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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2021/2022

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, M.Ed.

Modul 12b Vertiefung I Gymn./OS

für M.Ed. Gymn./ Oberschule. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12-1Präsenz: Ausstellungsentwicklung: Auf wenigen Quadratmetern viel und spannend erzählen – wie kann das funktionieren?

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Je nach Corona entwicklung kann das Seminar auch online oder hybrid stattfinden. Geplant ist erstmal in Präsenz.

Das Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ist auf dem Weg einer grundlegenden Neuaufstellung. Auf der Grundlage eines von 2015 stammenden Masterplans, Erkenntnissen der seit dem zu beobachtenden Entwicklung des bundesweiten Museumswesens und neuen Impulsen und Chancen in der Corona-Pandemie wird bis 2023 mit neuen Vermittlungsformaten, Bürger:innen-Beteiligung und innovativen Methoden experimentiert. Dann wird das Haupthaus geschlossen, das Gelände mit Nebengebäuden bleibt geöffnet, 2026 erfolgt dann eine Neueröffnung mit einer vollständig neuen, semipermanenten Sammlungsausstellung.
Die neue Ausstellung wird neben einer Chronologie drei thematische Zugänge bieten, zu dem was Bremen ausmacht: 1. Soziale Netzwerke, 2. Architektur und Stadtsoziologie, 3. Wirtschaft und Technik.

In dem Seminar werden Grundlagen des Kuratierens im 21. Jahrhundert vermittelt: Wie wird heute Wissen generiert? Wie können Bürger:innen einbezogen werden? Welche Relevanz hat ein Landesmuseum heute (noch), angesichts vieler anderer Informationsquellen und -medien?
Am Beispiel des Themenraumes Wirtschaft und Technik werden wir vor diesem Hintergrund erste Vorschläge für die neue Ausstellung erarbeiten.

Sofern möglich, findet dieses Seminar als hybride Veranstaltung statt. Wir werden uns in Zoom-Sitzungen besprechen, in asynchronen Sitzungen Lektüren und Aufgaben bearbeiten und in Kleingruppen im Museumsraum arbeiten. In jedem Fall sollen die Studierenden selbständige Projekte bearbeiten.
Zum Erwerb Ihrer Crédit Points gibt es die Möglichkeit, Referat bzw. kurze Texte ebenso wie Beiträge in den sozialen Medien ebenso wie kurze Filme zu Museumsinhalten zu erstellen.

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M12-2Hybrid: Spurensicherung. Praktiken der Bildforensik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Traditionell meint Forensik eine kriminalistische Spurensuche an Tatorten oder die gerichtsmedizinische Obduktion von Gewaltopfern. Als ein Machtinstrument des Staates und seiner Institutionen wird Forensik vornehmlich von Polizei und Justiz genutzt, um Rechtsmittel für eine juristische Entscheidungsfindung herzustellen und damit ein gängiges Rechtssystem zu stützen. Auch bildforensische Verfahren, die digitale Bilder auf ihre vermeintliche Authentizität hin analysieren, dienen häufig der Gewinnung von Indizien in der Kriminalistik. Angesichts einer wachsenden Verfügbarkeit von Open-Source Bildmaterial greifen zunehmend auch investigative Journalist*innen, aktivistische Kollektive, Vertreter*innen eines neuen Bürger*innenjournalismus und Künstler*innen auf jene Ressourcen zurück. Dies meist, um Ergebnisse einer offiziellen Informationspolitik, etwa angesichts von Polizeigewalt oder militärischen Einsätzen, anzuzweifeln oder Gegen-Narrative zu etablieren. Stets geht es dabei um das Kalkül, etwas in sozipolitischen Kontexten (de)legitimieren und im juridischen Feld beweisbar machen zu wollen. Zusehends entwickelt sich Bildforensik damit zu einer kollektiven Suche nach einer vermeintlichen Bildevidenz.

Aus einer kunst- und medienwissenschaftlichen Perspektive will das Seminar neben einer Historisierung von Praktiken der Bildforensik die Frage danach in den Fokus rücken, wie ihre kulturelle, aktivistische, zivilgesellschaftliche Aneignung heute aussehen und welche Funktionen sie in der zeitgenössischen Kunst übernehmen kann. Ein Schwerpunkt des Seminars soll das ästhetische Repertoire einer Bildforensik sein, das spezifische Strategien der Blicklenkung und dokumentarischen Modi deutlich macht.

Mira Naß
09-51-M12-3Hybrid: Erinnern, zerstören, aneignen. Zum subversiven Umgang mit Denkmälern

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 11:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Im Zuge globaler Proteste der Black Lives Matter-Bewegung rückte im Sommer 2020 erneut eine dringliche Frage der Denkmalkultur in den Mittelpunkt eines gesellschaftlichen Diskurses: Wie heute umgehen mit den zahlreichen Denkmälern in den Zentren der Städte, die zwar häufig vermeintlich wichtige historische Persönlichkeiten und deren ,Verdienste' an der Gesellschaft , aber damit zugleich Kolonialherren, Sklavenhändler, Kriegstreiber, Rassisten, Antisemiten und/oder Sexisten ehren? „Zerstören!“ sagen die einen, „Erinnern!“ die anderen, „Aneignen!“ wiederum andere. Was die mannigfaltigen Debatten in Politik, Kultur und Wissenschaft, die vielfach von postkolonialen und feministischen Bewegungen und Theorien getragen werden, vornehmlich deutlich machen, ist ein Ringen um verschiedene Formen einer Erinnerung von Geschichte.

Das Seminar will sich dem Thema aus einer kunstwissenschaftlichen Perspektive nähern und weniger die Frage nach einer angemessenen Handhabung in den Fokus stellen, denn vielmehr wie ein subversiver Umgang mit Denkmälern heute aussehen kann. Anhand verschiedener Beispiele wollen wir nicht zuletzt im Stadtraum Bremen selbst nach künstlerischen, politisch-aktivistischen und zivilgesellschaftlichen Praktiken sowie deren Verknüpfung fragen, die es vermögen, immanente Antagonismen öffentlicher Räume sicht- und erfahrbar zu machen. Wie können künstlerisch-aktivistische Interventionen Ausdruck von Teilhabeansprüchen an die Gestaltung des öffentlichen Raums darstellen? Welche Möglichkeiten des subversiven Umgangs mit Denkmälern lassen sich daraus ableiten?

Interessent*innen sind herzlich eingeladen, bereits vorab Ideen oder Vorschläge für passende Beispiele einzureichen.

Mira Naß
09-51-M12-5Präsenz: Filmsichtung: Angela Schanelec

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 17:00 - 20:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Dieses Seminar wird hauptsächlich präsentisch geplant. Für ein Stimmungsbild der derzeitigen Bedürfnisse aller Seminarteilnehmer*innen wird die erste Sitzung digital über Zoom stattfinden.

Zum Inhalt des Seminars: Angela Schanelec gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Filmemacherinnen mit einem großen internationalen Renommee, u.a. durch ihre Verbindung zur sogenannten "Berliner Schule", einer stilistischen Bewegung von Filmemacher*innen an der dffb, zu deren Mitbegründerinnen und ersten Generation sie gehört. Trotzdem ist sie in Deutschland außerhalb von Fachkreisen weitestgehend unbekannt. Ziel des Seminars ist es nicht nur, ihr Filmschaffen zu erkunden, sondern vor allem anhand des Fallbeispiels ihrer über 20-jährigen Filmographie gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln, mit denen sich ihr Werk greifen lässt. Dazu werden ihre Filme, teils nicht online erhältlich, in wöchentlichem Rhythmus gemeinsam gesichtet und diskutiert, um beispielhaft wissenschaftliche Perspektiven zu erarbeiten.

Tobias Dietrich

Modul 12b Vertiefung I BIPEB

FürStudierende BIPEB großes und kleines Fach. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1hybrid: Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 Extern ohne Angaben (2 SWS)

Die Entwicklung und Differenzierung der ästhetischen Wahrnehmung erfolgt über das kreative (literarische) Schreiben, um den subjektiven Zugang zu Kunst zu erkennen, die Wahrnehmung anderer zu erfahren ebenso wie ihre persönliche Rezeption.
Es wird direkt vor den jeweiligen Kunstwerken geschrieben und gelesen (nun online).
Bitte Schreibzeug bereithalten.
Präsenzveranstaltungen finden in den Museen Bremens statt.

Anke Fischer
09-51-M2-2hybrid: Grundlagen der Kunstwissenschaft
Grundlagen der Architekturgeschichte und -theorie

Seminar

Einzeltermine:
Sa 30.10.21 12:15 - 16:30 Online
Sa 13.11.21 12:15 - 16:30 Online
Sa 20.11.21 12:15 - 18:45 Online
Sa 04.12.21 12:15 - 18:45 Online
Sa 18.12.21 12:15 - 18:00 Online
Sa 15.01.22 12:15 - 16:30 Online
Sa 22.01.22 13:15 - 16:30 Online
Sa 05.02.22 13:15 - 15:30 Online

Das Seminar liefert einen Überblick über wesentliche Stationen der europäischen Architekturgeschichte, vermittelt grundlegende Begriffe der formalen Architekturanalyse und behandelt sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze der Architekturkritik in Form von Referaten und gemeinsamer Textdiskussion sowie Übungen vor Originalen in Bremen und Hamburg. Das Seminar findet als Hybrid-Angebot statt mit einem Mix aus synchronen Online-Videokonferenzen mittels BigBlueButton, Vortragsaufzeichnungen auf OpenCast und analogen Sitzungen vor Ort.

Jakob Hartmann
09-51-M2-4hybrid: Grundlagen der Kunstwissenschaft
Kunstwissenschaftliche Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 GW2 B3810 (3 SWS)

In diesem Seminar werden wir grundlegende Ansätze kunstwissenschaftlicher Geschlechterforschung kennenlernen: Welche Vorstellungen von Geschlecht werden in der Kunst vermittelt? Welche Rolle spielt Geschlecht in den Produktions- und Distributionsbereichen von Kunst? Welche Fragen können aus geschlechterwissenschaftlicher Perspektive an Kunst gestellt werden?

Die erste Sitzung findet am Mittwoch, den 20.10., in Präsenz, in Raum GW2 B3810, von 14-17 (ct.) statt.

Franziska Rauh
09-51-M2-5hybrid: Grundlagen der Studien Visueller Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 17:00 - 19:00 GW2 B3810 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-6Präsenz: Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-7hybrid: Grundlagen der Kunstwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)
Dr. Alice Gudera

Modul 12c Fachdidaktik/Fachpraxis BiPEB

Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Bitte wählen Sie sich eine Veranstaltung aus. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12c-1digital: „artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-2hybrid: Farbe – Material, Medium, Faszination
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Das Thema Farbe ist ein Dauerbrenner im Kunstunterricht. Doch warum eigentlich und was verbirgt sich alles in diesem Themenfeld?
Das Seminar bietet einen Erfahrungs- und Experimentierraum, indem grundlegende Erkenntnisse und Fragen im Hinblick auf Bedingungen und Herausforderungen von Kunstunterricht im 21. Jhd. vermittelt und ausgelotet werden. Im Seminar begeben Sie sich auf Erkundungstour in das Themenfeld Farbe. Sie wenden sich eigenen Aufmerksamkeiten zu, lernen vermittlungspraktische als auch theoretische Grundlagen kennen und entwickeln Konzepte für Unterrichtseinheiten in ihrem Schulschwerpunkt. In der letzten Phase des Seminars werden individuelle Unterrichts- und/oder Vermittlungskonzepte gemeinsam erprobt und ausgewertet.
Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Bereitschaft, allein und zu arbeiten, sich auf ungewohntes einzulassen und sich aktiv einzubringen.
Wenn es die Corona-Schutzmaßnahmen zulassen, wird das Seminar in Präsenz an der Uni und im öffentlichen Raum (Innenstadt, Bürgerpark, Wallanlagen) stattfinden. Nach Absprache werden einzelne Termine digital, bzw. hybrid stattfinden. Wählen Sie dieses Seminar, wenn Sie explizit Lust an einer präsentischen Lehrveranstaltung haben.
Bitte halten Sie sich grundsätzlich die Seminarzeiten frei und vermeiden Sie Überschneidungen mit anderen Seminaren und Terminen.

Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!

Dr. Christina Inthoff
09-51-M12c-3hybrid: # Kunstunterricht 4.0
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Augmented-Reality, Virtual Reality und Co – (Wie) Lassen sich neue Technologien im Kunstunterricht einbringen? Inwieweit bieten neue Technologien Inspiration für die Planung und Gestaltung von Kunstunterricht?
Das Seminar bietet einen Erfahrungs- und Experimentierraum. Es werden grundlegende Erkenntnisse und Fragen im Hinblick auf Bedingungen und Herausforderungen von Kunstunterricht im 21. Jhd. vermittelt und ausgelotet. Im Seminar begeben Sie sich dann auf Erkundungstour durch digitale und analoge Angebote von Kunst- und Kultur im öffentlichen Raum. Dabei werden Sie sich eigenen Aufmerksamkeiten zuwenden, vermittlungspraktische als auch theoretische Grundlagen kennenlernen und weiterentwickeln. In der letzten Phase des Seminars werden die entwickelten Unterrichts- und/oder Vermittlungskonzepte gemeinsam erprobt und ausgewertet.
Wenn es die Corona-Schutzmaßnahmen zulassen, wird das Seminar voraussichtlich zur Hälfte in Präsenz an der Uni und im öffentlichen Raum (Innenstadt, Bürgerpark, Wallanlagen) stattfinden. Nach Absprache werden Termine alle zwei Wochen digital, bzw. hybrid stattfinden.
Wählen Sie dieses Seminar, wenn Sie sowohl präsentisch als auch digital am Seminar teilnehmen können/möchten.
Bitte halten Sie sich grundsätzlich die Seminarzeiten frei und vermeiden Sie Überschneidungen mit anderen Seminaren und Terminen.
Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!

Dr. Christina Inthoff
09-51-M12c-4hybrid: Sammeln, Ordnen, Fabulieren (Schwerpunkt Film/Video/Foto)
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird in einer Mischung aus präsentischen und Online-Veranstaltungen stattfinden, dabei suchen wir auch Orte außerhalb der Uni auf (Kino, Museum). Wir richten uns nach den jeweils geltenden Coronaverordnungen.

In diesem Seminar befassen uns mit dem Sammeln, Ordnen und Re-imaginieren von Bildern, Dingen und Geschichten. Der Fokus liegt auf den Medien Film und Fotografie. Und entsprechend auch auf einer Reflexion dieser im/als Archiv, als Found Footage, Remix und Collage. Wir befassen uns mit verschiedenen Arten des Sammelns, mit spekulativen Archiven und fiktiven Museen. Wie archiviert man eine Lücke? Wie das Flüchtige? Was geht beim Sammeln verloren? Und was wird un/sichtbar?

Der Fokus des Seminars liegt auf der eigenen künstlerischen Praxis. Aus dieser heraus erarbeiten und reflektieren wir Vermittlungskonzepte für den Schulunterricht und erproben diese. Darüber hinaus erfahren und reflektieren wir die Orte Kino und Museum als Orte der Kunstvermittlung.

Erfahrungen im Bereich Film/Fotografie werden nicht erwartet, wohl aber Engagement und Lust am Experimentieren.

Im Rahmen des Seminars findet eine Einführung in die Videoschnittsoftware Adobe Premiere statt, die als Lizenz und (je nach Stand der Öffnungen) an universitären Schnittplätzen zur Verfügung gestellt wird (Ästhetisches Labor). Einige Filmbeispiele werden in Englisch sein.

Dr. Eva Knopf

Modul 12c Fachdidaktik/Fachpraxis Gym/OS

Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Bitte wählen Sie sich eine Veranstaltung aus. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12c-1digital: „artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 Online (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-2hybrid: Farbe – Material, Medium, Faszination
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 13:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Das Thema Farbe ist ein Dauerbrenner im Kunstunterricht. Doch warum eigentlich und was verbirgt sich alles in diesem Themenfeld?
Das Seminar bietet einen Erfahrungs- und Experimentierraum, indem grundlegende Erkenntnisse und Fragen im Hinblick auf Bedingungen und Herausforderungen von Kunstunterricht im 21. Jhd. vermittelt und ausgelotet werden. Im Seminar begeben Sie sich auf Erkundungstour in das Themenfeld Farbe. Sie wenden sich eigenen Aufmerksamkeiten zu, lernen vermittlungspraktische als auch theoretische Grundlagen kennen und entwickeln Konzepte für Unterrichtseinheiten in ihrem Schulschwerpunkt. In der letzten Phase des Seminars werden individuelle Unterrichts- und/oder Vermittlungskonzepte gemeinsam erprobt und ausgewertet.
Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Bereitschaft, allein und zu arbeiten, sich auf ungewohntes einzulassen und sich aktiv einzubringen.
Wenn es die Corona-Schutzmaßnahmen zulassen, wird das Seminar in Präsenz an der Uni und im öffentlichen Raum (Innenstadt, Bürgerpark, Wallanlagen) stattfinden. Nach Absprache werden einzelne Termine digital, bzw. hybrid stattfinden. Wählen Sie dieses Seminar, wenn Sie explizit Lust an einer präsentischen Lehrveranstaltung haben.
Bitte halten Sie sich grundsätzlich die Seminarzeiten frei und vermeiden Sie Überschneidungen mit anderen Seminaren und Terminen.

Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!

Dr. Christina Inthoff
09-51-M12c-3hybrid: # Kunstunterricht 4.0
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Augmented-Reality, Virtual Reality und Co – (Wie) Lassen sich neue Technologien im Kunstunterricht einbringen? Inwieweit bieten neue Technologien Inspiration für die Planung und Gestaltung von Kunstunterricht?
Das Seminar bietet einen Erfahrungs- und Experimentierraum. Es werden grundlegende Erkenntnisse und Fragen im Hinblick auf Bedingungen und Herausforderungen von Kunstunterricht im 21. Jhd. vermittelt und ausgelotet. Im Seminar begeben Sie sich dann auf Erkundungstour durch digitale und analoge Angebote von Kunst- und Kultur im öffentlichen Raum. Dabei werden Sie sich eigenen Aufmerksamkeiten zuwenden, vermittlungspraktische als auch theoretische Grundlagen kennenlernen und weiterentwickeln. In der letzten Phase des Seminars werden die entwickelten Unterrichts- und/oder Vermittlungskonzepte gemeinsam erprobt und ausgewertet.
Wenn es die Corona-Schutzmaßnahmen zulassen, wird das Seminar voraussichtlich zur Hälfte in Präsenz an der Uni und im öffentlichen Raum (Innenstadt, Bürgerpark, Wallanlagen) stattfinden. Nach Absprache werden Termine alle zwei Wochen digital, bzw. hybrid stattfinden.
Wählen Sie dieses Seminar, wenn Sie sowohl präsentisch als auch digital am Seminar teilnehmen können/möchten.
Bitte halten Sie sich grundsätzlich die Seminarzeiten frei und vermeiden Sie Überschneidungen mit anderen Seminaren und Terminen.
Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!

Dr. Christina Inthoff
09-51-M12c-4hybrid: Sammeln, Ordnen, Fabulieren (Schwerpunkt Film/Video/Foto)
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird in einer Mischung aus präsentischen und Online-Veranstaltungen stattfinden, dabei suchen wir auch Orte außerhalb der Uni auf (Kino, Museum). Wir richten uns nach den jeweils geltenden Coronaverordnungen.

In diesem Seminar befassen uns mit dem Sammeln, Ordnen und Re-imaginieren von Bildern, Dingen und Geschichten. Der Fokus liegt auf den Medien Film und Fotografie. Und entsprechend auch auf einer Reflexion dieser im/als Archiv, als Found Footage, Remix und Collage. Wir befassen uns mit verschiedenen Arten des Sammelns, mit spekulativen Archiven und fiktiven Museen. Wie archiviert man eine Lücke? Wie das Flüchtige? Was geht beim Sammeln verloren? Und was wird un/sichtbar?

Der Fokus des Seminars liegt auf der eigenen künstlerischen Praxis. Aus dieser heraus erarbeiten und reflektieren wir Vermittlungskonzepte für den Schulunterricht und erproben diese. Darüber hinaus erfahren und reflektieren wir die Orte Kino und Museum als Orte der Kunstvermittlung.

Erfahrungen im Bereich Film/Fotografie werden nicht erwartet, wohl aber Engagement und Lust am Experimentieren.

Im Rahmen des Seminars findet eine Einführung in die Videoschnittsoftware Adobe Premiere statt, die als Lizenz und (je nach Stand der Öffnungen) an universitären Schnittplätzen zur Verfügung gestellt wird (Ästhetisches Labor). Einige Filmbeispiele werden in Englisch sein.

Dr. Eva Knopf

Modul 13 Vertiefung II.

für Grundschule großes Fach; für Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs

Einzeltermine:
Do 21.10.21 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 04.11.21 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 18.11.21 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 02.12.21 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 13.01.22 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 27.01.22 10:00 - 13:00 GW2, A4100
Do 03.02.22 10:00 - 13:00 GW2, A4100

In der Veranstaltung werden wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema Körpermodellierung und Modifikation auseinandersetzen. Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-1hybrid: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-2Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-3Präsenz: Künstlerische Praxis II: Miniaturobjekt / Objektkästen / Miniaturguß

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Papp-, Papierschachteln, Holz-, Plastik-,Metallkästen werden als "Raum" genutzt - mit Fundstücken,
Alltags-,Naturmaterialien,(Muscheln, Drähte, Knöpfe, Schnüre, Gräser) oder selbst hergestellten Objekten gestaltet.
Die aus dem ursprünglichen Kontext genommenen, verfremdeten Materialien werden Teil einer neuen Bildwelt. Sie erhalten einen neuen Aktionsraum.
Vorschläge zu den Arbeitsabläufen Hilfen zur Ideenfindung...werden im Rahmen der Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt.
Die Veranstaltung wird in Teilen als Präzenzveranstaltung stattfinden(angepasst an die jeweils aktuellen Corona Regelungen)

Im Rahmen der Präzenzveranstaltung besteht die Möglichkeit, im Sepia-oder Sandgußverfahren Miniaturskulpturen in Silber oder Bronze zu gießen- die in den Objektkästen
"in Szene" gesetzt werden können.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Maria-Anna Johanna Nordiek
09-51-M7-4hybrid: Künstlerische Praxis II: Sammeln, Ordnen, Fabulieren (Schwerpunkt Film/Video/Foto)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 GW2 B0150 (Ästhetisches Labor Kunst) (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich in einer Mischung aus präsentischen und Online-Veranstaltungen stattfinden. Wir richten uns dabei nach den jeweils geltenden Coronaverordnungen.

Wir befassen uns mit dem Sammeln, Ordnen und Re-imaginieren von Bildern, Dingen und Geschichten.

Wir untersuchen Archive als Orte, an denen es spukt, befassen uns mit spekulativen Archiven und fiktiven Museen.

Wie archiviert man eine Lücke? Wie das Flüchtige? Was geht beim Sammeln verloren? Und was wird un/sichtbar?

Unsere Medien sind primär Foto, Film und Video. Und entsprechend auch eine Reflexion dieser im/als Archiv, als Found Footage, Remix und Collage.

Beginnend der Auseinandersetzung mit bestehenden künstlerischen Arbeiten und kürzeren Übungen wird im Laufe des Semesters ein größeres eigenes Projekt je nach Wunsch in Gruppen- oder Einzelarbeit umgesetzt. Wahlweise kann der Fokus Film/Video oder Fotografie gewählt werden.

Im Rahmen des Seminars findet zudem eine Einführung in die Videoschnittsoftware Adobe Premiere statt, die als Lizenz und (je nach Stand der Öffnungen) an universitären Schnittplätzen zur Verfügung gestellt wird (Ästhetisches Labor). Einige Filmbeispiele werden in Englisch sein.

Dr. Eva Knopf
09-51-M7-5Präsenz: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
09-51-M7-5APräsenz: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
09-51-M7-7hybrid: Künstlerische Praxis II: Künstlerisches Forschen: Alternative Archive für früher oder später

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Hybrid: Das Seminar wird voraussichtlich aus digitalen und präsentischen Sitzungen bestehen und den aktuell geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Wir werden uns in diesem Seminar künstlerisch forschend mit archivarischen Prozessen zwischen konservieren und konvertieren auseinandersetzen. Das Archiv als u.a. Spurensicherung, Wissensspeicher, Wissensproduktion, kulturelles Gedächtnis, Vereinheitlichung , Verknüpfung und Spiel der Assoziationen oder Algorithmen hat schon seit einiger Zeit sein staubiges Gewand abgelegt. Wie könnte man z.B. Dinge, Gedanken, Bilder oder Atmosphären, die uns selbst wichtig erscheinen, alternativ versammeln und verbinden - was heißt das überhaupt und warum sollte man das tun? Aus welcher zeitlichen Perspektive wollen wir unsere eigenen Archive betrachten (lassen) – sollen sie für die Gegenwart oder eine ferne Zukunft wichtig sein oder den Blick vielleicht in die Vergangenheit richten? Wie könnten archivarische Prozesse der Zukunft aussehen?
In einer (möglichst) freien künstlerisch forschenden Praxis werden diese Fragen diskutiert und praktisch erprobt, aber vor allem eigenständige Projekte und Prozesse entwickelt.
Gruppenprojekte sind willkommen, individuelles Arbeiten ebenfalls!
Einführungen/Vertiefungen in künstlerisches Forschen und nach Bedarf + Abstimmung in verschiedene Techniken und Arbeitsweisen.
Außerdem Einzel- und Klassengesprächen/-Präsentationen.
Vorkenntnisse nicht nötig, aber Spaß und Engagement!

Maja Linke, Ph.D.
09-51-M7-8Präsenz: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee und Technik besprochen und begleitet.
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Sabine Emmerich
09-51-M7-9hybrid: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-11Präsenz: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief-und Hochdrucktechniken umzusetzen.Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnittund Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-12hybrid: Künstlerische Praxis II: Überlebensstrategien am Hauptbahnhof Bremen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

In der Veranstaltung werden wir eine künstlerische Recherche zu den von obdachlosen Menschen genutzten Stadträumen bzw. zu der Art der Nutzung am Bremer Hauptbahnhof durchführen.
Die Veranstaltung findet im Zusammenhang mit dem Projekt „klein-Panama“ am Güterbahnhof Bremen, Areal für Kunst und Kultur, statt. Bei diesem werden Architekturstudierende der Hochschule Bremen gemeinsam mit Obdachlosen im Sommersemester 2022 Tiny-Houses entwerfen und bauen.
In der ersten Phase der Veranstaltung werden wir uns zeichnerisch mit der materiellen Ausstattung und den genutzten Räumen von obdachlosen Menschen im Umfeld des Bremer Bahnhofes auseinandersetzen. Welche räumlichen Situationen werden wie genutzt? Mit welchen Materialien versuchen Obdachlose die Bedürfnisse des täglichen Lebens zu decken? Welche architektonischen und sonstigen Mittel kommen am Bremer Hauptbahnhof zum Einsatz um obdachlose Menschen an einer Nutzung zu hindern?
In der zweiten Phase werden wir selbst eine Übernachtungsmöglichkeit entwerfen und bauen. Einen besonderen Fokus werden wir hier auf die unkonventionelle Nutzung von räumlichen Situationen im öffentlichen Bereich und auf ein begrenztes Budget legen. Anschließend werden wir unsere Entwürfe selbst ausprobieren und dies im Rahmen eines Video- bzw. Audioberichtes dokumentieren.
Zum Abschluss der Veranstaltung werden wir den gesamten Verlauf in einer Dokumentation zusammenfassen und sie den Architekturstudierenden für das Sommersemester 2022 als künstlerische Anregung und Einführung zur Verfügung stellen.

Rainer Weber
09-51-M7-13hybrid: Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-14digital: Grafikdesign: Einführung in Photoshop und Illustrator (Schwerpunkt Illustrator)

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 14:00 Online

In diesem Praxiskurs geht es grundlegend aber umfangreich darum, wie ihr digitale Mittel zur Umsetzung eurer Kunst nutzen könnt. Ihr könnt folgendes lernen und erleben:
  • Theoretische Grundlagen zum Thema Grafikdesign (Technisches, Rechtliches, Best Practice etc.)
  • Anleitung und Hilfestellung zur praktischen Umsetzung verschiedener Grafikprojekte mit Photoshop und Illustrator
  • Auseinandersetzung mit verschiedenen typischen Anwendungsfeldern
  • Kennenlernen verschiedener, nützlicher Plattformen
  • Reinschnuppern in weiterführende Software (Annimation, 3D-Modellierung etc.)
Die Veranstaltung findet als Online-Lehre statt.

Nina Grüning (Dozentin)
09-51-M7-16hybrid: Künstlerische Praxis II: Zeichnung als Betrachtungsmittel

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3770 (4 SWS)

Die einzelnen Termine finden in Präsenz oder digital statt.
Im Seminar liegt der Fokus auf dem non-verbalen Zugang zu den Betrachtungsobjekten. Als Betrachtungsobjekt kann alles, was von Interesse erscheint, verstanden werden. Als Mittel der Untersuchungspraxis soll das Zeichnen dienen. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Untersuchungsfelder wird die Annäherung an die Betrachtungsobjekte durchgeführt und analysiert. Die Erfahrungen aus den Analysen führen dann zu einem selbstgewählten Zeichenprojekt.
Während dieses Prozesses werden grundlegende Gestaltungsprinzipien vermittelt oder aufgefrischt.

Ausgefeilte Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.

Der Ablauf des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M7-17Künstlerische Praxis II: Analoge Fotografie
Die Fotografie als Material in der Bildenden Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Jula Helena Schürmann, M.A.
09-51-M12-1Präsenz: Ausstellungsentwicklung: Auf wenigen Quadratmetern viel und spannend erzählen – wie kann das funktionieren?

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Je nach Corona entwicklung kann das Seminar auch online oder hybrid stattfinden. Geplant ist erstmal in Präsenz.

Das Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ist auf dem Weg einer grundlegenden Neuaufstellung. Auf der Grundlage eines von 2015 stammenden Masterplans, Erkenntnissen der seit dem zu beobachtenden Entwicklung des bundesweiten Museumswesens und neuen Impulsen und Chancen in der Corona-Pandemie wird bis 2023 mit neuen Vermittlungsformaten, Bürger:innen-Beteiligung und innovativen Methoden experimentiert. Dann wird das Haupthaus geschlossen, das Gelände mit Nebengebäuden bleibt geöffnet, 2026 erfolgt dann eine Neueröffnung mit einer vollständig neuen, semipermanenten Sammlungsausstellung.
Die neue Ausstellung wird neben einer Chronologie drei thematische Zugänge bieten, zu dem was Bremen ausmacht: 1. Soziale Netzwerke, 2. Architektur und Stadtsoziologie, 3. Wirtschaft und Technik.

In dem Seminar werden Grundlagen des Kuratierens im 21. Jahrhundert vermittelt: Wie wird heute Wissen generiert? Wie können Bürger:innen einbezogen werden? Welche Relevanz hat ein Landesmuseum heute (noch), angesichts vieler anderer Informationsquellen und -medien?
Am Beispiel des Themenraumes Wirtschaft und Technik werden wir vor diesem Hintergrund erste Vorschläge für die neue Ausstellung erarbeiten.

Sofern möglich, findet dieses Seminar als hybride Veranstaltung statt. Wir werden uns in Zoom-Sitzungen besprechen, in asynchronen Sitzungen Lektüren und Aufgaben bearbeiten und in Kleingruppen im Museumsraum arbeiten. In jedem Fall sollen die Studierenden selbständige Projekte bearbeiten.
Zum Erwerb Ihrer Crédit Points gibt es die Möglichkeit, Referat bzw. kurze Texte ebenso wie Beiträge in den sozialen Medien ebenso wie kurze Filme zu Museumsinhalten zu erstellen.

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M12-2Hybrid: Spurensicherung. Praktiken der Bildforensik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (2 SWS)

Traditionell meint Forensik eine kriminalistische Spurensuche an Tatorten oder die gerichtsmedizinische Obduktion von Gewaltopfern. Als ein Machtinstrument des Staates und seiner Institutionen wird Forensik vornehmlich von Polizei und Justiz genutzt, um Rechtsmittel für eine juristische Entscheidungsfindung herzustellen und damit ein gängiges Rechtssystem zu stützen. Auch bildforensische Verfahren, die digitale Bilder auf ihre vermeintliche Authentizität hin analysieren, dienen häufig der Gewinnung von Indizien in der Kriminalistik. Angesichts einer wachsenden Verfügbarkeit von Open-Source Bildmaterial greifen zunehmend auch investigative Journalist*innen, aktivistische Kollektive, Vertreter*innen eines neuen Bürger*innenjournalismus und Künstler*innen auf jene Ressourcen zurück. Dies meist, um Ergebnisse einer offiziellen Informationspolitik, etwa angesichts von Polizeigewalt oder militärischen Einsätzen, anzuzweifeln oder Gegen-Narrative zu etablieren. Stets geht es dabei um das Kalkül, etwas in sozipolitischen Kontexten (de)legitimieren und im juridischen Feld beweisbar machen zu wollen. Zusehends entwickelt sich Bildforensik damit zu einer kollektiven Suche nach einer vermeintlichen Bildevidenz.

Aus einer kunst- und medienwissenschaftlichen Perspektive will das Seminar neben einer Historisierung von Praktiken der Bildforensik die Frage danach in den Fokus rücken, wie ihre kulturelle, aktivistische, zivilgesellschaftliche Aneignung heute aussehen und welche Funktionen sie in der zeitgenössischen Kunst übernehmen kann. Ein Schwerpunkt des Seminars soll das ästhetische Repertoire einer Bildforensik sein, das spezifische Strategien der Blicklenkung und dokumentarischen Modi deutlich macht.

Mira Naß
09-51-M12-3Hybrid: Erinnern, zerstören, aneignen. Zum subversiven Umgang mit Denkmälern

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 09:00 - 11:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Im Zuge globaler Proteste der Black Lives Matter-Bewegung rückte im Sommer 2020 erneut eine dringliche Frage der Denkmalkultur in den Mittelpunkt eines gesellschaftlichen Diskurses: Wie heute umgehen mit den zahlreichen Denkmälern in den Zentren der Städte, die zwar häufig vermeintlich wichtige historische Persönlichkeiten und deren ,Verdienste' an der Gesellschaft , aber damit zugleich Kolonialherren, Sklavenhändler, Kriegstreiber, Rassisten, Antisemiten und/oder Sexisten ehren? „Zerstören!“ sagen die einen, „Erinnern!“ die anderen, „Aneignen!“ wiederum andere. Was die mannigfaltigen Debatten in Politik, Kultur und Wissenschaft, die vielfach von postkolonialen und feministischen Bewegungen und Theorien getragen werden, vornehmlich deutlich machen, ist ein Ringen um verschiedene Formen einer Erinnerung von Geschichte.

Das Seminar will sich dem Thema aus einer kunstwissenschaftlichen Perspektive nähern und weniger die Frage nach einer angemessenen Handhabung in den Fokus stellen, denn vielmehr wie ein subversiver Umgang mit Denkmälern heute aussehen kann. Anhand verschiedener Beispiele wollen wir nicht zuletzt im Stadtraum Bremen selbst nach künstlerischen, politisch-aktivistischen und zivilgesellschaftlichen Praktiken sowie deren Verknüpfung fragen, die es vermögen, immanente Antagonismen öffentlicher Räume sicht- und erfahrbar zu machen. Wie können künstlerisch-aktivistische Interventionen Ausdruck von Teilhabeansprüchen an die Gestaltung des öffentlichen Raums darstellen? Welche Möglichkeiten des subversiven Umgangs mit Denkmälern lassen sich daraus ableiten?

Interessent*innen sind herzlich eingeladen, bereits vorab Ideen oder Vorschläge für passende Beispiele einzureichen.

Mira Naß
09-51-M12-5Präsenz: Filmsichtung: Angela Schanelec

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 17:00 - 20:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Dieses Seminar wird hauptsächlich präsentisch geplant. Für ein Stimmungsbild der derzeitigen Bedürfnisse aller Seminarteilnehmer*innen wird die erste Sitzung digital über Zoom stattfinden.

Zum Inhalt des Seminars: Angela Schanelec gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Filmemacherinnen mit einem großen internationalen Renommee, u.a. durch ihre Verbindung zur sogenannten "Berliner Schule", einer stilistischen Bewegung von Filmemacher*innen an der dffb, zu deren Mitbegründerinnen und ersten Generation sie gehört. Trotzdem ist sie in Deutschland außerhalb von Fachkreisen weitestgehend unbekannt. Ziel des Seminars ist es nicht nur, ihr Filmschaffen zu erkunden, sondern vor allem anhand des Fallbeispiels ihrer über 20-jährigen Filmographie gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln, mit denen sich ihr Werk greifen lässt. Dazu werden ihre Filme, teils nicht online erhältlich, in wöchentlichem Rhythmus gemeinsam gesichtet und diskutiert, um beispielhaft wissenschaftliche Perspektiven zu erarbeiten.

Tobias Dietrich

Modul 16 Fachdidaktik

für alle Master of Educaton Schulstufen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M16-1hybrid: Fachdidaktik: Ästhetische Potentiale von digitalen Tools im Kunstunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 09:00 - 12:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Die fortschreitende Digitalisierung der Kultur wird durch die Corona-Pandemie beschleunigt und verstärkt. Mit den temporären Schließungen von Schulen, Kunst- und Kulturinstitutionen mussten diese von heute auf morgen, neue digitale Vermittlungsformate entwickeln. Diese Herausforderung führt dazu, dass Kunstpädagogik sich erneut mit den eignen Grundlagen auseinandersetzen sollte, um sich in der postdigitalen Kultur neu zu lokalisieren. Gegenwartskunst sucht neue Strategien, Inhalte und Formate, um sich kritisch mit der postdigitalen Kultur auseinanderzusetzen. Was bedeutet das für eine zeitgemäße Kunstpädagogik? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die Zukunft einer Kunstpädagogik? Kann ästhetische Erfahrung mit den Dimensionen von Materialität und Körperlichkeit als Bildungsziel kunstpädagogischer Arbeit auch im postdigitalen Zeitalter bestehen bleiben? In Bezug zu den Herausforderungen einer postdigitalen Kultur gilt es, Kunstpädagogik neu auszurichten.
In diesem Seminar gehen wir von der Digitalisierung des Kunstunterrichts in einer postdigitalen Kultur aus, um neue digitale und hybride Lernarrangements von Kunstunterricht experimentell zu entwickeln und zu erproben. Wir arbeiten mit Padlet und arbeiten darüber hinaus mit weiteren digitalen Tools (Podcast etc.) Ästhetische Potentiale von digitalen Tools im Kunstunterricht werden selbstexperimentell erkundet und theoriebezogen reflektiert. Bezugspunkte bilden künstlerische Forschung und Gegenwartskunst. Am Anfang des Semesters wird der genaue Ablauf vorgestellt. Sie arbeiten in Forschergruppen das Semester hinweg zusammen. Jede Forschergruppe erstellt zu ihrem digitalen/hybriden Lernarrangement ein Erklärvideo, welches am Ende des Semesters präsentiert wird.
Ziel: Entwicklung von digitalen/hybriden Lernarrangements für den Kunstunterricht entwickeln und mit einem Erklärvideo präsentieren.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M16-2hybrid: Fachdidaktik: Künstlerische Forschung in einer postdigitalen Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 GW2 B3790+B3840 FVG M2010 (3 SWS)

Die fortschreitende Digitalisierung der Kultur wird durch die Corona-Pandemie beschleunigt und verstärkt. Mit den temporären Schließungen von Schulen, Kunst- und Kulturinstitutionen mussten diese von heute auf morgen, neue digitale Vermittlungsformate entwickeln. Diese Herausforderung führt dazu, dass Kunstpädagogik sich erneut mit den eignen Grundlagen auseinandersetzen sollte, um sich in der postdigitalen Kultur neu zu lokalisieren. Gegenwartskunst sucht neue Strategien, Inhalte und Formate, um sich kritisch mit der postdigitalen Kultur auseinanderzusetzen. Was bedeutet das für eine zeitgemäße Kunstpädagogik? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die Zukunft einer Kunstpädagogik? Kann ästhetische Erfahrung mit den Dimensionen von Materialität und Leiblichkeit als Bildungsziel kunstpädagogischer Arbeit auch im postdigitalen Zeitalter bestehen bleiben? In Bezug zu den Herausforderungen einer postdigitalen Kultur gilt es, Kunstpädagogik neu auszurichten.
In diesem Seminar gehen wir von der Digitalisierung des Kunstunterrichts in einer postdigitalen Kultur aus, um neue digitale und hybride Lernarrangements von Kunstunterricht experimentell zu entwickeln und zu erproben. Wir arbeiten mit Padlet und arbeiten darüber hinaus mit weiteren digitalen Tools (Podcast etc.) Bezugspunkte bilden künstlerische Forschung und Gegenwartskunst. Am Anfang des Semesters wird der genaue Ablauf vorgestellt. Sie arbeiten in Forschergruppen das Semester hinweg zusammen. Jede Forschergruppe erstellt zu ihrem digitalen/hybriden Lernarrangement ein Erklärvideo, welches am Ende des Semesters präsentiert wird.
Ziel: Entwicklung von digitalen/hybriden Lernarrangements für den Kunstunterricht entwickeln und mit einem Erklärvideo präsentieren.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M16-3hybrid: Fachdidaktik: Zwischen – Möglichkeit(s) – Raum
Auftrag, Anspruch und Potential des Kunstunterrichts neu denken

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Einzeltermine:
Sa 30.10.21 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Sa 20.11.21 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Sa 15.01.22 10:00 - 16:00 GW2 B3850
Sa 22.01.22 10:00 - 16:00 GW2 B3850

Die Zeit ist im Wandel und mit ihr gilt es auch den Kunstunterricht immer wieder zu befragen und neu zu denken.
In diesem letzten fachdidaktischen Seminar ihres Studiums geht es darum, Ihre persönlichen Fragen, Lehrstellen und Interessen zu bearbeiten, zu vertiefen und dabei Perspektiven der eigenen Unterrichtsphilosophie als Kunstlehrende zu entwickeln. Brennende Fragen, als auch utopische Vorstellungen haben Raum und werden theoriebasiert praktisch als auch praxisbasiert theoretisch behandelt. Möglich wird dies auch durch die Aufteilung in digitale Termine und präsentische Blockveranstaltungen.
Die Seminarinhalte lassen sich auch mit Blick auf Ihre Masterarbeit verknüpfen.
Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!
Organisation:
Das Seminar findet an 8 Donnerstagsterminen digital und an 3 Samstagen als Blocktermin in Präsenz statt. Es wird einen großen Raum an der Uni geben, bzw. werden wir uns draußen oder im Museum aufhalten, so dass Abstandsregeln eingehalten werden können.
Folgende Termine habe ich im Blick (Achtung, es werden 4 Blocktermine angesetzt, so sind wir flexibel um noch auf Wünsche, Maßnahmen, Terminkollisionen Rücksicht nehmen zu können). Sollten präsentische Treffen pandemiebedingt nicht möglich sein, werden die Blocktermin ausgesetzt und zum wöchentlichen Seminarturnus zurückgekehrt, bzw. nach Alternativen gesucht.
Bitte halten Sie sich grundsätzlich die Seminarzeiten frei und vermeiden Sie Überschneidungen mit anderen Seminaren und Terminen.
Ich freue mich auf ein spannendes, produktives und dynamisches Seminar!

Dr. Christina Inthoff

Modul 17 Abschlußmodul + Forschungsarbeit

für M.ed. Grundschule großes Fach; Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M17-1hybrid: Vorbereitung auf das Forschungsvorhaben im Master of Education

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)

wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)
Es finden zusätzlich Blockveranstaltungen statt, die Termine werden noch bekanntgegeben.

Liebe Studierende, wenn Sie sich für ein Forschungsvorhaben und die Master of Education Arbeit im Bereich der Kunstpädagogik bzw. Ästhetischen Bildung entscheiden, sind Sie in diesem Seminar genau richtig!.
Wir werden ein Jahr zusammenarbeiten. Es beginnt zunächst mit diesem Seminar im WS 2021/22 zur Vorbereitung auf das Forschungsvorhaben, in dem wir uns intensiv mit dem Finden von geeigneten Forschungsinhalten und Forschungsfragen und dem Kennenlernen von Forschungsmethoden zur Erhebung und Auswertung von Ihren Forschungsprojekten befassen. Dann folgt das Seminar zur Begleitung der Erstellung der Master of Education Arbeit im SoSe 2022. Im Seminar zur Vorbereitung auf das Forschungsprojekt im WS 21/22 werden auch Studierende eingeladen, die im letzten Durchgang ihre Masterarbeiten verfasst haben, um von ihren Erfahrungen zu berichten.
Im Seminar zur Vorbereitung auf das Forschungsvorhaben werden inhaltliche und fachdidaktische Fragestellungen entwickelt und ihre Erforschung mit wissenschaftlichen und auch kunstnahen Untersuchungsmethoden vorgestellt, diskutiert und in der Praxis erprobt. Sie sind frei und selbstbestimmt in der Wahl Ihres Themengebiets und der zu bearbeitenden Fragen. Die Kunstpädagogik ist ein weites Feld und beinhaltet z.B. Themen wie Mediale Bildung (Foto, Film, Virtuelle Realität/VR u.a.), Performative Verfahren im Kunstunterricht, Museumspädagogik und experimentelle Auseinandersetzung mit Kunst, Unterrichtsentwicklung zu zeichnerischen, malerischen, plastischen, medialen u.a. Themen. Man kann auch Expert_innen (z.B. Künstler_innen, Kunstlehrende, Akteur_innen an Museen u.a.) zu bestimmten Problemen befragen oder historische Dokumente untersuchen und die Erkenntnisse in Fragen zu aktuellen kunstpädagogischen Diskursen und Praxisfeldern übertragen. Sie könnten auch Theorien/Strategien von Künstler_innen auf ihre Möglichkeiten und Potentiale für Unterrichtsprozesse hin untersuchen....
Der meist im Frühjahr stattfindende Forschungskontakt im Feld der Schule, des Museums, der Kinder- und Jugendarbeit oder anderer außerschulischer Orte, wird von Ihnen verantwortet: d.h. Sie suchen sich das Thema, die Methoden, den Ort, die Personen, usw. aus und organisieren den Ablauf. Ich unterstütze sie dabei innerhalb und außerhalb des Seminars.
Zeitlich sind Sie bei der Durchführung Ihres Forschungsprojektes vollkommen frei: es kann begleitend zum WS 2021/2022 erfolgen, in den kommenden Semesterferien oder auch erst im nächsten SS 2022.
Wie lange die Untersuchung im Praxisfeld dauert, bestimmen auch Sie.
Im SS 2022 führen wir gemeinsam das Seminar zur Vorbereitung und Begleitung der Erstellung der Masterarbeit durch. Wenn alles gut geht, werden Sie dann im SoSe Ihre MA Arbeit parallel zu dem Seminar verfassen, so dass Sie dann im Zeitraum von Juli bis September 2022 Ihr Masterkolloquium absolvieren. Diese Planung ist ein Vorschlag. Es kann für Sie persönlich auch ganz anders laufen. Ich berate Sie gern.
Falls Sie noch überlegen, ob Sie in Kunst Ihre MA of Education-Arbeit überhaupt schreiben dürfen, wenn Sie schon Ihre BA Arbeit in Kunst geschrieben haben: Ja, es geht. Man kann beide Abschlussarbeiten in dem selben Fach schreiben. Das ist manchmal auch sehr sinnvoll, weil man in der BA Arbeit ein Thema angelegt hat, das man dann im Master weiterführen kann.
BITTE BEACHTEN SIE, DASS DAS MASTERABSCHLUSSMODUL IN KUNST IM WINTERSEMESTER 21/22 ANFÄNGT UND NICHT ERST IM SOSE 2022!!
Wir werden im Wintersemester in einer Mischung von Präsenz im Seminar und online in ZOOM arbeiten. Diese hybride Form gestaltet sich so, dass immer eine Teilgruppen im Seminarraum anwesend ist und eine weitere Teilgruppe per Videokonferenz über ZOOM dazu geschaltet ist. Je nach Höhe der Inzidenz im Herbst und Winter kann es auch durchaus sein, dass sich die hauptsächliche Kommunikation wieder in den digitalen Raum von ZOOM verlagert. Ggf. treffen sich kleine Gruppen im Seminarraum, da bleibt es abzuwarten, wie die Infektionslage sein wird.
Auf jeden Fall werden alle präsentischen und hybriden Seminarsitzungen begleitet durch digitales Material. Sie erhalten zur Betrachtung als Opencast kleine, von mir produzierte Videos zu einzelnen Themen. Es gibt Arbeitsverabredungen, um die Entwicklung Ihres Forschungsprojektes voran zu bringen. Dabei wird in diesem Seminar auch die Forschungsmethoden-Plattform BOOC (Blended Open Online Courses – die ich mit einer Entwickler_innengruppe seit längerem konzipiere und durchführe: https://booc.uni-bremen.de/) genutzt. Hier wird es gemeinsame Arbeitsprozesse geben, die dann digital verlaufen und weitere Arbeitsverabredungen, die Sie in Ihrem eigenen Tempo durchführen.
Wir treffen uns wöchentlich, entweder in der Präsenz oder auf ZOOM. Dann werden Sie häufig in Gruppen arbeiten.
Die erste Sitzung am 21.10.21 wird zum Kennenlernen wahrscheinlich mit einem Teil der Gruppe in der Präsenz im Raum GW2 B3850 und mit einem Teil der Gruppe online per ZOOM (link wird noch bekannt gegeben) zeitgleich stattfinden. Das nennt man auch ‚simultan hybrid‘. Die Gruppe für die Präsenz und die Gruppe für die online Teilnahme werde ich vor Beginn der Veranstaltung ca. in der ersten Oktoberwoche in StudIP einteilen und Ihnen dann mitteilen.
Wenn sich dann kleinere Verschiebungen ergeben, dass Sie nicht präsentisch dabei sein können, ist es auch möglich, in die online-Gruppe zu wechseln und umgekehrt. Die Anwesenheit der Gruppe wird auch getauscht, so dass Sie, wenn Sie mögen, im 14tägigen Wechsel auch präsentisch dabei sein können.
Es wird ein Abenteuer sein, simultan hybride Seminare zu geben. Wir werden erleben, wie es funktionieren kann, darauf bin ich sehr gespannt.

Ich freue mich auf Sie. Herzliche Grüße von Maria Peters

Es finden zusätzlich ein bis zwei Blocktermine statt.

Prof. Dr. Maria Peters