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Auszeichnung

Felix Wilmsen erhält den Leopold-Scheidl-Preis

Die Österreichische Geographische Gesellschaft (ÖGG) hat Felix Wilmsen vom artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit mit dem Leopold-Scheidl-Preis für Wirtschaftsgeographie 2016 ausgezeichnet. Felix Wilmsen erhielt den Preis für seine Masterarbeit mit dem Titel Je mehr, desto weniger? Das Verhältnis von Wachstumskritik und alternativen Wirtschaftskonzepten des Postwachstums zum kapitalistischen System.

Die Preisverleihung fand am 5. Dezember 2017 in Wien statt. Dort würdigten ÖGG-Präsident Prof. i.R. Dr. Helmut Wohlschlägl und der Geschäftsführer des Geographie-Fonds, Prof. i.R. Dr. Albert Hofmayer, „eine Studie, die in hervorragender Weise in den Stand der wissenschaftlichen Diskussion eingebettet ist und durch soliden theoretischen Hintergrund, hohes Reflexionsniveau und weitreichende Durchdringung komplexer Zusammenhänge und interdisziplinär geführter Debatten beeindruckt.“

Der Leopold-Scheidl-Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird einmal jährlich für herausragende Abschlussarbeiten aus der Wirtschaftsgeographie und verwandten Fachgebieten vergeben. Die ausgezeichnete Arbeit wurde im Jahr 2015 im Studiengang Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Bremen verfasst. Sie wurde betreut von Prof. Dr. Ivo Mossig vom Institut für Geographie und Dr. Johannes Herbeck vom artec. Die Arbeit wurde anschließend als artec-Paper veröffentlicht und kann hier   heruntergeladen werden.

Felix Wilmsen ist seit Januar 2016 Doktorand im Themenbereich Nachhaltige Entwicklung und Environmental Governance am artec. Er forscht und lehrt zu den Themen Degrowth und Wachstumskritik. In seinem Dissertationsprojekt setzt er sich mit der Gefahr einer möglichen Vereinnahmung der Degrowth-Bewegung durch anti-emanzipatorische Kräfte auseinander.