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Förderungen der Zentralen Forschungsförderung

Die Zentrale Forschungsförderung (ZF)

Die Universität hat bereits 1976 als eine der ersten deutschen Universitäten eine umfangreiche Zentrale Forschungsförderung etabliert. Profilbildung, Nachwuchsförderung und Verstärkung der Drittmitteleinwerbung waren und sind die damit verfolgten Ziele.

Dieses höchst erfolgreiche Instrument wurde mit dem Jahr 2011 den geänderten Rahmenbedingen angepasst, indem die Förderlinien der ZF neu justiert wurden. Die neue ZF erleichtert Übergänge zwischen Karrierestufen, sie fördert die frühe wissenschaftliche Selbständigkeit und ermöglicht Aufbrüche zu neuen Forschungsthemen. 

Zudem setzt die neue ZF Impulse zur Internationalisierung und zur Gewinnung hervorragender jüngerer Wissenschaftler*innen - und hier insbesondere von Frauen. Diese Seite gibt einen Überblick über die aktuell laufenden Förderungen.

Prof. Dr. Rita Gross-Hardt, Explorationsprojekt

"Viele Förderprogramme unterstützen aus nachvollziehbaren Gründen risikoarme Projekte. Wichtige Durchbrüche erreichen wir Wissenschaftler*innen aber vor Allem dort, wo wir mit unserer Forschung Neuland betreten. Und das geht nicht ohne Risiko. Mit dieser Förderlinie hat die Universität Bremen ein wertvolles Instrument geschaffen, um Risiko behaftete innovative Projekte zu unterstützen."

Priv.-Doz. Dr. Christoph Kulgemeyer, Eigene Projekte für Postdocs

"Unterrichten kann wahrlich nicht jeder. Durch die Förderung konnte ich Projekte starten, die helfen, genau die Fähigkeiten empirisch zu finden, die gute Lehrkräfte wirklich brauchen."

Dr. Sarah Coffinet, Postdoc Initiative for Early Career and Independent Researchers

"In Bremen, I have enjoyed ideal conditions to improve my academic and scientific skills, to learn state of the art methodologies and to enhance my international visibility. The direct access to cutting edge technologies enabled me to develop an independent research project to understand how microorganisms impact the methane cycle in marine sediments."

Dr. Dr.-Ing. Zoe Falomir Llansola, Eigene Projekte für Postdocs

"The main aim of the CogQDA project is to develop qualitative models for enhancing spatial reasoning skills both in machines and humans."

Prof. Dr. Michael Vellekoop und Frank Bunge, Explorationsprojekt

"Im Explorationsprojekt ist es uns erstmals gelungen nanoporöse Strukturen in einem fingernagelgroßen Analyse Chip herzustellen, womit menschliche Zellen über mehr als 24 Stunden mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Die Methode ist ein wichtiger Schritt für Anwendungen wie Allergiebestimmung, Medikamententests, oder Organ-on-a-Chip."

 

Prof. Dr. Thorsten Gesing, Explorationsprojekt

"Explorationsprojekte sollen ein neues Forschungsfeld eröffnen, wie das von uns begonnene Projekt zur „Thermochromie“. Diese Vorhaben sind hoch innovativ und mit einem gewissen Risiko behaftet. Die Umsetzung derartiger Forschungsideen bietet aber große Chancen für neue Forschungsansätze, weshalb sie „ambitioniert und agil“ durch die Forschungsförderung der Universität im Rahmen der Exzellenzinitiative unterstützt werden."

Dr. Teresa Huhle, Brückenstelle in die Postdoc-Phase

"Die Zentrale Forschungsförderung eröffnet mir beste Möglichkeiten, um meine Post-Doc-Phase frei und eigenständig zu gestalten. Für mein Forschungsprojekt zu Gesundheitspolitik in Uruguay konnte ich wichtige und ertragreiche erste Archivaufenthalte in den USA und Uruguay durchführen."

 

Prof. Dr. Phil. Thomas Althaus, Explorationsprojekt

"Juli 2014 startete ,Bildprosa 1820-1900'. Wir haben  uns auf dem Weg gemacht, um die Fülle der sogenannten ‚Welt- und Kulturbilder‘‚ ‚Zeitbilder‘ und ‚Sittengemälde‘ in den Zeitschriften des 19. Jahrhundert zu sichten. Daraus wurde wirklich ein Explorationsprojekt, eine Entdeckungsreise in unbeforschte Gegenden."

Dr. Huang Yanqiu, Brückenstelle in die Postdoc-Phase

"The Internet of things (IoT) is emerging as the next technology megatrend. It brings however, an unprecedented technical challenge: the vast amount of information and the associated energy consumption. With the support of the Central Research Development Fund, I address the problem of data-overflow by designing dedicated system-on-chip architectures and developing intelligent algorithms."

Larena Schäfer, Doc-Netzwerke

"Die Mitarbeit in einem Doc-Netzwerk hat es mir ermöglicht, Workshops zu organisieren und hat kontinuierlich Gelegenheiten für einen kollegialen und interdisziplinären Austausch geschaffen. Dies war besonders gewinnbringend für die methodologische Ausrichtung meines Promotionsprojekts und hat mich in der Weiterentwicklung zentraler Ideen nicht nur unterstützt, sondern auch beschleunigt."

Prof. Dr. Werner Brannath, Fokusprojekt

"Durch die Förderung ist es mir möglich gemeinsam mit meinem Doktoranden André Lüschen innovative statistische Verfahren für Klinische Studien in nur drei Jahren zu entwickeln und zu implementieren. Unsere Ideen und Ergebnisse sind auf großes Interesse gestoßen."

Prof. Dr. Sabine Schlickers, Explorationsprojekt

"Dank der Förderung konnte ich gemeinsam mit meiner Postdoktorandin für zwei Jahre zum Verstörenden Erzählen forschen. Die Förderung ermöglichte weiterhin mehrere internationale Vortragsreisen, zwei Publikationen und ein mehrtätiges Symposium zum Verstörenden Erzählen im Film."

 

Dr. Jan Ingo Flege, Fokusprojekt

"Mein persönlicher Wunsch nach selbstbestimmter Forschung und Weiterqualifizierung ist Wirklichkeit geworden, z.B. durch Teilnahmen an bedeutenden internationalen Konferenzen und die Betreuung eigener Doktoranden zur Erschließung wissenschaftlichen Neulands."

Dr. Till Markus, LL.M., Postdoc Initiative for Early Career and Independent Researchers

"Mein Fachgebiet ist das Umweltrecht. Das Programm der Universität Bremen ermöglichte es mir, meine wissenschaftlichen Fähigkeiten frei und unabhängig zu entwickeln. Auf dieser Grundlage fühle ich mich für meine berufliche Zukunft bestens gerüstet."

 

Dr. Daniela Côrtes Maduro, BremenTRAC Fellowship Program

"Thanks to the funding granted by the BremenTRAC COFUNDFellowship program, I had the chance to work with several scholars, artists and writers from multiple countries, and establish new collaborations, as well as strengthen the already existing ones. This  fellowship has significantly enhanced my career, and I am deeply grateful to the University of Bremen for supporting my project, “Shapeshifting Texts: keeping track of electronic literature” (2015-2017)."

Hendrik Weyer, BremenIDEA

"...Dadurch, dass ich dank der Förderung den Forschungsaufenthalt in Amerika verwirklichen konnte, war es mir möglich, Einladungen zu Aufenthalten an verschiedenen Universitäten wahrzunehmen und so zum einen große inhaltliche Fortschritte in meinem Forschungsgebiet zu erzielen, zum anderen mein akademisches Netzwerk auszubauen und zu verfestigen... "

Prof. Dr. Barbara Reinhold-Hurek

"Die Universität Bremen macht sich besonders um die Förderung von exzellenten Nachwuchswissenschaftlern verdient: Durch das Förderprogramm kann der Weg in selbständige wissenschaftliche Arbeit mit eigener Antragstellung bereits frühzeitig nach der Promotion beschritten werden."

 

Open Campus 2017

Auf dem Open Campus im Juni 2017 hat die Zentrale Forschungsförderung ihre Förderlinien mit neuen Plakaten präsentiert. Neben einer Kurzvorstellung der Förderlinien kamen auch die Geförderten zu Wort.

Open Campus 2019

Die Zentrale Forschungsförderung war auch wieder auf dem Open Campus Juni 2019 vertreten und hat ihre Förderlinien präsentiert. Ein aktuelles Plakat informierte Interessierte in einem Überblick.

Zentrale Forschungsförderung Plakat

Ansprechpartner bei der ZF

Natur-/Ingenieurwissenschaften

Corinna Volkmann
Tel. +49 421 218-60321 E-Mail
Gebäude SFG, Raum 3130

Sozial-/Geisteswissenschaften

Petra Schreiber
Tel. +49 421 218-60319 E-Mail
Gebäude SFG, Raum 3230

Prämien für Erfolge

Stefan Lüttgens
Tel. +49 421 218-60323 E-Mail
Gebäude SFG, Raum 3160

Aktuelle Förderungen

Eigene Projekte für Postdocs ZF 04

Zu den Projekten

open campus

Prämien für Erfolge ZF 08

Zu den Projekten

Fokusprojekte ZF 05

Zu den Projekten

open campus

Explorationsprojekte ZF 06

Zu den Projekten

open campus

Promovieren in den Geisteswissenschaften

Themengruppen

Mit der Themengruppe fokussieren wir Forschungen zu gegenwarts- und zukunftsbezogenen individuellen, gesellschaftlichen und transnationalen Problemstellungen im Kontext von Flucht und Asyl. Deren Komplexität erfordert mehrperspektivische wissenschaftliche Zugänge und Analysen. Deshalb setzt sich die Themengruppe aus engagierten, kritischen Forscherinnen und Forschern aus den Bereichen der qualitativ-empirischen (Post-)Migrations-, Kultur- und Bildungsforschung sowie den transnationalen, transkulturellen, postkolonialen und intersektionellen Studien vor allem aus den Fachbereichen 9, 10 und 12 der Universität Bremen zusammen. Sie hat zum Ziel die Promovierenden zum Themenfeld zu unterstützen und die Forschenden über Methoden und Inhalte austauschend zu vernetzen. Durch die transdisziplinäre Zusammenarbeit der Mitglieder und die intersektionellen, multi-sited Forschungsperspektiven möchte die Themengruppe zu einem besseren Verständnis der politischen und juristischen Bedingungen, kulturellen und institutionellen Kontexte, Akteurinnen und Akteure sowie Handlungsweisen zum Themenfeld von Flucht und Asyl beitragen.

In der ersten Förderphase wurden über die Zusammenarbeit in Kolloquien und in der Lehre hinaus Vorträge zum Themenfeld organisiert und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In der zweiten Förderphase arbeitete die Themengruppe an einem gemeinsamen Buchprojekt aus transdisziplinären Perspektiven mit dem Arbeitstitel: „Wie überhaupt zu Flucht und mit Geflüchteten arbeiten?“. Im Zentrum stehen empirische, praxisnahe und methodologische Beiträge zu Repräsentations- und Reflexionslücken im politisierten und emotionalisierten Feld von Flucht und Asyl:

Margrit E. Kaufmann, Laura Otto, Sarah Nimführ, Dominik Schütte (hrsg.): Forschen und Arbeiten im Kontext von Flucht. VS Verlag: 2019.

Sprecherin der Themengruppe: Dr. Margrit E. Kaufmann

Mitglieder der Themengruppe: Dr. Margrit E. Kaufmann, FB 9; Prof. Dr. Marc Thielen FB 12; Prof. Dr. Gisela Febel, FB 10; Prof. Dr. Michi Knecht, FB 9; Prof. Dr. Sabine Broeck, FB 10, Dr. Silke Betscher, FB 9; Ayla Satilmis, e n t e r  s c i e n c e, FB 9; Dr. Aissatou Bouba, FB10; PD Dr. Natascha Ueckmann , Universität Halle

Promovierende in der Themengruppe: Laura Otto, FB 9; Sanaa Wajid Ali, FB 9; Dominik Schütte, FB 12; Kiana Ghaffarizad, FB 9; Leslie Gauditz, SOCIUM; Maike Koschorreck, BIGSSS; Sarah Nimführ, Europäische Ethnologie, Universität Wien

Im Mittelpunkt der Themengruppe steht die Frage, wie digitale Medien so eingesetzt werden können, dass dadurch ein adäquater schulischer Umgang mit der zunehmenden Diversität von Schülerinnen und Schülern im Fachunterricht (beispielhaft Kunst und Englisch) als auch fachübergreifend unterstützt wird.

Sprecherin der Themengruppe: Prof. Dr. Sabine Doff

Mitglieder der Themengruppe: Prof. Dr. Sabine Doff, FB 10; Prof. Dr. Maria Peters, FB 9; Dr. Nina Sörensen, ZfL; Prof. Dr. Florian Schmidt‐Borcherding, FB 12; Nathalie Werner, FB 9; Prof. Dr. Karsten Wolf, FB 12

Promovierende in der Themengruppe: Nathalie Werner