Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2024

General Studies - FB 08 Sozialwissenschaften

I. General Studies - Fachergänzende Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften)

Die fachergänzenden Studien (General Studies) sind Bestandteil des wissenschaftlichen Studiums, die ca. 25 % des Bachelorstudiums umfassen. Dieser Bereich bietet Ihnen die Möglichkeit, über das Fachstudium hinaus, Veranstaltungen zu besuchen, die Ihren Interessen entsprechen. Zudem können Sie ein berufliches Profil bilden, indem Sie Fach- und Methodenkenntnisse anderer Fachrichtungen erwerben. Ihre persönliche Expertise kann Ihnen den Zugang zu einem Masterstudium oder den Berufseinstieg erleichtern. Außerdem können Sie die fachergänzenden Studien nutzen, um Ihre Fremdspachenkenntnisse auszubauen und zu vertiefen.

Die fachergänzenden Studien der zentralen Einrichtungen der Universität Bremen (Studierwerkstatt, International Office, Fremdsprachenzentrum, BRIDGE Existensgründungsinitiative der Hochschulen, eGeneral Studies, Career Center) sind im Veranstaltungsverzeichnis an oberster Stelle aufgeführt.

Einen Überblick der fachergänzenden Studien des FB 08 (Sozialwissenschaften) erhalten Sie auf dieser Seite. Zum Teil ergänzt durch Studienangebote der zentralen Einrichtungen.

Die Bachelorstudiengänge des FB 08 (Sozialwissenschaften) legen in ihren Prüfungsordnungen fest, in welchem Umfang fachergänzende Studien (General Studies) im Wahl- und Wahlpflichtbereich anerkannt werden. Bitte lesen Sie Ihre Prüfungsordnung genau. Und beachten Sie den Studienplan Ihres Studiengangs.

Doch wie entscheiden Sie, welche fachergänzenden Studien für Sie richtig und sinnvoll sind? Woran orientieren Sie sich dabei?

Bevor Sie darüber nachdenken, sollten Sie sich folgende Fragen beantworten: Welche Ziele will ich im Studium und darüber hinaus erreichen? Wie kann ich die Anforderungen im Fachstudium erfolgreich bewaeltigen? Was will ich nach dem Studium beruflich machen? Wo möchte ich mich beruflich engagieren? Wie kann ich erkennen, was meine Stärken sind? Wie finde ich heraus, ob ich für meinen Traumberuf ausreichend qualifiziert bin? Was muss ich wissen, um ein anspruchsvolles Praktikum zu finden? Wie kann ich herausfinden, was in einem Praktikum von mir erwartet wird?

Wenn Sie sich ernsthaft mit diesen Fragen beschäftigen, werden Sie merken, dass Sie einen Lernprozess beginnen, den Sie selbst aktiv steuern. Sie übernehmen die Verantwortung für Ihre berufliche Zukunft. Sie sortieren das Studienangebot der Universität Bremen bzw. des FB 08 nach ihren eigenen Kriterien – zumindest für den Bereich fachergänzende Studien (General Studies).

Das Zentrum Studium und Praxis des FB 08 unterstützt Sie gerne bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Nehmen Sie dafür bitte die Sprechzeiten wahr.

Darüber hinaus können Sie in der Stud.IP Dauerveranstaltung \"PraxisForum FB 8\" aktuelle Praktikumsangebote, Ausschreibungen für Hilfskraftstellen und Stellenangebote für Absolvent(en)innen herunterladen. Die Absolventenstellen sollen aufzeigen, wo Sozialwissenschaftler/innen gesucht werden. Sie dienen als Orientierung für die Klärung Ihrer beruflichen Vorstellungen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich in die Dauerveranstaltung als Autoren einzutragen.

Birgit Ennen
Leiterin

Zentrum Studium und Praxis
GW 2, Raum B 2320
Tel.: 0421/218-67309
E-Mail: bennen@uni-bremen.de

Sprechzeiten vor Ort: dienstags bis donnerstags 11 bis 13 Uhr. Telefonische Sprechzeiten: dienstags bis donnerstags 10 bis 15 Uhr. Termine für Beratungsgepräche gerne per E-Mail vereinbaren.

Weitere Informationen zur Serviceeinrichtung Zentrum Studium und Praxis erhalten Sie hier: https://www.uni-bremen.de/zsp/

I. 1. Studium und Beruf

Arbeitsmarkt und Beschäftigungsorientierung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-43Wohin mit Soziologie? Berufsperspektiven erforschen!

Seminar
ECTS: 3/6

Einzeltermine:
Fr 05.04.24 09:00 - 14:00 SFG 2020
Fr 19.04.24 09:00 - 14:00 SFG 2020
Sa 20.04.24 09:00 - 14:00 SFG 2070
Fr 14.06.24 - Sa 15.06.24 (Fr, Sa) 09:00 - 14:00 SFG 2020

Die Beweggründe, warum Sie sich zu einem Studium der Soziologie entschlossen haben, dürften vielfältig sein. Mindestens ebenso vielfältig sind Ihre Berufsperspektiven. Denn im Vergleich zu vielen anderen Studiengängen bereitet das Soziologiestudium relativ wenig klar umrissen auf ein spezifisches Berufsfeld vor – damit sind allerdings auch große Chancen verbunden. Deshalb möchten wir in diesem Seminar gemeinsam, explorativ und kreativ erforschen, was sich alles mit einem abgeschlossenen Studium der Soziologie anfangen lässt.
Dieses General-Studies-Seminar richtet sich sowohl an Vollfach- als auch an Profil- und Komplementärfach-Soziologiestudierende. Auch Studierende im ersten Semester sind willkommen: Das Seminar setzt keine Grundkenntnisse empirischer Forschungsmethoden voraus. Im Rahmen des Seminars erwerben Sie praxisorientiert alle erforderlichen Kenntnisse zur Durchführung einer (ersten) eigenen Untersuchung.
Das Seminar soll den Austausch und die Diskussion zwischen den Studierenden anregen: Sie werden in kleinen Teams arbeiten, in der größeren Gruppe diskutieren und sich gegenseitig Feedback geben. Aufgrund der intensiven Betreuung und Zusammenarbeit im Kurs ist die Anzahl der Teilnehmenden auf 25 Studierende begrenzt.

Johanna Katharina Ritter
08-zsp-GS-1004Praxisnacht des Fachbereichs Sozialwissenschaften (FB 8)
Einblicke und Berichte

Blockeinheit

Einzeltermine:
Do 25.04.24 16:00 - 22:00 GW2 B2860 VIP (VIP-Raum)
Do 25.04.24 18:00 - 22:00
Do 25.04.24 18:00 - 22:00 GW2 B2880
Do 25.04.24 18:00 - 22:00 GW2 B2890
Do 25.04.24 18:00 - 22:00 GW2 B2900
Do 25.04.24 18:00 - 22:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So.

Die "Praxisnacht des FB 8 - Berichte und Einblicke" findet am Donnertag, den 25. April 2024 zum vierten Mal statt - nach einer vierjährigen pandemiebedingen Pause. Die Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge sind herzlich dazu eingeladen.

Die Praxisnacht startet um 18 Uhr im GW2 Raum B3009. Ab 18:25 Uhr finden drei Forenblöcke mit jeweils vier verschiedenen Themenforen statt. Melden Sie sich an und laden Sie sich das Programm der Praxisnacht einfach unter dem Reiter "Dateien" herunter.

34 Ehemalige des FB 8 geben Einblicke in vielfältige Tätigkeitsfelder für Sozialwissenschaftler*innen und berichten über Wege in die berufliche Praxis. Manche haben gerade den Berufseinstieg geschafft, andere sind schon länger im Job. Einige haben ihren Traumjob gefunden, andere sind noch auf der Suche. Und „alte Hasen“ mit langjähriger Berufserfahrung sind ebenfalls dabei.

Ganz konkret berichten die geladenen Alumni beispielsweise über ihren beruflichen Alltag im Bereich Public Relations, Verlagswesen, Quartiersentwicklung, Change-Management und Personaldienstleistung. Sie haben ihren Traumjob in der öffentlichen Verwaltung, der Politik, bei Nichtregierungsorganisationen und Interessensverbänden gefunden. Engagieren sich in Vereinen, Verbänden und Planungsbüros für die nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung. Sind in sozialen Einrichtungen tätig und setzen sich für Bildung und Menschenrechte ein.

Michael Thiele
Dr. Ute Volkmann
Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
Dr. Jan Ulrich Büttner
Sebastian Fehrler
Caterina Bonora
Dr. Imke Sturm-Martin
Dr. Anne Schröter
Betina da Rocha
Dr. Thekla Keuck

Zivilgesellschaftliches Engagement

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1008Freiwilliges zivilgesellschaftliches Engagement (Begleitseminar zum studentischen Ehrenamt)
Voluntary commitment in the realm of civil society (Tutorial to students´volunteering)

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Fr 12.04.24 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Der Fachbereich Sozialwissenschaften (FB 08) fördert das studentische Ehrenamt, da das zivilgesellschaftlichen Engagement zunehmend an Bedeutung für das Gemeinwohl gewinnt. Die Motivation von Studierenden, sich beispielsweise sinnstiftend für andere Menschen einzusetzen, politisch Einfluß zu nehmen, gesellschaftliche Partzipationsprozesse mitzugestalten oder einen humanitären Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten, soll somit gewürdigt werden.

Außerdem bietet das freiwilligen Engagement die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln und Fähigkeiten zu erlangen, die nützlich für die berufliche Orientierung oder für den Berufseinstieg sein können.

Teilnehmen können Studierende, die sich bereits ehrenamtlich engagieren oder ein zivilgesellschaftliches Engagment planen. Das bereits ausgeübte Ehrenamt wird zu Beginn der Veranstaltung angemeldet. Die Genehmigung erfolgt, wenn das Engagement den Anforderungen entspricht. Ehrenämter, die in der Vergangenheit ausgeübt wurden, können nicht nachträglich anerkannt werden. Zudem ist das Engagement in politischen Parteien von der Anerkennung ausgenommen.

Studierende, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben möchten, werden im Begleitseminar bei der Suche nach einer passenden Einrichtung, Organisation oder Initiative unterstützt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freiwilligen Agentur Bremen statt.

Der Einsatz bei einer entsprechenden Einrichung wird mit drei CP gewürdigt, wenn 90 Stunden innerhalb eines Jahres geleistet und von der Einrichtung bescheinigt wurden. Anforderung ist zudem einen Reflexionsbericht zu verfassen.

Dieses Begleitseminar richtet sich ausschließlich an Studierende im FB 08. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. Am 12.04.2024 werden die Leistungsanforderungen erläutern.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 15.04.24 12:00 - 14:00 Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konfliktfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus. Die geplanten Supervisionstermine finden in der Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen statt.

Der Veranstaltungsort für die Auftaktveranstaltung am 15.04.2024 ist die Universität Bremen oder die Freiwilligen-Agentur Bremen, Dammweg 18-20, 28211 Bremen. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz
08-zsp-GS-1010Engagiere dich! Freiwilliges Engagement für und mit Bremer Grundschulkindern bei den climb-Lernferien (der gemeinnützigen CLIMB GmbH)
Get involved! Voluntary commitment for and with primary school children at the climb-Lernferien (of the non-profit CLIMB GmbH)

Arbeitsvorhaben
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 26.04.24 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstraße 14/15
Fr 31.05.24 12:00 - 14:00 Büro CLIMB gGmbH, Bornstraße 14/15

Bei den climb-Lernferien lernen armutsgefährdete Grundschulkinder und Studierende in den Schulferien zwei Wochen lang in den Räumen einer Grundschule von- und miteinander. Die Lernferien finden vom 24.06. bis 03.08.2024 (Sommerferien) und 07.10. bis 18.10.2024 (Herbstferien) an drei bis vier Grundschule in Bremen und Bremerhaven statt. Die Teilnehmer*innen entscheiden sich jeweils für eine Ferienzeit. Es wird empfohlen, insbesondere bei Interesse an den Lernferien im Herbst, frühzeitig mit Leon Dörre Kontakt aufzunehmen - unter dieser E-Mail-Adresse: doerre@climb-lernferien.de.

Die Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rolle eines:r climb-Lehrer:in und arbeiten intensiv in einem 3er-Team zusammen. Zur Vorbereitung auf die Rolle der*s climb-Lehrer:in finden zwei Wochenend-Workshops statt - die konkreten Termine für die Sommerferien 2024 findest du am Ende des Textes.

Das 1. Vorbereitungswochende der Lernferien im Herbst findet vom 28./29.09.2024 statt und das 2. Vorbereitungstreffen am 05./06.10.2024. Im Anschluss an die Lernferien sind jeweils gemeinsame Abschlussreflexionen geplant - am 06.07. und 03.08.2023 (Sommerferienabschluss) und am 19.10.2024 (Herbstferienabschluss).

Climb bietet den climb-Lehrer*innen einen Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Außerdem wird der ganz persönliche Umgang mit Herausforderungen geübt und die Möglichkeit sich als Führungskraft auszuprobieren – und zwar, in dem du Kinder für das Lernen begeisterst.

Darum geht es: Im Team vor der Klasse stehen, Unterricht planen, Projekte durchführen, auf Ausflüge gehen und vieles mehr. Nach einer intensiven Vorbereitung ermöglichst du zweiwöchige, schlaue Ferien für Grundschüler und nimmst an unserem Weiterbildungsprogramm teil. Du wirst dabei professionell begleitet, bekommst Feedback und viel Raum zum ausprobieren und reflektieren.

Die Auftaktveranstaltungen für die Lernferien in den Sommerferien finden am 26.04. und 31.05.2024 jeweils von 12:00 bis 14:00 Uhr statt. Für die Herbstferien sind die Auftakt-Workshops am 30.08. und 20.09.2024 geplant. Dort erfährst du mehr über climb, lernst Details zur Teilnahme kennen und beschäftigst dich in einem Workshop mit deinen Stärken und der Frage “Was kann ich eigentlich richtig gut?”.
Hier die Termine für die Lernferien in den Sommerferien 2024 ganz konkret:
Lernferien in Bremen
• Vorbereitung I 14. - 16.06.2024
• Vorbereitung II 22./23.06.2024
• Lernferien: 24.06. bis 05.07. 2024
• Reflexionstreffen: 06.07.2024
Lernferien in Bremerhaven
• Vorbereitung I 14. - 16.06.2024
• Vorbereitung II 22./23.06.2024
• Lernferien: 22.07. bis 02.08.2024
• Reflexionstreffen: 03.08.2024

Leon-Nicolas Florian Elias Micha Dörre

Praxisbezogene und beschäftigungsrelevante Kompetenzen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1012Storytelling
Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 25.05.24 - So 26.05.24 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW2 B2880
Sa 08.06.24 - So 09.06.24 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW2 B2880

Storytelling ist zu einem wichtigen Instrument der Kommunikation, der Präsentation und damit des Erfolgs geworden. Teambesprechungen, Projektplanung, Bewerbungsgespräch, Problemlösungen – die Bereiche, in denen Storytelling angewandt wird, sind so vielfältig wie die möglichen Inhalte einer Story. Der Aufbau einer guten Geschichte allerdings ist immer gleich. Wer diese Struktur beherrscht, begeistert und überzeugt seine Zuhörer. Wie erzähle ich eine Geschichte, wie erreiche ich meine Zielgruppe, wo setze ich Storytelling ein? Mit praktischen Übungen von der Selbstpräsentation über die Filmanalyse und das Texten bis zum eigenen Sprechen sowie fundiertem Hintergrundwissen liefert das Seminar Storytelling das perfekte Handwerkszeug für den Erfolg der eigenen Geschichte.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1010 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur*in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Pressesprechers*in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 08.04.2024 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 02.05.2022 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Christoph Sodemann
08-zsp-GS-1015Projektmanagement - notwendiges Übel oder hilfreiches Instrument?
Project Management - a necessary evil or a helpful instrument?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2880

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die das 3. Fachsemester abgeschlossen haben.

Dr. Diana Quade
08-zsp-GS-1016Events und Messen gestalten bedeutet aktuell "viel Neuland betreten" auch im Kontext fairer Handel, nachhaltiger Entwicklung und internationaler Zusammenarbeit (Entfällt!)
Organizing events and trade fairs* currently means "breaking a lot of new ground" also in the context of fair trade, sustainable development and international cooperation.

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Im Zusammenhang mit Events und Messe spielt die Live-Kommunikation eine wesentliche Rolle. Live-Kommunikation ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten, wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten Rahmen begegnen. Die Arbeit in der Live-Kommunikation hat sich durch die weltweite Pandemie jedoch grundlegend verändert.

Befeuert wird diese Entwicklung durch die Digitalisierung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und die Einführung des agilen Managements. In diesem Seminar wird behandelt, wie die Live-Kommunikation als Bestandteil des Kommunikationsmix (Kommunikationsinstrumente des Marketings) eingesetzt wird, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Neue Herausforderungen sind z.B. die Auswirkungen der Klimakrise, neue Event-Formate (real live, virtuell, hybrid), das agile Arbeiten aber auch das Fehlen von Fachkräfte. Hinzu kommt die zunehmende Sensibilität für regionale Besonderheiten „cross culture“. Afrika, Asien, Südamerika wurden und werden als bedeutsame Märkte wahrgenommen und verstärkt als Partner:innen auf Augenhöhe betrachtet. Somit gibt es neue, andere Narrative, die erzählt werden.

Im Seminar wird u. a. gefragt, welche Hindernisse Unternehmen und Aussteller:innen anderer Kontinente überwinden müssen, um auf Messen in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten zu können? Was wird ihnen abverlangt und was nehmen sie bereichernd an ihre Standorte mit? Welche Storys müssten erzählt werden? Mit welchen Events, mit welchen Inhalten könnten Aussteller:innen und Besucher:innen angemessen, wahrhaftig und wertschätzend angesprochen werden?

Dieses Seminar lädt Sie (insbesondere mit wenig oder keinem Fachwissen) ein, sich mit Hintergrundwissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis zu versorgen und belastbare Theorie als Grundlage für das eigene Handeln mitzunehmen. In Workshops temporäre Fachtiefe zu diskutieren und zu reflektieren. Von Analyse, über Inszenierung (Regiearbeit) und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gemeinsam gearbeitet. „Alles ist möglich, denn es gibt keine (physischen) Grenzen mehr. Wir wollen in diesem Seminar mutig neue Event-Welten umarmen.“

Frank Ernst Willy Fromme
08-zsp-GS-1017Public Transport Lab: Klima, Verkehr und Gesundheit - Gewinnpotenziale einer Verkehrswende (Entfällt!)
Public transport lab: Climate, traffic and health - Profit potential of a transport transition

Seminar
ECTS: 3

Das Pariser Klimaabkommen jährt sich bald zum zehnten Mal, die Ziele sollten klar sein, doch der Weg dorthin scheint immer noch weit. Besonders im Verkehrsbereich lässt die Aufbruchstimmung auf sich warten. Die Fahrzeugflotten werden langsam elektrifiziert, doch Schienenausbau, Einschränkungen im Flugverkehr und Verbesserungen für alltägliche und aktive Mobilitätsformen sind kaum erkennbar. Zunehmend geraten Klima- und Verkehrspolitik ins Zentrum eines Kulturkampfes.

In unserem Seminar möchten wir Wege untersuchen und vermitteln, wie diese scheinbare Sackgasse überwunden werden kann. Dafür beschäftigen wir uns mit den Chancen, die sich aus einem Denken von Verkehrswende als Querschnittsthema ergeben. Besonders mit dem Gesundheitsbereich gibt es viele Anknüpfungspunkte, die bisher kaum betont werden. Dabei ergeben sich hier durch eine gute Klima- und Verkehrspolitik viele Gewinnpotenziale. Nicht nur können durch angepasste Rahmenbedingungen und Infrastrukturen Verkehrsunfälle verhindert werden, auch die psychischen Belastungen durch Lärm und Stress sind nicht zu unterschätzen und treffen überproportional Menschen mit geringerem sozial-ökonomischen Status. Aktuell sind öffentliche Räume primär automobilie Mobilitätsräume. Nur mit einer Verkehrswende können öffentliche Räume wieder stärker zu Verweilorten werden, die sich positiv auf das Gemeinschaftsgefühl auswirken und Vereinsamung vorbeugen


Wir werden sowohl externe Referent:innen einladen, als auch mit Texten und interaktiven Formaten arbeiten, um uns dem Thema zu nähern.

Mark Peter Wege
08-zsp-GS-1022Wirkungsorientierte Planung und Umsetzung von Projekten in der internationalen Zusammenarbeit

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 01.06.24 - So 02.06.24 (So, Sa) 12:00 - 18:00 GW2 B2880
Sa 15.06.24 - So 16.06.24 (So, Sa) 12:00 - 18:00 MZH 1090

Internationales Projektmanagement ist eine Schlüsselqualifikation für das Arbeiten in internationalen Kontexten sowie in und mit internationalen Organisationen. Politische, wirtschaftliche sowie wissenschaftliche grenzüberschreitende Kooperationen werden projektbezogen geplant, finanziert, umgesetzt sowie evaluiert. Diesen Projektzyklus gilt es gemeinsam mit Partnern und Zielgruppen wirkungsorientiert zu gestalten und dabei den Vorgaben der Geber gerecht zu werden.

Das Seminar vermittelt Grundlagen und praktische Kenntnisse einer wirkungsorientierten Planung und Umsetzung von internationalen Projekten vermitteln. Hierzu gehört zunächst die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen bzw. Rahmenbedingungen für die Durchführung von Kooperationsprojekten. Das Seminar behandelt entsprechend das internationale Geberumfeld sowie die dazugehörigen Finanzierungsinstrumente, ebenso die aktuellen Herausforderungen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, den funktionalen, arbeitsteiligen Aufbau internationaler NGOs sowie verschiedene Projektansätze und Entwicklungen zur Bearbeitung internationaler Herausforderungen (Single-, Multi-Country und Konsortial-Projekte, Nexus-sowie Programmansätze, Lokalisierungsbestrebungen).

Die verschiedenen Phasen des Project Cycle Managements werden rekapituliert, um anschließend wesentliche Elemente (und Kompetenzen) wirkungsorientierter Projektplanung anhand praktischer Beispiele und Aufgaben einzuüben. Die Theory of Change wird zunächst als theoretischer Rahmen für Modelle zur Entwicklung von Interventionslogiken in internationalen Kontexten vorgestellt. Praktische Übungen zur Entwicklung von Wirkungsketten, Logical Frameworks sowie der Budgetierung von Projekten und der Erstellung von Monitoring-Systemen stehen im Mittelpunkt des Seminars.

Das Seminar richtet sich an Studierende mit Interesse an internationaler Zusammenarbeit. Grundlagenwissen im Projektmanagement ist hilfreich, jedoch keine Voraussetzung zur Teilnahme. Der Fokus des Seminars liegt auf der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die vermittelten Methoden und Kompetenzen sind jedoch auch auf internationale Projekte im Rahmen des Wissenschaftsmanagements anwendbar. Hierzu wird durchgehend Bezug genommen.

Rene Dennis Gradwohl
08-zsp-GS-1024Wie geht gute Klimakommunikation?
How does good climate communication work?

Blockveranstaltung
ECTS: 1

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 - So 14.04.24 (So, Sa) 12:00 - 18:00 GW2 B2880

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation heißt auch Zuhören. Gute Klimakommunikation heißt, sich der Zielgruppe oder Person bewusst zu sein, die man ansprechen will und des Ziels: will man Falschinformationen klarstellen, Menschen berühren oder zum Handeln bewegen (und wenn ja, zu welchem Handeln)? Emotionen haben eine größere Bedeutung als Fakten. Gleichzeitig wollen wir faktenbasiert handeln. Wie kriegen wir es hin, dröge Fakten verständlich rüber zu bringen? Und wann brauchen wir überhaupt Fakten und wann nicht? Positive Visionen, Co-Benefits (also Vorteile vom klimafreundlichen Handeln jenseits von Klimaschutz wie z.B. Freude und Fitness beim Radfahren) und Handlungsoptionen motivieren meist mehr zum Handeln als (leider nicht unrealistische) Schreckens-Szenarien. Und dann ist da noch diese zwischenmenschliche Chemie, die eine verdammt große Rolle spielt ...

Nach einem kurzen Input zum Thema wollen wir anhand selbstgewählter Ziele und Zielgruppen praktische Beispiele guter Klimakommunikation entwickeln bzw. die eigene Praxis reflektieren und ggf. weiterentwickeln.

Dr. Christian Gutsche
09-GS-03-04Journalistisches Schreiben. Von der Recherche zum Bericht

Seminar
ECTS: 2

Einzeltermine:
Sa 08.06.24 10:00 - 18:00 SFG 1040
So 09.06.24 10:00 - 18:00 GW2 B1630
Sa 22.06.24 10:00 - 18:00 SFG 1040

Journalisten und Journalistinnen sollten so schreiben können, dass ihre Texte auch tatsächlich gelesen werden. Dazu muss man nicht besonders talentiert sein, sondern einige einfache Grundregeln kennen und beherrschen. Diese werden im Seminar geübt und beim Schreiben eines Artikels angewendet. Von einem lebendigen und gleichzeitig verständlichen Schreibstil profitieren auch diejenigen, die später nichts "mit Medien machen" wollen. Leser_In von Zeitungen, Blogs, Literatur etc. sollten die Teilnehmenden allerdings sein.

Eiken Bruhn ist Redakteurin bei der taz, die tageszeitung und hat Kulturwissenschaft an der Universität Bremen und Women's Studies in Bristol studiert. Seit 2012 gibt sie an der Uni Bremen Seminare im journalistischen Schreiben.

Eiken Bruhn
10-GS-2-02Einführung in die Wissenschaftskommunikation

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1410 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) IW3 0200

Wissenschaftskommunikation bezieht sich auf den Prozess, wissenschaftliche Erkenntnisse, Ideen und Ergebnisse mit verschiedenen Zielgruppen zu teilen, sei es z. B. innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft (interne Wissenschaftskommunikation) oder der breiten Öffentlichkeit (externe Wissenschaftskommunikation). Sie umfasst die Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Konzepte auf verständliche und relevante Weise, um Wissen zu verbreiten, Verständnis zu fördern, Vertrauen aufzubauen und möglicherweise Handlungen zu beeinflussen.
Wissenschaftskommunikation kann in verschiedenen Formen erfolgen, darunter schriftliche Texte, Präsentationen, Multimedia, soziale Medien, öffentliche Veranstaltungen und Dialoge zwischen Wissenschaftler*innen und der Öffentlichkeit.

Das geplante Seminar rund um das Thema Wissenschaftskommunikation soll vielfältige Themen und Methoden abdecken, um den Studierenden ein umfassendes Verständnis für die verschiedenen Aspekte der Wissenschaftskommunikation zu vermitteln.

Folgende Themenbereiche werden dabei u. a. abgedeckt:
- Definition und Bedeutung von Wissenschaftskommunikation
- Geschichte und Entwicklung der Wissenschaftskommunikation
- Rolle der Wissenschaftskommunikation in der Gesellschaft und in verschiedenen Disziplinen
- Identifizierung von Zielgruppen in der Wissenschaftskommunikation
- Verschiedene Kommunikationskanäle und ihre Vor- und Nachteile
- Bedeutung von Grafiken und visuellen Elementen in der Wissenschaftskommunikation
- Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens: Klarheit, Präzision, Kohärenz.

Dieser Seminarplan bietet eine strukturierte Einführung in die verschiedenen Aspekte der Wissenschaftskommunikation und integriert theoretische Konzepte mit praktischen Übungen und Anwendungen (unter Einbezug von Best Practice-Beispielen). Es ermöglicht den Studierenden, ihr Verständnis und ihre Fähigkeiten in der Wissenschaftskommunikation kontinuierlich zu entwickeln und anzuwenden.

Studienleistung: Im Laufe des Lehrprojekts wird es Aufgabe der Studierenden sein (in Gruppen- und/oder Einzelarbeit), ein eigenes kleines Kommunikationsprojekt zu entwickeln und zu präsentieren (z.B. einen Blogbeitrag).

Grundsätzlich richtet sich das Seminar an Studierende aller Fächer.
Insbesondere aber für angehende Lehrkräfte ist das Thema der Wissenskommunikation von Bedeutung, schließlich müssen sie in der Lage sein, komplexe wissenschaftliche Konzepte klar und verständlich zu vermitteln. Die Fähigkeit zur effektiven Wissenschaftskommunikation hilft Lehrenden, den Lernprozess für ihre Schüler*innen zu verbessern.

Dr. Georgia Friederike Gödecke
10-GS-9-02Von der Idee über den Charakter zur Geschichte
online via Zoom

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 15:15 - 16:45

Einzeltermine:
Do 02.05.24 15:15 - 16:45

Der Kurs findet online via Zoom statt.

Anja Claudia Steinhardt
10-GS-9-03Kreatives Überarbeiten

Seminar

Einzeltermine:
Mi 19.06.24 10:15 - 11:45 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Di 03.09.24 - Mi 04.09.24 (Di, Mi) 09:30 - 14:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Di 17.09.24 - Mi 18.09.24 (Di, Mi) 09:30 - 14:30 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Leyla Bektas
10-GS-9-05Workshop Drehbuchschreiben

Seminar
ECTS: 3

Einzeltermine:
Mo 22.07.24 - Fr 26.07.24 (Mo, Di, Mi, Do, Fr) 09:00 - 17:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Der Workshop bietet eine Einführung in die Grundlagen professionellen Drehbuchschreibens. Es werden anhand eines Beispielfilms Methoden und Anforderungen besprochen und zu den Teilgebieten Übungen erstellt, damit eigene Arbeiten auch selbst kontrolliert und eingeschätzt werden können. Neben dem theoretischen Teil werden praktische Übungen gemacht. Eigene Arbeiten können eingebracht werden.
Fragen zu Berufsmöglichkeiten, eigene Ideen und ein Überblick über Weiterbildung und Berufseinstieg werden besprochen.

Der Workshop findet vorbehaltlich der Freigabe des Lehrauftrags statt als Blockveranstaltung im Juli 2024, Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

N. N.
10-GS-9-09Techniken des Selbstlernens

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1580 GW2 B1170

Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

Aissatou Bouba ((LB))
10-GS-9-10Schreibstrategien beobachten, verstehen, reflektieren
Vier Tage: vier Texte! Ein Blockseminar

Blockeinheit
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 20.04.24 - So 21.04.24 (So, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Sa 11.05.24 - So 12.05.24 (So, Sa) 10:00 - 18:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)

Vier Tage: vier Texte!
Ein Einkaufszettel, eine WhatsApp-Nachricht, ein Aufsatz für die Schule, ein Geburtstagsgedicht für den Opa, ein Tagebucheintrag, eine Abschlussarbeit… – jede:r von uns produziert im Alltag tausend verschiedene Texte. Und jede:r nutzt andere Schreibstrategien, um ans Ziel zu gelangen. Wenn es jedoch um Schreibprojekte fürs Studium geht, haben viele Schreibende trotzdem das Gefühl, immer wieder bei null anzufangen. Woran liegt das?
Ziel dieses Blockseminars ist es, die eigenen Schreibstrategien zu erforschen und zu reflektieren. Wie schreibe ich – und warum schreibe ich, wie ich schreibe? Was sind meine Stärken und Schwächen im Textproduktionsprozess und wie kann ich dieses Wissen beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten für mich nutzen? Welche Programme, Apps und KI-Tools können mir beim Schreiben helfen und wie setze ich sie am besten für mich ein?
Dabei verfolgt dieses Seminar einen individuellen, reflexiv-erforschenden Zugang. Pro Seminartag verfassen die Teilnehmer:innen jeweils einen Text zu einem vorgegebenen Thema und dokumentieren ihren Schreibprozess via Screencapturing. Anschließend analysieren die Teilnehmer:innen ihre verwendeten Schreibstrategien und diskutieren die Ergebnisse in der Gruppe.
Angereichert mit Reflexionen zur eigenen Schreibbiografie sowie theoretischem Kontext aus der Schreibstrategieforschung entsteht auf diese Weise ein Profil der eigenen Schreibpersönlichkeit, das die Schreibenden auf ihrem Weg durch die akademische Welt für sich nutzen können.

Rosalie Schneegaß

I. 2. Schlüsselkompetenzen

Personale und soziale Kompetenzen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1015Projektmanagement - notwendiges Übel oder hilfreiches Instrument?
Project Management - a necessary evil or a helpful instrument?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW2 B2880

Die Arbeitswelt ist im Wandel. Zahlreiche Aufgaben in Organisationen der Wirtschaft, des Non-Profit-Bereichs und des öffentlichen Sektors werden heute zunehmend im Rahmen von Projekten erledigt. Zudem schließen sich immer mehr Freelancer unterschiedlicher Fachkompetenz zu flexiblen Projektteams zusammen, um größere Aufträge zu bearbeiten.

Aber was ist ein Projekt konkret? Wie geht man bei der Planung und Organisation von Projekten vor? Welche Faktoren beeinflussen den erfolgreichen Verlauf und Abschluss eines Projektes? Was kann ich persönlich für den Erfolg eines eigenen Projektes tun – in der Rolle als ProjektplanerIn, als ProjektleiterIn, als fachkompetentes Mitglied in einem Projektteam?

Während der Veranstaltung erlangen Sie fundiertes Wissen für die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten. Sie lernen die grundsätzliche Vorgehensweise und verschiedenen Instrumente der Projektplanung und -steuerung kennen und wenden die erlernten Instrumente an praktischen Fallbeispielen an. Darüber hinaus werden Sie für das Umfeld von Projekten sensibilisiert.
Neben den harten Faktoren geht es in der Veranstaltung auch um die weichen, d.h. um die menschliche Seite in Projekten. Wie setzt man ein Projektteam optimal zusammen und gestaltet die Teamarbeit erfolgreich? Was macht eine gute Projektleitung aus? Wie kann man ein Team im Projektverlauf immer wieder motivieren und Konflikten vorbeugen? Und wenn Konflikte aufkommen, wie können sie wirkungsvoll gelöst werden?

Alle diese Fragestellungen werden in der Veranstaltung behandelt. Die Teilnehmer*innen erhalten das Rüstzeug für einen selbstsicheren Umgang mit Projekten und können so ihre eigene Rolle in künftigen Projekten im Studium und in der Arbeitswelt besser finden und ausfüllen.

Das Seminar richtet sich an Studierende, die das 3. Fachsemester abgeschlossen haben.

Dr. Diana Quade
08-zsp-GS-1024Wie geht gute Klimakommunikation?
How does good climate communication work?

Blockveranstaltung
ECTS: 1

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 - So 14.04.24 (So, Sa) 12:00 - 18:00 GW2 B2880

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation heißt auch Zuhören. Gute Klimakommunikation heißt, sich der Zielgruppe oder Person bewusst zu sein, die man ansprechen will und des Ziels: will man Falschinformationen klarstellen, Menschen berühren oder zum Handeln bewegen (und wenn ja, zu welchem Handeln)? Emotionen haben eine größere Bedeutung als Fakten. Gleichzeitig wollen wir faktenbasiert handeln. Wie kriegen wir es hin, dröge Fakten verständlich rüber zu bringen? Und wann brauchen wir überhaupt Fakten und wann nicht? Positive Visionen, Co-Benefits (also Vorteile vom klimafreundlichen Handeln jenseits von Klimaschutz wie z.B. Freude und Fitness beim Radfahren) und Handlungsoptionen motivieren meist mehr zum Handeln als (leider nicht unrealistische) Schreckens-Szenarien. Und dann ist da noch diese zwischenmenschliche Chemie, die eine verdammt große Rolle spielt ...

Nach einem kurzen Input zum Thema wollen wir anhand selbstgewählter Ziele und Zielgruppen praktische Beispiele guter Klimakommunikation entwickeln bzw. die eigene Praxis reflektieren und ggf. weiterentwickeln.

Dr. Christian Gutsche
10-GS-9-09Techniken des Selbstlernens

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1580 GW2 B1170

Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

Aissatou Bouba ((LB))

Gender- und Diversity-Kompetenzen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-GS-9-04Diversitymanagement und diversitätssensible Kommunikation

Seminar

Das Seminar findet als Block-Termin im September 2024 statt. Die Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Kristina Silvera Scheuermann

I. 4. Studium Generale

Bildung für nachhaltige Entwicklung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-27-GS-1Co-creating knowledge for ocean and coastal sustainability (in englischer Sprache)
Block Seminar: September 3rd-6th

Blockveranstaltung
ECTS: 3

VKey themes for the holistic assessment and sustainable governance and management of marine and coastal social-ecological systems in tropical regions will be introduced. With its inter- and transdisciplinary approach to the study of tropical coastal and marine systems, the Centre for Marine Tropical Research (ZMT) plays a leading role in linking and integrating social and natural science research approaches to as to generate actionable knowledge to support sustainable human-nature relations in coastal and marine regions of the tropical world. ZMT operates within the German marine research environment, in coastal science cooperation between Germany and partner countries in the tropics, and in international and intergovernmental global research and governance institutions.
Lernziele/Kompetenzen: 1) Understand and explain key concepts in ocean and coastal sustainability research. 2) Identify and critically assess key approaches/methods in inter- and transdisciplinary coastal and marine sustainability research at the ZMT 3) Suggest future pathways.

Studien- und Prüfungsleistungen,Prüfungsformen: During the 4-day Block Seminar I/we (there are other contributors) grade: 1) Individual participation; 2) a 10 min presentation of a short individual research/reading; 3) Group work

Marion Glaser
08-27-GS-2Introduction to R data analysis and visualization for geography and geosciences (in englischer Sprache)
Einführung in die Datenverarbeitung und -visualisierung mit R in Geographie und Geowissenschaften

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Veranstaltungsinhalte:
The lectures provide an introduction to the R programming language. The focus is on data processing and visualization with the following content:

1. Understand R language and navigate the RStudio software
2. R basics: manipulate different data structures: vectors, matrices, dataframes, lists; install code packages and use functions; manage the working directory and its environment
3. Data management: read in, edit, filter, merge and analyse data sets
4. Data visualization with most common graphs (scatterplot, boxplot, bar graph, time series plot); customize graph text and aesthetics.
5. Basic analyses: regression and ordination methods
6. Introduction to packages: ggplot, vegan, rioja.

All content is accompanied by practical exercises (during the course and as homework).

Lernziele/Kompetenzen:
The lectures aim is to teach students basic concepts, skills, and tools for working with the R software so that they can develop a basic understanding for working with R and basic analyses for upcoming student tasks. The lectures are designed for those interested in working with scientific data in R

Maria Lujan Garcia
08-zsp-GS-1016Events und Messen gestalten bedeutet aktuell "viel Neuland betreten" auch im Kontext fairer Handel, nachhaltiger Entwicklung und internationaler Zusammenarbeit (Entfällt!)
Organizing events and trade fairs* currently means "breaking a lot of new ground" also in the context of fair trade, sustainable development and international cooperation.

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Im Zusammenhang mit Events und Messe spielt die Live-Kommunikation eine wesentliche Rolle. Live-Kommunikation ist der Oberbegriff für alle Kommunikationsaktivitäten, wo sich Menschen „Face to Face“ zielorientiert in einem inszenierten Rahmen begegnen. Die Arbeit in der Live-Kommunikation hat sich durch die weltweite Pandemie jedoch grundlegend verändert.

Befeuert wird diese Entwicklung durch die Digitalisierung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und die Einführung des agilen Managements. In diesem Seminar wird behandelt, wie die Live-Kommunikation als Bestandteil des Kommunikationsmix (Kommunikationsinstrumente des Marketings) eingesetzt wird, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Neue Herausforderungen sind z.B. die Auswirkungen der Klimakrise, neue Event-Formate (real live, virtuell, hybrid), das agile Arbeiten aber auch das Fehlen von Fachkräfte. Hinzu kommt die zunehmende Sensibilität für regionale Besonderheiten „cross culture“. Afrika, Asien, Südamerika wurden und werden als bedeutsame Märkte wahrgenommen und verstärkt als Partner:innen auf Augenhöhe betrachtet. Somit gibt es neue, andere Narrative, die erzählt werden.

Im Seminar wird u. a. gefragt, welche Hindernisse Unternehmen und Aussteller:innen anderer Kontinente überwinden müssen, um auf Messen in Europa, insbesondere im Messeland Deutschland erfolgreich auftreten zu können? Was wird ihnen abverlangt und was nehmen sie bereichernd an ihre Standorte mit? Welche Storys müssten erzählt werden? Mit welchen Events, mit welchen Inhalten könnten Aussteller:innen und Besucher:innen angemessen, wahrhaftig und wertschätzend angesprochen werden?

Dieses Seminar lädt Sie (insbesondere mit wenig oder keinem Fachwissen) ein, sich mit Hintergrundwissen für die Praxis auszustatten, sich mit Beispielen aus der Praxis zu versorgen und belastbare Theorie als Grundlage für das eigene Handeln mitzunehmen. In Workshops temporäre Fachtiefe zu diskutieren und zu reflektieren. Von Analyse, über Inszenierung (Regiearbeit) und Konzeption bis Storytelling und Wirkungsprüfung wird an authentischen und erlebnisreichen Lösungsideen gemeinsam gearbeitet. „Alles ist möglich, denn es gibt keine (physischen) Grenzen mehr. Wir wollen in diesem Seminar mutig neue Event-Welten umarmen.“

Frank Ernst Willy Fromme
08-zsp-GS-1017Public Transport Lab: Klima, Verkehr und Gesundheit - Gewinnpotenziale einer Verkehrswende (Entfällt!)
Public transport lab: Climate, traffic and health - Profit potential of a transport transition

Seminar
ECTS: 3

Das Pariser Klimaabkommen jährt sich bald zum zehnten Mal, die Ziele sollten klar sein, doch der Weg dorthin scheint immer noch weit. Besonders im Verkehrsbereich lässt die Aufbruchstimmung auf sich warten. Die Fahrzeugflotten werden langsam elektrifiziert, doch Schienenausbau, Einschränkungen im Flugverkehr und Verbesserungen für alltägliche und aktive Mobilitätsformen sind kaum erkennbar. Zunehmend geraten Klima- und Verkehrspolitik ins Zentrum eines Kulturkampfes.

In unserem Seminar möchten wir Wege untersuchen und vermitteln, wie diese scheinbare Sackgasse überwunden werden kann. Dafür beschäftigen wir uns mit den Chancen, die sich aus einem Denken von Verkehrswende als Querschnittsthema ergeben. Besonders mit dem Gesundheitsbereich gibt es viele Anknüpfungspunkte, die bisher kaum betont werden. Dabei ergeben sich hier durch eine gute Klima- und Verkehrspolitik viele Gewinnpotenziale. Nicht nur können durch angepasste Rahmenbedingungen und Infrastrukturen Verkehrsunfälle verhindert werden, auch die psychischen Belastungen durch Lärm und Stress sind nicht zu unterschätzen und treffen überproportional Menschen mit geringerem sozial-ökonomischen Status. Aktuell sind öffentliche Räume primär automobilie Mobilitätsräume. Nur mit einer Verkehrswende können öffentliche Räume wieder stärker zu Verweilorten werden, die sich positiv auf das Gemeinschaftsgefühl auswirken und Vereinsamung vorbeugen


Wir werden sowohl externe Referent:innen einladen, als auch mit Texten und interaktiven Formaten arbeiten, um uns dem Thema zu nähern.

Mark Peter Wege
08-zsp-GS-1024Wie geht gute Klimakommunikation?
How does good climate communication work?

Blockveranstaltung
ECTS: 1

Einzeltermine:
Sa 13.04.24 - So 14.04.24 (So, Sa) 12:00 - 18:00 GW2 B2880

Kennt ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation heißt auch Zuhören. Gute Klimakommunikation heißt, sich der Zielgruppe oder Person bewusst zu sein, die man ansprechen will und des Ziels: will man Falschinformationen klarstellen, Menschen berühren oder zum Handeln bewegen (und wenn ja, zu welchem Handeln)? Emotionen haben eine größere Bedeutung als Fakten. Gleichzeitig wollen wir faktenbasiert handeln. Wie kriegen wir es hin, dröge Fakten verständlich rüber zu bringen? Und wann brauchen wir überhaupt Fakten und wann nicht? Positive Visionen, Co-Benefits (also Vorteile vom klimafreundlichen Handeln jenseits von Klimaschutz wie z.B. Freude und Fitness beim Radfahren) und Handlungsoptionen motivieren meist mehr zum Handeln als (leider nicht unrealistische) Schreckens-Szenarien. Und dann ist da noch diese zwischenmenschliche Chemie, die eine verdammt große Rolle spielt ...

Nach einem kurzen Input zum Thema wollen wir anhand selbstgewählter Ziele und Zielgruppen praktische Beispiele guter Klimakommunikation entwickeln bzw. die eigene Praxis reflektieren und ggf. weiterentwickeln.

Dr. Christian Gutsche
08-zsp-GS-1025"Mein Beitrag zur Ernährungswende" - nachhaltiger Konsum im Alltag
„My contribution to the food revolution“ - sustainable consumption in everyday life

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Ziel ist es ein Handbuch zur nachhaltigen Ernährung von Studierenden für Studierende zu erarbeiten. Es wird geklärt, was „Nachhaltigkeit“ und „ökologisch“ bedeutet, worauf es bei der nachhaltigen Ernährung ankommt und wie die wichtigsten Leitlinien konkret und günstig umgesetzt werden können. Es finden Exkursionen zu ökologischen Betrieben in der Region statt und die Teilnehmenden lernen Projekte und Initiativen der „Ernährungswende“ in Bremen kennen.

Jessica Marei Nixon

GS-Lehrveranstaltungen aus den Fächern des FB 08

Hier sind nur Veranstaltungen aus dem GS-Angebot der einzelnen Studiengänge des FB 08 aufgeführt, die für alle interessierten Studierenden geöffnet sind. Falls Sie fachwissenschaftliche Veranstaltungen aus dem Angebot der Studiengänge für Ihren General Studies Bereich besuchen möchten, setzen Sie sich bitte direkt mit der/dem jeweiligen Dozent:in in Verbindung, um zu klären, ob Sie die Möglichkeit erhalten, ECTS-Kreditpunkte zu erwerben.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-27-2-G2-1Wirtschaftsgeographie

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
Ivo Mossig
08-27-2-G2-2Kultur- und Sozialgeographie

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GW2 B1150 (Planungswerkstatt)

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Julia Lossau
08-27-2-G3-1Klimageographie
Climatology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 NW2 C0290 (Hörsaal 1) GW2 B1820 (2 SWS)

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Benjamin Marzeion
08-27-2-G3-2Geomorphologie
Geomorphology

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW2 B1410 (2 SWS)

Bitte melden Sie sich per StudIP für die Veranstaltung an.

Prof. Dr. Bernd Zolitschka
08-28-GS-3Forschungskolloquium
Research Seminar

Colloquium
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Magnus Ressel
Prof. Dr. Delia González de Reufels
Prof. Dr. Cornelius Torp
08-29-GS-40Soziologie trifft Psychologie: Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen entlang studentischer Interessen erkunden
[Sociology meets Psychology: Exploring topics of student’s choice on acting socially sustainably in organisations]

Seminar
ECTS: 3

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 19:30 SFG 0150 (2 SWS)

Um sozial nachhaltig in Organisationen handeln zu können, müssen Menschen in der Arbeitswelt ihre immer komplexer werdenden Rollen kompetent gestalten. Die überfachlichen Anforderungen an soziale, methodische sowie prozessbezogene Kompetenzen steigen, bspw. durch die Beschleunigung, Globalisierung und digitale Transformation von Arbeit. In diesem Trainingsseminar werden Ansätze und Methoden an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie zu Themen bearbeitet, die Teilnehmende mit Blick auf sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen interessieren. Frage Dich also: auf welches diesbezügliche Thema wärest DU neugierig? In 7 interaktiven Workshops à 3,5 Stunden (inkl. Pausen) werden von Teilnehmenden gewählte Themen darauf hin untersucht, welche Modellvorstellungen sie zu erschließen helfen, welcher Praxistransfer sowie Reflexionsangebote sich daraus ergeben, und welcher Erkenntniswert sich für die Zielvorstellung eines sozial nachhaltigen Handelns im Kontext von Arbeit ergibt. Folgerungen für eine eigene künftige Handlungspraxis mit Blick auf den Berufseinstieg als Akademiker/in sollen möglich werden. Alle Themen des Seminars werden dafür interaktiv und reflexiv entlang von theoretischen sowie praktischen Anteilen erarbeitet, Teilnehmende probieren aus, wie sie sich Inhalte wissenschaftlich erschließen, Prozesse gestalten, Menschen mitnehmen und als Team vor der Lerngruppe kooperieren. Die studentische Leistung von 3 CP besteht aus der Entwicklung und Durchführung eines interaktiven Workshops inklusive Fotodokumentation im Team. Dazu erhalten sie methodisches Training, fachliche Beratung und Feedback.

Zur Rahmung: Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Während in Organisationen v. a. versucht wird, ökonomische Nachhaltigkeit voranzutreiben (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen (gesellschaftlicher Druck), gerät das Subjekt zunehmend in Bedrängnis (Entgrenzung, Stress, Psychosomatik). Darum werden im Rahmen dieser General Studies Reihe verschiedene Themenfelder in den Blick genommen, die Aspekte für bewusst sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen an der Schnittstelle von Soziologie und Psychologie greifbar machen – für Organisationen und die in ihnen handelnden Menschen. Teile dieser General Studies Reihe können einzeln oder aufeinander aufbauend studiert werden.

Konzipiert für Studierende ab dem 3. Semester, jedoch offen ab 1. Semester bei Interesse an Psychologie & Soziologie in der Arbeitswelt. Voraussetzung für eine Teilnahme im Trainingsseminar: Bereitschaft zu Reflexion und Verbindlichkeit. Studierende anderer Fachrichtungen und Erasmus-Studierende sind willkommen. Achtung: Das Trainingsseminar ist begrenzt auf 20 Teilnehmende; darum Anmeldung (resp. Abmeldung!) bitte ernsthaft.

2 SWS: 14-tägig, beginnend in der 1. Semesterwoche, 3,5-stündig (s.t.!), Dienstag von 16-19.30 Uhr. Um verbindliche Anmeldung via Stud.IP wird gebeten; alle Unterlagen siehe dort.

Einführende Literatur
Meyerhuber, Sylke. 2015. Seminare als „Organisationen auf Zeit“. Schlüsselkompetenzen im General Studies in deutscher und englischer Sprache. In Resonanz – Magazin für Lehre und Studium an der Universität Bremen. Sommersemester 2015, 37-40.
Meyerhuber, Sylke. 2022. Neue Ungleichheiten und latente Gewaltpotenzial in der digitalen Transformation der Arbeit. In: Ruth Abramowski, Joachim Lange, Sylke Meyerhuber, Ursula Rust (Hrsg.), Gewaltfreie Arbeit – Arbeit der Zukunft“ Loccumer Protokolle Band 72/2021, Rehburg-Loccum, S. 45-116.

Art der Prüfungsleistung / CP (ECTS)
Interaktive Workshopvorbereitung inkl. Fotodokumentation in kleiner Gruppe (3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-41Sociology meets Psychology: Exploring topics of the student’s choice on ‘acting socially sustainably in organisations’ (in englischer Sprache)
[Soziologie trifft Psychologie: Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen entlang studentischer Interessen erkunden]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 19:30 SFG 0150 (2 SWS)

In order to act socially sustainably in organisations, people are obliged to be dealing with a growingly complex role set in competent ways. Key competences such as social, methodical, and process-related skills play a vital role in coping with the complexity in the wake of the acceleration, globalisation, and digital transformation of work life. In this training seminar, we will explore topics of the participant’s interests in 7 workshops of 3 full hours: Scientific approaches and methods on chosen topics are explored, allowing for personal reflection as well as practice transfer. Participants are invited to explore chosen subject matters interactively with theory, in exchange of thoughts, by exercises, and in light of entering work life in their near future. Participants are challenged to read into their topic, transfer scientific key aspects into an interactive workshop setting, and to perform as a team. Requirements for 3 CP/ECTS encompass the development and conduct of an interactive workshop incl. photo documentary in a team. For support, students will receive methodological training, counsel, and feedback.

Framework: Social sustainability is one of three global goals noted in the Rio Convention 1992 by the UN World Commission of Environment and Development. While economic sustainability is a booster of change in modern organisations, ecological sustainability remains an acknowledged task (political pressure), while social sustainability is often neglected. Therefore, it is interesting to understand how organisational structures, groups, and the individual’s processing and coping are interlinked. This General Studies series, based on sociological and psychological knowledge, is focussing on theories and praxis concepts that allow participants to gather an understanding on how organisations and their role actors can shape a workplace “socially sustainably”. All parts of the training seminar series can be studied separately, or as a row.

This seminar uses English as a lingua franca. Coping with the effects of this setting should be part of the reflection within the course. Students are encouraged to express themselves. Participants in the training seminar should be open to participate constructively and reliably in interaction and reflection.

Open for 1st semester students and above, recommended for Bachelor students before their internship and thesis, as well as for Master students. Open to Erasmus students and to students of other faculties. Please note: this course is limited to 20 participants – apply (and withdraw) reliably, please!

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, Tuesdays 4 –7.30 pm; 3,5 hours (s.t.!). Please only register reliably via Stud.IP for participation; all materials there.

References
Meyerhuber, Sylke. 2020. 'Active Listening' as a Key Competence in Intercultural Communication Education. An academic classroom example with conceptual and theoretical embedding. In: Journal of Linguistic and Intercultural Education JoLie 2019(2), pp. 91-114; open access ISSN: 2065-6599.
Meyerhuber, Sylke. 2020. Deconstructing impoliteness in professional discourse: The social psychology of workplace mobbing. A cross-disciplinary contribution with conclusions for the intercultural workplace. In Lodz Papers in Pragmatics, Special Issue on (in)tolerance and (in)civility in public discourse from interdisciplinary perspectives. 16/2, pp. 235-264. DOI: https://doi.org/10.1515/lpp-2020-0011 Download bei DeGruyter: https://www.degruyter.com/journal/key/LPP/16/2/html

Performance requirement for ECTS points
Preparation of an interactive workshop incl. photo-documentary, in small groups (3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber

Offene Lehrveranstaltungen aus den Fachbereichen der Universität Bremen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M39-2-04-01Entscheidungstheorie
Decision Theory

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 SFG 0140 (2 SWS)

Allgemeine Einführung in die Betriebswirtschaftliche Entscheidungstheorie sowie eine nähere Auseinandersetzung mit ihrem normativen Zweig. Dabei werden systematisch die (formalen) Grundlagen rationaler Entscheidungsfindung und deren Anwendung erarbeitet.
Einführung in die deskriptive Entscheidungstheorie, wobei hier vorrangig den Quellen typischen Fehlentscheidens nachgegangen wird. Es wird gezeigt, worin die Ursachen für typische Fehlentscheidungen liegen, wie sich diese Fehlentscheidungen äußern (und warum es überhaupt Fehlentscheidungen sind, was mitunter nicht trivial ist) und welche Ansätze zur Verfügung stehen, um den Ursachen von Fehlentscheidungen antizipativ wirksam zu begegnen. Neben „statischen“ (im Sinne von einmaligen) Entscheidungen gewinnt dabei die Betrachtung des kontinuierlichen Entscheidungsverhaltens zunehmend an Bedeutung, wie es gerade im Umgang mit dynamischen Systemen wesentlich ist.

Literatur:
Rehkugler, H. & Schindel, V. (1990). Entscheidungstheorie: Erklärung und Gestaltung betrieblicher Entscheidungen. München: V. Florentz
Eichenberger, R. (1992). Verhaltensanomalien und Wirtschaftswissenschaft. Wiesbaden
Dörner, D. (2009). Die Logik des Mißlingens. Strategisches Denken in komplexen Situationen. Erw. Neuausg., 8. Aufl.. Reinbek: Rowohlt
von Nitzsch, R. (2002). Entscheidungslehre: wie Menschen entscheiden und wie sie entscheiden sollten. Stuttgart: Schäffer Poeschel Verlag Bamberg, G. & Coenenberg A.G. (2008). Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre.
14., überarb. Aufl.. München: Franz Vahlen Laux, H. (2007). Entscheidungstheorie, 7., überarb. und erw. Aufl.. Berlin [u.a.]: Springer

Prof. Dr. Thorsten Poddig
09-M39-2-04-02Spieltheorie (in englischer Sprache)
Game Theory
2 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3.3380 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)

This course provides a comprehensive exploration of game theory, an extremely useful and versatile toolbox for modeling decision-making in interactive situations. Throughout the semester, we will delve into two fundamental types of games: simultaneous move games and sequential move games. In the first part of the course, we will examine simultaneous move games, where players make decisions simultaneously, emphasizing concepts such as Nash equilibrium and strategic dominance. The second part will focus on sequential move games, introducing the complexities of decision-making in a dynamic environment, featuring topics like subgame perfect equilibrium and extensive form games. By the end of the course, students will not only have a deep understanding of the theoretical foundations of game theory but will also be equipped to apply these concepts to real-world scenarios, enhancing their analytical and strategic thinking skills.
Main Reference:
Osborne, M. J. (2004). An introduction to game theory. New York: Oxford University Press.

Sebastian Fehrler
09-M39-2-05-01Moderner öffentlicher Sektor und Daseinsvorsorge
Modern Public Sector and Public Services
2 SWS

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 WiWi1 A1020 (2 SWS)

Die Lehrveranstaltung gibt einen Einblick in aktuelle Debatten der Wirtschaftswissenschaft hinsichtlich des Wandels der Aufgaben des öffentlichen Sektors. Sie befasst sich dementsprechend aus theoretischer Perspektive mit Fragen nach den ökonomischen Grundlagen des modernen Staates und insbesondere seiner wirtschaftlichen Aktivitäten.

Die Lehrveranstaltung bietet eine intensive Analyse und Diskussion ökonomischer Theorien zur Begründung bzw. Rechtfertigung staatlicher Aktivitäten sowie deren Entwicklung und Veränderung im Zeitablauf. Darauf aufbauend werden im Seminar heutige Modernisierungsprozesse im öffentlichen Sektor betrachtet, welche gerade in der öffentlichen Diskussion unter den Stichwörtern wie „Daseinsvorsorge“, „Re-Kommunalisierung“ oder aber „New Public Management“ intensiv diskutiert werden.

Abschließend werden im Seminar neue Herausforderungen für den öffentlichen Sektor, welche mit dem allgemeinen Digitalisierungsprozess einhergehen, vorgestellt und diskutiert. Hierbei werden die „Digitale Daseinsvorsorge“ sowie die Grundlagen der „Smart City“ im Rahmen von Modernisierungsprozessen behandelt.

Die Lehrveranstaltung soll die Fähigkeit vermitteln, anspruchsvolle und oft sehr abstrakte Reflexionen über Grundprobleme der Modernisierung der Aufgabenwahrnehmung des öffentlichen Sektors im 21. Jahrhundert nachzuvollziehen, in größere Zusammenhänge einzuordnen und punktuell weiterzuführen. Die Studierenden werden über die Analyse der ökonomischen bzw. wirtschaftlichen Aktivitäten des Staates unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen und politischen Hintergründe der Daseinsvorsorge unterrichtet.

Die Studierenden sollen einen Überblick über hilfreiche ökonomische Theorien bezüglich der öffentlichen Aktivitäten gewinnen und ihre Fähigkeit erweitern, komplexe Probleme, welche im Rahmen der Diskussion über die Modernisierung des öffentlichen Sektors und Daseinsvorsorge entstehen, zu verstehen, kritisch zu reflektieren sowie im Anschluss daran eigene und theoretisch fundierte Argumente zu entwickeln und in sprachlich angemessener Form zu formulieren.

Auch geht es sowohl um die Möglichkeiten der Gestaltung als auch die der Bewertung öffentlicher Politiken und privater Strategien im Zusammenhang mit Daseinsvorsorge.


Literatur:

Grundlagenliteratur

Blankart, Charles B. (2017), Öffentliche Finanzen in der Demokratie. 9., vollständig überarbeitete Aufl., Vahlen, München.

Brümmerhoff, Dieter und Thiess Büttner (2018), Finanzwissenschaft. 12., überarbeitete Aufl., De Gruyter Oldenbourg, München.


Ergänzende Literatur (jeweils ausgewählte Auszüge aus Lehrbüchern)

Aubin, Bernhard (2013), Daseinsvorsorge und Universaldienst. Mohr Siebeck, Tübingen (zugl. Diss., Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 2012)

Bauer, Hartmut, Büchner, Christiane und Lydia Hajasch (Hrsg.) (2012), Rekommunalisierung öffentlicher Daseinsvorsorge. KWI Schriften Nr. 6, Universitätsverlag Potsdam.

Broccardo, Laura, Culasso, Franscesca and Sara Giovanna Mauro (2019), Smart City Governance: Exploring the Institutional Work of Multiple Actors Towards Collaboration, International Journal of Public Sector Management 32 (4), 367–387.

Etezadzadeh, Chirine (2015), Smart City – Stadt der Zukunft? Die Smart City 2.0 als lebenswerte Stadt und Zukunftsmarkt. Springer Vieweg, Wiesbaden.

Krautscheid, Andreas (Hrsg.) (2009), Daseinsvorsorge im Spannungsfeld von europäischem Wettbewerb und Gemeinwohl. 1. Aufl., VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andre W Heinemann
09-M39-2-05-07Entscheidungsprozessanalyse
Decision Process Analysis
2 SWS

Seminar

Einzeltermine:
Do 04.04.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 18.04.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 02.05.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 16.05.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 30.05.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 13.06.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)
Do 27.06.24 08:00 - 12:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3)

Im Zentrum des Seminars stehen ausgewählte theoretische Konzepte und methodische Vorgehensweisen, die die Grundlage für politikwissenschaftliche Entscheidungsprozessanalysen bilden. Die vorgestellten Konzepte und Methoden werden anhand unterschiedlicher aktueller Anwendungsbeispiele diskutiert und eingeordnet.
Als sitzungsübergreifendes Beispiel dient das Krisenmanagement politischer Entscheidungsträger:innen. Im Durchgang durch die unterschiedlichen Phasen eines Entscheidungsprozesses werden immer wieder Bezüge zum Krisenmanagement in diesen unterschiedlichen Phasen hergestellt. Ziel der Veranstaltung ist ein vertieftes Verständnis unterschiedlicher Stadien politischer Entscheidungsprozesse und deren Analyse. Dabei gilt es, Konstellationen von Akteuren, Verschiebungen im Machtgefüge sowie in den Positionen der Entscheidungsbeteiligten zu erkennen, typische Muster und Routinen, aber auch unerwartete Wendungen und Dynamiken des Prozessverlaufs zu identifizieren und deren Funktionsweise zu verstehen. Theoretische Ansätze und Modelle bieten die Möglichkeit, Entscheidungsprozesse detailliert und systematisch zu analysieren und letztendlich zu erklären, warum Entscheidungsprozesse einen bestimmten Verlauf genommen haben und warum sie in einem Policy-Output bzw. einem bestimmten Policy-Outcome resultierten. Ein weiteres Ziel der Veranstaltung ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche unterschiedlichen Perspektiven, Möglichkeiten und Grenzen mit unterschiedlichen Erklärungsansätzen verbunden sind und wie sich unterschiedliche Ansätze sinnvoll kombinieren lassen.

Literatur:
Blum, Sonja/Schubert, Klaus 2018: Politikfeldanalyse. Eine Einführung. 3., überarb. Aufl., Wiesbaden-Springer VS
Boin, Arijen et al. 2016: The Politics of Crisis Management. Public Leadership under Pressure. 2. Aufl., Cambridge et al.: Cambridge University Press
Howlett, Michael/Ramesh, M./Perl, Anthony 2020: Studying Public Policy. Policy Principles and Pro-cesses, 4. Aufl., Don Mills: Oxford University Press
Weible, Christopher M./Workman, Samuel (Hg.) 2022: Methods of the Policy Process, New York/Abingdon, Oxon: Routledge
Weible, Christopher M. (Hg.) 2023: Theories of the Policy Process. 5. Aufl., New York/ Abingdon, Oxon: Routledge


Prüfungsleistung:
Prüfungsleistung in diesem Seminar (Teilprüfung im Modul M5, Erwerb von 4,5 CP; das Bestehen auch der anderen Teilprüfung in M5 ist erforderlich, um das Modul abzuschließen):
1) ein kurzes Input-Papier (eine Seite), vorzulegen zu einer Seminarsitzung;
2) eine mündliche Prüfung nach Ende der Vorlesungszeit (Termine werden im Verlauf des Semesters bekanntgegeben).

PD Dr. Tanja Pritzlaff-Scheele
09-M39-2-06-01Grundlagenprobleme der Normsetzungslehre
Basic Problems of Legislation and Regulation

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 GW1 B0100 (2 SWS)

Die Veranstaltung zur Einführung in die Normsetzungslehre geht der Frage nach, wie mit Mitteln des Rechts auf soziale Probleme reagiert werden kann und wie gesellschaftliche Gestaltungen vorgenommen werden können. In einem rechtlichen Zusammenhang, der sich über mehrere Ebenen von europäischen Vorgaben über den verfassungsrechtlichen Rahmen bis hin zu den unterschiedlichen nationalen Rechtsgebieten erstreckt, müssen Normen heute mit sehr komplexen Rücksichten gestaltet und umgesetzt werden. Hinzu kommt, dass sich an gesellschaftlichen Debatten über inhaltlich »richtige« und in der Umsetzung effektive Normen neben den Parteien zahlreiche Interessengruppen und die Öffentlichkeit unter Einbeziehung der Medien beteiligen.
Rechtstheoretisch wird diese schwierige Situation durch Debatten darüber verschärft, welche Regulierungsmethoden überhaupt zur Verfügung stehen und ob nicht der klassische Normsetzungsmodus der Gesetzgebung überstrapaziert wird oder gar überholt ist. So sind in den letzten Jahrzehnten verstärkt Selbstregulierung und Selbstverpflichtung, die Ersetzung von Regulierung durch Transparenz oder zivilgesellschaftliche soziale Kontrolle propagiert worden.
Bis Mitte Mai werden wir stärker im Modus der Vorlesung arbeiten. Im Anschluss daran gebe ich Ihnen einen längeren Text zur Nachbereitung, der auch die Grundlage der Klausur bildet.
In dem Blockseminar möchte ich mit Ihrer Unterstützung durch Gruppenpräsentationen Beispielsfelder aus Bereichen, in denen es konkrete Regulierungen gibt (und umstritten sind) oder Regulierungen gefordert werden, besprechen. Jeweils eine Gruppe von ca. 4 Personen soll uns das Feld präsentieren, damit wir im Anschluss Regulierungsoptionen diskutieren können. Die Felder liegen weit auseinander, erlauben es jedoch, das Regulierungsproblem in der Breite zu diskutieren:

1. Sollte der Besitz und Konsum von Cannabis verboten, reguliert oder ganz freigegeben werden?
2. Gibt es bestimmte (radikale/fundamentalistische) Formen des Glaubens, die an die Grenzen der Religionsfreiheit stoßen und durch Sicherheitsbehörden überwacht werden sollten?
3. Ist Doping im Sport ein verwerfliches Verhalten, auf das neben sportlicher Kontrolle und Sanktionierung auch mit strafrechtlicher Sanktionierung reagiert werden sollte?
4. Kann/muss das Angebot sexueller Dienstleistungen (Prostitution) staatlicher Kontrolle und Reglementierung unterworfen werden?
5. In welcher Weise sollte auf die offenkundigen Missstände in der Massentierhaltung (Beispiel: Geflügelhaltung) reagiert werden?
6. Welche Gründe gibt es dafür, dass die kommerzielle Assistenz zum Suizid bei schweren Krankheiten unter Strafe verboten worden ist?
7. Wie lässt sich das Angebot von Waren, die unter ausbeuterischen und gesundheitsgefährdenden Umständen produziert werden (Beispiel: Textilindustrie), verhindern?
8. Wie kann gesichert werden, dass Frauen in geschlechtergerechter Weise auf den Führungsebenen von Unternehmen vertreten sind?
9. Mit welchen Instrumenten kann die Entgeltungleichheit (gender pay gap) zwischen den Geschlechtern überwunden werden?

Prof. Dr. Felix Herzog
09-M39-2-06-02Normative Konfliktlagen in Ethik, Politik und Recht
Normative Conflicts in Morals and Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 1040 (2 SWS)

Zahlreiche Debatten, die in der Öffentlichkeit und in den Parlamenten über moralische Fragen geführt werden, beziehen ihre Hartnäckigkeit aus dem Umstand, dass es in ihnen nicht nur darum geht, wie gesellschaftlich geteilte Moralvorstellungen politisch-rechtlich kodifiziert werden sollen, sondern vielmehr noch um Konflikte zwischen moralischen und/oder rechtspolitischen Vorstellungen, die wir alle mehr oder weniger teilen, die aber – zumindest unter bestimmten Bedingungen – untereinander unvereinbar scheinen. Im Seminar wird anhand ausgesuchter Texte aus der Moral-, Politik-, Rechts- und Wirtschaftsphilosophie genauer untersucht, was ein Konflikt ist, in welchen (öffentlichen) Kontexten Konflikte auftauchen, wie sie beschaffen sind und wie sie gelöst werden können.

Prof. Dr. Georg Mohr
10-76-4-D2/WD2-09Key Topics in Cultural History: Rachel Carson and the Sea (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 SFG 2070 (2 SWS)

In a time when the world grapples with the climate crisis and overfishing, pollution, and rising temperatures threaten the world ocean and the human and non-human life that depends on it, Serpil Oppermann suggests to turn to “storied waterscapes” (2023), i.e. to forms of representation and cultural processes of meaning making around bodies of water, in order to better understand human relationships with the marine world and its destruction as well as to develop strategies for positive change. Heeding this call, this class examines mid-twentieth century American science and nature writing about coastal and sea ecologies by studying the work of trained biologist, American journalist, and pioneering environmentalist Rachel Carson (1907-1964). Focusing on a blend of literary and scientific writing in her classic sea trilogy in conversation with other cultural texts and historical developments at the time, students will explore not only the genre of nature and science writing but also issues of gender and health in the post-World War 2 era and the history of environmental protection, conservation, and the emergence of the environmental movement in 1960s America.
The class is open to B.A. E-SC students studying D2a, WD2b, and WD2c as well as international exchange students and students doing ‘Freiwillige Zusatzleistungen,’ general studies, or ‘Ersatzleistungen.’ B.A. E-SC students studying the D2-c module (Literature) may also be accommodated with their module requirements, capacity permitting. Prior enrolment via Stud.IP is mandatory and admission is limited to a maximum of thirty-five students. Please check Stud.IP regularly for updates.
Requirements
• active participation in weekly in-person meetings,
• in-depth study of the primary and secondary material (including extensive weekly reading assignments) in preparation for each session,
• graded or ungraded assignment in accordance with the respective module requirements.

Dr. Paula von Gleich
10-76-4-D2/WD2-13Key Topics in Cultural History: Blue Cultural Studies (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW1 A0150

This class introduces students to the new field of blue cultural studies. As part of the blue humanities, blue cultural studies turn away from traditional area studies perspectives that pay attention to cultures primarily, if not exclusively, on dry land. Instead of studying the cultures of nation states (e.g., Britain) or continents (e.g., North America), blue cultural studies center bodies of water and wet land, such as oceans, marshes, and lakes. In this seminar, students will study founding texts, influential theories, and key concepts that have emerged in the twenty-first-century study of anglophone literatures and cultures. Exemplary analyses of cultural objects, such as film, literature, or art, will round of the course by not only addressing pressing issues but also practicing key skills of cultural analysis.
The class is open to B.A. E-SC students studying D2a, WD2b, and WD2c as well as international exchange students and students doing ‘Freiwillige Zusatzleistungen,’ general studies, or ‘Ersatzleistungen.’ B.A. E-SC students studying the D2-c module (Literature) may also be accommodated with their module requirements, capacity permitting. Prior enrolment via Stud.IP is mandatory and admission is limited to a maximum of thirty-five students. Please check Stud.IP regularly for updates.
Requirements
• active participation in weekly in-person meetings,
• in-depth study of the primary and secondary material (including extensive weekly reading assignments) in preparation for each session,
• graded or ungraded assignment in accordance with the respective module requirements.

Dr. Paula von Gleich
11-PH-BA-SozUn-2aRassismus und Gesundheitliche Ungleichheiten (Bilingual: Deutsch/Englisch)
Racism and health inequalities (bilingual: German/English)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1820 (4 SWS)

Einzeltermine:
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Fr 07.06.24 16:00 - 20:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00
Sa 08.06.24 10:00 - 16:00

Soziale Ungleichheiten manifestieren sich in vielen Formen innerhalb und zwischen Gesellschaften: in systematischen Unterschieden bei den Chancen und dem Erreichen von Bildung, Wohnraum, Beschäftigung und Wohlstand sowie beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und anderen Formen des Sozialschutzes. Unterschiede entstehen in der Regel entlang bestimmter Trennlinien oder zwischen ‚sozialen Statusgruppen‘, die typischerweise in Bezug auf Geschlecht und/oder Gender, ethnische Herkunft oder in Form von Rassismus, und anderen Formen von Diskriminierung konstruiert werden. Ihre Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit, sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene, sind tiefgreifend und als „soziale Determinanten von Gesundheit“ zu verstehen. Soziale Ungleichheiten sind deshalb eng mit gesundheitlichen Ungleichheiten verbunden und dies hat enorme Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund bietet das vorliegende Seminar den Studierenden eine theoretische Einführung in das Studium der sozialen Determinanten von Gesundheit (Teil 1, Theorie) sowie eine vertiefte Untersuchung der Rolle von Rassismus als soziale Determinante auf der Metaebene (Teil 2, Fallstudie). (In diesem Seminar betrachten wir „Rasse“ als soziales Konstrukt, welches die sozioökonomische und politische Realität vieler Menschen bestimmt, insbesondere - aber nicht ausschließlich - in Ländern wie den Vereinigten Staaten, in welchen seit Generationen soziale Klüfte zwischen rassisch definierten Gruppen bestehen.) Dabei werden wir ein theoretisches Instrumentarium zum Verständnis der kausalen Pfade entwickeln, die von verschiedenen Arten von Rassismus - institutionellem, interpersonellem und internalisiertem Rassismus - zu negativen Gesundheitsoutcomes führen. Wir werden uns vor allem auf die Auswirkungen von institutionellem oder strukturellem Rassismus auf das Leben Schwarzer Amerikaner:innen, der Latinx Community, und Native Americans konzentrieren. Entscheidend ist, dass die Erfahrungen diese gesellschaftlichen Gruppen sowohl einzigartig als auch universell sind und uns eine Fallstudie darüber bieten, wie Rassismus die Gesundheit und Wohlbefinden sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt.

Die folgenden Lernziele sind vorgesehen:

Bis zum Abschluss des Seminars werden die Studierenden lernen:

1. ein umfassendes Verständnis von den Grundkonzepten ‚Gerechtigkeit,‘ ‚Gesundheitspolitik,‘ ‚Public Health,‘ und ‚Ungleichheit‘ sowie der Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit zu erlangen;
2. einen Überblick über die Unterschiede im Gesundheitszustand zwischen den sozialen Statusgruppen in Deutschland, sowie bestimmten Gruppen in anderen Ländern, vor allem in den USA, zu bekommen;
3. die gesellschaftlichen Ursachen bzw. Faktoren sozialer Ungleichheit identifizieren und kritisch zu hinterfragen;
4. das Verhältnis zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung genauer zu betrachten und zu verstehen;
5. einen tieferen Einblick in die Auswirkungen von spezifischen sozialen Ursachen auf Gesundheit insb. Bildungschancen, Gesundheitsversorgung, Housing und Umweltpolitik, und Strafjustiz, zu erlangen.

Aufbau des Seminars
Vor diesem Hintergrund ist das Seminar in zwei Teilen strukturiert:

Der erste allgemeine Teil stellt die Grundlagen und -konzepte dar.
Diese Grundlagen bilden dann das Handwerkzeug für den zweiten konkreteren Teil, in dem die erlernten Konzepte, Theorien, Daten und historischen Hintergründe des Seminars auf insgesamt vier konkrete Themengebiete bzw. Fallstudien angewendet werden. Die Fallstudien dienen als Vertiefung in die Forschung über die Rolle von Rassismus als soziale Determinante von Gesundheit in vier sozialpolitischen Bereichen in den USA:
1. Bildungssystem
2. Housing und/oder Umweltpolitik
3. Strafjustizsystem
4. Gesundheitssystem
Ziel Ihres Referats ist es, zunächst eine Zusammenfassung der Situation (d.h. Problemdefinition,
Beschreibung des Status quo oder historischer Entwicklungen in diesem sozialpolitischen Bereich) zu präsentieren; die Erkenntnisse darüber darzulegen, wie sich diese politischen Entwicklungen und Praktiken in spezifischen sozialen Determinanten der Gesundheit ausdrücken; und zu erörtern, wie (gemäß von Theorie und Daten) die genannten sozialen Determinanten die Gesundheit und das Wohlbefinden der zu untersuchenden gesellschaftlichen Gruppe beeinflussen.

Dr. Lorraine Doetter
ZPS 1-2-STPerformance Studies: Studio des Theaters der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst
Performance Studies: Theater der Versammlung's Studio

Seminar
ECTS: 6-12

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 19:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

EW-L GO Schlüssel Qualifikation: a, b, oder c

montags 16-19 Uhr,
UND
donnerstags 15-18 Uhr, im Theatersaal
nur für Teilnehmer*innen des Zusatzstudiums "Performance Studies"
Anmeldung nur per Mail an tdvart@uni-bremen.de

Das Studio des Theaters der Versammlung verbindet eine untersuchende Form der Theaterarbeit mit dem wissenschaftlichen Studium. Es entwickelt szenische Aktionen, Theater und Performances für eine kontext- und dialogorientierte Aufführungspraxis.

Ziele
• Kenntnis und Einübung von produktionsorientierten Methoden im Umgang mit literarischen, dokumentarischen und theoretischen Texten (Inszenierungstypen, Dramaturgie), einschließlich experimenteller Formen der Theaterarbeit, die Raum, Bewegung, Zeitrhythmen, Klang als kompositorische Elemente benutzen
• Einübung und Reflexion der Fähigkeit, Strategien der Theater- und Performancekunst in unterschiedliche Berufs- und Ausbildungsfelder einzubringen

Bei Interesse schicken Sie gern eine Mail ans Zentrum für Performance Studies (ZPS):
tdvart@uni-bremen.de

Carolin Bebek
Dr. Anna Suchard, Ph.D.
ZPS 1-2-TVPerformance Studies: Theater als performative gesellschaftliche Versuchsanordnung
Performance Studies: Theater as a performative social laboratory

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 19:00 - 21:00 ZB-B B0490 (Theater) (4 SWS)

EW-L GO Schlüsselqualifikation: a, b, oder c.

Das Seminar versteht sich als Salon, als Denklabor, das sich mit Fragen rund um die Relevanz und Wirkungskraft von Theater und Performance in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation befasst. Umgekehrt fragen wir auch, worauf sich unser gegenwärtiges Theaterverständnis überhaupt gründet und welche dieser Theorien uns für die Praxis noch sinnstiftend erscheinen: Brauchen wir zum Beispiel ein distanzierendes Theater (Brecht)? Gibt es ein heiliges Theater (Brook)? Was ist ein Theater der Grausamkeit (Artaud)? Sollte man überhaupt noch Theater machen oder müssten wir neue Interaktionsformen (er)finden, um gesellschaftliche Verständigungsprozesse anzuregen? Angelehnt an Schechners These, „performance is showing doing“, werden wir auch praktische Übungen auswerten und aktuelle Inszenierungen und andere kulturelle Interaktionsformen dahingehend befragen, inwiefern sie gesellschaftliche Wirklichkeit gegenwärtig mitgestalten (können).

Das Seminar heißt Studierende aller Fachrichtungen mit und ohne Vorkenntnisse willkommen und lädt zum interdisziplinären Dialog über die Mitgestaltung kollektiver Wirklichkeiten ein.


Die Veranstaltung wird außerhalb der Universität im städtischen Raum stattfinden, der Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Carolin Bebek
Dr. Anna Suchard, Ph.D.

II. Internationalisierung

Internationales Modul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1027Urban Ecology in European Cities (in englischer Sprache)
Urbane Ökologien - Internationales Modul Sozialwissenschaften
Internationales Modul Sozialwissenschaften

Seminar
ECTS: 3-6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 29.05.24 16:00 - 18:00 Blended Element of BIP Urban ecology in Paris https://ucy.zoom.us/j/95567424550?pwd=T0VFRWl1WXc5M3dmZFVseXpEMmtRZz09#success
Mo 10.06.24 - Sa 15.06.24 (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa) 09:00 - 20:00 BIP Paris Sorbonne Nouvelle (only accepted participants)

https://www.uni-bremen.de/fb8/international/internationales-modul
3 CP/ECTS for this course,
+3 CP/ECTS extra for participation in BIP at USN (Paris, registration closed)

Michael Thiele
N. N.