Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2022/2023

Kunst-Medien-Ästhetische Bildung, M.Ed.

Modul 12b Vertiefung I Gymn./OS

für M.Ed. Gymn./ Oberschule. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12-1Präsenz: Antirassistisches Kuratieren II
Herausgabe eines Tagungsbandes

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Im Nachgang der gleichnamigen Tagung (7./8.7.22) und der damit zusammenhängenden Stadtlabor-Ausstellung „Augen auf! Kolonialismus und seine Folgen in Bremen“ (28.6.-27.9.22) im Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, bearbeiten wir gemeinsam den Tagungsband, der 2023 erscheinen wird.
Anhand von Lektüren, Referaten und Diskussionen werden die Themen Kritische Weißseinsforschung und antirassistisches Kuratieren individuell und in Gruppen erarbeitet.
Das Seminar ist sowohl für Teilnehmer:innen des ersten Teils im SS 2022 als auch neue Teilnehmer:innen geeignet.

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M12-2Was ist Kritik? Ein Lektüreseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Nehmen wir Kritik im wörtlichen Sinne ernst, bedeutet sie Kunst des Urteilens und Unterscheidens. Demnach ist die Grundlage für eine kritische Haltung bereits die differenzierende Wahrnehmung unterschiedlicher Materialitäten, Formen, Konstitutionen oder (Bild)Ebenen. Kritik hat also wesentlich mit Ästhetik zu tun. Nach Michel Foucault zieht Kritik eine Internalisierung des individuellen Rechts nach sich, „die Wahrheit auf ihre Machteffekte […] und die Macht auf ihre Wahrheitsdiskurse hin [zu befragen]“.

Für liberale Demokratien ist Kritik an gesellschaftlichen Zuständen und politischen Entscheidungen unerlässlich. Zunehmend treten heute jedoch selbsternannte Epert*innen auf, die gegebenes Wissen weniger modifizieren, wie es beispielsweise in der Wissenschaft üblich ist, sondern dieses unter dem Deckmantel vermeintlich legitimer Kritik fundamental in Zweifel ziehen – und damit oftmals antidemokratisches Denken artikulieren. Besonders deutlich wird das mit Blick auf die Corona-Pandemie: Verschwörungsideologien, populistische Propaganda und Fake News haben seither Konjunktur. Es scheint, als sei unsere unmittelbare Gegenwart zunehmend durch eine radikale Skepsis gegenüber offiziellen Narrativen geprägt. Doch was unterscheidet (emanzipatorische) Kritik von dieser?

Ausgehend von einer kritischen Re-Lektüre von Immanuel Kants Essay Was ist Aufklärung? wollen wir gemeinsam Grundlagentexte zum Kritik-Begriff lesen und diskutieren (u.a. von Michel Foucault, Theodor W. Adorno, Bruno Latour, Judith Butler, Ruth Sonderegger, Rahel Jaeggi, Chantal Mouffe, Martin Saar, Luc Boltanski) . Das Seminar will die Fragen danach stellen, welches Verständnis von Kritik sich aus diesen kanonischen Texten entwickeln lässt. Welche Maßstäbe der Kritik lassen sich aus diesen ableiten, welche Transformationen erkennen? Im Anschluss daran soll der Blick zudem auf die Rolle der Kritik im Kunstfeld geworfen werden. Dort hat sich das Phänomen der Künstlerkritik zu einem eigenen Topos entwickelt. Wie zeichnet sich künstlerische Kritik aus, welche Wandlungen hat sie durchlaufen?

Mira Naß
09-51-M12-3Die 1950er und 1960er Jahre - Zur Entstehung neuer Kunstformen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)
Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M12-4Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:30 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

BA Modul 12 – Vertiefung
Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen
Ausgehend von der aktuellen Ausgabe des Themenheftes FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur (Nr. 70, Winter 2021/22, herausgegeben von Elena Zanichelli gemeinsam mit Valeria Schulte-Fischedick) beschäftigt sich das Seminar mit der aktuellen Wiederbelebung und Reartikulation eines geschichtsmächtigen Begriffs. Nachdem der Feminismus zugunsten eines scheinbar inklusiveren Verständnisses von antidiskriminierender und intersektionaler Diversity etwas in den Hintergrund geraten war, nachdem also im akademischen Kontext statt Frauenforschung Gender Studies in den Fokus rückten, erlebt er gegenwärtig eine – zunehmend netzaffine – politische und kulturelle Wiederentdeckung. Proteste, Genderdebatten, Parolen und Aufforderungen laufen wieder unter dem Terminus „Feminismus“, zirkulieren via Hashtag global und mutmaßlich horizontal (bspw. #Feminismus gekoppelt mit #Affidamento, #BlackFeminism, #Care, #WitchTok, #Womenspreading, #BodyPositivity, #ClimateFeminism, #FeministManifestos, #GlitchFeminism, #PostFeminismus, #SituatedKnowledges, #Cyberfeminismus...). Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit, die etwa die US-amerikanische Theoretikerin Nancy Fraser in ihrer Studie Halbierte Gerechtigkeit 2001 dringlich formulierte, scheint unter den Effekten pandemiebedingter Ungleichverteilung (u. a. in der Pflegearbeit, #care) erneut akut. Vor diesem komplexen Hintergrund fragt das Seminar nach den Herausforderungen eines global und dekolonial sowie antidiskriminierend getragenen Feminismus und seiner Dissonanzen – zwischen gelebten Körpern und öffentlichen Stimmen, zwischen genealogischer Bezugnahme und (neoliberalistischen) Verwertungsmaschinerien. Der Fokus liegt somit auf Anerkennungspolitiken wie auch auf Irritationsmomenten, deren öffentliche Bandbreite von Sexismus bis hin zu neuen Strategien von Sichtbarkeit und Sichtbarkeitsdrängen reicht.
Literatur
Inhaltsverzeichnis Glossarartikel: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1576/1577
Elena Zanichelli, Einleitung // Ein Feministisches Glossar, oder: Getting The #Feminism You Deserve: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1578/1579

TEILNAMEBEDINGUNGEN : AKTIVE TEILNAHME AN SITZUNGEN UND DISKUSSIONEN, ÜBERNAHME VON KURZREFERATEN, STUDIENAUFGABEN, ENGLISCHKENNTNISSE VORAUSGESETZT.

Elena Zanichelli

Modul 12b Vertiefung I BIPEB

FürStudierende BIPEB großes und kleines Fach. Bitte wählen Sie 2 Veranstaltungen für dieses Modul.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M2-1Grundlagen der Ästhetischen Bildung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Die Entwicklung und Differenzierung der ästhetischen Wahrnehmung erfolgt über das kreative (literarische) Schreiben, um den subjektiven Zugang zu Kunst zu erkennen, die Wahrnehmung anderer zu erfahren ebenso wie ihre persönliche Rezeption.
Es wird direkt vor den jeweiligen Kunstwerken geschrieben und gelesen (nun online).
Bitte Schreibzeug bereithalten.
Präsenzveranstaltungen finden in den Museen Bremens statt.

Anke Fischer
09-51-M2-2Grundlagen der Kunstwissenschaft: Kunst- und kulturwissenschaftliche Geschlechterforschung

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 21:00 GW2 B3810 (3 SWS)
Dr. Franziska Rauh
09-51-M2-3Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Zeichnung als Betrachtungsmittel

Seminar
ECTS: 3 CP für die Teilnahme 6CP für e

Termine:
wöchentlich Mi 11:00 - 14:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Zeichnung als Betrachtungsmittel

Im Seminar liegt der Fokus auf dem nonverbalen Zugang zum (Kunst)Werk. Mittels zeichnerischer Untersuchungen wollen wir die Rezeption von Kunstwerken, Situationen und möglichen Gegebenheiten erforschen. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher gemeinsam entwickelter Untersuchungsfelder findet die Annäherung an das Betrachtete statt. In Einzel- und Gruppengesprächen werden die Arbeitsergebnisse reflektiert und weiterentwickelt.
Ausgefeilte Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren, sowie die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme.
Es sind Exkursionen in Bremer Ausstellungshäuser geplant.
Die Gestaltung des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M2-4Blockseminar: GET A LIFE! Das Coming-of-Age Genre als filmwissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand

Seminar

Einzeltermine:
Mo 13.02.23 10:00 - 12:00 GW2 B2900
Mi 22.02.23 - Fr 24.02.23 (Mi, Do, Fr) 10:00 - 16:30 GW2 B2900

Raum folgt

Termine:
13.02.: 10:00 – 12:00
22.02.: 10:00 – 16:30
23.02.: 10:00 – 16:30
24.02.: 10:00 – 16:30

Dr. Alexander Press
09-51-M2-5Grundlagen Visuelle Kultur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Was meint Visuelle Kultur, und wie kann man das studieren? Wer bestimmt, was wir sehen, was wir zu sehen bekommen? Was sagen Bilder, und wie prägen Medien unsere Wahrnehmung, unsere Erfahrungen und unseren Blick auf die Welt? Ist das Visuelle immer nur visuell? Kann man alles zeigen? Was bleibt unsichtbar, und woran liegt das? Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Fragestellungen, Gegenstandsbereiche und Methoden von Studien Visueller Kultur sowie deren Bezüge zu Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und Ästhetische Bildung.

Prof. Dr. Kerstin Brandes
09-51-M2-6Präsenz: Grundlagen der Filmwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)
PD Dr. Rasmus Greiner
09-51-M2-7Grundlagen der Kunstwissenschaft
Die Veranstaltung findet in der Kunsthalle statt!

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 Extern Kunsthalle Bremen (2 SWS)
Dr. Alice Gudera
09-51-M2-8Das fotografische Bildnis im Wandel. Kritische Bestandsaufnahmen von Genre und Medium

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B3850 (2 SWS)

Die fotografische Darstellung von Menschen im Porträt vom head shot bis zum Gruppenbild liefert eine zentrale Motivgelegenheit seit den Anfängen des Mediums. Im digitalen Zeitalter zeugt nicht nur das Selfie von der erhöhten Ausdruckskraft, die wir dem menschlichen Antlitz zuschreiben. „Das Porträt“, so erklärte der Philosoph Jean-Luc Nancy, „ist ein Bild, das um ein Gesicht herum konstruiert ist.“ Sein Gegenstand sei „das absolute Subjekt: losgelöst von allem, was es nicht selbst ist […].“ (Nancy 2007:10)
Doch welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, und welche Effekte werden dadurch hervorgerufen? Wie verhält sich die Erfahrungsebene des Ästhetischen zu den historischen und soziopolitischen Kontexten sowie den kunsthistorischen und medialen Diskursen, in denen die Aufnahmen situiert sind? Was lesen oder ‚erkennen‘ wir aus den Bildern und weshalb? Welchen Einfluss hat ‚das Fotografische‘ auf die Darstellung? Wann treffen sich Bild und Repräsentation, unter welchen Bedingungen, und welche Rolle spielt dabei der Blick?
Das Seminar widmet sich solchen Fragen über die eingehende Betrachtung exemplarischer Bildnisse der Fotokunst. Neben den klassischen Vertreter*innen des Genres seit den 1950er Jahren bis in die Gegenwart beschäftigen wir uns mit weniger eindeutigen, doch korrespondierenden Entwürfen und überprüfen die Rahmensetzungen der kunstwissenschaftlichen Analysestrukturen. Auf diese Weise werden im Laufe des Seminars zentrale Begriffe und Diskurse thematisiert, anhand derer die Grundlagen kunstwissenschaftlicher Diskussionen sukzessive erweitert werden.

Einführende Literatur:
Ewing, William A., Face: The New Photographic Portrait. London 2008; Nancy, Jean-Luc, Porträt und Blick. Stuttgart 2007; Prodger, Phillip, Face Time. A History of the Photographic Portrait. London 2022; Stiegler, Bernd, Photographische Porträts. Paderborn 2015; Wolf, Herta (Hg.), Paradigma Fotografie. Fotokritik am Ende des fotografischen Zeitalters. Frankfurt a. M. 2002; Wolf, Herta (Hg.), Diskurse der Fotografie. Fotokritik am Ende des fotografischen Zeitalters. Frankfurt a. M. 2003.

Dr. Susanne Huber
09-51-M2-9Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Zeichnung als Betrachtungsmittel 2

Seminar
ECTS: 3 CP für die Teilnahme 6CP für e

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 15:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Zeichnung als Betrachtungsmittel

Im Seminar liegt der Fokus auf dem nonverbalen Zugang zum Betrachtungsobjekt. Als primäres Mittel der Untersuchungspraxis soll das Zeichnen dienen. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher gemeinsam entwickelter Untersuchungsfelder findet die Annäherung an das Betrachtete statt. In Einzel- und Gruppengesprächen werden die Arbeitsergebnisse reflektiert und weiterentwickelt.
Ausgefeilte Zeichenfähigkeiten sind nicht notwendig, aber Interesse und Spaß an der praktischen Arbeit und dem Experimentieren.
Die Bereitschaft zu einer regelmäßigen Teilnahme wird erwartet.
Sofern die Witterung es zulässt sind Exkursionen in den Bremer Stadtraum zur Reflexion über Werke der Kunst im öffentlichen Raum geplant.

Die Gestaltung des Seminars wird der jeweiligen Corona-Situation angepasst.

Petra Fiebig
09-51-M2-10Grundlagen der Ästhetischen Bildung: Kreatives (literarisches) Schreiben

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 (2 SWS) diverse Museen Bremens (werden bekanntgegeben)

Ort: diverse Museen Bremens (werden bekanntgegeben)

Anke Fischer
09-51-M12-1Präsenz: Antirassistisches Kuratieren II
Herausgabe eines Tagungsbandes

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Im Nachgang der gleichnamigen Tagung (7./8.7.22) und der damit zusammenhängenden Stadtlabor-Ausstellung „Augen auf! Kolonialismus und seine Folgen in Bremen“ (28.6.-27.9.22) im Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, bearbeiten wir gemeinsam den Tagungsband, der 2023 erscheinen wird.
Anhand von Lektüren, Referaten und Diskussionen werden die Themen Kritische Weißseinsforschung und antirassistisches Kuratieren individuell und in Gruppen erarbeitet.
Das Seminar ist sowohl für Teilnehmer:innen des ersten Teils im SS 2022 als auch neue Teilnehmer:innen geeignet.

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M12-2Was ist Kritik? Ein Lektüreseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Nehmen wir Kritik im wörtlichen Sinne ernst, bedeutet sie Kunst des Urteilens und Unterscheidens. Demnach ist die Grundlage für eine kritische Haltung bereits die differenzierende Wahrnehmung unterschiedlicher Materialitäten, Formen, Konstitutionen oder (Bild)Ebenen. Kritik hat also wesentlich mit Ästhetik zu tun. Nach Michel Foucault zieht Kritik eine Internalisierung des individuellen Rechts nach sich, „die Wahrheit auf ihre Machteffekte […] und die Macht auf ihre Wahrheitsdiskurse hin [zu befragen]“.

Für liberale Demokratien ist Kritik an gesellschaftlichen Zuständen und politischen Entscheidungen unerlässlich. Zunehmend treten heute jedoch selbsternannte Epert*innen auf, die gegebenes Wissen weniger modifizieren, wie es beispielsweise in der Wissenschaft üblich ist, sondern dieses unter dem Deckmantel vermeintlich legitimer Kritik fundamental in Zweifel ziehen – und damit oftmals antidemokratisches Denken artikulieren. Besonders deutlich wird das mit Blick auf die Corona-Pandemie: Verschwörungsideologien, populistische Propaganda und Fake News haben seither Konjunktur. Es scheint, als sei unsere unmittelbare Gegenwart zunehmend durch eine radikale Skepsis gegenüber offiziellen Narrativen geprägt. Doch was unterscheidet (emanzipatorische) Kritik von dieser?

Ausgehend von einer kritischen Re-Lektüre von Immanuel Kants Essay Was ist Aufklärung? wollen wir gemeinsam Grundlagentexte zum Kritik-Begriff lesen und diskutieren (u.a. von Michel Foucault, Theodor W. Adorno, Bruno Latour, Judith Butler, Ruth Sonderegger, Rahel Jaeggi, Chantal Mouffe, Martin Saar, Luc Boltanski) . Das Seminar will die Fragen danach stellen, welches Verständnis von Kritik sich aus diesen kanonischen Texten entwickeln lässt. Welche Maßstäbe der Kritik lassen sich aus diesen ableiten, welche Transformationen erkennen? Im Anschluss daran soll der Blick zudem auf die Rolle der Kritik im Kunstfeld geworfen werden. Dort hat sich das Phänomen der Künstlerkritik zu einem eigenen Topos entwickelt. Wie zeichnet sich künstlerische Kritik aus, welche Wandlungen hat sie durchlaufen?

Mira Naß
09-51-M12-3Die 1950er und 1960er Jahre - Zur Entstehung neuer Kunstformen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)
Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M12-4Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:30 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

BA Modul 12 – Vertiefung
Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen
Ausgehend von der aktuellen Ausgabe des Themenheftes FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur (Nr. 70, Winter 2021/22, herausgegeben von Elena Zanichelli gemeinsam mit Valeria Schulte-Fischedick) beschäftigt sich das Seminar mit der aktuellen Wiederbelebung und Reartikulation eines geschichtsmächtigen Begriffs. Nachdem der Feminismus zugunsten eines scheinbar inklusiveren Verständnisses von antidiskriminierender und intersektionaler Diversity etwas in den Hintergrund geraten war, nachdem also im akademischen Kontext statt Frauenforschung Gender Studies in den Fokus rückten, erlebt er gegenwärtig eine – zunehmend netzaffine – politische und kulturelle Wiederentdeckung. Proteste, Genderdebatten, Parolen und Aufforderungen laufen wieder unter dem Terminus „Feminismus“, zirkulieren via Hashtag global und mutmaßlich horizontal (bspw. #Feminismus gekoppelt mit #Affidamento, #BlackFeminism, #Care, #WitchTok, #Womenspreading, #BodyPositivity, #ClimateFeminism, #FeministManifestos, #GlitchFeminism, #PostFeminismus, #SituatedKnowledges, #Cyberfeminismus...). Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit, die etwa die US-amerikanische Theoretikerin Nancy Fraser in ihrer Studie Halbierte Gerechtigkeit 2001 dringlich formulierte, scheint unter den Effekten pandemiebedingter Ungleichverteilung (u. a. in der Pflegearbeit, #care) erneut akut. Vor diesem komplexen Hintergrund fragt das Seminar nach den Herausforderungen eines global und dekolonial sowie antidiskriminierend getragenen Feminismus und seiner Dissonanzen – zwischen gelebten Körpern und öffentlichen Stimmen, zwischen genealogischer Bezugnahme und (neoliberalistischen) Verwertungsmaschinerien. Der Fokus liegt somit auf Anerkennungspolitiken wie auch auf Irritationsmomenten, deren öffentliche Bandbreite von Sexismus bis hin zu neuen Strategien von Sichtbarkeit und Sichtbarkeitsdrängen reicht.
Literatur
Inhaltsverzeichnis Glossarartikel: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1576/1577
Elena Zanichelli, Einleitung // Ein Feministisches Glossar, oder: Getting The #Feminism You Deserve: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1578/1579

TEILNAMEBEDINGUNGEN : AKTIVE TEILNAHME AN SITZUNGEN UND DISKUSSIONEN, ÜBERNAHME VON KURZREFERATEN, STUDIENAUFGABEN, ENGLISCHKENNTNISSE VORAUSGESETZT.

Elena Zanichelli

Modul 12c Fachdidaktik/Fachpraxis BiPEB

Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Bitte wählen Sie sich eine Veranstaltung aus. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12c-1„artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-2„artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 13:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-3Material, Prozess, Werk?
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Wir werden uns die Arbeit mit Materialien,Techniken und die dementsprechende Verfahren nähern. Wie fokussieren wir uns auf dem Prozess und die Umwege bevor es zu einem künstlerischen Ergebnis kommt? Wir werden ausprobieren, wie wir mit verschiedenen Materialien umgehen und uns Techniken aneignen können, um spannende Unterrichten vorzubereiten. Es wird ein Fokus auf dem Austausch geben, wie wir durch unsere Erfahrungen Schüler*innen motiviert halten können und wir stellen Fragen über die Wichtigkeit (oder Unwichtigkeit) Ergebnis orientiert zu arbeiten.

Paula Hurtado Otero
09-51-M12c-4Hybrid: Fotografieren ohne Kamera

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Das Seminar beginnt mit der Erkundung der analogen, fotografischen Verfahren Cyanotypie und Fotogramm, die ohne Kamera auskommen.
Im Laufe des Semesters werden wir die Zugänge erweitern und uns mit künstlerisch-forschenden Ansätzen (digitaler) Fotografie, mit Fotosammlungen, Reihen und Sequenzen befassen. Im Sinne des Moduls, bei dem es gilt, die eigene künstlerische Arbeit mit fachdidaktischen Perspektiven zu verbinden, werden Studierende die Möglichkeit haben, einzelne Sitzungen selbst zu gestalten und mit Lehrformaten zu experimentieren.

Dr. Eva Knopf

Modul 12c Fachdidaktik/Fachpraxis Gym/OS

Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Bitte wählen Sie sich eine Veranstaltung aus. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M12c-1„artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B3810 (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-2„artlab“ – Labor für Experimentelles Zeichnen I
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS. Dieses Seminar dient der Vorbereitung auf das Praxissemester.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 13:00 - 16:00 GW2 B3790+B3840 (3 SWS)

Das Seminar ist eine Art Labor für Untersuchungen des experimentellen Zeichnens, analog und digital und crossover. Notiz- und Zeichen-Apps sind derzeit auf vielen mobilen Geräten verfügbar oder stehen Open Source zur Verfügung. Was bedeutet diese Möglichkeit für das künstlerische experimentelle Handeln und den Kunstunterricht, insbesondere bezogen auf das experimentelle Zeichnen?
Welche Möglichkeiten bietet das digitale Zeichnen hinsichtlich des experimentellen künstlerischen Handelns im Vergleich zum analogen? Was ist derzeit mit Open-Source-Apps auf Smartphones, iPhones und Tablets möglich? Stellen digitale Formatvorgaben und Geschwindigkeit die dafür notwenige „Freiheit“ in Frage? Anders formuliert: Was kann digital, das analog nicht kann? Was kann analog, das digital nicht kann? Welche Chancen bietet das digitale Zeichnen für die Zukunft des Kunstunterrichts?

Claudia Krentz
09-51-M12c-3Material, Prozess, Werk?
Verpflichtend für Studierende BiPEB kleines und großes Fach und für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS.

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 17:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Wir werden uns die Arbeit mit Materialien,Techniken und die dementsprechende Verfahren nähern. Wie fokussieren wir uns auf dem Prozess und die Umwege bevor es zu einem künstlerischen Ergebnis kommt? Wir werden ausprobieren, wie wir mit verschiedenen Materialien umgehen und uns Techniken aneignen können, um spannende Unterrichten vorzubereiten. Es wird ein Fokus auf dem Austausch geben, wie wir durch unsere Erfahrungen Schüler*innen motiviert halten können und wir stellen Fragen über die Wichtigkeit (oder Unwichtigkeit) Ergebnis orientiert zu arbeiten.

Paula Hurtado Otero
09-51-M12c-4Hybrid: Fotografieren ohne Kamera

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)

Das Seminar beginnt mit der Erkundung der analogen, fotografischen Verfahren Cyanotypie und Fotogramm, die ohne Kamera auskommen.
Im Laufe des Semesters werden wir die Zugänge erweitern und uns mit künstlerisch-forschenden Ansätzen (digitaler) Fotografie, mit Fotosammlungen, Reihen und Sequenzen befassen. Im Sinne des Moduls, bei dem es gilt, die eigene künstlerische Arbeit mit fachdidaktischen Perspektiven zu verbinden, werden Studierende die Möglichkeit haben, einzelne Sitzungen selbst zu gestalten und mit Lehrformaten zu experimentieren.

Dr. Eva Knopf

Modul 13 Vertiefung II.

für Grundschule großes Fach; für Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-51-M7-8"Künstlerische Praxis II: Digital Bodies - 2D + 3D Modellierung in der Kunst"

Kurs
ECTS: 3

Einzeltermine:
Do 20.10.22 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 03.11.22 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 17.11.22 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 01.12.22 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 12.01.23 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 19.01.23 10:00 - 13:00 GW II, A 4100
Do 26.01.23 10:00 - 13:00 GW II, A 4100

Die Studierenden lernen Bildbearbeitungsverfahren und 2D- und 3D-Konstruktionssoftware kennen, ebenso werden wir mit Lasercutter, Plotter und 3D-Druckern arbeiten.
Es werden keine Vorkenntnisse erwartet – wer einen eigenen Laptop hat, bringt diesen bitte mit.
4 SWS

Dr. Iris Bockermann
09-51-M7-2Künstlerische Praxis II: Experimentelle Kunstpraxis
Collagen, Schnitte, Kombinationsverfahren

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-6Präsenz: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart)
und eigene Experimente mit dem Verfahren
Die Veranstaltung findet anteilig als Online-Lehre statt.

Wolfgang Hainke
N. N.
09-51-M7-6APräsenz: Künstlerische Praxis II: Siebdruck
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 (4 SWS)

Dieses Seminar findet zusammen mit dem Seminar von Wolfgang Hainke statt.

Einführung in den manuellen Siebdruck
Exemplarische Betrachtung von Werkbeispielen (der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart) und eigene Experimente mit dem Verfahren

Max Konek, B.A.
N. N.
09-51-M7-7Präsenz: Künstlerische Praxis II: Fotografie

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 14:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)
Harald Rehling
09-51-M7-8Präsenz: Künstlerische Praxis II: Papierskulptur - Rauminstallation

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Rauminstallation bedeutet ein dreidimensionales, raumgreifendes Kunstwerk, bezogen auf einen Ort oder eine Situation unter Verwendung jeglichen Materials.
In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf Papierskulptur mit allen seinen Facetten. Viele zeitgenössische Künstler geben uns zahlreiche Beispiele zu diesem Themenschwerpunkt.

Das Material Papier ist für künstlerisches Gestalten in Schulen nahezu ideal, da es für alle Altersklassen entsprechende Herausforderungen gibt, viele Möglichkeiten an Gruppen- oder Einzelarbeiten bietet. Zudem ist es kostengünstig unter dem Aspekt des Recycling.

Die Einführung des Seminars beginnt mit „Fingerübungen“ : Grundtechniken im Umgang mit dem Material Papier, z.B.
- Pop-up
- einfache Falttechniken
- Reliefs- und Oberflächengestaltung durch Schneiden und Aufklappen
- Konstruktives Bauen


Zudem wird eine Übersicht in mögliche Techniken gezeigt:
- Draht als dreidimensionale Linie
- Umgang mit Drahtgeflecht
- Aufbautechniken als Unterbau für Pappmaché
- Pappmaché-Rezepturen
- Kaschiertechniken
Die Themengestaltung ist offen.
Aufbauend auf diesen Techniken findet jeder Teilnehmende zu einem eigenen Thema und entwickelt ihre/seine persönliche Arbeit. Individuell werden Möglichkeiten der Umsetzung von Idee

Sabine Emmerich
09-51-M7-9Präsenz: Künstlerische Praxis II: Zeichnen als Experiment

Kurs

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 18:00 GW2 B3810 (4 SWS)
Wolfgang Rupprecht
09-51-M7-10Präsenz: Künstlerische Praxis II: Offene Werkstatt

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Dieses Veranstaltungsangebot bietet Ihnen/Euch die Möglichkeit, Ihre/Eure eigenen Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen und Ideen in verschiedenen Tief-und Hochdrucktechniken umzusetzen.Angeboten werden, neben der klassischen Kaltnadelradierung, Hochdrucktechniken wie Linolschnitt, Gummischnittund Collagraphie und alle möglichen Mischtechniken.Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen.

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-11Präsenz: Künstlerische Praxis II: Kaltnadelradierung

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 16:00 GW2 B0100 (Druckwerkstatt) (4 SWS)

Im Erkunden und Erproben traditioneller und neuer Drucktechniken lernen wir verschiedene Formen der druckgrafischen Gestaltung und ihre spezifischen Ausdrucks-und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im Rahmen verschiedener Projekte habe ich in den letzten Jahren die Möglichkeiten von Kaltnadelradierungen auf Recyclingmaterialien wie Rhenalonplatten, CDs und Tetrapack -Getränkekartons erprobt. Statt mit den klassischen Druckfarben werden die Druckstöcke mit Ressourcenschonenden, lichtechten und alterungsbeständigen Wassertiefdruckfarben umgesetzt. Hierbei kommen keine Lösungsmittel zum Einsatz, sondern ausschließlich Wasser und Seife. Zudem sind diese neuen Wasserdruckfarben ungiftig, sehr brilliant und bestens untereinander mischbar. Gedruckt wird auf verschiedenen handgeschöpften Büttenpapieren. Udo Steinmannführt gründlich in die Technik der Kaltnadelradierung ein, es werden verschiedene Werkzeuge eingesetzt, die verschiedenen alternativen Druckträger vorgestellt und ausführliche Anleitungen für das Drucken mit Wasserfarben gegeben. Diese Technik ist bestens für den Einsatz an Schulen geeignet. Bitte geeignete Arbeitskleidung mitbringen

Udo Steinmann, Dipl.-Freie Bildende Kunst
09-51-M7-13Präsenz: Künstlerische Praxis II: Räumliche und skulpturale Konstellationen

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 16:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Wir erarbeiten dreidimensionale skulpturale Objekte und experimentieren mit ihrer Anordnung im Raum. Dabei geht es auch um die (performative) Interaktionen zwischen Objekten und ihren Betrachter*innen oder Be-Nutzer*innen. Voraussetzung für das Seminar ist nicht eine schon vorhandene bildhauerische Praxis, sondern Neugierde mit verschiedenen Materialen räumliche Aktionen und Konstellationen kooperativ zu entwerfen. Zentraler Leitgedanke unserer Untersuchungen ist das Konzept der räumlichen Assemblage als ein Ensemble von (künstlerischen) Handlungen und Objekten, die einen komplexen sozialen und ästhetischen Raum konstituieren. Finales Format des Seminars wird ein gemeinsam erarbeiteter choreographierter Ausstellungsparcour sein.

Als Teil des Seminars sind Ausstellungsbesuche geplant, um spezifisch den Aspekt der räumlichen Konstellationen zu erfahren und gemeinsam zu diskutieren.

Joachim Lengerer
09-51-M7-14Präsenz: Künstlerische Praxis II: Sich ein Bild, oder auch zwei Bilder machen!

Kurs

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 20:00 GW2 A0140+A0145 (Bildhauerwerkstatt) (4 SWS)

Das Seminar widmet sich dem Machen, Erzeugen, Herstellen und Ausstellen von zweidimensionalen statischen Bildern. Es sind alle zweidimensionalen Formate wie Zeichnung, Malerei, Photographie, Druck sowie digitale Bilderzeugungsformen gleichwertig erwünscht. Dabei soll jede dieser zweidimensionalen Ausdrucksformen in ihrer Materialität bedacht, und in ihrer Unterschiedlichkeit zu andern medialen Bildern erfahren werden, damit auch gezielt mediale Mischformen entstehen können. Ein besonderer Fokus des Seminars wird auf dem persönlichen Zugang zum gewählten Bildmedium gelegt, um Möglichkeiten, diverse Darstellungsformen sowie vielfältige Erzählungen „im und mit dem Bild“ zu erarbeiten. Ein gemeinsame Ausstellung und „Hängung“ der Bilder soll zum Abschluss die Möglichkeiten der Artikulation zwischen zwei oder mehreren Bildern erproben.

Als Teil des Seminars sind Ausstellungsbesuche geplant. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Joachim Lengerer
09-51-M7-15Präsenz: Künstlerische Praxis II: Mein, dein, unser Thema finden: Was ist eine künstlerische Recherche?
Ort: wird noch bekannt gegeben

Kurs

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 (4 SWS)

Wie finde „ich“, wie finden „wir“ ein Thema, verfolgen und setzen dieses in einer künstlerischen Recherche um? Was ist thematisches Recherchieren in der bildenden Kunst? Welche Arten der künstlerischen Recherche gibt es? Und welche ästhetischen Formen können hier vorgeschlagen und angewandt werden?

Die in den letzten zwanzig Jahren relevant gewordene Praxis der künstlerischen Recherche sollen in diesem Seminar vorgestellt und praktisch künstlerisch angewandt werden. Ausgehend von aktuellen Positionen der künstlerischen Recherche werden wir gemeinsam Verfahren und Methoden von künstlerischer Recherche kennenlernen und im Anschluss gemeinsam ausprobieren. Ziel des Seminars ist die Durchführung und Themenfindung einer eigenständigen (gerne auch kollaborativen) Recherche. Finales Format wird die gegenseitige Vorstellung der jeweiligen künstlerischen Recherchen im Seminar sein.

Vorkenntnisse sind nicht nötig, aber die Offenheit eigene Themen zu suchen, zu finden und diese mit anderen zu teilen.

Joachim Lengerer
09-51-M7-16Künstlerische Praxis 2: Fotografie
Für Studierende mit Lehramtsoption Gym/OS sowie BiPEB großes Fach.

Kurs

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 18:00 GW2 B3790+B3840 (4 SWS)

plus eine Blockveranstaltung

Harald Rehling
09-51-M12-1Präsenz: Antirassistisches Kuratieren II
Herausgabe eines Tagungsbandes

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 Extern Focke-Museum (2 SWS)

Im Nachgang der gleichnamigen Tagung (7./8.7.22) und der damit zusammenhängenden Stadtlabor-Ausstellung „Augen auf! Kolonialismus und seine Folgen in Bremen“ (28.6.-27.9.22) im Focke-Museum, Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, bearbeiten wir gemeinsam den Tagungsband, der 2023 erscheinen wird.
Anhand von Lektüren, Referaten und Diskussionen werden die Themen Kritische Weißseinsforschung und antirassistisches Kuratieren individuell und in Gruppen erarbeitet.
Das Seminar ist sowohl für Teilnehmer:innen des ersten Teils im SS 2022 als auch neue Teilnehmer:innen geeignet.

Prof. Dr. Anna Greve
09-51-M12-2Was ist Kritik? Ein Lektüreseminar

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

Nehmen wir Kritik im wörtlichen Sinne ernst, bedeutet sie Kunst des Urteilens und Unterscheidens. Demnach ist die Grundlage für eine kritische Haltung bereits die differenzierende Wahrnehmung unterschiedlicher Materialitäten, Formen, Konstitutionen oder (Bild)Ebenen. Kritik hat also wesentlich mit Ästhetik zu tun. Nach Michel Foucault zieht Kritik eine Internalisierung des individuellen Rechts nach sich, „die Wahrheit auf ihre Machteffekte […] und die Macht auf ihre Wahrheitsdiskurse hin [zu befragen]“.

Für liberale Demokratien ist Kritik an gesellschaftlichen Zuständen und politischen Entscheidungen unerlässlich. Zunehmend treten heute jedoch selbsternannte Epert*innen auf, die gegebenes Wissen weniger modifizieren, wie es beispielsweise in der Wissenschaft üblich ist, sondern dieses unter dem Deckmantel vermeintlich legitimer Kritik fundamental in Zweifel ziehen – und damit oftmals antidemokratisches Denken artikulieren. Besonders deutlich wird das mit Blick auf die Corona-Pandemie: Verschwörungsideologien, populistische Propaganda und Fake News haben seither Konjunktur. Es scheint, als sei unsere unmittelbare Gegenwart zunehmend durch eine radikale Skepsis gegenüber offiziellen Narrativen geprägt. Doch was unterscheidet (emanzipatorische) Kritik von dieser?

Ausgehend von einer kritischen Re-Lektüre von Immanuel Kants Essay Was ist Aufklärung? wollen wir gemeinsam Grundlagentexte zum Kritik-Begriff lesen und diskutieren (u.a. von Michel Foucault, Theodor W. Adorno, Bruno Latour, Judith Butler, Ruth Sonderegger, Rahel Jaeggi, Chantal Mouffe, Martin Saar, Luc Boltanski) . Das Seminar will die Fragen danach stellen, welches Verständnis von Kritik sich aus diesen kanonischen Texten entwickeln lässt. Welche Maßstäbe der Kritik lassen sich aus diesen ableiten, welche Transformationen erkennen? Im Anschluss daran soll der Blick zudem auf die Rolle der Kritik im Kunstfeld geworfen werden. Dort hat sich das Phänomen der Künstlerkritik zu einem eigenen Topos entwickelt. Wie zeichnet sich künstlerische Kritik aus, welche Wandlungen hat sie durchlaufen?

Mira Naß
09-51-M12-3Die 1950er und 1960er Jahre - Zur Entstehung neuer Kunstformen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 Extern Weserburg Museum für moderne Kunst (2 SWS)
Dr. Annemarie Thurmann-Jajes
09-51-M12-4Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:30 - 16:00 GW2 B3770 (2 SWS)

BA Modul 12 – Vertiefung
Wie sprechen wir #feminismus? Neue globale Herausforderungen
Ausgehend von der aktuellen Ausgabe des Themenheftes FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur (Nr. 70, Winter 2021/22, herausgegeben von Elena Zanichelli gemeinsam mit Valeria Schulte-Fischedick) beschäftigt sich das Seminar mit der aktuellen Wiederbelebung und Reartikulation eines geschichtsmächtigen Begriffs. Nachdem der Feminismus zugunsten eines scheinbar inklusiveren Verständnisses von antidiskriminierender und intersektionaler Diversity etwas in den Hintergrund geraten war, nachdem also im akademischen Kontext statt Frauenforschung Gender Studies in den Fokus rückten, erlebt er gegenwärtig eine – zunehmend netzaffine – politische und kulturelle Wiederentdeckung. Proteste, Genderdebatten, Parolen und Aufforderungen laufen wieder unter dem Terminus „Feminismus“, zirkulieren via Hashtag global und mutmaßlich horizontal (bspw. #Feminismus gekoppelt mit #Affidamento, #BlackFeminism, #Care, #WitchTok, #Womenspreading, #BodyPositivity, #ClimateFeminism, #FeministManifestos, #GlitchFeminism, #PostFeminismus, #SituatedKnowledges, #Cyberfeminismus...). Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit, die etwa die US-amerikanische Theoretikerin Nancy Fraser in ihrer Studie Halbierte Gerechtigkeit 2001 dringlich formulierte, scheint unter den Effekten pandemiebedingter Ungleichverteilung (u. a. in der Pflegearbeit, #care) erneut akut. Vor diesem komplexen Hintergrund fragt das Seminar nach den Herausforderungen eines global und dekolonial sowie antidiskriminierend getragenen Feminismus und seiner Dissonanzen – zwischen gelebten Körpern und öffentlichen Stimmen, zwischen genealogischer Bezugnahme und (neoliberalistischen) Verwertungsmaschinerien. Der Fokus liegt somit auf Anerkennungspolitiken wie auch auf Irritationsmomenten, deren öffentliche Bandbreite von Sexismus bis hin zu neuen Strategien von Sichtbarkeit und Sichtbarkeitsdrängen reicht.
Literatur
Inhaltsverzeichnis Glossarartikel: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1576/1577
Elena Zanichelli, Einleitung // Ein Feministisches Glossar, oder: Getting The #Feminism You Deserve: https://www.fkw-journal.de/index.php/fkw/article/view/1578/1579

TEILNAMEBEDINGUNGEN : AKTIVE TEILNAHME AN SITZUNGEN UND DISKUSSIONEN, ÜBERNAHME VON KURZREFERATEN, STUDIENAUFGABEN, ENGLISCHKENNTNISSE VORAUSGESETZT.

Elena Zanichelli

Modul 16 Fachdidaktik

für alle Master of Educaton Schulstufen
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M16-1Kunst erforschen und Vermittlungsformate für Schule und Museen erfinden
Seminar im Weserburg Museum

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 17:00 (3 SWS)

Einzeltermine:
Fr 25.11.22 11:00 - 18:00 Museum Weserburg
Fr 27.01.23 14:00 - 18:00 Museum Weserburg
Dr. Christiane Brohl
09-51-M16-2Postdigitale Kultur und künstlerische Forschung im Kunstunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 17:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Die fortschreitende Digitalisierung der Kultur wird durch die Corona-Pandemie beschleunigt und verstärkt. Mit den temporären Schließungen von Schulen, Kunst- und Kulturinstitutionen mussten diese von heute auf morgen, neue digitale Vermittlungsformate entwickeln. Diese Herausforderung führt dazu, dass Kunstpädagogik sich erneut mit den eignen Grundlagen auseinandersetzen sollte, um sich in der postdigitalen Kultur neu zu lokalisieren. Gegenwartskunst sucht neue Strategien, Inhalte und Formate, um sich kritisch mit der postdigitalen Kultur auseinanderzusetzen. Was bedeutet das für eine zeitgemäße Kunstpädagogik? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die Zukunft einer Kunstpädagogik? Kann ästhetische Erfahrung mit den Dimensionen von Materialität und Leiblichkeit als Bildungsziel kunstpädagogischer Arbeit auch im postdigitalen Zeitalter bestehen bleiben? In Bezug zu den Herausforderungen einer postdigitalen Kultur gilt es, Kunstpädagogik neu auszurichten.
In diesem Seminar gehen wir von der Digitalisierung des Kunstunterrichts in einer postdigitalen Kultur aus, um neue digitale und hybride Lernarrangements von Kunstunterricht experimentell zu entwickeln und zu erproben. Wir arbeiten mit Padlet und arbeiten darüber hinaus mit weiteren digitalen Tools (Podcast etc.) Bezugspunkte bilden künstlerische Forschung und Gegenwartskunst. Am Anfang des Semesters wird der genaue Ablauf vorgestellt. Sie arbeiten in Forschergruppen das Semester hinweg zusammen. Jede Forschergruppe erstellt zu ihrem digitalen/hybriden Lernarrangement ein Erklärvideo, welches am Ende des Semesters präsentiert wird.
Ziel: Entwicklung von digitalen/hybriden Lernarrangements für den Kunstunterricht theoriebezogen entwickeln und mit einem Erklärvideo präsentieren.

Dr. Christiane Brohl
09-51-M16-3Flügel, Schnelligkeit, Laseraugen – Superkräfte in der Kunst und im Kunstunterricht

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 B3770 (3 SWS)

Das Seminar beginnt am 27.10.2022 mit einem Treffen in Präsenz.
Am 8.12.2022 und am 2.2.2023 finden weitere Termine in Präsenz statt (von 16-20 Uhr).
Die restlichen Termine werden digital auf ZOOM abgehalten.

Nikola Dicke

Modul 17 Abschlußmodul + Forschungsarbeit

für M.ed. Grundschule großes Fach; Gymnasium/Oberschule
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-51-M17-1hybrid: Vorbereitung auf das Forschungsprojekt im Abschlussmodul Kunst

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)

wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 B3850 (3 SWS)
Es finden zusätzlich Blockveranstaltungen statt, die Termine werden noch bekanntgegeben.

Liebe Studierende, wenn Sie sich für ein Forschungsvorhaben und die Master of Education Arbeit im Bereich der Kunstpädagogik bzw. Ästhetischen Bildung entscheiden, sind Sie in diesem Seminar genau richtig!.
Wir werden ein Jahr zusammenarbeiten. Es beginnt zunächst mit diesem Seminar im WS 2022/23 zur Vorbereitung auf das Forschungsvorhaben, in dem wir uns intensiv mit dem Finden von geeigneten Forschungsinhalten und Forschungsfragen und dem Kennenlernen von Forschungsmethoden zur Erhebung und Auswertung von Ihren Forschungsprojekten befassen. Dann folgt das Seminar zur Begleitung der Erstellung der Master of Education Arbeit im SoSe 2023. Im Seminar zur Vorbereitung auf das Forschungsprojekt im WS 22/23 werden auch Studierende eingeladen, die im letzten Durchgang ihre Masterarbeiten verfasst haben, um von ihren Erfahrungen zu berichten.
Im Seminar zur Vorbereitung auf das Forschungsvorhaben werden inhaltliche und fachdidaktische Fragestellungen entwickelt und ihre Erforschung mit wissenschaftlichen und auch kunstnahen Untersuchungsmethoden vorgestellt, diskutiert und in der Praxis erprobt. Sie sind frei und selbstbestimmt in der Wahl Ihres Themengebiets und der zu bearbeitenden Fragen. Die Kunstpädagogik ist ein weites Feld und beinhaltet z.B. Themen wie Mediale Bildung (Foto, Film, Virtuelle Realität/VR u.a.), Performative Verfahren im Kunstunterricht, Museumspädagogik und experimentelle Auseinandersetzung mit Kunst, Unterrichtsentwicklung zu zeichnerischen, malerischen, plastischen, medialen u.a. Themen. Man kann auch Expert_innen (z.B. Künstler_innen, Kunstlehrende, Akteur_innen an Museen u.a.) zu bestimmten Problemen befragen oder historische Dokumente untersuchen und die Erkenntnisse in Fragen zu aktuellen kunstpädagogischen Diskursen und Praxisfeldern übertragen. Sie könnten auch Theorien/Strategien von Künstler_innen auf ihre Möglichkeiten und Potentiale für Unterrichtsprozesse hin untersuchen....
Der meist im Frühjahr stattfindende Forschungskontakt im Feld der Schule, des Museums, der Kinder- und Jugendarbeit oder anderer außerschulischer Orte, wird von Ihnen verantwortet: d.h. Sie suchen sich das Thema, die Methoden, den Ort, die Personen, usw. aus und organisieren den Ablauf. Ich unterstütze sie dabei innerhalb und außerhalb des Seminars.
Zeitlich sind Sie bei der Durchführung Ihres Forschungsprojektes vollkommen frei: es kann begleitend zum WS 2022/2023 erfolgen, in den kommenden Semesterferien oder auch erst im nächsten SS 2023.
Wie lange die Untersuchung im Praxisfeld dauert, bestimmen auch Sie.
Im SS 2023 führen wir gemeinsam das Seminar zur Vorbereitung und Begleitung der Erstellung der Masterarbeit durch. Wenn alles gut geht, werden Sie dann im SoSe Ihre MA Arbeit parallel zu dem Seminar verfassen, so dass Sie dann im Zeitraum von Juli bis September 2023 Ihr Masterkolloquium absolvieren. Diese Planung ist ein Vorschlag. Es kann für Sie persönlich auch ganz anders laufen. Ich berate Sie gern.
Falls Sie noch überlegen, ob Sie in Kunst Ihre MA of Education-Arbeit überhaupt schreiben dürfen, wenn Sie schon Ihre BA Arbeit in Kunst geschrieben haben: Ja, es geht. Man kann beide Abschlussarbeiten in dem selben Fach schreiben. Das ist manchmal auch sehr sinnvoll, weil man in der BA Arbeit ein Thema angelegt hat, das man dann im Master weiterführen kann.
BITTE BEACHTEN SIE, DASS DAS MASTERABSCHLUSSMODUL IN KUNST IM WINTERSEMESTER 22/23 ANFÄNGT UND NICHT ERST IM SOSE 2023!!
Wir werden im Wintersemester in einer Mischung von Präsenz im Seminar und online in ZOOM arbeiten. Diese hybride Form gestaltet sich so, dass wer möchte, im Seminarraum anwesend ist und wer möchte, sich per Videokonferenz über ZOOM dazu schalten kann. Je nach Höhe der Inzidenz im Herbst und Winter kann es auch durchaus sein, dass sich die hauptsächliche Kommunikation wieder in den digitalen Raum von ZOOM verlagert. Ggf. treffen sich kleine Gruppen im Seminarraum, da bleibt es abzuwarten, wie die Infektionslage sein wird.
Auf jeden Fall werden alle präsentischen und hybriden Seminarsitzungen begleitet durch digitales Material. Sie erhalten zur Betrachtung als Opencast kleine, von mir produzierte Videos zu einzelnen Themen. Es gibt Arbeitsverabredungen, um die Entwicklung Ihres Forschungsprojektes voran zu bringen. Dabei wird in diesem Seminar auch die Forschungsmethoden-Plattform BOOC (Blended Open Online Courses – die ich mit einer Entwickler_innengruppe seit längerem konzipiere und durchführe: https://booc.uni-bremen.de/) genutzt. Hier wird es gemeinsame Arbeitsprozesse geben, die dann digital verlaufen und weitere Arbeitsverabredungen, die Sie in Ihrem eigenen Tempo durchführen.
Wir treffen uns wöchentlich, entweder in der Präsenz oder auf ZOOM. Dann werden Sie häufig in Gruppen arbeiten.
Die erste Sitzung am 20.10.22 wird auch schon hybrid ablaufen, d.h. einige werden in der Präsenz im Raum GW2 B3850 sein und einige ggf. online per ZOOM (link befindet sich im STudiP Raum, unter dem Reiter ZOOM).

Ich freue mich auf Sie. Herzliche Grüße von Maria Peters

Es finden zusätzlich, in der semesterfreien Zeit im Frühjahr und in der semesterfreien Zeit im Sommer ein bis zwei Blocktermine statt.

Prof. Dr. Maria Peters