Zum Hauptinhalt springen

Detailansicht

Die Psychologie des Musizierens und Musiklernens

Die Jahrestagung der „Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie“ findet vom 28. und 30. September 2012 an der Universität Bremen statt

Nr. 302 / 19. September 2012 RO

Um die Verbindung von Musikpsychologie und Pädagogik geht es bei der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie, die vom 28. bis 30. September 2012 an der Universität Bremen stattfindet. Für die Universität und ihre beteiligten wissenschaftlichen Fachgebiete, insbesondere das Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, ist dies eine hohe Auszeichnung. Unter dem  Schwerpunktthema „Musik – Psychologie – Pädagogik“ sollen grundlegende Forschungsergebnisse der Musikpsychologie für die musikpädagogische Praxis nutzbar gemacht werden. Außerdem geht es bei der Tagung um eine gemeinsame anwendungsorientierte Forschung. Dies betrifft einerseits die Bedeutung des Musizierens für die Entwicklung von Kindern, wie sie insbesondere auch an der Universität Bremen im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten SIGrun-Projekts erforscht wird. Andererseits sollen auch Erkenntnisse über das Lernen in verschiedenen Lebensstadien wie beispielsweise im Alter thematisiert werden. Zusätzlich zum Tagungsthema bieten Posterpräsentationen Einblicke in weitere musikpsychologische Forschungsfragen.

Für die internationale Tagung konnten herausragende Keynote-Speakers gewonnen werden, die in ihren jeweiligen Feldern zu den weltweit führenden Forschern zählen. Erwartet werden etwa 100 Teilnehmende. Neben Wissenschaftlern und Studierenden aus den Fachdisziplinen sind auch interessierte Praktiker – wie Musikpädagogen an allgemeinbildenden Schulen, Musikschulen und Hochschulen – eingeladen, sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. 

Die Tagung bietet den Uni-Wissenschaftlern zudem die Chance, die Bedeutung Bremens als wissenschaftlichen Schwerpunkt an der Schnittstelle von Musikpsychologie und Musikpädagogik in der bundesweiten Fachwelt zu untermauern. Denn was  an anderen Universitäten keinesfalls üblich ist wird an der Uni Bremen seit Jahren praktiziert: Musikwissenschaft und Musikpädagogik  kooperieren hier für beide Teildisziplinen gewinnbringend.

Zur „Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie“

Die im Jahre 1983 gegründete „Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie“ hat sich zum Ziel gesetzt, die von Musikwissenschaftlern, Psychologen und anderen Fachwissenschaftlern geleistete musikpsychologische Forschungsarbeit zu fördern, zu integrieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck führt sie regelmäßige Tagungen und internationale Begegnungen durch. www.music-psychology.de  

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich Kulturwissenschaft
Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
Prof.Dr. Veronika Busch,  Dr. Clemens Wöllner
Tel.: 0421 218-67783
E-Mail: woellnerprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de , veronika.buschprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de ,
http://www.musik.uni-bremen.de/