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Nicole Dubilier mit Leibniz-Preis ausgezeichnet

Die Bremer Meereswissenschaftlerin Nicole Dubilier ist am 12. März 2014 in Berlin mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Sie hat den renommiertesten und höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis für ihre Forschung an Symbiosen zwischen Mikroorganismen und marinen Tieren erhalten. Nicole Dubilier ist im Fachbereich Biologie / Chemie der Universität Bremen Professorin für Mikrobielle Symbiosen. Zugleich ist sie Direktorin am Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie. Dort leitet sie die Abteilung Symbiose. Darüber hinaus ist Nicole Dubilier Projektleiterin am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen. Das besondere Interesse der international renommierten Marinen Mikrobiologin gilt Forschungsfragen der ökologischen und evolutionären Anpassungen zwischen Bakterien und wirbellosen marinen Lebewesen.

„Mich freut nicht nur ein weiterer Leibniz-Preis für die Bremer Wissenschaft, sondern ganz besonders auch, dass aufgrund der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Forschungsinstituten eine hervorragende Forscherin ihr Wissen auch als Hochschullehrerin an der Universität Bremen weitergibt“, kommentierte der Bremer Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter die Preisvergabe. Mit Nicole Dubilier wurde zum vierten Mal der Leibniz-Preis nach Bremen vergeben. Zuvor wurden der Geochemiker Kai-Uwe Hinrichs (2011), die Meeresbiologin Antje Boetius (2008) und der Produktionstechniker Ekkard Brinksmeier (1999) für ihre außergewöhnlichen Forschungsleistungen mit dem Leibniz-Preis geehrt.

Nach dem Studium und der Promotion in Biologie forschte Nicole Dubilier ab 1992 zunächst als Postdoc in Harvard, danach am Max-Planck-Institut (MPI) für Marine Mikrobiologie in Bremen und als Gastprofessorin in Paris. 2013 erhielt sie vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen ERC Advanced Grant.

Mann überreicht Frau eine Auszeichnung.
Prof. Nicole Dubilier mit DFG-Präsident Peter Strohschneider bei der Preisverleihung. Foto: DFG / Fotograf David Ausserhofer