Zum Hauptinhalt springen

Workshop-Programm

Das Programm umfasst sowohl Workshops zu karriererelevanten Schlüsselqualifikationen als auch zur Reflexion von und zum Umgang mit gender- und diversitätsspezifischen Erfahrungen in der Wissenschaft. Gemeinsam mit erfahrenen Trainerinnen entwickeln Sie Handlungsstrategien für Ihre weitere Verortung in der Wissenschaft. Dabei haben Sie die Möglichkeit, eigene Beratungsanliegen und Lernziele einzubringen. Hierfür ist Ihre Bereitschaft zur Selbstreflexion, zum Lernen in der Gruppe und ein vertrauensvoller Umgang miteinander notwendig.

Die Workshop-Inhalte werden auf Ihre Bedarfe zugeschnitten und umfassen in der Regel folgende Themen:

  • Karriereentwicklung in der Wissenschaft
  • Selbstpräsentation und Networking
  • Gender- und Diversitätskompetenz für die wissenschaftliche Laufbahn
  • Umgang mit gender- und diversitätsspezifischen informellen Ausgrenzungen oder Benachteiligungen
  • Drittmittelstrategieentwicklung

Neben den fachlichen Workshops sorgen ein Vorbereitungsseminar, die Zwischenbilanz und eine Abschlussveranstaltung für einen gut strukturierten Lernprozess. Die Veranstaltungen ermöglichen Ihnen eine gezielte Planung und Umsetzung Ihrer Vorhaben im Mentoringprogramm.

Alle Trainerinnen verfügen über eine breite Expertise zum Wissenschaftssystem. Sie bringen zudem ihre unterschiedlichen Kompetenzen und Lebensrealitäten hinsichtlich der Dimensionen von Diversität mit ein.

Trainer*innen im Programm

Almut Dietrich arbeitet seit 2014 als Beraterin und Trainerin in der Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt - Expertise und Konfliktberatung (ADE) an der Uni Bremen. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin mit einer Ausbildung als Systemische Beraterin / Therapeutin (DGSF) und einem Masterstudium als Coach, Supervisorin und Organisationsberaterin. Sie verfügt über langjährige berufliche Erfahrung in der Beratung und Qualifizierung von Einzelpersonen, Teams und Organisationen in den Themenfeldern Antidiskriminierung und Konfliktmanagement. Über ihre Tätigkeit als Beraterin und Trainerin an unterschiedlichen Universitäten und die vertiefte Auseinandersetzung mit den Besonderheiten von „Führung in der Wissenschaft“ im Rahmen einer Forschungsarbeit hat sie Einsichten in das Hochschulsystem aus unterschiedlichen Perspektiven gewonnen.

Im Rahmen des plan m Programms bietet sie einen Workshop zu den Themen Kommunikation, Konflikt und Diskriminierung an und führt in die Methode der kollegialen Beratung ein.

Dr.in Cassandra Ellerbe ist promovierte Anthropologin und arbeitete über 10 Jahre in verschiedenen EU-Forschungsprojekten. Ihre Forschungsschwerpunkte zu Gender, Intersektionalität, rassismuskritische Bildung, Migration, Flucht/ Asyl, Schwarze Diaspora in Europa und postkoloniale Studien bilden die Grundlage für ihre Trainerinnentätigkeit.

Sie ist seit 2011 zertifizierte Diversity, Social Justice und Embodied Social Justice Trainerin und arbeitet international auf diesem Gebiet (www.cassandraellerbe.com).

Derzeit ist sie Referentin für Diversity & Inclusivity im YUFE Projekt (Young Universities for the Future of Europe) an der Universität Bremen.

Im Rahmen des plan m Programms bietet sie gemeinsam mit Nurten Karakaş Workshops zu Gender- und Diversitätskompetenz für die Mentees und die Mentor*innen an.

Franziska Jantzen arbeitet seit 2001 als selbstständige Coach und Trainerin im Wissenschaftsbereich. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften in Bremen und den USA hat sie sieben Jahre in der Arbeitsstelle Chancengleichheit der Uni Bremen gearbeitet und so den Wissenschaftsbetrieb von innen kennen gelernt. Besonders am Herzen liegt ihr die Unterstützung aller, die nicht von Haus aus den akademischen Habitus eingeübt haben oder aber mit Ausgrenzungstendenzen der wissenschaftlichen Organisationen konfrontiert sind, aber leidenschaftlich gerne in der Wissenschaft arbeiten und dort ihre Zukunft gestalten möchten. Sie bringt ihre Erfahrungen als Referentin in verschiedenen Programmen für Bildungsaufsteiger*innen in der Wissenschaft sowie für Wissenschaftlerinnen mit Beeinträchtigung mit.

Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Karriereentwicklung und Verhandlungen in der Wissenschaft, Berufungstrainings, Neuberufenen-Coachings, sowie das Auftrittstraining.

Auf ihrer Webseite schreibt sie den Blog: Vorsingen, der Blog für die letzten 100 Meter auf dem Weg zur Professur. (www.jantzen-entwicklungen.de)

Im Rahmen des plan m Programms bietet Sie einen Workshop zum Thema Karriereplanung in der Wissenschaft an.

Nurten Karakaş ist Dipl. Pädagogin. Sie studierte Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Berlin. Derzeit arbeitet sie an der Stiftungsuniversität Hildesheim als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Bildungsintegration, Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften (ZBI). Hier koordinierte sie 2014-2020 das Promotionskolleg des ZBI. Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören Migrations- und Rassismusforschung. Sie verfügt über Weiterbildungen zur Mediatorin, zur (Lern-)Coach und zu Diversity-Management und ist seit 2006 als Interkulturelle Kompetenz-, Diversity- und Social-Justice-Trainerin tätig.

Im Rahmen des plan m Programms bietet sie gemeinsam mit Dr.in Cassandra Ellerbe Workshops zu Gender- und Diversitätskompetenz für die Mentees und die Mentor*innen an.

Dr.in Beate Scholz ist geschäftsführende Gesellschafterin der Scholz CTC GmbH. Sie arbeitet seit 2003 international als Strategieberaterin, Trainerin, Karriere-Coach, Expertin und Gutachterin in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsorganisationen. Vor ihrer Firmengründung war sie 12 Jahre für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) tätig, wo sie den Bereich 'Nachwuchsförderung und wissenschaftliche Karriere’ aufbaute und leitete. Im Zentrum ihrer Aktivitäten stehen die Themen 'Entwicklung der wissenschaftlichen Karriere', 'Förderung der Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft' sowie 'internationale Forschungskooperation’.

Im internationalen Kontext ist Beate Scholz als Gutachterin für mehrere Wissenschaftsorganisationen sowie als Expertin u.a. für die Europäische Kommission tätig. Zudem arbeitet sie wissenschaftlich zu Themen wie 'Value-based Doctoral Education', 'Intellectual Risk Taking', 'Career Tracking of Researchers' sowie 'Individualising peer review and merit assessment'.  Seit 2007 ist sie Mitglied des globalen Forschungsnetzwerks 'Forces and Forms of Change of Doctoral Education Worldwide' (University of Washington, Seattle und UC Berkeley).  Des Weiteren ist sie Projektbeteiligte an Inspireurope, einer seit 2019 von der Europäischen Kommission im Marie Skłodowska Curie Programm geförderten Initiative zur Unterstützung und Förderung gefährdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Im Rahmen des plan m Programms bietet Beate Scholz einen Workshop sowie Einzelcoachings zur Karriereentwicklung durch individuelle Forschungs- und Drittmittelstrategien an.

Mechtild Scott ist Systemischer Business Coach (SG), Diversity Trainer*in (EWdV) und hat einen Master in Informations- und Erziehungswissenschaft (M.A.). Als Lehrende an verschiedenen Hochschulen zu den Themen Organisationsentwicklung, Veränderungsmanagement in Organisationen, Sozialökonomie/-management verfügt sie über Erfahrungen im Wissenschaftssystem, die sie in ihre Arbeit als Trainer*in für Verhandlungs- und Karriereberatung mit einbringt.

Mechtild Scott ist Mitglied in der Kommission für Diversity und Social Justice der Alice-Salomon-Hochschule Berlin sowie in der GEW Projektgruppe Doktoranden/Hochschulpolitik.

Im Rahmen des plan m Programms bietet sie einen Workshop zu Selbstpräsentation und Networking in der Wissenschaft an.

 

Dr.in Lisa Spanka promovierte an der Universität Bremen und untersuchte in ihrer Arbeit die Konstruktion von Geschlecht und Nation in Geschichtsmuseen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Gender Studies mit intersektionalem Fokus sowie Museumsforschung und Diskursanalysen. Während ihrer Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin erlebte sie, welche Anforderungen an Wissenschaftler*innen gestellt werden und welche Freude die Arbeit in der Wissenschaft bereiten kann. Im Rahmen ihrer Arbeit an der Arbeitsstelle Chancengleichheit berät und unterstützt sie Nachwuchsissenschaftlerinnen* aller Fachbereiche der Universität Bremen. Thematische Schwerpunkte ihrer Beratung liegen auf Zeit- und Selbstmanagement, Promotionsfinanzierung, berufliche Orientierung. Sie bietet zudem Workshops zur beruflichen Orientierung, zur Promotionsplanung sowie zu wissenschaftlichen Themen wie Geschlecht und Körperlichkeit an.

Als Programmleiterin ist sie Ihre Ansprechpartnerin für all Ihre Anliegen und Fragen während der Teilnahme an plan m. Sie unterstützt Sie bei der Mentor*innensuche und im Matchingprozess. Im Rahmen des Workshop-Programms führt Lisa Spanka die prozessbegleitenden Workshops durch und ist Co-Trainerin im Workshop zu Kommunikation, Konflikt und Diskriminierung sowie bei den kollegialen Beratungen.