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Auf dem Weg zur Bioökonomie: Potentiale identifizieren und nutzen

Die Transformation zur Bioökonomie läuft nicht automatisch ab und muss daher aktiv gesteuert werden. Das Forschungsprojekt BioTOP zeige, dass es einer effizienten und logisch zusammenhängenden Innovationspolitik bedarf, um einen nachhaltigen Strukturwandel zu ermöglichen.

Die entgegengesetzten Entwicklungen einer zunehmenden Weltbevölkerung und endlicher Ressourcen stellt unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem, das im Wesentlichen auf der Nutzung fossiler, nicht erneuerbarer Ressourcen basiert, vor immense Herausforderungen. Die Transformation von einer kohlenstoff- zu einer biobasierten Ökonomie funktioniert allerdings nicht automatisch. Vielmehr ist für die Reorganisation des bestehenden Produktions- und Konsumsystems weitreichender struktureller Wandel nötig.

In einem Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2020/21, welches unter dem Thema "Bioökonomie" steht, stellt Nils Grashof das Forschungsprojekt BioTOP vor und formuliert nach einem Jahr erste Zwischenergebnisse: 

  • Die Transformation zur Bioökonomie läuft nicht automatisch ab und muss daher aktiv gesteuert werden.
  • Eine funktionierende Integration der bioökonomischen Aktivitäten in bereits bestehende Kontexte des Innovationssystems ist entscheidend für einen erfolgreichen strukturellen Wandel.
  • Die Identifikation von Transformationspotentialen bzw. -hindernissen ermöglicht die Umsetzung zielgenauer innovationspolitischer Maßnahmen, die bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen helfen.
Verweis zu einem Beitrag des CRIE zum Wissenschaftsjahr 2020/21 des BMBF