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Modulhandbuch B.Sc. Psycholgie

Studienverlaufsplan für den Bachelorstudiengang „Psychologie“, BPO 2020

Dieser Studienverlaufsplan stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in anderer Reihenfolge besucht werden.

Übersicht über den Studienverlauf im Bachelorstudiengang Psychologie
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Modulkennziffer:ALLGM1
Modultitel:Allgemeine Psychologie I (General Psychology I)

Prof. Dr. Bettina von Helversen

Pflichtmodul

Das Modul vermittelt in den Vorlesungen Grundlagen der Allgemeinen Psychologie I und verbindet dies in den Seminaren mit einer vertieften Auseinandersetzung mit den Theorien und Befunden aus den Vorlesungen. In der Vorlesung Einführung in die Allgemeine Psychologie I werden aktuelle und grundlegende Theorien und Befunde zu regelgerechtem und abweichendem menschlichem Erleben und Verhalten (inklusive kognitiv-neurowissenschaftlicher Aspekte) aus den Bereichen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Sprache vermittelt. In der Vorlesung Kognitionspsychologie werden aktuelle und grundlegende Theorien und Befunde zu regelgerechtem und abweichendem menschlichem Erleben und Verhalten (inklusive kognitiv-neurowissenschaftlicher Aspekte) aus den Bereichen Lernen, Gedächtnis, Denken und Problemlösen vermittelt. In den Seminaren werden ausgewählte Theorien aus den entsprechenden Vorlesungen vertieft behandelt und die zum Einsatz kommenden Forschungsmethoden und -ansätze in Praxis-Übungen und Gruppenarbeiten kennengelernt und kritisch diskutiert. In einer Hausarbeit setzen sich die Studierenden mit einem Forschungsthema bzw. einer wissenschaftlichen Fragestellung aus den Themenbereichen der Seminare vertieft auseinander.

Fach- und Methodenkompetenzen

Studierende

  • sind mit den Fachbegriffen aus den Themenbereichen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Denken, Problemlösen und Sprache vertraut und können diese angemessen einsetzen.
  • haben Wissen über zentrale empirische Befunde zu regelgerechtem und abweichendem menschlichen Erleben und Verhalten (inklusive kognitiv-neurowissenschaftlicher Aspekte) aus den Themenbereichen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis, Denken, Problemlösen und Sprache. Sie können diese darstellen und kritisch bewerten.
  • kennen zentrale und aktuelle theoretische Ansätze aus den Themenbereichen der Allgemeinen Psychologie I. Sie können diese darstellen, kritisch bewerten und zur Verhaltensvorhersage nutzen.
  • sind vertraut mit den zentralen Forschungsparadigmen, die in der Allgemeinen Psychologie I zum Einsatz kommen. Sie verstehen die Möglichkeiten und Grenzen dieser Forschungsmethoden und können diese kritisch reflektieren.
  • können Literatur zu einem Forschungsthema bzw. einer wissenschaftlichen Fragestellung recherchieren. Sie können Primärliteratur verstehen und bewerten sowie Ergebnisse und Theorien angemessen schriftlich darstellen.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Studierenden sind sensibilisiert für kognitive Fehlfunktionen. Sie können dieses Wissen nutzen um das Verhalten von sich und anderen in Alltagssituationen besser einzuschätzen und nachzuvollziehen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84h Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltungen, insbesondere Lesen von Texten für die Seminare und Nachbereitung der Vorlesungen
50h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

Prüfungsleistung 1:1,5h für die Klausur und 72,5h Klausurvorbereitung = 74h
Prüfungsleistung 2:40h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Die Vorlesungen sind auf Deutsch. Die Seminare werden zum Teil auch auf Englisch angeboten.

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:einsemestriges Modul

 

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung 1: Klausur

Prüfungsleistung 2: Hausarbeit

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: 50%

Prüfungsleistung 2: 50%

 
   

 

Modulkennziffer:ALLGM2
Modultitel:Allgemeine Psychologie II (General Psychology II)

Prof. Dr. Bettina von Helversen

Pflichtmodul

Das Modul vermittelt in der Vorlesung Grundlagen der Allgemeinen Psychologie II und verbindet dies in den Seminaren mit einer vertieften Auseinandersetzung mit ausgewählten Theorien und Befunden aus den Themenbereichen der Allgemeinen Psychologie II. In der Vorlesung Einführung in die Allgemeine Psychologie II werden aktuelle und grundlegende Theorien und Befunde zu regelgerechtem und abweichendem menschlichen Erleben und Verhalten aus den Bereichen Emotion, Motivation, Urteilen und Entscheiden und aus den kognitiv-affektiven Neurowissenschaften vermittelt. In den Seminaren werden ausgewählte Themen aus der Vorlesung vertieft behandelt und die jeweiligen Theorien sowie zum Einsatz kommenden Forschungsmethoden und -ansätze in Praxis-Übungen und Gruppenarbeiten kennengelernt und kritisch diskutiert. Die Studierenden üben grundlegende Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens ein (Kurzvorträge über Primärliteratur halten, wissenschaftliche Diskussionen führen und konstruktive methodische Kritik üben).

Fach- und Methodenkompetenzen

Studierende

  • sind mit den Fachbegriffen aus den Themenbereichen Emotion, Motivation, Urteilen und Entscheiden vertraut und können diese angemessen einsetzen.
  • haben Wissen über zentrale empirische Befunde zu regelgerechtem und abweichendem menschlichen Erleben und Verhalten aus den Themenbereichen Emotion, Motivation, Urteilen und Entscheiden und aus den kognitiv-affektiven Neurowissenschaften. Sie können diese darstellen und kritisch bewerten.
  • kennen zentrale und aktuelle theoretische Ansätze aus den Themenbereichen der Allgemeinen Psychologie II. Sie können diese darstellen, kritisch bewerten und zur Verhaltensvorhersage nutzen.
  • sind vertraut mit den zentralen Forschungsparadigmen, die in der Allgemeinen Psychologie II zum Einsatz kommen. Sie verstehen die Möglichkeiten und Grenzen dieser Forschungsmethoden und können diese kritisch reflektieren.
  • erwerben grundlegende Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie können Literatur zu einem Thema recherchieren und Primärliteratur verstehen und bewerten sowie wissenschaftliche Ergebnisse und Theorien in schriftlicher und mündlicher Form präsentieren.

 

Sozial- und Selbstkompetenzen

In der Zusammenarbeit mit Mitstudierenden und der kritischen Auseinandersetzung steigern Studierende ihre Fähigkeit zur Teamarbeit und zur Kommunikationsführung.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesung mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 56h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

28h Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, insbesondere Vorbereitung des Seminars durch Lesen von Texten und Nachbereitung der Vorlesung
16h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

Prüfungsleistung 1:1h für die Klausur und 39h Klausurvorbereitung = 40h
Prüfungsleistung 2:40h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Die Vorlesungen sind auf Deutsch. Die Seminare werden zum Teil auch auf Englisch angeboten.

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:einsemestriges Modul

 

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung 1: Klausur

Prüfungsleistung 2: Portfolio

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: Klausur 50%

Prüfungsleistung 2: Portfolio 50%

 

 

Modulkennziffer:ANGPS1
Modultitel:Angewandte Psychologie I (Rechtsspsychologie) / Applied Psychology I (Forensic Psychology)

Prof. Dr. Dietmar Heubrock

Wahlpflichtmodul

  • Psychologie im Strafrecht (Begutachtung der Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen, Begutachtung der Schuldfähigkeit, Legal- und Kriminalprognose, Psychologie im Straf- und Maßregelvollzug)
  • Familienrechtspsychologie (Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung, Kindeswille, elterliche Sorge, Umgangsrecht, Entzug der elterlichen Sorge, lösungsorientierte Begutachtung bei hochkonflikthaften Trennungsfamilien, Parental Alienation Syndrome)
  • Psychologie im Sozial- und Verwaltungsrecht (Neuropsychologische Begutachtung zur Minderung der Erwerbsfähigkeit durch Berufsunfälle oder -krankheiten, nicht-authentische Störungen, Simulation, Aggravation, Dissimulation, Somatisierungsstörung, waffenrechtliche Begutachtung)
  • Polizeipsychologie (Operative Fallanalyse, Psychologie der Vernehmung, Verhandeln mit Geiselnehmern, Psychische Belastungen in besonderen Einsatzlagen, Deeskalation bei Demonstrationen und Protest)

Fachkompetenzen

Die Studierenden lernen

  • die Rolle sowie die Rechte und Pflichten eines / einer psychologischen Sachverständigen im Straf-, Zivil-, Familien- und Sozialrecht kennen.
  • die Verfahrensabläufe von Straf- und Zivilprozessen sowie die Aufgaben der Verfahrensbeteiligten in familiengerichtlichen Anhörungen kennen.
  • wichtige Beurteilungsfehler (Irrtümer und systematische Verzerrungen bei der Vernehmung von Zeugen, Probleme der richterlichen Urteilsbildung) kennen.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen

Die Studierenden

  • sind in der Lage, juristische Beweisfragen in psychologische Untersuchungshypothesen und –methoden zu übersetzen und Untersuchungspläne zu entwickeln.
  • erlernen die Grundlagen der wichtigsten Methoden gutachterlicher Tätigkeiten (Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen, Schuldfähigkeit, Legalprognose, waffenrechtliche Begutachtung).
  • lernen polizeipsychologische Methoden (operative und geografische Fallanalyse, Deeskalation in Bedrohungslagen, Vernehmung von Kindern, traumatisierten Opferzeugen, Senioren) kennen.

 

Sozialkompetenz

  • Durch das Üben von Explorationen und Konfliktmediationsgesprächen steigern die Studierenden ihre Kommunikations- und Mediationsfähigkeiten.

 

Selbstkompetenz

  • Überwinden von Hemmungen bei der Durchführung von Explorationen und (Sexual-) Anamnesen.
  • Kompetenter und vorurteilsfreier Umgang mit Personen, die eine abweichende sexuelle Präferenz entwickelt haben (Pädophilie, Zoophilie, Zoosadismus und andere Paraphilien)
  • Entwicklung einer professionellen Haltung bei deviantem und kriminellem Verhalten sowie im Umgang mit traumatisierten (Opfer-) Zeugen

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesung mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
3 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 84 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

126h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

122h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Die Vorlesungen und Seminare sind auf Deutsch.

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:einsemestriges Modul

 

Bliesener, T., Lösel, F. & Köhnken, G. (Hrsg) (2014), Lehrbuch der Rechtspsychologie. Bern: Huber.

Gysi, J. & Rüegger, P. (Hrsg.) (2018), Handbuch sexualisierte Gewalt. Therapie, Prävention und Strafverfolgung. Bern: Hogrefe.

Heubrock, D. (2008), Neuropsychologische Begutachtung im Sozialrecht – Die Diagnostik von Hirnfunktionsstörungen bei Verdacht auf nichtauthentisches Antwortverhalten. Praxis der Rechtspsychologie, 18 (2).

Heubrock, D., Baumgärtel, F. & Stadler, M. (2004). Psychologische Begutachtung zur „persönlichen Eignung“ und zur geistigen Reife im neuen Waffengesetz. Praxis der Rechtspsychologie, 14 (1).

Heubrock, D. & Donzelmann, N. (2010). Psychologie der Vernehmung. Empfehlungen zur Beschuldigten-, Zeugen- und Opferzeugen-Vernehmung. Frankfurt a.M.: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Volbert, R. & Steller, M. (Hrsg.) (2008), Handbuch der Rechtspsychologie. Göttingen: Hogrefe.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistung 
Leistungen:1 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:ANGPS2
Modultitel:Angewandte Psychologie 2 (Wirtschaftspsychologie) / Applied Psychology 2: Business Psychology

PD Dr. Iris Stahlke

Wahlpflichtmodul

Das Modul baut auf den Inhalten der Module „Sozialpsychologie I“ und „Sozialpsychologie II mit Arbeits- und Organisationspsychologie“ auf. Der vorherige Abschluss der Module wird deshalb empfohlen.

Die Vorlesung Wirtschaftspsychologie baut auf den Grundlagen des Moduls Sozialpsychologie auf und vermittelt klassische und aktuelle Theorien und empirische Befunde aus dem Themenbereich der Wirtschaftspsychologie. Erworben werden Grundkenntnisse und Überblickswissen zum Aufbau des Fachs und seiner historischen Entwicklung, Fähigkeit zur Reflexion interdisziplinärer Wissenschaftsperspektiven sowie die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel in der interdisziplinären Zusammenarbeit, Handlungswissen im Umgang mit realen Management- und Entscheidungssituationen sowie in der Anwendung arbeits- und organisationspsychologischer Interventionsmethoden.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • haben Kenntnisse über zentrale klassische und aktuelle Befunde und Theorien der Wirtschaftspsychologie. Sie können diese darstellen und kritisch bewerten.
  • verstehen das gesamte Spektrum der Forschungsparadigmen der Wirtschaftspsychologie und kennen deren Stärken und Schwächen.
  • erwerben grundlegende Fähigkeiten im kritischen Lesen und in der Nutzung wissenschaftlicher Arbeiten der Wirtschaftspsychologie für angewandte und theoretische Zwecke.

 

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden erwerben mehr Selbstvertrauen und Kompetenz in der Entwicklung und Präsentation eigener Forschungsperspektiven.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
3 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 84 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

112h Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, insbesondere Vorbereitung des Seminars durch Lesen von Texten und Nachbereitung der Vorlesung
86h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

Prüfungsleistung:1h Klausur, 49h Klausurvorbereitung = 50h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Die Vorlesungen sind auf Deutsch.

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:einsemestriges Modul

 

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung 100% 

 

Modulkennziffer:BEPRAK
Modultitel:Berufsqualifizierende Tätigkeit / Professional Qualification

Prof. Dr. Nina Heinrichs

Wahlpflichtmodul

Berufsqualifizierende Tätigkeit I gemäß § 15 der PsychThApprO

  • Erwerb erster praktischer Erfahrungen in spezifischen Bereichen der psychotherapeutischen Versorgung (darf frühestens nach dem Erwerb von mindestens 60 ECTS-Punkten abgeleistet werden).
  • Der Einstieg in die Praxis der Psychotherapie kann in folgenden Einrichtungen oder Bereichen stattfinden, sofern dort Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychologische Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten tätig sind:
  1. in Einrichtungen der psychotherapeutischen, psychiatrischen, psychosomatischen oder neuropsychologischen Versorgung,
  2. in Einrichtungen der Prävention oder der Rehabilitation, die mit den in Nummer 1 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  3. in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder
  4. in sonstigen Bereichen der institutionellen Versorgung.

Kolloquium für die Praktika

  • Selbstreflexion und Vorbereitung eines mdl. Reflexionsberichts
  • Vorstellung und Diskussion der jeweils berufsfeldtypischen Erfahrungen während des Praktikums
  • Vorstellung eigener berufsfeldbezogener Präferenzen

Spezifizierte Kompetenzen, die durch die Berufsqualifizierende Tätigkeit I gemäß § 15 der PsychThApprO erworben werden sollen:

Fachkompetenzen (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • In der berufsqualifizierenden Tätigkeit werden spezifische berufsfeldtypische Kenntnisse in psychotherapeutischen Versorgungsbereichen erworben. Sie setzen sich mit den institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Einrichtungen der Gesundheitsversorgung auseinander.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Die Studierenden lernen über die berufsqualifizierende Tätigkeit Rahmenbedingungen und Aufgabenverteilungen der interdisziplinären Zusammenarbeit zu handhaben.

 

Sozialkompetenz (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Die Studierenden wenden grundlegende Kompetenzen in der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten sowie mit anderen beteiligten Personen oder Berufsgruppen an.

 

Selbstkompetenz (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Sie sammeln vertiefende berufspraktische Erfahrungen und Einblicke in psychotherapeutische Versorgungsstrukturen und können diese Erfahrungen in einen Bezug zu erworbenen Studieninhalten setzen.
  • Die Studierenden reflektieren ihre berufsfeldbezogenen Präferenzen, persönlichen Ressourcen und zukünftigen Entwicklungsschritte.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Praktikum/Praktika mit 240 insgesamt Arbeitsstunden
1 Kolloquium mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 268

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

entfällt

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

2h zur Finalisierung eines mündlichen Reflexionsberichts

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Häufigkeit:Jedes Semester
Dauer:Über den gesamten Studienverlauf möglich

 

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Studienleistungen

Studienleistung 1: Praktikumsnachweis

Studienleistung 2: Reflexionsbericht im Kolloquium

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:BIOMED
Modultitel:Biologische Psychologie (mit Medizin für Psycholog*innen) / Biological and Medical Psychology

Prof. Dr.med. Dr.phil. Manfred Herrmann

Pflichtmodul

Empfohlen wird ein erfolgreicher Abschluss der Module „Allgemeine Psychologie I“ und „Allgemeine Psychologie II“, „Psychologische Forschungsmethoden“, „Statistik I und II“.

Das Modul gliedert sich in 2 Schwerpunkte: Biopsychologische Grundlagen und Medizin für Psycholog*innen (Grundlagen der Medizin für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nach PsychThApprO vom 4. März 2020). Im Themenschwerpunkt Biologische Psychologie werden (funktionell-) neuroanatomische Grundlagen und die grundsätzliche Funktionsweise sowie die Entwicklung des zentralen und peripheren Nervensystems. Im Speziellen wird unter anderem ein Überblick über (neuro-) physiologische Prinzipien der Genetik und Epigenetik, der Hormon- und Transmittersysteme, der perzeptuellen und konzeptuellen Systeme, der Psychoneuroimmunologie, der neuronalen Organisation von Kognitionen und Emotionen, der Rhythmizität psychobiologischer Systeme sowie der neuronalen Organisation von Gedächtnis und Plastizität gegeben. Ein weiterer Bereich behandelt die Methoden der Biologischen Psychologie wie EKG, EDA, EMG, EEG und EOG, MEG, CT, SPECT, PET, fMRT.

Im Themenschwerpunkt Medizinische Psychologie werden die biologischen Grundlagen im Kontext psychotherapeutischer Basiskompetenzen spezifiziert und auf der Basis von ausgewählten Krankheitsbildern (z.B. internistische, neurologische, psychiatrische, pädiatrische, orthopädische) vertieft. Desweiteren sind Anatomie und biologische Grundlagen psychischer Störungen und Symptome, sowie hypothesen- und modellorientierte somatische Differentialdiagnostik Gegenstand dieses Modulteils.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden erwerben auf der Basis des aktuellen Wissenstandes grundlegende Fähigkeiten, um die physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen von normadjustiertem und abweichendem menschlichem Erleben und Verhalten zu erkennen und zu verstehen, sowie deren Entwicklung über die gesamte Lebensspanne hinweg zu beschreiben. Studierende lernen auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur Modelle und (experimentelle) Forschungsparadigmen kennen und werden befähigt, differentiell Inhalt, Wertigkeit und Einschränkungen von Verfahren, Untersuchungstechniken und Messmethoden in der Biologischen und Medizinischen Psychologie zu beurteilen.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden lernen, inwieweit soziale und kulturelle Faktoren menschliches Erleben und Verhalten über die gesamte Lebensspanne hinweg beeinflussen. Sie lernen zu verstehen, welche physiologischen Grundlagen und Normabweichungen das eigene wissenschaftliche und therapeutische Handeln bestimmen und limitieren, und wie sie sich interaktiv und im Diskurs mit der Gruppe den Erfahrungen von Patient*innen mit ausgewählten neuropsychiatrischen Krankheitsbildern nähern können.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesung mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 84

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

86h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

100h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:einsemestriges Modul

 

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4.März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.


Dies trifft auf dieses Modul zu, da in den Seminaren praxisorientierte Methodenanteile vermittelt werden. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Prüfungstyp:Teilprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen; getrennt ausgewiesen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung 1: Klausur BioPsychologische Grundlagen (5 CP)

Prüfungsleistung 2: Medizin für Psycholog*innen (4 CP)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:DIFFPP
Modultitel:Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie / Personality Psychology and Studies of Individual Differences

Prof. Dr. Christian Kandler

Pflichtmodul

Der erfolgreiche Abschluss der Module „Statistik I“ und „Statistik II“ wird empfohlen.

Das Modul vermittelt Grundlagenwissen und Grundfertigkeiten im Fach Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie. Dieses Grundlagenfach stellt ein wichtiges Bindeglied zur Psychologischen Diagnostik sowie zu Theorien über die Stabilität und Veränderbarkeit menschlichen Erlebens und Verhaltens dar und ist damit eine wesentliche Voraussetzung für das Verständnis von individuellen Besonderheiten in der klinisch-, arbeits-, gesundheits- und pädagogisch-psychologischen Praxis.

Zunächst werden Gegenstand, zentrale Begriffe, Methoden und (verschiedene) Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie vorgestellt: Psychodynamische Persönlichkeitskonzeptionen, humanistische und bedürfnistheoretische Konzepte, lerntheoretische Ansätze, kognitive und informationsverarbeitende Konzeptionen, Eigenschaftstheorien, biologische Ansätze und dynamisch-interaktionistische Perspektiven.

Daran anknüpfend werden einzelne Persönlichkeitsbereiche (Temperament, Motive, Wertorientierungen, Fähigkeiten und selbstbezogene Dispositionen) aus einer differentiell-psychologischen Sicht behandelt und vor dem Hintergrund einer umfassenden Persönlichkeitsbeschreibung und -messung eingeordnet. Es werden Stabilität und Veränderbarkeit einzelner Persönlichkeitsdimensionen zur Beschreibung von interindividuellen Unterschieden und intraindividuellen Prozessen über die Lebensspanne beleuchtet und auf der Basis von interaktionistischen und transaktionalen Wechselwirkungen zwischen Personen (mit ihren genetischen Anlagen) und ihrer Umwelt (sowie den damit verbundenen Erfahrungswerten) erklärt. Dabei werden grundlegende Erklärungsmodelle und Methoden der Verhaltensgenetik und Evolutionspsychologie integriert.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • verfügen über grundlegende und vertiefte Kenntnisse über unterschiedliche theoretische Zugänge zur Persönlichkeitsforschung und die in deren Rahmen entwickelten Forschungsmethoden sowie zentrale empirische Befunde und Anwendungsperspektiven;
  • haben Wissen über zeitlich relativ stabile und situationsübergreifende Besonderheiten von Menschen (Emotionen, Kognitionen, Motive und Verhaltensweisen) sowie über die Beschreibung und Erklärung interindividueller Unterschiede und intraindividueller Prozesse im Erleben und Verhalten über die Lebensspanne;
  • kennen die zentralen Verfahren und Methoden der Differentiellen Psychologie, Verhaltensgenetik und Persönlichkeitsentwicklungsforschung, können sie kritisch bewerten und ihre Anwendung reflektieren.

 

Sozial- und Selbstkompetenzen

  • Durch die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansätzen der Beschreibung und Erklärung von interindividuellen Unterschieden haben die Studierenden ein grundlegendes Verständnis von individuellen Besonderheiten anderer Menschen und sich selbst erworben (Stärken und Schwächen der eigenen Persönlichkeit), was ihnen helfen soll, Alltagssituation im Umgang mit anderen Menschen und mit sich selbst besser verstehen und einordnen zu können.
  • Der fortwährende Diskurs und Austausch mit anderen Studierenden sowie die gemeinschaftliche Bearbeitung von spezifischen Fragestellungen der Persönlichkeitsforschung dienen der Steigerung von Team- und Kommunikationsfähigkeiten der Studierenden.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
1 Übung mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 84

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

56h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

40h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Asendorpf, J. B. (2019). Persönlichkeitspsychologie für Bachelor (4. Auflage). Berlin: Springer.

Asendorpf, J., & Kandler, C. (2018). Verhaltens- und molekulargenetische Grundlagen. In: W. Schneider & U. Lindenberger (Hrsg.), Entwicklungspsychologie (8. Auflage, S. 81-97). Basel: Beltz.

Rauthmann, J. (2017). Persönlichkeitspsychologie: Paradigmen – Strömungen – Theorien. Berlin: Springer.

Schmitt, M., & Altstötter-Gleich, C. (2010). Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie kompakt. Basel: Beltz.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:ENTWPP
Modultitel:Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie / Developmental and Educational Psychology

Prof. Dr. Marco F. H. Schmidt

Pflichtmodul

Das Modul führt Teilnehmende in die theoretischen und methodischen Grundlagen der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie ein. Auf Basis dieser werden zentrale und wiederkehrende Frage- und Problemstellungen der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie anhand von Forschungsparadigmen und empirischen Befunden vorgestellt und diskutiert. In den Vorlesungen werden Fragen der Konstitution, Genese und Veränderbarkeit menschlichen Erlebens, Denkens, Handelns und Wissens behandelt. Aus pädagogisch-psychologischer Perspektive befassen sich Teilnehmende mit Prozessen des Lernens, Erziehens, Lehrens und Sozialisierens. Aus entwicklungspsychologischer Perspektive werden nachhaltige Veränderungen (sowie Stabilitäten) im Erleben und Verhalten des Menschen beleuchtet. In den Seminaren werden die Vorlesungsinhalte anhand von aktuellen empirischen Befunden vertieft, in Gruppenarbeit eigene Forschungsideen entwickelt sowie die kritische Reflexion über theoretische Ansätze und Forschungsbefunde der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie geübt.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • verstehen Begriffe und Konzepte der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie;
  • verfügen über Wissen zu zentralen empirischen Befunden der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie;
  • können empirische Befunde anhand von grundlegenden Frage- und Problemstellungen der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie kritisch einordnen und bewerten;
  • kennen zentrale und aktuelle Theorien und Forschungsparadigmen der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie, können diese darstellen und kritisch bewerten.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden sind geübt im Austausch von Argumenten bzgl. der Stärken und Schwächen von theoretischen Ansätzen und empirischen Studien.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84,5h Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltungen, Lesen von Literatur und Vorbereitung in Gruppenarbeit für die Seminare, Nachbereitung der Vorlesungen
50h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

1,5 Stunden für die Klausur (2 Teilprüfungen) und je 56 Stunden Klausurvorbereitung pro Teilprüfung = 1,5 + 56 + 56 = 113,5 Stunden

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Die Vorlesungen finden in deutscher Sprache statt. Die Seminare können auch in englischer Sprache stattfinden.

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Ahnert, L. (Hrsg.). (2014). Theorien in der Entwicklungspsychologie. Heidelberg: Springer Verlag.

Schneider, W., & Lindenberger, U. (Hrsg.). (2012). Entwicklungspsychologie (7. Auflage). Weinheim: Beltz.

Seidel, T., & Krapp, A. (Hrsg.). (2014). Pädagogische Psychologie (6. Auflage). Weinheim: Beltz Verlag.

Siegler, R.S., Eisenberg, N., De Loache, J., & Saffran, J. (2016). Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter. Heidelberg: Springer (4. Auflage).

Wild, E., & Möller, J. (Hrsg.) (2015). Pädagogische Psychologie (2. Auflage). Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.

Prüfungstyp:Teilprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen; getrennt ausgewiesen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung 1: Klausur Entwicklungspsychologie (6 CP)

Prüfungsleistung 2: Klausur Pädagogische Psychologie (6 CP)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:EXPRAK
Modultitel:Empirisch-experimentelles Forschungspraktikum / Empirical-experimental Research Training

Alle Hochschullehrer*innen des Instituts für Psychologie mit Prof. Dr. Bettina von Helversen (federführend)

Pflichtmodul

Es wird empfohlen die Module STAT01 und STAT02 sowie das Modul PSMETH abzuschließen.

Das Modul beinhaltet ein Forschungspraktikum, in dem Inhalte zum wissenschaftlichen Vorgehen und Open Science praktisch erprobt werden. Dem ForStA-Ansatz der Universität Bremen folgend wird unter Anleitung in einer Gruppe eine eigene empirische Studie durchgeführt. Zum einen werden zu vorgegebenen Forschungsfragen und -designs Studien durchgeführt, anhand derer die Studierenden Einführung in alle Phasen einer empirischen psychologischen Studie erhalten: Findung einer Fragestellung; Präzisierung des Themas durch Recherche der theoretischen Grundlagen, Forschungsparadigmen und Methoden; Planung und Durchführung der Datenerhebung inklusive der Erstellung der Materialien und gegebenenfalls Vorbereitung der technischen Instrumente; objektive Auswertung der Daten unter der Verwendung von deskriptiven und inferenzstatistischen Methoden sowie weiterer statistischer und gegebenenfalls qualitativer Analyseverfahren; Interpretation und Diskussion der Ergebnisse; mündliche und schriftliche Präsentation der Studie unter Berücksichtigung der Erkenntnisse zur Kommunikation wissenschaftlicher Arbeiten und der im Fach Psychologie gegebenen Normen wissenschaftlichen Schreibens. Zum anderen wird eigenständig eine aktuelle Fragestellung einer der beteiligten Arbeitsgruppen bearbeitet. Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt in Form eines Projektstudiums.


Das empirisch-experimentelle Forschungspraktikum erfüllt die Anforderungen an ein Forschungsorientiertes Praktikum gemäß § 13 PsychThApprO, da grundlegende Erfahrungen im wissenschaftlichen Bereich gesammelt und die Studierenden befähigt werden, Studien zur systematischen und kontrollierten Erfassung menschlichen Verhaltens und Erlebens sowie der menschlichen Entwicklung einschließlich der sozialen Einflüsse und biologischen Komponenten in der Grundlagen- und der Anwendungsforschung der Psychologie, Psychotherapie und ihren Bezugswissenschaften wissenschaftlich fundiert zu planen, umzusetzen, objektiv auszuwerten, schriftlich aufzubereiten und die Ergebnisse zu präsentieren.

Fach- und Methodenkompetenzen

Studierende können eigenständig eine wissenschaftlich fundierte empirische psychologische Studie planen, durchführen und auswerten. Sie können

  • eine eigene Fragestellung definieren und die theoretischen Grundlagen recherchieren;
  • wissenschaftliche Hypothesen formulieren und die angemessene Methodik zum Testen der Hypothese auswählen;
  • Materialen für eine Studie vorbereiten und Daten erheben;
  • Daten eigenständig und mit adäquaten statistischen Methoden unter Einbeziehung computerbasierter Statistikpakete analysieren und interpretieren;
  • Auswirkungen von Forschungsmethoden auf Untersuchungspopulationen beurteilen;
  • die Ergebnisse mit Hilfe der fachüblichen Medien präsentieren (Vortrag, Poster, Originalarbeit).

Studierende sind mit Open Science Ansätzen vertraut und verstehen die Auswirkung eines wissenschaftlich problematischen Vorgehens.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Studierende verbessern in der Zusammenarbeit in Kleingruppen ihre Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation.
Studierende erwerben durch die Durchführung von psychologischen Studien Verständnis für die Erwartungen und Bedürfnisse von Untersuchungsteilnehmern und können diese bei der Planung und Durchführung eigener wissenschaftlicher Studien berücksichtigen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Kolloquien mit jeweils SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
3 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 84 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

118h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

40h

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.


Dies trifft auf dieses Modul zu, da die notwendigen Kompetenzen für die Studiendurchführung und Datenanalyse sowie die mündliche und schriftliche Präsentation der Ergebnisse in Kleingruppen praktisch eingeübt und besprochen werden (z.B. durch Hands-on Instruktion und Besprechung von Datenanalysen).

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen

Prüfungsleistung 1: Portfolio

Prüfungsleistung 2: Portfolio

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: 50 %

Prüfungsleistung 2: 50 %

 

 

Modulkennziffer:FAERST
Modultitel:Fachergänzende Studien / Supplementary Studies

Alle Hochschullehrer*innen des Instituts für Psychologie mit Prof. Dr. Christian Kandler als Vorsitz des Bachelor-Prüfungsausschuss federführend.

Wahlmodul

Studierende wählen aus den Angeboten aus, die für die Fächerergänzenden Studien geöffnet sind.
Darüber hinaus wird hier auch ein Angebot zu den „Grundlagen der Pharmakologie“ vorgehalten, der hier im Umfang von mindestens 2 ECTS gewählt werden sollte, wenn Studierende mit dem Bachelorabschluss den Zugang zu einem Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie erwerben wollen.

Lerninhalte können fachbezogen oder fachübergreifend variieren und orientieren sich an den persönlichen und fachlichen Interessen der Studierenden. Dazu steht ein breites Spektrum an fächerübergreifen Angeboten zur Verfügung, die im Modul vermittelt werden können. Damit wird den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, durch eine interessen-geleitete Auswahl an Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen deutlich zu erweitern. So etwa in den Bereichen

  • Fremdsprachen
  • Methoden
  • Diversity
  • Trans- und Interdisziplinarität
  • Trans- und Interkulturalität
  • Beratung
  • Ethik

Studierende können damit über das fachwissenschaftliche Studium hinaus Kenntnisse und Kompetenzen passend zu ihren individuellen und heterogenen Lernvoraussetzungen erwerben.
Für Studierende, die mit dem polyvalenten Bachelorabschluss Psychologie, der Approbations-äquivalente Kompetenzen vermittelt, den Zugang zu einem Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie erwerben wollen, müssen hier mindestens 2 ECTS zu den Grundlagen der Pharmakologie wählen. In den Grundlagen der Pharmakologie für (zukünftige) Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind den Studierenden die zu erwerbenden Kompetenzen durch hochschulische Lehre zu vermitteln, die folgende Wissensbereiche abdeckt:

  • Pharmakodynamik
  • Pharmakokinetik
  • Psychopharmaka
  • Pharmakotherapie

Lernergebnisse/Kompetenzen können fachbezogen oder fachübergreifend variieren. Die Studierenden nutzen die Fächerergänzenden Studien zur Vertiefung und Vernetzung bisherigen Basiswissens unter Nutzung der Inhalte aus den Bezugsdisziplinen bzw. –fächern der Psychologie. Sie verfügen über studien- und berufsrelevanten Schlüsselkompetenzen durch Aneignung von Softskills zur Erweiterung persönlicher, sozialer und methodischer Kompetenzen sowie Kommunikationskompetenzen.

Kompetenzen
Die Studierenden verfügen über

  • vertieftes Wissen, Kompetenzen, Methoden und Techniken als Basis für das forschende Lernen;
  • überfachlichen Schlüsselqualifikationen zur Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Persönlichkeitsbildung;
  • Wissen zu profilbildenden Inhalten beispielsweise aus den Bereichen Wissenschaftstheorie und -ethik, Gender und Diversity.

In den Grundlagen der Pharmakologie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sind die Studierenden zu befähigen,

  • grundlegende Kenntnisse zu neuropharmakologischen Prozessen der Signalübertragung im Gehirn und zu ihrer pharmakologischen Beeinflussung durch Medikamente in ihrem beruflichen Handeln zu berücksichtigen;
  • die Indikationsstellung und Wirksamkeit pharmakologischer Behandlungen auf der Grundlage physiologischer Wirkweisen und der möglichen Interaktion mit psychotherapeutischen Prozessen zu beurteilen und in ihr Handeln einzubeziehen,
  • Patientinnen und Patienten oder andere beteiligte oder zu beteiligende Personen über die wissenschaftlich-fundierten Indikationsgebiete von Psychopharmaka, deren Wirkungsweise sowie den zu erwartenden Nutzen und die Nebenwirkungsrisiken zu informieren.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

N/A

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

N/A

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

N/A

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Häufigkeit:jedes Semester
Dauer:einsemestriges Modul

 

Gegebenenfalls können die gewählten Inhalte im Rahmen des Approbationsstudiums als Voraussetzung zur Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung anerkannt werden.

Je nach Wahl und Angebot des Faches.

Prüfungstyp:Modulprüfung, Kombinationsprüfung 
Leistungen:Anzahl entsprechend der Vorgaben der gewählten Veranstaltung

 

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:KLIPS1
Modultitel:Störungslehre über die Lebensspanne / Abnormal Behavior and Mental Disorders across the Life Span

Prof. Dr. Nina Heinrichs

Pflichtmodul

  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter einschließlich des höheren Lebensalters
  • Epidemiologie und Komorbidität
  • Klinisch-psychologische Diagnostik und Klassifikation
  • Modelle über Entstehung, Aufrechterhaltung und Verlauf psychischer und psychisch mitbedingter Erkrankungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter einschließlich des Säuglings-, Kleinkind- und höheren Lebensalters unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Störungsmodelle der wissenschaftlich geprüften und anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und Methoden

Fachkompetenzen

  • Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse über Erscheinungsformen psychischer Störungen, deren Klassifikation und deren charakterisierende Merkmale.
  • Sie sind vertraut mit der Entwicklung und den Verlauf von psychischen Störungen sowie psychischen Aspekten bei körperlichen Erkrankungen.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen

  • Sie sind in der Lage, psychische Erkrankungen zu erkennen, zu diagnostizieren und zu klassifizieren unter angemessener Nutzung von ausgewählten standardisierten diagnostischen Beobachtungs-, Mess- und Beurteilungsinstrumenten.
  • Die Studierenden wenden die verschiedenen Theorien und Modelle einschließlich der Modellannahmen der kennengelernten psychotherapeutischen Verfahren und Methoden sowie der ihnen zugeordneten empirischen Befunde zur Erklärung der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen sowie von psychischen Aspekten bei körperlichen Erkrankungen an.

 

Sozialkompetenz

  • Durch das Durchführen von Interventionen bzw. von Gesprächen, steigern die Studierenden ihre Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten.

 

Selbstkompetenz

  • Erste Reflexion über persönliche Präferenzen bzgl. der psychotherapeutischen Verfahren

 

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 84h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

126h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

60h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Kann eine Studentin/ein Student im Modul aus verschiedenen Lehrveranstaltungen auswählen?

NEIN

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da in beiden Seminaren des Moduls verfahrensübergreifend und verfahrensspezifisch Gesprächs- und Interventionssimulationen in Kleingruppen von den Studierenden praktisch eingeübt werden, um so erste Praxiskompetenzen im Hinblick auf die Durchführung diagnostischer, anamnestischer oder psychotherapeutischer Gespräche zu erwerben. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Studienleistung:
Gesprächs- oder Interventionssimulation: Die Simulation erstreckt sich auf die Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine ordnungsgemäße Durchführung eines diagnostischen, anamnestischen oder psychotherapeutischen Gesprächs benötigt werden.

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 
Prüfungssprache(n):Deutsch 

 

Modulkennziffer:KLIPS2
Modultitel:Berufsethik und Berufsrecht / Präventive und Rehabilitative Konzepte | Prevention and Rehabilitation in Clinical Action and ethical and profession legal Considerations

Prof. Dr. Nina Heinrichs

Pflichtmodul

  • Merkmale und Funktion von Prävention und Rehabilitation unter Berücksichtigung der Belange unterschiedlicher Alters- und Patientengruppen
  • Präventionsprogramme und Rehabilitationsansätze unter Berücksichtigung der Belange unterschiedlicher Altersgruppen
  • Ethik in Forschung und Praxis
  • Berufsrechtliche Vorgaben des psychotherapeutischen Handelns
  • Sozialrechtliche Vorgaben der psychotherapeutischen Versorgung

Fachkompetenzen

  • Die Studierenden erkennen gesundheitsrelevante Aspekte verschiedener Lebenswelten einschließlich der vorhandenen Ressourcen und Resilienzfaktoren
  • Sie verfügen über Grundkenntnisse der sozialrechtlichen, zivilrechtlichen und weiteren einschlägigen Vorschriften zum Kinderschutz sowie der angrenzenden Rechtsgebiete
  • Sie können ethische Prinzipien im wissenschaftlichen und praktischen Handeln benennen.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen

  • Die Studierenden sind in der Lage dazu Präventions-, Interventions- und Rehabilitationsmerkmale und -konzepte in ihrer Wirksamkeit einzuschätzen
  • Sie haben eine Vorstellung davon, wie sie gesundheitsrelevante Aspekte verschiedener Lebenswelten erkennen und wie sie Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten von Lebens-, Versorgungs- oder Organisationsbereichen nutzen sowie deren Ausbau unterstützen können.

 

Sozialkompetenzen

  • Die Studierenden können ethische Prinzipien für wissenschaftliches und praktisches handeln einschätzen und anwenden
  • Sie ergreifen geeignete gegensteuernde Maßnahmen bei Verstößen gegen diese ethischen Prinzipien.

 

Selbstkompetenzen

  • Reflexion der Verantwortlichkeiten im Hinblick auf ethische Prinzipien beim eigenen wissenschaftlichen und praktischen Handeln.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 Seminare mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 56h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

40h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Kann eine Studentin/ein Student im Modul aus verschiedenen Lehrveranstaltungen auswählen?

NEIN

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da im Seminar zur Berufsethik und zum Berufsrecht u.a. ethische Prinzipien des wissenschaftlichen und psychotherapeutischen Handelns eingeschätzt und deren Umsetzung angewendet sowie problematisiert werden sollen. Dieses Lernziel ist nur über eine direkte kommunikative, gegenseitig Für- und Wideraspekte argumentierende Auseinandersetzung mit anderen Personen denkbar. Unter anderem anhand von Fallaufgaben zu ethischen Verstößen ist die praktische, angemessen sozialkommunikative Vertretung der eigenen Position einzuüben, sowie reflexive Prozesse anzustoßen. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Teilprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen; getrennt ausgewiesen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung: Klausur (3 CP)

Studienleistung: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (Fallaufgaben zu ethischen Verstößen, die im Rahmen des Seminars bearbeitet werden) oder Portfolio (3 CP)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 
Prüfungssprache(n):Deutsch 

 

Modulkennziffer:KLIPS3
Modultitel:Allgemeine Verfahrenslehre der Psychotherapie / Psychotherapy: Identifying key elements of change in psychotherapy orientations

Prof. Dr. Nina Heinrichs

Pflichtmodul

  • Einführung in wissenschaftlich geprüfte und anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden
  • Vermittlung anerkannter Merkmale für die Bewertung der wissenschaftlichen Evidenz der wissenschaftlich geprüften und anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und Methoden sowie von evidenzbasierten Neuentwicklungen

Fachkompetenzen

  • Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse der wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Ansätze sowie evidenzbasierter Neuentwicklungen einschließlich ihrer jeweiligen historischen Entwicklung, den Indikationsgebieten und der Wirksamkeit, ihrer Ätiologie- und Störungsmodelle und den ihnen zugehörigen psychotherapeutischen Methoden bzw. Techniken.
  • Sie kennen anerkannte Behandlungsleitlinien verschiedener Alters- und Patientengruppen.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen

  • Die Studierenden sind dazu befähigt, die kennengelernten psychotherapeutischen Ansätze und psychotherapeutischen Methoden in ihrer Wirkungsweise und Einsetzbarkeit beurteilen zu können.
  • Sie lernen Vorwissen auf spezifische Handlungsfelder anzuwenden.
  • Die Fähigkeit, Behandlungsleitlinien unter Beachtung des üblichen Vorgehens, der Qualitätssicherung sowie von Stärken und Schwächenanalyse angemessen einzusetzen, wird gefördert.

 

Sozialkompetenzen

  • Durch die Aufklärung von Patientinnen und Patienten und andere beteiligte oder zu beteiligende Personen über die Behandlungsleitlinien werden kommunikative Kompetenzen und Gesprächsführungstechniken ausgebaut.

 

Selbstkompetenzen

  • Reflektion eigener Werte bzw. Wertungen in Bezug auf psychotherapeutische Ansätze sowie eigener Stärken/Schwächen im Hinblick auf die Umsetzung kommunikativer Anforderungen

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 14 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2 und SWS mit insgesamt 84 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 98h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

102h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

70h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Kann eine Studentin/ein Student im Modul aus verschiedenen Lehrveranstaltungen auswählen?

NEIN

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da in den Seminaren erste praktische Basiskompetenzen verschiedener Verfahren in ausgewählten Diagnostik- und Behandlungssituationen einzuüben und bezogen auf eigene Präferenzen, aber auch Stärken und Schwächen reflektiert werden sollen. Erworbene Kenntnisse sollen direkt auf berufsfeldtypische Handlungsfelder angewendet werden, z.B. gilt es übend zu klären, was es heißen kann, Behandlungsleitlinien „angemessen“ anzuwenden. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Studienleistung: Reflexionsbericht (zur Übernahme von Rollenaufgaben und zu den Therapieverfahren)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 
Prüfungssprache(n):Deutsch 

 

Modulkennziffer:ORPRAK
Modultitel:Orientierungspraktikum (inkl. Versuchspersonenstunden) / Internship for orientation (incl. test person hours)

Prof. Dr. Nina Heinrichs

Wahlpflichtmodul

Versuchspersonenstunden

  • Teilnahme an Versuchspersonenstunden in verschiedenen Bereichen psychologischer Forschungsgebiete

Orientierungspraktikum gemäß § 14 der PsychThApprO

  • erster orientierender Einblick in allgemeine Bereiche mit Bezug zur Gesundheits- und Patientenversorgung
  • Erwerb erster Einblicke in interdisziplinären Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder in anderen Einrichtungen, in denen Beratung, Prävention oder Rehabilitation zur Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung psychischer Gesundheit durchgeführt werden und in denen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychologische Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten tätig sind

Spezifizierte Kompetenzen, die durch das Orientierungspraktikum gemäß § 14 der PsychThApprO erworben werden sollen:

Fachkompetenzen (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Im Orientierungspraktikum werden erste Einblicke in die berufsethischen Prinzipien sowie in die institutionellen, rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der Patientenversorgung erworben.
  • Die Studierenden lernen strukturelle Maßnahmen zur Patientensicherheit kennen.

 

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Die Studierenden lernen grundlegende Rahmenbedingungen und Strukturen von Aufgabenverteilungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit kennen.

 

Sozialkompetenz (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Die Studierende bekommen erste Einblicke, wie in den jeweiligen psychotherapeutischen Versorgungssituationen angemessen und flexibel mit Menschen anderer Berufsgruppen und Fachorientierungen sowie mit Patientinnen und Patienten angemessen zu kommunizieren und zu kooperieren ist.

 

Selbstkompetenz (im Hinblick auf die Anerkennung im Approbationsstudium)

  • Die Studierenden sammeln erste berufspraktische Erfahrungen und Einblicke in psychotherapeutische Versorgungsstrukturen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Praktikum/Praktika mit insgesamt 150 Arbeitsstunden
20 Versuchspersonenstunden
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 170h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

entfällt

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

10h zur Anfertigung eines Reflexionsberichts anhand einer Checkliste

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Häufigkeit:Jedes Semester
Dauer:Über den gesamten Studienverlauf möglich

 

Prüfungstyp:Teilprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen; getrennt ausgewiesen 
Leistungen:3 Studienleistungen

Teilprüfung 1

SL 1: Teilnahmenachweis von Versuchspersonenstunden, 1 CP

Teilprüfung 2

SL 2 (Praktikumsnachweis) und SL 3 (Reflexionsbericht), 5 CP

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:PSDIAG
Modultitel:Psychologische Diagnostik / Psychological Assessment

Prof. Dr. Christian Kandler

Pflichtmodul

Ein erfolgreicher Abschluss der Module „Statistik I“ und „Statistik II“ wird empfohlen.

Das Modul vermittelt Grundlagenwissen und Grundfertigkeiten im Fach Psychologische Diagnostik. Die Psychologische Diagnostik ist eine Methodenlehre im Dienste der psychologischen Forschung und angewandten Psychologie. Soweit Menschen die Merkmalsträger sind, besteht ihre Aufgabe darin, interindividuelle Unterschiede im Verhalten und Erleben sowie intraindividuelle Prozesse und Veränderungen einschließlich ihrer jeweils relevanten Bedingungen bestmöglich genau zu beschreiben bzw. zu messen, dass hinlänglich präzise Entscheidungen und Vorhersagen künftigen Verhaltens und Erlebens sowie deren Veränderungspotentials in definierten Situationen und Kontexten möglich werden.

Vorlesung (im Wintersemester): Grundlagen Psychologischer Diagnostik

  • Anwendungsbereiche, Rahmenbedingungen, Nutzen, Ethik und fachliche Verantwortung in der Diagnostik
  • Gütekriterien und Testtheoretische Grundlagen zur Feststellung und Bewertung psychometrischer Qualität sowie zur Konstruktion von diagnostischen Verfahren
  • Leistungsdiagnostik (Intelligenzmessung, Erfassung von Aufmerksamkeit und Konzentrationsleistung, Entwicklungsstandmessung)
  • Fragebogenmessung (Persönlichkeitsdiagnostik, Zustands- und Befindlichkeitsdiagnostik und Messung von Interessen)
  • Implizite und projektive Messung
  • Verhaltensbeobachtung und Verhaltensbeurteilung
  • Diagnostisches Interview (Klinische Interviewverfahren und Multimodales Interview zur Personalauswahl)
  • Merkmale von Klassifikationssystemen
  • Gruppen- und Prozessdiagnostik bei Menschen aller Altersgruppen
  • Diagnostische Entscheidungsfindung und Ergebnisdarstellung

 

Übung (im Wintersemester): Anwendung Psychologischer Diagnostik

  • Bestimmung und Prüfung von Gütekriterien anhand ausgewählter diagnostischer Verfahren
  • Formulieren diagnostischer Fragestellungen anhand von Fallbeispielen
  • Auswahl geeigneter diagnostischer Verfahren anhand von Fallbeispielen
  • Besprechung von Spezialfällen der Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik
  • Anwendung von Beobachtungssystemen
  • Gesprächsführungstechniken
  • Erstellung eines Leitfadens/einer Checkliste zur Vorbereitung der Interaktion im diagnostischen Prozess
  • Konstruktion, Durchführung und Auswertung eines Assessment Centers
  • Wege zur diagnostischen Entscheidungsfindung

 

Seminar (im Sommersemester): Diagnostische Verfahren

  • Theoretische Grundlagen und Praxis einzelner ausgewählter diagnostischer Verfahren in verschiedenen Anwendungsbereichen
  • Vorstellung der Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Interpretation ausgewählter diagnostischer Verfahren
  • Kritische Reflexion und Beurteilung der psychometrischen Qualität von ausgewählten diagnostischen Verfahren

 

Seminar (im Sommersemester): Begutachtung

  • Anwendung (Vorbereitung und Durchführung) ausgewählter diagnostischer Verfahren an einer Fallvignette mit einer spezifischen Fragestellung
  • Auswertung und Interpretation der resultierenden diagnostischen Informationen unter Berücksichtigung differentialdiagnostischer Erkenntnisse
  • Befundbericht (Psychologisches Gutachten) und gegebenenfalls Ableitung einer diagnostischen Entscheidung in Bezug auf die spezifische Fragestellung

Fachkompetenzen

Die Studierenden

  • verfügen über theoretische und praktische Kenntnisse zur quantitativen und qualitativen Beschreibung, Klassifikation, Erklärung und Prognose menschlichen Erlebens und Verhaltens über alle Altersgruppen hinweg;
  • kennen testtheoretisch zugrundeliegende Messmodelle und wissenschaftliche Befunde (Evaluationen und Rezensionen) zu verschiedenen halb- oder vollstandardisierten und teil- oder vollstrukturierten diagnostischen Standardverfahren;
  • kennen psychometrische Gütekriterien (insbesondere Objektivität, Reliabilität und Validität) zur Beurteilung diagnostischer Verfahren, diagnostische Beschreibungssysteme, Regeln der Integration diagnostischer Daten, Gründe für diagnostische Urteilsfehler und Varianten der Entscheidungsfindung;
  • haben ein Verständnis dafür entwickelt, wie Diagnostik, psychologische Theorien, Methoden, Grundlagenforschung und angewandte Forschung ineinandergreifen.

Methodenkompetenzen, bzw. Handlungs- und Begründungswissen

Die Studierenden

  • verfügen über testtheoretisches und praktisches Wissen zu diagnostischen Standardverfahren und Methoden in verschiedenen Anwendungsbereichen (z. B. Persönlichkeits-, Leistungs- und neuropsychologische Diagnostik);
  • können konkrete diagnostische Fragestellungen zu speziellen Fällen formulieren und darauf aufbauend notwendige Methoden zur diagnostischen Informationsgewinnung (z. B. Anamnese, Beobachtung, Interviewverfahren, Tests, Fragebögen) ableiten und entwickeln;
  • verfügen über grundlegende Kompetenzen zur Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Verfahrensgruppen zur gezielten Erhebung diagnostischer Informationen (z. B. Art und Intensität von Symptomen);
  • können auf Veränderungen unter Berücksichtigung der methodischen Voraussetzungen im diagnostischen Prozess angemessen reagieren;
  • verfügen über grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten zur Auswertung und Interpretation der mit verschiedenen diagnostischen Verfahren gewonnenen Informationen (z. B. Klassifikationssysteme und Normwertbestimmung);
  • können diagnostische Informationen auf der Basis kategorialer und dimensionaler Diagnostik gezielt weiterverarbeiten und zur Entscheidungsfindung integrieren und Befunde in einem Psychologischen Gutachten kommunizieren;
  • können die psychometrische Qualität diagnostischer Verfahren (insbesondere Objektivität, Reliabilität und Validität) bestimmen und kritisch beurteilen, was unerlässlich ist für die Qualitätssicherung psychologischen Handelns.

Sozial- und Selbstkompetenz

Durch das gezielte Einüben diagnostischer Fertigkeiten (etwa in Form von Rollenspielen zur Einübung von Interviewtechniken oder selbständiger Anwendung von diagnostischen Verfahren auf der Basis von konkreten Fallbeispielen) werden soziale Kompetenzen (Kommunikation, Problemlösekompetenzen, Teamwork, Rhetorik) aufgebaut, die eine bessere Bewältigung von Konflikten und Problemen in sozialen Situationen ermöglichen und das Durchsetzungsvermögen stärken sollen.


Durch das Wissen um diagnostische Fehler und den Umgang damit sowie durch kritische Reflexion verschiedener diagnostischer Standardverfahren haben die Studierenden gelernt, möglichst aus einer unvoreingenommenen (intersubjektiv objektivierbaren) Perspektive heraus zu urteilen und jeden Schritt im diagnostischen Prozess und in der psychologischen Entscheidungsfindung zu reflektieren.


Diese Kompetenzen haben Auswirkungen auf das Selbstverständnis allgemein und sind für die Ausdifferenzierung der Berufsrolle einer/s Psycholog*in unabdingbar.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2 mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
1 Übung mit jeweils 2 SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

158h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

90h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Die Übungen sind nach dem Konzept des problemorientierten Studierens und Lernens gestaltet. Die Vorlesungen und Seminare leben durch die Diskussionen sowie die kritische Reflektion der vermittelten Inhalte. Dies ist nur erfolgreich durch an rege aktive Beteiligung und interaktive Auseinandersetzung.

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4.März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da gezielt diagnostische Fertigkeiten sowie Handlungs- und Entscheidungskompetenzen praktisch in den Übungen und Seminaren eingeübt werden sollen (etwa in Form von Rollenspielen zur Einübung von Interviewtechniken oder selbständiger Anwendung von diagnostischen Verfahren auf der Basis eines konkreten Fallbeispiels). Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Schmidt-Atzert, L. & Amelang, M. (2018). Psychologische Diagnostik. (5. Auflage) Heidelberg: Springer.

Schmitt, M. & Gerstenberg, F. (2014). Psychologische Diagnostik kompakt. Weinheim: Beltz.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung 1: Klausur (Vorlesung + Übung)

Prüfungsleistung 2: Psychologisches Gutachten (Seminar: Begutachtung)

Studienleistung: Referat, mündlich (Seminar: Diagnostische Verfahren)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: 70%

Prüfungsleistung 2: 30%

 

 

Modulkennziffer:PSEAST
Modultitel:Einführung in die psychologische Forschung / Arbeits- und Studientechniken | Introduction to Research in Psychology / Academic skills and working techniques

Prof. Dr. Markus Janczyk (federführend), Prof. Dr. Hans-Christian Waldmann

Pflichtmodul

Das Modul bildet den Beginn der forschungsorientierten Lehre im Rahmen des Psychologie-Studiums und vermittelt grundlegende Kenntnisse psychologischer Forschung. Nach einer Einführung in Arbeits- und Studientechniken (EDV-Infrastruktur, Literaturrecherche, Textaufschluss, Verfassen von Referaten, Hausarbeiten, Vorträgen, formale Regeln) sowie in die wissenschaftliche Methode und Herangehensweise, werden Begriffe eingeführt, die zentral für verschiedene Forschungsbereiche der Psychologie sowie der methodischen Ausbildung sind. Im zweiten Teil der Vorlesung werden aktuelle Forschungsarbeiten der am Institut für Psychologie ansässigen Arbeitsgruppen vorgestellt, um Studierende direkt zu Beginn des Studiums im Rahmen des Forschenden Studierens von Anfang an (ForStA) mit aktueller Forschung vertraut zu machen.

Fach- und Methodenkompetenzen:
Studierende

  • kennen allgemeine Studien- und Arbeitstechniken.
  • kennen Grundlagen der wissenschaftlichen Methode sowie deren Implikationen für die psychologische Forschung.
  • können mit zentralen Begriffen psychologischer Forschung umgehen.
  • kennen Auszüge aus der historischen Entwicklung der Psychologie und Psychotherapie sowie ihrer Beziehung zu benachbarten Gebieten.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 28h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

28h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

34h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:90h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Herzog, W. (2012). Wissenschaftstheoretische Grundlagen der Psychologie. Wiesbaden: Springer VS.

Huber, O. (2017). Das psychologische Experiment: Eine Einführung. Bern: Huber.

Schönpflug, W. (2013). Geschichte und Systematik der Psychologie. Weinheim: Beltz.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistung 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 

 

Modulkennziffer:PSMETH
Modultitel:Psychologische Forschungsmethoden / Psychological Research Methods

Prof. Dr. Markus Janczyk

Pflichtmodul

Das Modul behandelt in der Vorlesung Methoden der Stichprobenziehung, Datenerhebungsmethoden sowie Varianten experimenteller, quasi-experimenteller und nicht-experimenteller Forschung sowie deren Einsatzgebiete, Nachteile und Vorteile. Darüber hinaus werden aktuelle Themen psychologischer Forschung diskutiert, wie z.B. OpenScience und Replikationsproblematik. Diese Inhalte knüpfen an die Inhalte von PSEAST an und setzen das Konzept des forschenden Lernens weiter um. Gleichsam bildet das Modul die Grundlage für das Modul EXPRAK des 3. und 4. Semesters. Im Seminar wird die Aufbereitung und Auswertung empirischer Daten mit der Computersoftware R erlernt und praktisch angewendet, um die praktische Forschungsarbeit zu ermöglichen.

Fach- und Methodenkenntnisse

Die Studierenden

  • können Forschungsdaten unter Nutzung digitaler Technologie (d.h. mittels geeigneter Software wie R) angemessen aufbereiten und analysieren;
  • kennen die wichtigsten Varianten experimenteller, quasi-experimenteller und nicht-experimenteller Forschung sowie deren Nachteile und Vorteile und sind befähigt zur Planung und Durchführung wissenschaftlicher Studien;
  • kennen Grundlagen verschiedener Datenerhebungsmethoden (auch unter Nutzung digitaler Technologien) sowie deren Nachteile und Vorteile
  • kennen aktuelle Diskussionen psychologischer Forschung (bspw. OpenScience und Replikationsproblematik)

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden verbessern in der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungen zur Analyse von Daten ihre Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 Seminar mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 56h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

70h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

54h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Zweisemestriges Modul

 

Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da im Seminar der Umgang mit der Software R zur Auswertung und Visualisierung von Daten gelehrt und praktisch ausprobiert wird. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Hecht, H. & Desnizza, W. (2012). Psychologie als empirische Wissenschaft. Essentielle wissenschaftstheoretische und historische Grundlagen. Berlin: Springer.

Huber, O. (2019). Das psychologische Experiment: Eine Einführung. Bern: Huber.

Hussy, W., Schreier, M., & Echterhoff, G. (2013). Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor (2. Auflage). Berlin: Springer.

Kite, M. E. & Whitley, B. E. (2018). Principles of research in behavioral science. New York, NY: Routledge.

Luhmann, M. (2015). R für Einsteiger. Einführung in die Statistiksoftware für die Sozialwissenschaften. Weinheim: Beltz.

Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2018) Forschungsmethoden und Statistik für Psychologen und Sozialwissenschaftler. München: Pearson.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistung 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 

 

Modulkennziffer:PSPRAK
Modultitel:Psychologisches Praktikum (inkl. Versuchspersonenstunden) / Psychological Internship (incl. test person hours)

Prof. Dr. Christian Kandler

Wahlpflichtmodul

Versuchspersonenstunden

  • Teilnahme an Versuchspersonenstunden in verschiedenen Bereichen psychologischer Forschungsgebiete

 

Psychologisches Praktikum (im Psychologischen Anwendungs- und Forschungsbereich)

  • erster orientierender Einblick in ein Anwendungs- oder Forschungsgebiet der Psychologie
  • vertiefendes Praktikum in einem Anwendungs- oder Forschungsgebiet der Psychologie

 

Kolloquium für die Praktika

  • Vorstellung und Diskussion der jeweils berufsfeldtypischen Erfahrungen während des Praktikums
  • Vorstellung eigener berufsfeldbezogener Präferenzen
  • Vorbereitung eines Reflexionsberichts

Fachkompetenzen

  • Die Studierenden haben einen Einblick in die Arbeitswelt von Psychologen/Psychologinnen und verfügen über erste Berufserfahrungen. Sie erproben die praktische Anwendbarkeit der im Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen und verfügen über die Fähigkeit, die Anwendungen psychologischer Erkenntnisse zu reflektieren.

 

Methodenkompetenzen

  • Die Studierenden lernen berufsfeldspezifische methodische Vorgehensweisen kennen.
  • Über die Teilnahme an Versuchspersonenstunden lernen die Studierenden unterschiedliche forschungsmethodische Ansätze wie Experimente, neurophysiologische Studien, Interviewstudien, Fragebogenerhebungen in der Praxis kennen und erhalten Einblicke in den Versuchsaufbau und die Durchführung von Untersuchungen.

 

Sozialkompetenzen

  • Die Praktika befähigen die Studierenden der jeweiligen Berufsfeldsituation entsprechend angemessen und flexibel mit anderen Menschen und Fachvertretern zu kommunizieren und zu kooperieren.
  • Die Studierenden entwickeln Verständnis für die Erwartungen und Bedürfnisse von Versuchspersonen und Studienteilnehmern.

 

Selbstkompetenzen

  • Die Studierenden können erste Berufserfahrungen sammeln. Sie haben Einblicke in selbst ausgewählte, unterschiedliche psychologische Berufsfelder erhalten sowie Anregungen zur weiteren Gestaltung ihres Studiums.
  • Die Studierenden erleben sich selbst als Versuchsperson und werden angeregt, sich mit ihren Erfahrungen auseinander zu setzen, z.B. im Hinblick auf die Ausbildung eigener Forschungsinteressen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 / 2 Praktikum/Praktika mit 390 Arbeitsstunden insgesamt
20 Versuchspersonenstunden
1 Kolloquium mit je 2 SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 438h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

entfällt

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

12h zur Anfertigung von Reflexionsbericht(en)

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:450h

 

Häufigkeit:Jedes Semester
Dauer:Über den gesamten Studienverlauf möglich und teilbar in 2 Praktika

 

Prüfungstyp:Teilprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen; getrennt ausgewiesen 
Leistungen:3 Studienleistungen

Teilprüfung 1: Studienleistung 1: Teilnahmenachweis von Versuchspersonenstudnen (1 CP)

Teilprüfung 2: Studienleistung 2: Praktikumsnachweisn und Studienleistung 3: Reflexionsbericht (14 CP)

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:entfällt 

 

Modulkennziffer:SOZAOP
Modultitel:Sozialpsychologie II mit Arbeits- und Organisationspsychologie / Social Psychology II with Occupational and Organizational Psychology

Pflichtmodul

Das Modul baut auf dem im Modul Sozialpsychologie I erworbenen Wissen auf. Der vorherige Abschluss des Moduls wird deshalb empfohlen.

Die Vorlesung Sozialpsychologie II baut auf der in der Sozialpsychologie I diskutierten klassischen Literatur auf, um die Studierenden an die neuere Literatur mit besonderem Fokus auf die soziale Kognition heranzuführen.
Die Vorlesung Arbeits- und Organisationspsychologie (A&O) vermittelt klassische Theorien und empirische Erkenntnisse in Bezug auf die Fragestellung, was erforderlich ist, damit Menschen in Organisationen und im Berufsleben effektiv zusammenarbeiten können. Zu den Themen gehören Fragen, wie Leistung, Motivation, Arbeitszufriedenheit sowie Arbeitssicherheit und Gesundheit verbessert werden können. Im Seminar diskutieren die Studierenden aktuelle Kontroversen und Debatten in der Sozialpsychologie und A&O Psychologie. In der Übung lernen die Studierenden die Forschung für theoretische und angewandte Ziele zu nutzen, insbesondere zur Verbesserung von Organisationen. Es nähert sich dem Thema der A&O Psychologie aus drei Perspektiven: Arbeitnehmende, Beratende und Arbeitgebende / Managende.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • haben Kenntnisse über die neuere Sozialpsychologische Literatur, mit besonderem Fokus auf die soziale Kognition.
  • haben Kenntnisse über zentrale klassische arbeits- und organisationspsychologische empirische Befunde und Theorien. Sie können diese darstellen und kritisch bewerten.
  • verstehen das gesamte Spektrum der Forschungsparadigmen der beschriebenen Bereiche und können zwischen qualitativen und quantitativen sowie labor- vs. feldexperimentellen Ansätzen im Rahmen der Sozial, Arbeits- und Organisationspsychologie unterscheiden und kennen deren Stärken und Schwächen.
  • verstehen und können in aktuellen sozialpsychologischen Debatten Stellung beziehen.
  • erwerben grundlegende Fähigkeiten in der Nutzung arbeits- und organisationspsychologischen wissenschaftlichen Arbeitens für angewandte und theoretische Zwecke.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden erwerben mehr Selbstvertrauen und Kompetenz in der Entwicklung und Präsentation eigener Forschungsperspektiven.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

2 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
1 Seminare mit jeweils 2SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 Übung mit jeweils 2SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
 
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 12h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84h Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, insbesondere Vorbereitung des Seminars durch Lesen von Texten und Nachbereitung der Vorlesung.
24h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

1h Klausur, 49h Klausurvorbereitung

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Deutsch, Englisch

Die Vorlesungen finden auf Deutsch statt. Die Seminare und Übungen können als ergänzende Alternative zum deutschsprachigen Angebot auch auf Englisch angeboten werden.

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Die Seminare und Übungen sind nach dem Konzept des problemorientierten Studierens und Lernens gestaltet. Die Vorlesungen leben durch die Diskussionen und kritischen Reflexion der vermittelten Inhalte. Beides ist nur erfolgreich durch aktive Beteiligung und interaktive Auseinandersetzung.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung 1: Klausur

Studienleistung: Portfolio

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: 100%

 

 

Modulkennziffer:SOZIAL
Modultitel:Sozialpsychologie I / Social Psychology I

Pflichtmodul

In der Vorlesung Sozialpsychologie werden aktuelle und grundlegende sozialpsychologische Theorien und Befunde vermittelt. Themen der Vorlesung sind u.a. Methoden der Sozialpsychologie, Klassische Studien in der Sozialpsychologie, Selbstkonzept, Sozialer Einfluss, Soziale Wahrnehmung und Eindrucksbildung, Konformität, Prosoziales Verhalten, Aggression, Stereotype, Vorurteile und Moral. Im ersten Seminar werden die Themen anhand der neuesten Literatur aktive weiter diskutiert. Die Studierenden lernen, Forschung kritisch zu lesen, konstruktiv zu kritisieren, zu reflektieren, und für Folgeforschung zu verwenden. Im zweiten Seminar lernen die Studenten, diese Forschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme anzuwenden.

Fach- und Methodenkompetenzen

Die Studierenden

  • haben Kenntnisse über zentrale klassische sozialpsychologische empirische Befunde und Theorien. Sie sind in der Lage, diese darzustellen und kritisch zu bewerten und verstehen die übergeordneten Zusammenhänge zwischen verschiedenen Befunden und Theorien.
  • sind mit experimentellen und nicht-experimentellen empirischen Forschungsparadigmen der Sozialpsychologie vertraut.
  • sind mit den aktuellen methodischen Fortschritten sowie deren Grenzen vertraut.
  • erwerben grundlegende Fähigkeiten im kritischen Lesen und in der Nutzung sozialpsychologischer wissenschaftlicher Arbeit für angewandte und theoretische Zwecke.
  • wissen, wie man sozialpsychologische Forschung zur Lösung gesellschaftlicher und anderer praktischer Probleme einsetzt, sind mit gemeinsamen Hindernissen und Problemen vertraut und wissen, wie man diese überwinden kann.

 

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden erwerben mehr Selbstvertrauen und Kompetenz in der Entwicklung und Präsentation eigener Forschungsperspektiven.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 Seminare mit jeweils 2SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 56h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

56h Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, insbesondere Vorbereitung des Seminars durch Lesen von Texten und Nachbereitung der Vorlesung
28h Selbststudium

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

1h Klausur, 39h Klausurvorbereitung = 40h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Deutsch, Englisch

Die Vorlesung findet auf Deutsch statt. Die Seminare werden zum Teil auch parallel auf Englisch angeboten.

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Die Seminare sind nach dem Konzept des problemorientierten Studierens und Lernens gestaltet. Die Vorlesungen leben durch die Diskussionen und kritischen Reflexion der vermittelten Inhalte. Beides ist nur erfolgreich durch aktive Beteiligung und interaktive Auseinandersetzung.


Da dieses Modul praktische Kompetenzen im Rahmen von Veranstaltungen der hochschulischen Lehre vermittelt, die auf Antrag für die Zulassung zur Psychotherapeutischen Prüfung nachzuweisen sind, kommt hier der Paragraph 5, Absatz 2 der Approbationsordnung (Stand 4. März 2020) zur Geltung, der „die Anwesenheit der studierenden Personen bei Veranstaltungen der hochschulischen Lehre" vorsieht, "wenn in diesen Modulen praktische Kompetenzen erworben werden sollen.“ Die über Anwesenheitslisten nachzuweisenden Anwesenheit (s. Prüfungsordnung) ist Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Dies trifft auf dieses Modul zu, da in den Seminaren sozialpsychologische Themen wie Gruppendynamik, -kommunikation und -interaktion mit entsprechenden didaktischen Methoden unmittelbar in der Gruppe erlebt und erfahren werden und zudem verstehbar wird, wie sozialpsychologische Forschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einzusetzen ist. Lehrveranstaltungen dieses Moduls vom Typ Vorlesungen sind davon ausgenommen.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung 1: Klausur

Studienleistung: Portfolio

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung 1: 100% 

 

Modulkennziffer:STAT01
Modultitel:Statistik I / Statistical Methods I

Prof. Dr. Markus Janczyk

Pflichtmodul

Das Modul vermittelt die statistischen Grundlagen empirisch-experimentellen Arbeitens in der Psychologie. Den ersten Teil bilden Grundlagen der beschreibenden (deskriptiven) Statistik einschließlich Lagemaße und Variabilität, Zusammenhänge und Korrelation sowie einfache lineare Regression. Es folgt eine Einführung in die Grundlagen der schließenden (Inferenz-)Statistik. Nach der Darstellung des generellen Ziels folgen Wahrscheinlichkeitstheorie und Kombinatorik, Punktschätzung, t-Tests, Intervallschätzung, Fehlertypen und Teststärke sowie non-parametrische Verfahren.

Fach- und Methodenkenntnisse

Die Studierenden

  • besitzen Grundkenntnisse zur angemessenen Beschreibung/Visualisierung empirischer Daten;
  • besitzen Grundkenntnisse in Wahrscheinlichkeitstheorie und ihrer Bedeutung für die inferenzstatistische Auswertung empirischer Daten;
  • können für einfache Designs angemessene statistische Verfahren auswählen und die Ergebnisse angemessen interpretieren und
  • können Probleme und fehlerhafte Darstellungen in publizierten Arbeiten erkennen und diese einordnen.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden

  • verbessern in der gemeinsamen Erarbeitung statistischer Zugänge ihre eigene Urteilsfähigkeit zur Bewertung publizierter Studien;
  • verbessern in der gemeinsamen Erarbeitung statistischer Zugänge ihre Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
1 Übung mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 84h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

42h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

54h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:180h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Fahrmeier, L., Heumann, C., Künstler, R., Pigeot, I. & Tutz, G. (2016). Statistik. Der Weg zur Datenanalyse. Berlin: Springer.

Janczyk, M. & Pfister, R. (2020). Inferenzstatistik verstehen. Von A wie Signifikanztest bis Z wie Konfidenzintervall (3. Auflage). Berlin: Springer.

Weigand, C. (2019). Statistik mit und ohne Zufall. Eine anwendungsorientierte Einführung. Berlin: Springer.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistung 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 

 

Modulkennziffer:STAT02
Modultitel:Statistik II / Statistical Methods II

Prof. Dr. Markus Janczyk

Pflichtmodul

Es wird empfohlen, das Modul STAT01 (Statistik I) abzuschließen.

Das Modul vermittelt komplexere statistische Verfahren, die aufbauen auf den Inhalten von Statistik I. Zunächst wird die Varianzanalyse in ihren Varianten (ein- und mehrfaktorielle Varianzanalyse, Varianzanalyse mit Messwiederholung, gemischte Varianzanalyse) behandelt. Es folgen die Themen Regression (multiple Regression, logistische Regression, Regression als Allgemeines Lineares Modell) sowie Grundlagen Bayesianischer Statistik. Den Abschluss bilden die Faktorenanalyse sowie die Grundlagen linearer Strukturgleichungsmodelle.

Fach- und Methodenkenntnisse

Die Studierenden

  • besitzen Kenntnisse zur fortgeschrittenen Analyse empirischer Daten komplexer Forschungsdesigns;
  • können für komplexe Forschungsdesigns angemessene statistische Verfahren auswählen und die Ergebnisse angemessen interpretieren und
  • können Probleme und fehlerhafte Darstellungen in publizierten Forschungsarbeiten erkennen und diese einordnen.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Die Studierenden

  • verbessern in der gemeinsamen Erarbeitung statistischer Zugänge ihre eigene Urteilsfähigkeit zur Bewertung publizierter Studien;
  • verbessern in der gemeinsamen Erarbeitung statistischer Zugänge ihre Fähigkeit zur Teamarbeit und Kommunikation.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 56 Stunden Präsenzzeit
1 Übung mit jeweils 2  SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 84h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

102h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:270h

 

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Baguley, T. (2012). Serious stats. A guide to advanced statistics for the behavioral sciences. New York, NY: Palgrave Macmillan.

Eid, M., Gollwitzer, M. & Schmitt, M. (2015). Statistik und Forschungsmethoden. Weinheim: Beltz.

Field, A., Miles, J. & Field, Z. (2012). Discovering statistics using R. Los Angeles, CA: Sage.

Fox, J. & Weisberg, S. (2019). An R companion to applied regression. Los Angeles, CA: Sage.

Janczyk, M. & Pfister, R. (2020). Inferenzstatistik verstehen. Von A wie Signifikanztest bis Z wie Konfidenzintervall (3. Auflage). Berlin: Springer.

Prüfungstyp:Modulprüfung, eine Studien- oder Prüfungsleistung 
Leistungen:1 Prüfungsleistung

Prüfungsleistung: Klausur

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100% 

 

Modulkennziffer:THEPSY
Modultitel:Theoretische Psychologie / Theoretical Psychology

Prof. Dr. Hans-Christian Waldmann

Wahlpflichtmodul

Das Modul vermittelt zum einen eine wissenschaftstheoretische und –philosophiegeschichtliche Grundlegung der Psychologie in ihrer Thematik und Methodenlehre, zum anderen sollen die Hauptströmungen der Psychologie anhand fachtypischer Kontroversen (Leib-Seele-Problem, Erklären / Verstehen, Anlage / Umwelt, Psychodynamik/Verhaltenstheorie, etc.) ausdifferenziert und systematisiert werden, mit dem Ziel, den Studierenden eine breite Basis zur eigenen Positionierung zu vermitteln. Seminare: Einer längsschnittlichen Entdeckung ausgewählter Philosophien (Plato, Aristoteles, Cicero, Augustinus, Cassiodor, v.Aquin, Scotus, Bacon, Descartes, Spinoza, Hume, Locke, Kant, Peirce, James, Hegel, Dilthey, Jaspers, Camus, Sartre) als Psychologen folgt ein querschnittlicher Themenbereich (Ethik, Psychoanalyse, Kritische Theorie, System- und Chaostheorie, queer-/feministische Psychologie, Psychologie & Psyche in den großen Religionen, Psychologie in totalitären Systemen, Psychologie und moderne Physik, K.I.).

Fach- und Methodenkompetenzen

Studierende können

  • Konzepte und Begriffe der Psychologie aus ihrer Ideengeschichte heraus und im interkulturellen Vergleich verstehen und in Grundlagenmodulen erworbenes Wissen nachhaltig integrieren;
  • aktuelle Paradigmen, Richtungen und Denkstile der Psychologie inhaltlich, methodisch sowie forschungs- und berufsethisch bewerten;
  • daraus mögliche Entwicklungslinien der Psychologie in die Zukunft ableiten und kritisch bewerten (insbesondere im Kontext neuer Informationstechnologien und im Hinblick auf gesellschaftliche Folgen), sowie
  • Konzepte des Wissensmanagements in ein multimediales wiki implementieren.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Studierende verbessern ihre interdisziplinäre Sprechfähigkeit und ihre Sensibilität für Kultur-, Anschauungs- bzw. Religionsabhängige Aspekte in der Anwendung ihres psychologischen Fachwissens, üben sich in diesbezüglich toleranter Kommunikation und reflektieren ihre Rolle und Haltung als künftige PsychologInnen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Vorlesungen mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
2 Seminare mit jeweils 2SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
1 WIKI-Projekt mit 2x Blockkursen zu jeweils 2x5 h zur Programmierung zuzüglich 1x Redaktionskonferenz zu 8h = 28h
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 112h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

84h Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltungen, insbesondere: Diskussionsvor-
bereitung in Gruppenarbeit für die Seminare, Vorrecherche Vorlesung
72h Selbststudium
Summe = 156h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

2h Klausur, 2h Probe, 40h Klausurvorbereitung = 44h für Prüfungsleistung 1
36h Vorbereitung der Präsentation, Seminarzeit enthalten in (a) = 36h für Prüfungsleistung 2 (Seminare)
12h Erstellen der wiki-beiträge aus Präsentationen, Kurszeit in (a) = 12h für Studienleistung (Blockkurs)
Summe = 92h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:360h

 

Häufigkeit:Wintersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

Bem, S. & De Joong H.L. (2013). Theoretical Issues in Psychology. An Introduction (3rd ed.). Los Angeles (CA): Sage.

Chalmers, A.F. (2007). Wege der Wissenschaft. Einführung in die Wissenschaftstheorie (6. verb. Aufl.). Berlin: Springer.

Fahrenberg, J. (2015). Theoretische Psychologie: Eine Systematik der Kontroversen. Lengerich: Pabst.

Schönpflug, W. (2014). Geschichte und Systematik der Psychologie. Ein Lehrbuch für das Grundstudium (3. Aufl.). Weinheim: Beltz PVU (2. Auflage online/interaktiv verfügbar)

Dieses Modul lebt von Interaktion und Diskussion. Es wird daher um stete Anwesenheit gebeten.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:2 Prüfungsleistungen, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung 1: Klausur zur Vorlesung (2h)

Prüfungsleistung 2: Präsentation / Gestaltung einer Lehreinheit

Studienleistung: Kooperative Implementation der Präsentation in das Modul-wiki

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:

Prüfungsleistung 1: 50%

Prüfungsleistung 2: 50%

 

 

Modulkennziffer:THESIS
Modultitel:Bachelorarbeit / Bachelor Thesis

Alle Hochschullehrer*innen des Instituts für Psychologie mit Prof. Dr. Christian Kandler als Vorsitz des Bachelor-Prüfungsausschuss federführend.

Pflichtmodul

Voraussetzungen: Nachweis gemäß BPO § 6 Absatz 2

Eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Forschungsfrage, Literaturrecherche, Hypothesenbildung, gegebenenfalls Datenerhebung und Datenauswertung, Darstellung der Ergebnisse sowie das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit.


Das Begleitseminar wiederholt und vertieft Kenntnisse und Grundfertigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten und ermöglicht den Studierenden Feedback zur eigenen Arbeit im Forschungsprozess durch die Rückmeldung im Plenum bestehend aus anderen Bachelorarbeitsschreibenden.

Fach- und Methodenkompetenzen:

Die Studierenden

  • können ein Forschungsthema bzw. eine wissenschaftliche Fragestellung theoretisch und vor dem Hintergrund bestehender Forschungsbefunde in Forschungshypothesen und Untersuchungskonzept umsetzen;
  • können wissenschaftlich arbeiten (Open Science Praktiken, Theoretische Fundierung, Literaturverarbeitung, Quellenangaben, Zitierweise, Diskussion von Literatur, gegebenenfalls Datenerhebung und Datenauswertung, differenzierte Darstellung der Befunde);
  • können wissenschaftliche Methoden anwenden, um zu hypothesenrelevanten Ergebnissen zu kommen;
  • können wissenschaftliche Ergebnisse anschaulich darstellen (Grafiken, Tabellen);
  • können wissenschaftliche Befunde vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Hypothesen angemessen interpretieren, kritisch reflektieren und in den gegebenen Forschungsstand einbetten.

Sozial- und Selbstkompetenzen:

  • Durch die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema und den fortwährenden Diskurs und Austausch mit dem/r Betreuer*in und anderen Studierenden im Forschungsprozess zum eigenen Thema und zu anderen Forschungsarbeiten steigern die Studierenden ihren kritischen Umgang mit Sachverhalten und ihre Kommunikationsfähigkeiten.
  • In der Auseinandersetzung mit ungeplanten Widrigkeiten während des Forschungsprozesses werden Bewältigungsstrategien der Studierenden gefordert und Problemlösekompetenzen ausgefeilt.
  • Das Befassen mit und Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit fördert die Fertigkeit sich gezielt auf einen Sachverhalt zu konzentrieren und diesen fokussiert in Wort und Schrift darzulegen.

a. Berechnung Präsenzzeit und Arbeitsstunden

1 Begleitseminar mit jeweils SWS mit insgesamt 28 Stunden Präsenzzeit
Summe der Präsenzzeit und Arbeitsstunden: 28h

 

b. Vor- und Nachbereitung / Selbststudium

62h

 

c. Prüfungsvorbereitung (ggf. inklusive Prüfungsdurchführung)

360h

 

d. Gesamtworkload

Gesamtworkload:450h

 

Deutsch, Englisch

Häufigkeit:Sommersemester jährlich
Dauer:Einsemestriges Modul

 

American Psychological Association (2020). Publication Manual of the American Psychological Association (7th edition). APA: Washington, DC.

Prüfungstyp:Kombinationsprüfung, mehrere Studien- oder Prüfungsleistungen 
Leistungen:1 Prüfungsleistung, 1 Studienleistung

Prüfungsleistung: Bachelorarbeit

Studienleistung: Referat mit schriftlicher Ausarbeitung

Anteil der einzelnen Prüfungsleistungen an der Modulnote:Prüfungsleistung: 100%