Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2022/2023

Germanistik Fachwissenschaften/Fachdidaktik, M.Ed.

Master of Education (M.Ed.) mit dem Unterrichtsfach Deutsch (alle Varianten)

Voranmeldungen zu den Lehrveranstaltungen verpflichtend!

Studierende des Faches Germanistik/Deutsch/Deutsch als Zweitsprache muessen sich zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen verbindlich und rechtzeitig voranmelden!

Dies gilt grundsaetzlich fuer alle Studierenden (fuer Studierende im ersten Semester bis Freitag vor Vorlesungsbeginn).
Dies gilt grundsaetzlich fuer alle Studierenden (fuer Studierende im ersten Semester bis Freitag vor Vorlesungsbeginn).
Es wird also eine Voranmeldung fuer Lehrveranstaltungen in sämtlichen Studiengaengen (Bachelor, Master und Master of Education) erwartet.

Diese Anmeldung geschieht ueber Stud.IP!

Sie tragen sich fuer die gewaehlte Veranstaltung ein. Angemeldet und in die Veranstaltung aufgenommen sind Sie aber erst dann, wenn Sie von der/dem Lehrenden auf demselben Weg eine Bestaetigung erhalten haben. Die Veranstaltungen fuer das jeweils folgende Wintersemester werden am 30. Juli, die fuer das nachfolgende Sommersemester am 15. Januar in Stud.IP freigeschaltet.

Anmeldefristen

fuer Veranstaltungen im Sommersemester: 15. Maerz
fuer Veranstaltungen im Wintersemester: 15. September
fuer Veranstaltungen im ersten (Winter-) Semester: Freitag vor Vorlesungsbeginn

Erlaeuterungen

Dieses Voranmeldeverfahren dient der Orientierung der Lehrenden wie der Studierenden gleichermassen – insbesondere durch fruehzeitige Klaerung der Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen.
Die Studierenden sollen nach Moeglichkeit an der von Ihnen gewuenschten Veranstaltung teilnehmen koennen. In Ausnahmefaellen kann es allerdings notwendig werden, auf eine andere Veranstaltung auszuweichen, fuer die dann (nach der Anmeldefrist) noch weitere Studierende aufgenommen werden. Achten Sie bitte auf entsprechende „News“ oder Hinweise.
Sonderregelung: Bestimmte Veranstaltungen sind jedoch aus technischen oder organisatorischen Gruenden in der Teilnehmerzahl begrenzt. Dies wird in der Veranstaltungsankuendigung bzw. in Stud.IP auch so erlaeutert – fuer gewoehnlich in Verbindung mit der Nennung eines Auswahlkriteriums.


Anmeldeverfahren fuer Erasmus-Studierende:

Studierende, die im Rahmen des Erasmus-Programms Veranstaltungen aus dem Studiengang Germanistik/Deutsch besuchen moechten, muessen sich zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen bei den zustaendigen Dozenten per Mail anmelden. Die Mailadressen finden sich hier:
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/personal/default.aspx
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A12-6Literatur- und Poesieverfilmungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 A4020 (2 SWS)

Dass Erzählen nicht nur eine Domäne der Literatur ist, sondern dass man auch vom filmischen Erzählen sprechen kann, ist eine Einsicht, die sich mit der französischen Nouvelle Vague und dem Neuen Deutschen Film durchzusetzen begann. So ist es das Erzählen, sei es als Erzählsituation oder als narrative Struktur, das als Tertium comparationis bei der vergleichenden medienwissenschaftlichen Analyse von literarischem Text und seiner Verfilmung Verwendung findet. Ausgehend von verschiedenen medienkomparatistischen Ansätzen von Irmela Schneider (1981) bis Stefan Volk (2010) soll es im Seminar auch darum gehen, eigene praktische Erfahrungen im Vergleich von literarischer Vorlage und filmischer Umsetzung zu sammeln. Für die Studierenden besteht die Möglichkeit, sich ausgiebig an ausgewählten Beispielen zu erproben – dies nicht nur in puncto der filmischen Umsetzung von erzählenden, sondern auch von Gedichttexten. Berücksichtigt werden soll schließlich die Arbeit mit Literaturverfilmungen im Schulunterricht.

Dr. André Steiner

Master of Education (M.Ed.) 2.0

Masterstudiengänge "Lehramt an Gymnasien und Oberschulen" (im Anschluss an die Lehramtsoption im BA 2.0 Germanistik/Deutsch) sowie "Lehramt an Grundschulen" bzw. "Lehrämter inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik und Grundschule" (im Anschluss an den BA Bildungswissenschaften im Primar- und Elementarbereich)

Vgl. die entsprechenden Studienverlaufspläne unter
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/med2/verlauf.aspx

FD3 Planung und Reflexion schulischer Praxis im Fach Deutsch Pflichtmodul Gy/OS ECTS: 3

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: sekrdd@uni-bremen.de

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD3.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-FD3-1Planung und Analyse von Deutschunterricht (a)
Blockveranstaltungen nach Vorlesungsende

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 06.02.23 10:00 - 13:00 GW2 B3770
Fr 17.03.23 14:00 - 18:00 GW2 B3770

Die Veranstaltung (1 SWS) für ca. 13 TeilnehmerInnen findet wie angegeben in Blöcken nach der Vorlesungszeit des Wintersemesters statt. Sie wird im Sommersemester als Begleitveranstaltung zum Praxissemester (2 SWS) montags 16.00h-18.00h (zweiwöchentlich; voraussichtlich ungerade KW'en) fortgesetzt. Die VeranstalterInnen aller fünf gleichartigen Veranstaltungen im Modul FD3 behalten sich die gleichmäßige Verteilung aller angemeldeten TeilnehmerInnen zur Erzielung gleicher Gruppengrößen vor - die Zulassung zu den Veranstaltungen findet Ende des Kalenderjahres 2022 statt.

Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD3-2Planung und Analyse von Deutschunterricht (b)
Blockveranstaltungen nach Vorlesungsende

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 06.02.23 13:30 - 16:30 GW2 B3770
Mo 20.03.23 14:00 - 18:00 GW2 B3770

Die Veranstaltung (1 SWS) für ca. 13 TeilnehmerInnen findet wie angegeben in Blöcken nach der Vorlesungszeit des Wintersemesters statt. Sie wird im Sommersemester als Begleitveranstaltung zum Praxissemester (2 SWS) montags 16.00h-18.00h (zweiwöchentlich; voraussichtlich gerade KW'en) fortgesetzt. Die VeranstalterInnen aller fünf gleichartigen Veranstaltungen im Modul FD3 behalten sich die gleichmäßige Verteilung aller angemeldeten TeilnehmerInnen zur Erzielung gleicher Gruppengrößen vor - die Zulassung zu den Veranstaltungen findet Ende des Kalenderjahres 2022 statt.

Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD3-3Planung und Analyse von Deutschunterricht (c)
Blockveranstaltungen nach Vorlesungsende

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 10.02.23 10:00 - 15:00 digital
Fr 17.02.23 10:00 - 15:00 digital
Fr 24.02.23 10:00 - 14:30 digital
Fr 09.06.23 14:00 - 16:00 digital
Fr 23.06.23 14:00 - 16:00 digital
Fr 30.06.23 14:00 - 16:00 digital
Fr 07.07.23 14:00 - 16:00 digital

Die Veranstaltung (1 SWS) für ca. 13 TeilnehmerInnen findet wie angegeben in Blöcken nach der Vorlesungszeit des Wintersemesters statt.

Sarah Olthoff
10-M79-FD3-4Planung und Analyse von Deutschunterricht (d)
Blockveranstaltungen nach Vorlesungsende

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Do 09.02.23 11:00 - 14:00 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20 , 28215 Bremen statt. Den Raum entnehmen Sie den Bildschirmen am Eingangsbereich.
Fr 17.03.23 13:00 - 17:00 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20 , 28215 Bremen statt. Den Raum entnehmen Sie den Bildschirmen am Eingangsbereich.

Die Veranstaltung *(1 SWS) für ca. 13 TeilnehmerInnen findet wie angegeben in Blöcken nach der Vorlesungszeit des Wintersemesters statt.
Sie wird im Sommersemester als Begleitveranstaltung zum Praxissemester (2 SWS) freitags 13.00h-15.00h (zweiwöchentlich; voraussichtlich ungerade KW'en) fortgesetzt. Die VeranstalterInnen aller fünf gleichartigen Veranstaltungen im Modul FD3 behalten sich die gleichmäßige Verteilung aller angemeldeten TeilnehmerInnen zur Erzielung gleicher Gruppengrößen vor - die Zulassung zu den Veranstaltungen findet Ende des Kalenderjahres 2022 statt.

Maren Güber (LIS)
10-M79-FD3-5Planung und Analyse von Deutschunterricht (e)
Blockveranstaltungen nach Vorlesungsende

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 13.02.23 15:30 - 18:30 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20 , 28215 Bremen statt. Den Raum entnehmen Sie den Bildschirmen am Eingangsbereich.
Mo 20.03.23 14:00 - 18:00 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20 , 28215 Bremen statt. Den Raum entnehmen Sie den Bildschirmen am Eingangsbereich.

Die Veranstaltung (1 SWS) für ca. 13 TeilnehmerInnen findet wie angegeben in Blöcken nach der Vorlesungszeit des Wintersemesters statt. Sie wird im Sommersemester als Begleitveranstaltung zum Praxissemester (2 SWS) montags 16.00h-18.00h (zweiwöchentlich; ungerade KW'en) fortgesetzt. Die VeranstalterInnen aller fünf gleichartigen Veranstaltungen im Modul FD3 behalten sich die gleichmäßige Verteilung aller angemeldeten TeilnehmerInnen zur Erzielung gleicher Gruppengrößen vor - die Zulassung zu den Veranstaltungen findet Ende des Kalenderjahres 2022 statt.

Britta Egdmann (LIS)

FD4 Ausbaukompetenzen der Sprach-, Literatur- und Mediendidaktik Pflichtmodul Gy/OS ECTS: 9

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: sekrdd@uni-bremen.de

Veranstaltungen in diesem Modul wg. Prasissemester nur im WiSe

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD4.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-FD4-1Jugendsprache im Deutschunterricht [Sprachdidaktik]

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW1 B0080
Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD4-2Bildungssprachliche Kompetenzen im Deutschunterricht erkennen und fördern (Sprachdidaktik)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1580 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum) (2 SWS) GW2, Raum A3570
Sarah Olthoff
10-M79-FD4-3Literatur kompetenzorientiert unterrichten – am Beispiel Gotthold Ephraim Lessing [Literaturdidaktik]

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-M79-FD4-4Epische Kurzformen in der Sekundarstufe I kompetenzorientiert unterrichten (Literaturdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SFG 2030 GW2 A3570 (FB 10 Besprechungsraum) (2 SWS) GW2, Raum A3570
Sarah Olthoff
10-M79-FD4-5Presse im digitalen Zeitalter [Medienprojektseminar]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 15:00 SFG 1020 (4 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-M79-FD4-6Gaming als Aufgabenfeld für den Deutschunterricht [Medienprojektseminar]

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 11:00 - 14:00 GW1 A1260 (4 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
10-M79-FD4-7Schlechte Filme: (K)ein Fall für den Deutschunterricht?! [Medienprojektseminar]

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 GW1 B2130 (4 SWS)

Filme im Deutschunterricht – dazu gehören gemeinhin cineastische Meisterwerke, prämierte Kurzfilme, ausgezeichnete Literaturverfilmungen und Klassiker der Filmgeschichte. Doch neben all diesen Meisterstücken öffnet sich das weite Feld des schlechten Films: B-Movies, Trashkino, Exploitationflme, gescheiterte Literaturverfilmungen, stümperhaftes Filmhandwerk, talentfreies Schauspiel – die Auswahl scheint endlos. Doch dieser Seite des Kinos blieb der Zugang in den Schulen weitestgehend verwehrt. Warum sollten sich Schüler:innen denn auch mit diesem cineastischen Schund beschäftigen? Doch auch die Auseinandersetzung mit schlechten Filmen bietet eine ganze Reihe von Anknüpfungspunkten an den bereichsspezifischen Kompetenzerwerb der schulischen Filmbildung.
Das Medienprojektseminar schließt an die Marginalisierung des schlechten Films im Deutsch-unterricht an und erarbeitet eine Reihe von Grundlagen, die für einen Umgang mit schlechten Filmen im Unterricht erforderlich sind. Neben der ästhetischen Geschmacks- und Urteilsbildung werden hier unter anderem wiederholt handlungs- und produktionsorientierte Zugänge konzipiert und erprobt.

Für die Vorbereitung wird die Lektüre eines Einführungsbandes zur Filmanalyse empfohlen. Zwei erschwingliche Ausgaben, die sich auch an Schüler:innen richten, liegen in der Reihe Reclam Kompaktwissen von Peter Beicken (2017) und Alain Ottiker (2019) vor.

Julian Körner (LB)

B3 Sprache in Denken und Handeln 6 CP/ 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Andreas Rothenhoefer, Kontakt: rothenhoefer@uni-bremen.de

Das Modul \"B3 Sprache in Denken und Handeln\" macht die Studierenden mit linguistischen Theorien und Methoden der Semantik und Pragmatik vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Winter); es umfasst zwei entsprechende Seminare, aus denen zwei Studienleistungen und eine Pruefungsleistung erbracht werden.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B3.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-3-B1.1-1Kontrastive Linguistik Französisch-Deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) GW2 B1700 (2 SWS)

In diesem Seminar wollen wir die französische und die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer Strukturen und Verwendungsweisen kontrastiv betrachten. Nachdem wir
uns mit der Methodik der kontrastiven Linguistik vertraut gemacht haben, werden wir sowohl syntaktische, morphologische und phonologische Phänomene als auch
lexikalische oder pragmatische Aspekte des Französischen und Deutschen vergleichend untersuchen. Ebenso ist es geplant, dass wir uns kontrastiv mit Textsorten
und Varietäten (z.B. Jugendsprache) beschäftigen.


Literaturempfehlungen:
Blumenthal, P. (1997): Sprachvergleich Deutsch-Französisch. 2., neubearb. und erg. Aufl. Tübingen, Niemeyer. Theisen, J. (2016): Kontrastive Linguistik. Eine
Einführung. Tübingen, Narr.
Klabunde, R. et al. (eds.)(2022): Linguistik im Sprachvergleich. Germanistik – Romanistik. Anglistik. Berlin, Springer.

Dr. Katrin Mutz
10-79-3-B3-1Grundlagen der Internetlinguistik
Onlineseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 Externer Ort: Online (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-79-3-B3-2Gespräche und Texte analysieren aus pragmatischer Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SFG 1020

Sprachliches Handeln in Gesprächen und Texten steht in diesem Seminar zum Thema Pragmatik im Fokus. Zunächst werden Grundlagen wie die Sprechakttheorie und die Konversationsmaximen nach Grice ausführlich behandelt, während im späteren Verlauf der Veranstaltung weiterführende Aspekte wie z.B. interkulturelle Forschung zu (Un-)Höflichkeit in den Vordergrund rücken. Dabei werden konkrete Beispiele (etwa anhand von Gesprächstranskripten und Zeitungstexten) gemeinsam analysiert und diskutiert.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-3-B3-3Neologismen in Sprachgebrauch und Wörterbuch: Wie neue Wörter entstehen und beschrieben werden können

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1-HS H1010 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-3-B3-4Sprache und Kommunikation in der Werbung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 IW3 0330 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-3-B3-5Kontrastive Linguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SFG 2070 (2 SWS)

In diesem Seminar werden ausgewählte strukturelle Charakteristika des Deutschen mit denen
anderer Sprachen detailliert verglichen. Es werden verschiedene grammatische Phänomene und
assoziierte Funktionen in einer Reihe ausgewählter Kontrastsprachen wie u.a. Türkisch, Russisch
und Arabisch vorgestellt und Entsprechungen dazu im Deutschen ermittelt. So können jeweils
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sprachen identifiziert und beschrieben werden.

Dr. Andreas Jäger
10-79-3-B3-6Wissenschaftsgeschichte der Pragmalinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)
Christian Bork, M.A. (LB)
10-79-3-B3-7Deutsch typologisch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

Das Seminar beleuchtet ausgewählte strukturelle Eigenschaften des Deutschen im Hinblick auf
übereinzelsprachlich beobachtbare Phänomene und Charakteristika. Durch Vergleiche mit
Strukturen in einer Vielzahl von anderen Sprachen soll der Frage nachgegangen werden, welche
Gemeinsamkeiten das Deutsche einerseits mit genetisch, bzw. sprachhistorisch verwandten sowie
mit nichtverwandten Sprachen aufweist und ebenso, in welchem Bereich des Sprachsystems es
Besonderheiten zeigt. Durch den Vergleich mit anderen Sprachen soll der analytische Blick auf das
Deutsche geschärft werden.

Dr. Andreas Jäger
10-79-3-B3-8Exkursionsfahrt zu aktuellen Wörterbuchprojekten nach Mannheim und Heidelberg: Das Online-Neologismenwörterbuch des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim und das Deutsche Rechtswörterbuch (Heidelberger Akademie der Wissenschaften)

Exkursion

Einzeltermine:
Fr 30.09.22 10:00 - 11:30 ZOOM
Fr 30.09.22 10:00 - 11:30 ZOOM
Mi 23.11.22 08:44 - 23:15 Anfahrt nach Heidelberg, Stadtrundgang, Universitätsgebäude
Do 24.11.22 08:00 - 20:00 Mannheim, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
Fr 25.11.22 08:00 - 23:15 Heidelberg Germanistisches Seminar, Deutsches Rechtswörterbuch, Rückfahrt nach Bremen

Beschreibung:

In thematischer Anknüpfung und Ergänzung zu meinem Seminar „Neologismen in Sprachgebrauch und Wörterbuch“ biete ich eine Exkursion zur Abteilung Lexik des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache, Mannheim, sowie zur Arbeitsstelle Deutsches Rechtswörterbuch an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften an. Einige Plätze sollen außerdem auch, aufgrund des besonderen forschungspraktischen Interesses im Masterstudium, für externe und fortgeschrittene Studierende bereitgestellt werden. Die Exkursion findet mit einer Vor- und Nachbesprechung und einer Durchführung (jeweils ein Tag An-/Abreise und ein Tag Durchführung) im November statt. Die genauen Termine werden noch abgestimmt.

Die Exkursion kann als Studienleistung im Modul B3 oder als Kreditpunkte im Rahmen der Praxisphase oder der General Studies angerechnet werden.

Die räumliche Nähe und guten Nahverkehrsverbindung der beiden Städte Mannheim und Heidelberg erlaubt eine zeit- und kostengünstige Verknüpfung der beiden Ziele in einer Exkursion. Ein Stadtrundgang zu Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Stadt und Ausstellungen der 1386 als erste Universität in Deutschland gegründeten Ruperto Carola können bei entsprechendem Interesse das Programm abrunden. Der Besuch beim Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) soll einen Einblick in aktuelle korpusgestützte Praktiken der Wortschatzermittlung, Dokumentation und Aufbereitung in Online-Referenzplattformen wie Elexiko, sowie in die allgemeinen Aufgaben und Projekte des IDS als der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte eröffnen. Die Arbeitsstelle Deutsches Rechtswörterbuch an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften bearbeitet ein traditionsreiches Wörterbuch historischer Rechts-, Verwaltungs-, Institutionen- und Alltagssprache.

Die Exkursion wird mit Sparpreis-Gruppentickets der Deutschen Bahn und zwei Jugendherbergsübernachtungen günstig organisiert. Ein Reisekostenzuschuss über Studienkontenmittel ist beantragt.
Die zum Zeitpunkt der Exkursion jeweils geltenden Coronabestimmungen sind zu beachten.

Dr. Andreas Rothenhöfer

A11 Literatur und Interkulturalität 6 CP/ 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: adunker@uni-bremen.de

Das Modul Literatur und Interkulturalitaet findet regelmaessig im Wintersemester statt. Es behandelt exemplarische Gegenstaende und Themenfelder der interkulturellen Germanistik. Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von mindestens 4 SWS auszuwaehlen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A11.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A11-1Indien und der Wunderorient in der Vormoderne
Präsenz mit der Möglichkeit einer barrierefreien Teilnahme

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B2890

Indien erscheint nicht nur uns modernen Menschen als Sehnsuchtsziel für Suchende und gleichzeitig als fremdartig und mitunter bedrohlich: Schon in der Vormoderne gilt der Subkontinent als Land der unbegrenzten Möglichkeiten und spannungsreichen Begegnungen, als Heimat wunderbar-monströser Wesen und alternativer Formen des Zusammenlebens. Das Seminar diskutiert Indien und den Mirabilien-Orient anhand verschiedenartiger Repräsentationen, z.B. anhand mittelalterlicher Weltkarten, in Erzähltexten wie dem mittelalterlichen Alexanderroman, Wolframs von Eschenbach 'Parzival' und Albrechts ‚Jüngerem Titurel‘, dem 'Herzog Ernst' und dem ‚Reinfried von Braunschweig‘. Auch moderne Rezeptionszeugnisse können bei Interesse einbezogen werden, z.B. Umberto Ecos 'Baudolino'.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-5-A11-2Krieg und Interkulturalität

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Der jüngste Angriffskrieg in Europa zeigt einmal mehr, dass in Kriegen interkulturelle Mechanismen eine große Rolle spielen. Mit Strategien des Othering oder der Alterisierung werden Feindbilder erzeugt, Menschen und Kulturen für anders und fremd erklärt, um sie bekämpfen und unterwerfen zu können. Im Seminar wollen wir untersuchen, wie die Literatur sich in unterschiedlichen Textarten an solchen Prozessen beteiligt oder gegen sie angeht. Es wird uns interessieren, wie Inklusion und Exklusion konstituiert und Grenzen gebildet, anhand welcher intersektionaler Kriterien (Verbindungen von race, class, gender usw.) Differenzen konstruiert werden. Dabei ist festzustellen, dass Krieg in der Interkulturalitätsforschung bisher nur selten thematisiert wird.
Wir wollen mit einem Schwerpunkt auf dem 1. Weltkrieg einen historischen Blick auf kriegerische und kriegsähnliche Ereignisse vom Dreißigjährigen Krieg bis zu Afghanistan werfen. Auf der Leseliste (die umfangreicheren Texte in Auszügen): Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Simplicissimus Teutsch (1668/69); Heinrich von Kleist, Die Herrmannsschlacht (1809); Clemens Brentano, Die Schachtel mit der Friedenspuppe (1815); Theodor Fontane, Kriegsgefangen (1871); Wilhelm Raabe, Das Odfeld (1888); Rainer Maria Rilke, Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (1899/1912); Thomas Mann, Betrachtungen eines Unpolitischen (1918); Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit (1918/19); Ernst Jünger, In Stahlgewittern (EA 1920); Alexander Moritz Frey, Die Pflasterkästen (1929); Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues (1929); Saša Stanišić, Wie der Soldat das Grammophon repariert (2006); Norbert Scheuer, Die Sprache der Vögel (2015).
Lit.: Martin Mann: Die Interkulturalität des Krieges. In: Eva Wiegmann (Hg.): Diachrone Interkulturalität. Heidelberg 2018, S. 339-350; Valérie Deshoulières / Hans-Jürgen Lüsebrink / Christoph Vatter (Hg.): Europa zwischen Text und Ort. Interkulturalität in Kriegszeiten (1914-1954). Bielefeld 2013

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-5-A11-3Die Fremden der Aufklärung
Interkulturalität im 18. Jahrhundert

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B1216 (2 SWS)

Europa ist den Werten der Aufklärung verpflichtet, so heißt es immer wieder, oft in Abgrenzung zu despotischen Regierungen und barbarischen Praktiken in anderen Weltgegenden. Auf der anderen Seite werden despotische und barbarische Konzepte wie u.a. der moderne Rassismus inzwischen oft auf die Aufklärung zurückgeführt. Und doch sollte Aufklärung, ihrem eigenen Anspruch nach, auf die universelle „Befreiung des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) ausgerichtet sein.
Im Seminar werden wir solche widersprüchlichen Bestimmungen zum Anlass nehmen, die Komplexität dessen, was mit ‚Aufklärung‘ bezeichnet wird, ausgehend vom Aspekt der Interkulturalität zu entfalten. Interkulturelle Fragen sind für die Entwicklung der Aufklärung im 18. Jahrhundert in mehrfacher Hinsicht relevant: Man vermehrte die Kenntnis über andere Weltteile, entdeckte dabei auch den Blick der Anderen auf sich selbst; man grenzte sich gegenüber Fremdem ab oder versuchte, die Pluralität der Menschheit mit dem Konzept des ‚ganzen Menschen‘ zusammenzudenken; man bewunderte die vermeintliche Natürlichkeit fremder Kulturen, und bei alledem wurde selbstverständlich Reichtum durch Sklavenhandel und -arbeit in den Kolonien erwirtschaftet. Diese und mehr der sehr heterogenen Formen, mit denen im 18. Jahrhundert kulturelle Fremdheit in Szene gesetzt, reflektiert und zum Anlass für Selbstreflexion genommen wurde, werden wir im Seminar anhand von Texten u.a. von G.E. Lessing, J.M.R. Lenz, J.G. Herder sowie E. und H. von Kleist erkunden.

Dr. Jan Gerstner
10-79-5-A11-4Identität und Herkunft. Postsowjetische Erzählungen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)

Wir werden uns im Seminar mit einem besonders interessanten Bereich der Gegenwartsliteratur beschäftigen: Mit Erzähltexten aus den letzten 20 Jahren, die den Untergang der Sowjetunion thematisieren und Figuren erschaffen, die versuchen mit diesem Umbruch umzugehen. Die Migration in den Westen steht im Spannungsverhältnis zu den Wurzeln im Osten; Trauma, Erinnerung, Identität und Herkunft sind die Knotenpunkte des Diskurses dieser Art von ‚Erinnerungsliteratur‘.

Im Seminar wollen wir uns flankierend zur literarischen Lektüre das Rüstzeug für die Analyse und Interpretation aneignen. Wir werden uns also in die Memory Studies einlesen, Konzepte wie Rothbergs ‚Multidirectional Memory‘ und Hirschs ‚Postmemory‘ kennenlernen sowie narratologische Ansätze, die uns helfen, die sogenannte ‚Mimesis des Erinnerns‘ zu untersuchen.

Für die Studienleistung sollten Sie die Primärtexte vorbereiten, sodass Sie aktiv und regelmäßig am Seminar teilnehmen können. Außerdem bereiten Sie in der Gruppe zu je einem der Texte ein Glossar vor, in dem Erläuterungen unbekannter Fremdwörter oder historischer Inhalte erarbeitet werden, die für das Textverständnis unabdingbar sind.

Auch für die Prüfungsleistung sollten Sie die Primärtexte vorbereiten, sodass Sie aktiv und regelmäßig am Seminar teilnehmen können, sowie an einer der Arbeitsgruppen partizipieren. Darüber hinaus verfassen Sie eine kleine Hausarbeit zu einer Fragestellung, die im Themenbereich des Seminars angesiedelt ist.

Bitte lesen Sie die folgenden Texte:
Maxim Biller: Sechs Koffer (2018)
Alina Bronsky: Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche (2010)
Lena Gorelik: Wer wir sind (2021)
Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (2012)
Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht (2022)
Lana Lux: Kukolka (2017)
Katerina Poladjan: Hier sind Löwen (2019)
Sasha Maria Salzmann: Ausser sich (2017)

Dr. Urania Julia Milevski
10-79-5-A11-5Alterität bei Robert Musil. Kleine Prosa und Novellen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SFG 2070 (2 SWS)

Während Robert Musil vor allem für seinen epochalen und monumentalen Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" (1930) bekannt ist, widmet sich das Seminar Robert Musils kleinerer Prosa von den früheren Novellen bis zu den späten Feuilletons. Im Vordergrund stehen Erfahrungen der Alterität, die sich an der Sexualität ("Die Verwirrungen des Zöglings Törleß", 1906, "Vereinigungen", 1911), der interkulturelle Begegnung mit dem "Fremden" und der "fremden Frau"("Grigia", 1921, "Die Portugiesin", 1923 "Tonka", 1923), des Krieges (Die Amsel") und Mensch-Tier-Verhältnisse ("Nachlass zu Lebzeiten", 1936) entzünden. Das Seminar nimmt ein Close-Reading der Erzählungen vor und untersucht zugleich die hier entworfenen, zum Teil epiphanisch angelegten Erfahrungen des "Anderen" und der "Ausnahme" mit Rücksicht auf neuere Theorien aus dem Bereich der Gender Studies, der Postcolonial Studies, der Animal Studies u.a.

Dr. Mareike Schildmann
10-79-5-A11-6Die deutsche Dekameron-Rezeption

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW1-HS H1010 (2 SWS)

Goethe riet seiner Schwester von Boccaccios Zehntagewerk ab; dass es die Inquisition auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt hat, versteht sich von selbst; noch im 20. Jahrhundert wird man vor deutschen Gerichten darüber diskutieren. Man geht nicht fehl, die fast 700-jährige Rezeptionsgeschichte des "Dekamerons" kontrovers zu nennen.

Ausgehend von Überlegungen zur Komposition, Rahmenhandlung, Ästhetik und Erzählweise der italienischen Novellen folgt das Seminar den Spuren des Dekamerons in der deutschen Literatur (15.-18. Jh.). Es wird sich die Frage stellen, wie Übersetzer, Herausgeber und Autoren mit den als anstößig empfundenen Inhalten ihrer Vorlage umgehen, aber auch welche Motive und Erzähltraditionen aus dem "Dekameron" in die deutschsprachige Literatur übergehen. Schwerpunkte im Seminar bilden Texte von Hans Sachs, Martin Montanus und Goethe.

Zur Anschaffung empfohlen wird eine ungekürzte Ausgabe des Dekamerons (Übers. von Karl Witte. Fischer) sowie Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Reclam). Alle übrigen Texte werden auf Stud.IP zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Thomas Althaus (Mentorat)
Levin Zimmermann (LB)

A12 Literatur und Medien 6CP / 4SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: talthaus@uni-bremen.de

Das Modul A 12 Literatur und Medien wird regelmaessig im Wintersemester angeboten. Es betrifft unterschiedliche Medienkulturen (vom Medium Buch ueber den Film bis zu den neuen Medien) und widmet sich in historischer und systematischer Perspektive den Problemstellungen einer medienaesthetisch erweiterten Literaturwissenschaft.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A12.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A12-1LiteraTour Nord

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 SFG 2070 (2 SWS)

Auf die LiteraTour Nord (http://www.literatournord.de) gehen jeden Winter von Oktober bis Februar fünf Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und lesen aus ihren Neuerscheinungen in Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg, Hannover und Osnabrück. Sie bewerben sich damit um den „Preis der LiteraTour Nord“, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Moderiert werden die Veranstaltungen in der Regel von Professorinnen und Professoren der Literaturwissenschaft, die das Programm zum Gegenstand einer regulären Lehrveranstaltung des jeweiligen Wintersemesters machen und so den Studierenden Gelegenheit zum direkten Gespräch mit den Autorinnen bzw. Autoren geben.
Im Winter 2022/23 lesen in Bremen (jeweils am Sonntagabend um 20 Uhr im Theater am Goetheplatz):
30.10. Helene Bukowski: Die Kriegerin (Blumenbar)
20.11 Andreas Schäfer: Die Schuhe meines Vaters (DuMont)
04.12. Senthuran Varatharajah: Rot (Hunger) (Fischer)
15.01. Steffen Mensching: Hausers Ausflug (Wallstein)
29.01. Fatma Aydemir: Dschinns (Hanser)

Näheres siehe unter http://www.literatournord.de.

Das Seminar, zu dem der Besuch der Lesungen am Sonntagabend obligatorisch gehört (eingeschriebene Teilnehmer:innen des Seminars haben freien Eintritt), findet in der Regel jeweils am Montag vor oder nach der Lesung statt. Inhaltlich wird es um die medialen und performativen Aspekte von Literatur und Literaturkritik und um Fragen der literarischen Wertung gehen. Im Mittelpunkt stehen jeweils die Neuerscheinungen, die von einem literaturwissenschaftlichen Blickwinkel aus betrachtet werden.
Studienleistungen für das Modul A12 können durch Rezensionen und/oder Berichte über die Lesungen erworben werden.
Alle Studierenden aus den literaturwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen, die Interesse an der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur haben, sind herzlich willkommen!

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-5-A12-3Didaxe in Text und Bild

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Bilder gelten von Gregor dem Großen bis zu Sebastian Brant als ‚Schriftersatz‘ für die Lateinunkundigen. Tatsächlich sind auch vormoderne Text-Bild-Beziehungen komplexer: In der Regel führt der Text Regie; Bilder dienen vor allem als Blickfang und Gedächtnisstütze durch Visualisierung, in didaktischer Literatur der Veranschaulichung und eindringlicherer Wirkung der Lehre. Das Seminar untersucht anhand exemplarischer Analysen die Text-Bild-Beziehungen in Thomasins von Zerklaere ‚Welschem Gast‘ und in Sebastian Brants ‚Narrenschiff‘.

Programm und Literaturhinweise s. StudIP/Dateien.

Studienleistung und Modulprüfung: Informationen in der ersten Sitzung.

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-79-5-A12-4Lyrikalternativen - alternative Lyrik?
Intermediale Zugänge zu den Gedichtalternativen für Deutschland (Seminar im Rahmen von "Eine Uni – Ein Buch"

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Die Sammlung der 52 Gedichte, die im Rahmen von „Eine Uni – ein Buch“ entstanden ist, wird im Wintersemester 2022/2023 abgeschlossen sein. Wir werden uns also im geplanten Seminar mit einem Korpus aus Lieblingstexten auseinandersetzen, die „zu einer zeitgemäßen kulturellen Bildung, zur Werteorientierung, zur ästhetischen Wahrnehmung und damit zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ (Spörl/Doff 2022) beitragen können und sollen.

Im ersten Teil des Semesters werden wir uns mit den Grundlagen von Gedichtanalyse und -interpretation beschäftigen. Dabei spielen außer der Metrik auch Rhetorik und Narratologie eine Rolle. Daran anschließend werden wir einen intensiven Blick auf die „Medialität der Lyrik“ (Kohl 2016, 93) werfen, um der Frage nachzugehen, ob Lyrikalternativen auch eine alternative Mediatisierung und Medialisierung aufweisen bzw. nötig oder wünschenswert machen.

Im zweiten Teil des Semesters werden wir uns dann gemeinsam mit dem Korpus der Lyrikalternativen auseinandersetzen. Aufgabe der Arbeitsgruppen wird es sein, für eines der Gedichte Analyse- und Interpretationsansätze zu erarbeiten und darüber hinaus zu recherchieren, in welchen Transformationen und Adaptionen das Gedicht bereits existiert. Gibt es außer des fixierten Textes auch Rezitationen, Lyrikfilme oder Performances? Welche zusätzlichen Bedeutungsebenen und Interpretationen transportieren diese?

Unsere Ergebnisse werden wir im Rahmen von „Eine Uni – ein Buch“ einem größeren Publikum zur Verfügung stellen. Die Details dazu sind noch in Klärung.

Für die Studienleistung ist es notwendig, in einer der Arbeitsgruppen zu partizipieren sowie regelmäßig und aktiv an den Sitzungen teilzunehmen.
Für die Prüfungsleistung ist es notwendig, in einer der Arbeitsgruppen zu partizipieren sowie regelmäßig und aktiv an den Sitzungen teilzunehmen. Die Prüfungsleistung beinhaltet außerdem eine mündliche Prüfung, in der auf Basis eines Thesenpapiers eine von Ihnen erarbeitete Gedichtinterpretation diskutiert wird. Dabei sollen Sie zeigen, dass Sie die Analyse mittels des erlernten Instrumentariums beherrschen und es verstehen, von Textbeobachtungen zu interessanten Interpretationsfragen zu kommen.

Literatur (Auswahl):
Burdorf, Dieter: Einführung in die Gedichtanalyse. 3., aktual. und erw. Auflage. Stuttgart 2015.
Lamping, Dieter (Hg.): Handbuch Lyrik. 2., erw. Auflage. Stuttgart 2016.
Orphal, Stefanie: Poesiefilm. Lyrik im audiovisuellen Medium. Berlin 2014.
Wagenknecht, Christian: Deutsche Metrik: eine historische Einführung. 5., erw. Auflage. München 2007.

Dr. Urania Julia Milevski
10-79-5-A12-6Literatur- und Poesieverfilmungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 A4020 (2 SWS)

Dass Erzählen nicht nur eine Domäne der Literatur ist, sondern dass man auch vom filmischen Erzählen sprechen kann, ist eine Einsicht, die sich mit der französischen Nouvelle Vague und dem Neuen Deutschen Film durchzusetzen begann. So ist es das Erzählen, sei es als Erzählsituation oder als narrative Struktur, das als Tertium comparationis bei der vergleichenden medienwissenschaftlichen Analyse von literarischem Text und seiner Verfilmung Verwendung findet. Ausgehend von verschiedenen medienkomparatistischen Ansätzen von Irmela Schneider (1981) bis Stefan Volk (2010) soll es im Seminar auch darum gehen, eigene praktische Erfahrungen im Vergleich von literarischer Vorlage und filmischer Umsetzung zu sammeln. Für die Studierenden besteht die Möglichkeit, sich ausgiebig an ausgewählten Beispielen zu erproben – dies nicht nur in puncto der filmischen Umsetzung von erzählenden, sondern auch von Gedichttexten. Berücksichtigt werden soll schließlich die Arbeit mit Literaturverfilmungen im Schulunterricht.

Dr. André Steiner
10-79-5-A12-7Das Collage-Werk von Herta Müller

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B1170 (2 SWS)
Dr. Ina Düking

A14 Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich biskup@uni-bremen.de

Das Wahlpflichtmodul Literatur des Mittelalters und der Fruehen Neuzeit vertieft das literaturgeschichtliche Studium im Bereich der vormodernen Literatur (8. – 16. Jahrhundert) und ihrer Rezeption. Es wird regelmaessig im Winter- und im Sommersemester angeboten.
Das Modul besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A14.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A14-1Dracula

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 B1410 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-A2-02Tristan intermedial

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4020 (2 SWS)

Gibt es eine absolute Liebe? Rechtfertigt sie alles? Beruht sie auf Magie und gibt es eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren? Verschiedene literarische Erzähltexte, Lieder und bildliche Darstellungen seit dem Mittelalter setzen sich mit der ehebrecherischen Tristanliebe auseinander. Ihr künstlerischher Höhepunkt ist Gottfrieds von Straßburg 'Tristanroman' (um 1205/10), der seine Hörer:innen und Leser:innen schon seit Jahrhunderten in den Bann zieht. An diesem herausragenden Beispiel hochmittelalterlicher Dichtung, aber auch an anderen Tristanwerken (Romanen, Kurzerzählungen, Liedern, Abbildungen und Verfilmungen, Wagners Musikdrama) werden wir Themen wie Rittertum und Künstlertum, Selbstverlust, Tod und vor allem Liebeskonzeptionen jenseits des gesellschaftlich Erlaubten diskutieren.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock

A15 Kinder- und Jugend-Literatur und -Medien Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Stefanie Jakobi, Kontakt: jakobist@uni-bremen.de

Das Modul Kinder- und Jugend-Literatur und -Medien findet regelmäßig im Wintersemester statt. Aus dem Angebot sind 2 Veranstaltungen zu je 2 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A15.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-A15-1Emil, die Detektive und ihre Nachfolger. Kriminalliteratur für Kinder und Jugendliche
Emil, the Detectives, and their Followers. Crime Fiction for Young Readers

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 MZH 1460 (2 SWS)

Kriminalliteratur und Kriminalfilme dominieren geradezu den Buchmarkt sowie Kino, Fernsehen und Streaming. Lange und bis vor gar nicht allzu langer Zeit galten Krimis aber vielen als trivial, vielleicht sogar als Schund, mit dem Erwachsene sich besser nicht, Kinder und Heranwachsende jedoch auf gar keinen Fall abgeben sollten. Gleichwohl gibt es heute und seit geraumer Zeit ein sehr breites Angebot an Kriminalliteratur für ein junges Lesepublikum, von dem man annehmen darf, dass es auch gekauft, ausgeliehen und gelesen wird.

Die Frage stellt sich also, was an Krimis so faszinierend ist, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diese und verwandte Fragen etwa, was das Spezifische des Kinderkrimis ist im Vergleich zum Krimi für Erwachsene, oder, wie sich das Genre des Kinderkrimis von seinen Anfängen (wohl insbesondere Kästners "Emil und die Detektive") bis heute entwickelt hat werden wir in diesem Seminar gemeinsam bearbeiten.

Als konkrete Untersuchungsgegenstände schlage ich die folgenden Romane vor, die allesamt in günstigen Ausgaben im Buchhandel verfügbar sind:
Horst Eckert: Schwarzer Schwan (2011, ein typischer Erwachsenen-Krimi, an dem wir uns das Genre Kriminalromans erarbeiten)
Erich Kästner: Emil und die Detektive (1929)
Astrid Lindgren: Kalle Blomquist, Meisterdetektiv / Meisterdetektiv Blomquist (1946/50)
Carl Hiaasen: Eulen (2002/03)
Rico Steinhöfel: Rico, Oskar und die Tieferschatten (2008)
Kirsten Boie: Schwarze Lügen (2014)

Das Modul A15 sieht eine mündliche Prüfung oder eine kleine Hausarbeit für den Modulabschluss vor. Beide Prüfungsformen werden im Zusammenhang mit dem Seminar entsprechend angeboten.

Einen konkreten Plan für dieses Seminar finden Sie ab Mitte September in Stud.IP.

Dr. Uwe Spörl
10-M79-A15-2„Wir, sowas von wir. Dieser Abend und wir beide hier“ – (Subtile) Homoerotik im postmodernen Adoleszenzroman

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 SFG 1010 (2 SWS)

In allen drei jugendliterarischen Untersuchungsgegenständen, nämlich Finn-Ole Heinrichs Räuberhänden, Wolfgang Herrndorfs Tschick und Elisabeth Etz’ Alles nach Plan, geht es, genauso wie im traditionellen Adoleszenzroman, um Schule, Eltern, Freundschaft, Zugehörigkeit & Abgrenzung, Identitätssuche & Abnabelung sowie (gesellschaftliche) Initiationsriten.
Bezogen auf (subtile) Homoerotik lässt sich überblickend sagen, dass sich alle drei Romane hingegen massiv von der im ‚klassischen‘ Adoleszenzroman vorherrschenden Tabuisierung von Sexualität und namentlich von Homoerotik abheben, dennoch gänzlich unterschiedlich mit dieser neuen Freiheit umgehen.
Damit Sie zum Semesterende neben der thematischen Nische auch handfeste und weiterverwendbare Wissensbestände mit nach Hause nehmen können, wird neben der Fokussetzung auf der gendertheoretischen Auseinandersetzung mit den Untersuchungsgegenständen immer auch die erzähltechnische Verpackung, das Wie des Erzählens eingebunden werden und auch die regelmäßige Rückbezugnahme auf Merkmale des postmodernen Adoleszenzromans.

Dr. Nils Lehnert
10-M79-A15-3Kinder- und Jugendliteraturkritik
Online via Zoom

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.10.22 10:00 - 12:00 Onlineseminar
Fr 11.11.22 10:00 - 15:00 Onlineseminar
Fr 09.12.22 - Sa 10.12.22 (Fr, Sa) 10:00 - 15:00 Onlineseminar
Prof. Dr. Tobias Kurwinkel (LB)

A16 Deutsche Literaturwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: adunker@uni-bremen.de

Die Lehrveranstaltungen, typischer Weise Seminare, entstammen dem Spezialisie-
rungsbereich „Neuere deutsche Literatur und Ästhetik“ des Master Germanistik.
Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A16.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-B1-01Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Peter Weiss‘ dreibändiger Roman Die Ästhetik des Widerstands (1975/1978/1981) zählt neben Günter Grass‘ Die Blechtrommel oder Uwe Johnsons Jahrestage zu den herausragenden Werken der deutschsprachigen Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der im schwedischen Exil lebende Weiss arbeitet in seinem Roman sonst häufig vernachlässigte oder verdrängte transnationale Teile der Geschichte des 20. Jahrhunderts auf. Im Zentrum stehen die Geschichte der Arbeiterbewegung, der Spanische Bürgerkrieg, der (kommunistische) Widerstand gegen den Nationalsozialismus, das Exil. Der Romantitel ist doppeldeutig und meint sowohl den Versuch, dem politischen Widerstand eine Ästhetik zu geben, als auch eine widerständige und antitotalitäre Ästhetik zu entwickeln. Eine große Rolle spielen dabei Werke der Bildenden Kunst, vom Pergamonaltar über Theodore Géricaults Das Floß der Medusa bis zu Picassos Guernica, die der Text sich intermedial durch besondere Formen der Ekphrasis aneignet. Neben die Intermedialiät (Weiss war selbst auch Maler und experimenteller Filmemacher) treten literarische Referenzen, u.a. zum Dadaismus, zu Franz Kafka und Bertolt Brecht.
Zur Anschaffung wird dringend die folgende Ausgabe empfohlen:
Peter Weiss: Die Ästhetik des Widerstands. Hg. und mit einem editorischen Nachwort von Jürgen Schutte. Berlin: Suhrkamp 2016.
Hilfreich bei der Lektüre: Jürgen Schutte: Register zur Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss. Berlin: Verbrecher 2018.

Prof. Dr. Axel Dunker
10-M79-B1-02Gemeinsam schreiben um 1800/ 1900/ 2000

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 MZH 1460 (2 SWS)

Wenn wir uns Zeitzeugnisse unterschiedlicher Literat:innen von Johann Georg Zimmermann über Marie von Ebner-Eschenbach bis hin zu Virginia Woolf betrachten, die das eigene Schaffen beschreiben, drängt sich der Verdacht auf, dass literarische Arbeit vor allem einsam ist. Dichtung endet also dort, wo ein geselliges Miteinander beginnt. Ist das wirklich so? Im Seminar wollen wir uns vor dem Hintergrund des ‚Normalfalls literarischer Produktion‘, der einem genieästhetischen Verständnis von literarischem Schaffen entspricht, unterschiedlichen Texten und Szenarien widmen, die diesem zuwiderlaufen. Exemplarische Beispiele aus der Zeit um 1800, 1900 und 2000 aus unterschiedlichen Gattungen und Genres werden in diesem Zusammenhang viele Beispiele dafür liefern, wann und wie kollektives und kollaboratives Schreiben möglich gewesen ist und welche Rolle die Ergebnisse im literaturwissenschaftlichen Diskurs spielen.

Zusätzlich zur literarischen Lektüre werden wir uns der Forschung zur Schreibszene (und zur Schreib-Szene) zuwenden, klären, wie kollaborative Schreibprozesse beschaffen sind und welchen Einfluss soziokulturelle Faktoren hier hatten und haben können.

Als Studienleistung werden Sie selbst eine literarische Kollaboration untersuchen und Ihre Ergebnisse im letzten Drittel des Semesters vorstellen. Zusätzlich dazu sollten Sie regelmäßig und aktiv teilnehmen.

Die Prüfungsleistung bemisst sich nach Ihrem Studiengang und dem entsprechenden Modul. In der Regel können Sie eine große oder eine kleine Hausarbeit schreiben, auch mündliche Prüfungen sind möglich.

Die folgenden Texte können Sie bereits anschaffen und vorbereiten, die übrigen Texte werden als Scan im Laufe der nächsten Wochen im StudIP-Kurs zur Verfügung gestellt:

Edmond und Jules de Goncourt: Germinie Lacerteux (1864)
(Bitte kaufen Sie die Insel-Taschenbuchausgabe von 1988)
Hermann Bahr et al.: Der Roman der Zwölf (1909)
(Bitte kaufen Sie die Insel-Taschenbuch-Ausgabe, hg. von Alfred Estermann, 1992)
E.T.A. Hoffmann et al.: Der Roman des Freiherrn von Vieren (1815)
(Bitte kaufen Sie die dtv-Ausgabe)
Bertolt Brecht, Walter Benjamin (Thiemann, Wizisla): Mord im Fahrstuhlschacht (1933)
Clemens J. Setz: BOT (2018)

Dr. Urania Julia Milevski
10-M79-B1-03Zwischen Nachahmung und Nature Writing - Theoretische Debatten und literarische Ausprägungen der Ästhetiken der Natur

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Das Verhältnis zwischen Natur und Literatur war von der Antike bis ca. 1750 durch die große Linie des Nachahmungsgedankens weitgehend bestimmt. Dieser Typus von realistischer Darstellung verband dabei auch die Literatur mit der Malerei. Mit dem Ende der Regelpoetik und der theologisch orientierten Modelle erhielt nicht allein die Ästhetik eine hervorgehobene Bedeutung in der theoretischen Debatte, sondern dem Themenfeld der Natur und den Metaphoriken der Natur wurde ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. In den nächsten 100 Jahren entwickelten sich Positionen, die bis heute in ihrer Ausrichtung und ihre Tragweite diskutiert werden. Man kann dabei von den Naturverhältnissen der Moderne sprechen. Sie drücken sich vom Beginn der Debatte an in kunsttheoretischen Positionen sowie in literarischen Texten aus.
Verhandelt wird in diesen Debatten die Rolle des Menschen in der Moderne sowie die Rolle des modernen Menschen. Dazu gehört z.B. seine Emanzipation von äußeren Gesetzen und Traditionen und damit der Beginn seiner schöpferischen Tätigkeit. Die Autonomie des modernen Subjekts ist allerdings mit einer Trennung von einem elementaren oder auch unmittelbaren Verhältnis zur Natur erkauft. Diese Trennung, die auch in Richtung auf die Technisierung, Ökonomisierung und der modernen Massengesellschaft führt, wird kontrovers diskutiert. In der älteren Forschung (Blumenberg, Ritter, Bohrer) wird die Autonomie und der Aspekt des Schöpferischen positiv bewertet, in der neueren Diskussion (H. Böhme, L. Fischer, U. Draesner) negativ.

Die Debatte über die Ästhetiken der Natur soll exemplarisch an ihren zentralen Punkten in Theorie und teils auch in der Literatur nachvollzogen und diskutiert werden. Zu den Stationen gehören neben Blumenbergs Position u.a. die an einen Satz Adornos anknüpfenden Naturästhetiken der 1980er Jahre, die bestrebt waren, der Umweltbewegung eine eigene Ästhetik zu bieten (Seel, G. und H. Böhme), hinzu kommt die Ethikdebatte der Jahrtausendwende, die das Ziel hatte, die Rolle der Natur in unseren Rechts- und Gesellschaftssystemen zu verändern (Serres, Latour). In der Gegenwart sind drei große Tendenzen zu beschreiben, die Rückkehr zu ganzheitlichen christlich-metaphysischen Modellen (H. Böhme, H. Detering) und das eher im Selbsterfahrungskontext anzusiedelnde Nature Writing (L. Fischer, U. Draesner), hinzu tritt das breite Spektrum des u.s.-amerikanischen und britischen ecocriticism, das zentrale Theoreme der Kulturwissenschaften auf die aktuelle Debatte über das Verhältnis der Menschen zur Natur überträgt.

Dieses Feld soll exemplarisch aufgearbeitet werden, dazu sollen grundsätzliche Fragen diskutiert werden, darunter: Welche Begriffe von Natur und Ästhetik liegen den Theorien zugrunde? Wie wird das Verhältnis der Menschen zur Natur in den Theorien dargestellt und bewertet? Wie wird die Rolle der Kunst beschrieben, wie und warum soll sie verändert oder mobilisiert werden? Welche Position wird zu etablierten Weltbildern bezogen – wie Christentum, Konstruktivismus, Moderne? Welche zur Tradition und zur Diskursgeschichte?

Folgende literarische Texte sollen in Auszügen einbezogen werden: J.W. Goethe: Die Leiden des jungen Werthers (1774). J. v. Eichendorff: Texte zum Fremden wie: Schöne Fremde. Günter Grass: Die Rättin. Reinhard Jirgl: Die Stille.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-M79-B1-05Seldwyla und Dunkelblum. Die erzählte Kleinstadt im 19., 20. und 21. Jahrhundert
Seldwyla and Dunkelblum. Small Town Narratives in the 19th, 20th und 21st Centuries

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Großstadt in der (modernen) Literatur ist von der Literaturwissenschaft immer wieder in den Blick genommen worden, Dorf und ländliche Regionen in ihrer Bedeutung für die Literatur desgleichen. Die kleine Stadt hingegen ist als Schauplatz von Geschichten, als Sujet, als Mikroskosmos, als kleine Welt, welche die große spiegelt, oder als Chronotopos im Sinne Bachtins nur selten untersucht worden.

Dieses Seminar zielt darauf ab, dem entgegen zu wirken: Wir lesen gemeinsam eine kleine Reihe von sechs literarischen Erzähltexten aus den letzten 180 Jahren, Novellen bzw. (kurze) Romane, deren Geschichten allesamt in kleinen Städten angesiedelt sind. Die Texte sind alle auch unabhängig von unserem Seminarkontext von Interesse und Belang, dieser fokussiert aber natürlich sowohl die Rolle, Funktion oder spezifische Kontur des gewählten Schauplatzes als auch die historischen Veränderungen, die wir an diesem Schauplatz oder seiner Darstellung wahrnehmen können.

Wir lesen
eine Novelle aus Gottfried Keller: Die Leute von Seldwyla (1856)
Wilhelm Raabe: Stopfkuchen (1890)
Heinrich Mann: Die kleine Stadt (1909)
Gerd Gaiser: Schlußball (1958)
Andreas Maier: Klausen (2002)
Eva Menasse: Dunkelblum (2021)

Bis auf Gaisers Nachkriegsroman dürften alle Texte leicht verfügbar bzw. im Buchhandel erhältlich sein. Gaisers Roman ist antiquarisch (günstig) zu bekommen. Falls das nicht allen gelingt, stelle ich eine elektronische Kopie zur Verfügung.

Einen konkreten Plan für dieses Seminar finden Sie ab Mitte September in Stud.IP.

Das Seminar ist beheimatet im M.A. Germanistik und wird dort angeboten in den Modulen B1, B2, D2 und D4. Es ist aber auch studierbar im Modul A16 des Master of Ed. Deutsch (Gy/OS) und im Profilmodul Literatur des MA Transnationale Literaturwissenschaft. Die von den Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen je vorgesehenen Prüfungsformen für den Modulabschluss – mündliche Prüfung einerseits und (kleine und große) Hausarbeit andererseits – werden allesamt für dieses Seminar angeboten.

Dr. Uwe Spörl
10-M79-B2-01Idylle und Krise

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B1410 (2 SWS)

Idyllen scheinen krisenfeste Texte zu sein: Sie zeigen einfache, harmonische Verhältnisse, oft in einer lieblichen und intakten Natur, bevölkert von friedliebenden und zufriedenen Menschen. Aus einer solchen, nur leicht klischeehaft zugespitzten Sicht rührt das schlechte Image der Idylle als entweder bloß langweilig oder notorisch trügerisch. Ein Blick in die unterschiedlichen Ausprägungen der Gattung bzw. idyllenähnlicher Texte zeigt allerdings, dass diese schon seit der antiken Schäferdichtung auf unterschiedliche Krisenerfahrungen wie Exil, Krieg oder Sklaverei reagierten und dies nicht nur in Form eines Rückzugs, in dem die jeweilige Krise ausgeschlossen würde, sondern auch durch die Verhandlung dieser Erfahrungen im Raum der Idylle. An idyllischen Texten lässt sich daher ein komplexes Zusammenspiel von Verfahren des impliziten Sprechens beobachten, die ebenso differenzierte und ggf. kritische Lektürestrategien herausfordern wie sie Aufschluss geben über die Möglichkeiten literarischer Artikulation in Zeiten der Krise.
Im Seminar werden wir dies ausgehend von antiken Bezugstexten über das 17. und 18. Jahrhundert bis in die Moderne verfolgen und dabei auch der Frage nachgehen, was die Idylle als Gattung ausmacht, wie sich dies literaturgeschichtlich ändert und inwiefern historisch spezifische Krisenerfahrungen den Rückgriff auf Idyllisches herausgefordert haben.

Dr. Jan Gerstner

A17 Ältere deutsche Literaturwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich biskup@uni-bremen.de

Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von
mindestens 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/A17.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-A1-02"Deus Io vult." Heilsgeschichte als philosophisches Basiskonstrukt

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 MZH 1460 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-A2-01Liebe, Abenteuer, Erzählen: 'Aithiopika' deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Die ‚Aithiopika‘ des Heliodor (wohl 3. Jh. n. Chr.) gilt als Inbegriff und Prototyp ‚romanhaften‘ Erzählens: durch eine bunte Fülle von Abenteuern (wie Kindesaussetzung, Seereisen, Piraterie und Schiffbruch, treue Liebe und gefährliche Leidenschaften, Schlachten, Totenbeschwörung, drohendes Menschenopfer und Keuschheitsproben, Trennungen und Wiederfinden), aber auch durch komplexe Formen des Erzählens, Erzählens im Erzählen, der Reflexion über Erzählen. In die deutsche Literaturgeschichte hat die ‚Aithiopika‘, vermittelt über die lateinische Übertragung des Stanislaus Warschewiczki (Erstdruck 1552), erst ab dem 16. Jahrhundert Eingang gefunden und vor allem im 17. Jahrhundert die Entwicklung des Romans geprägt. Wir diskutieren anhand zentraler Auszüge Aspekte romanhaften Erzählens in der ‚Aithiopika‘ (in mehreren neuhochdeutschen Übersetzungen verfügbar) und in den frühneuhochdeutschen Bearbeitungen des 16. Jahrhunderts, der Übersetzung durch Johannes Zschorn (1559) und deren Bearbeitung in Sigmund Feyerabends Romankompilation ‚Buch der Liebe‘ (1587).

Programm und Literaturhinweise s. StudIP.

Studienleistung und Modulprüfung: Informationen in der ersten Sitzung.

Prof. Dr. Elisabeth Lienert

B11 Historische Sprachwissenschaft Wahlpflichtmodul 6 CP 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Andreas Jaeger, Kontakt: anjaeger@uni-bremen.de

Das Modul \"B11 Historische Sprachwissenschaft\" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten) oder muendlichen Pruefung zu einer der beiden Einzelveranstaltungen ab.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B11.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-B11-1Martin Luther und die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache
Sowie fünftägige Exkursion nach Wittenberg, Eisleben und Eisenach

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 GW2 B1630 (4 SWS) Sowie fünftägige Exkursion nach Wittenberg, Eisleben und Eisenach

Mittwoch, 8:15 bis 9:45 Uhr
Sowie fünftägige Exkursion nach Wittenberg, Eisleben und Eisenach

Im September 1522 erschien der Urdruck der Übersetzung des Neuen Testaments durch Martin Luther, das sog. Septembertestament. Die erste Übersetzung wird also in diesem Jahr 500 Jahre alt – ein Grund, sich auch sprachhistorisch mit dem Wirken Luthers auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund wird ausnahmsweise auch im Wintersemester eine Lehrveranstaltung zum Modul B11 angeboten, die sich aus zwei Teilen zusammensetzt: einem Seminar mit theoretischer Fundierung und einer Exkursion zu den Wirkungsstätten Martin Luthers.
Das Seminar befasst sich mit dem Einfluss Martin Luthers auf die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache. Neben der Zeitgeschichte und der Person Luthers werden unter anderem folgende Themen im Fokus stehen: Mediengeschichte und Buchdruck, die verschiedenen Schriften Luthers, seine Bibelübersetzung, die Übersetzungstaktik, das Verhältnis zur Kanzleisprache sowie wichtige Merkmale der lutherschen Diktion.
Die Exkursion dient der Verdeutlichung und dem praktischen Erleben der gelernten Inhalte. Auf dem Plan stehen u.a.: Eisenach mit Wartburg, Georgenkirche und Lutherhaus, Eisleben mit Geburts- und Sterbehaus Luthers sowie der Ausstellung „Raus mit der Sprache!“, Jena mit der Handschriftenabteilung der ThULB und einem Einblick in Bibeldrucke und Handschriften Luthers und seiner Weggefährten, Wittenberg mit Lutherhaus, Melanchthonhaus, Schlosskirche und St. Marien.
Die Exkursion findet vom 14. bis 17. November statt und wird aus Studienkontenmitteln gefördert. Der Eigenbeitrag wird voraussichtlich etwa 70,- Euro betragen. Das genaue Programm wird in der ersten Sitzung vorgestellt.
Die Studienleistung wird durch ein Referat und die Teilnahme an der Exkursion erbracht.
Die Prüfung wird durch eine Klausur absolviert.
Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
Aus organisatorischen Gründen ist die Zahl der Teilnehmenden an der Exkursion auf maximal 15 Personen begrenzt.

PD Dr. Barbara Aehnlich

B12 Sprache und Gesellschaft 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Anna Mattfeldt, Kontakt: an_ma1@uni-bremen.de

Das Modul „B12 Sprache in Denken und Handeln“ macht die Studierenden mit Beschreibungsansaetzen und Themen der Text- und Diskurslinguistik sowie der Soziolinguistik vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Winter); es umfasst zwei entsprechende Seminare, aus denen zwei Studienleistungen und eine Pruefungsleistung erbracht werden.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B12.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-B12-1Grundlagen der Diskurslinguistik
Onlineseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-79-5-B12-2Variation und innere Mehrsprachigkeit

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 SFG 1020 (2 SWS)

Der Begriff Deutsch umfasst weit mehr als nur das Standarddeutsche. Es existiert eine Vielzahl
unterschiedlicher Ausprägungen des Deutschen, die sich lautlich wie grammatisch z.T. stark
voneinander unterscheiden, aber dennoch gegenseitige Verständlichkeit ermöglichen. In diesem
Seminar werden wir die Dimensionen der Variation im Deutschen ausloten und diese auf
geographische Faktoren (Dialekte, nationale Varietäten) ebenso zurückführen wie auf
gesellschaftliche (z.B. Jugendsprache) und situations- oder medienabhängige (z.B. Unterschiede
zwischen mündlichen und schriftlichen Ausdrucksformen). Hierbei wird Variation auf individueller
ebenso wie auf gesellschaftlicher Ebene behandelt.

Dr. Andreas Jäger
10-79-5-B12-3Natur und Umwelt im Spiegel der Sprache

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 0140 SFG 1020 (2 SWS)

Mit Sprache bilden wir nicht nur unsere Wahrnehmungen ab, sondern konstituieren unsere Welt mithilfe sprachlicher Ausdrucksmittel. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Art und Weise, wie wir über Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit kommunizieren, beispielsweise durch sprachliche Abgrenzungen zur Tierwelt (z.B. "fressen" Tiere, während Menschen "essen") oder die Perspektiven, die sich in Ausdrücken wie "Klimaveränderung", "Klimawandel" oder "Klimakatastrophe" ausdrücken. In diesem Seminar widmen wir uns ökolinguistischen und diskurslinguistischen Ansätzen und untersuchen die Sprachverwendung in verschiedenen Themenbereichen rund um Umwelt, Natur und Mensch.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-5-B12-4Sprachnormen, Sprachkritik und Metasprachdiskurse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 MZH 1470 MZH 1460 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-5-B12-5Mimikdiskurse und Diskursmimik: Über und mit Gesichtern kommunizieren

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-5-B12-6Sprachen in der Migrationsgesellschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW1 B0080 (2 SWS)
Ben Logic Doukaga

B13 Deutsche Sprachwissenschaft vertieft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: iwarnke@uni-bremen.de

Das Modul "B13 Deutsche Sprachwissenschaft vertieft findet regelmaessig im Sommersemester statt; es besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und schliesst mit einer kleinen Hausarbeit ab. Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von mindestens 4 SWS auszuwählen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/B13.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-C1-01Schweigen, Stille, Tabu – Von intendierter und kontrollierter Sprachlosigkeit
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M79-C1-02Sprachkontakt
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW1 B2130 (2 SWS)

Sprachen stehen durch übereinzelsprachliche Kommunikation und Mehrsprachigkeit der
Sprecher*innen in stetigem Kontakt und beeinflussen sich gegenseitig. In diesem Kurs wollen wir
ergründen, wie sich dieser Einfluss phonologisch, lexikalisch und grammatisch auswirkt und
welche Faktoren dafür ursächlich sind, um auf dieser Grundlage kontaktbedingten Sprachwandel in
der deutschen Sprachgeschichte sowie aktuelle Tendenzen zu untersuchen.

Dr. Andreas Jäger
10-M79-C2-01Von Identität über Migration bis zu Aktivismus und Integration – Grundbegriffe der Gegenwart
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2030 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-M80-3-SpecMo-03Talking bodies: Constructing stance and emotions in interactions (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 12:15 - 15:45 GW2 B1630 (2 SWS)

Communication is more than exchanging information. When people talk to one another, they mean more than what they say. This extra meaning can be their epistemic or attitudinal stance towards what is said or their emotions. The course „Talking bodies“ is concerned with the embodied repertoire people use to construct stance and emotions in verbal interactions.

Learning objective
In this course, you will
• Familiarize yourselves with the terms stance and emotion
• Get an overview on the state-of-the-art
• Get to know qualitative methods of analyzing stance and emotions
• Do some research yourselves
• Learn to work in international and heterogenous groups.

Credits
English-Speaking Cultures > SpecMo > graded (6CP): Portfolio
English-Speaking Cultures > SpecMo > ungraded (6CP): Presentation

Dr. Claudia Lehmann (LB)
Dr. Andreas Rothenhöfer

C Niederdeutsche Sprache, Literatur und Kultur 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Andreas Jaeger, Kontakt: anjaeger@uni-bremen.de

Das Modul Niederdeutsche Sprache, Kultur und Literatur wird jeweils im Winter- und Sommersemester angeboten. Aus dem Angebot (Seminare, Vorlesungen und Lektuerekurse) sind die Veranstaltungen so auszuwaehlen, dass sie mindestens vier SWS umfassen.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/C.pdf

Das Modul wird mit einem Kurs je Semester, d. h. zwei Angeboten je Studienjahr angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-3-GR3-08"Lütt Matten de Haas, de mak sik en Spaß."Niederdeutsch(es) im Kontext BiPEb

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-5-C-1Sprachliche Variation in Norddeutschland - Fragen und Antworten
Blockseminar

Seminar

Einzeltermine:
Fr 11.11.22 12:00 - 17:00 GW1 B0080
Sa 12.11.22 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 02.12.22 12:00 - 17:00 GW1 B0080
Sa 03.12.22 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 13.01.23 12:00 - 17:00 GW1 B0080

Die norddeutsche Tiefebene ist einerseits der Teil des deutschen Sprachraums, in dem von vielen
Sprecher*innen die „reinste“ Form des modernen Standard- oder Hochdeutschen verortet wird,
andererseits behaupten sich dort neben dem Niederdeutschen auch weitere germanische Sprachen.
In diesem Seminar begreifen wir Norddeutschland als Sprachkontaktgebiet. Wir beleuchten die
aktuelle linguistische Situation dieser Großregion aus verschiedenen Perspektiven, erkunden das
Verhältnis der Sprecher*innen zu den jeweiligen Sprachen und Varietäten und gehen dabei auch
Sprachmythen, bzw. -vorurteilen auf den Grund. Als Diskussionsgrundlage dient in den Sitzungen
jeweils eine spezifische Leitfrage, mithilfe derer auch eine Prüfungsleistung in Form einer
Präsentation erbracht werden kann.

Reinhard Goltz (INS)
Dr. Andreas Jäger

D1 Psycholinguistische Grundlagen der Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF) Wahlpflichtmodul 6 CP 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "D1 Psycholinguistische Grundlagen der Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Wintersemester statt. Details zu Studien- und Prüfungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/D1.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-D1-1Lehrforschungsseminar – Lesen mit BiSS

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 GW2 B2890 (2 SWS)

In Bremen verfügt ein bedenklich hoher Anteil von Schüler*innen des 5. Jahrgangs nicht über Lesefähigkeiten des sinnentnehmenden Lesens, die mit dem Übergang von Klasse 4 zur weiterführenden Schule für die Umsetzung des dortigen Curriculums vorausgesetzt werden. Seit dem Schuljahr 2020/21 nehmen insgesamt 10 Schulen in Bremen und Bremerhaven an
“Lesen mit BiSS – ein systematisches Leseförderprogramm für Oberschulen im Bundesland" teil. Im Seminar werden wir uns zunächst mit Lesekompetenz insbesondere unter den Bedingungen von migrationsbedingter Mehrsprachigkeit und dem Vorgehen im Projekt auseinandersetzen. Gemeinsam werden in Kleingruppen kleinere Forschungsprojekte an den teilnehmenden Schulen geplant und umgesetzt, welche auch über das Seminar hinaus in Abschlussarbeiten ausgebaut werden können.

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-5-D1-2Grammatik des Deutschen aus Lernendenperspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 SFG 2070 (2 SWS)

In diesem Seminar wird die Grammatik des Deutschen aus der Perspektive von Lernenden betrachtet. Im Verlauf des Seminars wenden wir diese Grundlagen spezifisch auf schulische Textsorten an und untersuchen, wie die grammatischen Phänomene in konkreten Texten vorkommen. Im Fokus stehen dabei Texte, die in schulischen Kontexten relevant sind.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-5-D1-3Zur Rolle von Emotionen bei der Sprachaneignung in mehrsprachigen Kontexten (Sek)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 28.10.22 14:15 - 15:45 digital
Fr 04.11.22 09:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 05.11.22 09:00 - 16:00 MZH 1470
Sa 19.11.22 09:00 - 18:00 MZH 1460

Im Zentrum des Seminars steht die Auseinandersetzung mit Emotionen von Lernenden bei der Zweitsprachaneignung im Unterricht. Nach einer begrifflichen Annäherung an das Thema soll in den Blick genommen werden, inwieweit Emotionen bislang als spracherwerbsrelevanter Faktor in der Forschung berücksichtigt wurden und welche Verbindungslinien sich zu weiteren Einflussfaktoren, wie z. B. der Motivation, ziehen lassen. Im Seminar soll u. a. der Frage nachgegangen werden, welche Emotionen vorwiegend wissenschaftlich untersucht wurden und werden sowie welche Ursachen und welche Auswirkungen Emotionen z. B. auf die Sprachaneignung haben können. Ein Einblick in die derzeit vorliegenden Forschungsergebnisse dient als Grundlage für eine gemeinsame Diskussion über die Bedeutung von Emotionen im Kontext der Zweitsprachaneignung im Unterricht. Abschließend soll u. a. diskutiert werden, ob und wie Emotionen im Unterrichtskontext berücksichtigt werden können und welche Konsequenzen und Anregungen sich für den Unterricht ableiten lassen.

Prof. Dr. Andrea Daase (Mentorat)
Brenda Sänger (LB)
10-79-5-D1-4Lernersprachenanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B2890
Sarah Olthoff
10-79-5-D1-5Diagnosebasierte Sprachbildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 MZH 1460 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-5-GR4-1Die Aneignung des Deutschen als frühe und späte Zweitsprache im Kontext migrationsbedingter Mehrsprachigkeit

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 MZH 1380/1400 (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Sensibilisierung für die besonderen Lernvoraussetzungen von Schüler*innen, die sich in unterschiedlichen Phasen des Aneignungsprozesses der (Zweit-)Sprache Deutsch befinden. Dazu führt das Seminar in Begriffe zur Analyse und Beschreibung sprachlicher Strukturen, Hypothesen zum Zweitspracherwerb sowie Literalitätsentwicklungen und Fachlernen unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit ein. Thematisiert werden u.a. lebensweltlich-biographische Aspekte von Mehrsprachigkeit, zentrale Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs, relevante linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, Merkmale und Entwicklungen von Lernersprachen, Fehler als Indikatoren für lernersprachliche Entwicklungsprozesse, Diagnostikverfahren, kontrastive Sprachbetrachtungen sowie konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-5-GR4-2Deutscherwerb mit Geschichten, Drama und Musik (Primar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit sprachlichem Lernen durch Bewegung, mit und durch Geschichten, spielerischem Lernen, szenischem Gestalten sowie Rhythmus und Musik. Dabei berücksichtigen wir die entsprechenden grundlegenden methodischen Ansätze und bewerten kriteriengeleitet ihre Durchführbarkeit im Zusammenspiel mit konkreten Lernzielen.

Dr. Anne Gadow
10-79-5-GR4-3Erzählen und Zuhören (Primar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 GW2 B3770 (2 SWS)

Beim Erzählen handelt es sich um eine grundlegende sprachliche Handlung, die für den Spracherwerb elementar ist. In der Grundschule hat mündliches Erzählen daher einen hohen Stellenwert und wird, z.B. in morgendlichen Sitzkreisen, routiniert durchgeführt. Ob hierbei tatsächlich das Erzählen gefördert und verbessert wird, ist jedoch von unterschiedlichen Bedingungen abhängig. In unserem Seminar beschäftigen wir uns u.a. mit dem Erzählerwerb in Erst- und Zweitsprache, Erzähldiagnostikverfahren und der Rolle des Zuhörenden. Parallel erproben wir Aktivitäten zur Erzählförderung in der Schule, wodurch die Veranstaltung starke praktische Ausrichtung erhält.

Dr. Anne Gadow
10-79-5-GR4-4Sprachkompetenz und Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Seminar: 10-79-5-GR4-4 Sprachkompetenz und Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Grunddaten
Zeit / Veranstaltungsort
Montag: 14:15 - 15:45, wöchentlich (ab 17.10.2022), Ort: GW1 B0080
Max. TN: 40 Nächster Termin Mo., 17.10.2022 14:15 - 15:45, Ort: GW1 B0080
Lehrender: Dr. Mehmet Latif Durlanik

Leistung: Referate, die allerdings nicht bewertet, sondern als Grundlage bzw. Vorbereitung für die schriftliche Hausarbeit dienen werden, in die dann die Diskussion im Plenum und weitere Recherchen und Ergänzungen integriert werden sollten. Die eigentliche Leistung ist also eine schriftliche Arbeit von 10-12 Seiten.

In den ersten 4 Wochen wird vom Seminarleiter über folgende Themenbereiche referiert:

1. Woche: Allgemeine Einführung zu dem Thema "Sprachkompetenz": Was bedeutet dieser Begriff, linguistisch (sprachtheoretisch) betrachtet: Die historische Entwicklung des „Kompetenz“-Begriffes im Sinne der Sprachaneignung vom Saussure (langue-parole); Chomsky (Kompetenz-Performanz); Kompetenzbegriff in der gängigen Literatur: als Sprachkompetenz werden grundsätzlich zwischen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben unterschieden (auch als Sprachfertigkeiten benannt.) In der Sprachvermittlungs- und Prüfungspraxis gibt es dann verschiedene Zuschreibungen wie Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene etc. Wir werden uns auch kritisch mit GER- Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen- auseinandersetzen.
2. Woche kommen wir zu einer anderen Typologie der Sprachkompetenz, nämlich „Sprachliche Basisqualifikationen von Ehlich“, um besser zu vergleichen, was genau bei den verschiedenen Sprachstanderhebungsverfahren im Sinne der Sprachkompetenz festgehalten wird bzw. werden.
3. Was bedeutet Sprachkompetenz und Sprachstandserhebung im Rahmen von DaF/ DaZ und Mehrsprachigkeit? und worauf muss man bei den mehrsprachigen Lernern in der Sprachstanddiagnostik aufpassen?
4. Referatsthemen und Literatur werden besprochen:
5. Woche und bis zur 13.Woche: Referate zu folgenden Themenbereichen:


• Sprachkompetenz: Europäische Referenzrahmen A1 – C2
o Andere Testverfahren: UNICERT, Test-DaF, Goethe, DSH
• Erstsprachenerwerbstheorien
• Zweitsprachenerwerbstheorien
• Erwerbsparameter (s. Liste!)
• Sprachliche Basisqualifikationen (K. Ehlich)
• HAVAS 5
• CITO
• Fit in Deutsch
• Mirola
• Delfine
• SISMIK
* u.a.


Liste von Erwerbsparametern, wichtigen Begriffen (auch als Suchbegriff!):
• Alter
• Geschlecht
• sozialer Status
• Kultur (eigene & Mehrheitsgesellschaft)
• Frühkindliche Literalität
• Finanzielle Lage
• Eltern
• Machbarkeit
• Emotionen
• Mehrheitsgesellschaft
• Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft
• Sprachpolitik
• Sprachenähnlichkeit (zu L1)
• Sprachen-“accessibility“
• Psychologie (Negativität...)
• Persönlichkeit
• Sprachprestige
• Intelligenz
• Imitationsaffinität
• allgemeine Literalität
• Ziel des Erwerbs
• Taktik/Methodik
• Freude
• Sprachmelodie
• überschüssige Energie
• Wohnort
• Anzahl der verfügbaren Bücher
• Aufmerksamkeit
• Sprach-nützlichkeit
• Denktempo
• kulturelle Affinität
• Familie
• Freundschaft (mit L1/L2 der Zielsprache)
• Gehirn-/Gedächtniskapazität
• Gesundheit
• Frustrationstoleranz
• Ausspracheschwierigkeiten
• Motivation
• gesellschaftliche Normen
• Bildung(sform)
• bereits erlernte Sprachen
• Sprachnutzen
• Vermittler
• Vorbilder
• Chancen/Möglichkeiten
• Zugang zu Lehrmaterialien
• Formalitätsgrad
• Kulturinteresse
• linguistische Affinität
• Sprechereinstellungen
• Zeit
• Bezugspunkte
• Musik und Kunst in der Kultur
• Verschriftlichung
• Oralität
• Literatur(-zugang)
• Ähnlichkeiten (zu L1 oder anderen L2)
• Urlaubswünsche
• Prioritäten
• Liebe
• Berufswunsch
• bereits erworbene Sprache(n)
• Lebenseinschränkungen
• Kommunikationsmöglichkeiten
• Ausspracheschwierigkeiten
• Berufschancen
• Buchtradition
• Aufmachung der Bücher(/-gestaltung)
• Literatur-Erhältlichkeit (vorhanden)
• Bildung der Eltern
• Begeisterung im Umfeld
• Vorbilder
• äußerer Druck
• Anzahl der L1(&L2)-Sprecher
• Lernumfeld
• Spiele zum Spracherwerb
• Spaß an Sprachen
• Ausgeschlafenheit
• Hunger oder Durst
• körperliches Wohlbefinden
• Lichtquellen
• ablenkende Aktivitäten
• Dringlichkeit (im Alltag gebraucht)
• vorliegende Primärquellen
• Sonne/Temperatur
• Luft(frische)
• Konzentrationsfähigkeit
• allgemeine Bildung & Bildungsgrad
• Art des Erwerbs
• Förderung
• sozialer Status
• Bereitschaft der L2-S (zu sprechen)
• Grammatik
• Denkstrukturen
• Komplexität der Sprache
• Physiologie
• Sprachfehler
• Heirat/Familie
• Umzug
• ethnische Einstellung
• eigene Nationalität
• Herkunftsland
• Propaganda (gehörte)
• Musik
• Kunst
• Anzahl der Zugänge zur Zielsprache
• Essen (& Kochbücher)
• Ursprungsfamilie
• Bezugspersonen
• Ahnenherkunft
• Willenskraft
• Entschlossenheit
• Lebensraum („1.“/“2.“/“3. Welt“)
• Stigmatisierung
• Dialekte der Sprecher
• Verständlichkeit anderer Sprecher
• Reaktion auf Sprachanfänge
• Erwerbspausen
• Unterstützung
• Sprachverbreitung
• Dialektale Unterschiede
• Audio-Materialien
• Orthographie
• Grammatik
• Wortschatzüberschneidungen
• Syntax & Morphologie
• Semantik
• erhaltene Ermutigung
• Wortfelder; Wortzusammensetzungen
• Klima des Landes der Zielsprache
• Häufigkeit des Sprachkontakts
• Spielkomponente
• allgemeine Materialien im Umfeld
• Übertragbarkeit bisheriger Sprachen
• individuelle Sprachentwicklung
• „Sprachtalent“
• Anzahl der L1 bzw L2
• persönliche/körperliche Einschränkungen
• bisherige Erfahrungen
• Authentizität der Erwerbssituation
• simultaner bzw. sukzessiver Erwerb
• Dominante oder Minderheitensprache
• Interferenz
• Sprachfunktion
• Sprachverteilung (im Alltag)
• soziale Kontakte und Entwicklung
• Zeitpunkt des Erwerbs
• Ort des Erwerbs
• Intensität des Inputs
• Input
• emotionale Bindungen
• Blockaden
• Basisqualifikationen
• Verwendung
• Störungen
• linguistisches Wissen
• Gemeinschaft („Mitlerner“)
• Lob und Kritik
• Auffassungsgabe
• Erklärungen zur Sprache
• Grad der (Sprach-/Kultur-)Vertrautheit
• Vielfältigkeit der Kultur
• kognitive Einschränkungen
• Allgemeinwissen
• soziale Interaktionen
• Ausschluss/Geheimgruppen
• Lebensgewohnheiten
• Lerngruppen
• Institutionalisierung
• Standardisierung (der Schriftsprache)
• Anzahl bisher erlernter Sprachen
• Reisefähigkeit
• Immersion
• Religion
• Weltanschauung
• Lerntyp
• Unterstützung
• Sprachklang
• Alphabet/Schriftsystem
• Identitätsempfinden/-zugehörigkeit
• Gruppengefühl


Literatur: (wird in der 2. Woche im Seminar bekanntgegeben!)

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-5-GR4-5Selektions- und Förderdiagnostik in der Primar- und Sekundarstufe

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.01.23 14:00 - 18:00 GW1 A0150
Sa 14.01.23 09:00 - 15:00 GW1 A0150
Fr 03.02.23 14:00 - 18:00 GW1 A0150
Sa 04.02.23 09:00 - 15:00 GW1 A0150
N. N.

GR3k Kinder - und Jugend - Literatur und - Medien Wahlpflichtmodul 6CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Stefanie Jakobi, Kontakt: jakobist@uni-bremen.de

Das Modul GR3k Kinder - und Jugend - Literatur und - Medien besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und findet regelmäßig im Wintersemester statt.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR3k.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-3-GR3-01Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 MZH 1460 (2 SWS)

Die Einführung in die Kinder- und Jugendmedien vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen und -begriffe der Kinder- und Jugendmedienforschung. Im Mittelpunkt steht die historische Entwicklung von Kinder- und Jugendmedien und ihre Verknüpfung zu zentralen Konzepten wie Kindheit, Jugend und Kinder- und Jugendkultur. Des Weiteren wird in zentrale Zugänge und Konzepte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedienforschung von All-Age-Literatur bis Transmedialität eingeführt und für die Auseinandersetzung mit ausgewählten Beispielen aus Epik, Lyrik und Dramatik nutzbar gemacht. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedlichen medialen Ausdrucksformen kinder- und jugendliterarischen Erzählens und Darstellens.

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio in der Vorlesung bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. mit schriftlicher Ausarbeitung absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-02Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Die Einführung in die Kinder- und Jugendmedien vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen und -begriffe der Kinder- und Jugendmedienforschung. Im Mittelpunkt steht die historische Entwicklung von Kinder- und Jugendmedien und ihre Verknüpfung zu zentralen Konzepten wie Kindheit, Jugend und Kinder- und Jugendkultur. Des Weiteren wird in zentrale Zugänge und Konzepte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedienforschung von All-Age-Literatur bis Transmedialität eingeführt und für die Auseinandersetzung mit ausgewählten Beispielen aus Epik, Lyrik und Dramatik nutzbar gemacht. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedlichen medialen Ausdrucksformen kinder- und jugendliterarischen Erzählens und Darstellens.

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio in der Vorlesung bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. mit schriftlicher Ausarbeitung absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-03Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2040 SFG 2070 (2 SWS)

Die Einführung in die Kinder- und Jugendmedien vermittelt einen kompakten Einstieg in die Grundfragen und -begriffe der Kinder- und Jugendmedienforschung. Im Mittelpunkt steht die historische Entwicklung von Kinder- und Jugendmedien und ihre Verknüpfung zu zentralen Konzepten wie Kindheit, Jugend und Kinder- und Jugendkultur. Des Weiteren wird in zentrale Zugänge und Konzepte aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedienforschung von All-Age-Literatur bis Transmedialität eingeführt und für die Auseinandersetzung mit ausgewählten Beispielen aus Epik, Lyrik und Dramatik nutzbar gemacht. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedlichen medialen Ausdrucksformen kinder- und jugendliterarischen Erzählens und Darstellens.

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio in der Vorlesung bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. mit schriftlicher Ausarbeitung absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-04Nicht lustig. Tragikomik in Literatur und Medien für Kinder & Jugendliche

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 SFG 0150 (2 SWS)

Ließen sich bis in die Nuller Jahre in den allermeisten Texten und Medien für Kinder & Jugendliche noch ganz klar eher komische bzw. eher tragische Züge auseinanderhalten, verschwimmt diese Grenze zunehmend.
Ausgehend von der Beschäftigung mit dem Konzept ‚Tragikomik‘ werden wir uns im Seminar unterschiedlichen zeitgenössischen Artefakten der KJL widmen, die quasi simultan sowohl komisch als auch tragisch sind – was sich sowohl auf Ebene der erzählten Welt äußert als auch an der Form des Erzählens ablesen und beobachten lässt.

+Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio im Einführungsseminar bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP
+

Dr. Nils Lehnert
10-79-3-GR3-06„This is my letter to the world…“ - Kinder- und jugendliterarische Briefromane vom Papier bis zum Smartphone

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.10.22 18:00 - 18:45 GW2 B1700
Sa 28.01.23 - So 29.01.23 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mi 01.02.23 18:00 - 19:00 GW2 B3770

Ob 'Mädchen auf Whats-App', einmontierte Briefe oder E-Mails, die Ländergrenzen überschreiten: In der Kinder- und Jugendliteratur wird geschrieben. Digital und analog, auf Papier oder dem Bildschirm. Das Seminar setzt sich anhand von ausgewählten Texten mit dem Genre des Briefromans auseinander und diskutiert, wie sich dieses unter digitalen Vorzeichen verändert hat.

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio in der Vorlesung bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. mit schriftlicher Ausarbeitung absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-07Die Bilderbücher von Cornelia Funke

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:15 - 19:45 SFG 2070 (2 SWS)

Das Seminar sucht die Grundlagen der narratoästhetischen Bilderbuchanalyse zu vermitteln und zudem einen analytischen Einblick in das Werk Cornelia Funkes zu vermitteln. Als Arbeitsgrundlage dient Tobias Kurwinkels "Bilderbuchanalyse. Narrativik, Ästhetik, Didaktik".

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio in der Vorlesung bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. mit schriftlicher Ausarbeitung absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP.

Dr. Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-08"Lütt Matten de Haas, de mak sik en Spaß."Niederdeutsch(es) im Kontext BiPEb

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 SFG 1020 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-3-GR3-09(Post-)Migrantisches in der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1020 (2 SWS)

Der Begriff des Post-Migrantischen bezeichnet nicht etwa ein simples „nach“ der Migration, sondern vielmehr deren andauernde Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuen. Weitergehend kann der Begriff auch im politischen Sinne als eine kritische Haltung gegenüber der oft polemisch verwendeten Gegenüberstellung von Migrant*innen und Nichtmigrant*innen, „eine kritische Reflexion des restriktiven Umgangs mit Migration und deren Folgen, eine widerständige Haltung gegen hegemoniale gesellschaftliche Verhältnisse“ bezeichnen (Hill/Yildiz 2018, S.7).
In diesem Sinn soll das Seminar Einblicke in kinder- und jugendliterarische Verarbeitung des Themas Migration sowie das Werk von Autor*innen bieten, deren Biographie selbst durch Migrationserfahrungen geprägt ist. Gleichzeitig bietet das Seminar eine Einführung in die Grundbegriffe literaturwissenschaftlichen Arbeitens mit Kinder- und Jugendliteratur. Gelesen werden u.a. Texte und Ausschnitte aus Werken von Julya Rabinowich, Andrea Karimé, Dilek Zaptçıoğlu und Shaun Tan.
Da es sich um ein literaturwissenschaftliches Seminar handelt, ist die Lektüre aller Seminartexte (nachgewiesen durch Lektüretests) unbedingte Voraussetzung für das Erlangen einer Studienleistung!

Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio im Einführungsseminar bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. absolviert werden.

Dr. Hadassah Stichnothe
12-55-FDD2-KJL1KOMBI FDD 2 / GR 3: Climate Fiction aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

(KOMBI-Seminar GR 3 / FDD 2)
„Der Klimawandel ist in Form von wissenschaftlichen und populären Erzählungen in die Welt gekommen, die auf viele unterschiedliche Weisen unterschiedlich erzählt werden“ (Storch/Krauss 2013, 55).
In Form von Dystopien und Utopien, apokalyptischen Erzählungen und Heldennarrativen, mit Tieren in der Hauptrolle oder Greta herself – die Bandbreite der Formen, Stile und Topoi ist groß und entfaltet sich u. a. in der Literatur, in Filmen, Serien, Theaterstücken und Videospielen. Wie wird der Klimawandel in Kunst, Medien und Literatur thematisiert, perspektiviert und ästhetisiert? Wie imaginieren Erzählungen mit dem Klimawandel verbundene Probleme und deren Lösungen?
Ziel des Kombinationsseminars (GR 3 + FDD 2) ist es, solche Klimaerzählungen, die inzwischen auch in Kinder- und Jugendmedien omnipräsent sind, aus fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive in den Blick zu nehmen und dementsprechend sowohl medienspezifische und medienübergreifende Erzählweisen als auch didaktische Potentiale der Geschichten in den Blick zu nehmen. Das Seminar ist nur in der Kombination zu belegen und mit zwei Prüfungsleistungen zu einem selbst gewählten literarisch-medialen Gegenstand abzuschließen.

+Hinweis: Das GR3/GR3k-Modul setzt sich aus der Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ und einem vertiefenden Literatur- bzw. Medienseminar zusammen. Um das Modul abzuschließen, muss jeweils
• eine Studienleistung als Portfolio im Einführungsseminar bestanden und
• eine Studienleistung im Literatur- bzw. Medienseminar in Form einer Präsentation o. Ä. absolviert werden.
• Als Modulabschlussprüfung wird eine Hausarbeit im Zusammenhang mit dem Literatur- bzw. Medienseminar geschrieben.
Dies entspricht 9 CP; im Modul G3k wird statt der Hausarbeit eine mündliche Prüfung absolviert. Zu erwerben sind hier 6 CP
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Dr. Elisabeth Hollerweger
Dr. Nils Lehnert

GR4k Deutsch als Zweitsprache Wahlpflichtmodul 6CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "GR4k Deutsch als Zweitsprache" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen (Vorlesung und ein Seminar) zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Wintersemester statt. Details zu Studien- und Prüfungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR4k.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-D1-2Grammatik des Deutschen aus Lernendenperspektive

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 SFG 2070 (2 SWS)

In diesem Seminar wird die Grammatik des Deutschen aus der Perspektive von Lernenden betrachtet. Im Verlauf des Seminars wenden wir diese Grundlagen spezifisch auf schulische Textsorten an und untersuchen, wie die grammatischen Phänomene in konkreten Texten vorkommen. Im Fokus stehen dabei Texte, die in schulischen Kontexten relevant sind.

Dr. Anna Mattfeldt
10-79-5-GR4-1Die Aneignung des Deutschen als frühe und späte Zweitsprache im Kontext migrationsbedingter Mehrsprachigkeit

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 MZH 1380/1400 (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Sensibilisierung für die besonderen Lernvoraussetzungen von Schüler*innen, die sich in unterschiedlichen Phasen des Aneignungsprozesses der (Zweit-)Sprache Deutsch befinden. Dazu führt das Seminar in Begriffe zur Analyse und Beschreibung sprachlicher Strukturen, Hypothesen zum Zweitspracherwerb sowie Literalitätsentwicklungen und Fachlernen unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit ein. Thematisiert werden u.a. lebensweltlich-biographische Aspekte von Mehrsprachigkeit, zentrale Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs, relevante linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, Merkmale und Entwicklungen von Lernersprachen, Fehler als Indikatoren für lernersprachliche Entwicklungsprozesse, Diagnostikverfahren, kontrastive Sprachbetrachtungen sowie konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-5-GR4-2Deutscherwerb mit Geschichten, Drama und Musik (Primar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit sprachlichem Lernen durch Bewegung, mit und durch Geschichten, spielerischem Lernen, szenischem Gestalten sowie Rhythmus und Musik. Dabei berücksichtigen wir die entsprechenden grundlegenden methodischen Ansätze und bewerten kriteriengeleitet ihre Durchführbarkeit im Zusammenspiel mit konkreten Lernzielen.

Dr. Anne Gadow
10-79-5-GR4-3Erzählen und Zuhören (Primar)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 GW2 B3770 (2 SWS)

Beim Erzählen handelt es sich um eine grundlegende sprachliche Handlung, die für den Spracherwerb elementar ist. In der Grundschule hat mündliches Erzählen daher einen hohen Stellenwert und wird, z.B. in morgendlichen Sitzkreisen, routiniert durchgeführt. Ob hierbei tatsächlich das Erzählen gefördert und verbessert wird, ist jedoch von unterschiedlichen Bedingungen abhängig. In unserem Seminar beschäftigen wir uns u.a. mit dem Erzählerwerb in Erst- und Zweitsprache, Erzähldiagnostikverfahren und der Rolle des Zuhörenden. Parallel erproben wir Aktivitäten zur Erzählförderung in der Schule, wodurch die Veranstaltung starke praktische Ausrichtung erhält.

Dr. Anne Gadow
10-79-5-GR4-4Sprachkompetenz und Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Seminar: 10-79-5-GR4-4 Sprachkompetenz und Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Grunddaten
Zeit / Veranstaltungsort
Montag: 14:15 - 15:45, wöchentlich (ab 17.10.2022), Ort: GW1 B0080
Max. TN: 40 Nächster Termin Mo., 17.10.2022 14:15 - 15:45, Ort: GW1 B0080
Lehrender: Dr. Mehmet Latif Durlanik

Leistung: Referate, die allerdings nicht bewertet, sondern als Grundlage bzw. Vorbereitung für die schriftliche Hausarbeit dienen werden, in die dann die Diskussion im Plenum und weitere Recherchen und Ergänzungen integriert werden sollten. Die eigentliche Leistung ist also eine schriftliche Arbeit von 10-12 Seiten.

In den ersten 4 Wochen wird vom Seminarleiter über folgende Themenbereiche referiert:

1. Woche: Allgemeine Einführung zu dem Thema "Sprachkompetenz": Was bedeutet dieser Begriff, linguistisch (sprachtheoretisch) betrachtet: Die historische Entwicklung des „Kompetenz“-Begriffes im Sinne der Sprachaneignung vom Saussure (langue-parole); Chomsky (Kompetenz-Performanz); Kompetenzbegriff in der gängigen Literatur: als Sprachkompetenz werden grundsätzlich zwischen Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben unterschieden (auch als Sprachfertigkeiten benannt.) In der Sprachvermittlungs- und Prüfungspraxis gibt es dann verschiedene Zuschreibungen wie Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene etc. Wir werden uns auch kritisch mit GER- Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen- auseinandersetzen.
2. Woche kommen wir zu einer anderen Typologie der Sprachkompetenz, nämlich „Sprachliche Basisqualifikationen von Ehlich“, um besser zu vergleichen, was genau bei den verschiedenen Sprachstanderhebungsverfahren im Sinne der Sprachkompetenz festgehalten wird bzw. werden.
3. Was bedeutet Sprachkompetenz und Sprachstandserhebung im Rahmen von DaF/ DaZ und Mehrsprachigkeit? und worauf muss man bei den mehrsprachigen Lernern in der Sprachstanddiagnostik aufpassen?
4. Referatsthemen und Literatur werden besprochen:
5. Woche und bis zur 13.Woche: Referate zu folgenden Themenbereichen:


• Sprachkompetenz: Europäische Referenzrahmen A1 – C2
o Andere Testverfahren: UNICERT, Test-DaF, Goethe, DSH
• Erstsprachenerwerbstheorien
• Zweitsprachenerwerbstheorien
• Erwerbsparameter (s. Liste!)
• Sprachliche Basisqualifikationen (K. Ehlich)
• HAVAS 5
• CITO
• Fit in Deutsch
• Mirola
• Delfine
• SISMIK
* u.a.


Liste von Erwerbsparametern, wichtigen Begriffen (auch als Suchbegriff!):
• Alter
• Geschlecht
• sozialer Status
• Kultur (eigene & Mehrheitsgesellschaft)
• Frühkindliche Literalität
• Finanzielle Lage
• Eltern
• Machbarkeit
• Emotionen
• Mehrheitsgesellschaft
• Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft
• Sprachpolitik
• Sprachenähnlichkeit (zu L1)
• Sprachen-“accessibility“
• Psychologie (Negativität...)
• Persönlichkeit
• Sprachprestige
• Intelligenz
• Imitationsaffinität
• allgemeine Literalität
• Ziel des Erwerbs
• Taktik/Methodik
• Freude
• Sprachmelodie
• überschüssige Energie
• Wohnort
• Anzahl der verfügbaren Bücher
• Aufmerksamkeit
• Sprach-nützlichkeit
• Denktempo
• kulturelle Affinität
• Familie
• Freundschaft (mit L1/L2 der Zielsprache)
• Gehirn-/Gedächtniskapazität
• Gesundheit
• Frustrationstoleranz
• Ausspracheschwierigkeiten
• Motivation
• gesellschaftliche Normen
• Bildung(sform)
• bereits erlernte Sprachen
• Sprachnutzen
• Vermittler
• Vorbilder
• Chancen/Möglichkeiten
• Zugang zu Lehrmaterialien
• Formalitätsgrad
• Kulturinteresse
• linguistische Affinität
• Sprechereinstellungen
• Zeit
• Bezugspunkte
• Musik und Kunst in der Kultur
• Verschriftlichung
• Oralität
• Literatur(-zugang)
• Ähnlichkeiten (zu L1 oder anderen L2)
• Urlaubswünsche
• Prioritäten
• Liebe
• Berufswunsch
• bereits erworbene Sprache(n)
• Lebenseinschränkungen
• Kommunikationsmöglichkeiten
• Ausspracheschwierigkeiten
• Berufschancen
• Buchtradition
• Aufmachung der Bücher(/-gestaltung)
• Literatur-Erhältlichkeit (vorhanden)
• Bildung der Eltern
• Begeisterung im Umfeld
• Vorbilder
• äußerer Druck
• Anzahl der L1(&L2)-Sprecher
• Lernumfeld
• Spiele zum Spracherwerb
• Spaß an Sprachen
• Ausgeschlafenheit
• Hunger oder Durst
• körperliches Wohlbefinden
• Lichtquellen
• ablenkende Aktivitäten
• Dringlichkeit (im Alltag gebraucht)
• vorliegende Primärquellen
• Sonne/Temperatur
• Luft(frische)
• Konzentrationsfähigkeit
• allgemeine Bildung & Bildungsgrad
• Art des Erwerbs
• Förderung
• sozialer Status
• Bereitschaft der L2-S (zu sprechen)
• Grammatik
• Denkstrukturen
• Komplexität der Sprache
• Physiologie
• Sprachfehler
• Heirat/Familie
• Umzug
• ethnische Einstellung
• eigene Nationalität
• Herkunftsland
• Propaganda (gehörte)
• Musik
• Kunst
• Anzahl der Zugänge zur Zielsprache
• Essen (& Kochbücher)
• Ursprungsfamilie
• Bezugspersonen
• Ahnenherkunft
• Willenskraft
• Entschlossenheit
• Lebensraum („1.“/“2.“/“3. Welt“)
• Stigmatisierung
• Dialekte der Sprecher
• Verständlichkeit anderer Sprecher
• Reaktion auf Sprachanfänge
• Erwerbspausen
• Unterstützung
• Sprachverbreitung
• Dialektale Unterschiede
• Audio-Materialien
• Orthographie
• Grammatik
• Wortschatzüberschneidungen
• Syntax & Morphologie
• Semantik
• erhaltene Ermutigung
• Wortfelder; Wortzusammensetzungen
• Klima des Landes der Zielsprache
• Häufigkeit des Sprachkontakts
• Spielkomponente
• allgemeine Materialien im Umfeld
• Übertragbarkeit bisheriger Sprachen
• individuelle Sprachentwicklung
• „Sprachtalent“
• Anzahl der L1 bzw L2
• persönliche/körperliche Einschränkungen
• bisherige Erfahrungen
• Authentizität der Erwerbssituation
• simultaner bzw. sukzessiver Erwerb
• Dominante oder Minderheitensprache
• Interferenz
• Sprachfunktion
• Sprachverteilung (im Alltag)
• soziale Kontakte und Entwicklung
• Zeitpunkt des Erwerbs
• Ort des Erwerbs
• Intensität des Inputs
• Input
• emotionale Bindungen
• Blockaden
• Basisqualifikationen
• Verwendung
• Störungen
• linguistisches Wissen
• Gemeinschaft („Mitlerner“)
• Lob und Kritik
• Auffassungsgabe
• Erklärungen zur Sprache
• Grad der (Sprach-/Kultur-)Vertrautheit
• Vielfältigkeit der Kultur
• kognitive Einschränkungen
• Allgemeinwissen
• soziale Interaktionen
• Ausschluss/Geheimgruppen
• Lebensgewohnheiten
• Lerngruppen
• Institutionalisierung
• Standardisierung (der Schriftsprache)
• Anzahl bisher erlernter Sprachen
• Reisefähigkeit
• Immersion
• Religion
• Weltanschauung
• Lerntyp
• Unterstützung
• Sprachklang
• Alphabet/Schriftsystem
• Identitätsempfinden/-zugehörigkeit
• Gruppengefühl


Literatur: (wird in der 2. Woche im Seminar bekanntgegeben!)

Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-79-5-GR4-5Selektions- und Förderdiagnostik in der Primar- und Sekundarstufe

Seminar

Einzeltermine:
Fr 13.01.23 14:00 - 18:00 GW1 A0150
Sa 14.01.23 09:00 - 15:00 GW1 A0150
Fr 03.02.23 14:00 - 18:00 GW1 A0150
Sa 04.02.23 09:00 - 15:00 GW1 A0150
N. N.
10-79-5-GR4-6Schulung des kontrastiven Blicks auf die Zielsprache Deutsch (Primar- und Sekundarstufe)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 04.11.22 16:00 - 20:00 GW2 B1216
Sa 05.11.22 10:00 - 18:00 GW2 B1410
So 06.11.22 10:00 - 15:00 GW2 B1216
Fr 18.11.22 16:00 - 20:00 GW2 B1216
Sa 19.11.22 10:00 - 18:00 GW2 B1216
So 20.11.22 10:00 - 15:00 GW2 B1216

Aus welchen Gründen klingt Deutsch anders als Französisch? Existiert der Dativ auch im Arabischen? Wie funktionieren chinesische Schriftzeichen? Sprachkontrastive Zugänge eröffnen die Möglichkeit, ein erweitertes Verständnis für Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Beziehungen zwischen Sprachen zu entwickeln. Umso wichtiger ist für angehende Lehrpersonen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines zunehmend mehrsprachigen Klassenzimmers – eine Schulung des kontrastiven Blicks auf die Zielsprache Deutsch. Auf diesem Wege soll eine Sensibilisierung für die sprachlichen Herausforderungen, mit denen neu zugewanderte Deutschlernende häufig konfrontiert sind, angebahnt werden. Der Blick richtet sich dabei in gleichem Maße auf sprachstrukturelle, sprachdidaktische und sprachkulturelle Phänomene. Das Seminar ist insbesondere für Studierende geeignet, die keinen Kontrastsprachenkurs belegen (müssen).

Dr. Micha Konstantin Fleiner (LB)
10-79-5-GR4-7Titel folgt

Seminar
N. N.

Z-MA-UMHET (Zusatzangebot)

Kontakt: Prof. Dr. Andrea Daase
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-Z-MA-UMHET-01Sprachliche Anforderungen in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern erkennen und unterstützen (Gy/OS)

Seminar
ECTS: 2-3

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 13:30 GW1 A0150 (2 SWS)

Achtung: Dieses Seminar ist ausschließlich für M.Ed.-Studierende im Rahmen des MAUMHET-Moduls (DaZ) vorgesehen!
Ausgehend von lernersprachlichen Voraussetzungen aller Schüler*innen befassen wir uns in der Veranstaltung mit allgemeinen (bildungs-) sprachlichen Anforderungen in der Sekundarstufe sowie den besonderen sprachlichen Anforderungen in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Dabei wird eine breite, subjekt- und ressourcenorientierte Sicht von Mehrsprachigkeit zugrunde gelegt, die zum einen alle Schüler*innen und zum anderen Registerdifferenzierungen einschließt. Auf Basis des Unterrichtsprinzips Scaffolding und eines funktionalen Blickes auf sprachliche Mittel in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern geht es um die Planung und die didaktisch-methodischen Verfahren eines sprach- und registersensiblen und -förderlichen Fachunterrichts. Weitere Themen sind z.B. die sprachlichen Anforderungen von Operatoren und Aufgabenstellungen, der Umgang mit diskontinuierlichen Texten oder die sprachförderliche Gestaltung der Unterrichtsinteraktion. Das Vorgehen ist in weiten Teilen fall-/beispielorientiert, das Einbringen von Text- und Unterrichtsbeispielen ist erwünscht.

Chiara Gauer
10-M79-Z-MA-UMHET-02Sprachliche Anforderungen in den MINT-Fächern erkennen und unterstützen (Gy/OS)

Seminar
ECTS: 2-3

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B1820 (2 SWS)

Achtung: Dieses Seminar ist ausschließlich für M.Ed.-Studierende im Rahmen des MAUMHET-Moduls (DaZ) vorgesehen!
Ausgehend von lernersprachlichen Voraussetzungen aller Schüler*innen befassen wir uns in der Veranstaltung mit allgemeinen (bildungs-) sprachlichen Anforderungen in der Sekundarstufe sowie den besonderen sprachlichen Anforderungen in den sogenannten MINT-Fächern. Dabei wird eine breite, subjekt- und ressourcenorientierte Sicht von Mehrsprachigkeit zugrunde gelegt, die zum einen alle Schüler*innen und zum anderen Registerdifferenzierungen einschließt. Auf Basis des Unterrichtsprinzips Scaffolding und eines funktionalen Blickes auf sprachliche Mittel in den MINT-Fächern geht es um die Planung und die didaktisch-methodischen Verfahren eines sprach- und registersensiblen und -förderlichen Fachunterrichts. Weitere Themen sind z.B. die sprachlichen Anforderungen von Operatoren und Aufgabenstellungen, der Umgang mit diskontinuierlichen Texten oder die sprachförderliche Gestaltung der Unterrichtsinteraktion. Das Vorgehen ist in weiten Teilen fall-/beispielorientiert, das Einbringen von Text- und Unterrichtsbeispielen ist erwünscht.

Dr. Anna Mattfeldt
10-M79-Z-MA-UMHET-03Bildungssprache in Naturwissenschaften und Mathematik (Primarstufe)

Seminar
ECTS: 2-3

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B3770

“Suppose on the first play a team loses 5 yards and on the second play they lose 3 yards. What integer represents the total yardage on the two plays?” Könnten Sie diese Mathematikaufgabe lösen? In dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Sprache in den naturwissenschaftlichen Fächern und lernen Aktivitäten und Materialien des sprachsensiblen Unterrichtens kennen, sodass am Ende Inhalt und Sprache gleichermaßen berücksichtigt werden können.

Dr. Anne Gadow
10-M79-Z-MA-UMHET-04Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache in der Grundschule

Seminar
ECTS: 2-3

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 IW3 0200 (2 SWS)
Sarah Olthoff

Masterabschlussmodul (Fachdidaktik Deutsch) Pflichtmodul / Abschlussmodul 21 CP

Das Modul besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 1 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: sekrdd@uni-bremen.de

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/Masterabschlussmodul-GyOS.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-Abschlussmodul-2Masterkolloquium Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45
Prof. Dr. Andrea Daase
10-M79-SFP-1Masterkolloquium Schulbezogenes Forschungspraktikum

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 17:30 GW2 B1630 (2 SWS)
Prof. Dr. Matthis Kepser
Dr. Stefan Schallenberger

Schlüsselqualifikationen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-GS-2-01Diskursanalyse: Phänomene und Regeln der gesprochenen Sprache im Deutschen

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1400 NUR Mo. + Di.
Dr. Mehmet Latif Durlanik
10-GS-2-02Multimediale Lernmöglichkeiten im Deutschunterricht

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2890
Dr. Mehmet Latif Durlanik