begleitseminar, wenn Sie bei mir Ihre Bachelor- oder Masterarbeit schreiben (Betreuerin und Erstgutachterin). Das Begleitseminar findet vierzehntägig statt, der Termin wird in Absprache mit den Teilnehmer_innen festgelegt. Behandelt werden z.B. Themenfindung, Textauswahl, Literaturrecherche, methodisches Vorgehen, Entwicklung einer konkreten Fragestellung und alle Fragen und Probleme, die Sie evtl. haben. Sie sollen im Laufe des Semesters ein kurzes Exposé Ihrer Arbeit vorstellen und vielleicht auch schon ein Kapitel der Arbeit vortragen (oder mir zu lesen geben).
Wenn es die Infektionslage und das Wetter zulassen, werden wir uns auch im Freien auf dem Campus treffen.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-6-BAA-09Begleitseminar für Abschlussarbeiten (Mediävistik, B.A., M.A.)
Termine nach Vereinbarung

Seminar
Dr. Jana Jürgs
10-79-6-BAA-10Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (NDL)
digital synchron

Seminar
Dr. Jan Gerstner
10-79-6-BAA-11Begleitseminar zur Erstellung der Bachelorarbeit (DaZ)
digital synchron, Termine nach Vereinbarung

Seminar
Prof. Dr. Andrea Daase
10-M79-4-MAA-2Begleitseminar für Abschlussarbeiten Linguistik (MA, BA)
[online]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 14:15 - 15:45 (1 SWS)

Einzeltermine:
Mi 07.07.21 14:15 - 15:45 Zoom
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-M79-4-MAA-3Begleitseminar für Abschlussarbeiten Linguistik (MA, BA)
[online]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 14:15 - 15:45 (1 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-M79-4-MAA-4Begleitseminar für Abschlussarbeiten Linguistik (MA, BA)
[online]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M79-4-MAA-5Begleitseminar für Abschlussarbeiten Mediävistik (MA, BA)
[online, mit synchronen und asynchronen Anteilen]

Seminar

Termine nach Vereinbarung.

Prof. Dr. Nadine Hufnagel