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Dual Promovierende

Doreen Büntemeyer - Biologie

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Doreen Büntemeyer (M.Ed.) entschied sich früh, dass sie ihre eigene Begeisterung für die verschiedensten Themen in Forschung und Wissenschaft einmal an andere weitergeben möchte. Im Jahr 2018 schloss sie somit den Bachelor of Combined Studies an der Universität Vechta ab. Die Fächerkombination Biologie und Anglistik vereinte dabei genau ihre Interessen: Während sie sich in einem Auslandssemester an der University of Highland and Islands in Inverness, Schottland schwerpunktmäßig mit altenglischer Literatur befasste, lag der Fokus ihrer Bachelorarbeit im Bereich der Botanik, genauer in der Nährstoffanalyse ökologischer Dünger. Diesen Ausbildungsabschnitt ihres beruflichen Werdeganges beendete sie mit dem Master of Education für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Osnabrück. Dabei griff sie den Schwerpunkt der Botanik erneut in ihrer Abschlussarbeit auf, indem sie in der Teildisziplin der Phylogenetik die Evolution einer pflanzenspezifischen Transkriptionsfaktorfamilie im Zusammenhang mit der Terrestrialisierung von Pflanzen bioinformatisch untersuchte.

Insbesondere während ihrer fortwährenden Nebentätigkeit als Vertretungslehrerin kristallisierte sich jedoch ein besonderes Interesse für die Digitale Bildung heraus, in welcher sie unter kritischer Betrachtung wesentliche Chancen für Lernende aber auch Lehrende sieht. Aus diesem Grund möchte Doreen Büntemeyer im Rahmen der Dualen Promotion in der Lehrerbildung und als Mitglied des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Projekts „All is Data“ eruieren, wie das Learning-Management-System itsLearning die Herausforderung der Binnendifferenzierung im Unterricht unterstützen und so vermehrt auf die individuellen Lernbedürfnisse einzelner Schüler*innen eingegangen werden kann. Nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen Begeisterung ist dabei der spezifische Bezug zur Biologiedidaktik für sie besonders wichtig, wodurch ein interdisziplinärer Forschungsansatz verfolgt wird.

Das Projekt wird im Tandem von Prof. Dr. Andreas Breiter (Institut für Informationsmanagement Bremen) und Dr. Dörte Ostersehlt (Biologiedidaktik) betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Frau Büntemeyer ist gemeinsam mit Clara Suchodolski Vertreterin aus der Gruppe der Dual Promovierenden.

 

Kontakt

Doreen Büntemeyer
E-Mail: dbuentemeyer@ifib.de 

Marie-Theres Brehm - Mathematik

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Marie-Theres Brehm  (M.Ed.) studierte Mathematik und Spanisch für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität Paderborn und der Universidad de Caldas in Kolumbien. An der Universität Paderborn arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) am Institut für Erziehungswissenschaften im Projekt “EBS- Expertise für die Begleitung von inklusiven Schulentwicklungsprozessen”. Außerdem war sie als WHB in der Fachgruppe der Mathematikdidaktik tätig. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Didaktik der Stochastik. In diesem Forschungsgebiet verfasste sie ihre Masterarbeit zu dem Thema „Entwicklung und Erprobung eines Kategoriensystems für Erklärungsmuster zum Verständnis von Hypothesentests“. Dabei wurde das Verständnis von Mathematiklehrkräften am Ende einer Stochastikfortbildung untersucht.

Das Dissertationsprojekt im Rahmen der Dualen Promotion in der Lehrerbildung an der Universität Bremen verbindet Elemente der Didaktik der Stochastik mit inklusiver Pädagogik, da ein Lehr-Lern-Arrangement für inklusive Settings entwickelt und erforscht wird, das die Entwicklung von Risikokompetenz in den Stochastikunterricht integriert und digitale Werkzeuge nutzt.

Das Projekt wird von Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Kontakt

Marie-Theres Brehm
E-Mail: mbrehm@uni-bremen.de

Lea Fischer - Inklusive Pädagogik/Englisch

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Nachdem Lea Fischer ihr erstes Studium der Erziehungswissenschaft an der Universität Münster abgeschlossen hatte, kam sie im Jahr 2015 nach Bremen, um inklusive Pädagogik zu studieren. Aus Liebe zur Sprache entschied sie sich für die Fächer Deutsch und Englisch und wählte die Förderschwerpunkte Lernen und Geistige Entwicklung, zur sonderpädagogischen Fokussierung ihres Studiums. Als langjährige studentische Hilfskraft sowohl im Arbeitsbereich der inklusiven Pädagogik als auch in der Englischdidaktik gewann sie in spannenden Projekten (z.B. zum Thema Open Educational Resources), als Tutorin für forschendes Lernen im Studium sowie durch die Unterstützung universitärer Lehre wertvolle Einsichten in relevante Themenfelder sowie in den allgemeinen Wissenschaftsbetrieb. Im Sommer 2020 erhielt sie ihren ersten Lehrauftrag an der pädagogischen Hochschule in Görlitz, wo sie ein Pflichtseminar zu ausgewählten inklusionspädagogischen Theorieansätzen durchführte. Ihr Studium schloss sie 2020 mit einer Masterarbeit zur Identifikation grundlegender Gestaltungsprinzipien des inklusiven Englischunterrichts erfolgreich ab, um im Rahmen der Dualen Promotion in der Lehrerbildung an diese Forschung anzuknüpfen.

Ihr Dissertationsprojekt widmet sich den aktuellen Umbrüchen, die das deutsche Bildungssystem derzeit durch Forderungen nach Inklusion erfährt bzw. erfahren sollte. Im Vordergrund steht die Frage, wie der Wandel in Richtung einer inklusiven Unterrichtsgestaltung bestärkt werden kann und wie sich Prozesse des Lehrens und Lernens verändern müssen, um den vielfältigen Bedürfnissen einer heterogenen Schüler_innenschaft gerecht zu werden. Konkret nimmt das Forschungsvorhaben inklusive Literaturprojekte im Englischunterricht der Grundschule in den Blick. Ziel ist es, einen Beitrag zur fachbezogenen Theorieentwicklung inklusiver Fremdsprachendidaktik zu leisten und auf der Basis empirischer Unterrichtsforschung innovative Referenzen für die Gestaltung inklusiven Englischunterrichts zu schaffen.

Das Projekt wird im Tandem von Prof. Dr. Frank J. Müller (Inklusive Pädagogik, Schwerpunkt: Geistige Entwicklung und Lernen) und Dr. Tim Giesler (Fremdsprachendidaktik Englisch) betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Kontakt

Lea Fischer
E-Mail: leafisch@uni-bremen.de

Marieke Jochimsen - Philosophie

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Marieke Jochimsen studierte Philosophie und Englisch auf Lehramt in Münster und Palermo. Nach einer Weiterbildung in Deutsch als Fremdsprache und einem Master in Angewandter Linguistik war sie zunächst im Verlagswesen und später in verschiedenen Bildungseinrichtungen im Bereich des Fremdsprachenunterrichts im In- und Ausland tätig, zuletzt als Dozentin an der University of Malta, bevor sie sich wieder der Philosophie widmete und den Gestaltungsspielraum Schule (wieder)entdeckte.

Ihre Dissertation zum Thema "Lebenskompetenz und Achtsamkeit im Philosophieunterricht" leistet einen Beitrag dazu, Lebenskunst als kluge Sorge um das eigene Leben und das gemeinsame Miteinander als Bildungsziel zu etablieren und Philosophieunterricht praktischer und angewandter zu gestalten. Achtsamkeit wird vor diesem Hintergrund als wichtiger Ansatzpunkt untersucht, um leibliche Aspekte, Embodiment und bewusstes Wahrnehmen mit kognitiven Formen des Philosophierens zu verbinden, um so Schüler und Schülerinnen in ihrer Kompetenz zu fördern, ein autonomes, selbstgestaltetes Leben zu führen (Lebenskompetenz). Dem zugrunde liegt die Annahme, dass eine bewusste Orientierung im eigenen Leben nicht nur die Selbstverantwortung und Persönlichkeitsbildung positiv beeinflusst, sondern auch Voraussetzung dafür sein kann, globale Visionen eines gemeinschaftlichen achtsamen und nachhaltigen Umgangs im Miteinander und mit der Umwelt zu entwickeln. Die Dissertation ist daher an der interdisziplinären Schnittstelle zwischen Bildungsphilosophie, Pädagogik und Philosophiedidaktik angesiedelt.

Das Projekt wird im Tandem von Prof. Dr. Anne Levin (Allgemeine Didaktik und Empirische Unterrichtsforschung) und Prof. Dr. Christa Runtenberg (Philosophiedidaktik, Universität Oldenburg) betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Sandra Krüger - Sach- und Matheunterricht

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Sandra Krüger (M. Ed. & M. Sc.) schloss ihr Studium im Bereich Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs mit den Fächern Elementarmathematik, Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht und Deutsch im Sommer 2020 ab. Zuvor absolvierte sie ihren Master of Science im Fach Engineering Physics (2014) und war mit dieser Qualifikation in der Entwicklung und Forschung von Lasersystemen tätig. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts in der Dualen Promotion  forscht sie zum algorithmischen Denken von Grundschulkindern.

Ihr Interesse an diesem Forschungsgegenstand entwickelte sie während der Masterarbeit. In dieser Arbeit begleitete und analysierte sie Grundschulkinder beim blockbasierten Programmieren eines Mikrocontrollers (Calliope mini). Das algorithmische Denken kann dem Unterrichtsfach Sachunterricht oder auch Mathematik zugeordnet werden.

Das Projekt wird im Tandem durch Prof. Dr. Lydia Murmann (Didaktik des Sachunterrichts) und Dr. Iris Bockermann (Informatik, Digitale Medien in der Bildung) betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Kontakt

Sandra Krüger
E-Mail: sandra_krueger@gmx.net

Carmen Naber - Informationstechnik

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Bereits in meinem Abitur schlug ich den Weg Richtung Lehramt ein, indem ich den Schwerpunkt Sozialpädagogik wählte. An der Universität Bremen habe ich zunächst meinen Bachelor „Informatik“ und dann den Master „Lehramt für berufliche Schulen“ mit den Fächern Informationstechnik und Englisch studiert. Da ich mich für Technik und Lehre interessiere, ist mein Forschungsschwerpunkt digitale Medien in Schule und Ausbildung. Mit meiner Arbeit möchte ich einen Betrag dazu leisten, dass die Potenziale digitaler Medien im Unterricht und der Ausbildung effizient genutzt werden können, sodass sie eine Unterstützung im Lernprozess bieten. Die Masterarbeit umfasste die Potenzialanalyse eines autonomen und mobilen Systems für Lehr- und Lernprozesse. An diesem System arbeitete ich bereits während der Bachelorarbeit und neben dem Studium als studentische Hilfskraft im ITB.

Das Dissertationsvorhaben baut auf dem System und der Potenzialanalyse auf und umfasst die Entwicklung eines Lehr- und Lernkonzeptes.

Das Projekt wird durch Prof. Dr. Falk Howe betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Kontakt

Carmen Naber
E-Mail: cnaber@uni-bremen.de

Clara Suchodolski - Geschichte/Inklusive Pädagogik

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Clara Suchodolski studierte Geschichtswissenschaften und English Speaking Cultures sowie Erziehungswissenschaften für Oberschulen und Gymnasien an der Universität Bremen und der MacQuarie University in Sydney. Schwerpunkte ihres Studiums waren internationale erinnerungspolitische- und kulturelle Prozesse sowie deren mediale Repräsentationen. In ihrer Masterarbeit evaluierte sie die Auswirkungen eines Workshops zu Antisemitismus auf die Einstellungen angehender Geschichtslehrer*innen.

Dieses Thema fortführend wird sie sich im Rahmen der Dualen Promotion mit der Umsetzung von Antisemitismusprävention im Geschichtsunterricht beschäftigen. Das Dissertationsprojekt verbindet Perspektiven der Geschichtsdidaktik mit denen der inklusiven Pädagogik, da es die Entwicklung diskriminierungssensibler Präventionsarbeit anstrebt.

Das Projekt wird im Tandem von Dr. Sabine Horn (Didaktik der Geschichte) und Prof. Dr. Natascha Korff (Inklusive Pädagogik) betreut.

Kooperationsschule: noch nicht bekannt.

Frau Suchodolski ist gemeinsam mit Doreen Büntemeyer Vertreterin aus der Gruppe der Dual Promovierenden.

Gemeinsam mit Dr. Sabine Horn hielt Clara Suchodolski im Sommersemester 2020 einen Vortrag über zeitaktuellen Antisemitismus in der Ringvorlesung Umgang mit Heterogenität an der Universität Bremen.

Kontakt

Clara Suchodolski

E-Mail: cla_suc@uni-bremen.de

Aktualisiert von: ZfLB