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Künstliche Intelligenz: Das Versprechen, der Mythos und eine Prise Realität?

Die Künstliche Intelligenz steht im Mittelpunkt des öffentlichen Festvortrags im Schütting, zu dem am Donnerstag, 7. Oktober, um 18 Uhr Interessierte eingeladen sind. Es ist der Auftakt der 33. Bremer Universitäts-Gespräche zum Thema Data Science.

Im Festvortrag geht Professorin Monett Díaz von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin unter anderem auf die Geschichte von Künstlicher Intelligenz und Intelligenz-Definitionen ein. Sie beleuchtet unter anderem die damit verbundenen Erwartungen seit der Gründung des Gebiets sowie die Mythen und den KI-Hype. Moderator des Abends ist der Fernsehjournalist Felix Krömer von Radio Bremen. Grußworte sprechen Professor Alexander Witte, Vorstand der Wolfgang-Ritter-Stiftung, und Staatsrat Tim Cordßen-Ryglewski der Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Interessierte können sich für den Festvortrag hier anmelden: bugprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de .

Teilnahme an Tagung online möglich

Nach dem Festvortrag findet die Tagung der Bremer Universitäts-Gespräche am Freitag, 8. Oktober 2021, erstmals als hybride Veranstaltung statt. Eine Online-Teilnahme ist für Interessierte nach vorherige Anmeldung möglich unter www.uni-bremen.de/kooperationen/uni-gesellschaft/die-bremer-universitaets-gespraeche-bug/anmeldung  .

Hinweis für die Medien: Die Referentin des Festvortrags, Professorin Monett Díaz, steht bei Interesse vorab für ein Interview bereit. Kontakt: Dr. Christina Jung, E-Mail: christina.jungprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de .

Worum geht es bei den 33. Bremer Universitäts-Gesprächen?

Neue Technologien prägen unseren Alltag, und die Digitalisierung betrifft mittlerweile alle Lebensbereiche. Im Zuge des Einsatzes digitaler Technologien werden Daten erhoben, automatisch generiert und kontinuierlich gespeichert. Dadurch entstehen Datenmengen, die mit Hilfe computergestützter Verfahren ausgewertet werden können. In diesem Sinne ermöglicht Data Science, Erkenntnisse aus strukturierten oder unstrukturierten Daten zu gewinnen. Die Weiterentwicklung von Zukunftstechnologien und die Stärkung von Kompetenzen im Bereich Data Science sind zur Erhaltung und Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Zugleich stellen sich zentrale gesellschaftliche im Umgang mit Daten und zur Akzeptanz datengestützter Verfahren.

Daten zu sammeln, aufzubereiten, zu analysieren, sicher zu speichern und zu archivieren, um sie für eine Weiternutzung in der Forschung zugänglich zu machen, sind wesentliche Elemente des Forschungsprozesses. Viele Forschungsgebiete in verschiedenen Disziplinen werden durch die Digitalisierung verändert und neu geformt. Wissenschaft insgesamt wird in immer stärkerem Maße datengetrieben, und das Identifizieren von regelhaften Abläufen spielt in vielen Forschungsfeldern eine bedeutende Rolle. Neue Entwicklungen wie beispielsweise Maschinelles Lernen und Deep Learning eröffnen in zahlreichen Anwendungsgebieten mächtige und umfassende Forschungsstrategien. Dieser Entwicklung ist auch das 2020 gegründete Data Science Center an der Universität Bremen gewidmet.

Im Rahmen der BUG 2021 werden in drei Sessions neueste Entwicklungen in der Wissenschaft präsentiert:

1.    Data Science und Forschungsdatenmanagement
2.    Data Science in den Sozial- und Geisteswissenschaften und
3.    Data Science und gesellschaftliche Verantwortung

Ausgehend von der Informatik sollen insbesondere Wirkungen und Tendenzen in weiteren Wissenschaftsdisziplinen eingebunden. Das Ziel ist es zudem, ethische, soziale und rechtliche Implikationen aufzuzeigen und kritisch zu diskutieren. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft führt die Diskussionen zusammen und rundet die Veranstaltung ab.

Für die wissenschaftliche Koordination sind Rolf Drechsler und Andreas Breiter der Universität Bremen verantwortlich. Beide Professoren sind am Fachbereich Mathematik/Informatik tätig. Rolf Drechsler ist zudem Leiter des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Andreas Breiter ist Chief Digital Officer (CDO) der Universität Bremen und leitet das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib).

Die Bremer Universitäts-Gespräche

Seit 1988 laden die Wolfgang-Ritter-Stiftung, die Universität Bremen und der Verein der „unifreunde“ zu den Bremer Universitäts-Gesprächen ein. Ziel ist es, über den wissenschaftlichen Rahmen hinaus einen Dialog zu zeitaktuellen Themen mit gesellschaftlichen Akteuren anzuregen. Denn ein lebhafter Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kann der Diskussion neue Impulse und Praxisrelevanz verleihen.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/bug
https://wolfgang-ritter-stiftung.de
https://www.unifreun.de   
 

Fragen beantwortet:

Dr. Christina Jung
UniTransfer – Förderer und Partner
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-60336
E-Mail: christina.jungprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de

Portrait einer Frau mit Zopf.
In ihrem Festvortrag geht Professorin Monett Díaz unter anderem auf die Geschichte von Künstlicher Intelligenz und Intelligenz-Definitionen ein.