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Neuer Artikel von ZeMKI-Mitglied Kerstin Radde-Antweiler: "Religious media settlers in times of deep mediatization"

Prof. Dr. Kerstin Radde-Antweiler veröffentlicht mit weiteren Mitgliedern des Projekts „Religious Minorities in Times of Deep Mediatization“ einen Artikel im Journal „Religion“.

Der Beitrag folgt einem akteurszentrierten Ansatz in den Studien zu Mediatisierung und Religion mit dem Ziel, das Konzept der "Mediensiedler" einzuführen, das sich darauf bezieht, wie organisatorische Akteure, z. B. Kirchen, die digitalen Medien aktiv nutzen und gestalten und auf Trends und Folgen der tiefgreifenden Mediatisierung reagieren. Dabei zielen Mediensiedler darauf ab, die Reichweite der Inhalte kontrolliert auszuweiten und Fehlinformationen zu verhindern, indem sie verschiedene Strategien einsetzen, darunter die Replikation von Inhalten und die Massenmediatisierung digitaler Medien. Sie nutzen die Technologie auf eine bestimmte Art und Weise, manchmal im Gegensatz zu dem, was diejenigen, die sie entwickelt haben, sich vorgestellt haben. Mit solchen Prozessen sind sie nicht länger passive Akteure, sondern werden zu einem aktiven Teil des gesellschaftlichen Wandels in Zeiten der tiefgreifenden Mediatisierung.

Link zum Artikel: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/0048721X.2022.2083032 

Beate C. Koehler
Aktualisiert von: ZeMKI