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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2022

General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09

General Studies und Schlüsselqualifikationen am FB 09

Studierende im außerschulischen BA-Studium erweben \"General Studies\", Studierende mit Lehramtsoption \"Schlüsselkompetenzen\". Im außerschulischen Zwei-Fächer-Bachelorstudium erwerben Studierende neben fachwissenschaftlichen auch fachübergreifende Kompetenzen in Form der \"General Studies\".

Im Fachbereich 09 gliedern sich die General Studies im ZWEI-FÄCHER-BACHELOR in einen fachwissenschaftlichen Pflichtanteil (P) und einen Wahlpflichtbereich (WP).
Die Verteilung der General Studies richtet sich nach den Vorgaben des Profilfaches (BA-Struktur ab WS 11/12).

Für Studierende der Studiengänge mit LEHRAMTSOPTION (seit WS 11/12) gilt:
für die zu studierenden Schlüsselqualifikationen (3 CP) kann aus dem hier aufgeführten Angebot des Fachbereichs 09 (Module GS I-X) oder dem Angebot des Studiengangs
Erziehungswissenschaften: http://www.fb12.uni-bremen.de frei gewählt werden.
Eine Kombination von Veranstaltungen/Modulen aus beiden Bereichen ist dabei nicht möglich.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Nähere Informationen General Studies/ Schlüsselqualifikationen:

Lernfeld


N. N.

Benotung

Im Rahmen der General Studies können benotetete Leistungsnachweise (bspw. aus den Sprachkursen) erworben und für die Gesamtnote des Bachelorstudiums berücksichtigt werden. Es gibt keine Verpflichtung eine Note zu erwerben und einzubringen; i.d.R. sind Studienleistungen und die Lern-/Erfahrungsberichte in den GS NICHT benotet.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Studienzentrum: Juliane Schoppe
Bei Fragen zu General Studies und deren Anerkennung

Lernfeld

Sie können Ihre Fragen telefonisch oder via E-Mail stellen. Persönliche Beratung ist leider aufgrund der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie nicht möglich:
Tel.: 0421 / 218 67515
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/

N. N.

Modul GS I - Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Ein Schwerpunkt des Fachbereichs Kulturwissenschaften orientiert sich an den Bedarfen der Studierenden zur \"Studien- und Berufsorientierung\". Die nachfolgenden Lehrveranstaltungen, Workshops, Infoveranstaltungen etc. werden exklusiv für die Studierenden des Fachbereichs 09 angeboten, um spezifische überfachliche Schlüsselkompetenzen oder Anregungen zur beruflichen Orientierung zu erlangen.

Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der Veranstaltung, i.d.R. KEINE Benotung
Anerkennung/ General Studies: Ihre unterschriebenen, ausgefüllten General Studies Scheine senden Sie zum Siegeln per E-Mail oder postalisch an:
Studienzentrum FB 09/ Juliane Schoppe: E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de oder
Praxisbüro FB 09/ Wiltrud Hoffmann: E-Mail: praxfb9@uni-bremen.de
Ihre gesiegelten Scheine können direkt an das Prüfungsamt weitergeleitet werden.
Leistungspunkte/ CP: gemäß Ankündigung der Veranstaltung
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-60-M7-Emolo.news trifft KROSSE: Redaktionsarbeit für eine Infoapp und ein Online-Magazin.
molo.news meets KROSSE: editorial work for an infoapp and an online magazine

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 A4330 (4 SWS)


Andrea Grahl
M.A. Katharina Heitmann-Werner
09-GS-03-2Erfolgreich studieren
Study successfully
Strategien zum konstruktiven Umgang mit Studienanforderungen

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 14:00 - 17:00 online
Mi 04.05.22 14:00 - 17:00 online

Dieses Seminar umfasst alle wichtigen Aspekte, die zum erfolgreichen Studieren beitragen:
Motivation, Zeitplanung, Selbstorganisation, Lernstrategien, Selbstregulation und Konzentrationstechniken.
Im Seminar wird ressourcen- und lösungsorientiert gearbeitet: Indem Sie Ihre aktuell angewandten Studienstrategien reflektieren, können Sie gut funktionierende Strategien erkennen und weiter optimieren sowie durch neue Impulse gezielt erweitern - und so Ihre individuell passenden Methoden für Ihr erfolgreiches Studium entwickeln.

Die geplanten Termine werden zu den angegebenen Zeiten in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Zwischen den beiden Konferenzterminen erstellen Sie eine kürzere, nach dem zweiten Termin eine längere schriftliche Selbstreflexion - jeweils auf der Basis klarer und einfach umzusetzender Hinweise. Zu Ihren beiden Reflexionen erhalten Sie wertvolles Feedback zur weiteren Entwicklung.
Die Kombination aus virtuellem Austausch und Anteilen von Selbstreflexion mit individuellem Feedback sichert nachhaltigen Transfer in den Studienalltag.

Dr. rer. nat. Ulrike Holzwarth
09-GS-03-3Onlinejournalismus & Ethik
Glaubwürdigkeit des Schreibens in Zeiten von Lügenpresse und Fakenews

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 22.04.22 - Sa 23.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online
Mi 27.04.22 10:00 - 16:00 online
Fr 29.04.22 - Sa 30.04.22 (Fr, Sa) 10:00 - 16:00 online

Was ist Journalismus? Ein Zufallsprodukt und abhängig von Tagesform, Laune oder Kaffeetemperatur, bevor man sich thematisch im Artikel, dem Forum oder Blog auslässt?
Ganz im Gegenteil. Journalismus ist die Schnittstelle der öffentlichen Meinungsbildung und damit die vierte Gewalt im Staat mit großer Verantwortung gegenüber allen Menschen.

Das Seminar "Onlinejournalismus & Ethik - Glaubwürdigkeit des Schreibens in Zeiten von Lügenpresse und Fake News" beschäftigt sich deshalb mit den Grundlagen des Journalismus sowie den damit verbundenen moralischen und ethischen Grundsätzen. Wie ist der Anspruch und die Wirklichkeit von Moral und Ethik im Journalismus vor dem Hintergrund von Online-Tempo und Quotendruck? Wie schafft man selber die Grundlage für eine saubere Recherche und glaubwürdiges Arbeiten? Das ist die Basis für Journalismus. Wenn jeder nur noch seine Meinung verbreitet, sind Journalisten überflüssig.


Im Seminar geht es um die Qualitätsfaktoren von Medien und Redaktionen ebenso wie die Frage, ob crossmedialer Journalismus in der digitalen Welt ein Nachrichtensegen ist oder eine reine Informations-Inflation?

Wir hinterfragen vorhandene Informationsstrukturen – welchem Medium glauben wir was warum? Wie beeinflussbar ist die Meinung durch Medien und wie beeinflussbar sind wir selbst?

Daraus resultiert auch die Verantwortung des Journalismus gegenüber der Gesellschaft und dem Einzelnen – sowohl online als auch offline. Viele praktische Übungen vom Schreiben einer Meldung bis zum Foto-Seminar vertiefen die vermittelten Kenntnisse.

Das Seminar findet an allen Terminen in Videokonferenzen digital statt.

Helmut Stapel
09-GS-03-4Journalistisches Schreiben
Journalistic Writing
Von der Recherche zum Bericht

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 07.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B1700
So 08.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 21.05.22 10:00 - 18:00 GW2 B1580

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn ist Redakteurin bei der taz, die tageszeitung und hat Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und Women's Studies in Bristol studiert. Seit 2012 gibt sie an der Uni Bremen Seminare im journalistischen Schreiben.

Eiken Bruhn
09-GS-3-1"Was macht mich aus, wo will ich hin?"
What am I here for and where to go?

Seminar
ECTS: 4

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 12:15 - 13:15 SFG 3070
Fr 13.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 20.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 27.05.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 03.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 10.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070
Fr 17.06.22 10:00 - 16:00 SFG 3070

DAS SEMINAR FINDET IN PRÄSENZ STATT!

Was macht Dich aus? Wo willst Du hin? Und welches sind die nächsten konkreten Schritte hinein in Dein Berufsleben?

Wer die eigenen Ziele, Wünsche und Talente kennt und ausreichend benennen kann, wird es leichter haben, mit den Entscheidungen zur anstehenden Berufswegplanung umzugehen. In diesem Semianr geht es um die schrittweise Entdeckung und Formulierung der ganz persönlichen Fähigeiten und Vorstellungen, um so den weiterführenden Berufsweg nach ganz individuellen Potentialen ausrichten und entwickeln zu können. Am Ende der Reihe werden ExpertInneninterviews geführt und mit Unterstützung der Gruppe weiterführende Schritte in die Praxis geplant und angeregt.

Nicole Kahrs ist Initiatorin für Sinnstiftung und Potentialentfaltung, Unternehmerin, Projekt- und Organisatonsentwicklerin, Trainerin und Moderatorin, professionelle Sinnsucherin und Begleiterin bei Fragen zur Lebensweggestaltung. Als Entwicklungsbegleiterin und Coach arbeitet sie mit Methoden der Transaktionsanalyse, dem Lasalle-Institut-Modell sowie mit Elementen aus dem Naturcoaching und der Visionssuche.

Dipl.-Sozw. Nicole Kahrs
09-GS-3-5Kunstrausch

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 13:00 - 15:00 Extern Kunsthalle Bremen

Die Veranstaltung „Kunstrausch“ wird im Rahmen eines Seminars von Studierenden aus dem Fachbereich 9 organisiert und ist eine Kooperation zwischen der Universität und der Kunsthalle Bremen. Im Februar 2018 fand die Veranstaltung „Kunstrausch“ erstmals statt. Seitdem gehört sie fest zu den Bremer Kulturhighlights. Im letzten Jahr konnte sie leider nur digital stattfinden. Wir hoffen, dass die Veranstaltung als auch die Seminartermine in diesem Jahr wieder vor Ort in der Kunsthalle stattfinden können.

Am Freitag, den 24. Juni 2022 soll der bereits 5. Kunstrausch im Rahmen der Ausstellung „Richard Mosse“ stattfinden. Der 1980 im irischen Kilkenny geborene Richard Mosse lotet in seinen Fotografien und Filmen die Grenzen zwischen konventioneller Reportagefotografie und zeitgenössischer Konzeptkunst aus. Dabei setzt er den Fokus auf aktuelle politische und ökologische Krisen wie den Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo, die europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik sowie aktuell die Bedrohung der tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet. Für seine monumentalen Fotografien greift Mosse auf Bildtechnologien zurück, die ursprünglich für militärische oder wissenschaftliche Zwecke entwickelt wurden und Dinge sichtbar machen, die für das menschliche Auge eigentlich nicht wahrnehmbar sind. Spannungsvoll changieren Mosses Werke zwischen Ästhetik und aktueller politischer wie auch ethischer Brisanz. Damit fordern sie zur intensiven Auseinandersetzung mit den Krisen und Zukunftsfragen unserer Zeit heraus. 2013 vertrat Mosse Irland auf der Biennale in Venedig und 2014 gewann er den Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Die Ausstellung mit Richard Mosse in der Kunsthalle Bremen ist seine erste umfassende Werkschau in Deutschland. Sie wird anhand von repräsentativen Fotoarbeiten sowie einer neuen Videoinstallation einen breiten Überblick über seine zentralen Werkphasen geben.
Im Rahmen des Seminars erhalten Sie einen Einblick in die Ausstellung, in die Abläufe und Herausforderungen eines Museums sowie in die Bereiche Bildung und Vermittlung, Marketing & Presse sowie Event- und Projektmanagement. Unter Anleitung werden Sie eigene Vermittlungsformate konzipieren und später durchgeführen, um den Besucher*innen des Abends Mosses Kunst näherzubringen. Ziel der Veranstaltung ist es zum einen junge Menschen für Museen zu begeistern und zu zeigen, dass Museen tolle Orte für neue Erfahrungen und Erkenntnisse sind. Zum anderen sollen neben den praktischen Einblicken auch die Rolle des Museums im 21. Jahrhundert und seine Aufgaben reflektiert und kritisch hinterfragt werden.

Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse daran haben, selbst eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und die Abläufe in einem Museum zu verstehen. Wir ermuntern zudem sehr die Teilnahme von Studierenden, die sich für die Kunstvermittlung interessieren. Auch nach der Veranstaltung wird es die Möglichkeit geben, in diesem Bereich mit der Kunsthalle zusammen zu arbeiten.

Britta Petersen
Theresa Lange
09-GS-3-7Verständlich und lebendig schreiben
Clear and creative journalism

Seminar
ECTS: 2

Nicht nur Journalistinnen und Journalisten müssen so schreiben, dass ihre Texte verstanden werden und bis zum Schluss lesenswert sind. Von einem lebendigen Schreibstil und einem vernünftigen Spannungsbogen profitieren auch alle, die nicht unbedingt in den Journalismus wollen. Denn: Geschriebene Sprache umgibt uns den ganzen Tag. Dieser Workshop vermittelt mit praktischen Übungen wie "Von der Nachricht zur Reportage" ein paar einfache Regeln des erzählerischen Schreibens und führt gleichzeitig in Grundlagen des Journalismus sowie die Abläufe in einer tagesaktuell arbeitenden Redaktion ein.
Das Seminar findet an allen Terminen digital statt.

Die Dozentin Ilka Kreutzträger ist Soziologin und arbeitet als Chefin vom Dienst bei der Tageszeitung taz in Hamburg und als Nachrichten-Redakteurin bei NDR.de in Hamburg.

Ilka Kreutzträger
09-GS-3-12Workshop: "Googelst Du noch oder recherchierst Du schon?" Literaturrecherche in Fachdatenbanken , Digitalen Archiven und Fachportalen
Für Studierende am Fachbereich Kulturwissenschaften

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Mi 20.07.22 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum)
Mi 27.07.22 14:00 - 18:00 FVG O0150 (Seminarraum)

Ein wiederkehrendes Problem für Studierende ist das Auffinden von passender Literatur. Hat man ein Thema für eine Haus- oder Abschlussarbeit gefunden und eine Suche in Bibliothekskatalogen oder bei Google gestartet, so ergeben sich häufig zwei Resultate: Entweder man findet eine enorme Anzahl von Literaturhinweisen, die häufig nur mehr oder weniger zum Thema passen und verliert sich in der Flut an Informationen. Oder man findet kaum relevante Titel und verzweifelt an der Wahl des eigenen Themas. Beide Probleme können dank gezielter Recherche in den jeweils fachlich relevanten Angeboten meist umgangen werden. Voraussetzung hierfür ist aber überhaupt die Kenntnis der jeweils relevanten Angebote und das Wissen wie ich in diesen Angeboten recherchiere.

In diesem Workshop soll ein Überblick über die wichtigsten Angebote in den Kulturwissenschaften gegeben werden. In einem Mix aus Theorie und praktischen Übungen werden zudem verschiedene Recherchetechniken erlernt. Das Seminar richtet sich besonders – aber nicht nur – an Studierende, die sich in der Vorbereitungsphase einer Hausarbeit bzw. der BA- oder MA-Arbeit befinden.

Dr. Joachim Drews
10-GS-9-04Reisejournalismus: Mit viel Arbeit und eigenem Stil um die Welt

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
So 24.04.22 - Mo 25.04.22 (So, Mo) 10:00 - 16:00 online
So 19.06.22 - Mo 20.06.22 (So, Mo) 10:00 - 16:00 online
So 03.07.22 10:00 - 16:00 online

Die Medienwelt wächst mit immer neuen Angeboten: Blogs, Magazine, Online-
Zeitungen, Instagram-Accounts. Es entsteht das Gefühl, der halbe Planet sei unterwegs
und produziert Informationen. Besonders im Reisebereich ist die Zahl der Anbieter*innen enorm angestiegen. Ein Traumjob? Was passiert hinter den Kulissen? Wodurch zeichnet sich Reisejournalismus aus? Wann ist eine Geschichte eine gute Geschichte, wie finde ich sie und wie bringe ich sie an den Markt? Und die wichtigste Frage: Wie schaffe ich es, bei der Vielzahl von Reise-Informationen als Journalist*in einen individuellen Stil zu entwickeln? Diesen Fragen gehen die Reisejournalist*innen Helmut Stapel und Nicole Schulze-Aissen in diesem Seminar auf den Grund. Das Autor*innen-Paar ist unter anderem für DIE ZEIT, GEO Online, Deutschlandfunk und andere Radiosender weltweit unterwegs. In ihrem Seminar geben sie spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Schreibübungen von der Reisemeldung bis zur Reportage, Einblicke in die Reisefotografie und Tipps zum Aufbau von Social Media Accounts sind Teile des Seminars. Die Produktion von Radioreportagen wird an Beispielen erklärt und auch die Tatsache, dass eine Badelatschen-Werbung auf einem Blog kein Journalismus ist. Was am Ende des Seminars noch fehlt, ist das Flugticket für die erste eigene Reportage – aber auch das lässt sich finden.

Helmut Stapel
CC-06-SoSe22Handwerkszeug für den Berufseinstieg für Studierende der Geisteswissenschaften
Tools for career entry for students of the humanities
- Kulturwissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Erziehungs- und Bildungswissenschaften -

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 20.09.22 09:00 - 17:00 Online

„Warum soll ich genau Sie einstellen? Bitte nennen Sie mir drei Gründe!“ – Es lohnt sich, sich mit dieser Frage intensiv auseinanderzusetzen. Besonders für angehende Absolvierende der Geisteswissenschaften ist dies wichtig, da viele Ansprechpersonen die Faszination der entsprechenden Studienfächer nicht genau kennen und aufgrund der vielseitigen Spezialisierungsmöglichkeiten in diesen Fächern eine klare Kommunikation entscheidend ist.

Im Workshop lernen Sie Personalauswahl aus neuer Perspektive kennen und erarbeiten Handwerkszeug für eine selbstbewusste und chancenorientierte Strategie für Ihr „Marketing in eigener Sache“. Durch die ausführliche Beschäftigung mit Ihren Stärken, Ihrer Motivation und Ihrem Begeisterungsvermögen werden Sie Sicherheit für Ihre Präsentation beim potentiellen Arbeitgeber gewinnen und Vorstellungsgespräche souveräner angehen können.

Workshopinhalte:
• Wie funktioniert Personalauswahl heute?
• Welche Qualifikationen, Eigenschaften und Erfahrungen interessieren Arbeitgeber?
• Arbeitsfelder für Absolvierende der Geisteswissenschaften
• Was hebt mich von anderen Bewerber:innen ab, was zeichnet mich mit einem geisteswissenschaftlichen Studienabschluss besonders aus?
• Erarbeitung geeigneter Argumentationsideen und Strategien für eine optimale Selbstpräsentation mit einem geisteswissenschaftlichen Studienabschluss
• Welche Möglichkeiten der Initiativbewerbung gibt es?
• Wie kann ich verschiedene Kontaktpunkte zu potentiellen Arbeitgebern nutzen?
• Tipps für die erfolgreiche Umsetzung der Kommunikationsstrategie in den Bewerbungsunterlagen und im Vorstellungsgespräch

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich alle drei „Handwerkszeug“-Workshops von Wolfgang Leybold inhaltlich überschneiden und melden Sie sich somit nur zu einer dieser Veranstaltungen an.

Anmeldungen für September laufen vom 16. Juni bis Donnerstag, 18. August 2022 über https://elearning.uni-bremen.de/ (Veranstaltungssuche / Suche im Vorlesungsverzeichnis / Fachübergreifende Studienangebote / Career Center unter: Arbeitsmärkte

Sobald das Anmeldeverfahren geschlossen ist, bekommen Sie von uns eine E-Mail mit den Zugangsdaten!

Ausführliche Informationen unter:
https://www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen.html
https://www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen/uebersicht-uni-team.html
https://www.uni-bremen.de/career-center/veranstaltungen/uebersicht-uni-team/detailbeschreibungen-uni-team.html

Wolfgang Leybold
eGS-VA-NHM-08Nachhaltiges Management

Vorlesung
ECTS: 3

Die Veranstaltung beantwortet die Frage, wie Unternehmen nachhaltig Handeln können. Dazu arbeitet sie in einem ersten Themenbereich das Nachhaltigkeitsverständnis in Politik und Unternehmen heraus und verdeutlicht die Relevanz nachhaltigen Handelns für Unternehmen bei unzureichenden Ressourcen. Im zweiten Themenbereich werden theoretische Impulse für das unternehmerische Handeln erläutert und Konzepte zur Behebung von Widersprüchen zwischen ökonomischen, sozialen und ökologischen Belangen und zur Schaffung einer Balance zwischen verschiedenen Interessen eingeführt. Abschließend erfolgt die Vorstellung konkreter Instrumente zur Realisierung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements.

In dieser videobasierten Selbstlernveranstaltung können Sie jederzeit einsteigen, in Ihrem eigenen Lerntempo die Videos durcharbeiten und den Prüfungstermin zum Abschluss der Lehrverantaltung frei wählen.

Weitere Infos finden Sie hier bei Stud.ip oder auf unserer Website www.va-bne.de

Bei Fragen wenden Sie sich gern an: egs@zmml.uni-bremen.de

Dipl. Oec. Katharina Lingenau
Dr. Oliver Ahel
Dr. Christiane Bottke

Modul GS II - Profilbildung im Fachbereich & Culture for all

Der Fachbereich 09 bietet mit diesem Modul Veranstaltungen zur persönlichen Profilbildung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Felder an.
Die Themenbereiche werden aus der spezifischen Perspektive der Fächer gebildet. Als vertiefende Angebote finden Sie nachfolgend fachübergreifende Veranstaltungen zu den Feldern \"Diversität\" und \"Kulturelle Bildung\".

Prüfungsleistung: gemäß Projekt/Veranstaltung
Anerkennung: von Veranstalter*innen unterzeichneter \"Leistungsnachweis\" wird im Studienzentrum FB 09 gestempelt
Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: gemäß der Vergabe im Projekt/Veranstaltung

A. Diversity-Schwerpunkt

Diversität als gesellschaftspolitische Teilhabe und als kritische Theorie wird am Fachbereich vertiefend erforscht und gelehrt. Entsprechend bilden Diversität und Transformation von Kultur einen Schwerpunkt der angebotenen GS.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-GS-3-8Von Studierenden für Studierende: Care- und Reproduktionsarbeit: Feministische Perspektiven auf unbezahlte Arbeit
Mit Amelie Retzlaff und Pauline Reischuck

Seminar
ECTS: 1-3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 10:00 - 12:00 SFG 2030

Care- und Reproduktionsarbeit meinen die in unserer Gesellschaft weiblich konnotierten Aufgaben, welche unbezahlt sind und dafür sorgen, dass das Leben aller sorgenfrei abläuft. Diese soziale Praxis des Kümmerns ist nicht nur ein Ausdruck der heteronormativen gesellschaftlichen Geschlechterordnung, sondern bringt diese auch hervor.

Die darin enthaltenen Aufgaben können emotionale Arbeit umfassen, wie jemanden zu trösten oder zu erziehen, aber auch Hausarbeit, wie kochen oder putzen.
In diesem Studis-für-Studis-Seminar mit Amelie Retzlaff und Pauline Reischuck möchten wir das Verhältnis zwischen Care, Geschlechter- und Gesellschaftsordnung und deren Folgen betrachten. Dabei blicken wir aus einer feministisch intersektionalen Perspektive auf die Historie, den Status quo und die Chancen für die Zukunft. Schwerpunkte möchten wir dabei auf die Themen Körperpolitik, Verflechtungen mit Rassismus und Kapitalismus, Technologisierung und romantische Beziehungen legen, ausgehend von der Frage “Was muss sich verändern, damit Care-Arbeit sozial, global und geschlechtsspezifisch gerecht organisiert werden kann?”

Wir freuen uns über weitere Themenvorschläge und möchten den genauen Ablauf mit der Gruppe zusammen entscheiden.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-9Von Studierenden für Studierende: Antidiskriminierungsarbeit in der Praxis
Mit Maxie Klotmann, Teresa Ellinger und Vera Andreh

Seminar

Einzeltermine:
Mo 25.04.22 10:00 - 13:00 digitaler Workshop

In diesem Workshop wollen wir anhand von Beiträgen eines Audiowalks über verschiedene Formen rassistischer, intersektional verwobener vorurteilsgeleiteter Gewalt informieren und gemeinsam darüber sprechen, wie Antidiskriminierungsarbeit in der Praxis aussehen kann.

Wir starten den Workshop digital per Zoom. Im Verlauf des Workshops können die Teilnehmenden auf einer selbst festgelegten Route in ihrer Umgebung, oder für sich zuhause, Beiträge des Audiowalks anhören. Im Anschluss daran werden wir miteinander zu den Inhalten, zum Format und zu den Herausforderungen aufklärender, diskriminierungssensibler Arbeit in Praxisfeldern austauschen.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-10Eine kreativ-reflektierende Annäherung an solidarisches Handeln - Workshop von Studierenden für Studierende
Mit Leonie Greta Hardt und Veronika Krüger

Seminar
ECTS: 1

Einzeltermine:
Fr 10.06.22 10:00 - 13:00 SFG 1030
Sa 11.06.22 10:00 - 14:00 SFG 0140

In welchen gesellschaftlichen Verhältnissen befinden wir uns? Wie können wir diese beschreiben und verstehen? Wie verhalten wir uns in diesen und wie können wir auf uns selbst und andere achtgeben? Was sind (Un)Möglichkeiten des solidarischen Handelns?
Wir gehen davon aus, dass für jede*n Diskriminierungsdimensionen lauter oder leiser, verschränkt, relevant oder weniger präsent im alltäglichen Leben sind – also alle auf unterschiedliche Weise von struktureller Diskriminierung betroffen sind, unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wir wollen keine der Dimensionen privilegiert thematisieren. Gemeinsam mit der Gruppe wollen wir erarbeiten, was eine solidarisch-verbündete Praxis ausmacht, ausmachen kann und vor allem, wo und wie wir damit bei uns selbst beginnen können.
Dabei gehen wir davon aus, dass es zunächst beim Verbündet-Sein gegen diskriminierende und ausschließende Strukturen um Selbstreflexion geht. Darum, sich selbst der eigenen Position innerhalb einer diversen Gesellschaft bewusst zu werden.

Wir wollen vielfältige Methoden in unserem Workshop erproben. Dabei setzen wir nicht nur auf Wissensvermittlung durch Theorie, sondern auf auch Methoden der Theaterpädagogik (z.B. Augusto Boals „Theater der Unterdrückten“) und kreatives (selbstreflexives) Schreiben.

Was du brauchst, ist die Bereitschaft dich achtsam auf die Gruppe und eine selbstreflexive Auseinandersetzung einzulassen und Zeit an beiden Tagen (ein Einstieg am 2. Tag ist nicht möglich).

Der Workshop ist offen für Studierende aller Fachbereiche und setzt kein Vorwissen voraus.
Liegen die Workshoptage in der Zeit deiner Kinderbetreuung? Dann schreib uns vorab gerne eine Mail.

Mit der Teilnahme an beiden Tagen und einer weiteren Ausarbeitung, kannst du dir 1 CP im Bereich General Studies/ freiwillige Zusatzleistung erarbeiten.

Dr. Margrit E. Kaufmann
09-GS-3-11Soziale Herkunft & Bildungs(un)gerechtigkeit

Blockveranstaltung
ECTS: 1-3

Einzeltermine:
Mi 27.04.22 18:00 - 20:00 SFG 0140
Mi 11.05.22 18:00 - 20:00 per Zoom/ Link im Ankündigungstext
Mi 08.06.22 14:00 - 16:00 per Zoom/ Link im Ankündigungstext
Fr 01.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1040
Fr 01.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1010

Obwohl der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg mittlerweile internatio-nal gut dokumentiert ist, erfährt diese Problematik im bundesdeutschen Hochschuldiskurs noch wenig Aufmerksamkeit. Nur zögerlich wird über die Bedeutung der sozialen Zugehörigkeit disku-tiert, auch wenn sich die Wirkmächtigkeit der Kategorie Klasse an den Hochschulen auf unter-schiedlichen Ebenen zeigt.
In dieser Veranstaltungsreihe möchten wir den Blick auf klassistische Ungleichheiten im Hochschul-kontext richten. Dabei sollen die Wirkmechanismen ebenso beleuchtet werden wie die Auswir-kungen und mögliche Gegenstrategien. Wir laden alle Interessierten dazu ein, über soziale Her-kunft und Bildungs(un)gerechtigkeit auszutauschen sowie gemeinsam über erforderliche Maß-nahmen zu diskutieren, die bestehenden Schieflagen im Unialltag entgegenwirken und Bildungsge-rechtigkeit lebendig werden lassen.

Studierende, die an der Reihe als GS-Veranstaltung teilnehmen wollen, können sich auf StudIP einloggen und 1-3 CP erwerben. Ansprechpersonen dafür sind Margrit E. Kaufmann und Kerstin Panzer

Klassismus – ein Tabu der Hochschule
Auftakt mit Vortrag und Diskussion
Ayla Satilmis, e n t e r s c i e n c e – ein intersektionelles Projekt für Studierende aller Fachrichtun-gen, Universität Bremen
am 27.04.2022, 18:00-20:00 Uhr
SFG, Raum 0140

Auf die Hochschulagenda: Bildungsgerechtigkeit für Akademiker*innen der ersten Ge-neration!
Impulse zu Projekten und Diskussion zu Herausforderungen und Perspektiven
Katja Urbatsch, Gründerin und hauptamtliche Geschäftsführerin von Arbeiterkind.de
Dr. Kristin Kolwes, Erste Generation Promotion MENTORING+, Universität zu Köln, und Erste Ge-neration Promotion e.V.
Andreas Kemper, Institut für Klassismusforschung und https://dishwasher-magazin.de
digital per Zoom am 11.05.2022, 18:00-20:00 Uhr
https://uni-bremen.zoom.us/j/91095483789?pwd=OGFaVk1sMHQ3TW1KVzdXSVdGMGF0dz09

Klassismus und Solidarität im Hochschulkontext
Vortrag und Diskussion
Dr. Francis Seek, Sozialwissenschaftler*in, Autor*in und Antidiskriminierungstrainer*in
digital per Zoom am 08.06.2022, 14:00-16:00 Uhr
https://uni-bremen.zoom.us/j/98468867850?pwd=aC9tUGdKYXkwV0kzQ3JsR3VPRjhHQT09

Was bedeutet soziale Herkunft für Studium und Lehre?
Impulsvorträge aus Studierendenforschungen zu First Generation Students
Workshop Von Studierenden für Studierende // Von Lehrenden für Lehrende
Gemeinsames Fazit und Abschluss
Mit Inessa Ulrich, Juliana Lux, Shara Wallenschus, Ina Prasse, Kerstin Panzer, Arbeiterkind.de Bremen, Ayla Satilmis, Margrit E. Kaufmann
am 01.07.2022, 10:00-14:00 Uhr
SFG, Raum 1040 (und 1010)
danach Ausklang mit Picknick im Freien

Dr. Margrit E. Kaufmann
Ayla Satilmis
Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner

B. Culture4all

Als fachübergreifendes Angebot ist die Veranstaltungsreihe \"Culture4all\" ein Kooperationsprojekt mit anderen Fachbereichen und Institutionen zum Themenfeld „Kulturelle Bildung“. Die praxisnahen Veranstaltungen sind von Prof. Dr. Maria Peters (Studiendekanin und Professorin für Kunstpädagogik FB09) verantwortet und werden von Frau Anke Fischer organisiert.
Siehe auch den Blog zu den Lehrveranstaltungen: https://culture4allbremen.wordpress.com/
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
ZPS 1-2-AAPerformance Studies: Akten und Aktionen. Versuchsanordnungen zur Inszenierung dokumentarischer Texte. Das Seminar ist Bestandteil des Kombinationsstudiums "Performance Studies" und kann nur innerhalb davon angewählt werden.
Performance Studies: Archives in action. Experimental set-ups for staging documentary texts

Seminar
ECTS: 4

EW-L GO SQ: Schlüsselqualifikationen (a, b oder c)

Tobias Winter
ZPS 1-2-KSPerformance Studies: KOPFSPRÜNGE. Aufführungen und Performance-Theorien zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.22 ausschließlich
Performance Studies: Kopfsprünge. Performances and performance theories located between education, science and art

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Do 17:00 - 20:00 GW1 B2070 (4 SWS)

Schlüsselqualifikation (a, b oder c)
MA-UM-HET 1 a
Interkulturelle Bildung
Anmeldung bis 31.03.22 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Dr. Anna Suchard, Ph.D. (LB)
Simon Makhali
ZPS 1-2-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst. Auch Bestandteil des Zusatzstudiums Performance Studies. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.2022 ausschließlich über das Zentr
Performance Studies: Theater of Assemblage. Studio. Located between education, science and art

Seminar
ECTS: 6-15

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (4 SWS)
wöchentlich Di 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (6 SWS)

EW-L GO SQ: Schlüsselqualifikationen (a, b oder c)
Teilnahme nur bei Belegung des Zertifikatsstudiums "Performance Studies", Info (und Anmeldung bis 31.03.22) ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Carolin Bebek
Simon Makhali (LB)
ZPS 2-2-FLPerformance Studies: Forschendes Lernen mit dem Theater der Versammlung II (Fortsetzungsveranstaltung) Auch Bestandteil der ersten Teilqualifikation für das Fach "Darstellendes Spiel" an Bremer Schulen. Fortsetzungsveranstaltung, daher keine Aufnahme w
Performance Studies: Explorative learning with the Theater der Versammlung / Theater of Assemblge

Seminar
ECTS: 3-4

Einzeltermine:
Mi 09.03.22 10:00 - 20:00
Sa 30.04.22 - So 01.05.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 11.06.22 - So 12.06.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 09.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1410
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
So 10.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
Sa 16.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
Sa 16.07.22 - So 17.07.22 (So, Sa) 10:00 - 20:00 GW2 B1410
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1216
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B1580
So 17.07.22 10:00 - 20:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

EW L GO 3 ©

Tom Schröpfer (LB)
ZPS 2-2-RZPerformance Studies: Regiesprachen und Zuschaukunst. Wege der Wahrnehmung und produktiver Umgang mit dem Fremden in der Begegnung mit dem Gegenwartstheater Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis zum 15.03.22 ausschließlich über das Zentru
Performance Studies: Explorative learning with the Theater der Versammlung / Theater of Assemblge

Seminar
ECTS: 3-4

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Do 17:00 - 20:00 GW1 B2070 (4 SWS)

EW L GO 3 ©
Schlüsselqualifikation (a, b oder c)
MA-UM-HET: 1 (a) Interkult. Bildung
Anmeldung bis 31.03.22 ausschließlich über das Zentrum für Performance Studies: tdvart@uni-bremen.de)

Dr. Anna Suchard, Ph.D.
Simon Makhali

Modul GS III - Ausgewählte Fachveranstaltungen

Für den Blick über den Tellerrand des BA-Curriculums können Sie aus den hier angebotenen Veranstaltungen des Fachbereichs 09 wählen. Nach Absprache zwischen Studierenden und den jeweiligen Lehrenden können ebenso Veranstaltungen anderer Fachbereiche besucht werden.

Anmeldung: Die Veranstaltungsorganisation erfolgt über Stud.IP
Prüfungsleistung: aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung (ggf. Referat, schriftliche Ausarbeitung)
Anerkennung: von Lehrendem/Lehrender unterzeichneter Leistungsnachweis wird entweder in den Institutssekretariaten gesiegelt oder
im Studienzentrum FB 09 gestempelt/ Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: i.d.R. 2 CP (keine Note), kann nach Umfang der Arbeit und Absprache mit dem/der Lehrenden variieren
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-PAPhilosophisches Atelier
Philosophical Atelier
Übung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1030 (2 SWS)

Ähnlich wie in einem Künstler-Atelier Statuen und Bilder geschaffen und bearbeitet werden, formen und überarbeiten wir in unserem philosophischen Atelier Argumente und Texte. Das Seminar ist eine Einladung zum philosophischen Denken an alle interessierten Studierenden, die philosophisches Arbeiten an aktuellen Fragen und zeitgenössischen Diskussionen einüben wollen und dabei auch einen Blick "hinter die Kulissen" werfen möchten, was die Publikation von Texten anbelangt.
Das philosophische Atelier bietet die Möglichkeit, bei regelmäßiger aktiver Teilnahme 3 CP im Rahmen der General Studies zu erlangen und an der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieses besonderen Lehr- und Lernformats teilzuhaben.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-30-B3-015B / 09-30-T2-014AAristoteles: Metaphysik
Aristotle´s Metaphysics

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 B1632 (2 SWS)

Aristoteles’ Metaphysik behandelt fundamentale Fragen zu Erklärungsprinzipien und Kategorien, unabhängig von spezifischen Domänkontexten. Der Name Metaphysik geht vermutlich auf die nachträgliche Ordnung seiner Werke als ,,Arbeit nach der Physik“ zurück — Aristoteles selbst
spricht von ,,erster Philosophie“.
Die zentralen Textstellen werden unter Zuhilfenahme von Auszügen aus Aristoteles’ Physik und einschlägigen Aristoteles-Kommentaren erschlossen.
Literatur: Die benötigte Literatur wird im Stud-IP zur Verfügung gestellt. Für einen
ersten Überblick, siehe: https://plato.stanford.edu/entries/aristotle-metaphysics/

Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-30-B3-016BPhilosophie der Sprache und Feministische Philosophie der Sprache
Philosophy of Language and Feminist Philosophy of Language

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Die sogenannte Feministische Philosophie der Sprache hat sich beginnend mit den 1980er-Jahren aus der Mainstream, häufig als „Male-Stream“ titulierten Philosophie der Sprache herausgebildet, und ist gegenwärtig dabei, sich als eigenständiges Forschungsfeld zu etablieren.
Einerseits durch einen eigenständigen Blick auf bzw. vehemente Kritik an etablierten Standard-Themen der Sprachphilosophie, und andererseits durch Entwicklung neuer, genuiner Themen.
In diesem Seminar soll die feministische Sprachphilosophie beispielhaft an prominenten Themen illustriert, und zusammen mit einschlägigen Themen aus der Mainstream-Sprachphilosophie vorgestellt werden. U.a. werden wir wollen wir uns mit den folgenden Themen beschäftigen.

• Sprechakttheorie
• Bedeutung als soziales Phänomen
• Silencing
• Begriffliches Engineering
• Male-Bias

In diesem Zusammenhang soll insbesondere auch erarbeitet werden, ob und wenn ja, inwiefern Sprachphilosophie und Feministische Philosophie der Sprache voneinander unterschieden werden können.

Anmerkung: obwohl feministische Sprachphilosophie sich mitunter deutlich vom Mainstream abgrenzt, kann sie dennoch analytisch sein, und im Seminar wollen wir uns auch klar an diesem analytischen Zugang orientieren.

Literatur: Saul, Jennifer – Feminist Philosophy of Language (Stanford Enyclopedia of Philosophy)

Thorben Petersen, M.A.
09-30-B4-011B"Warum ethisch handeln?" - Die Frage nach der Begründung in der Ethik
"Why to be moral?" - Foundations of normative ethics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Wird über normative Ethik, egal welcher Couleur, gesprochen, so findet sich früher oder später ein Skeptiker, der die grundsätzliche Frage stellt: Warum soll ich mich ethisch verhalten? Mit dieser Frage wird nicht nur auf die jeweilige Begründung einer infrage stehenden Ethik-Theorie abgezielt, sondern auch auf die Frage, ob oder wie sich normative Ethiken generell begründen lassen. Infrage gestellt wird, ob sich normative Ethik überhaupt begründen lässt.

In diesem Seminar werden wir uns ausgehend von der Frage, warum man ethisch handeln soll, mit dem Thema der Begründung in der Ethik auseinandersetzen. Im Vordergrund steht, was es heißen kann, eine Begründung (oder eine Rechtfertigung) im Kontext der Ethik zu sein. Dazu gehört zunächst, was eine Begründung normentheoretisch bedeutet. Dabei wird auch zu diskutieren sein, ob eine Ethik sich auf außermoralische Werte gründen muss oder sich in ihrer Begründung allein auf moralische beziehen braucht. Zu klären ist darüber hinaus, ob eine Ethik sich auf ein oberstes Moralprinzip berufen muss oder sie ohne ein solches auskommen kann. Und wenn sie ohne ein solches auskommen kann, was dann ihr Fundament sein könnte. Auch wird es darum gehen, ob und wie sich einzelne Forderungen normativer Ethiken begründen lassen. Schließlich ist die Frage zu diskutieren, ob und wenn welche Gründe es gibt, sich für einen Typ normativer Ethik zu entscheiden, den es dann zu vertreten gälte.

Im Seminar werden wir Auszüge aus klassischen und modernen Texten der Ethik lesen, in denen sich mit der Begründungsfrage auseinandergesetzt wird. Empfehlenswert ist, ein Grundverständnis der Tugendethik, Pflichtenethik und dem Utilitarismus mitzubringen.

Literatur: wird noch bekannt gegeben

Felix Engel
09-30-P1-012A / 09-30-P2-014ASpinoza: Theologisch-politischer Traktat
Spinoza: Theological-Political Treatise

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 SFG 1080 (2 SWS)

er Theologisch-politische Traktat wurde von Baruch de Spinoza 1670 anonym veröffentlicht. Er wusste, wie radikal die darin vertretenen Ansichten zu weltanschaulichen und politischen Fragen waren und dass sie nur von einigen wenigen Gelehrten zu seiner Zeit so recht verstanden werden konnten. Spinoza richtet sich mit seinem „TTP“ (Tractatus theologico-politicus) an Leser mit einer Affinität zum Nachdenken, an philosophische Leser. In der Frauenfrage war Spinoza zwar nicht besonders fortschrittlich, dafür aber mit seinen Gedanken über den Zusammenhang von Moral und Schriftreligion sowie über Religionsfreiheit und die Möglichkeit des friedlichen Zusammenlebens von Menschen mit verschiedenen Glaubenshintergründen. Wie aktuell seine Überlegungen auch heute noch sind und wie fortschrittlich Spinoza dabei auch in anderen Disziplinen war, wollen wir gemeinsam im Seminar diskutieren.
Interesse an der Thematik, eine gewisse „Frustrationstoleranz“ in Bezug auf biblische Bezüge und die Bereitschaft, das eine oder andere eigenständig zu recherchieren und ggf. zu referieren, möchte ich für dieses Seminar voraussetzen.

Die Literatur wird über Stud.IP bereitgestellt.

Anne Christina Thaeder
09-30-T1-029A / 09-30-TS-007SAdornos Ästhetische Theorie
Adorno's Aesthetic Theory

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 A4440 (Musik) (2 SWS)
Eike Kroner
Prof. Dr. Georg Mohr
Christoph Ogiermann
09-30-T1-030ALogischer Empirismus
Logical empiricism

Seminar

Einzeltermine:
Di 26.04.22 18:00 - 20:00 SFG 1030
Mo 05.09.22 - Do 08.09.22 (Mo, Di, Mi, Do) 10:00 - 18:00 SFG 1020

Kenntnis der Bewegung des logischen Empirismus um Schlick, Reichenbach und Carnap ist Grundvoraussetzung zum Verständnis moderner Wissenschaftstheorie und Philosophien der Einzelwissenschaften. Im Fokus stehen die zentralen Methoden und Aussagen der logischen Empiristen (logische Analyse von Theorien, Verifikatonskriterium, …) und die Frage nach ihrem Vermächtnis. Als pars pro toto wird ein besonderer Fokus auf Carnaps Aufbau und seine Rezeptionsgeschichte gelegt werden.
Anmerkung: Das Seminar findet als Blockseminar vom 5.-8.9.2022 (einschließlich 8.9.) statt. Die Vorbesprechung ist am 26.04.2022 um 18 Uhr. Bitte tragen Sie sich bei Interesse am Kurs für diesen im Stud-IP ein, auch um den Raumhinweis für die Vorbesprechung zu erhalten.
Literatur: Die benötigte Literatur wird im Stud-IP zur Verfügung gestellt.

Dr. Niels Siegbert Linnemann
09-50-GS-4Eastern Europe in Crisis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 2040 (2 SWS)
PD Dr. Cordula Weißköppel
09-50-M7-3Stad(t)t - Müll - Kunst
Art, Waste and the City

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 SFG 2040 (4 SWS)

Kurzbeschreibung:

Stad(t)t – Müll - Kunst


Der „höchste Berg“ Bremens ist der Müllberg der Blocklanddeponie. Die Deponie ist seit 1969 in Betrieb; der dort seither gewachsene Berg kann seit Sommer 2021 über einen frisch gepflasterten Weg bestiegen werden. Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Stadt auf der einen und das weite Acker- und Weideland auf der anderen Seite. Gekrönt wird der Berg durch die Installation Metalhenge /https://metalhenge.de/ des Bremer Künstlers Thomas Roth. Ausgediente Spundwände aus den Bremer Häfen wurden mit Hilfe von Mitarbeitenden der Deponie kreisförmig aufgestellt und mit Unterstützung aus dem Olbers-Planetarium nach astronomischen Gesichtspunkten ausgerichtet; eine Reminiszenz an das südenglische Stonehenge.

Im Seminar wollen wir uns aus mehreren Perspektiven diesem neuen Ausflugsziel, das mittlerweile auch als Eventlocation fungiert, nähern. Die Anthropologie des Mülls beschäftigt sich heute mit den menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren rund um das Phänomen Müll. Dabei geht es um das Leben mit und vom Müll, aber auch um Strategien der Müllvermeidung bis hin zum Zero Waste. Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Auswirkungen des Massenkonsums auf den Klimawandel.

Die Perspektive der Kunstwissenschaft führt uns zurück in die 1960er Jahre. Themen des „Wegwerfens“ der neuen Wohlstandgesellschaft sind an eine „saubere“ bürgerliche Identität gebunden und werden durch Materialien des alltäglichen „Abfalls“ vor Augen geführt. Wir schauen uns an, wie seither künstlerische Positionen „Müll verwerten“ bzw. ästhetisieren. So zeigt sich am Ende ein enges Geflecht der Felder Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Ausflugsziel Müllberg? Welche Deutungen und Bedeutungen provoziert die Realisierung der Installation Metalhenge? Welche kulturellen Praxen lassen sich beobachten, und wie reagieren die Menschen in der Stadt auf das Projekt...

Die Aktualität des Themas und die Annahme, dass wir alle mehr oder minder Erfahrungen mit Müll und „Wegwerfkulturen“ haben, lässt uns hoffen, dass es zu einem regen Austausch kommt, mit denen wir uns gemeinsam diesem brisanten und zugleich hochspannenden Thema nähern.


Literatur:

Patrick O‘ Hare 2019: Waste. In: The Cambridge Encyclopedia of Anthropology.
(https://www.anthroencyclopedia.com/entry/waste)

Wagner, Anselm (Hrsg.): Abfallmoderne. Zu den Schmutzrändern der Kultur. Tagungsband Universität Graz 2008.

Dr. Frank Müller
Britta Petersen (Lecturer)
09-52-GS-3Chor der Universität Bremen (Leitung: Iryna Duscheyko/Kiew)

Kurs
ECTS: 2

Termine:
wöchentlich Mo 19:30 - 22:00 (2 SWS) GW1-Hörsaal der Universität Bremen (GW1 HS-0070)

Einstudierung des Liederzyklus‘ „Bremen so frei“ zur Vorbereitung auf das gleichnamige Mitsingfest am 1. Juni 2022 um 11 Uhr auf dem Bremer Marktplatz sowie ukrainische Lieder.

www.uni-bremen.de/orchester-chor
Erste Probe: Montag, 2. Mai (Schnupperprobe)
Teilnahmevoraussetzungen: Fähigkeit, nach Noten und mehrstimmig zu singen. Ein Neueinstieg ist ausschließlich in der ersten Probe möglich. Notenausgabe (bitte 5 Euro mitbringen!) 30 Min. vor Beginn der ersten Probe im Foyer des GW1-Hörsaals.
Wer sich nach der ersten Probe gegen das Mitsingen entscheidet, gibt die Noten wieder ab und erhält das Geld zurück.
Für sehr erfahrene Sänger/-innen (besonders Männerstimmen) besteht die Möglichkeit, kurzfristig zur Aufrischung von Auszügen aus „Elias“ (Mendelssohn) und Brahms-Liedern für die Probedirigate zur UMD-Stellenbesetzung einzusteigen. Verbindliche Teilnahmen an folgenden Proben, jeweils im GW1-Hörsaal der Universität, sind erforderlich: 1. Probe: Workshop-Tag mit Alice Meregaglia am 24. April, 10 - 17 Uhr. Probedirigate: 27. April, 16 - 23 Uhr. Korrepetition: Stefanie Adler
Anmeldung und Rückfragen an Jan-Hendrik von Stemm, Verwaltung der Universitätsmusik, Tel. 218-60 109, „unimusik@uni-bremen.de“.

Zur direkten Anmeldung für Interessierte:
https://docs.google.com/forms/d/1I2RjqVjzm7q-MkAAxQG7G1w6Q7NDRlwS4a35jbSfKEA/

Stefanie Adler
Iryna Duscheyko
Alice Meregaglia
09-54-2-GS1Summer School: Die Erstellung von kulturwissenschaftlichen Erklärvideos

Seminar

Einzeltermine:
Sa 25.06.22 10:00 - 16:00 GW2 B2880
So 26.06.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
So 10.07.22 10:00 - 15:00 GW2 B2880
Samira Ghozzi, M.A.
09-54-2-R1Einführung in die Religionswissenschaft - Vertiefung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 SFG 1080 (2 SWS)

Aufbauend auf dem ersten Semester werden wir uns weiterhin den Fragen stellen, was Religionswissenschaft und damit die verbunden die Aufgabe von Religionswissenschaftler_innen ist? Ziel der Lehrveranstaltung ist die vertiefte Einführung in einzelne Konzepte und Themengebiete der Religionswissenschaft. Im Laufe der Veranstaltung sollen dafür rezente Perspektiven der Religionswissenschaft vorgestellt und kritisch diskutiert werden. So werden wir Texte zu den Themen „die Weltreligionen“, (Post-) Kolonialismus, Religion und Gender, Materiale Religion sowie Ansätzen zur Analyse der sog. Rückkehr der Religion in der modernen Gesellschaft (Säkularisierung, Fundamentalismus, Subjektivierung, Mediatisierung) lesen.

Lehrangebot für:
• nicht-schulischer Bachelorstudiengang Religionswissenschaft, Modul Rel 1.1 (Pf/Kf)
• General Studies im BA anderer Fächer

Leistungsnachweise
a) studienbegleitende Leistungen
  • Regelmäßige aktive (!) Teilnahme
  • Vor- und Nachbereitung der Texte und Themen (Planen Sie für das Lesen der Texte mind. 2 Stunden pro Woche ein)

b) Modulprüfung:
  • benotetes Portfolio
  • Deadline für die Abgabe des Portfolios ist der 15.09.2022

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-R9Verschwörungstheorien in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SpT C4180

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1040

Am 6. Januar 2021 wurde das Kapitol der Vereinigten Staaten gestürmt, um die Niederlage von Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2020 rückgängig zu machen. Viele seiner Anhänger waren auch Unterstützer von QAnon – einer Gruppe, die in den letzten Jahren mit Anschuldigungen gegen eine sogenannte (politische) Elite bezüglich Satanismus, Pizzagate, G5 oder organisiertem Kindesmissbrauch bekannt wurde.

Doch was genau sind Verschwörungstheorien? Sind es Theorien, Mythen oder Erzählungen? In welchem Verhältnis stehen sie zu sogenannten Fake News? Und sind digitale Medien für ihre Popularität verantwortlich? Im Seminar werden zunächst bestehende Konzepte zur Definition und Problematisierung dieses Phänomens diskutiert.

In einem zweiten Schritt soll die Vermittlung medienanalytischer Methoden (Filmanalyse, Internetanalysen usw.) im Vordergrund stehen. Als Anwendungsbeispiel sollen dafür rezente Verschwörungstheorien behandelt werden. Anhand einer kleinen Lehrforschung (Fernsehnachrichten, Blogs, YouTube-Videos, Twitter usw.) sollen die Studierenden die erlernten Analysemethoden einüben und kritisch nachvollziehen. Abhängig von den frei wählbaren Lehrforschungen werden unterschiedliche Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt und im Seminar eingeübt. Dafür sollte bereits zu Beginn des Semesters feststehen, welches Medienmaterial (und daraus resultierend auch welche Methoden) für die einzelne Lehrforschung Gegenstand der Lehrforschung sein soll. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-6-R9/2"Nicht ohne mein Handy!" Religiöse Apps in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SpT C1040

Religion und digitale Medien sind nicht nur seit der weltweiten Corona-Pandemie eng miteinander verschränkt. Religiöse Institutionen und Gruppierungen entwickeln Apps für die Vermittlung von Inhalten, aber auch religiöse Individuen verwenden Apps in ihrem Alltag. Insbesondere spirituelle und religiöse Apps bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Aushandlung religiöser Inhalte aber auch der Vernetzung innerhalb von Gemeinschaften.

Im Vordergrund des Seminars steht die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen religiösen Apps und den damit verbundenen Themen in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung. Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Dabei werden grundlegende medienanalytische Methoden bearbeitet und anhand der selbstgewählten Beispiele im Seminar eingeübt.

Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums die Ergebnisse der eigenen untersuchten Beispiele präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung

Benotete Prüfungsleistung (PL) [Anrechnung als Rel 9.1]: 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium

Bodil Stelter
09-54-6-R10Religion und Migration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

In der heutigen Zeit scheinen sich Zeit und Raum zu verdichten: Die Globalisierung hat mit ihren internationalen Menschen- und Warenströmen, transnational agierenden Konzernen und der Vernetzung durch neue Medien eine Situation hervorgebracht, in welcher sich mehr Menschen als je zuvor mehr mögliche Lebensentwürfe als je zuvor vorstellen können. Die gesteigerte Mobilität, die sich aus vereinfachten Transportwegen ergeben hat und als möglicher Lebensentwurf für immer mehr Menschen infrage kommt, hat auch Auswirkungen auf die Religion.

Einerseits erscheint Religion als kultureller Aspekt im Zusammenhang von Migration als eine Art Anker, ein Identitätsmarker, der in neuer Umgebung Vertrautes erhält. Bei näherem Hinsehen verändert sich jedoch Religion im Zusammenhang von Migration und was in der neuen Umgebung entsteht, unterscheidet sich von den Gebräuchen und Vorstellungen im Herkunftsgebiet.

Daneben ist aber Religion auch ein bedeutender push- wie auch pull-Faktor, der Migration überhaupt erst antreibt. Entsprechend nimmt nicht nur Migration auf Religion Einfluss, sondern auch umgekehrt. In diesem weiten Feld sind in der Religionswissenschaft und angrenzenden Disziplinen Ansätze wie Transnationalität, Diaspora, Hybridität, reaktive Religiosität usw. anhand diverser empirischer Beispiele diskutiert worden. Das Seminar wird hierbei einige ausgewählte Aspekte beleuchten, um Hinsichten auf den Zusammenhang von Religion und Migration zu eröffnen, die sowohl für weiterreichende Theoriediskussionen als auch die Untersuchung konkreter Beispiele aufschlussreich sein können.

Zielgruppe:
  • Bachelor Religionswissenschaft Modul 10.2
  • General Studies uniweit
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Religionswissenschaftsstudierende werden bevorzugt aufgenommen.

Technika:
Vor der ersten Sitzung wird um eine Anmeldung auf Studip gebeten.

Studienbegleitende Leistungen:
Regelmäßige Teilnahme an den Diskussionen, vorbereitende Lektüre, eigener Beitrag in Form eines inhaltlichen Inputs.

Modulprüfung:
Das Seminar schließt mit einer unbenoteten studienbegleitenden Leistung ab.

Thorsten Wettich
09-54-GSEinführung in Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik

Seminar

Einzeltermine:
Di 17.05.22 16:00 - 18:00 SFG 2030
Fr 17.06.22 14:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Sa 18.06.22 10:00 - 18:00 SFG 0140
Do 14.07.22 10:00 - 18:00 SFG 2040
Fr 15.07.22 10:00 - 18:00 SFG 1040

Die Veranstaltung führt anhand verschiedener klassischer Denktraditionen in Begründungsmuster von Atheismus, Nichtreligion und Religionskritik ein. Schwerpunktmäßig wird die theoretische Linie von Feuerbach üer Marx und Freud zu den Schriften der frühen Frankfurter Schule behandelt. Der letzte Teil schlägt einen Bogen zur Gegenwart. Fakultativ wird im WiSe 22-23 eine eintägige Exkursion zu verschiedenen atheistischen und religionskritischen Organisationen nach Berlin angeboten.

Petra Klug
09-54-MA-B.2-1"Konflikt, Protest, Religion - Comics, Mangas und Graphic Novels als transkulturelle Medien der Kritik"

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SpT C4180 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1040
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1040

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Analyse von Konflikt und Protest in Bezug zu Religion in Comics, Mangas und Graphic Novels. Darüber hinaus steht die Verschränkung der jeweiligen Inszenierung mit gesellschaftlichen Diskursen im Mittelpunkt. Dabei konzentriert sich die Lehrveranstaltung auf die Produktion und Rezeption von Elementen, Vorstellungen, Symbolen, etc. sowie deren Konstruktion in unterschiedlichen kulturellen Aushandlungsprozessen. Methodisch erfolgt eine kultur- und religionswissenschaftliche Annäherung an die Inszenierungen in ausgewählten Comics, Mangas und Graphic Novels unterschiedlicher KünstlerInnen. Grundlage hierfür sind theoretische Annäherungen der kulturwissenschaftlichen Bild- sowie Medienwissenschaft.
Bereits zu Beginn des Semesters können die Studierenden eigene Beispiele wählen, die sie im Laufe des Semesters vertiefend untersuchen. Die Studierenden sollen im Sinne des forschenden Lernens selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einem Comic, Manga oder einer Graphic Novel durchführen.
Als Abschluss der Lehrveranstaltung werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.

Erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung:

Die regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, Vorbereitung der Lektüre und Aufgaben zur Aufbereitung der Inhalte sowie Teilnahme an der Diskussion in den Einheiten ist zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung.

• Studienleistung (SL): Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 3 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium
• Benotete Prüfungsleistung (PL): 6 CP: Präsentation auf dem Seminarsymposium und schriftliche Ausarbeitung des Themas in Form einer Hausarbeit

Sie können dieses Seminar im Rahmen folgender Studien
• Masterstudium „Transkulturelle Studien“ / Modul 8/9/10
• Medienkultur und Globalisierung, M.A. / Modul B.2 Transkulturelle Medien
• Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten
sowie als General Studies absolvieren.

Dr. Dr. Lisa Kienzl
09-54-MA-B.2-2"A Shockingly Prolific Family" Die Konstruktion von Familie und Familienwerten in TV-Serien in transkultureller Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 2080 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 10.10.22 13:00 - 19:00 SFG 1030
Di 11.10.22 09:00 - 18:00 SFG 1030

In Zeiten aufwendiger TV-Serien und AAA-Games lassen sich diverse Darstellungen von Familie und Familienwerte finden. Dabei lassen sich Serien mit religiöser Narrationen finden wie beispielsweise Shtisel über eine ultraorthodoxe Familie in Jerusalem, Greenleaf über eine evangelikale Familie in den USA, oder auch 4 Blocks, die das Leben eines arabischer Familien-Clans in Berlin erzählt. Aber auch in den klassischen Fantasy-Serien wie Game of Thrones, Witcher oder Supernatural werden Familienkonstruktionen und damit verbundene Rollenvorstellungen präsentiert und stereotypisiert. Während frühere Filmproduktionen sich primär an lokale Publika gewendet haben, findet sich in Zeiten von großen Streaming-Plattformen immer mehr TV-Serienproduktionen, die sich an ein globales Publikum wenden. Die spannende Frage ist nun, inwieweit dies auch Auswirkungen auf die Darstellung von Familie und Familienwerten hat. Welche Rollenbilder und welche Werte werden in den unterschiedlichen TV-Serien präsentiert und diskutiert? Lassen sich wirklich Veränderungen in Hinblick auf heteronorme Darstellungen in neuen Produktionen erkennen – oder handelt es sich auch bei Serien wie Bridgerton um Die Waltons 2.0?

Im Seminar werden wir uns zunächst einen Überblick über verschiedene theoretische Konzepte zu den Themenfeldern Familie, Familienwerte, Rollenvorstellungen und digitale Medien erarbeiten. Die verschiedenen Konzepte werden dann anhand von konkreten Medien-Material auf ihre Tragfähigkeit respektive Anwendung diskutiert.

Darüber hinaus sollen die Studierenden im Sinne des forschenden Lernens sich selbst einen Schwerpunkt in diesem Bereich suchen, d.h. eine eigene Fragestellung entwickeln und eine eigene kleine Forschung exemplarisch an einer frei zu wählenden Serie durchführen. Am Ende werden im Rahmen eines selbstorganisierten Symposiums diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert. Das Seminarsymposium wird zusammen mit anderen religionswissenschaftlichen Seminaren zum Thema "Religion – Konflikt – Medien" am 10. und 11.10.2022 durchgeführt, die Teilnahme daran ist verpflichtend.


Studienleistung (SL):
  • Kurzpräsentationen von Forschungsfrage, Methode und Zwischenergebnissen der Lehrforschung
  • Präsentation auf dem Seminarsymposium

Benotete Prüfungsleistung (PL):
  • schriftliche Ausarbeitung der Präsentation auf dem Studierendensymposium (kleine Prüfungsleistung)
  • vertiefende Hausarbeit (insges. 6 CP) basierend auf der Präsentation auf dem Seminarsymposium

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler
09-54-MA-M8/9/10"Heil und Heilende (PriesterInnen, SchamanInnen, ÄrztInnen) - religionswissenschaftliche, psychologische und soziale Aspekte

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.05.22 14:00 - 18:15 SFG 1020
Fr 15.07.22 14:00 - 18:15 SH D1020
Sa 16.07.22 10:00 - 14:00 SFG 1040

Mit „heil“ kann im allgemeinen Sprachgebrauch ein nicht beschädigter Gegenstand gemeint sein, im medizinischen Kontext spricht man von „heil“, wenn keine Verletzung stattgefunden hat oder nachweisbar ist oder nach einer Verletzung, wenn ein wieder gesunder Zustand erreicht wird (geheilt).
Über die körperliche Dimension hinaus gibt es den Ausdruck des “Seelenheils“, manchmal mit „Glück“ oder „Rettung (der Seele vor den Folgen der Sünde)“ übersetzt. „Seelenheil“ umfasst weit mehr als „nur“ psychisches Wohlbefinden oder Gesundheit. Spätestens als das erste Lagerfeuer in der Menschheitsgeschichte brannte, kann davon ausgegangen werden, dass ein Mitglied der Gruppe als sogenannter Heiler fungierte.
In zahlreichen Kulturen wird zwischen einem Heiler/einer Heilerin im medizinischen und einem Heiler/einer Heilerin im psychischen/spirituellen Sinn nicht unterschieden, diese Bereiche gehören zusammen und Religionsgründer sind oft spirituelle Meister und Arzt in einem. Erst die Aufklärung führte zu einer Trennung zwischen Körper und Geist und Entwicklung der naturwissenschaftlichen Medizin und Psychologie.

Schwerpunkt des Seminars ist die Auseinandersetzung mit Menschen, welche heilen, bzw. denen Heilkräfte zugesprochen werden. Hierfür bedarf es einer Definition von „heilen“, von „heil sein“.
Im Zentrum der Erörterung soll allerdings die Persönlichkeit des Heilers oder der Heilerin stehen - was sind dies für Menschen, durch welche Eigenschaften zeichnen sie sich aus, welche Rolle spielen sie in traditionellen aber auch in modernen Gesellschaften, welche Rolle spielt Religiosität und Spiritualität im Kontext des „Heilens“

Ziele des Seminars:
Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars sollten Sie in der Lage sein,
  • sich differenziert mit dem Begriff „Heilung“ und „Heilerpersönlichkeiten“ auseinander zu setzen,
  • die Faktoren, welche Heilung und sich „heil“ fühlen positiv wie negativ beeinflussen zu kennen und zu diskutieren
  • differenziert sich mit der Persönlichkeit und Motivation von Heilern und Heilerinnen auseinander zu setzen und kulturvergleichende Fragen zu stellen

Medizinisches und psychologisches Vorwissen ist nicht erforderlich, stellen aber auch keine Risikofaktoren dar.

Info zum meinen Seminaren:


 Vorgesehen sind 3-4 Veranstaltungen online oder vor Ort in Bremen, sowie zusätzliche Betreuungszeit.
- Zu jeder Veranstaltung finden Sie in Stud.IP unter Dateien die jeweilige Literatur.
- Zu jedem dieser Artikel muss ein 1-2 seitiges Thesenpapier verfasst werden, in welchem die wichtigsten Annahmen des Artikels kritisch erörtert werden. Das Thesenpapier wird dann im Seminar im Plenum diskutiert werden.

Scheine und Creditpoints

Für alle Studierende:

3 CP und unbenoteter Schein:
Die Verteilung von 3 CP (unbenoteter Schein) für die Gesamtveranstaltung ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Erstellen der 1-2 seitigen Thesenpapiere zur ausgegebenen Literatur

Für Studierende, welche eine Note benötigen:
3 CP und benoteter Schein:
Die Verteilung von 3 CP (benoteter Schein) für die Gesamtveranstaltung ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen,
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Erstellen der 1-2 seitigen Thesenpapiere zur ausgegebenen Literatur
• Zusätzlich: Erstellen eines Kurz-Essay (3-5 Seiten) (bis max. Ende des Semesters)

Nur für M.A.-Studierende
6 CP und benotete Hausarbeit:
Die Verteilung von 6 CP für die Gesamtveranstaltung und die Prüfungsleistungen ist wie folgt:
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen,
• 1 Creditpoint (30 Stunden) = für das Lesen der Unterrichtsmaterialien
• 4 Creditpoints (4 x 30 Stunden) = für eine Hausarbeit (Umfang 12-15 Seiten) und Vorstellung der Hausarbeit (bis max. Ende des Semesters)

Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
09-60-M2Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft 2
Introduction into Communication and Media Studies II: Media System and Media Change

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 HS 2010 (Großer Hörsaal) (2 SWS)


Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M2-1Einführung in die KMW 2: Seminar 1
Introduction into Communication and Media Studies II: Seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SH D1020 (2 SWS)

Kommentar:

Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz
09-60-M7-TaTiC - Theaterproduktion, Teil 1
TiC - Theatre Production, Part 1
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 19:00 - 20:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)


Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M7-TbTiC - Theaterproduktion, Teil 2
TiC - Theatre Production, Part 2
Fortsetzung aus dem WiSe 21/22

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 20:00 - 22:00 ZB-B B0490 (Theater) (Theater) (2 SWS)

Kommentar:

Studierbar nur in Verbindung mit Teil 1!

Franz Eggstein ((LB))
Roland Klahr ((LB))
09-60-M8/9-NHuman Rights in the Digital Age (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.04.22 13:00 - 15:00 Online
Do 28.04.22 13:00 - 15:00 Online
Di 14.06.22 16:00 - 18:00 GW2 B1216
Di 28.06.22 14:00 - 18:00 Online


Dennis Redeker
09-60-M8/9-OGeschichte und Politik in digitalen Spielen
History and Politics in Digital Games

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)


Susanne Becker
09-74-M8910-3Krieg und Frieden in (Ost-)Europa: „Above All, Never Lose Sight of Hope“ (Banksy)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 12:00 SFG 2010 (4 SWS)

Der 24. Februar 2022 wird so schnell nicht mehr aus unseren Erinnerungen verschwinden. Vor allem für Ukrainer*innen bedeutet dieses Datum, dass ihnen seitdem sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggebombt wird. Es ist der Tag an dem wir in Europa vom Kriegsbeginn sprechen. Das ist völlig unverständlich weil der Krieg in der Ukraine seit langen acht Jahren tobt. Das politische Europa hat in dieser Zeit einfach weggesehen oder das Thema zumindest geschickt nach hinten auf der Agenda gesetzt. Die Wichtigkeit russischer Gaslieferungen nach Europa waren hier sicher nur ein Grund unter vielen anderen. Doch nun ist das Unfassbare passiert! Der russische Präsident hat den Befehl gegeben die Ukraine anzugreifen. Es ist das eingetroffen, was wir uns mitten in Europa nach 70 Jahren Frieden nicht mehr vorstellen konnten. Keine sechs Wochen später wird man den Eindruck nicht los, dass nur noch die Hoffnung bleibt, so wie es der berühmte Kommunikationsguerillero Banksy in seinem Zitat andeutet.

Diese Grundidee von Banksy soll in unserm kollaborativen Seminar aufgenommen werden, da wir ein Forum hier an der Uni bieten wollen, um Austausch über und Kritik an politischen, sozialen und ökonomischen Praktiken in Zeiten des Krieges (& Friedens) zu üben. Vereinfacht gesagt geht es darum, dass die Seminarteilnehmer*innen wie Lehrende gemeinsam eine Öffentlichkeit erzeugen, die sich aus ihren jeweiligen subjektiven und diversen Perspektiven mit dem aktuellen Krieg mitten in Europa beschäftigen: Zuallererst stehen die Perspektiven der Teilnehmer*innen im Vordergrund. Was sind Ihre Ängste und Unsicherheiten? Wo haben Sie mit Zuschreibungen und Othering zu tun weil Ihnen eine bestimmte Herkunft zugeschrieben wird? In einem nächsten Schritt wollen wir unsere kulturwissenschaftlichen Kompetenzen nutzen, um herauszufinden wie in der eigenen Umgebung, in Deutschland und in Europa mit den durch den Krieg verursachten Veränderungen umgegangen wird. Wie werden die politischen Grenzziehungen in Europa gerade neu vermessen? Was bedeutet Europa? Was hat es mit dem Begriff Osteuropa auf sich?

Bislang haben wir als Veranstalter die Idee, die beschriebene Thematik aus mind. drei unterschiedlichen Perspektiven anzugehen: Erstens könnte die Praxis digitaler und analoger Medienberichterstattung im Fokus stehen, um in den Blick nehmen, wie gerade über die diversen Schauplätze des Krieges berichtet wird, welche Bilder produziert und reproduziert werden und was das alles mit uns als Lesenden bzw.Konsument*innen macht?
Zweitens können wir uns mit Forschungsarbeiten beschäftigen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Krieg und Frieden in (Ost-)Europa auseinandersetzen. Hier können auch journalistische Langzeitanalysen oder Reisereportagen einbezogen werden, die die historische Tiefe der Konflikte in und um die Region der heutigen Ukraine darlegen und dabei helfen, die diversen Akteurs- und Interessensgruppen zu erkennen.
Ein dritter Fokus könnte auf der Ebene kultureller Produktion wie Kunst und Literatur liegen. Hier können wir gemeinsam ausgewählte literarische Texte lesen, uns mit aktuellen Kunst- und Kulturprojekten beschäftigen und gemeinsam herausfinden, wie diese mit Krieg und Frieden umgehen bzw. welche Widerstands- und Protestformen dadurch Ausdruck finden.
Außerdem wäre unser Ziel, im Semesterverlauf zwei kleinere, öffentliche Events zu organisieren, die unsere erarbeiteten Themen, somit die Seminarperspektive auf Krieg und Frieden mit eingeladenen Gästen - politischen Akteuren oder wissenschaftliche Experten oder Künstler*innen -, zur Diskussion stellen.

Daher wird es zu Seminarbeginn keinen fertigen Seminarplan geben, weil wir diesen zusammen mit Ihnen, den Teilnehmer*innen, erarbeiten wollen. Allerdings gibt es, wie bereits skizziert, einige Vorschläge, womit wir zu Semesterbeginn einsteigen können, z.B. bewusst in die mediale Kriegsberichterstattung einzutauchen und diese kritisch zu reflektieren.
Diese Lehrveranstaltung ist sowohl im Wahlpflichtbereich M8910 für MATS als auch BA Kuwi anerkannt (max. 4 SWS, d.h. 6 CP aktive Studienleistung mit der Option einer Prüfungsleistung (+3 CP), verantwortlich ist Dr. Oliver Hinkelbein; gleichzeitig ist es eine Kooperation mit General Studies im BA Kuwi als auch im FB9 (culture4all), max. 2 SWS, d.h. 3 CP aktive Studienleistung und der Option, auf 6 CP aufzustocken, verantwortlich ist hier Dr. Cordula Weißköppel (Internationalisierungsbeauftragte am IfEK und FB9). Die Kernzeit beider Lehrveranstaltungen, also unserer gemeinsamer Treffen als Plenum, ist für Dienstags von 10-12 Uhr vorgesehen, das erste Treffen zur Planung und Findung der Interessenschwerpunkte findet am 26.4., von 10-12h in Raum SFG 2010 statt.

Weitere Treffen dann vorauss. am 3.5. (9-12h) und 10.5. (9-12h), um den finalen Veranstaltungsplan zu erstellen inkl. Events.
Kontakt: hinkelbein@uni-bremen.de; cweisskoeppel@uni-bremen.de

Dr. Oliver Hinkelbein
09-GS-3-6Women War Reporters in the First World War (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SH D1020 (2 SWS)

War reporters are closely connected to the cultural, military and social history of the First World War. Whether they reported from the battle fields, the vicinity of the front or the home front, they offered their eyewitness accounts of the war and its impact on soldiers and civilians to the wider public. It has been has argued that the First World War was reported from an almost exclusively male perspective and that woman war reporters were rare. This seminar sets out to challenge this view. Between 1914-1918 women journalists from belligerent and neutral countries gained access to the war theatres and published their eyewitness accounts and photographs in newspapers and magazines around the world. They covered all aspects of the war, thus complementing the war images provided by men. This seminar will familiarise you with the lives and work of women war reporters. We will not only study key texts of the historiography, but also explore primary source materials from international digitised newspaper archives. By reading about women’s lives, and reading the texts they wrote, you will be acquainted with the First World War and the role women journalists played in representing the conflict to the wider public.

Dr. Stephanie Seul
09-M52-01-06Aktuelle Themen der Theoretischen Philosophie
Current topics in theoretical philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

Diese Veranstaltung wendet sich speziell an Masterstudierende der „Angewandten Philosophie“ (MAAPh), die ein Interesse haben an aktuellen Themen innerhalb der theoretischen Philosophie und insbesondere im Umfeld der Forschungsschwerpunkte hier in Bremen. Im Seminar werden zum einen gemeinsam einschlägige Texte gelesen und kritisch diskutiert; zum anderen wird den Studierenden die Gelegenheit geboten, eigene Forschungsinteressen aufzubauen und erste eigene Ansätze peer-to-peer zu präsentieren. Auch werden immer mal wieder externe Gäste eingeladen, um mit ihnen aktuelle Forschungsfragen zu diskutieren.
Lernziele:
Die Teilnehmer des Seminars lernen, sich mit Originaltexten aus der theoretischen Philosophie intensiv und kritisch auseinanderzusetzen und sich dabei inhaltlich in aktuelle Forschungsthemen einzuarbeiten. Außerdem erwerben sie Fähigkeiten in der Präsentation und Diskussion eigener Forschungsvorhaben und -ansätze.
Literatur:
Nach Absprache im Verlauf der Veranstaltung.

Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
09-M52-01-10Bedeutung und Funktion von Tempus
Meaning and Function of Tense
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 16:00 - 18:00 SFG 2080 (2 SWS)

Dieses Seminar behandelt ein zentrales Thema der Philosophie der Zeit, nämlich den ontologischen Status von Gegenwart und Vergangenheit (und Zukunft). Behandelt wird das Thema mit Blick auf temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen wie dem Englischen.

• Zu Beginn des Seminars stellen wir unterschiedliche Typen temporaler Konstruktionen vor. Dazu zählen insbesondere Tempusformen (wie Präsens, Perfekt und Futur I) und indexikalische Temporaladverbien (wie ‘heute’, ‘gestern’ und ‘letzte Woche’). Unser Augenmerk wird dabei auf Gegenwarts- und Vergangenheitsformen liegen.
• Vor diesem Hintergrund wenden wir uns der sogenannten tempushaften Theorie der Zeit zu, derzufolge die grammatikalischen Zeitformen einen irreduziblen Zug der geistunabhängigen Wirklichkeit repräsentieren.
• Anschließend wenden wir uns der bewusstseinstheoretischen Unterscheidung zwischen Erfahrung und Erinnerung zu, und stellen verschiedene Aspekte der Erfahrung bzw. Erinnerung vor. Vor diesem Hintergrund werden wir die sogenannten neuen tempuslosen Theorien der Zeit diskutieren, derzufolge temporale Konstruktionen in natürlichen Sprachen dazu dienen, unser mentales Innenleben zum Ausdruck zu bringen (also bspw. eine Erfahrung verkünden, oder eine Erinnerung ausdrücken).
• Schließlich wenden wir uns den sogenannten alten tempuslosen Theorien und anderen Lehrmeinungen zu, denen zufolge temporale Konstruktionen in einer adäquaten Beschreibung der Wirklichkeit nicht vorkommen sollten bzw. unproblematisch eliminiert werden können
• Sofern genügen Zeit bleibt, sollen die entsprechende Unterscheidungen abschließend auf das Konzept der Zukunft übertragen werden.

Das Seminar richtet sich insbesondere an fortgeschrittene Student*Innen der Philosophie, die bereits mit Grundfragen aus der Ontologie bzw. Metaphysik und/oder der Philosophie der Zeit vertraut sind, aber natürlich auch an Sprachwissenschaftler*Innen und Psycholog*Innen, die an philosophischen Fragen interessiert sind.

Vermittelt werden soll ein tieferes Verständnis derjenigen Fragen, die gegenwärtig in der analytischen Philosophie der Zeit diskutiert werden.

Die Literatur wird zu Beginn des Seminares bekanntgegeben werden.

Thorben Petersen, M.A.
09-M52-04-12Die Vielheit und Einheit der Künste
Unity and Variety of Arts

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:00 - 20:00 SFG 1080 (2 SWS)

Anlass und Textgrundlage dieses Seminars ist der frisch publizierte Sammelband Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart (November 2021). Das Thema des Bandes sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Künste und die Frage, wie sich angesichts ihrer Pluralität noch über Kunst im Singular nachdenken lässt.

Der Band versammelt Aufsätze namhafter AutorInnen, nicht nur aus der Philosophie, sondern auch aus Fachdisziplinen, wie z. B. Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Filmwissenschaft. Er bietet damit einen Einstieg in die gegenwärtige Kunsttheorie und einen Überblick über ein Forschungsfeld der Ästhetik, das sich über disziplinäre Grenzen hinaus erstreckt.

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird aber empfohlen, sich im Vorweg mit der philosophischen Ästhetik und Kunstphilosophie ein wenig vertraut zu machen. Geeignet hierzu sind z. B.:
- Bertram, Georg W. (2016): Kunst: Eine philosophische Einführung. Stuttgart: Reclam
- Reicher, Maria E. (2015): Einführung in die philosophische Ästhetik. 3. Aufl. Darmstadt: WBG

Das Kompendium sollte erworben werden. Es kostet 28 €. Um eine Alternative zum Erwerb zu schaffen, habe ich bei der Staats- und Universitätsbibliothek einen Beschaffungsvorschlag eingereicht.

Literatur: Bertram, Georg W./Deines, Stefan/Feige, Daniel M. (Hg.) (2021): Die Kunst und die Künste: Ein Kompendium zur Kunsttheorie der Gegenwart. Berlin: Suhrkamp

Felix Engel

Modul GS IV - Fachergänzende Studien: Uniweites Angebot und E-Learning für den Beruf

Hier können Sie die Veranstaltungen des uniweiten Angebotes wählen, das im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter \"Fachergänzende Studien\" aufgeführt ist und verschiedene Themenschwerpunkte (Studium Generale, interdisziplinäre Angebote aus den Fachbereichen, Sachkompetenzen , Fremdsprachen, Schlüsselkompetenzen, Studium und Beruf) umfasst; darin finden Sie die Angebote anderer Fachbereiche und universitärer Einrichtungen wie Career Center, International Office, Studierwerkstatt, Fremdsprachenzentrum, etc.

Im Rahmen diesen Moduls können auch Veranstaltungen der \"eGeneral Studies\" der Universität Bremen besucht werden.

Leistungspunkte/ Prüfungsleistung: gemäß Ankündigung der gewählten Veranstaltung
Anerkennung: durch Veranstalter/in
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Fächerergänzende Studien/E-Learning zur Praxisorientierung
und eGeneral Studies

Lernfeld


N. N.

Modul GS V - Praxiserfahrungen (max. 12 CP)

Hierzu zählen über das Pflichtpraktikum hinaus im Rahmen des aktuellen Studiums wahrgenommene Praktika und studienrelevante berufliche Erfahrungen.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, 3-5 Seiten; näheres zum Bericht, siehe Homepage des Studienzentrums FB 09: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/de/bachelor-neu/general-studies/lern-erfahrungsberichte.html
Anerkennung: durch das Praxisbüro FB 09 oder Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: 4 - max. 12 CP, je nach Umfang
Grundsätzlich gilt: zusätzliche Praktika/Nebentätigkeiten werden ab einer Dauer von mind. 4 Wochen (4 CP) bis zu max. 12 Wo. (12 CP) anerkannt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 02.05.22 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konfliktfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 02.05.2022 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz

Modul GS VI - Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Die Leitung eines Tutoriums und/oder der Einsatz als Schreib-, Lern oder Forschungscoach kann für die GS angerechnet werden, wenn der Tutor/die Tutorin/Coach a) eine Tutoren-/Schreib- oder Forschungscoachschulung durch die Studierwerkstatt erfahren und b) selbst das zu begleitende Modul erfolgreich absolviert hat.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Mentor/in.
Tipps zum Lern-/ Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies/

Anerkennung: durch den/die Mentor/in des Tutoriums, durch das Praxisbüro FB 09/ E-Mail: praxfb9@uni-bremen.de oder das Studienzentrum FB 09/ E-Mail: studiemzentrumfb9@uni-bremen.de
Leistungspunkte: 6 CP (inkl. 1 CP Tutorenschulung) oder Honorar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Schulungen: Tutorien, Schreib- und Forschungscoaching

Lernfeld

Näheres zur Ausbildung in der Studierwerkstatt der Universität Bremen:
https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/

N. N.

Modul GS VII - Studienrelevante Auslandsaufenthalte/Internationales/Sprachen

Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums können für den Bereich der GS geltend gemacht werden, wenn sie nicht Teil des Pflichtcurriculums eines der studierten Fächer sind.
Veranstaltungen des Fachbereichs (nach Absprache auch anderer Fachbereiche) im Forschungs- und Berufsfeldbezug und zum Programm \\\"Study Buddy\\\" https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/angebote-fuer-internationale-studierende/kompass/study-buddy/ werden anerkannt.

Prüfungsleistung: Der studienrelevante Auslandsaufenthalt ist nachzuweisen durch entsprechende Bescheinigungen sowie einen Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten) nach Absprache mit dem/der Erasmusbeauftragten. Näheres zum Bericht, siehe Homepage Studienzentrum FB 09: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies

Beim Programm \\\"Study Buddy\\\" geht der Bericht an das International Office
Prüfungsleistungen bei Veranstaltungen: gemäß Ankündigung

Anerkennung: durch Erasmusbeauftragte/n des Faches oder Studienzentrum FB 09 bzw. International Office Leistungspunkte: CP nach Dauer des Auslandsaufenthaltes (i.d.R. 6 CP pro Semester); anerkannt werden Aufenthalte ab einer Dauer von 4 Wochen
Leistungspunkte für Veranstaltungen: gemäß Ankündigung der Veranstaltung

Auch im Rahmen des Studiums erworbene Fremdsprachenkenntnisse, die nicht laut Prüfungsordnungen der studierten Fächer verpflichtend sind, können für die GS geltend gemacht werden.

Prüfungsleistung: Nachweis des absolvierten Kurses, der Prüfungsleistung und der Stundenanzahl
Anerkennung: Zertifikat durch das FZHB einreichen, bei außeruniversitären Nachweisen durch Vorlage beim Studienzentrum FB 09
Leistungspunkte: richten sich nach der für universitäre Sprachkurse üblichen Vergabe (vgl. FZHB); anerkannt werden können Leistungen im Umfang von max. 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS VII

Lernfeld
N. N.
SZHB 0629Für Studierende des Fachbereiches 9: Englisch für die Qualifizierung im Studium (B2+) (in englischer Sprache)
Eingangsniveau: B2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:30 - 12:00 GW2 A4290 (FZHB ) (2 SWS)


Alessandra Furlani

Modul GS VIII - Schreibberatung

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein \"Knackpunkt\" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ Schreibberatung FB 9
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Kontakt Schreibberatung: Britta Petersen
Zur Unterstützung Ihrer Schreibprojekte

Lernfeld

Offene Sprechstunde zur Vorlesungszeit (Beginn 19.4.) im Sommer Semester 2022
Mittwochs 11:00 bis 13:00 Uhr
Wissenschaftliche Schreibprojekte sind stets eine neue Herausforderung. Vom allerersten Essay bis zur Promotion entstehen im Schreibprozess Unsicherheiten und Fragen. Ob Recherche, Themensuche/ Themeneingrenzung, Fragestellung, Erstellung der Verzeichnisse, Zitation etc.

Die Sprechstunde ist als "Kurzgespräch" konturiert; erste "Lösungen" zu Ihrem Schreibprojekt können gemeinsam angedacht werden. Sprechen Sie mich gerne an!

Eine "vertiefende" (lösungsorientierte) Beratung dauert ca. 45 Minuten und bedarf eines individuellen Termins.

Schreibberatung Präsenz/per Zoom
auch gerne nach Absprache per Mail:
E-Mail: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de
Raum: GW2 B 2540
Telefon: 0421/218-67512

Britta Petersen
Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:

Lernfeld

Die Studierwerkstatt https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/ bietet Ihnen, neben Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation einer Schreibcoach.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: studienzentrumfb9-petersen@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

Britta Petersen
Schreibportal der Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften

Lernfeld

Im Schreibportal finden Sie die Schreibberatungsangebote der Universität Bremen. Wir laden Sie ein, direkt über den Chat studentische Schreibcoaches zu kontaktieren:
https://blogs.uni-bremen.de/schreibportalfb910/

Außerdem bieten wir Ihnen kurze Informationen und Hilfestellungen zu verschiedenen Phasen eines Schreibprojekts und haben aktuelle Workshops, bewährte Literatur und Online-Materialien zusammengestellt.

Das Portal führt Sie auch an Orte und Institutionen der Universität Bremen, an denen im Kollektiv geschrieben wird und an denen Sie Unterstützung finden. Auf geht’s:

SCHREIBEND WISSENSCHAFT LERNEN!

N. N.

Modul GS IX - Universitäres Engagement (max. 6 CP)

Ihr Engagement in StugA, AStA, Berufungskommissionen, selbstorganisierten universitären AGs, Gremienarbeit in Fachbereichs-/Institutsrat u.a. im Umfang von i.d.R. mindestens einem Semester kann für die GS anerkannt werden.
Lernziele: Teamarbeit, Sozialkompetenz, Kommunikations- und Organisationsfaehigkeit, ggf. Projektverantwortung, Einblicke in komplexe institutionelle Strukturen (Bsp. Universität).

Ergänzung: für dieses Modul gilt auch die Teilnahme am Programm \"Study Buddy\" vom Kompass-Forum International, bei dem Studierende ein Semester lang Gaststudierende betreuen:
https://www.uni-bremen.de/studium/starten-studieren/angebote-fuer-internationale-studierende/kompass/study-buddy

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht (3-5 Seiten). Näheres zum Lern-/Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies
Der Bericht im Rahmen \"Study Buddy\" geht an das International Office
Anerkennung: durch das Studienzentrum FB 09/Kontakt: studienzentrumfb9@uni-bremen.de und für \"Study Buddy\" durch das International Office/Kontakt: studybud@uni-bremen.de

Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS IX

Lernfeld
N. N.

Modul GS X - Wissenschaftliches Engagement

Das Modul umfasst Ihre Mitarbeit in Forschungsprojekten, Besuch von Fachtagungen, Kongressen, Gastvorträgen. Vor Besuch dieser Veranstaltungen ist mit einem/einer Fachdozent*in/Hochschullehrer*in abzusprechen, ob die Veranstaltung anerkannt wird.

Prüfungsleistung: Lern-/Erfahrungsbericht, Projektpapier bzw. Forschungsbericht (3-5 Seiten); Näheres zum Lern-/Erfahrungsbericht: https://www.uni-bremen.de/studienzentrum-fb9/bachelorstudium/general-studies
Anerkennung: durch den/die Hochschullehrer/in oder das Studienzentrum des Fachbereichs 9
Leistungspunkte: 2 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
GS X

Lernfeld
N. N.