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(D) Musik und Ethos in der Antike

Künstlerische Darstellung und geistesgeschichtliche Hintergründe des Marsyas-Mythos
Pietro Perugino: Apoll und Marsays, 1495 - 1500, Louvre

Einer der am besten überlieferten griechischen Mythen ist der des Satyrn Marsyas, der die von Athena verschmähten Auloi (Flöten) aufnimmt und damit Apollon den Gott der Musik zum Wettkampf auffordert. Die einzelnen Phasen der Geschichte werden ab dem 5. Jh. v. Chr. bis in die Spätantike in der Kunst dargestellt – und zwar durch drei berühmte Skulpturengruppen, im 5. und 4. Jh. v. Chr. durch Vasenbilder, in der römischen Kaiserzeit auch auf Sarkophagen.

Jede Epoche betont andere Aspekte.  Die sich ändernden Hintergründe und die vielfältigen Auslegungen (politisch, soziologisch, psychologisch) zu erschließen, ist ein spannender Prozess.

Die Frage des Einflusses von Musik auf den Charakter des Menschen spielte - besonders in der Zeit des Perikles heiß diskutiert – eine große Rolle. Sie ist ein Teilaspekt innerhalb der Diskussion der großen Philosophen Platon und Aristoteles über Erziehung und die Gestaltung des Staatswesens.


  • Dozent: Dr. Luise Seemann
  • Termine:    
    Montag, 17.02.2020,
    Dienstag, 18.02.2020,
    Montag, 24.02.2020,
    Dienstag, 25.02.2020,
    Montag, 02.03.2020
  • Zeit: 10 bis 12 Uhr
  • Ort: Raum B 0770, Akademie für Weiterbildung, Zentralbereich
  • Hinweis: Teilnehmerbegrenzung = 50 Personen
  • Entgelt: 32.- Euro

     

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