Zum Hauptinhalt springen

Opencast

Das Ziel des Projektes Opencast an der Universität Bremen ist die Bereitstellung einer Infrastruktur zur automatisierten Aufzeichnung von Vorlesungen und anderen Veranstaltungen und deren Auslieferung in Stud.IP.

Opencast ist eine freie, auf Open Source Software basierende Anwendung, die den kompletten Lebenszyklus von Vorlesungsaufzeichnungen abbildet. Die Prozesskette von Opencast umfasst die Aufnahme von Bild- und Ton im Hörsaal, die Weiterverarbeitung und das Management der Daten und die Auslieferung von Videos auf Medienplattformen und dem Lernmanagementsystem Stud.IP.

Nähere Informationen zu Opencast finden sie auf der offiziellen Projektseite.

Die Vielfalt von Opencast

Der grundsätzlich modulare Aufbau von Opencast ermöglich es Ihnen, auf einzelne Teilkomponenten zurückzugreifen und diese auch in anderen Kontexten einzusetzen. 

  1. Opencast als komplette Prozesskette zur automatisierten Aufzeichnung in dafür technisch ausgestatteten Veranstaltungsäumen
  2. Opencast Studio als Einzelanwendung zur Aufnahme von Bildschirm, Webcam und Mikrofon (Screencast)
  3. Opencast Plugin in Stud.IP zum Hochladen und Verwalten von Vorlesungsaufzeichnungen und beliebigen weiteren Videoquellen

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Opencast, Opencast Studio und dem Opencast Stud.IP-Plugin wollen wir ihnen im Folgenden erläutern.

Hörsäle mit Opencast

Folgende Vorlesungsräume sind mit fest installierter Aufzeichnungs­technik ausgestattet:

Hörsaalgebäude (Keksdose)

  • großer Hörsaal HS-2010
  • kleiner Hörsaal HS-1010

Mehrzweckhochhaus (MZH)

  • Senatssaal 1400

Hörsaalgebäude GW1

  • Hörsaal H0070

Grazer Str. 2a

  • Raum 0100

Weitere Informationen zu Ausstattungen in Räumen der Universität Bremen entnehmen Sie den Seiten der Medienstelle

Opencast als automatisiertes Aufzeichnungswerkzeug

Aktuell (Stand WS 20/201) sind fünf Räume an der Universität Bremen mit fest installierter Aufzeichnungstechnik  für Opencast ausgestattet. Die Technik umfasst eine Kamera mit Zoom- und Schwenkfunktion, einen Rekorder für die gleichzeitige Aufnahme von Videokamera, Beamersignal und Ton, sowie eine Mediensteuerung.

Über das Touchpanel der Mediensteuerung werden Aufnahmen gestartet, pausiert und gestoppt und das Kamerabild über eine Auswahl von Voreinstellungen (Rednerpult, Tafel 1, Tafel 2, Bühne, etc.) gesteuert. 

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um Aufzeichnungen zu planen und durchzuführen.

Was müssen Sie tun, wenn sie Ihre Veranstaltung mit Opencast aufzeichnen möchten?

I.) Bitte melden Sie sich zunächst beim ZMML für Opencast an. Wir schalten für Sie die Funktion zum Planen von Aufzeichnungen in Stud.IP frei und geben Ihnen einen PIN-Code, mit dem sie im Hörsaal Zugriff auf die Mediensteuerung für die Aufnahme erhalten.

II.)  Die automatische Aufzeichnung mit Opencast steht nicht in allen Räumen der Universität zur Verfügung. Aktuell (Stand WS20/21) sind fünf Räume mit Aufzeichnungstechnik ausgestattet:

  • großer Hörsaal HS-2010 (Keksdose)
  • kleiner Hörsaal HS-1010 (Keksdose)
  • Senatssaal 1400 (MZH)
  • Hörsaal H0070 (GW1)
  • Raum 0100 (Grazer Str. 2a)

Weitere Informationen zu Ausstattungen in Räumen der Universität Bremen entnehmen Sie den Seiten der Medienstelle.

 

Opencast einrichten

Aktivierung des Opencast-Plugins

I.) Klicken Sie in der Menüleiste Ihrer Veranstaltung auf den letzten Menüpunkt Mehr ... (1) 

II.) Aktivieren Sie das Plugin, indem Sie in der Rubrik Inhalte und Aufgabenstellungen den Haken bei Opencast (2) setzen. Opencast erscheint nun in der Menüleiste Ihrer Veranstaltung.

III.) Klicken Sie auf den Reiter Opencast(3) Wenn Sie noch kein Video hochgeladen haben, erscheint zunächst die Meldung "Sie haben noch keine Serie aus Opencast mit dieser Veranstaltung verknüpft."

IV.) Klicken Sie links unter Aktionen auf Neue Series anlegen(4)  Es erscheint die Nachricht "Es wurden bislang keine Vorlesungsaufzeichnungen bereitgestellt.".

V.) Der Reiter Opencast ist für Ihre Studierenden standardmäßig nicht sichtbar. Klicken Sie auf „Reiter sichtbar machen“ (4), um die Sichtbarkeit einzuschalten.

Opencast Aufzeichnungen planen

Wenn sie ihre Vorlesungsaufzeichnungen in Stud.IP planen, werden die Veranstaltungsdaten (Titel, Raum, Uhrzeit der aufzuzeichnenden Sitzung, Name des Veranstalters) an den jeweiligen Rekorder im Hörsaal übermittelt. Nur so kann der Rekorder wissen, wer Sie sind und zu welcher Veranstaltung in Stud.IP eine Aufnahme gehört.

I.) Klicken Sie zunächst auf den Reiter „Opencast“(1)

II.) Klicken Sie links auf „Aufzeichnungen planen“(2)

Es erscheint eine Übersicht Ihrer Vorlesungstermine.

Auf der rechten Seite der Übersicht sehen Sie den jeweiligen Status der einzelnen Termine und verfügbare Aktionen in Form folgender Symbole:

  • Es ist eine Aufzeichnung geplant. (3)
  • Es ist noch keine Aufzeichnung geplant. (4)
  • Das Datum liegt in der Vergangenheit – es ist keine Aufzeichnung mehr möglich, bzw. die Aufzeichnung ist abgeschlossen. (5)
  • Die Aufzeichnung eines einzelnen Termins planen. (6)

III.) Klicken Sie auf das blaue Kamerasymbol(6), um eine Aufzeichnung zu planen.

WICHTIG: Schließen Sie die Planung bis spätestens eine halbe Stunde vor dem Beginn eines Vorlesungstermins ab. Der Rekorder zeichnet sonst nicht auf. Dies gilt ebenso für Stornierungen.

Sie erhalten die Erfolgsmeldung „Aufzeichnung wurde geplant“(7)

Es erscheinen zwei neue Symbole neben Ihrer geplanten Aufzeichnung.

IV.) Über den kreisförmigen Pfeil (8) können Sie die Metadaten aktualisieren. Über das Mülleimer-Symbol (8) können Sie die Aufzeichnungsplanung stornieren.

Sie als Veranstalter sind verantwortlich für Inhalte und erfasste Informationen bei einer Aufzeichnung. 
Aus diesem Grund stellen wir ihnen im Folgenden die grundlegenden gesetzlichen Vorgaben bereit, die es zwingend zu beachten gilt.

Rechtliche Rahmenbedingungen für Vorlesungsaufzeichnungen 

Touchpanel
Touchpanel

I.) Wenn Sie Ihre Aufnahmen in Stud.IP in Opencast geplant haben, wird der zu Ihrer Veranstaltung gehörende Rekorder zur Startzeit der Sitzung (z.B. um 10:00) im jeweiligen Hörsaal in den Bereitschaftsmodus gesetzt. Die Mediensteuerung zeigt Ihnen über eine grüne Lampe lediglich die Bereitschaft des Rekorders an, die geplante Aufzeichnung zu starten.(1)

II.) Um die eigentliche Aufnahme zu starten, wählen Sie auf der Mediensteuerung den Reiter Aufnahme aus.(2) Autorisieren Sie die Aufnahme durch die Eingabe Ihrer PIN (Diese bekommen Sie nach Anmeldung vom ZMML). Die Lampe oberhalb der Mediensteuerung leuchtet jetzt rot und signalisiert damit eine aktive Aufnahme.(3)

III.) Über die Pausenteste unterbrechen Sie die Aufnahme.(4) Mit einem Klick auf Aufnahme setzten Sie die ursprüngliche Aufnahme fort.(5)

IV.) Über die Stopptaste beenden Sie eine Aufnahme (vorzeitig).(6) ACHTUNG: Gestoppte Aufnahmen können nicht mehr fortgesetzt werden. Sie müssen in diesem Fall eine neue Aufnahme starten, die nicht mehr automatisch Ihrer Veranstaltung zugewiesen werden kann. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an das ZMML.

Wenn Sie die Aufnahme nicht manuell beenden, wird Ihre Aufnahme automatisch nach 120 Minuten gestoppt.

V.) Sollten Sie einmal vergessen haben, in Stud.IP eine Aufzeichnung zu planen, so können Sie auch Ad-Hoc-Aufnahmen durchführen. Geben Sie Ihre PIN ein und starten Sie eine Aufnahme. Die Lampe leuchtet jetzt rot auf. Damit die Aufnahme Ihnen und ihrer Veranstaltung in Stud.IP zugeordnet werden kann, schreiben Sie bitte eine E-Mail an das ZMML. Ad-Hoc-Aufnahmen werden nicht automatisch veröffentlicht, um einem Missbrauch durch Dritte vorzubeugen.

VI.) Klicken Sie auf die Vorschaubilder und wählen Sie damit eine mögliche Kameraperspektive aus.(7) Die Hörsaalkamera zoomt und schwenkt automatisch in die angegebene Position. Im Hörsaal HS-2010 haben Sie zusätzlich ein Live-Vorschaubild der Kamera.

Opencast

Je nach Länge der Aufnahme dauert die Aufarbeitung der Videomaterialien und Bereitstellung in Stud.IP mehrere Stunden.

I.) Sobald Ihre Aufnahmen vom System bearbeitet sind, stehen diese in Ihrer Veranstaltung in Stud.IP im Karteireiter Opencast zur Voransicht zur Verfügung.(1) 

II.) Sie können:

  • Über den Button Feedback eine E-Mail an den technischen Support spezfisch zu einem Video senden. (2)
  • Ihre Aufnahmen sichtbar / unsichtbar schalten. (3)
  • Den Schnitteditor öffnen, um Ihre Aufzeichnungen nachträglich zu schneiden. (4)
  • Ihre Aufnahmen löschen. (5)

ACHTUNG: endgültig gelöschte Aufnahmen können nicht mehr hergestellt werden.

Opencast Studio

Opencast Studio eine einfache, webbasierte Anwendung zum Aufzeichnen von Bildschirm, Mikrofon und Webcam.  Mit Opencast Studio können Sie einzelne Screencasts im Home-Office produzieren oder ganze Vorlesungen im Hörsaal aufzeichnen. Für eine gelungene Aufzeichnung ist ein Mikrofon mit guter Klangqualität essentiell. Bei Präsenzaufzeichnungen im Hörsaal empfehlen wir den Einsatz eines Bluetooth-Headsets, damit sie in ihrer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt sind.

Sie erreichen Opencast Studio über cast.zmml.uni-bremen.de oder direkt in Stud.IP in ihrer Veranstaltung im Plugin Opencast unter den Punkt „Video aufnehmen“.  [Weitere Informationen]

Opencast Plugin in Stud.IP

Das Opencast-Plugin in Stud.IP ist die zentrale Schnittstelle zum Hochladen und bereitstellen von Ihren Videos. Hier finden sie ihre automatisierten Hörsaalaufnahmen wieder und können die mit Opencast Studio erstellten Screencasts hinterlegen. [Weitere Informationen]