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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, B.A.

Modul 1 Einführung Profil- und Komplementärfach

Für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung im Profil- und Komplementärfach des ersten Studienjahres
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1digital: Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (3 SWS)
Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-3hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:00 - 14:00 Online
Sa 29.05.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 26.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 03.07.21 10:00 - 18:00 Online

Dieses Seminar wende sich an die Studierenden, die die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits gemacht haben.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M1-4digital: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M1-5digital: Einführung in das Studium - Kunst-Film-Medien

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press

Modul 1 Einführung Lehramt

Fuer Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption und BIPEB grosses Fach, erstes Studienjahr
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M1-1digital: Ringvorlesung Kunst-Medien-Ästhetische Bildung

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (3 SWS)
Dr. Christiane Keim
Prof. Dr. Maria Peters
09-51-M1-2digital: Einführung in die Kunstvermittlung: offen und experimentell mit Gegenwartskunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Ausstellungsräumen und im Außenraum (Bremen).

Seminar:
Über die Rezeption von zeitgenössischer Kunst und Kunstformen, sowohl analog durch Ausstellungsbesuche, als auch digital, erproben wir wirksame Werkzeuge der Annäherung, des eigenen Schaffens und Formen des Transfers in den Schulunterricht.
Möglichst offene, experimentelle und performative Vermittlungsmethoden und die Wirksamkeit zeitgenössischer Kunst erforschen wir selber mit Hilfe offener, experimenteller und performativer Methoden.

Was ist zeitgenössische Kunst? Welche Medien finden wir vor? Welche Inhalte trägt sie? Wie operiert und funktioniert sie? Wie kann sie Eintritt in die Schule finden? Inhaltlich knüpfen wir an kunstwissenschaftliche Diskurse und Texte an und formen, bzw. erweitern unseren Kunstbegriff.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an zeitgenössischer Kunst, Spaß am Ausprobieren
und großes Engagement!

3SWS
3 CP
Prüfungsform: Teilnahmeschein (unbenotet): Vortrag + aktive Teilnahme

Sarah Lüdemann
09-51-M1-3hybrid: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)
Für Studierende Profilfach, Komplementärfach, LA Gym/ OS und BIPEB großes Fach

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:00 - 14:00 Online
Sa 29.05.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 26.06.21 10:00 - 18:00 Online
Sa 03.07.21 10:00 - 18:00 Online

Dieses Seminar wende sich an die Studierenden, die die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (1) bereits gemacht haben.

Daniela Yavuzsoy
09-51-M1-4digital: Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (2)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 2 - Grundlagen Kunstwissenschaft

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 SWS)
Anke Fischer
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

M2 Grundlagen Filmwissenschaften

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

M2 Grundlagen Kunstpädagogik

Für Module M2 und M2c. Wählen Sie eine Veranstaltung aus diesem Bereich aus
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Oberschule Leibnitzplatz (Kunstraum) (2 SWS)
Anke Fischer
09-51-M2-2digital: Grundlagen: Lektüreseminar zu Schlüsseltexten der Bild- und Medienwissenschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M2-3digital: Grundlagen der Kunstwissenschaft: Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 24.04.21 12:15 - 16:30
Sa 08.05.21 12:15 - 16:30
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 12:15 - 18:45
Sa 29.05.21 12:15 - 18:00
Sa 05.06.21 12:15 - 16:30
Sa 19.06.21 13:15 - 16:30
So 20.06.21 13:15 - 15:30
Jakob Hartmann
09-51-M2-4digital: Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Organisatorisches vorweg: Das Seminar findet digital statt und verläuft abwechselnd synchron und asynchron, d.h. wir treffen uns jede zweite Woche bei Zoom. Sie erhalten die Arbeitsaufträge und Inputs wöchentlich per E-Mail.
Bitte besorgen Sie sich die BIBcard (kostenlos für Student*innen im Land Bremen): Wir werden mit der Plattform Filmfriends.de arbeiten, kostenlosen Zugang erhalten Sie mit der BIBcard der Stadtbibliothek Bremen (leider nicht der SuUB!) oder als Kund*in anderer kooperierender Bibliotheken bundesweit (Übersicht hier: www.filmfriend.de/de/about-us).
Zum Inhalt: Die Filmanalyse stellt das zentrale Werkzeug der Filmwissenschaft dar. Von ihr gehen Anschlussmöglichkeiten der Blickschulung, des Erkenntnisgewinns und der Filmvermittlung im kulturellen Feld aus. Dabei ist eine Filmanalyse mehr als die Benennung von Einstellungsgrößen oder Montage-Techniken, sondern sie bildet die Grundlage für und unterstützt eine forschungsleitende Fragestellung. Das Seminar bietet eine Übersicht an verschiedenen Formen der formal-ästhetischen und inhaltlichen Filmanalyse und analytischen Begriffe, die an Filmbeispielen verdeutlicht und diskutiert werden. Empfohlen für jede*n mit ernsthaftem Interesse.

Tobias Dietrich
09-51-M2-5digital: Grundlagen der ästh. Bildung: Verschwindet die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen?
Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie setzen wir uns mit den Grundlagen und Grundfragen von ästhetischer Bildung und Kunstvermittlung auseinander. Eine Grundlage von ästhetischer Bildung ist ein Verständnis von Lernen als ästhetischer Erfahrung. Die Digitalisierung der Kunstpädagogik rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob die ästhetische Erfahrung im virtuellen Raum digitaler Lernsituationen verschwindet? Zu welcher Veränderung des Lernbegriffs führt möglicherweise die Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen?
Sie werden sich in diesem Seminar mit diesen Grundlagen und -fragen von Kunstpädagogik beschäftigen, Bezüge zu aktuellen Kunsttheorien herstellen, verschiedene aktuelle kunstpädagogische Positionen kennen lernen und auf die Digitalisierung der Kunstvermittlung beziehen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M2-6hybrid: Grundlagen der visuellen Kultur: Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach hauptsächlich digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-7digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)
Franziska Rauh
09-51-M2-8digital: Grundlagen: Postkoloniale Kunstgeschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

In diesem Seminar befragen wir die Kunstgeschichtsschreibung aus einer (post-)kolonialen Perspektive. Geleitet von der Frage: wo und wie kolonialistische Ordnungsmuster, Wertungen und Repräsentationsformen nach wie vor in den Bereichen der Kunst wirken?
Das Ziel des Seminar ist ein kritischer Umgang mit dem „kolonialen Unbewussten in der Kunstgeschichte“ (Schmidt-Linsenhoff ) sowie dadurch produzierte Ausschlüssen und Festschreibungen nicht-westlicher Kunst und Künstler*innen.
Anhand grundlegender Texte werden wir uns zentrale Bereiche, Begriffe und Ansätze (post-)kolonialer Kunstgeschichte bzw. -wissenschaft aneignen und beispielhaft anhand von Werk- und Ausstellungsanalysen auf ihre Anwendbarkeit hin erproben.

Franziska Rauh
09-51-M2-9digital: Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Künstlerische Forschung - Künstler*innenateliers

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Künstler*innenateliers, bzw. im Außenraum (Bremen).

Auseinandersetzungen mit den Begriffen „Forschung“, „künstlerische Forschung (artistic research)“, „Erfahrung und Wissen“. Diskurs: Kunst im wissenschaftlichen Kontext. In dem Zusammenhang Besuche in Künstlerateliers, Treffen mit Künstler*innen, Gespräche und Betrachtungen von Arbeits- und Schaffensweisen, Atelierhandlungen, Werkerzeugung und Werkzeugen, Ritualen und Eingebungen. Transfer von künstlerischer Forschung in andere Arbeitsbereiche. Eigene künstlerische Forschung.

3SWS
3 CPs als Teilnahmeschein, 6 CPs als Leistungsschein
Prüfungsform: Forschungsprojekt (eigene Fragestellung) mit schriftlicher Ausarbeitung (6 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M2-10digital: Grundlagen kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 (3 SWS)
Franziska Rauh

Modul 3 Künstlerische Praxis 1 Lehramt

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Lehramtsoption sowie BiPEB großes und kleines Fach. Sie wählen einen Kurs "Künstlerische Praxis I" aus. Dieser Kurs läuft über zwei Semester (erstes Studienjahr).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3-1digital: Künstlerische Praxis I: Im Schatten der Sichtbarkeit – übergreifendes künstlerisches Arbeiten (Grundkurs)
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)
Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-2digital: Künstlerische Praxis 1: Zeichnung
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Petra Fiebig
09-51-M3-3hybrid: Künstlerische Praxis I: Künstler*innenbuch – Digital Form – Multiple
Show and Tell* – Die eigene künstlerische Publikation als Selbstreflexion und Repräsentation, Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B3850 (4 SWS)
Doris Weinberger
09-51-M3-4digital: Künstlerische Praxis 1: Zeichnung - Collage - Fotografie
Für Studierende BiPEB kleines Fach. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)

Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung aus dem WiSe 20/21.
Sie bietet eine praktische Einführung in die Medien Zeichnung, Collage und Fotografie:
Zeichnung als Aneignung von Welt, Collage als ein Experimentierfeld für das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Materialien, Fotografie als den gestalteten Einschnitt in Raum und Zeit.
In einer offenen und freien Arbeitssituation erkunden wir sowohl individuell wie auch in kleinen Teams Materialien und Techniken, unsere in praktischen Übungen gewonnenen Erfahrungen verzahnen wir mit persönlichen Beobachtungen, Interessen und Fragestellungen.Wir untersuchen Positionen ausgewählter Künstler*innen und entwickeln eigene Strategien für die Verbildlichung eines selbst gewählten Themas, das wir im zweiten Semester in einem eigenen künstlerischen Projekt konkretisieren.
Den Abschluss bildet die Teilnahme an der Grundkursausstellung am Ende des zweiten Semesters.

Judith Dürolf
09-51-M3-5digital: Künstlerische Praxis 1: Grundlagen der Filmgestaltung
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem zweisemestrigen Praxisseminar geht es darum, filmische Mittel und Verfahren kennenzulernen, zu erforschen und in der Gestaltung eines Kurzfilms auf eigene Art umzusetzen. Im Wintersemester wird in einer Reihe von kleineren Arbeiten experimentiert, inszeniert und montiert. Im Sommersemester 2021 steht die Produktion eines Kurzfilms im Zentrum. Dabei geht es neben dem Erwerb technischer Fertigkeiten insbesondere um die praktische Erforschung filmischer Ästhetik und Dramaturgie. Szenisches Schreiben sowie die filmischen Gestaltungsmittel der Kamera, des Tons und der Montage werden ebenso erprobt, wie das Ineinandergreifen dieser Mittel in verschiedenen Spielarten und Verfahren des experimentellen, fiktionalen und dokumentarischen Films.

Dr. Eva Knopf
09-51-M3-5digital: Künstlerische Praxis 1: Grundlagen der Filmgestaltung
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieser Kurs wird im Sommersemester 2021 fortgesetzt.

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Wöchentliche Zoomkonferenz, mittwochs 14-15.30 Uhr, Eigenarbeit und individuelles Feedback. Wenige Präsenztermine finden im Raum GW B3810 statt.
Dieses Seminar kann, muss jedoch nicht, in Kombination mit dem Grundkurs "Grundlagen der Filmwissenschaft: Filmanalyse" (09-51-M2-1) von Tobias Dietrich belegt werden. Empfohlen für diejenigen, die an einer theoretischen Vertiefung der Seminarinhalte sowie Überlegungen zum Theorie-Praxis Transfers im Bereich Film interessiert sind.

In diesem zweisemestrigen Praxisseminar geht es darum, filmische Mittel und Verfahren kennenzulernen, zu erforschen und in der Gestaltung eines Kurzfilms auf eigene Art umzusetzen. Im Wintersemester wird in einer Reihe von kleineren Arbeiten experimentiert, inszeniert und montiert. Im Sommersemester 2021 steht die Produktion eines Kurzfilms (voraussichtlich in Gruppenarbeit) im Zentrum. Dabei geht es neben dem Erwerb technischer Fertigkeiten insbesondere um die praktische Erforschung filmischer Ästhetik und Dramaturgie. Szenisches Schreiben sowie die filmischen Gestaltungsmittel der Kamera, des Tons und der Montage werden ebenso erprobt, wie das Ineinandergreifen dieser Mittel in verschiedenen Spielarten und Verfahren des experimentellen, fiktionalen und dokumentarischen Films.

Filmarbeit ist Teamarbeit. Da diese zurzeit im Unikontext jedoch nur eingeschränkt möglich ist, werden die Übungen und Experimente des Wintersemesters so modifiziert, dass jede*r sie einzeln umsetzen kann.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind zumindest eine Handykamera (die App Filmic Pro müsste für ca. 15 Euro zusätzlich erworben werden) oder eine Fotokamera, mit der man filmen kann (und die wichtigsten technischen Parameter manuell einstellen), sowie ein Computer, der leistungsstark genug für die Bearbeitung von Bewegtbildern ist, sowie evtl. eine externe Festplatte. Ein Schnittprogramm wird zur Verfügung gestellt. In welchem Umfang im Wintersemester Technik von der Uni geliehen werden kann, ist zurzeit nicht geklärt. Es wird jedoch um Kontaktaufnahme gebeten, falls jemand teilnehmen möchte, aber die technischen Mindestvoraussetzungen nicht erfüllen kann.

Dr. Eva Knopf
09-51-M3-6digital: Künstlerische Praxis 1: sich/ein Bild machen – übergreifende malerische Prozesse (Grundkurs)
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Maja Linke, Ph.D.
09-51-M3-7hybrid: Künstlerische Praxis 1: Fotografie analog/digital
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M3-8hybrid: Künstlerische Praxis I: Experimentelle Bildhauertechniken - Schwerpunkt Draht und Papier
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)
Sabine Emmerich
09-51-M3-9hybrid: Künstlerische Praxis I : Aktzeichnen und Modellieren
Fortsetzung aus dem WiSe

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden

Rainer Weber

Modul 3 b Forschungspraxis für Profil- und Komplementärfach

Nur für Studierende Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Profil-und Komplementärfach! Bitte wählen Sie ein Seminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M3b-1Präsenz: Denken im Museum

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 10:00 - 14:00 Extern Overbeck-Museum Vegesack (2 SWS)

In diesem Semester wird das Kennenlernen von Forschung, Recherche und Vermittlung in der musealen Praxis vertieft. Ausstellungsplanung und das Führen durch die Ausstellung werden erprobt, unterschiedliche Vermittlungsformate besprochen und kontrovers diskutierte Fragen aus der Kulturszene gemeinsam erörtert.

Dr. Katja Pourshirazi
09-51-M3b-2hybrid: Bei näherer Betrachtung: Moderne Kunst sehen, entdecken und reflektieren
Übungen vor bzw. zu Originalen in musealen Settings

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Im Seminar besprechen wir Werke und ihre Präsentation in aktuellen Ausstellungen in der Weserburg Museum für moderne Kunst und in der Kunsthalle Bremen. Dabei besprechen und erproben wir unterschiedliche Möglichkeiten sich Kunstwerken anzunähern.

Meike Su
09-51-M3b-3digital: Kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Ausgehend von einer differenzierten Betrachtung des Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis für den Bereich der Kunst wird die kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis in den Blick genommen. Leitende Fragestellungen dabei sind u.a.:
Wie kann eine theorie- und methodenbasierte Forschung überhaupt als Praxis verstanden werden?
Welches sind die einzelnen Handlungsfelder von Forschung?
Wie verläuft der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in mögliche Anwendungsgebiete?
Im Zentrum des Seminar wird ein konkretes Beispiel sowohl für die Entwicklung eines Forschungskonzeptes wie für dessen Übertragung in Vermittlungsformate stehen.

Dr. Christiane Keim
09-51-M3b-4digital: Kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Ausgehend von einer differenzierten Betrachtung des Verhältnisses zwischen Theorie und Praxis für den Bereich der Kunst wird die kunstwissenschaftliche Forschung als Praxis in den Blick genommen. Leitende Fragestellungen dabei sind u.a.:
Wie kann eine theorie- und methodenbasierte Forschung überhaupt als Praxis verstanden werden?
Welches sind die einzelnen Handlungsfelder von Forschung?
Wie verläuft der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in mögliche Anwendungsgebiete?
Im Zentrum des Seminar wird ein konkretes Beispiel sowohl für die Entwicklung eines Forschungskonzeptes wie für dessen Übertragung in Vermittlungsformate stehen.

Dr. Christiane Keim
09-51-M3b-5digital: Was heißt digitale Ausstellung?

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Sophie Taeuber-Arp Research Project, kurz STARP ist ein fortlaufendes Kooperationsprojekt der Stiftung Arp e. V. (Remagen/Berlin) und des Gerhard-Marcks-Hauses (Bremen). Ziel ist es umfassende Informationen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Leben und Werk der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) digital an einem Ort zu sammeln und der Fachwelt wie auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Online-Katalog zum Gesamtwerk der Künstlerin. Seit Sommer 2020 ist die Website sophietaeuberarp.org online und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Welche Möglichkeiten bieten digitale Angebote? Was sind die Herausforderungen? Das praxisbezogene Seminar bietet Einblicke in die Projektarbeit (Sophie Taeuber-Arp Research Project) sowie in kuratorische Prozesse.
Ziel ist die gemeinsame Planung, Gestaltung und Umsetzung einer Online-Ausstellung, die auf der Website sophietaeuberarp.org zu s
sehen sein wird.
In Gruppen von Studierenden werden einzelne Themenbereiche der Online-Ausstellung, beispielsweise Objektauswahl, Ausstellungsgestaltung, Vermittlungs- bzw. Öffentlichkeitsarbeit in Form von Ausstellungsbegleitern wie Objektexte, Blogbeiträge bis hin zu Posts für Instagram, Facebook und Twitter bearbeitet.

Da das Seminar synchron zur großen Ausstellung „Sophie Taeuber-Arp: Living Abstraction“ in Basel, New York und London läuft, wird es auch darum gehen, gemeinsam den eventuellen qualitativen Mehrwert von digitalen Formen herauszuarbeiten.

Arie Ernst Hartog
Anna Schrader, M.A.
09-51-M3b-6hybrid: Bei näherer Betrachtung: Moderne Kunst sehen, entdecken und reflektieren
Übungen vor bzw. zu Originalen in musealen Settings

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Im Seminar besprechen wir Werke und ihre Präsentation in aktuellen Ausstellungen in der Weserburg Museum für moderne Kunst und in der Kunsthalle Bremen. Dabei besprechen und erproben wir unterschiedliche Möglichkeiten sich Kunstwerken anzunähern.

Meike Su
09-51-M3b-7digital: Museen in Zeiten von Corona: Was tun, wenn keine Besucher/innen mehr kommen (können)?

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:00 - 10:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Mitte März 2020 schlossen in ganz Europa die Museen ihre Türen, auch in Bremen. Nach einer kurzen Öffnung schlossen sie im November 2020 erneut. Völlig ungewiss war, für wie lange das sein würde. Inzwischen wird allerorts mit neuen Veranstaltungs- und Beteiligungsformaten experimentiert.
Es zeichnet sich ab, dass sich die Museen auf eine neue Selbstdefinition, neue Aufgaben, neue Vermittlungsformate und neue Interaktionsarten mit den Bürger/innen einstellen müssen. Zugespitzt stellen sich die Fragen: Was wäre, wenn es keine analogen Besucher/innen mehr gäbe? Was wäre, wenn der Museumsraum mittelfristig nur noch eingeschränkt nutzbar wäre? Museen sind letztendlich Archive des kulturellen Erbes – könnten Sie also auch wie Archive und Bibliotheken mit Präsenzbestand funktionieren? Welche neuen Zugänge zu den Objekten können für die Bürger/innen geschaffen werden?
Gemeinsam wollen wir anhand der Aufgaben und der Objekte im Focke-Museum uns auf diese Fragen einlassen. Es wird zu prüfen sein, was an den angestammten Museumsaufgaben gleichgeblieben ist und was nicht. Zeichnen sich Verschiebungen ab? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung und welche nicht? Welche Ansätze gibt es in Bremen – und darüber hinaus – um mit dieser neuen Situation umzugehen? Handelt es sich um eine Katastrophe oder eine Chance für Innovation?

Sofern möglich findet dieses Seminar als hybride Veranstaltung statt. Wir werden uns in Zoom-Sitzungen besprechen, in asynchronen Sitzungen Lektüren und Aufgaben bearbeiten und in Kleingruppen im Museumsraum arbeiten.
Zum Erwerb Ihrer Crédit Points gibt es die Möglichkeit, Referat bzw. kurze Texte ebenso wie Beiträge in den sozialen Medien ebenso wie kurze Filme zu Museumsinhalten zu erstellen. Ich freue mich schon auf das gemeinsame Denken mit Ihnen und die Analyse der gegenwärtigen Situation!

Ausgewählte Links zum Thema
- ICOM-Stellungnahme vom 2.4.2020: https://uk.icom.museum/icom-statement-on-the-necessity-for-relief-funds-for-museums-during-the-covid-19-crisis/, 13.4.2020
- ICOM-Webinar am 10.4.2020: https://icom.museum/en/news/webinar-coronavirus-covid-19-and-museums-impact-innovations-and-planning-for-post-crisis/, 13.4.2020
- Museen in Quarantäne – Neue Chancen für Sammlungen. Online-Symposium am 7.5.2020 der Professur für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften der Universität Wien: https://www.museumsbund.de/erste-ergebnisse-und-aufruf-zur-teilnahme-an-nemo-umfrage-zu-auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-museen/, 4.5.2020.
- https://www.museumsbund.de/erste-ergebnisse-und-aufruf-zur-teilnahme-an-nemo-umfrage-zu-auswirkungen-der-coronavirus-pandemie-auf-museen/, 4.5.2020.
- Vgl. Olaf Zimmermann (Hg.): Politik & Kultur. Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, Ausg. 4/2020: https://www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-pk/ausgabe-nr-042020/, 13.4.2020
- 10 Thesen von Tobias J. Knoblich, Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft: https://kupoge.de/pressearchiv/pressedok/2020/Kulturpolitik_nach_der_Corona-Pandemie.pdf, 13.4.2020.
- https://coronarchiv.geschichte.uni-hamburg.de/projector/s/coronarchiv/page/willkommen, 4.5.2020.
- Homepage des Deutschen Museumsbundes
- Homepage des Deutschen Kulturrates
- Homepage der Kulturpolitischen Gesellschaft

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M3b-8digital: Radical Artists IV - Zur Geschichte der Radiokunst in Europa

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)

Radiokunst bewegt sich in einem künstlerisch interdisziplinären Bereich, in dem Kontexte der bildenden Kunst, der experimentellen Literatur und der Neuen Musik verschmelzen. Originäre Radiokunst umfasst dabei Werke bildender Künstler*innen, die speziell für das Senden im Radio konzipiert wurden und in der Regel das Medium reflektieren.
Ein besonderes Phänomen sind vernetzte Radiokunstprojekte, die umfangreiche medien- und oft länderübergreifende Radiokunstprojekte an sich darstellen, die zeitgleich oder zeitlich versetzt unter einem Titel stattfinden, nicht selten in Verbindung mit Veranstaltungen wie Performances, Festivals oder Ausstellungen.
Objekte, Netzkunstwerke, Environments, Interventionen oder Installationen, die auf der Basis von Radio- bzw. Übertragungstechnologien konzipiert worden sind, bilden einen Bereich der Radiokunst, der außerhalb des Rundfunks besteht und häufig auch als Expanded Radio bezeichnet wird.
Im Seminar werden wir uns mit der Entstehung und Entwicklung der Radiokunst in Europa befassen, um diese nachzuzeichnen. Im Fokus stehen dabei neben den Künstler*innen und ihren Werken auch die Rundfunkstationen, die in den 1950er bis 1990er Jahren die Entwicklung der Radiokunst entscheidend mit beeinflusst haben.
Wir werden mit originalem Tonmaterial arbeiten und uns Radiokunstwerke anhören, um sie anschließend zu besprechen und sie auch in Hinblick auf ihre Bedeutung für diesen Zusammenhang zu analysieren. Ziel ist es, einen Überblick über die Auseinandersetzung bildender Künstler*innen mit dem Medium Radio von den 1950er Jahren bis heute zu bekommen und diese als ein besonderes Phänomen in der Geschichte der zeitgenössischen Kunst in Europa zu verstehen.

Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M3b-9hybrid: Einführung in die Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit eines Museums mit praktischen Übungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 Extern Übersee-Museum (2 SWS)

Die Vereinten Nationen haben im Jahr 2015 mit ihrer Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung 17 Ziele verabschiedet. Die Inhalte dieser Nachhaltigkeitsziele werden in unterschiedlicher Form und Intensität auch in den Ausstellungen des Übersee-Museums behandelt. In diesem Seminar wollen wir die entsprechenden Ausstellungsteile identifizieren und in ihrer Präsentationweise analysieren.
Die Studierenden sollen dann zu jeweils einer dieser Ausstellungselemente ein eigenes kleines Vermittlungsangebot entwickeln, z.B. eine interaktive Kurzführung, eine Bastel- oder andere Aktion.

Wiebke Ahrndt

Modul 4 und 4B Geschichte - Theorien - Institutionen

Fuer Profil- und Komplementärfach 3.+4. Semester (M4)
Für Lehramtsoption 3.+4. Semester (M4b)
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M4-1digital: Vergleichendes Sehen. (Kunst-)Geschichte und Methode

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)

Das vergleichende Sehen ist eine – wenn nicht die – zentrale Methode der Kunstgeschichte und ihrer verwandten Ansätze. Im Laufe der Zeit jedoch wurde sie von unterschiedlichen Disziplinen oder Ideologien vereinnahmt oder den zu analysierenden Gegenständen angepasst. Im Seminar wollen wir daher zum einen der Geschichte der Methode nachgehen, schwerpunktmäßig im Fokus auf die Kunstwissenschaft. Zum anderen wollen wir die Methode im Bezug auf konkrete, bevorzugt selbst gewählte Gegenstände selbst erproben.
Die Lektüre und Analyse von wissenschaftlichen (Grundlagen-)Texten bietet die Grundlage zum Verständnis verschiedener Vergleichskonzepte: vom stilgeschichtlichen Ansatz Wölfflins, über Warburgs Bildertafeln und Malraux‘ Musée Imaginaire bis hin zu Thürlemanns Hyperimage, um nur Beispiele zu nennen. Verbunden damit ist in der eigenen Anwendung sowohl die historisch-kritische Auseinandersetzung mit einer der Kernkompetenzen des Fachs als auch – wenn im Rahmen der pandemischen Entwicklung möglich – die Übung vor Originalen.
Das Seminar findet digital an regelmäßigen Terminen statt. Wenn die Umstände es erlauben, werden einzelne Sitzungen in Museen oder im Stadtraum stattfinden. Details zum Ablaufplan werden in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Amelie Ochs
09-51-M4-2Präsenz: Einführung in die christliche Ikonografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (2 SWS)
Andreas Kreul
09-51-M4-3digital: Die Gleichzeitigkeit von Abstraktion und Realismus im 20sten Jahrhundert. Texte zur Theorie ihrer Entstehung.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 Online (2 SWS)
Dr. Norbert Caspar
09-51-M4-4digital: Einführung in die Kunstgeschichte II: Die Gotik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)

Ausgehend von der Île-de-France setzte sich ab ca. 1140 mit der Gotik ein neuer Stil in der Architektur und der bildenden Kunst durch. In dieser letzten großen Epoche des Mittelalters entstanden die imposanten, himmelsstürmenden christlichen Kirchen, die den großen Historiker George Duby dazu veranlassten, diese Epoche auch die "Zeit der Kathedralen" zu nennen. Ein neues Raumverständnis formulierte den Innenraum dieser Kirchen als eine vertikal betonte Raumeinheit, bei der die Auflösung und Durchlichtung der Wand mit einem komplizierten strukturellen Gerüst aus Pfeilern und Strebewerk gewährleistet wurde.
Eine genaue Epochengrenze zwischen der Romanik, der Gotik und der nachfolgenden Renaissance anzugeben, ist nicht einfach möglich: Zu verschieden waren in Europa die zeitlichen Stilentwicklungen. Während z.B. bei dem „Schöpfungsbau“ der Gotik, der Abteikirche im französischen St. Denis, der Chor und der Westbau ab ca. 1140 im neuen gotischen Stil errichtet wurden, wurde zeitgleich in Speyer der Dom in der reifen Spätphase der deutschen Romanik zu seiner monumentalen Gestalt geführt. Ähnlich verhält es sich mit dem Übergang von der Gotik zur Renaissance: Während in Italien spätestens ab 1420 die Renaissance als der nun vorherrschende Stil bezeichnet werden kann, zeigt sich das gesamte 15. Jahrhundert in Deutschland noch ausgesprochen „gotisch“. Die zeitlichen Verschiebungen und Eigenständigkeiten bedingen so eine je unterschiedliche, regional orientierte Sichtweise auf die einzelnen Entwicklungsstufen von Früh-, Hoch- und Spätgotik.
Die Gotik als ein umfassender Stil beschränkte sich nicht nur auf den Sakralbau, sondern prägte auch die profanen Bauaufgaben. Die Rathäuser sowie die Wohn- und Geschäftshäuser der Bürger dieser Zeit legen Zeugnis ab von einem wachsenden Selbstbewusstsein in den Städten und ein Erstarken der Städte und des Bürgertums, das sich zunehmend als eigene gesellschaftliche Figuration gegenüber dem Adel behauptete.

Das Seminar möchte in die stilistischen Entwicklungen dieser letzten großen mittelalterlichen Kunstepoche einführen. Architektur, Skulptur und Malerei werden mit signifikanten Beispielen vorgestellt, analysiert und diskutiert. Die Entwicklung der Formensprache wird hierbei in ihre gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Zusammenhänge eingebunden.

Prof. Dr. Alarich Rooch
09-51-M4-6digital: Archive Fever. Sammeln als ästhetische Strategie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Ob in konzentrierter und strenger Ordnung von Bildern oder als brachiale Anhäufung von Material: Künstler_innen sammeln nach eigenen Gesetzen und Leidenschaften und geben so dem Ephemeren, dem Nebensächlichen und dem oftmals Übersehenen ein Nachleben im ästhetischen Feld der Künste. Diesem archivarischen Impuls in der zeitgenössischen wie der klassisch modernen Kunst soll im Seminar nachgegangen werden.

Ausgehend vom Begriff des Archivs als mehrdeutige Institution werden verschiedene künstlerische wie institutionelle Strategien des Sammelns und Ordnens verhandelt. Theoretische Impulse aus kulturwissenschaftlichen Gedächtnistheorien (A. Assmann) sollen hierbei ebenso besprochen werden, wie sich um den Begriff des Atlas formierende kunstwissenschaftliche Theorieelemente.

Florian Flömer
09-51-M4-7„Cut!“ - Kleine Geschichte der Collage/Montage
Film/Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Schneiden und Kleben sind bildkombinatorische Kulturtechniken, die auch unsere gegenwärtige Bildkultur maßgeblich beeinflussen. Im Seminar sollen verschiedene historische wie aktuelle Strategien der Collage und Montage untersucht werden und in intermedialer Perspektive diskutiert werden. Zentral soll dabei die Frage nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von (zumeist filmisch verstandener) Montage und (der meist der bildenden Kunst und der Fotografie zugesprochenen) Collage gelten. So soll ein kurzer Abriss der Geschichte beider Techniken in der Kunst sowie im Film versucht werden und durch verschiedenen theoretische Standpunkte ergänzt werden.

Florian Flömer
09-51-M4-8digital: Wohn-Rakete 2000: un/gewohnte Zukünfte in Schöner Wohnen und visueller Kultur der 60er und 70er-Jahre

Seminar

Einzeltermine:
Sa 17.04.21 10:00 - 14:00
Sa 15.05.21 - So 16.05.21 (So, Sa) 10:00 - 14:00
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 14:00

„Vor der Zukunft haben viele Leute Angst. Aber wir nicht. Zukunft, wie wir sie sehen, ist hellgelb. Wie Vanille-Eiskrem. Erfrischend, aromatisch, appetitlich. Vanille Zukunft.“ (SW 01/1970, S. 76)

1970 zünden Wiener Jungarchitekten die „Wohnrakete 2000“ – ihre experimentellen Wohnmaschinen fürs Jahr 2000 künden von „[v]anillegelber Zukunft mit himmelblauen Wolken“ (ebd.). Im Verlauf der 1960er und -70er Jahre wird im Display der Zeitschrift Schöner Wohnen immer wieder zukünftiges Wohnen imaginiert, entworfen und ins Bild gesetzt. Sei es der Home-Computer als voll automatisierter Babysitter, weltraumaffines Möbeldesign, das Ideal einer gebauten Gemeinschaft, oder der Geigerzähler für die Hausfrau*, mit dem die pazifische Fischkonserve auf Radioaktivität untersucht werden kann. Die vorgestellten Zukünfte sind vielfältig, changieren sie doch zwischen atomarer Angst, einer egalitären Freizeitgesellschaft, Roboterträumen oder sind komplett aus Plastik gebaut. Manche Veränderungen scheinen jedoch undenkbar, denn auch 2000 gibt es im historischen Narrativ noch Hausfrauen* und die heteronormative Familie bleibt zentrales soziales Gefüge im Wohndiskurs, nur trifft sie sich nun im Wohnbad mit Kommandozentrale.
Wir werden diese imaginierten Zukünfte mit (zeitgenössischen) popkulturellen, künstlerischen und architektonischen Elementen und theoretischen Positionen in Beziehung setzten, um gemeinsam ihre Vorstellungen von Gesellschaft, Gender, Arbeit und Wohnen zu erforschen.

Rosanna Umbach
M. Sc Jan Engelke
09-51-M4-9hybrid: Zitat, Parodie, Wiederholung: Künstlerische Strategien zwischen „Kommentar“ und „Kritik“

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

"Das Kunstwerk ist grundsätzlich immer reproduzierbar gewesen", schrieb Walter Benjamin in Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (1935). Praktiken, Verfahren und Ästhetiken der Wiederholung, der Imitation und des Kopierens sind zutiefst in die Geschichte der Kunst eingelassen – z.B. als Teil der künstlerischen Ausbildung, zur gezielten Bildverbreitung, als bildnerische Versuchsanordnung. Ebenso sichern sie das Originale, das Einzigartige und Authentische, ab, wie sie es gleichermaßen auch zur Diskussion stellen, zum Verschwinden bringen oder an dessen Stelle treten.
Zitat, Appropriation, Wiederholung, Kopie, Serie, Pastiche, Parodie, Re-Mediation, Re-Signifikation, Reenactment, Remake, Reproduktion, Replik, Recycling, Nachahmung, Fälschung, Simulation, Mimikry, Travestie, … Im Seminar wollen wir uns v.a. mit Konzepten und Strategien der Kunst der Moderne und sogenannten Postmoderne auseinandersetzen. Sie sollen exemplarisch in ihren jeweiligen ästhetischen, diskursiven, theoretischen und/oder politischen Situierungen analysiert und diskutiert werden. Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei den in den späten 1970er Jahren unter der Bezeichnung Appropriation Art subsumierten Praktiken sowie seriellen Verfahren, wie sie z.B. mit dem Namen Andy Warhol verbunden sind, zu. Inwiefern werden hier traditionelle kunsthistorische Kategorien – Autorschaft, Originalität, Kreativität, … – zur Diskussion gestellt oder auch bestätigt? Welche Überlagerungen mit politischen Praktiken und Theoriebildungen gibt es, die „Geschlecht“ und „Ethnizität“, „Identität“ und „Subjekt“ als durch Spiegelungs- und Wiederholungsprozesse hergestellte Konstruktionen herausarbeiten? Und welche Bedeutung kommt den jeweiligen Medien der Wiederholung zu?
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist auch eine Tagesexkursion zum Besuch der Ausstellung "Serien. Von Warhol bis Wool" in der Hamburger Kunsthalle.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M4-10digital: Konfigurationen des Comics - Einführung in das grafische Erzählen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)
Dr. Alexander Press
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich

Modul 5 Projektarbeit und Forschungspraxis

Fuer Profilfach 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 5 B Projektarbeit 1

Für Komplementärfach 5. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 5 C Projektarbeit und Forschungspraxis

Für Lehramtsoption 3.+4. Semester. Wählen Sie bitte ein Forschungsmethodenseminar, ein Projektseminar sowie ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Projektseminare und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
Forschungsmethodenseminare werden zusätzlich auch im SoSe angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 6 Projektarbeit 2

Für Komplementärfach 6. Semester. Wählen Sie bitte ein Projektseminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-1digital: Projektseminar: Kunst, Gesellschaft und Kritik II

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

In Fortsetzung des Seminars im Wintersemester werden wir uns einerseits mit verschiedenen künstlerischen Strömungen und Strategien beschäftigen, beispielsweise mit einigen der klassischen Avantgardebewegungen, mit der Kunst im Nationalsozialismus und mit jüngeren Strömungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Avantgarden anknüpfen. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf den in den jeweiligen Strömungen entwickelten Formen der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Praxen und Entwicklungen.
Andererseits werden wir gemeinsam die im ersten Seminar begonnenen studentischen Projekte/Hausarbeiten besprechen und Fragen zur Umsetzung erörtern.

Der Quereinstieg seitens Studierender, die im ersten Seminar im WS nicht teilgenommen haben, ist möglich, sollte aber mit mir abgesprochen werden.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M5-2digital: Kunstvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Kann nur in Verbindung mit dem Seminar von Franziska Rauh belegt werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

In Zusammenarbeit mit dem Seminar von Franziska Rauh nähern wir uns aus dem Blickwinkel von der Kunstwissenschaft und dem der Kunstvermittlung Kunst im öffentlichen Raum an.
In unserem Seminar geht es um die Fragen: Was ist Kunst im öffentlichen Raum und wie lässt sie sich vermitteln? und: Wie lassen sich Prozesse der Vermittlung erforschen? Ausgehend von kunstwissenschaftlichen Betrachtungsweisen und kunstpädagogischen Ansätzen wie Mapping und künstlerischer Forschung werden Sie ein eigenständiges Projekt zur Kunstvermittlung im öffentlichen Raum durchführen und gleichzeitig erforschen. Sie werden in Kleingruppen Forscherteams bilden und zusammen arbeiten.
Frau Rauh und ich richten zum 50-jährigen Jubiläum der Universität Bremen den Fokus auf die Kunst an der Universität Bremen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist es derzeit jedoch unklar, ob wir uns vor Ort sehen können oder das Seminar digital stattfinden wird. Das Seminar ist inhaltlich auch so angelegt, dass Sie in Ihrer jeweiligen Stadt, Kunst im öffentlichen Raum und ihre Vermittlung in einem Projekt erforschen können.
Erst am Anfang des Sommersemesters können wir Ihnen dazu Genaueres mitteilen.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M5-3hybrid: Projektseminar: Vertraute Bilder – Kollektives Gedächtnis und kulturelle Bilderrepertoires

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 (2 SWS)

Ob in analogen oder digitalen Medien, in Werbung oder Nachrichten, Zeitungen oder Filmen, auf Social Media Plattformen oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – wir begegnen fortwährend Bildern, die uns vertraut erscheinen, die wir ganz selbstverständlich (er)kennen, wiedererkennen und verstehen – und mit denen oder über die wir uns verständigen oder verständlich machen können. Solchen Bildern, dem, was sie vertraut macht, und ihren Wirkungsweisen will das Projektseminar nachgehen.
Dazu gehören zum einen sogenannte ikonische Bilder oder Medienikonen (wie z.B. "Meisterwerke" der Kunstgeschichte, Bilder wichtiger historischer und politischer Ereignisse – die Bilder von 9/11, der Fall der Berliner Mauer, die Mondlandung – oder Bilder der Populär- und Warenkultur – das HB-Männchen, das McDonalds-Logo, Superman, das Gesicht von Marilyn Monroe oder Che Guevara), zum anderen aber ebenso bestimmte Bildtypen und Inszenierungsmuster (z.B. Glückliche Familie, Menschen bei der Arbeit, Hungerndes Kind in Afrika, Tiere in Not, die Reichen und Schönen, Zivilisationsmüll in idyllischer Natur, Sonnenuntergang über dem Meer). Zur Diskussion steht das Konzept eines kulturellen Bilderrepertoires oder Bildgedächtnisses und seine Funktionsweisen. Welche Bilder werden wofür, wie und wann eingesetzt? Welche erscheinen passend und warum? Wie werden historische oder politische Ereignisse bebildert? Wie wird damit zugleich unser Geschichtsbild, unsere Erinnerung strukturiert? Wie werden abstrakte Begriffe und Werte ins Bild gesetzt (z.B. Demokratie, Schönheit, Hass, Intelligenz, Rassismus)? Welche Regeln und Regularien lassen sich erkennen? Gefragt wird nach einem Zirkulieren der Bilder, danach, wie sie auch variiert werden, und danach, wie sich ihre Bedeutungen mit dem Einsatz in auch variierenden Kontexten möglicherweise verschieben und verändern. Nachzuvollziehen ist dann ebenso, was unsichtbar bleibt, was kein Bild bekommt, aber möglicherweise als Auslassung spürbar werden kann.
Um diesen Fragen näher zu kommen, werden wir uns mit Konzeptionen von Gedächtnis und Erinnerung befassen, mit der Historizität und sozialen Rahmung von Erinnerungsprozessen und Bilderpolitiken, mit kulturellen und medialen (Macht-)Konstellationen der Bildproduktion, Bildverbreitung und Rezeption, d.h. auch Prozessen der Naturalisierung von historisch Gewordenem, sowie mit der identitäts- und gemeinschaftsstiftenden Funktion von Bildern. Unter Entwicklung einer eigenen Fragestellung sollen studentische Projekte sich mit selbst ausgewählten Bildern oder Bildtypen auseinandersetzen, deren Einsätze und Wirkungsweisen analysieren und dazu auch die theoretischen Konzepte nutzbar machen. Behandelt werden können z.B. auch derzeit hochaktuelle Themen wie Klimawandel oder Corona-Pandemie.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-4hybrid: Projektseminar: Tiere im Feld des Visuellen. Ästhetische Konzepte und mediale Anordnungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Tier-Bilder sind in der Geschichte von visueller Kultur, Kunst und Medien überall zu finden, angefangen bei den steinzeitlichen Höhlenmalereien. Die vielfältige Tradition und Tradierung tierlicher Ikonografien gehört ebenso dazu, wie die Entwicklung der Tiermalerei als ein eigenständiges Genre der westlichen Kunst, die Inszenierung von Tieren als Attribute und Insignien menschlicher (männlicher) Macht und Herrschaft (z.B. im Reiterstandbild) oder die Einsetzung von Tieren als Sinnbilder oder Karikierungen menschlicher Charaktereigenschaften. Einschlägige Filme und Fernsehserien, wie etwa „Flipper“, „Lassie“ oder „Unser Charly“, zeigen hingegen eher eine Vermenschlichung ihrer tierlichen Protagonisten. In illustrierten Publikationen zur Naturgeschichte oder den Displays der Naturkundemuseen überlagern sich Mythisierungen, Ästhetik und Wissenschaft. Tote oder getötete Tiere fungieren als museale Ausstellungsstücke ebenso wie als private Trophäen, Prestigeobjekte und Erinnerungsträger. Gleichermaßen sind Tier-Bilder immer schon auch auf lebende Tiere und die Begegnung mit ihnen bezogen. Was sehen wir, wenn wir einen Hund sehen, eine Spinne, ein Schaf, einen Löwen, eine Seerobbe, ein Pferd, Fischschwärme, Bienen oder Zugvögel? Und welchen Unterschied macht es, ob die Begegnung im privaten Heim, im Zoo, im Stadtraum oder Naherholungsgebiet stattfindet, ob sie alltäglich, gezielt und beabsichtigt ist oder zufällig, plötzlich und unvorbereitet? Wie verändern unterschiedliche mediale Settings den Blick und die Wahrnehmung?
Das Projektseminar will das Themenfeld in seiner Breite exemplarisch behandeln. Für die Entwicklung eigener Interessen und Fragestellungen bietet die sich gegenwärtig verstärkt etablierende interdisziplinäre Forschungsrichtung der Cultural Animal Studies eine interessante Orientierung. Sie befragen grundlegend und kritisch den Status des Tieres als (untergeordnetes) Anderes des Menschen und untersuchen Schnittstellen zwischen Tier und Mensch, zwischen tierlichen und menschlichen Gesellschaften. Damit sind auch der künstlerische Umgang sowie der tradierte kunst- und medienwissenschaftliche Blick auf Tier-Darstellungen und deren Bedeutungen herausgefordert. Ansätze für studentische Projekte können z.B. in der vertiefenden Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Themenbereich bestehen: etwa das fotografische Tierporträt, zur Geschichte Zoologischer Gärten, einzelne künstlerische Praktiken und Projekte oder populärkulturelle Repräsentationen.
Das Seminar wird aller Voraussicht nach weitgehend digital stattfinden. Präsenzanteile sind aber vorgesehen, sofern es die Situation erlaubt. Geplant ist zudem eine Exkursion zum Besuch des Tierparks Hagenbeck in Hamburg.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M5-5digital: Kunstwissenschaft: Forschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 Online (3 SWS)

Im Seminar werden Methoden und Ansätze erarbeitet, die für die Forschung in den Fachschwerpunkten Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft und Kunstpädagogik grundlegend sind. Welche Rolle spielen Methoden in der Forschung und was verstehen wir darunter? Wie können Methoden gegenstands- und theoriegeleitet entwickelt und kritisch befragt werden?
Im Einzelnen werden Methoden in ihren theoretischen Bestimmungen und fachspezifischen Anwendungsbereichen vorgestellt und anhand von Beispielen überprüft. Das Erarbeiten von Forschungsmethoden bezieht eine aktive Auseinandersetzung mit der Online-Plattform zu den Forschungsmethoden mit ein. In diesem Rahmen werden auch Herangehensweisen und Fragestellungen für eigene Forschungsarbeiten entwickelt und präsentiert.

Dr. Christiane Keim
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-51-M5-7digital: Kunst und Kunstvermittlung im öffentlichen Raum
In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Schwerpunkt Kunst an der Universität Bremen zum 50jährigen Jubiläum der Universität Bremen - In Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogik Seminar von Christiane Brohl

Franziska Rauh
09-51-M5-8hybrid: Wanderlust – zum Spaziergang als Vermittlungsmoment

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.05.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 01.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 22.06.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 06.07.21 14:00 - 17:00 draußen
Di 13.07.21 14:00 - 17:00 draußen

Asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen im Außenraum (Bremen). Keine Zoom-Sitzungen! Teilnehmer müssen vor Ort an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Beginnend mit der Vermittlungsstrategie und den Gerätschaften des musealen Audioguides und seiner Adaption und Erweiterung in den Raum der Gegenwartskunst;
Zeitgleiche theoretische Erkundung in Text und Bild zur „Psychogeographie“, zum Flaneur und der Passante, zu Audiowalks und Tonlandschaften im urbanen und natürlichen Raum;
„Laufende“ Auseinandersetzung mit ebendiesen Themen + Möglichkeiten eigene anleitende Aufnahmen zu generieren.

Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Interesse an der Auseinandersetzung mit komplexeren Texten und zeitgenössischer Kunst, Spaß am Gehen und Offenheit für Experimente, Bereitschaft für Selbststudium!

3 CPs Teilnahmeschein, 6 CPs Leistung für M5b, M5c und M6, 9 CPs für M5
Prüfungsform: Praktisches Forschungsprojekt mit schriftlicher Reflexion (10 Seiten)

Sarah Lüdemann
09-51-M5-10hybrid: Projektseminar: Filmvermittlung in öffentlichen Räumen - Theorie und Praxis der ortsbezogenen Filmarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 11:00 - 14:00
Julian Elbers
Henrieke Neelen

Modul 7 Künstlerische Praxis 2

Sie können sich nur für einen Kurs anmelden!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine

Modul 8 Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB grosses Fach 3.+4. Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar und ein Seminar zum wiss. Arbeiten (3) aus.
Das M8-Seminar und das wiss. Arbeiten (4) werden im SoSe fortgesetzt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8-1digital: Temporäre Gemeinschaften – Vermittlungsversuche
Nur für Studierende BIPEB großes Fach. (Fortführung aus dem WiSe)

Seminar
ECTS: 9

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in der Kulturkirche St. Stephani und der Universität.

Seminar
Gemeinsam mit dem Praxisseminar von Maja Linke
Gemeinsam mit dem Seminar „Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften“ von Maja Linke werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen (an den Pandemie-Maßnahmen orientierten) Aktionen und digitalen oder hybriden Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani erarbeiten. Vernissage (in welcher Form auch immer) ist am 8.7.2021. Die Ausstellung und ihre Vermittlungsangebote laufen vom 9.7. – 18.7. 2021.
Mit besonderem Blick auf Kirche, Altäre und historische Tischgemeinschaften betrachten wir dieses alltägliche und zugleich einzigartige Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskriminierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Menschen als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzhaltungen, Esspraktiken, Besteck und Aufbau, Dekorationen, Teilnehmende und Sitzordnungen, Sitten und Gebräuchen, kulinarischer Ausdruck, Ort und Zeit, Gesprächsformen oder Lautstärke strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital?
3SWS
9CP (insgesamt)
Prüfungsform: Wird am Anfang des Semesters bekannt gegeben.

Sarah Lüdemann

Modul 8 B Kunst Medien Ästhetische Bildung

Für BIPEB kleines Fach 3. + 4.Semester. Bitte wählen Sie ein M8-Seminar aus.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M8b-1digital: Vermittlung aktueller Kunst
Nur für Studierende BiPEB kleines Fach! (Fortführung aus dem WiSe)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 13:00 Online (3 SWS)

Überwiegend digital / asynchron mit einzelnen Präsenzveranstaltungen in Ausstellungsräumen.

Seminar
Wer ist aktuell? Was ist Kunst? Wie nähere ich mich künstlerischen Institutionen und Positionen und schaffe den Transfer von theoretischer Kunstwissenschaft und Bildbetrachtung in den Ort Schule und der Vermittlung im Unterrichtsfach Kunst.
Im Seminar werden normalerweise eine Vielzahl von Ausstellungs- und Atelierbesuchen gemacht. Auf Grund der Pandemie verlagern sich diese Besuche auch in den digitalen oder virtuellen Raum - wir stellen Vergleiche der Kunstbetrachtung her und sammeln Herangehensweisen.
Im zweiten Teil des Seminars geht es besonders um den Transfer in die Schule und die Vermittlung von, bzw. Arbeit mit zeitgenössischer Kunst im Unterricht.

3SWS
6CP (insgesamt)
Prüfungsform: Wird am Anfang des Semesters bekannt gegeben.

Sarah Lüdemann

Modul 9 Praktikum

Für Profilfach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M9-1hybrid: Perspektiven: Auswertung des Praktikums

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, die gerade ihr Pflichtpraktikum machen oder es bereits absolviert haben. In dem Seminar werden die Praktikumserfahrungen und die Arbeitsweisen der relevanten Kultureinrichtung vorgestellt, besprochen und im Hinblick auf die daraus gewonnenen Perspektiven für das weitere Studium bzw. für mögliche Berufsziele reflektiert.

PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M9-2hybrid: Einblicke: Praxen und Berufe im Kunst- und Kulturbereich

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 Online (2 SWS)

Das Seminar richtet sich an Studierende des Profilfachs, kann bei Interesse aber auch von Studierenden des Komplementärfachs und der Lehramtsoption belegt werden. Er geht darum, unterschiedliche Bereiche und Berufsfelder des Kunst- und Kulturbereich kennenzulernen. Wir werden Exkursionen zu einigen Kultureinrichtungen und Museen unternehmen und vor Ort mit den Praktikern aus verschiedenen Arbeitsbereichen ins Gespräch treten. An den übrigen Seminarterminen beschäftigen wir uns mit Überlegungen zur kulturellen Bildung und mit Ansätzen zur Kultur- und Vermittlungsarbeit.

PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 10c

Modul 10c Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Nur für Studierende BIPEB kleines Fach, 4. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M10c-1digital: Die Erforschung des Alltäglichen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)
PD Dr. Matthias Duderstadt

Modul 11 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS mit BA-Arbeit und BIPEB grosses Fach, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-1digital: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: IT`S DIGITAL. BUT IS IT ART EDUCATION?
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-3digital (Mo): Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." oder von der Mehrperspektivität ästhetischer Wahrnehmungs-und Erkenntnisprozesse
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)

Das zweisemestrige POE-Seminar "Wenn die Puppen tanzen können" richtet sich an Studierende der Primarstufe. Dieses Seminar im SoSe_2021 ist als Fortsetzung des POE-Seminars aus dem WiSE 2020_21 konzipiert.
Die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit in einer dritten Grundschulklasse steht im Vordergrund. Der Puppenbau sowie das (multimediale) Puppenspiel bieten ein breites Feld ästhetischer Erfahrungen für die Studierenden sowie für die Schüler*innen an. Die Beschäftigung mit Arbeiten zeitgenössische/r Künstler*innen, die sich mit dem Thema Puppen beschäftig(t)en, eigene praktische Erfahrungen mit Puppen(spiel), Grundlagen zur Unterrichtsplanung sowie Selbsterfahrung mit der Lehrer*innenrolle bereiten auf den eigenen Unterricht vor.
Dieses Seminar wird als Online-Lehre mit präsentischen Anteilen in der Grundschule Mahndorf durchgeführt.

Kirsten de Vries
09-51-M11-4digital (Di): Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: "Wenn die Puppen tanzen können..." oder von der Mehrperspektivität ästhetischer Wahrnehmungs-und Erkenntnisprozesse
Nur für Studierende BIPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 13:00 (3 SWS)

Das zweisemestrige POE-Seminar "Wenn die Puppen tanzen können" richtet sich an Studierende der Primarstufe. Dieses Seminar im SoSe_2021 ist als Fortsetzung des POE-Seminars aus dem WiSE_2020_21 konzipiert.
Die Vorbereitung und Durchführung einer Unterrichtseinheit in einer dritten Grundschulklasse steht im Vordergrund. Der Puppenbau sowie das (multimediale) Puppenspiel bieten ein breites Feld ästhetischer Erfahrungen für die Studierenden sowie für die Schüler*innen an. Die Beschäftigung mit Arbeiten zeitgenössische/r Künstler*innen, die sich mit dem Thema Puppen beschäftig(t)en, eigene praktische Erfahrungen mit Puppen(spiel), Grundlagen zur Unterrichtsplanung sowie Selbsterfahrung mit der Lehrer*innenrolle bereiten auf den eigenen Unterricht vor.
Dieses Seminar wird als Online-Lehre mit präsentischen Anteilen in der Grundschule Mahndorf durchgeführt.

Kirsten de Vries
09-51-M11-5hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 05.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 11 B Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Es müssen eine Veranstaltung "Praxisorientierte Elemente" und eine Veranstaltung "Künstlerische Praxis" belegt werden. Für Lehramtsoption Gym/OS ohne BA-Arbeit, 6. Semester
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-1digital: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: IT`S DIGITAL. BUT IS IT ART EDUCATION?
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Julia Alvis-Seidel
09-51-M11-2hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 17:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 12.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-5hybrid: Durchführung und Auswertung der Praxisorientierten Elemente: Zur Performativität im Kunstunterricht
Für Studierende mit Lehramstoption Gym/OS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 GW2 B3850 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 05.06.21 10:00 - 18:00 GW2 B3810
Kira Hess
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 11 B.2 Fachdidaktik und künstlerische Praxis

Änderung der Prüfungsordnung BIPEB kleines Fach, Modul beginnt zukünftig im SoSe!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D und 3D Modellierung in der Kunst

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Do 22.04.21 10:00 - 13:00
Do 06.05.21 10:00 - 13:00
Do 20.05.21 10:00 - 13:00
Do 10.06.21 10:00 - 13:00
Do 24.06.21 10:00 - 13:00
Do 08.07.21 10:00 - 13:00
Do 22.07.21 10:00 - 13:00

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso (je nach Projekt) die Arbeit mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit, ebenso einen Speicherstick.
Veranstaltungsort ist das FabLab: GW II, Trakt A, Raum 4100

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2hybrid: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3hybrid: Künstlerische Praxis II: The very big Minigolf Experience

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird in der k.w.westend und im Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst u. Kultur stattfinden
The very big Minigolf Experience

Die Veranstaltung wird parallel zu dem Projekt „The very big Minigolf Experience“ stattfinden: Zwölf Bremer Künstler*innen, die ihre Ateliers am „Güterbahnhof Bremen - Areal für Kunst und Kultur“ haben, bauen jeweils einen bespielbaren, skulpturalen Minigolfparcours. Der daraus entstehende Minigolfplatz mit allen zwölf Bahnen eröffnet im Sommer 2021 im Innenhof des Güterbahnhofs.
In der Lehrveranstaltung werden wir die einzelnen Künstler*innen in ihren Ateliers besuchen, um uns deren Arbeit anzuschauen und über diese zu sprechen (zunächst virtuell). Daran anschließend werden wir einen eigenen Minigolfparcours entwerfen und – je nach Coronalage – individuell modular (zusammensetzbare Einzelteile) oder gemeinsam bauen und öffentlich bespielen.
Die beteiligten Künstler*innen sind: Anja Fußbach, Janis E. Müller, Gertrud Schleising, Mari Lena Rapprich, Rainer Weber, Hans-Werner Kirschmann, Klaas Feldkamp, Benjamin Suck, David Hepp, Ingo Vetter, Effrosyni Kontogeorgou und Herwig Kemmerich.

Rainer Weber
09-51-M7-4digital: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis. Collagen. Schnitte, Kombinationsverfahren

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-5digital: Künstlerische Praxis II: Essays in Bildern und Worten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

In diesem Praxisseminar werden wir den Essay, ursprünglich ein literarisches Genre, als eine Form in Bildern und Worten erforschen (insbesondere mit Bezug zur Fotografie und zum Film/Video). Wir werden zu Fotos schreiben, zu Texten fotografieren, zu bewegten Bildern sprechen, zu Texten filmen, etc.
Denn, wie Deleuze Foucault zitiert und ergänzt: »›[W]as man sieht, liegt nie in dem, was man sagt‹, und umgekehrt«.*
Es geht um ein »Denken in Brüchen« (Rascaroli), um dasjenige, was zwischen Worten und Bildern liegt und eine oft selbstreflexive Form, in der sich Kunst und Theorie einander annähern und überschneiden.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

* Deleuze, Gilles. 1992. Foucault. Frankfurt/Main: Suhrkamp.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-6digital: Künstlerische Praxis II: Grafikdesign
Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

In diesem Praxiskurs könnt ihr folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit einigen typischen Anwendungsfeldern, z.B. Collage, Logodesign, Comic
  • Kennenlernen nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Animation, 3D-Modellierung etc.)

Die Veranstaltung findet als synchrone Online-Lehre statt.

Ihr benötigt einen leistungsstarken Rechner mit stabilem Internetzugang, Webcam und eine Maus! Auf diesem Rechner müssen vor Unterrichtsbeginn die Programme Telegram und Zoom installiert werden. Lizenzen für die Adobe Programme werden von der Uni gestellt.

Das Zoom-Meeting öffnet jeweils um 10h. Die 15 Minuten bis zum Beginn der Sitzung können dazu genutzt werden eventuelle technische Probleme zu beheben.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)
Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-8hybrid: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Aus coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-9digital: Künstlerische Praxis II: Dokumentarische Praxen in der Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Dokumentarische Strategien gehören zu den wichtigsten Merkmalen der zeitgenössischen Kunst. Dabei trifft der Anspruch, objektiv zu dokumentieren auf den Zweifel an der Abbildbarkeit des Realen und es sind oftmals gerade diese Ambivalenzen und Unschärfen des Dokumentarischen die in der künstlerischen Praxis in den Blick geraten.

In diesem Seminar erkunden wir dokumentarische Verfahren als künstlerische Praxis insbesondere mit Bezug auf die Fotografie und Film/Video. Wir erstellen Fotodokumentationen und dokumentarische Videos, wobei es jedoch weniger um journalistische Formen, sondern eben um das Erforschen des Dokumentarischen im Kontext der Kunst geht.

Es wird fotografiert, gefilmt, geschrieben, montiert, gesammelt, geordnet, inszeniert, interviewt, reflektiert und diskutiert.

Nach gemeinsamen Übungen und Skizzen, können in der zweiten Seminarhälfte eigene Schwerpunkte gesetzt werden.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-10hybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Lisa Simon

Wolfgang Hainke
09-51-M7-10Ahybrid: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hainke

Lisa Simon
09-51-M7-11hybrid: Künstlerische Praxis II: Zu Tisch: Spuren temporärer Gemeinschaften

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Gemeinsam mit dem Seminar „Kunst am Puls“ von Sarah Lüdemann werden wir eine Ausstellung mit verschiedenen digitalen/analogen Aktionen und Formaten der Vermittlung in der Kulturkirche St. Stephani und drumherum erarbeiten. Vernissage wird am 8. Juli sein, Laufzeit des Projektes mindestens eine Woche. Je nach Coronalage werden Seminar und Ausstellung ins Digitale und/oder in den Außenraum verlegt – die Frage nach temporären (Tisch-)Gemeinschaften stellt sich in Zeiten der Distanzierung nicht weniger, nur anders:

Die Gemeinschaft am Tisch ist ein alltägliches und zugleich einzigartiges Phänomen, das je nach Zusammensetzung der Teilnehmer*innen und Anlass rituell, einmalig, exquisit, rudimentär, diskrimierend oder privilegierend sein kann. Sie wird u.a. als ein „Urmodell der Kultur“ (G. Baudy) oder als besondere Form von Vergemeinschaftungsprozess verstanden, in dem der Mensch als ein „soziales Tier“ überhaupt nur im „Mit-Sein“ mit anderen Individuum sein kann.
Tischgemeinschaften sind immer temporär und endlos vielfältig in ihren Erscheinungsarten: Tischformen, Sitzordnungen, Esspraktiken, Dekorationen, Ort und Zeit, Gesprächsformen, das Essen selbst uvm strukturieren als kulturelle Konventionen Prozesse von Hierarchie, Ein- und Ausschluss sowie kollektiver Identität.
Am Tisch werden Menschen versammelt, Körper in Verbindung gesetzt, Essen geteilt, verzehrt sowie Affekte und Wissen ausgetauscht und – im besten Fall – vermehrt.
Die temporären Zusammenkünfte am Tisch sind selbst Vergemeinschaftungsprozess und zugleich Sinnbild anderer Konstituierungen von Nicht-/Zugehörigkeit. Wie passieren Tischgemeinschaften und welche Spuren hinterlassen sie bewusst und unbewusst, analog und digital? Welche Bedeutung haben sie u.a. im Kontext Kirche? Welche Ausprägungen oder digitale Entsprechungen finden sich in Corona-Zeiten und wie können wir diese künstlerisch beforschen? Welche neue Formen von Tischgemeinschaft können wir für das Jetzt und die Zukunft entwerfen?
Vorkenntnisse nicht nötig, aber viel Spaß am Ausprobieren und großes Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Coronalage zulässt, werden in Absprache präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.
Bei coronabedingten Gründen kann das Seminar auch ausschließlich digital absolviert werden.

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.

Sabine Emmerich
09-51-M7-13digital: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 Online (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14hybrid: Künstlerische Praxis II: gestern. heute. morgen – Entwicklung eines performativen Spaziergangs

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 16:00 - 18:00 GW2 B3850
Sa 08.05.21 - So 09.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 21.05.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 22.05.21 - So 23.05.21 (So, Sa) 10:00 - 15:00 GW2 B3850
Fr 04.06.21 16:00 - 19:00 GW2 B3850
Sa 05.06.21 15:00 - 19:00 GW2 B3850
So 06.06.21 16:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater)

Für außenstehende Personen ist eine Universität ein Labyrinth, ein Rätsel, ein Molloch, ein Elfenbeinturm… Für die drinnen ist sie Arbeitsraum, Treffpunkt, Ort der Erfüllung von Wünschen, von Langeweile und Überforderung, von Mensaessen, Partys und Verliebtsein. Wie können die fragenden Blicke der einen und die persönlichen Erfahrungen der anderen ausgetauscht werden? Wie kann Fremdes vertraut und konkret erfahrbar und Vertrautes wieder fremd und abstrakt werden?
Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Universität Bremen widmet sich dieses Seminar der Entwicklung eines performativen Rundgangs über das Uni-Gelände, bei dem die Zuschauer*innen mit historischem, gegenwärtigem und zukünftigem Geschehen in Verbindung kommen, sich die Grenzen zwischen inszeniert und zufällig verwischen. Welche Geschichten haben sich hier bereits zugetragen? Wie lebt und arbeitet es sich hier jetzt? Welche Wünsche und Visionen haben die Menschen in Zukunft?
Erarbeitet wird dieser Rundgang mithilfe von performativen Methoden, Recherchen und individueller Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Studierender. Im Seminar werden verschiedene Performance-Strategien wie site specific work, Re-enactment, Audio-Walk, Aktion - Objekt - Raum, vorgestellt und ausprobiert. Die Ergebnisse werden zu einem Rundgang zusammengestellt, der in der Woche des OPEN CAMPUS (7. bis 13.6.21) für spazierendes Publikum angeboten wird. Somit können eigene Erfahrungen in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung von performativen Walks gemacht werden. Die Reflektion über die eigene Arbeit ermöglicht im Anschluss die Überführung in die eigene Arbeit mit Gruppen.

Das Seminar wird nach den jeweils geltenden Corona-Schutz-Regeln angeboten. Das Seminar wird hybrid unterrichtet.
Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
• materiellem Erbe: Wie transferieren wir Vergangenes in die Gegenwart?
• Was feiern wir bei einem Jubiläum?
• die Uni als Erzählerin
• Wir organisieren wir Wissen und wie bereiten wir kommende Generationen auf die Zukunft vor?

Die Geschichte der Universität ist eine Geschichte von Geburt und Wiedergeburt, Hoffnungen und Visionen, Glanz und Wohlstand, aber auch von Vernachlässigung, Bedeutungsverlust, Streitigkeiten, Protest. Diese Geschichte soll im Rahmen des 50järigen Uni-Jubiläums durch viele einzelne Geschichten erlebbar gemacht werden.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach unserem

Am Ende des Prozesses steht ein Spaziergang für Gäste über das Uni-Gelände, bei dem sie an verschiedenen Orten die Uni selbst oder einzelne Figuren als Erzähler*innen erleben.

oder ein Prüfungssaal der Universität

In einer theatralen Begehung kratzt die Gruppe am historischen Edelrost der Halle, will ihre Geschichte freilegen.

Kontext des Erinnerns und Bewahrens.

nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch ihre Stadt und lädt sie ein, für einen Spaziergang lang Kurs auf gemeinsame oder sich widersprechende Utopien zu nehmen.

Die Uni stellt ein riesiges Laboratorium zur Beobachtung alltäglichen menschlichen Verhaltens dar und in diesem Labor gibt es Regeln. Es gibt do’s und don’ts.
Was ist erlaubt und was tut man besser nicht? Was wird von mir verlangt und welche Freiheit habe ich? Was darf ich nicht mal denken? Wie wäre es ohne Regeln zu leben?
Und welche Regeln brauchen wir in der Zukunft?

eine Straßenbahnfahrt
die Uni als Labyrinth

Durch ein großes Fenster schauen sie hinaus auf die Stadt.

Regeln, Normen, Rituale, ausgesprochene und unausgesprochene Arrangements, sichtbare und unsichtbare Codes.
Konsequenz eines Spiels das eben nach den vorgegebenen Regeln zu ende gespielt werden muss.

Johanna Magdalena Pätzold, M.A.
Dipl. Theaterwiss. Manuela Elisabeth Weichenrieder-Rudershausen
09-51-M7-15digital: Künstlerische Praxis II: Kunsthandeln
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 Online (4 SWS)

Im Seminar experimentieren wir medienübergreifend mit seriellen, prozessualen und installativen Strategien, um eine eigene künstlerische Fragestellung zu erarbeiten. Hierfür untersuchen wir alltägliche Handlungen und Gegenstände auf ihr skulpturales, malerisches und bildhaftes Potential hin. Aus der Musik und dem Tanz entlehnte Begriffe wie Dauer, Zeit, Raum, Wiederholung, Choreografie, Rhythmus, Langeweile, Leere und Fülle sollen helfen einen Zugang zu eigenen Arbeiten zu finden. Wesentlicher Impuls für das Seminar ist die Frage „Wie aus Prozessen Bilder werden und aus Bildern Prozesse?“.
Im Verlauf der wöchentlichen Veranstaltungen arbeiten wir an der Erweiterung des eigenen Kunst und
Material Begriffes. Wir analysieren aktuelle künstlerische Positionen mit dem Schwerpunkt an der
Schnittstelle zwischen Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei und Film. In unserer Auseinandersetzung werden wir uns auf den prozessualen-performativen Charakter der Herstellung, Betrachtung und Vermittlung von Kunst fokussieren. Abschluss des Seminars ist eine gemeinsame Ausstellung der entwickelten Arbeiten im Gast-Atelier des Künstlerhaus Bremen.
Installation, Objekt, Zeichnung, Malerei. Film
Kurs, Termine: Blockseminar /Termine im wöchentlichen Rhythmus
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Tobias Heine
09-51-M7-16digital: Künstlerische Praxis II: Serielle Strategien in unterschiedlichen Bildmedien. Zeichnung/Malerei/ Film
medienübergreifende Bildfelder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

serielle Verfahren/ freie künstlerische Arbeit

Wie formen Rhythmus und Wiederholungen formal und inhaltlich ein Bild?
Variation, Wiederholung, Rhythmus und Reihung sind die Hauptbegriffe für Etüden in der Musik.
Wie lassen sich diese musikalischen Begriffe in den bildnerischen Prozess übertragen?
Wir erforschen ausgehend von der Zeichnung das Spannungsfeld von System und Sinnlichkeit und entwickeln prozessorientiert eigene serielle Konzepte für eigene Arbeiten.

Im Kurs erarbeiten wir uns eine Präsentationsform z. B. in Form eines Künstlerbuches, einem Blog oder einer Onlinepräsentation auf Instagram
und richten unseren Blick auf andere angrenzende serielle Bildmedien und Präsentationsformen (wie z.B. Netflix, Daily-Soaps und die Instastory).

Der Kurs findet wöchentlich statt und wird hauptsächlich digital stattfinden. Wenn es die Corona-Lage zulässt, werden in Absprache einzelne präsentische Treffen unter Beachtung geltender Regeln möglich gemacht.

Tobias Heine
09-51-M11-6digital: Praxisorientierten Elemente: Diversität fördern durch digitales Lernen im Kunstunterricht.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 12:00 Online (3 SWS)
Nathalie Werner

Modul 12 Vertiefung

Für Profilfach 5. Semester
Wählen Sie 3 Lehrveranstaltungen aus, davon kann eine LV künstlerische Praxis sein!
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M5-6digital: Projektseminar: Kopf/Kino – Psychische Erkrankung und Film
Mind/Screen – Mental Illness and Film

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 10:00 - 12:00 Online
Sa 24.04.21 10:00 - 17:00 Online
Mi 05.05.21 - Fr 07.05.21 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:00 CITY 46
Fr 07.05.21 18:00 - 19:30 CITY 46
Sa 08.05.21 10:00 - 13:00 Online

Die filmische Reflexion kann zur Perspektiverweiterung und einem alltagsweltlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit beitragen. Das Seminar bietet Zugänge zu theoretischen Schnittpunkten und Perspektiven zwischen psychischer Erkrankung und filmischer Ästhetik und begleitet dazu die in Bremen stattfindende interdisziplinäre Konferenz mit internationalen Gästen (5.-8. Mai). Zur Erarbeitung aktueller Positionen und Perspektiven im Themenfeld Film/Krankheit werden die Konferenzbeiträge jeweils im Blockseminar vorbereitet und im Nachtrag der Konferenz diskutiert.
Ursprünglich für Mai 2020 geplant, wird die Konferenz nun digital nachgeholt und daher ist dieses Seminar besonders (aber nicht nur) für Teilnehmer*innen der thematisch verwandten Seminare aus den Wintersemestern 19/20 sowie 20/21 offen. Das Konferenzprogramm wird in Kürze veröffentlicht. Mehr zur Tagung und den Gästen aus der wissenschaftlichen, filmischen und psychotherapeutischen Praxis gibt es hier: https://www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmsymposium/aktuelles-filmsymposium

Tobias Dietrich
09-352-MA2-1digital: Aufräumen! Tätig sein!
Mediale Ordnungen und künstlerische Verhandlungen von Wohnen und Arbeiten

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Als herkömmlich dem Privaten zugeordneten häuslichen Innenraum verspricht das Wohnen freiheitliche, mitunter konsumkulturelle Lebensdimensionen; zugleich ist es bedingt durch verpflichtende Tätigkeiten und gesellschaftliche Normierungen. Doch wie wird das Verhältnis von Wohnen und Arbeiten, von Öffentlichem und Privatem visuell, räumlich und sozial eingerichtet? Welche geschlechter- und identitätsproduzierenden Politiken und Praktiken sind damit verbunden, werden erzeugt, aber auch problematisiert?
Neben der Auseinandersetzung mit für das Thema grundlegenden Begriffen sowie ausgewählten Texten richtet sich der Blick auf künstlerische Verfahren und Strategien, die sich kritisch mit Subjekt- und Raumanordnungen im Feld des Häuslichen befassen.
Dabei gilt beispielsweise die aktuelle diskursive Neuverhandlung von Care-Arbeit als ein Themenkomplex, in dessen Zentrum die Frage nach dem ‚Geschlechtervertrag‘ aktuell steht, gerade in diesen Pandemiezeiten. Künstlerische Arbeiten, besonders feministisch informierte, thematisier(t)en Care etwa als dem Häuslichen zuzuordnenden Themenkomplex – mit wesentlichen Konsequenzen für die medialen Ordnungen des Wohnens und ihre Repräsentationsstrukturen sowohl im Domestischen als auch im Ausstellungsbereich.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MA2-2digital: Subjekt- und Bildpolitiken des Häuslichen in der Moderne
mit Exkursion: Tagungsbesuch

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

In Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Das Seminar knüpft an das Seminar „Aufräumen! Tätig sein!“ direkt an und ist diskursiv mit diesem verbunden. Im Zentrum steht die vertiefte Auseinandersetzung mit Bildern des Wohnens. Untersucht werden soll, wie und wodurch Vorstellungen von Häuslichkeit erzeugt werden. Wie bringen die historischen und allgegenwärtigen Visualisierungen von Wohnen, Bewohner*innenschaft, Hausarbeit diese/s mit hervor? Welche ästhetischen Strukturen, materialen Formationen und medialen Verbünde entwerfen und prägen Wohnvorstellungen und damit unmittelbar verwoben Subjektivität und Gesellschaft?
Wesentlicher Bezugspunkt dieses Seminarteils ist der Besuch der Tagung „Ästhetische Ordnungen des Wohnens. Zu bildlichen Politiken des Wohnens, Häuslichen und Domestischen in Kunst und Visueller Kultur der Moderne“ (Juni 2021) sowie die Reflexion der Tagungsdebatten.
Das Seminar kann nur in Verbindung mit dem Seminar „Aufräumen! Tätig sein“ belegt werden. Die konkrete Struktur und der Ablauf werden in der ersten Sitzung am Donnerstag, 15. April 2021, Beginn 10.00 c.t. Uhr besprochen.

Elena Zanichelli
Dr. Kathrin Heinz
09-352-MC1-1Präsenz: Strategien der Kritik der Ästhetik

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 14:00 - 18:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung findet zweiwöchentich in der Galerie K', Alexanderstrasse 9b statt.

Lässt sich die ästhetische Oberfläche deuten? Bedeutet der Schnitt im Film, der Beat eines Tracks oder die Verteilung der Farbe auf der Leinwand etwas? Welche Strategien gibt es, diese Bedeutung
zu bestimmen? Lässt sich daraus eine Kritik an den Dingen der Kultursphäre formulieren? Und verfügt dieses ästhetische Material über eine politische Dimension? Durch die Lektüre klassischer und
neuer kritischer Texte, ebenso wie durch die eigene Betrachtung und den Versuch eines eigenen Urteils, soll im Seminar diesen Fragen nachgegangen werden.

Radek Krolczyk
09-352-MD1-1digital: Kunst, Partizipation und Vermittlung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 Online (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Modul 14 BA Arbeit

Für Profilfach; Lehramtsoption; BIPEB grosses Fach
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M14-1digital: Begleitseminar zur Abschlussarbeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 Online (2 SWS)
Dr. Christiane Keim
09-51-M14-2digital: Begleitseminar zur BA-Arbeit (1) 14:15-15:45 Uhr

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz
09-51-M14-3digital: Begleitseminar zur BA-Arbeit (2) 12:15-13:45 Uhr

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 (2 SWS)
PD Dr. Viktor Kittlausz

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/
unihb.eu/schreibportal

Mit dem Schreibportal möchten wir Sie auf Schreibberatungsangebote der Universität Bremen aufmerksam machen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren.

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.