Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2021

Soziologie, B.A.

Pflichtbereich

Vollfach / Profilfach / Komplementärfach

Sozialstrukturanalyse II (Soz-SO2 / Soz-SO2a)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-2-SO2Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels / online
[Theoretical and Empirical Analysis of Social Change]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Der Modul beschäftigt sich einführend mit zentralen Fragestellungen sozialen Wandels mit besonderer Fokussierung auf die Theorie und Empirie des Wandels der Sozialstruktur fortgeschrittener Gesellschaften. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Klärung der wichtigsten Begriffe und Konzepte der Soziologie sozialen Wandels. Außerdem werden bekannte Theorien sozialen Wandels mit ihren Hauptvertretern vorgestellt und auf die hier behandelte Fragestellung des Wandels sozialstruktureller Phänomene bezogen. Anknüpfend an die Vorlesung aus dem Modul SO I wird dabei noch einmal die wechselseitige Beziehung von Sozialstruktur, institutioneller Struktur und dem individuellen Handeln der Akteure in der Gesellschaft besonders beleuchtet und eine Mikrofundierung sozialen Wandels begründet. Weiterhin werden die historischen Veränderungen der letzten hundert Jahre in den zentralen Bereichen der Sozialstruktur moderner Gesellschaften (Bevölkerung, Lebensformen, soziale Ungleichheit, soziale Beziehungsstrukturen) vorgestellt. Sie werden in den Kontext des gesellschaftlichen Wandels insgesamt eingebettet und damit einer Erklärung zugänglich gemacht. Die Thesen und theoretischen Hintergründe der Modernisierungstheorie werden dabei ebenso eine besondere Rolle spielen wie die aktuellen Theorien der fortschreitenden Modernisierung und der Globalisierung, die durchgreifende Auswirkungen auf alle Bereiche der Sozialstruktur zeitigen. Dabei wird der Bezug zu Fragen des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Wandels hergestellt und so die Wechselbeziehung zwischen sozialstrukturellem Wandel und verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Entwicklung und zunehmender internationaler Verflechtungsprozesse erörtert.

Literatur:
Feldhaus, Michael und Johannes Huinink (2017): Skript zur Vorlesung, Bremen.
Schäfers, Bernhard (2012): Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 9. Auflage. Stuttgart : Lucius & Lucius.

Prof. Sonja Drobnic
08-29-2-SO2-01Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Präsenz
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B2900 (2 SWS)
Dr. Anne Schröter
08-29-2-SO2-02Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Präsenz
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B2900 (2 SWS)
Dr. Anne Schröter
08-29-2-SO2-03Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Präsenz
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180 (2 SWS)
Mandy Kusnierz
08-29-2-SO2-04Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Präsenz
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 SWS)
Henriette Bering
08-29-2-SO2-05Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Präsenz
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2900 (2 SWS)
Nepomuk Hurch
08-29-2-SO2-06Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Online
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Sonja Bastin
08-29-2-SO2-07Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Online
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Thurid Eggers
08-29-2-SO2-08Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Online
[Tutorial on the lecture "Theoretical and Empirical Analysis of Social Change"]

Übung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Florian Buchmayr
08-29-2-SO2-09Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Online
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS)
Timo Peter, M.A.
08-29-2-SO2-10Übung "Theorie und Empirie sozialstrukturellen Wandels" / Online
[Tutorial on the lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Lisa Marie Wittig

Sozialtheorie (Soz-T4 / Soz-T4a)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-T4Sozialtheorie / online
[Social Theory]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 (2 SWS)

Sozialtheorie formuliert die allgemeinen Fragen und stellt die allgemeinen Begriffe und Modelle soziologischen Denkens bereit, die zur Beschreibung und Erklärung jeglichen sozialen Geschehens herangezogen werden können. In der Vorlesung wird vorrangig eine in der soziologischen Theoriediskussion und Theorieanwendung breit vertretene bzw. genutzte handlungstheoretische Perspektive vorgestellt. Dies geschieht anhand von vier Komponenten eines soziologischen Bezugsrahmens:

• Wie konstituiert sich Handeln, mit welchen anthropologischen Prämissen wird gearbeitet?

• Wie konstituiert sich Sozialität als handelndes Zusammenwirken – und welche Vorstellungen sozialer Ordnung sind damit verbunden?

• Wie kann eine spezifische Handlung erklärt werden?

• Welche Arten von Konstellationen handelnden Zusammenwirkens und welche daraus hervorgehenden Grundmuster sozialer Strukturdynamiken (Entstehung, Aufrechterhaltung, Veränderung von Strukturen) gibt es?

Begleitend zur Vorlesung finden Seminare statt, die spezifische – auch andere - sozialtheoretische Positionen oder Fragestellungen vertiefend behandeln.

Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-4-T4-1„Geben und Nehmen“: Soziologische Ansätze zu Großzügigkeit, Dankbarkeit, Reziprozität und der Verpflichtung zu Gegenleistungen / online
[Give and Take: Sociological approaches to generosity, gratitude, reciprocity and quid pro quo]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Formen des Gebens, Nehmens und Erwiderns sind im sozialen Leben allgegenwärtig. In diesem Seminar wollen wir uns anschauen, wie soziologische Theorieansätze zu einem besseren Verständnis dieser vielschichtigen Phänomene beitragen können. Das Seminar ist in drei Themenblöcke unterteilt:
Im 1. Teil wollen wir uns einen allgemeinen Überblick verschaffen. Hierzu unterscheiden wir zwei grundlegende Typen von Gegenseitigkeit – direkte und generalisierte Reziprozität – und schauen uns konkrete Beispiele an.
Im 2. Teil wollen wir Anhand von kurzen Textauszügen eine Reihe von Klassikern kennenlernen, die das soziologische Denken zu den Themen Reziprozität, Tausch, Großzügigkeit und Dankbarkeit geprägt haben. Wir schauen uns in diesem Abschnitt u.a. Ideen von Georg Simmel (1908), Marcel Mauss (1923/24), Arlie Russell Hochschild (1990) und Pierre Bourdieu (1998) an. Wir wollen bei der Diskussion dieser klassischen Ansätze immer auch gemeinsam überlegen, welche konkreten Beispiele (oder Gegenbeispiele) uns hierzu in der heutigen Gesellschaft einfallen.
Im 3. Teil geht es um Anwendungsfelder. Diese umfassen u.a. Forschung zum Sozialstaat und zu Wohltätigkeitsspenden. Für einen Termin wird das Thema vorerst frei gelassen, sodass die Teilnehmenden im Laufe des Seminares gemeinsam ein zusätzliches Thema bestimmen können, das wir uns dann in dieser Sitzung anschauen.
Die Lektüretexte umfassen in der Regel zwischen 15 - 20 Seiten pro Sitzung.

Dr. Ute Volkmann
Prof. Dr. Uwe Schimank
08-29-4-T4-2Wissenssoziologie / Blockveranstaltung online
[Sociology of Knowledge]

Seminar

Einzeltermine:
Mi 14.04.21 12:00 - 14:00
Fr 30.04.21 09:30 - 12:30
Fr 14.05.21 09:30 - 12:30
Fr 28.05.21 09:30 - 12:30

In diesem Seminar beschäftigen wir uns sowohl mit bekannten Schriften der Wissenssoziologie, als auch mit einer Betrachtung der Wissenschaft aus wissenssoziologischer Perspektive. Nach einem kurzen Überblick zur Entstehungsgeschichte der Disziplin, werden wir Auszüge aus dem Grundlagenwerk des Sozialkonstruktivismus von Berger und Luckmann (1969) lesen und diskutieren, und uns dann mit neueren Entwicklungen, zum Beispiel der Wissenssoziologischen Diskursanalyse von Reiner Keller, beschäftigen. Abschließend werden wir aus wissenssoziologischer Perspektive die Wissenschaft als Ort der Wissensproduktion betrachten und u.a. anhand von Texten von Karin Knorr-Cetina, Bruno Latour und Donna Haraway analysieren.

Diese Veranstaltung ist als DIGITALE Blockveranstaltung geplant. Die erste Sitzung ist auf jeden Fall am 14.04.20 online via Zoom. In dieser ersten Sitzung werden wir die Gruppen- und Einzelaufgaben vergeben, daher ist die Teilnahme an dieser Sitzung dringend angeraten. Die 3 Blockveranstaltungen finden mit 14 Tagen Abstand statt. In dieser Zeit müssen ausgewählte Texte gelesen, Powerpoint-Folien mit Audio-Dateien durchgearbeitet und Gruppen-/Einzelaufgaben vorbereitet werden. In den 3-stündigen Online Sitzungen werden die Ergebnisse der Aufgaben präsentiert und diskutiert, sowie Fragen geklärt. Eine wöchentliche Sprechstunde (14.04.-28.05. // 9-10h Dienstags) ermöglicht die Klärung von Fragen zu den Aufgaben. Diese Veranstaltung ist besonders für Studierende geeignet, die gerne und gut selbstständig arbeiten.

Aus urheberrechtlichen Gründen ist es leider nicht möglich, das Werk „Berger/Luckmann (z. B. 2007[1966]): Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Suhrkamp, Frankfurt a.M.“ digitalisiert zur Verfügung zu stellen. Daher muss das Werk entweder eigenständig geliehen, kopiert oder angeschafft werden. Welche Auflage ist zweitrangig. Es ist für 13€ neu erhältlich, aber auch gebraucht zu bekommen.

TERMINE:
Mittwoch, 14.04.2021 - 12:00-14:00h (Online via Zoom)

GEMEINSAME BLOCKSITZUNGEN (Online via Zoom):
Fr 30.04.21 09:30-12:30h Block I GRUNDLAGEN UND SOZIALKONSTRUKTIVISMUS
Fr 14.05.21 09:30-12:30h Block II KOMMUNIKATIVER KONSTRUKTIVISMUS
Fr 28.05.21 09:30-12:30h Block III WISSENSPRODUKTION

KONTAKT:
E-Mail: BroocksA@Uni-Bremen.de
Sprechstunde via Zoom-Room des Seminars oder Telefon, 9-10h Dienstags.

Anne-Kathrin Broocks
08-29-4-T4-3Soziale Systeme / online
[Social Systems]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Was sind soziale Systeme und warum sollte über die Gesellschaft überhaupt systemtheoretisch nachgedacht werden? Das Seminar bietet eine Einführung in die Begriffe und das Theorieprogramm Niklas Luhmanns. Nebst dem Aneignen seiner – gerne auch als radikal alltagsfremd bezeichneten – Theorie wollen wir dessen Nutzen und Aktualität an zahlreichen Beispielen diskutieren.

Désirée Waibel
08-29-4-T4-4Rollentheorie / wöchentlich online und, wenn möglich, zwei Präsentermine
[Role Theory]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 02.07.21 13:00 - 18:30 GW2 B2890
Fr 09.07.21 13:00 - 18:00 GW2 B2900

Mit seinem 1958 veröffentlichten Essay Homo Sociologicus löste Ralf Dahrendorf in der Scientific Community der bundesdeutschen Soziologie eine grundlegende theoretische Debatte über die Kategorie der sozialen Rolle aus. In der Kontroverse ging es nicht nur um das analytische Potential des Rollenbegriffs, sondern auch um das dem „normativen Paradigma“ zugrundeliegende spezifisch „soziologische Menschenbild“. Die verstärkte Rezeption von Erving Goffman als US-amerikanischem Vertreter des „interpretativen Paradigma“ war einer der Effekte dieser Theoriedebatte.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil, der online in wöchentlichen Sitzungen stattfindet, wollen wir uns ausgehend von Dahrendorfs rollentheoretischem Ansatz mit weiteren Konzeptionen des Rollenbegriffs auseinandersetzen. Dabei wird es zum einen darum gehen, in der vergleichenden Gegenüberstellung die Spezifika der jeweiligen rollentheoretischen Ansätze herauszuarbeiten. Zum anderen soll nach der wechselseitigen Anschlussfähigkeit der diskutierten Konzepte gefragt werden mit dem Ziel, ein möglichst brauchbares rollentheoretisches Werkzeug zur Beschreibung und Erklärung von Handlungswahlen zu erarbeiten. Im zweiten Teil des Seminars, der, sofern es die Pandemie bedingten Einschränkunegn zulassen, Freitag und Samstag am 02. und 03. Juli 2021 in präsenz als Blockseminar stattfindet, wollen wir anhand unterschiedlicher Fallbeispiele die Anwendung des/r rollentheoretischen Werkzeugs/e erproben und diskutieren.

Als Überblick:
Fischer, Joachim, 2010: Die Rollendebatte – Der Streit um den „Homo sociologicus“. In: Georg Kneer/Stephan Moebius (Hrsg.), Soziologische Kontroversen. Beiträge zu einer anderen Geschichte der Wissenschaft vom Sozialen. Berlin: Suhrkamp, 79-101.

Dr. Ute Volkmann
08-29-4-T4-5Konstellationsdynamiken handelnden Zusammenwirkens / online und, wenn möglich, einzelne Blocktermine in Präsenz
[Dynamics of Actor Constellations]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 30.04.21 09:00 - 16:00 GW2 B2900
Fr 02.07.21 09:00 - 16:00 SpT C4180

Für eine handlungstheoretische Soziologie sind nicht einzelne Akteure und deren Handeln, sondern Akteurkonstellationen und das darin stattfindende handelnde Zusammenwirken zentraler Untersuchungsgegenstand. Akteurkonstellationen können zum einen danach unterschieden werden, welche Arten von Handlungsinterferenzen sie aufwerfen („coordination“, „mixed motive“, „pure conflict“); zum anderen lassen sich Konstellationen hinsichtlich des Modus der möglichen Interferenzbewältigung unterscheiden (Beobachtung, Beeinflussung, Verhandlung). Diese 3x3-Matrix von Konstellationstypen bietet ein analytisches Raster, um im Seminar exemplarisch herangezogene Konstellationsdynamiken auf verschiedenen Ebenen des Sozialen einsortieren und vergleichend diskutieren zu können. Dabei wird immer wieder das Verhältnis von handlungsleitenden Intentionen der Akteure und transintentionalen Handlungseffekten zu reflektieren sein.

Prof. Dr. Uwe Schimank

Nur Vollfach und Profilfach

Statisitk / Methoden I (Soz-STM1)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-2-M1Methoden I
[Methods of Social Research]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt einen einführenden Überblick über Methoden der empirischen Sozialforschung. Im Zentrum stehen eine > Einführung in die Sozialforschung (Schulen, Formen, Beispiele), > Auswahlverfahren, > Systematische Ausfälle in allgemeinen und schwer erreichbaren Populationen, > das standardisierte Interview, > Antwortstile im Interview, > Befragungseffekte im Interview: Modus-, Response- und Interviewereffekte, > Gesamtfehler einer Umfrage, > Experimente im Survey Kontext, > Survey Designs: Telefonsurveys, Web Surveys, Online Panel, Mixed-Mode Surveys, egozentrierte Netzwerksurveys, > Verhaltensbeobachtungen und > Inhaltsanalyse

[The lecture introduces the audience to foundations and techniques of social research. It covers the following topics: > Introduction to social research (schools, forms, examples), > sampling, > unit nonresponse in surveys of the general public and hard-to-survey populations, > the standardized research interview, > response styles in standardized interviews, > mode, response, and interviewer effects in interviews, > total survey error, > survey experiments, > survey designs: telephone surveys, web surveys, online panel, mixed-mode surveys, egocentric network surveys, > behavioral studies, and > content analysis]

Volker Ludwig
08-29-2-ST1Statistik I / online
[Social Statistics, Part 1: Descriptive Statistics and Statistical Inference]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Vorlesung und begleitende Übungen führen in Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik ein. Es werden folgende thematische Bereiche behandelt: > Datenmatrix: Variablen, Skalen, Skalenniveaus; > Einfache Häufigkeitsverteilung: Anteilswerte, empirische Verteilungsfunktion und Quantile einer Häufigkeitsverteilung, graphische Darstellungen, > Maße der zentralen Tendenz, Streuungsmaße; > Grundgesamtheit und Stichprobe: Sampling als Zufallsexperiment, > Standardfehler und Faktoren, die sich darauf auswirken; > Normalverteilung und andere Stichprobenkennwerteverteilungen; > Test statistischer Hypothesen und Berechnung von Konfidenzintervallen; >Kontingenztabellenanalyse (inklusive Chi2 und Chi2-basierten Korrelationsmaßen); > t-Test, > Varianzanalyse und F-Test; > Kovarianz, Korrelation, einfache und multiple lineare Regression (inklusive Interaktionseffekten, R2 und adj. R2)

[Lecture and tutorials introduce the audience to foundations of descriptive statistics and statistical inference. The sessions cover the following subjects: > Data matrix: variables, scales and scale levels; frequency distributions: percentages, empirical distribution function and quantiles, diagrams; > mean values and dispersion measures; > Population and sample: Sampling as a random experiment; > standard error and its determining factors; > Normal curve and other samplings distributions; > statistical hypotheses and confidence intervals; > contingency table analysis (incl. Chi2 and related measures of correlation); > t test; > analysis of variance and F test; > covariance, correlation, simple and multiple linear regression (including interaction effects, R2 and adj. R2)]

Volker Ludwig
08-29-2-ST1-01Übung "Statistik I" / Präsenz

Übung

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-02Übung "Statistik I" / Präsenz

Übung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-03Übung "Statistik I" / Präsenz

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-04Übung "Statistik I" / Präsenz

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-07Übung "Statistik I" / online

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Volker Ludwig
08-29-2-ST1-08Übung "Statistik 1" / online

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Volker Ludwig
08-29-2-ST1-09Übung "Statistik I" / online

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-2-ST1-10Übung "Statistik I" / Präsenz

Übung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8) (2 SWS)
Lena Katharina Dahlhaus, M.A.

Fortgeschrittene Empirische Methoden (Soz-FEM)

Studierende im Vollfach wählen zwei Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Bereich (FEM1 und/oder FEM2) aus. Insgesamt absolvieren Studierende im Vollfach 12 CP. Studierende im Profilfach wählen eine Lehrveranstaltung aus dem gesamten Bereich (FEM1 oder FEM2) aus. Insgesamt absolvieren Studierende im Profilfach 6 CP.

Fortgeschrittene Quantitative Methoden (Soz-FEM1)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-FEM-1-aArbeitsmarktdaten mit SPSS interpretieren / online und einzelne Blocktermine in Präsenz
[Interpreting labour market data with SPSS]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mi 21.04.21 14:00 - 16:00
Mi 05.05.21 14:00 - 16:00
Sa 08.05.21 11:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)
Mi 09.06.21 14:00 - 16:00
Mi 16.06.21 14:00 - 16:00

Zeiten: Das Seminar ist als hybrides Blockseminar organisiert. Dazu wird angestrebt, einen Samstagstermin im ZIP-Raum zu haben, um die Basiskenntnisse in SPSS einüben zu können.
Der Kurs zielt auf die Sensibilisierung der Teilnehmenden für die Interpretation von Arbeitsmarktdaten: Welche Datensätze stehen zur Verfügung? Worauf muss insbesondere im Zusammenhang mit der Auswertung von Arbeitsmarktdaten geachtet werden? Wie lassen sich verschiedene Informationsquellen sinnvoll verknüpfen? Wie gehe ich mit Grenzen um? Diese Fragen werden anhand praktischer Beispiele bearbeitet und vorgestellt. Die Bearbeitung einer entsprechend zu bestimmenden Fragestellung beinhaltet das Schreiben einer kleinen Syntax mit SPSS. Hierfür sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, die Grundlagen zur Anwendung der Software werden im Rahmen des Seminars vermittelt und gemeinsam geübt. Gleichzeitig eignet sich das Seminar zum Auffrischen von SPSS-Vorkenntnissen.

Am Ende des Blockseminars sollen die Teilnehmenden sicher an die Analyse von Arbeitsmarktdaten herangehen können und erste Erfahrungen mit der Anwendung von SPSS gemacht haben. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

Minimalanforderung: Lesen des Grundlagentextes, Bearbeitung von Aufgaben.

3 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten + Datensatz suchen und beschreiben, was bei Interpretationen von Arbeitsmarktdaten aus diesem Datensatz zu beachten ist (Möglichkeiten und Grenzen DIESES Datensatzes)

6 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten + Datensatz suchen und beschreiben, was bei Interpretationen von Arbeitsmarktdaten aus diesem Datensatz zu beachten ist (Möglichkeiten und Grenzen DIESES Datensatzes).
Außerdem studentisches Projekt in Gruppen: Einfache Fragestellung zum Arbeitsmarkt erdenken, Suchen eines geeigneten Datensatzes zur Beantwortung dieser Frage, Schreiben kurzer Syntax dazu. Zusätzlich soll das Projekt nachvollziehbar schriftlich ausgearbeitet werden (ca. 8 -10 Seiten).

Britta Busse
08-29-4-FEM-1-bTelefonische Befragungen / online
[Telephone Surveys]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Der Kurs vermittelt methodische Kenntnisse rund um telefonische Befragungen, vom Sampling über die Fragebogenkonstruktion bis hin zur Durchführung und Nachbearbeitung. Eine Sonderstellung wird hierbei dem Zweig der Mobilfunkbefragung eingeräumt. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert sein, Mode-spezifische Anforderungen an quantitative Befragungen (insbesondere telefonische) erkennen und entsprechende Lösungen entwickeln zu können.
Für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse der quantitativen Methoden hilfreich.

Minimalanforderung: Lesen der Grundlagentexte, Bearbeitung von Aufgaben (Gruppenarbeit).

3 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit

6 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit + schriftliche Ausarbeitung zu einem Thema aus dem Bereich der telefonischen Befragungen (ca. 10 Seiten).

Britta Busse
08-29-4-FEM-1-cData Science / online
[Data Science]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Online-Seminar führt in methodologische Grundlagen, Datenmanagement und Erhebungs- und Auswertungsmethoden der Datenwissenschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Verfahren maschinellen Lernens. Als Datensatz für die Analyse von Big (Survey) Data steht ein gepoolter Datensatz des European Social Survey (ESS) mit ca. 340 Tausend Fällen zur Verfügung. Das Seminar behandelt zudem die Grundzüge digitaler Datenerhebung. Leistungsnachweise können nach den üblichen Vorgaben erworben werden. Vorgesehen sind Hausarbeiten, in denen – unter Verwendung von R - eine datenwissenschaftliche Auswertung z.B. des besagten ESS-Datensatzes durchgeführt und methodisch und inhaltlich beschrieben wird.

Literatur:
Gareth James, Daniela Witten, Trevor Hastie, Robert Tibshirani (2013). An Introduction to Statistical Learning. With Applications in R. New York: Springer
John D. Kelleher, Brendan Tierney (2018) Data Science. Cambridge: MIT Press
John D. Kelleher (2019) Deep Learning. Cambridge: MIT Press
Brett Lantz (2019) Machine Learning with R. Expert Techniques for predictive Modeling. 3rd Edition. Birmingham: Packt Publishing
Hadley Wickham, Garrett Grolemund (2017) R for Data Science. Beijing: O’Reilly

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-1-dDatenanalyse mit R / online
[Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, die kostenfrei aus dem Internet geladen und genutzt werden kann.

R ist wegen seiner Vielfalt von Anwendungsfeldern, der Möglichkeit Ergebnisse ansprechend zu visualisieren und seiner großen User-Community (R macht Spaß – wenn man erst mal die Grundlagen kennt!) beliebt bei Anwendern, R-Kenntnisse sind zudem auch bei Arbeitgebern in Wissenschaft und Wirtschaft sehr gefragt.

Ziel des Seminars ist es, gängige sozialwissenschaftliche Datensätze (z.B. European Social Survey / ALLBUS) nutzen zu können und unter Begleitung erste Analysen zu eigenen Forschungsinteressen durchzuführen.

R-Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Statistik-Kentnisse auf dem Niveau von Statistik I sind von Vorteil.

Für das Arbeiten im Seminar ist ein Laptop mit Zugang zum Campus-WLAN notwendig.

Lena Katharina Dahlhaus, M.A.
08-29-4-FEM-1-hAngewandte fortgeschrittene Regressionsverfahren: Mehrebenenanalysen / online
[Advanced Applied Regression Analysis: Multilevel Analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Der Kurs soll das in Statistik 2 Erlernte, insbesondere in Bezug auf die Analyse hierarchisch strukturierter Daten, praktisch anwenden und erweitern / vertiefen und somit eine Vorbereitung auf eigene empirische quantitative Arbeiten darstellen. Großer Wert wird auf die Struktur quantitativer Arbeiten gelegt. Ausführlich besprochen werden darüber hinaus die Möglichkeiten zur Verwendung von Makrodaten aus – z.B. – Datenbanken. Da der Kurs auf Statistik 2 aufbaut, ist im Regelfall der vorherige Besuch zu empfehlen.

Literatur:
Gary King. 2006. “Publication, Publication.” PS: Political Science and Politics, 39, Pp. 119–125.
Hox, Joop. 2010. „Multilevel Analysis, Techniques and Applications, 2nd ed.” ,Routledge.
Schmidt-Catran, A.W. and Fairbrother, M. 2016: The Random Effects in Multilevel Models: Getting Them Wrong and Getting Them Right. European Sociological Review, 32(1), pp. 23 - 38. DOI: 10.1093/esr/jcv090"

Alexander Gattig, Ph.D.

Fortgeschrittene Qualitative Methoden (Soz-FEM2)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-FEM-2-aGrundlagen Qualitativer Sozialforschung / online
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungs-logik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory, Qualitative Inhaltsanalyse). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und verschiedenen Interpretationsverfahren gesammelt und reflektiert. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.


Möglicher CP-Erwerb:

• Regelmäßige Teilnahme und Lektüre der Basistexte
• 3 CP GS: Anfertigung von Lernprotokollen zu 4 Sitzungen
• 6 CP FEM-2: Wie für 3 CP plus schriftliche Ausarbeitung von ca. 6 Seiten


Literaturempfehlungen:

Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (Theorieorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Przyborski, Aglaja/Monika Wohlrab-Sahr (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., erweiterte Aufl. München: Oldenbourg. (Praxisorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-bQualitative Interviews: Grundlagen und Durchführung / online und Präsenz
[Qualitative Interviews: Basic Principles and Conduct]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 08:00 - 12:00 SpT C4180 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen verschiedener qualitativer Interviewverfahren und ihre Herausforderungen in der praktischen Durchführung. Weiterhin werden Kenntnisse vermittelt über: die Spezifik qualitativer Daten, die Besonderheiten und Schwierigkeiten sowie mögliche Strategien der Erhebung qualitativer Interviewdaten, grundlegende interpretative Auswertungsverfahren.

Die Veranstaltung führt zunächst in die Grundlagen qualitativer Forschung ein und gibt einen Überblick über ausgewählte Erhebungsverfahren (Leitfadeninterview, narratives Interview, Expert*inneninterview). Deren Einsatzmöglichkeiten, Stärken und Limitationen werden auch vor dem Hintergrund eines Ausblicks auf verschiedene Auswertungsmethoden vergleichend diskutiert. In praktischen Übungen werden konkrete Schritte bei der Durchführung qualitativer Interviews erprobt und reflektiert und ein erstes Interview gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.

Theresa Manderscheid
08-29-4-FEM-2-cKonversationsanalyse / online und Präsenz
[Conversation analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 08:00 - 12:00 SpT C4180 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Konversationsanalyse, welche soziale Interaktionen als fortwährende Prozesse der (Re-)Produktion sinnhafter sozialer Ordnung untersucht. An den Schnittstellen von Soziologie und Linguistik werden unter anderem Alltagsgespräche auf grundlegende Organisationsprinzipien, Regeln und Verfahren hin analysiert.

Die Methoden der Konversationsanalyse werden anhand von kleinen Forschungsaufträgen durch die Studierenden erprobt. Hierzu werden Aufzeichnungen von „talk-in-interactions“ detailliert transkribiert. Auf dieser Grundlage werden mögliche Untersuchungsphänomene herausgearbeitet und analysiert, die einer sinnhaften Interpretation des Handlungsgeschehens dienen können.

Hai Ha Nguyen
08-29-4-FEM-2-dInterviewauswertung / online
[Advances Qualitative Methods: Interpreting Qualitative Interviews]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen und die praktischen Herausforderungen bei der Auswertung der vielleicht weitestverbreiteten Datenform der qualitativen Sozialforschung: qualitative Interviewdaten. Vermittelt werden dabei theoretisch-methodologische Kenntnisse und praktisch-methodische Fähigkeiten in verschiedenen Auswertungsmethoden, insbesondere der Grounded Theory und der dokumentarischen Methode.
Die Veranstaltung führt zunächst in die theoretisch-methodologische Diskussion zur Auswertung von Interviewdaten ein stellt insbesondere die Grounded Theory und die dokumentarische Methode als zwei unterschiedliche Lösungswege für die daraus erwachsenden Probleme vor. In praktischen Übungen in Arbeitsgruppen werden die verschiedenen Schritte der Auswertung gemeinsam erprobt und ihre Ergebnisse diskutiert, bevor die Studierenden schließlich eigenständig das Transkript eines qualitativen Interviews ausführlich auswerten.
Da in der Veranstaltung mit Interviewdaten aus der Forschung gearbeitet wird ist die Unterzeichnung einer Datenschutzvereinbarung Bedingung für die Teilnahme am Seminar. Die Veranstaltung findet voraussichtlich größtenteils digital statt und richtet sich vor allem an Studierende, die bereits über Vorkenntnisse in qualitativen Methoden und besonders in der rekonstruktiven Sozialforschung, sowie zur Erhebung verschiedener Interviewtypen verfügen. Als Einführungs- oder Auffrischungsliteratur empfohlen werden:
Helfferich, Cornelia (2009): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: VS Verlag
Przyborski, Aglaja, und Monika Wohlrab-Sahr. Qualitative Sozialforschung: ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg Verlag, 2014.

Nils-Christian Kumkar

Begleitseminar zur Bachelorarbeit

Das Begleitseminar zur Bachelorarbeit ist ein Bestandteil des Moduls Bachelorarbeit und umfasst 3 CP. Bitte beachten Sie die Voraussetzungen zur Teilnahme. Alle Informationen finden Sie unter https://www.soziologie.uni-bremen.de/ccm/navigation/bachelor/bachelorarbeit/index.de.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-6-BSaBegleitseminar zur Bachelorarbeit (Abschlussmodul) / online
[Colloquium BA Thesis]

Seminar

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 08:00 - 12:00
Mo 10.05.21 08:00 - 12:00
Mo 17.05.21 08:00 - 12:00
Mo 31.05.21 08:00 - 12:00
Mo 14.06.21 08:00 - 12:00
Mo 28.06.21 08:00 - 12:00
Mo 12.07.21 08:00 - 12:00

Das Begleitseminar richtet sich an Studierende, die sich in der Abschlussphase des BA-Studiengangs Soziologie befinden und die im Laufe des Sommersemesters 2021 ihre BA-Arbeit anfertigen oder abschließen.
Es dient der Präsentation und Diskussion der einzelnen Projekte. Die Teilnahme am Seminar setzt daher voraus, dass zumindest das Thema und die Forschungsfrage der Bachelor- Arbeit bereits gewählt und mit einem*r Lehrenden besprochen worden ist, so dass mindestens eine der zwei erforderlichen Betreuungspersonen feststeht.
Im Anschluss an eine erste gemeinsame Online-Sitzung zu Beginn des Semesters (12.04.21), in der Organisatorisches und Fragen zu Form und Inhalt der BA-Arbeit behandelt werden, findet das Seminar in Vormittagsblöcken statt.

An diesen Tagen treffen wir uns in Kleingruppen für jeweils 4 Stunden, in denen wir 8 Arbeiten gemeinsam diskutieren. Die Studierenden erhalten direkt im Anschluss an den Vormittagsblock – so sie bestanden haben – einen Leistungsnachweis über 3 CP für diesen Teil des Abschlussmoduls. Voraussetzung hierfür ist der Besuch der ersten Sitzung am 12.04. sowie der aktive Besuch und die Vorbereitung eines Blocktermins, an dem die eigene Arbeit sowie die Arbeiten der anderen Teilnehmenden dieses Blocks präsentiert und diskutiert werden. Die Teilnahme an weiteren Blockterminen ist möglich und wird ausdrücklich begrüßt.

Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Seminar ist die schriftliche Mitteilung (per E-Mail) über das Thema und die Betreuung der BA-Arbeit durch die/den entsprechende/n Lehrende/n an die Dozentin des Begleitseminars spätestens bis zur zweiten Sitzung.

Literaturempfehlungen:
Berninger, Ina et al., 2012: Grundlagen sozialwissenschaftlichen Arbeitens. Eine anwendungsorientierte Einführung. Opladen et al.: Budrich.
Frank, Andrea/ Haacke, Stefanie/ Lahm, Swantje, 2013: Schlüsselkompetenzen: Schreiben in Studium und Beruf. 2. Aufl. Stuttgart/ Weimar: J.B. Metzler.
Wolfsberger, Judith, 2016: Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. 4. bearbeitete Aufl. Wien: Böhlau.

Dr. Anne Schröter

Nur Vollfach

Soziologisches Beschreiben und Erklären (Soz-T2)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-2-T2Soziologisches Beschreiben und Erklären / online
[Sociological Describing and Explaining]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt im Anschluss an die Einführung in das soziologische Denken wie eine genuin soziologische Beschreibung und eine darauf aufbauende Erklärung sozialer Phänomene aussehen können. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung mit zwei thematischen Blöcken konzipiert. Im ersten Teil der Vorlesung werden zentrale wissenschaftstheoretische und methodologische Positionen vorgestellt und im Hinblick auf ihre Implikationen für die soziologische Analyse dargelegt. Dazu gehört insbesondere die Frage danach, wie ein gelingendes Wechselspiel zwischen empirischen Beobachtungen und theoretischer Abstraktion bewerkstelligt werden kann. Im zweiten Teil der Vorlesung geben Dozierende aus verschiedenen Arbeitsbereichen anhand von klassischen und zeitgenössischen Studien einen Einblick in die reichhaltige Praxis soziologischer Forschung. In der Auseinandersetzung mit theoretisch und methodisch anspruchsvollen Texten (auch englischsprachig) erlangen die Studierenden vertiefte Fähigkeiten zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit sozialen Phänomenen sowie zur kritischen Reflexion theoretischer Werkzeuge und empirischer Methoden.

Die Veranstaltung lehnt sich an ein flipped classroom-Konzept an und kombiniert videogestützte Selbstlerneinheiten mit einer (kürzeren) wöchentlichen Diskussions- und Fragesitzung. Nähere Einzelheiten werden in der ersten Vorlesung, die synchron über Zoom stattfindet, erläutert. Der Link zur Veranstaltung findet sich im zugehörigen Verzeichnis in StudIP.

Die begleitende Übung vertieft die Inhalte der Vorlesung „Soziologisches Beschreiben und Erklären“. Im Vordergrund stehen dabei die gemeinsame Diskussion sowie die kritische Auseinandersetzung mit Studien aus verschiedenen Bereichen der Soziologie.

Prof. Dr. Patrick Sachweh
08-29-2-T2-1Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären" / online
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Prof. Dr. Patrick Sachweh
08-29-2-T2-2Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären" / online
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)
Dr. Till Hilmar
08-29-2-T2-3Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären" / online
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Dr. Till Hilmar
08-29-2-T2-4Übung "Soziologisches Beschreiben und Erklären" / online
[Tutorial on the Lecture]

Übung

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS)
Rainer Greshoff

Wahlpflichtbereich

Der Wahlpflichtbereich umfasst die Speziellen Soziologien. In jedem Semester steht Ihnen eine Auswahl zur Verfügung. Ein Modul besteht jeweils aus Vorlesung und Seminar.

Studierende des Vollfachs wählen innerhalb ihres Studiums 2 Spezielle Soziologien und absolvieren insgesamt 18 CP. Studierende des Profil- und Komplementärfachs wählen innerhalb ihres Studiums 1 Spezielle Soziologie und absolvieren 9 CP.

Spezielle Soziologien, die darüber hinaus absolviert werden, können im Wahlbereich anerkannt werden. Beachten Sie bitte die Informationen unter "Wahlbereich".

Spezielle Soziologien

Lebenslaufsoziologie (Soz-SP2)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-3-SP2-1Lebenslaufsoziologie / online
[Life Course Sociology]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Lebenslaufsoziologie
Die Lebenslaufsoziologie befasst sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Individuum und Gesellschaft über die Zeit. Kern der lebenslauftheoretischen Perspektive ist die Annahme, dass gesellschaftliche Strukturen – meist vermittelt über institutionelle Regulierungen – individuelle Lebensverläufe und Biographien formen. Die Analyse der interdependenten Dynamiken auf der Makro-/Meso-Ebene von Sozialstruktur, Institutionen und Organisationen und der Mikro-Ebene individuellen Handelns in ihren Wechselwirkungen steht im Zentrum der Lebenslaufsoziologie.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über zentrale empirische Befunde, theoretische Leitbegriffe und analytische Konzepte der Lebenslaufsoziologie.
Im Seminar geht es darum, gesellschaftliche Phänomene und Probleme in einer lebenslaufsoziologischen Perspektive begreifen und analysieren zu lernen. Dies geschieht sowohl anhand vertiefender Diskussionen ausgewählter Themen als auch exemplarisch mittels praktischen Ausprobierens der lebenslaufsoziologischen Forschungsperspektive und Arbeitsweise.

Prof. Dr. Simone Scherger
08-29-3-SP2-2Lebenslaufsoziologie / online
[Life Course Sociology]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Lebenslaufsoziologie
Die Lebenslaufsoziologie befasst sich mit dem komplexen Zusammenspiel von Individuum und Gesellschaft über die Zeit. Kern der lebenslauftheoretischen Perspektive ist die Annahme, dass gesellschaftliche Strukturen – meist vermittelt über institutionelle Regulierungen – individuelle Lebensverläufe und Biographien formen. Die Analyse der interdependenten Dynamiken auf der Makro-/Meso-Ebene von Sozialstruktur, Institutionen und Organisationen und der Mikro-Ebene individuellen Handelns in ihren Wechselwirkungen steht im Zentrum der Lebenslaufsoziologie.
Die Vorlesung gibt einen Überblick über zentrale empirische Befunde, theoretische Leitbegriffe und analytische Konzepte der Lebenslaufsoziologie.
Im Seminar geht es darum, gesellschaftliche Phänomene und Probleme in einer lebenslaufsoziologischen Perspektive begreifen und analysieren zu lernen. Dies geschieht sowohl anhand vertiefender Diskussionen ausgewählter Themen als auch exemplarisch mittels praktischen Ausprobierens der lebenslaufsoziologischen Forschungsperspektive und Arbeitsweise.

Prof. Dr. Simone Scherger

Armutssoziologie (Soz-SP5)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-3-SP5-1Soziologie der Armut / online
[Sociology of Poverty]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Entwicklung von Armut in Deutschland und Europa und diskutiert in die dazugehörigen theoretischen Konzepte, empirischen Methoden und gesellschaftlichen Debatten.

Die Zunahme und Verfestigung von Armut und sozialer Ausgrenzung inmitten hochentwickelter Wohlfahrtsgesellschaften stellt eine zentrale Herausforderung nicht nur der Sozialpolitik, sondern auch der Soziologie dar. Kaum ein anderer empirischer Befund widerspricht so sehr dem eingewurzelten Vertrauen auf die sozialintegrative Kraft wirtschaftlichen Wachstums und Fortschritts. Der Bekämpfung von Armut wird sozialpolitisch hohe Priorität eingeräumt, die sich einstweilen vor allem in einer Intensivierung des „Monitorings“ von Armut wiederspiegelt. Armut und soziale Ausgrenzung sind zugleich nur relativ zu gesellschaftlichen Entwicklungs- und Lebensstandards zu verstehen und insofern ein Teilaspekt sozialer Ungleichheiten. Das führt immer wieder zur Infragestellung der Bedeutung von (relativer) Armut in reichen Gesellschaften. Diese erschließt sich jedoch nur, wenn man die Entwicklungen, Ursachen und Folgen von Armut im Kontext sich wandelnder Strukturen sozialer Ungleichheit und Polarisierung in postindustriellen Gesellschaften begreift.

Die Vorlesung möchte das soziologische Wissen und die Reflexionsfähigkeit vermitteln, die ein fundiertes Verständnis und eine kritische Einordnung dieser Entwicklungen erlauben. Dazu gehören quantitative, qualitative, theoretische und historische Perspektiven. Im Einzelnen werden folgende Themenbereiche betrachtet: Konzepte zur Messung und empirischen Analyse von Armut, Entwicklungen, Strukturveränderungen und Ursachen von Armut, gesellschaftstheoretische und sozialpolitische Diskurse über Armut und soziale Ausgrenzung.

Prof. Dr. Olaf Groh-Samberg
08-29-3-SP5-2Soziologie der Armut / online
[Sociology of Poverty]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Entwicklung von Armut in Deutschland und Europa und diskutiert in die dazugehörigen theoretischen Konzepte, empirischen Methoden und gesellschaftlichen Debatten.

Die Zunahme und Verfestigung von Armut und sozialer Ausgrenzung inmitten hochentwickelter Wohlfahrtsgesellschaften stellt eine zentrale Herausforderung nicht nur der Sozialpolitik, sondern auch der Soziologie dar. Kaum ein anderer empirischer Befund widerspricht so sehr dem eingewurzelten Vertrauen auf die sozialintegrative Kraft wirtschaftlichen Wachstums und Fortschritts. Der Bekämpfung von Armut wird sozialpolitisch hohe Priorität eingeräumt, die sich einstweilen vor allem in einer Intensivierung des „Monitorings“ von Armut wiederspiegelt. Armut und soziale Ausgrenzung sind zugleich nur relativ zu gesellschaftlichen Entwicklungs- und Lebensstandards zu verstehen und insofern ein Teilaspekt sozialer Ungleichheiten. Das führt immer wieder zur Infragestellung der Bedeutung von (relativer) Armut in reichen Gesellschaften. Diese erschließt sich jedoch nur, wenn man die Entwicklungen, Ursachen und Folgen von Armut im Kontext sich wandelnder Strukturen sozialer Ungleichheit und Polarisierung in postindustriellen Gesellschaften begreift.

Das Seminar möchte das soziologische Wissen und die Reflexionsfähigkeit vermitteln, die ein fundiertes Verständnis und eine kritische Einordnung dieser Entwicklungen erlauben. Dazu gehören quantitative, qualitative, theoretische und historische Perspektiven. Im Einzelnen werden folgende Themenbereiche betrachtet: Konzepte zur Messung und empirischen Analyse von Armut, Entwicklungen, Strukturveränderungen und Ursachen von Armut, gesellschaftstheoretische und sozialpolitische Diskurse über Armut und soziale Ausgrenzung.

Nepomuk Hurch

Arbeitssoziologie (Soz-SP6)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-SP6-1Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie / online
[Introduction Sociology of Work and Employment]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Modul führt in zentrale soziologische Sichtweisen von Arbeit, Beruf und Arbeitsmarkt ein. Es berücksichtigt formelle und informelle Arbeitsformen, Arbeit und Geschlecht, das Verhältnis von Arbeit und Subjekt, die institutionelle Verfassung von Arbeit und Arbeit in nationaler und globaler Perspektive. Besonderes Augenmerk gilt dem Wandel und Krisen von Arbeit und Arbeitsmärkten, Beruf und Beschäftigungsmustern. Neben überblicksartiger Vermittlung von Theorierichtungen, Kategorien und Forschungssträngen stehen beispielhafte Einführungen in zentrale Debatten um die Entwicklung von Arbeit.

Das Modul umfasst eine Vorlesung und ein Seminar: Beide sind inhaltlich und methodisch in drei Bereiche gegliedert, wobei das Seminar auf der Vorlesung aufbaut.

Im ersten Teil werden historisch-theoretische Grundlagen zu Arbeit und Erwerb in kapitalistischen Marktgesellschaften vermittelt. Er dient zugleich als Einführung in ausgewählte gesellschaftstheoretische Konzepte.

Im zweiten Teil geht es um institutionelle Rahmenbedingungen von Erwerbsarbeit und Lebensformen in der Bundesrepublik. Hier werden die für das deutsche Erwerbssystem typischen Strukturierungen von Erwerbsarbeit durch Arbeitsmärkte, Beruf und Ausbildungssystem sowie industrielle Beziehungen und Gewerkschaften thematisiert.

Der dritte Teil ist aktuellen Veränderungsprozessen von Erwerbsarbeit im Dienstleistungssektor, der Pluralisierung von Erwerbsformen, der Subjektivierung und Flexibilisierung von Arbeit und aktuellen Debatten u.a. um Fachkräftemangel, transnationale Arbeitsmigration und Mindestlohn gewidmet.

Den Abschluss bilden soziologische Interpretationsversuche des damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturwandels und eine Einordnung der deutschen Entwicklung in den europäischen und OECD Kontext.

Zur Einführung empfohlene Literatur:
  • Kocka, Jürgen 2013: Geschichte des Kapitalismus. München: Beck
  • Böhle, Fritz; G. Günter Voß; Günther Wachtler (Hg.) 2010: Handbuch Arbeitssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag
  • Abraham, Martin; Thomas Hinz (Hg.) 2005: Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS
Verlag
  • Motakef, Mona 2015: Prekarisierung. Bielefeld: transcript

Prof. Dr. Karin Gottschall
08-29-4-SP6-2Einführung in die Arbeits- und Erwerbssoziologie / Blockveranstaltung in Präsenz
[Sociology of Work and Employment]

Seminar

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 10:00 - 17:00 GW2 B2900
Fr 04.06.21 10:00 - 17:00 GW2 B2900
Fr 02.07.21 10:00 - 17:00 GW2 B2900

Das Modul führt in zentrale soziologische Sichtweisen von Arbeit, Beruf und Arbeitsmarkt ein. Es berücksichtigt formelle und informelle Arbeitsformen, Arbeit und Geschlecht, das Verhältnis von Arbeit und Subjekt, die institutionelle Verfassung von Arbeit und Arbeit in nationaler und globaler Perspektive. Besonderes Augenmerk gilt dem Wandel und Krisen von Arbeit und Arbeitsmärkten, Beruf und Beschäftigungsmustern. Neben überblicksartiger Vermittlung von Theorierichtungen, Kategorien und Forschungssträngen stehen beispielhafte Einführungen in zentrale Debatten um die Entwicklung von Arbeit.

Das Modul umfasst eine Vorlesung und ein Seminar: Beide sind inhaltlich und methodisch in drei Bereiche gegliedert, wobei das Seminar auf der Vorlesung aufbaut.

Im ersten Teil werden historisch-theoretische Grundlagen zu Arbeit und Erwerb in kapitalistischen Marktgesellschaften vermittelt. Er dient zugleich als Einführung in ausgewählte gesellschaftstheoretische Konzepte.

Im zweiten Teil geht es um institutionelle Rahmenbedingungen von Erwerbsarbeit und Lebensformen in der Bundesrepublik. Hier werden die für das deutsche Erwerbssystem typischen Strukturierungen von Erwerbsarbeit durch Arbeitsmärkte, Beruf und Ausbildungssystem sowie industrielle Beziehungen und Gewerkschaften thematisiert.

Der dritte Teil ist aktuellen Veränderungsprozessen von Erwerbsarbeit im Dienstleistungssektor, der Pluralisierung von Erwerbsformen, der Subjektivierung und Flexibilisierung von Arbeit und aktuellen Debatten u.a. um Fachkräftemangel, transnationale Arbeitsmigration und Mindestlohn gewidmet.

Den Abschluss bilden soziologische Interpretationsversuche des damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturwandels und eine Einordnung der deutschen Entwicklung in den europäischen und OECD Kontext.

Zur Einführung empfohlene Literatur:
  • Kocka, Jürgen 2013: Geschichte des Kapitalismus. München: Beck
  • Böhle, Fritz; G. Günter Voß; Günther Wachtler (Hg.) 2010: Handbuch Arbeitssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag
  • Abraham, Martin; Thomas Hinz (Hg.) 2005: Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde. Wiesbaden: VS
Verlag
  • Motakef, Mona 2015: Prekarisierung. Bielefeld: transcript

Dr. Ruth Abramowski

Familiensoziologie (Soz-SP7)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-SP7-1Sociology of the Family / online (in englischer Sprache)
[Familiensoziologie]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 (2 SWS)

This course will explore sociological concepts and issues within contemporary family sociology. The intersections between the family and other social institutions will be one component of this course. The development of family forms and diversity of families will be another central topic. We will consider marriage and partner selection in historical context by exploring changes in peoples’ intentions to marry and form families. We will explore the development and the functions of couple relationships as well as the relationships between family members, and examine the meaning of couple and family relationships for broader societal developments and social inequalities. Further, we will acquire an overview of empirical research on families and discuss the role of family policies in contemporary societies.
Language of instruction is English, discussions and written contributions can be in English or German.

Suggested readings:
Huinink, Johannes & Dirk Konietzka. 2007. Familiensoziologie. Ein Lehrbuch. Frankfurt/M.: Campus
Oppenheimer, Valerie Kincade. 1988. A Theory of Marriage Timing. American Journal of Sociology, 94, 3: 563-591

Prof. Sonja Drobnic
08-29-4-SP7-2Families and Intergenerational Transmission / online (in englischer Sprache)
[Familien und Intergenerationale Transmission]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

This seminar accompanies the lecture in the module “Spezielle Soziologien: Familiensoziologie”. The thematic focus is on intergenerational transmission, understood as social inheritance of characteristics of parents on their children. Intergenerational transmission research on behavior, attitudes and values has a long tradition in the social sciences. There is rich literature which can be differentiated into (1) transmission of parents’ socioeconomic status to their children, (2) transmission of parents’ behaviors (such as partnership and family behaviors) and (3) intergenerational transmission of attitudes and value orientations (such as gender role attitudes and family values). In this course, we will address all three areas. Students will be introduced to current research and enabled to gain a deeper understanding of transmission processes. The language of instruction will be English, discussions and written contributions can be in English or German. Good working proficiency in English and familiarity with sociological concepts and methods is required.

Dr. Mandy Boehnke

Migrations-, Stadt- und Regionalsoziologie (Soz-SP14)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-SP14-1Migration und Integration / online
[Sociology of Migration]

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)


Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-4-SP14-2Analysen zur Migration, Regional- und Stadtstrukturen / online
[Analysis of Migration, Regional Disparities and Urban Structure]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

In einem ersten thematischen Abschnitt werden ein Überblick über das historische Migrationsgeschehen gegeben, die räumliche Differenzierung sozialer und ethnischer Ungleichheit, der Zusammenhang von Migrationshintergrund und Sozialschicht sowie die
Bedeutung von Selektionseffekten behandelt. In einem zweiten thematischen Abschnitt wird auf die Effekte von Strukturen, bzw. Kontexten auf das soziale Handeln eingegangen.

Dr. Rainer Unger

Wahlbereich

Studierende des Vollfachs und des Profilfachs können Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
Module aus dem Wahlpflichtbereich (Spezielle Soziologien), die zuvor nicht belegt wurden
Seminare aus dem Pflichtbereich (FEM, Gesellschaftstheorie, Sozialtheorie), die zuvor nicht belegt wurden
General Studies Angebot aus dem BA Soziologie
General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 / Sozialwissenschaften
Angebote der fächerergänzenden Studien der Universität Bremen (zu finden unter: Veranstaltungsverzeichnis Universität Bremen)

Studierende des Vollfachs können zusätzlich Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
General Studies Angebot anderer Fächer
Module anderer Fächer der Universität Bremen (zu finden unter: Veranstaltungsverzeichnis Universität Bremen)

Studierende des Komplementärfachs können Leistungen aus folgenden Bereichen erbringen:
Module aus dem Wahlpflichtbereich (Spezielle Soziologien), die zuvor nicht belegt wurden
Module des Pflichtbereichs des BA Studiengangs Soziologie (Statistik/Methoden I, Statistik/Methoden II)
Seminare aus dem Modul Gesellschaftstheorie und Sozialtheorie
General Studies Angebot aus dem BA Soziologie

General Studies Angebot aus dem BA Soziologie

Ergänzung und Vertiefung Soziologischer Theorie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-12Westliche und globale Moderne - postkoloniale Soziologie? / online
[Western and Global Modernity - Post-colonial Sociology?]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Die Entstehung der Soziologie als neuer wissenschaftlicher Disziplin fand im 19. Jahrhundert in Westeuropa und dann auch in den USA statt. Dieser westliche Entstehungskontext prägte die Werke der Klassiker, die ihrerseits bis heute mit ihren Perspektiven, Begrifflichkeiten und Modellen die soziologische Theorie vielfach prägen. Das gilt auch für die soziologische Gesellschaftstheorie und ihr Verständnis von Moderne. Welche Scheuklappen und Voreinstellungen sind damit verbunden? Warum muss man sie überwinden, und wie kann man das?
Im Seminar werden Texte, die seit den 1950er Jahren bis heute von westlichen und nicht-westlichen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern zur theoretischen Auseinandersetzung über die Moderne verfasst wurden, diskutiert – von der Modernisierungstheorie über „multiple“ und „entangled modernities“ bis zu postkolonialen Versuchen eines „Provincializing Europe“.
Das Seminar setzt Grundkenntnisse der soziologischen Gesellschaftstheorie voraus und ist als Diskussionsforum angelegt, das auf der vorherigen Lektüre der angegebenen Texte basiert.

Prof. Dr. Uwe Schimank

Ergänzung und Vertiefung Spezieller Soziologien

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-SP7-2Families and Intergenerational Transmission / online (in englischer Sprache)
[Familien und Intergenerationale Transmission]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

This seminar accompanies the lecture in the module “Spezielle Soziologien: Familiensoziologie”. The thematic focus is on intergenerational transmission, understood as social inheritance of characteristics of parents on their children. Intergenerational transmission research on behavior, attitudes and values has a long tradition in the social sciences. There is rich literature which can be differentiated into (1) transmission of parents’ socioeconomic status to their children, (2) transmission of parents’ behaviors (such as partnership and family behaviors) and (3) intergenerational transmission of attitudes and value orientations (such as gender role attitudes and family values). In this course, we will address all three areas. Students will be introduced to current research and enabled to gain a deeper understanding of transmission processes. The language of instruction will be English, discussions and written contributions can be in English or German. Good working proficiency in English and familiarity with sociological concepts and methods is required.

Dr. Mandy Boehnke
08-29-GS-16Berufsmobilität im Lebensverlauf / online
[Occupational mobility: a life course perspective]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Ein zentrales Forschungsfeld der Soziologie widmet sich der Mobilität über den Lebensverlauf. Berufe sind hier zentral, da Sie soziales Prestige und Einkommenschancen bestimmen.
Wie ausschlaggebend ist die soziale Herkunft für die Erlangung der beruflichen Position? Wer steigt im Laufe der Berufskarriere auf, wer steigt ab? Unterscheiden sich Frauen und Männern in den Mustern der Karrieremobilität? Haben sich die Chancen für Aufstiege und Risiken des Abstiegs in den letzten Jahrzehnten verändert? Der Kurs gibt eine Übersicht zur Forschung zur sozialen Mobilität im Lebensverlauf, im Fokus steht insbesondere Berufsmobilität.

Kernkompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens werden vertieft. Wie z.B. das Präsentieren von Argumenten und Position, und die kritisch-konstruktive Diskussionen von Arbeiten für Mitstudierende. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

Lernziele des Kurses

• Grundlegendes Verständnis der zentralen Begriffe und theoretischen Perspektiven der Berufssoziologie
• Kenntnis ausgewählter empirischer Befunde zu zentralen Bereichen der Forschung zu Berufen, insbesondere Berufsmobilität in Deutschland
• Fähigkeit, Problemstellungen einzuordnen, zu reflektieren und zu beurteilen
• Fähigkeit, akademisch adäquat präsentieren, diskutieren und argumentieren zu können

Minimalanforderung: Textlektüre, Präsentation in der Sitzung

3CP: Eine kurze Ausarbeitung zum Thema einer Sitzung „Essay“ (3-4 Seiten) und eine Präsentation in einer Sitzung.

6CP: Eine kurze Ausarbeitung zum Thema einer Sitzung „Essay“ (3-4 Seiten), eine Hausarbeit (8 Seiten) und eine Präsentation in einer Sitzung.

Prof. Dr. Wiebke Schulz
08-29-GS-17Lehrforschungsprojekt II (Durchführung der Projekte): Generationen und Sozialpolitik / Präsenz und online
[Teaching Research Project (Realization of Projects): Generations and Social Policy ]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Im zweiten Semester der über zwei Semester angelegten Veranstaltung steht die Realisierung der im Wintersemester erarbeiteten Projekte im Vordergrund, d. h. die Vorbereitung und Durchführung des empirischen Projekts, die Auswertung sowie die Einordnung, Zusammenstellung und Verschriftlichung der Ergebnisse.Empfohlen wird, dass nur diejenigen teilnehmen, die ein solches Projekt im Semester zuvor vorbereitet haben. Der thematische Fokus der Projekte ist der Zusammenhang zwischen familialen und gesellschaftlichen Generationen, Generationenbeziehungen und Sozialpolitik.

Zu Beginn des Semesters werden wir die erarbeiteten Fragestellungen rekapitulieren. Im Laufe des Semesters sollen die geplanten Projekte zur Durchführung gebracht werden. Das schließt die Entwicklung bzw. Fertigstellung von Erhebungsinstrumenten, den Feldzugang und die Erhebung, die Datenauswertung sowie die Verschriftlichung der Ergebnisse und deren Präsentation ein. Alle Schritte von Durchführung und Auswertung werden nach Möglichkeit mit praktischen Beispielen erprobt und geübt. Am Ende werden die Ergebnisse in einem kurzen Bericht verschriftlicht und den anderen präsentiert.

Zur Einführung empfohlen: Flick, Uwe. 2009. Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Ein Überblick für BA-Studiengänge. Reinbek: Rowohlt.

Prof. Dr. Simone Scherger
08-29-GS-18Vom „Arbeitenden Kunden“ zum Citizen Journalist: Theoretische Zugänge zum Amateur in der modernen Gesellschaft / online
[From „Working Customer“ to Citizen Journalist: Theoretical approaches to amateurs in modern society]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

In immer mehr Unternehmen avanciert der Kunde vom reinen Leistungsempfänger zum zumeist unbezahlten Co-Produzenten – eine Entwicklung, die G. Günter Voß und Kerstin Rieder (2005) mit dem Begriff des „arbeitenden Kunden“ treffend auf den Punkt bringen. Das Phänomen des partizipativen Mitwirkens des Publikums an der Leistungsproduktion ist zwar keine neue Erscheinung – man denke etwa an die Tradition der Leserbriefe in Tageszeitungen oder an ehrenamtliche Tätigkeiten, wie in der Lokalpolitik oder der Freiwilligen Feuerwehr. Im Zuge der Digitalisierung wird das Publikum jedoch immer häufiger zum Amateur, der unfreiwillig oder freiwillig aus unterschiedlichen Interessen heraus und in höchst unterschiedlichem Grad produktiv tätig wird: als Leser-Reporterin oder bloggender Citizen Journalist, als Daten erhebende Citizen Scientists oder als Amateur-Historikerin in der Heimatforschung, als mündiger Patient, der Mitsprache bei der Therapie einfordert oder in einer Selbsthilfegruppe aktiv ist. Beim Amateur handelt es sich somit um ein facettenreiches Phänomen. Gemeinsam ist Amateuren, dass sie Dinge tun, die vormals ausschließlich oder primär – bezogen auf die Beispiele – in die Zuständigkeitsbereiche von Journalisten, Wissenschaftlern oder Ärzten fielen.
Die Diskussion theoretischer Zugänge zum Amateur steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Ziel ist es, gemeinsam einen theoretischen Bezugsrahmen zur systematischen Unterscheidung von Amateur-Typen zu entwickeln, der den empirischen Facetten des partizipativen Publikums Rechnung trägt. Es geht folglich um die Entwicklung eines brauchbaren theoretischen Analysewerkzeugs, dessen Beschreibungspotential wir anhand konkreter Anwendungsbeispiele sukzessive ausloten und am Ende erproben werden.
Das Seminar folgt somit dem Ansatz des forschenden Lernens. Es richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende und an Masterstudierende der Soziologie und anderer sozialwissenschaftlicher Fächer, die ein Interesse an soziologischer Theorie-Arbeit haben und/oder sich für das Phänomen des Amateurs interessieren.

Dr. Ute Volkmann
08-29-GS-19Delinquenz als Forschungsgegenstand / online
[Delinquency as a research subject]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Dieses Seminar thematisiert delinquentes Verhalten als Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung. Nach einer Einführung in theoretische Erklärungsmodelle aus der Soziologie und Kriminologie werden verschiedene (z.T. statistische) methodische Vorgehensweisen der Kriminalitätsforschung und Viktimilogie und sowie empirische Befunde einschlägiger Studien erörtert.

Thalia Hirsch
08-29-GS-21"Who cares?! Global perspectives on Care, Gender and Migration" / online (in englischer Sprache)
[Who cares?! Vergleichende Perspektiven auf Care-Arbeit, Gender und Migration]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

In the seminar „Who cares?! Comparative perspectives on care, gender and migration”, we examine the ever-more relevant topic of transnational care work and its consequences for global inequalities as well as for individual lives. We focus specifically on the connection of theory and practice. We aim to give voice to a variety of perspectives and make sense of those using theoretical insights from sociological, gender, social policy and migration studies. The literature and activities of this course will take us to realities of people across the world and draw linkages between multiple actors and spheres. We also ask what a “care revolution” could look like and how some of the inequalities involved in transnational care work could be addressed. This general studies seminar is recommended for advanced B.A. students and M.A. students. We will use a variety of online tools to create an open, inspiring, and communicative learning environment.

Greta-Marleen Storath
Kristin Noack (Mitlehrende)
08-29-GS-24Einführung in die Beschreibung und Modellierung von sozialen Netzwerken / online
[Introduction to the description and statistical modelling of social networks]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 (2 SWS)

Im Kurs wird anhand praktischer Anwendungen der Software R in die Netzwerkanalyse eingeführt. Neben der Beschreibung globaler und lokaler Maße besteht ein Schwerpunkt des Kurses in der quer- und längsschnittlichen Modellierung: Exponential Random Graph Models und Stochastic Actor Based Models. Hilfreich sind Kenntnisse der Regressionsanalyse, insbesondere der logistischen Regression. Für die praktischen Anwendungen ist ein notebook mit Wlan für das Campus-Netz oder eduroam erforderlich.

Windzio, M., 2018. Social exchange and integration into visits-at-home networks: Effects of third-party intervention and residential segregation on boundary-crossing. Rationality and Society 30 (4), 491–513.
Windzio, M., 2018. The network of global migration 1990–2013: Using ERGMs to test theories of migration between countries. Social Networks 53, 20–29.

Prof. Dr. Michael Windzio
08-29-GS-34ERASMUS+ - Kolloquium
[ERASMUS+ - Colloquium]

Seminar

Die VA findet online statt!!!!!

Dr. Sonja Bastin

Ergänzung und Vertiefung empirischer Methoden

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-4-FEM-1-aArbeitsmarktdaten mit SPSS interpretieren / online und einzelne Blocktermine in Präsenz
[Interpreting labour market data with SPSS]

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mi 21.04.21 14:00 - 16:00
Mi 05.05.21 14:00 - 16:00
Sa 08.05.21 11:00 - 18:00 GW2 B2750 (CIP-FB 8)
Mi 09.06.21 14:00 - 16:00
Mi 16.06.21 14:00 - 16:00

Zeiten: Das Seminar ist als hybrides Blockseminar organisiert. Dazu wird angestrebt, einen Samstagstermin im ZIP-Raum zu haben, um die Basiskenntnisse in SPSS einüben zu können.
Der Kurs zielt auf die Sensibilisierung der Teilnehmenden für die Interpretation von Arbeitsmarktdaten: Welche Datensätze stehen zur Verfügung? Worauf muss insbesondere im Zusammenhang mit der Auswertung von Arbeitsmarktdaten geachtet werden? Wie lassen sich verschiedene Informationsquellen sinnvoll verknüpfen? Wie gehe ich mit Grenzen um? Diese Fragen werden anhand praktischer Beispiele bearbeitet und vorgestellt. Die Bearbeitung einer entsprechend zu bestimmenden Fragestellung beinhaltet das Schreiben einer kleinen Syntax mit SPSS. Hierfür sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, die Grundlagen zur Anwendung der Software werden im Rahmen des Seminars vermittelt und gemeinsam geübt. Gleichzeitig eignet sich das Seminar zum Auffrischen von SPSS-Vorkenntnissen.

Am Ende des Blockseminars sollen die Teilnehmenden sicher an die Analyse von Arbeitsmarktdaten herangehen können und erste Erfahrungen mit der Anwendung von SPSS gemacht haben. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

Minimalanforderung: Lesen des Grundlagentextes, Bearbeitung von Aufgaben.

3 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten + Datensatz suchen und beschreiben, was bei Interpretationen von Arbeitsmarktdaten aus diesem Datensatz zu beachten ist (Möglichkeiten und Grenzen DIESES Datensatzes)

6 CP: Aufgaben zu SPSS-Basis-Kompetenzen bearbeiten + Datensatz suchen und beschreiben, was bei Interpretationen von Arbeitsmarktdaten aus diesem Datensatz zu beachten ist (Möglichkeiten und Grenzen DIESES Datensatzes).
Außerdem studentisches Projekt in Gruppen: Einfache Fragestellung zum Arbeitsmarkt erdenken, Suchen eines geeigneten Datensatzes zur Beantwortung dieser Frage, Schreiben kurzer Syntax dazu. Zusätzlich soll das Projekt nachvollziehbar schriftlich ausgearbeitet werden (ca. 8 -10 Seiten).

Britta Busse
08-29-4-FEM-1-bTelefonische Befragungen / online
[Telephone Surveys]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Der Kurs vermittelt methodische Kenntnisse rund um telefonische Befragungen, vom Sampling über die Fragebogenkonstruktion bis hin zur Durchführung und Nachbearbeitung. Eine Sonderstellung wird hierbei dem Zweig der Mobilfunkbefragung eingeräumt. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert sein, Mode-spezifische Anforderungen an quantitative Befragungen (insbesondere telefonische) erkennen und entsprechende Lösungen entwickeln zu können.
Für eine erfolgreiche Teilnahme sind grundlegende Kenntnisse der quantitativen Methoden hilfreich.

Minimalanforderung: Lesen der Grundlagentexte, Bearbeitung von Aufgaben (Gruppenarbeit).

3 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit

6 CP: Bearbeitung und Ergebnispräsentation einer Gruppenarbeit + schriftliche Ausarbeitung zu einem Thema aus dem Bereich der telefonischen Befragungen (ca. 10 Seiten).

Britta Busse
08-29-4-FEM-1-cData Science / online
[Data Science]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Online-Seminar führt in methodologische Grundlagen, Datenmanagement und Erhebungs- und Auswertungsmethoden der Datenwissenschaft ein. Im Mittelpunkt stehen Verfahren maschinellen Lernens. Als Datensatz für die Analyse von Big (Survey) Data steht ein gepoolter Datensatz des European Social Survey (ESS) mit ca. 340 Tausend Fällen zur Verfügung. Das Seminar behandelt zudem die Grundzüge digitaler Datenerhebung. Leistungsnachweise können nach den üblichen Vorgaben erworben werden. Vorgesehen sind Hausarbeiten, in denen – unter Verwendung von R - eine datenwissenschaftliche Auswertung z.B. des besagten ESS-Datensatzes durchgeführt und methodisch und inhaltlich beschrieben wird.

Literatur:
Gareth James, Daniela Witten, Trevor Hastie, Robert Tibshirani (2013). An Introduction to Statistical Learning. With Applications in R. New York: Springer
John D. Kelleher, Brendan Tierney (2018) Data Science. Cambridge: MIT Press
John D. Kelleher (2019) Deep Learning. Cambridge: MIT Press
Brett Lantz (2019) Machine Learning with R. Expert Techniques for predictive Modeling. 3rd Edition. Birmingham: Packt Publishing
Hadley Wickham, Garrett Grolemund (2017) R for Data Science. Beijing: O’Reilly

Prof. Dr. Uwe Engel
08-29-4-FEM-1-dDatenanalyse mit R / online
[Data Analysis Using R]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Das Seminar macht mit der Statistik- und Grafiksoftware R vertraut, die kostenfrei aus dem Internet geladen und genutzt werden kann.

R ist wegen seiner Vielfalt von Anwendungsfeldern, der Möglichkeit Ergebnisse ansprechend zu visualisieren und seiner großen User-Community (R macht Spaß – wenn man erst mal die Grundlagen kennt!) beliebt bei Anwendern, R-Kenntnisse sind zudem auch bei Arbeitgebern in Wissenschaft und Wirtschaft sehr gefragt.

Ziel des Seminars ist es, gängige sozialwissenschaftliche Datensätze (z.B. European Social Survey / ALLBUS) nutzen zu können und unter Begleitung erste Analysen zu eigenen Forschungsinteressen durchzuführen.

R-Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Statistik-Kentnisse auf dem Niveau von Statistik I sind von Vorteil.

Für das Arbeiten im Seminar ist ein Laptop mit Zugang zum Campus-WLAN notwendig.

Lena Katharina Dahlhaus, M.A.
08-29-4-FEM-1-hAngewandte fortgeschrittene Regressionsverfahren: Mehrebenenanalysen / online
[Advanced Applied Regression Analysis: Multilevel Analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Der Kurs soll das in Statistik 2 Erlernte, insbesondere in Bezug auf die Analyse hierarchisch strukturierter Daten, praktisch anwenden und erweitern / vertiefen und somit eine Vorbereitung auf eigene empirische quantitative Arbeiten darstellen. Großer Wert wird auf die Struktur quantitativer Arbeiten gelegt. Ausführlich besprochen werden darüber hinaus die Möglichkeiten zur Verwendung von Makrodaten aus – z.B. – Datenbanken. Da der Kurs auf Statistik 2 aufbaut, ist im Regelfall der vorherige Besuch zu empfehlen.

Literatur:
Gary King. 2006. “Publication, Publication.” PS: Political Science and Politics, 39, Pp. 119–125.
Hox, Joop. 2010. „Multilevel Analysis, Techniques and Applications, 2nd ed.” ,Routledge.
Schmidt-Catran, A.W. and Fairbrother, M. 2016: The Random Effects in Multilevel Models: Getting Them Wrong and Getting Them Right. European Sociological Review, 32(1), pp. 23 - 38. DOI: 10.1093/esr/jcv090"

Alexander Gattig, Ph.D.
08-29-4-FEM-2-aGrundlagen Qualitativer Sozialforschung / online
[Basiscs of Qualitative Research]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine systematische und zugleich anwendungsbezogene Einführung in die qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung. Zu diesem Zweck führt die Veranstaltung zunächst in wissenschaftstheoretische Grundlagen, Forschungs-logik und allgemeine Prinzipien qualitativer Sozialforschung ein. Nach einem Überblick über die Stationen des qualitativen Forschungsprozesses wird dieser anhand verschiedener Erhebungs- und Auswertungsverfahren theoretisch und anhand praktischer Übungen nachvollzogen: Behandelt werden wichtige qualitative Erhebungsverfahren sowie ausgewählte Auswertungsverfahren (z.B. Grounded Theory, Qualitative Inhaltsanalyse). In den Übungen werden erste praktische Erfahrungen u.a. mit der Leitfadenkonstruktion und verschiedenen Interpretationsverfahren gesammelt und reflektiert. Angesprochen werden Fragen der Fallauswahl, des Feldzugangs und der Forschungsethik, der Verallgemeinerbarkeit und der Typenbildung.
Für diesen Kurs wird vorausgesetzt, die Vorlesung Methoden II erfolgreich abgeschlossen zu haben.


Möglicher CP-Erwerb:

• Regelmäßige Teilnahme und Lektüre der Basistexte
• 3 CP GS: Anfertigung von Lernprotokollen zu 4 Sitzungen
• 6 CP FEM-2: Wie für 3 CP plus schriftliche Ausarbeitung von ca. 6 Seiten


Literaturempfehlungen:

Keller, Reiner (2012): Das interpretative Paradigma. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. (Theorieorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Przyborski, Aglaja/Monika Wohlrab-Sahr (2013): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4., erweiterte Aufl. München: Oldenbourg. (Praxisorientierte Einführung, DGS-Lehrbuchpreis!)
Strübing, Jörg (2013): Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende. München: Oldenbourg.

Dr. Sabine Ritter
08-29-4-FEM-2-bQualitative Interviews: Grundlagen und Durchführung / online und Präsenz
[Qualitative Interviews: Basic Principles and Conduct]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 08:00 - 12:00 SpT C4180 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen verschiedener qualitativer Interviewverfahren und ihre Herausforderungen in der praktischen Durchführung. Weiterhin werden Kenntnisse vermittelt über: die Spezifik qualitativer Daten, die Besonderheiten und Schwierigkeiten sowie mögliche Strategien der Erhebung qualitativer Interviewdaten, grundlegende interpretative Auswertungsverfahren.

Die Veranstaltung führt zunächst in die Grundlagen qualitativer Forschung ein und gibt einen Überblick über ausgewählte Erhebungsverfahren (Leitfadeninterview, narratives Interview, Expert*inneninterview). Deren Einsatzmöglichkeiten, Stärken und Limitationen werden auch vor dem Hintergrund eines Ausblicks auf verschiedene Auswertungsmethoden vergleichend diskutiert. In praktischen Übungen werden konkrete Schritte bei der Durchführung qualitativer Interviews erprobt und reflektiert und ein erstes Interview gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.

Theresa Manderscheid
08-29-4-FEM-2-cKonversationsanalyse / online und Präsenz
[Conversation analysis]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 08:00 - 12:00 SpT C4180 Online (2 SWS)

Die Veranstaltung bietet eine Einführung in die Konversationsanalyse, welche soziale Interaktionen als fortwährende Prozesse der (Re-)Produktion sinnhafter sozialer Ordnung untersucht. An den Schnittstellen von Soziologie und Linguistik werden unter anderem Alltagsgespräche auf grundlegende Organisationsprinzipien, Regeln und Verfahren hin analysiert.

Die Methoden der Konversationsanalyse werden anhand von kleinen Forschungsaufträgen durch die Studierenden erprobt. Hierzu werden Aufzeichnungen von „talk-in-interactions“ detailliert transkribiert. Auf dieser Grundlage werden mögliche Untersuchungsphänomene herausgearbeitet und analysiert, die einer sinnhaften Interpretation des Handlungsgeschehens dienen können.

Hai Ha Nguyen
08-29-4-FEM-2-dInterviewauswertung / online
[Advances Qualitative Methods: Interpreting Qualitative Interviews]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Die Veranstaltung behandelt die methodologischen Grundlagen und die praktischen Herausforderungen bei der Auswertung der vielleicht weitestverbreiteten Datenform der qualitativen Sozialforschung: qualitative Interviewdaten. Vermittelt werden dabei theoretisch-methodologische Kenntnisse und praktisch-methodische Fähigkeiten in verschiedenen Auswertungsmethoden, insbesondere der Grounded Theory und der dokumentarischen Methode.
Die Veranstaltung führt zunächst in die theoretisch-methodologische Diskussion zur Auswertung von Interviewdaten ein stellt insbesondere die Grounded Theory und die dokumentarische Methode als zwei unterschiedliche Lösungswege für die daraus erwachsenden Probleme vor. In praktischen Übungen in Arbeitsgruppen werden die verschiedenen Schritte der Auswertung gemeinsam erprobt und ihre Ergebnisse diskutiert, bevor die Studierenden schließlich eigenständig das Transkript eines qualitativen Interviews ausführlich auswerten.
Da in der Veranstaltung mit Interviewdaten aus der Forschung gearbeitet wird ist die Unterzeichnung einer Datenschutzvereinbarung Bedingung für die Teilnahme am Seminar. Die Veranstaltung findet voraussichtlich größtenteils digital statt und richtet sich vor allem an Studierende, die bereits über Vorkenntnisse in qualitativen Methoden und besonders in der rekonstruktiven Sozialforschung, sowie zur Erhebung verschiedener Interviewtypen verfügen. Als Einführungs- oder Auffrischungsliteratur empfohlen werden:
Helfferich, Cornelia (2009): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: VS Verlag
Przyborski, Aglaja, und Monika Wohlrab-Sahr. Qualitative Sozialforschung: ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg Verlag, 2014.

Nils-Christian Kumkar
08-29-GS-32Multivariate Research Methods / online (in englischer Sprache)
[Multivariate Forschungsmethoden]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 (2 SWS)

Objectives: Multivariate Research Methods course provides an introduction to the logic of statistical control and multivariate statistical models, as they are commonly applied in the social science disciplines. The course emphasizes the understanding of statistical concepts and usage of statistics rather than mathematical formulas. The goals are: to enhance the students’ awareness of various methods in design and analysis of various social science problems; to introduce students to different methods and techniques for analyzing quantitative data; to develop the skills necessary to critically evaluate published work in social sciences; to develop students’ skills in modelling and carrying out their own research; to learn how to interpret results of statistical analyses; to guide and prepare students for more advanced courses in statistical methods.

Participants: This course is designed for advanced BA-students who have command of the basic social science methodology and statistics, such as descriptive and inferential statistics, as well as an introductory methods course at the Masters' level. Interested participants from various social science programs and disciplines are welcome.

Language of instruction is English. Assignments and exam: English or German.

Grading: Students are expected to attend and actively participate in the class. There are several grading schemes and options:
General Studies 3 CP (pass/fail) or 6 CP (graded or pass/fail).

Suggested readings: Agresti, Alan and Barbara Finley (various editions): „Statistical Methods for the Social Sciences,” Upper Saddle River, NJ: Prentice Hall.
Additional readings will be provided in class.

Prof. Sonja Drobnic

Praxisrelevanz und Berufsorientierung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-40Soziologie trifft Psychologie (8): Beteiligung in digital vermittelter Kommunikation und Kooperation? Folgerungen für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen. / online
[Sociology meets Psychology (8): Participation in digitally mediated communication and cooperation? With conclusions for acting socially sustainably in organisations.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 17:00 - 20:00 (2 SWS)

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenund stellen einen Fahrplan bis 2030 dar. Die Weltgemeinschaft möchte erreichen, dass allen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht wird, natürliche Lebensgrundlagen dabei nicht zerstört werden, Armut und Hunger in jeglicher Form soll bekämpft werden, und Gesundheit, hochwertige Bildung und Gleichstellung sollen gefördert werden. Was bedeuten diese Ziele konkret auf die Ebene von Arbeitsorganisationen? Fragt im mikropolitischen Klima von Organisationen nach der Umsetzung in ein sozial nachhaltiges Handeln, so werden konkrete Probleme deutlich. Im Lichte aktuell pandemisch bedingten langzeitigen Homeoffice mit digital vermittelter Kommunikation und Kooperation gerät das gesund erhaltende Gebot der Beteiligung in Organisationen als Schlüsselthema in den Blick: Wie gelingt Beteiligung an jenen Prozessen, die Beschäftigte direkt betreffen, wenn sie nicht in der Betriebsstätte vor Ort sind? Beteiligungsansätze sind humanistisch basiert, sie entsprechen Grundbedürfnissen des Menschen, sich einzubringen, wo sie sich betroffen sehen. Entsprechende Ansätze entfalten ihre Wirkung durch Effekte, die in gruppenbezogenem Austausch und Handeln zum Tragen kommen: das Halten und Einander-Tragen in Gruppen, die Gruppenkohäsion und -kulturentwicklung, im gruppenbezogenen Denken sowie ihren Entscheidungen. Kann das auch digital vermittelt in Organisationen funktionieren?
Teilnehmende des Seminars nehmen diesbezügliche Teilthemen unter die Lupe: Im Startworkshop werden inhaltliche sowie methodische Rahmungen entwickelt sowie die Themen- und Teamfindung unterstützt. In fünf inhaltlichen Workshops werden konkrete beteiligungsrelevante Inhalte bearbeitet: 1 Ethisch-humanistische, gesetzliche und gesundheitliche Grundlagen (UN; WHO; etc.); 2 Resonanz, Weltbeziehung und Gesundheit (Rosa; Rahm et al.); 3 Lebendiges Lernen in Gruppen mit dem Ansatz der Themenzentrierten Interaktion (Cohn; Tausch); 4 Grundsätze der Organisationsentwicklung (Lewin; French & Bell); 5 Digital-divide Probleme (Hartmann 2015). Zudem werden Beteiligung versprechende digitale Tools auf ihre tatsächliche Brauchbarkeit untersucht und die damit einhergehende, sich entwickelnde Sprache thematisiert. Studierende führen ein Interview mit einem/r Praktiker*in und bringen diesbezügliche Erkenntnisse mit ein. Ein übergreifender Abschlussworkshop erlaubt eine Zusammenschau aller Erkenntnisse.
Studierende arbeiten in 4er-Teams an einem Thema, zu dem sie einen erwachsenenbildnerischen Workshop gestalten und dessen professionelle Dokumentation übernehmen. Sie erhalten in allen Schritten Beratung, Unterstützung und Feedback durch die Dozentin. Eine 30-minütige Schreibwerkstatt schließt sich an jeden Workshop an.
Seminare der General Studies Serie „Soziologie trifft Psychologie: Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen“ können einzeln oder über mehrere Semester studiert werden. Empfohlen für Studierende ab 3. Semester, offen für Studierende ab 1. Semester, offen für anderer Fachrichtungen (BA, MA). Als Trainingsseminar begrenzt auf 19 Teilnehmenden (für Chance auf Präsenzseminarteile).
2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3-stündig (s.t.!), Dienstag von 17-20 Uhr. Verbindliche Anmeldung via Stud.IP; Voraussetzung: Teilnahme nur mit Kamera für digitale Seminarteile, alle Unterlagen und Kommunikation via Stud.IP.
Literatur zum Einlesen
Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsziele-verstaendlich-erklaert-232174
Meyerhuber, S. (2017). CSR für sozial nachhaltiges Handeln: Psychologische Dynamik und Vulnerabilität mittlerer Führungskräfte im permanenten Organisationswandel. In Lopez, CSR und Wirtschaftspsychologie. Berlin: Springer Gabler, 135-163.
Leistungsanforderung / CP
Erarbeitung eines interaktiven Workshop zum gewählten Thema und dessen schriftliche Dokumentation in studentischen Kleingruppen (6 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-41Sociology meets Psychology (8): Participation in digitally mediated communication and cooperation? With conclusions for acting socially sustainably in organisations. / online (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie (8): Beteiligung in digital vermittelter Kommunikation und Kooperation? Folgerungen für sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen.]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 17:00 - 20:00 (2 SWS)

The 17 Sustainable Development Goals of the United Nations 2015 are valid until 2030. The world community wants a humane life for all people. Natural resources shall be protected, poverty and hunger in all is forms should be combated. Health, high-quality education, and equality shall be promoted. What do those goals mean on the level of work and organisation? In the micro-political climate of organisations it should be asked how acting socially sustainable does look like. This becomes apparent in light of specific issues; with the pandemic-induced home office with digitally mitigated communication and cooperation, participation becomes a key question: How is participation in processes concerning specific employees possible when those are not on the premises but in their home office? Approaches of participation build specifically on effects promoted by dialogue and action in groups: the functions of holding and containment in groups, by group cohesion and –culture, va group-related thinking and decision-making. The goal of participation are based on humanistic insights, it answers to basic human needs. Participatory approaches are based on effects in groups, such as group cohesion and –culture, group thinking and decision making. How well does participation go with digitally mediated communication at work?
Participants in this seminar analyse topics of interest in this framework: In the start workshop, frames are set content-wise and methodological, also teams are founded. In five workshops students work on specific contents: 1 Ethic, humanistic, and health related foundations; 2 Resonance, world relation and health (Rosa, Rahm et al.); 3 Living learning in groups by theme-centered interaction (Cohn, Meyerhuber); 4 Basics of organisational development (Lewin; French & Bell); 5 Digital divide issues (van Dijk 2006). Digital tools promising participation will be analysed, as well as the new language emerging during the digital push. Students conduct one interview each with a practitioner, and include results in their workshop. An overall closing workshop helps to evaluate the insights gained.
Students work in a team of four on a topic. They create an adult education workshop and write a professional documentary. In all steps, the lecturer gives support, advice, and feedback. An accompanying writing-workshop of 30 minutes follows after each workshop.
All seminars of the general studies series „Sociology meets psychology: acting socially in organisations“ can be studied singular or as a set. Recommended for students in their 3rd semester, open for students from their 1st semester on, open for students from other faculties (BA, MA) and ERASMUS. As an intense training seminar, the group is limited to 19 participants (for chance of presence parts).
2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, 3 full hours (s.t.!), Tuesdays from 5p.m-8p.m.. Apply reliable via Stud.IP; participation only with mandatory use of a camera for digital parts. All materials and communication via Stud.IP.
Recommended sources
Sustainable Development Goals of the United Nations, easy explanation by BRD government: https://www.bundesregierung.de/breg-en/issues/sustainability
Meyerhuber, Sylke 2019. Theme-Centered Interaction for Educating Future Leaders Applied Social Psychology for Teaching Academics to Act Socially Sustainably in Organisations. In S. Meyerhuber, H. Reiser, M. Scharer (Eds.), Theme-centered Interaction in Higher Education. London, New York: Springer Nature, 3-56.
Performance requirements / ECTS /CP
Preparation of an interactive workshop on a specified topic, including a field exploration and a written documentary in small teams of students (6 ECTS/CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42Bachelorarbeit - Themenfindung / online / synchron und asynchron
Bachelor Thesis - Finding a Subject

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Mo 12.04.21 08:00 - 18:00
Fr 16.04.21 14:00 - 18:00
Mo 19.04.21 08:00 - 18:00
Fr 23.04.21 14:00 - 18:00
Mo 26.04.21 08:00 - 18:00
Fr 30.04.21 14:00 - 18:00
Fr 14.05.21 14:00 - 18:00

Wie verfasse ich eine Bachelorarbeit? Wie beginne ich mit dem Schreiben und welche Vorbereitungen sollte ich getroffen haben? Das Seminar dient der Themenfindung und Vorbereitung einer Bachelorarbeit. Durch schrittweise aufeinander aufbauende Aufgaben werden die TeilnehmerInnen durch den Vorbereitungs- und Strukturierungsprozess einer Bachelorarbeit geleitet. Anhand von existierenden Studien ziehen wir die logische und argumentative Struktur von wissenschaftlichen Texten nach und sehen, wie der vorhandene Forschungsstand in eine neue Forschungsfrage übergeleitet wird. Auf dieser Grundlage formulieren die TeilnehmerInnen erste Fragestellungen, die sie im weiteren Verlauf des Seminars konkretisieren bzw. revidieren. Parallel suchen sie nach geeigneter wissenschaftlicher Literatur, bewerten diese und erarbeiten sich damit den Forschungsstand zu dem sie interessierenden Themengebiet. Während des Seminars werden außerdem regelmäßig Schreibübungen durchgeführt. Am Ende des Seminars verfassen die TeilnehmerInnen ein Exposé mit einer spezifischen und durchführbaren Fragestellung anhand dessen sie gezielt mit ihren BetreuerInnen über ihre Bachelorarbeit diskutieren können.

Die Termine 12.04.21 / 19.04.21 / 26.04.21 finden jeweils asynchron und als Online-Learning statt. Alle anderen Termine finden per ZOOM statt und sind synchron.

Alexandra Mittelstädt

General Studies Angebot aus dem Fachbereich 8 / Sozialwissenschaften

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-Pol-Ar-Wi-BO2Sozialisation und Berufsorientierung
Sozialisation and career guidance

Seminar
ECTS: 2 bis 6 ECTS-Punkte

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit der Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen. Ausgehend von sozialisationstheoretischen Ansätzen vertiefen wir hierfür insbesondere Aspekte der schulischen Sozialisation und der beruflichen Sozialisation und diskutieren anhand der Bezugspunkte Schule und Beruf verschiedene Sozialisationskonzepte und empirische Befunde. Durch die Behandlung von pädagogischen Schnittstellenthemen mit diesen Bezugspunkten wollen wir uns ein Verständnis von soziologischen Denk- und Betrachtungsweisen aneignen mit einem spezifischen Fokus auf Arbeit und Beruf. Dies wird in Beziehung dazu gesetzt, wie Berufsorientierung in der Schule gestaltet werden kann und welche Rolle die Schule für die berufliche Sozialisation und bei Berufswahlprozessen einnimmt oder einnehmen kann. Insbesondere wird Berufsorientierung vor dem Hintergrund des Berufsbildungssystems, der individuellen Erwerbsbiographiegestaltung sowie unter genderspezifischen Gesichtspunkten betrachtet.

Die Veranstaltung findet bis auf weiteres online statt.

PD Dr. Simone Haasler (Privatdozentin)
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 (2 SWS) Onnline

Die Aufnahme in diese Veranstaltung ist gesperrt, weil die Teilnehmendenzahl überschritten wurde!

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2021 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, ist es wichtig berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag und berichten über ihren beruflichen Werdegang.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1008Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement (Begleitseminar zum studentischen Ehrenamt)
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 07.05.21 12:00 - 14:00 Online

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 8) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die auch nützlich für die berufliche Orientierung oder sogar für den Berufseinstieg sein können.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Tätigkeit unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen und Serve the City statt.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 16.04.2021 werden die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 19.04.21 12:00 - 14:00 Online

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 19.04.2021 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1010Engagiere dich! Freiwilliges Engagement für und mit Bremer Grundschulkindern bei den climb-Lernferien (der gemeinnützigen CLIMB GmbH)
Get involved! Voluntary commitment for and with primary school children at the climb-Lernferien (of the non-profit CLIMB GmbH)

Arbeitsvorhaben
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 11.06.21 12:00 - 14:00 Online
Fr 25.06.21 12:00 - 14:00 Online

Bei den climb-Lernferien lernen armutsgefährdete Grundschulkinder und Studierende in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. Die Lernferien finden vom 26.07. bis 06.08.20201an einer Grundschule in Bremen statt.

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in dei Rolle eines*r climb-Lehrer*in und arbeiten intensiv in einem 3er-Team zusammen. Zur Vorbereitung auf die Rolle der*s climb-Lehrers*in finden zwei Wochend-Workshops statt - vom 16.07. bis 18.07.2021 sowie am 24.07. und 25.07.2021. Im Anschluss an die Lernferien ist eine gemeinsame Abschlussreflexion geplant - 07.08.2021.

climb bietet den climb-Lehrer*innen einen Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Außerdem wird der ganz persönliche Umgang mit Herausforderungen geübt und die Möglichkeit sich als Führungskraft auszuprobieren – und zwar, in dem du Kinder für das Lernen begeisterst.

Darum geht es : Im Team vor der Klasse stehen, Unterricht planen, Projekte durchführen, auf Ausflüge gehen und vieles mehr. Nach einer intensiven Vorbereitung ermöglichst du zweiwöchige, schlaue Ferien für Grundschüler und nimmst an unserem Weiterbildungsprorgamm teil. Du wirst dabei professionell begleitet, bekommst Feedback und viel Raum zum ausprobieren und reflektieren.

Die Auftaktveranstaltungen finden am 11.06. und 25.06. 2021 jeweils von 12:00 bis 16 Uhr statt. Dort erfährst du mehr über climb, lernst Details zur Teilnahme kennen und beschäftigst dich in einem Workshop mit deinen Stärken und der Frage “Was kann ich eigentlich richtig gut?”.

Mirela Müller
08-zsp-GS-1013Onlinejournalismus - Glaubwürdigkeit und Ethik des Schreibens in Zeiten von Fake-News und Lügenpresse
Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis
Online journalism - Credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 28.05.21 - Sa 29.05.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Online
Mi 02.06.21 10:00 - 14:00 Online
Fr 04.06.21 - Sa 05.06.21 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 Online

Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?

Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen? Und vor allem: Wo setze ich die inhaltlichen und ethischen Grenzen, um meiner Verantwortung als Journalist der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden -und nicht meinem Arbeitgeber bei Einschaltquoten und Klickzahlen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen? Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann.

Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch grundlegende Kenntnisse für den Foto- und Videobereich mit eigener Fototour und Shooting.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Zudem ist ein ganztätiger Aufenthalt am 2. Juni 2021 in der Onlineredaktion des Bremer Weserkuriers geplant. Coronabedingt wird diese Exkursion voraussichtlich online stattfinden.

Das Blockseminar findet online statt und wird interaktiv in engem Austausch mit dem Dozenten über Downloads und Aufgabenstellungen durchgeführt.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy
Public relations for politics, culture, social affairs, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 (2 SWS) Online

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 12.04.2021 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 19.04.2021 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Christoph Sodemann
08-zsp-GS-1016Live-Kommunikation: Events und Messe im Kontext fairer Handel, nachhaltige Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Mit der Besonderheit der weltweiten "Hinterlassenschaften von Corona"
Live communication: Events and trade fairs in the context of fair trade, sustainable development and economic cooperation. With the specificity of the worldwide "legacies" of Corona"

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 12.06.21 - So 13.06.21 (So, Sa) 10:00 - 16:00 Online
Sa 19.06.21 - So 20.06.21 (So, Sa) 10:00 - 16:00 Online

Die Aufnahme in diese Veranstaltung ist gesperrt, weil die Teilnehmendenzahl überschritten wurde!

Events und Messen haben in den letzten Jahren etliche Bereicherungen, aber auch Veränderungen erfahren. Mit dem Einzug der sozialen Medien ist der gesamte Marketing-Sektor unwiderruflich verändert worden. Was „gestern“ noch als gesetzt galt, war am nächsten Tag hinfällig. Die Anzahl der Kommunikationskanäle überstiegen von jetzt auf gleich, alles bis dahin vorstellbare.

Events, als noch recht „junges Tool“ im Kommunikationsmix, wurde hart auf die Probe gestellt. Gleich galt und gilt für das wohl älteste Tool im Kommunikationsmix, die Messen. Hinzu kommt, dass das persönliche soziale Gewissen der Konsumenten sich zunehmend für Nachhaltigkeit begann zu sensibilisieren. Afrika, Asien, Südamerika wurden als Entwicklungsregionen bewusster wahrgenommen. Somit gab und gibt es auch neue, andere Narrative, die erzählt werden. Was für Hindernisse müssen die Unternehmen und Ausstellern beseitigen, damit sie auf die Messen, hier in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten können? Was wird ihnen abverlangt?

Was ist eine spannende Story, was sind passende Messen, welche Events mit welchen Inhalten holen die Teilnehmer und Besucher angemessen ab und wirken wahrhaft? Die Corona-Krise hat die Branche noch einmal mehr herausgefordert. Alle Messen und Events abgesagt, Umsatz gleich NULL. Wie der Phönix aus der Asche erwachte innerhalb von Tagen die virtuelle Messe, das virtuelle Event aus dem Dornröschenschlaf. Was gestern noch als zu wenig emotional, zu wenig sinnlich in den Schubladen lag oder mit zu wenig „Haptik“ ausgestattet war stieg selbstbewusst mit viel Verve aufs prominente Podest und war allgegenwärtig. Aber kann die virtuelle Messe diese Erwartungen auch erfüllen?

Dieses Seminar lädt ein, sich mit fundiertem Wissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis und belastbarer Theorie die Grundlagen für das eigene Handeln abzuholen. Von Analyse, über Inszenierung und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gearbeitet und das eigene Handeln reflektiert.

Frank Ernst Willy Fromme
08-zsp-GS-1017Nahverkehr und Verkehrswende nach Corona - Public Transport Lab

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 (2 SWS) Online

Die Aufnahme in diese Veranstaltung ist gesperrt, weil die Teilnehmendenzahl überschritten wurde!

Der Nahverkehr wurde durch die Pandemie schwer getroffen und sieht sich nun einigen Herausforderungen gegenüber: Fahrgastzahlen die zeitweise um bis zu 90 % zurückgegangen sind, existenzgefährdende Einnahmeverluste von 60-90 %, monatliche Einbußen von bis zu einer Milliarde Euro, die prophezeite Rückkehr zum Auto. Wie kann diesen Herausforderungen am besten begegnet werden? Wo liegen jetzt Chancen für Nahverkehr und Verkehrswende? Worin bestehen konkrete Lösungsansätze um Fahrgäste wiederzugewinnen und die dringend notwendige Verkehrswende gleichzeitig voranzutreiben? Die Pandemie hat gezeigt, dass ein "Weiter So" und Aussitzen von Problemen, diese verschärft.
Im zweiten Public Transport Lab an der Universität Bremen laden wir zu einer digitalen Ringvorlesung ein. Gemeinsam mit Expert*innen aus den verschiedensten Bereichen wollen wir die Situation zum Thema "Nahverkehr & Verkehrswende nach Corona" aus unterschiedlichen Blickwinkeln erkunden und diskutieren. Jede Woche begrüßen wir eine*n neue*n Referent*in, hören Neues und Spannendes und kommen anschließend ins Gespräch miteinander. Am Ende des Semester möchten wir in Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl in zwei Veranstaltungen Vertreter*innen von NGOs und Vertreter*innen der demokratischen Parteien mit ihren Sichtweisen zu Wort kommen lassen. Unsere Ringvorlesung ist auch offen für Studierende der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste sowie der allgemeinen Öffentlichkeit.

Erste Referierende werden in der Woche vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.

Dipl.-Psych. Mark Peter Wege
08-zsp-GS-2015Projektmanagement - notwendiges Übel oder hilfreiches Instrument?
Project Management - a necessary evil or a helpful instrument?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 (2 SWS) Online

Die Aufnahme in diese Veranstaltung ist gesperrt, weil die Teilnehmendenzahl überschritten wurde!

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die das dritte Fachsemester abgeschlossen haben.

Diana Quade