Zum Inhalt springen

Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2018/2019

Geschichte, M.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Masterstudiengang Geschichte

Methodische Herausforderungen

Modul MA HIS 1: Methodische Herausforderungen

Zu belegen sind das Seminar in Kombination mit einem der beiden Kolloquien.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-GS-1Kolloquium zur Ost(mittel)europäischen Geschichte
Colloquium for East(-Central) European History)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 IW3 0330 (2 SWS)

Das Kolloquium dient Lehrenden, Forschenden und Studierenden zum Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben, neue Ansätze und Ergebnisse in der Ost(mittel)europäischen Geschichte. Wissenschaftler*innen, aber auch Doktorand*innen stellen in einem 45minütigen Vortrag ihre aktuelle Arbeit vor, die dann in weiteren 45 Minuten diskutiert wird. Alle Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen. Das genaue Programm mit Namen und Vortragstiteln finden Sie auf der Homepage der Forschungsstelle Osteuropa http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/ unter „Veranstaltungen“.
WICHTIG: Sie können für den Wahlbereich hier 3 CP erwerben! Auch für Lehramtsstudierende ist das Kolloquium als Veranstaltung im Bereich „Schlüsselqualifikationen“ anerkannt!
Beginn: Die Vortragsreihe beginnt erst in der 2. Semesterwoche. Wir treffen uns aber bereits am ersten Dienstag, um zu besprechen, wie man Fragen zu einem wissenschaftlichen Vortrag stellt, welche Sorten von Fragen es gibt und wie man seine Scheu überwindet, in so einem Kolloquium zu sprechen.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
Prof. Dr. Magdalena Waligorska-Huhle
08-28-GS-4Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte (16.-20.Jh.)
Research Colloquium for Modern History (16th -20th century)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)

In dieser Veranstaltung werden in öffentlichen Vorträgen aktuelle Forschungsarbeiten auswärtiger und Bremer ForscherInnen zu Themen der deutschen und westeuropäischen Geschichte des 16. bis 20. Jahrhunderts vorgestellt und diskutiert. Das Programm der öffentlichen Vorträge hängt zu Beginn des Semesters aus und ist auf der Homepage des Instituts für Geschichtswissenschaft einsehbar als auch auf der Website der AG Frühe Neuzeit (http://www.frueheneuzeit.uni-bremen.de/index.php/de/lehre/forschungskolloquium). Ein Besuch einzelner Vorträge ist möglich.

Für die regelmäßige und aktive Teilnahme am Kolloquium können Credit Points im Bereich General Studies erworben werden. In der 1. Sitzung der Veranstaltung am 17.10.2016 findet für General-Studies-TeilnehmerInnen eine Einführung in das Kolloquium statt.



Sprechstunde
donnerstags 16-17 Uhr

Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
08-M28-M1-1Wie kam antike griechische Wissenschaft ins lateinische Europa? Eine Kontroverse.
How came ancient greek science in the latin west?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SuUB 3160 (2 SWS)

Als der französische Mediaevist Sylvain Gouguenheim 2008 sein Buch „Aristote au Mont-Saint-Michel“ veröffentlichte, trat er damit eine Kontroverse los, die sich mit der deutschen Übersetzung 2011 wiederholte & deren Heftigkeit viele überraschte. Gouguenheim wollte nichts weniger als die Grundlagen des christlichen Europa untersuchen und dabei die Rolle islamischer Gelehrter und deren Beitrag für die Erhaltung und Vermittlung griechischen Wissens neu bewerten. In der Kontroverse wurden nicht nur seine Ergebnisse angegriffen, sondern auch sein wissenschaftliches Vorgehen. Es lohnt sich, diesen Zwist mit etwas Abstand zu betrachten und sich sowohl die wissenschaftlichen Argumente aller Seiten anzusehen & zu prüfen, als auch die Debatte, die sich teils schnell von ihrem ursprünglichen Gegenstand entfernte.
Literatur: Gouguenheim, Sylvain: Aristoteles auf dem Mont Saint-Michel. Die griechischen Wurzeln des christlichen Abendlandes. Aus dem Französischen von Jochen Grube. Mit einem Kommentar von Martin Kintzinger und Daniel König, 2. Aufl., Darmstadt 2013.

Dr. Jan Ulrich Büttner

Schwerpunkt Geschichte in der Öffentlichkeit

Modul MA HIS 2a: Geschichtsvermittlung multimedial

Aus den Akten auf die Bühne [From the files to the stage]

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M2-2Die Konferenz von Evian und die Fahrt des Ms. St. Louis

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 18:00 GW2 B2335a (4 SWS)

Das 14. Projekt der Reihe „Aus den Akten auf die Bühne“ wird die Geschichte von Migration und Flucht mit der Gegenwart verbinden. Ziel des Projekts ist es, zu der von dem schwedischen Schriftsteller Göran Rosenberg 2015 eingeforderten Einsicht beizutragen: „Während die Europäer geradewegs gen Evian schlafwandeln, sollten sie wenigstens wissen, dass sie es tun. Und eine vereinte Anstrengung zum Aufwachen unternehmen“.
Das Versagen der Staatengemeinschaft auf der Konferenz von Evian im Juli 1938 wird zuerst vorgestellt. Vertreter von 32 Staaten konnten sich nicht über die Aufnahme von 500 000 deutschen und österreichischen Staatsbürger*innen jüdischen Glaubens einigen. Diesem Desaster der Diplomatie, über das auch prominente Journalisten(z. B. Hans Herlin) und Vertreter*innen jüdischer Organisationen (z. B. Golda Meir) berichten, wird die Geschichte der Fahrt der MS St. Louis gegenübergestellt.
Neun Monate nach der Konferenz in Evian, im Mai 1939, legt die MS St. Louis in Hamburg mit 937 jüdischen Flüchtlingen an Bord Richtung Havanna ab. Sie bekommt von Kuba keine Landerlaubnis. Ein paar Tage später verkündet Präsident Roosevelt, dass auch die USA für die Passagiere verschlossen bleiben. Letzter Ausweg ist die Rückkehr nach Europa. Mitte Juni 1939 landet die St. Louis in Antwerpen, die Flüchtlinge werden auf Großbritannien, Frankreich, Belgien und die Niederlande verteilt. Zeugnisse über diese Fahrt, über Schicksale der Passagiere, insbes. der Familie Rosenberg aus Bassum und Bremen werden zum Sprechen gebracht.

Aufgaben der Studierenden ist es u.a.:
Quellen recherchieren und für die Lesung aufbereiten;
für das Programmbuch Dokumente auswählen und kommentieren; kurze Artikel und Einträge für das Personenverzeichnis verfassen;
Audiowalk mit /für Schüler*innen zu den Stolpersteinen der Familie Rosenberg entwickeln.

Das Projekt wurde von der Stiftung Erinnerung - Verantwortung –Zukunft (EVZ) in dem Wettbewerb „Theater Macht Geschichte“ ausgezeichnet.

Premiere ist Ende April 2019. Die Aufführung wird als Livestream im Internet übertragen und soll als Nachrichtensendung von heute Geschichte mit der Gegenwart verbinden. In die Übertragung werden Bilder von Schiffen, Flüchtlingsbooten, Fluchtwegen, Geflüchteten eingebaut.

Dr. Eva Schöck-Quinteros
Matthias Loeber

Bonjour Geschichte

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-MA-28-M2-1Bonjour Geschichte

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 SuUB 3160 (4 SWS)

Seit 2011 gibt es die Zeitschrift bonjour.Geschichte, die vom Institut für Geschichtswissenschaft in Kooperation mit der SuUB herausgegeben wird. Seit 2017 ist die Seite wieder online und wird mit neuen Texten bestückt. Nun gilt es, die Arbeit am Journal zu verstetigen, die Seite mit Inhalten zu füllen und insgesamt als Online-Zeitschrift weiter zu entwickeln. Die Online-Zeitschrift ist ein Forum für geschichtswissenschaftliche Forschung in Bremen und besonders offen für Beiträge von Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen der Universität Bremen. Die Teilnehmer*innen wirken als Redaktion dieser Zeitschrift. Gemeinsam werden wir eingereichte Texte besprechen, bearbeiten und bis zur Veröffentlichung begleiten. Außerdem verfassen Sie eigene Texte, die dann auf bonjour.Geschichte veröffentlicht werden. Das Seminar richtet sich an alle, die Interesse und Lust daran haben, erste Erfahrungen in redaktioneller Arbeit und journalistischem Schreiben zu sammeln.

Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit; jede® Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule verfasst werden müssen. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Dr. Thekla Keuck

Modul MA HIS 2b: Geschichtsbilder und -deutungen

History Marketing

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-7.1.1History Marketing: für Kommunen
History Marketing: Local Government
Ganztägige Exkursion nach Gladbeck: 1. Oktober 2018, 07:44 Uhr ab Bremen Hbf

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B2335a (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 28.09.18 11:00 - 13:00

In diesem Praxismodul erarbeiten wir gemeinsam für das Stadtarchiv Gladbeck eine Ausstellung, die 2019 anlässlich des 100-jährigen Stadtjubiläums eröffnet wird. Die Ausstellung soll die facettenreiche Stadtgeschichte mit ihren Höhen und Tiefen zeigen und dadurch den Gladbecker*innen Möglichkeiten zur Auseinandersetzung und Identifikation mit ihrer Stadt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets bieten. Auf der Grundlage eines bereits vorliegenden Grobkonzepts schreiben Sie die populärwissenschaftlichen Ausstellungstexte, erstellen ein spannendes Bildprogramm und verfertigen eine Exponatliste. Ziel ist es, Ihre Arbeitsergebnisse in einem Drehbuch zusammenzufassen und in einem Modell der Ausstellung zu visualisieren, die die Grundlage für den Aufbau der Ausstellung im Gladbecker Rathaus bilden.

Ganz wichtig für den erfolgreichen Verlauf des Projekts ist die Teilnahme an der ganztägigen Exkursion nach Gladbeck am 1. Oktober 2018. Zur Vorbereitung auf die Exkursion findet am 28. September 2018 ein Vortreffen statt. Die Exkursion beginnt und endet in Bremen. Wir reisen mit der Deutschen Bahn. Die Exkursion ist bezuschusst.

Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit; jede® Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Präsentationsformen und Textmodule selbstständig konzeptioniert und verfasst werden müssen. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Literatur:
Philipp Aumann/Frank Duerr, Ausstellungen machen, Paderborn 2014.
Martin Lücke/Irmgard Zündorf, Einführung in die Public History, Göttingen 2018, S. 111-149.
Rainer Weichelt, Geschichte der Stadt Gladbeck, Gudensberg-Gleichen 2004.

Dr. Thekla Keuck

Frühe Neuzeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-M10.1Kolonien und Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit
Colonies and Cultural Transfer in the Early Modern Period
Termine: 5.-6.11. 3.-4.12., 21.1. und 26.1.

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 05.11.18 - Di 06.11.18 (Mo, Di) 10:00 - 18:00
Mo 03.12.18 - Di 04.12.18 (Mo, Di) 10:00 - 18:00
Mo 21.01.19 10:00 - 12:00 GW2 B1170

Koloniale Beziehungen in der Frühen Neuzeit sind von vielfältigen ökonomischen und kulturellen Interessensgeflechten und Austauschbeziehungen geprägt. Im Sommersemester wurde das Konzept einer Online-Ausstellung zu drei Fallbeispielen erarbeitet, der Rolle der Hanse im nordatlantischen Raum, den Wechselwirkungen zwischen dänischer Kolonialpolitik und Missionstätigkeiten der Herrnhuter und kolonialen Bildern und Akteuren im frühneuzeitlichen Venedig.
Das Praxismodul wird im Wintersemester fortgeführt: Das Konzept der Online-Ausstellung soll umgesetzt werden. Der Beginn der Ausstellung soll zudem mit einer durch die Studierenden geplanten und durchgeführten Begleitveranstaltung gekoppelt werden, bei der die Relevanz der Beschäftigung mit frühneuzeitlichen kolonialen Mustern für die heutige Gesellschaft diskutiert werden soll.
Literatur:

Burgharz, Susanna, Sites of mediation: connected histories of places, processes and objects in Europe and beyond, 1450-1650, Leiden 2016.

Burschel, Peter/ Juterczenka, Sünne (Hg.), Die europäische Expansion, Stuttgart 2016.

Cooper, Frederic, Colonialism in Question: Theory, Knowledge, History, Berkeley 2005.

Gosden, Chris, Archaeology and Colonialism: Culture Contact from 5000 BC to the Present, Cambridge 2004.

Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
Niels Hollmeier

Schwerpunkt Kultur(en)-Geschichte

Modul MA HIS 3a: Grenzen und Grenzüberschreitungen

Krieg und Frieden

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M3a-1Current trends in cultural and literary studies. Research Seminar.
Current trends in cultural and literary studies Research seminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FVG M0160 (2 SWS)
Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-M28-M3a-2Geschichte als Literatur als Film: Kriege gegen Napoleon im medialen Gedächtnis
History as Literature as Film: The Wars against Napoleon in Media Memory

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SH D1020 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 29.11.18 18:00 - 20:00 SH D1020
Do 10.01.19 18:00 - 20:00 SH D1020
Alla Keuten

Modul MA HIS 3c: Stadt - Land - Umwelt

Archaeology I

Das Modul besteht aus beiden Seminaren.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M27-1-AR1-1Einführung in die Prähistorische Archäologie von Europa (in englischer Sprache)
Introduction to European Prehistoric Archaeology

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 FVG M2010
Prof. Dr. Uta Halle
08-M27-1-AR1-2Methoden der Prähistorischen Archäologie in Europa (in englischer Sprache)
Methods of European Prehistoric Archaeology

Übung
Prof. Dr. Uta Halle

Umweltgeschichte

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M3c-1Environmental determinism? Geschichte der Welt in drei Büchern
Environmental Determinism? History of the World in three Books.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 16:00 GW2 B2335a (4 SWS)

Lektüre dreier Bücher die den Einfluss von Umweltfaktoren auf Geschichtsverlauf behandeln: Jared Diamond, Arm und Reich; Alfred Crosby, The Columbian Exchange; John McNeil, Mosquito Empires

Während ein Großteil der Geschichtswissenschaft die Ursachen für Entwicklungen menschlicher Gesellschaften in den Handlungen einzelner Akteure sucht, konzentriert sich der Environmental Determinism auf Umwelteinflüsse. Dieser Kurs liest und diskutiert drei Bücher, die verschiedene Perioden und Ereignisse aus Umweltperspektive betrachtet: 1. Jared Diamonds internationaler, populärwissenschaftlicher Bestseller ‚Arm und Reicht‘ beginnt mit der Landwirtschaftsrevolution vor 40,000 Jahren und führt bis zum Zusammentreffen der Spanischen Konquistadoren mit den Inkas im 16.Jahrjundert. 2. Alfred Crosbys Klassiker ‚The Columbian Exchange‘ beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Austausches von Pflanzen und Krankheitserregern im Anschluss an die europäische Expansion. 3. John McNeills ‚Mosquito Empires‘ untersucht den Einfluss von Tropenkrankheiten auf Kolonialismus und Imperialismus in der Karibik vom späten 18. Bis ins 20. Jahrhundert. Studierenden wird empfohlen, die Bücher zu kaufen. Gute englische Lesekenntnisse, sowie regelmäßige Teilnahme an Seminaren und Diskussionen sind Voraussetzung.

Esther Sahle

Modul MA HIS 6

Forschen als Prozess

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-M28-M6-1Forschen als Prozess
Doing research as a process

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B2335a (2 SWS)

In diesem letzten Modul des Studiums der Geschichtswissenschaft soll die Möglichkeit geboten werden, die entstehenden Masterarbeiten gemeinsam zu besprechen (in den unterschiedlichen Phasen), aber auch wichtige methodische Herangehensweisen durch grundlegende oder neuere Literatur zu vertiefen.
Der Semesterplan wird in der ersten Sitzung gemeinsam aus den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer_innen entwickelt. Bitte überlegen Sie sich bis dahin, welche Fragen inhaltlicher, arbeitstechnischer oder methodischer Natur sie im Seminar besprechen möchten.
Literatur: nach Absprache

Prof. Dr. Cordula Nolte

Wahlpflichtbereich II (General Studies)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Sozialwissenschaftler*innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Wintersemester 2018/2019 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 5. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog(en)innen, Sozialpädagog(en)innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, ist es wichtig berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in ihren beruflichen Alltag geben und über Ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 SFG 1030 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 17.10.2018 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 24.10.2018 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Das weiterführende "Praxisprojekt Public Realations" (08-zsp-GS-1015) im WiSe 2019/2020 wird empfohlen. Das Praxisprojekt zeichnet sich durch seine Praxisnaehe aus. Es werden Modellagenturen gebildet, die reale Aufgaben von Betrieben und Einrichtungen aus der Region erhalten.

Axel Hausmann
Aktualisiert von: TYPO3-Support