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Sonderprogramm des Landes Bremen

Gesellschaft und Individuum im digitalen Wandel - Folgen und Gestaltung der digitalen Transformation

Forschungsförderprogramm für alle staatlichen Hochschulen aus dem Bremen-Fonds

Die Digitalisierung verändert die Gesellschaft nachhaltig.  Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung noch einmal einen deutlichen Schub gegeben und gesellschaftliche Veränderungen vorangetrieben. Ob IPads für alle Schüler*innen der Bremer Schulen, der Einsatz von Robotern in der Pflege, die Entstehung neuer Ungleichheiten in der digitalen Gesellschaft - wir benötigen noch ein besseres Verständnis von den Folgen der digitalen Transformation. 

Dieses Sonderprogramm des Landes will Forschung unterstützen, die sich mit den vielfältigen Auswirkungen des digitalen Wandels auf Individuen und Gesellschaft beschäftigt. So soll eine empirische Grundlage geschaffen werden, die Digitalisierung verantwortungsvoll zu gestalten.

Diese Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter aller staatlichen Bremer Hochschulen (Universität Bremen, Hochschule Bremen, Hochschule Bremerhaven, Hochschule der Künste). Ziele sind: 

  • Bremer Forschung zu den Folgen der digitalen Transformation für Individuum und Gesellschaft sichtbar zu machen
  • Förderung von Forschungsprojekten (unter Einbeziehung künstlerischer Entwicklungsprojekte) zu den Folgen der digitalen Transformation für Individuum und Geselllschaft im Land Bremen, auch in Kooperation der Hochschulen des Landes
  • Anschubfinanzierung für Projektanträge in den großen Förderlinien des Bundes (v.a. BMBF) und der DFG, aber auch bei Stiftungen und anderen Mittelgebern

Knapp eine Million Euro werden in drei  Förderlinien ausgeschrieben: Explorationsprojekte (bis zu 200 000 €), Anschübe für Forschungsprojekte bei BMBF, DFG, Stiftungen (bis zu 50 000 €) sowie Mittel zur Unterstützung kleinerer Vorhaben in der Linie Impulse für Forschungsvorhaben (bis zu 5000 €).

Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular. Die  Ausschreibungen, die Antragsberechtigung sowie alle notwendigen Informationen und Dokumente finden Sie unten. 

 

 

Ein humanoider Roboter in einem Labor.

Ausschreibung

Eine Person bedient ein Tablet.

Explorationsprojekte

Explorationsprojekte unterstützen hoch relevante, innovative Forschung zu den Folgen der Digitalisierung auch über die Grenzen der Fachdisziplinen hinweg. Kooperationsprojekte zwischen mindestens zwei Professor*innen werden großzügig mit Ressourcen (bis zu 200 000€ für die Laufzeit) ausgestattet und können ohne enge Vorgaben bearbeitet werden. Die Projekte laufen zwei Jahre und starten spätestens zum 01.01.2022. Eine späterer Beginn sowie eine Verlängerung sind nicht möglich. Bewerbungsfrist ist der 11. Juli 2021, eine Interessenbekundung muss bis zum 20. Juni eingereicht werden. 

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Personen im Gespräch in einem Seminarraum.

Anschübe für Forschungsprojekte

Sie planen einen Antrag im Themenfeld der digitalen Transformation? Vorarbeiten für einen Antrag in den Ausschreibungen des BMBF, der DFG oder Stiftungen können über dieses Format mit bis zu 50 000 € unterstützt werden. Mit dem Geld kann man z.B. Personal aufstocken oder verlängern, studentische Hilfskräfte einstellen, technische Infrastruktur anschaffen, (digitale) Konferenzen organisieren und vieles mehr. Die Vorarbeiten müssen innerhalb eines Jahres nach Bewilligung abgeschlossen sein. Die erste Antragsfrist ist der 11. Juli 2021. Es ist ein zweiter Antragstermin für 2022 geplant. 

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Zwei Studierende arbeiten mit einem Duden.

Impulse für Forschungsvorhaben

Wissenschaftler*innen können für kleinere Vorhaben kurzfristig und unkompliziert gesonderte Unterstützungsmittel bis zu 5000 € erhalten. Anträge sind jederzeit zunächst für Vorhaben im Jahr 2021 möglich.

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