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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Linguistik / Language Sciences, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Studienbeginn ab WiSe 16/17, 1. Studienjahr - PFLICHTMODULE (Profilfach und Komplementärfach) (BPO 2016)

LS1 Einführung in die Linguistik (insgesamt 6 bzw. 9 CP)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de

Das Modul "Einführung in die Linguistik" führt in die Wissenschaft von der menschlichen Sprache ein. Es umfasst die "Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft" (einschließlich Tutorium) im Wintersemester und die "Introduction to the Linguistics of Text and Discourse" im Sommersemester. In diesem Pflichtmodul können 9 CP (Komplementärfach: 6 CP) erworben werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-1-LS1-1Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B2900 (2 SWS)

Diese Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für alle Studierenden des BA-Studiengangs Linguistik / Language Sciences. Zusätzlich wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch zwecks Vertiefung und Übung des Seminarstoffs besonders empfohlen wird. (Die Chance, die Abschlussklausur zu bestehen, erhöht sich durch den Besuch des Tutoriums signifikant.) Die Veranstaltung führt in die zentralen Fragestellungen der Allgemeinen und Vergleichenden Linguistik ein und bietet einen Überblick über die verschiedenen Sprachebenen. Dabei wird hauptsächlich das unabdingbare Handwerkszeug für das weitere Studium vermittelt, nämlich die grundlegende Fachterminologie und die wichtigsten Forschungs- und Analysemethoden. Ein besonderer Akzent liegt auf der frühen Vermittlung von sprachlichen Strukturen, die aus dem Deutschen und verwandten Sprachen nicht unbedingt bekannt sind. Ein Skript sowie eine Sammlung von Übungsaufgaben wird zur Verfügung gestellt.
Die Modulprüfung wird in gemischter und kumulativer Form abgelegt: in die Note ein gehen zwei schriftliche Ausarbeitungen in Kleingruppenarbeit, individuelle Mitarbeit im Seminar sowie eine individuell zu bestehende, zweistündige Klausur am Semesterende.

Thomas Stolz
10-82-1-LS1-2Tutorium zur Einführung in die Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 1010 (2 SWS)
Thomas Stolz

LS2 Einführung in Postcolonial Language Studies/ Introduction to Postcolonial Language Studies (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragte: Frau Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
Bei diesem zweisemestrigen Modul wird darum gebeten, sich erst im zweiten Semester, d.h. im SoSe, zur Modulprüfung anzumelden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-1-LS2-1Einführung in die Postcolonial Language Studies / Introduction to Postcolonial Language Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Diese Veranstaltung ist der erste Teil des zweisemestrigen Pflichtmoduls LS2, das im Sommersemester 2020 fortgeführt wird. Zum Abschluss dieser Veranstaltung wird eine kleinere Studienleistung (Protokoll) als Modulprüfungsvorleistung verlangt, während die eigentliche Modulprüfung im Sommersemester stattfindet. Das gesamte Modul ist mit 6 CP verpunktet.
Das Seminar bietet einen breit angelegten Überblick zum Themenbereich „Sprache und Gesellschaft“ unter besonderer Berücksichtigung (post)kolonialer Situationen. Die vorgestellten Theorien und Methoden entstammen einerseits der Sozio- und Kontaktlinguistik und andererseits dem kulturwissenschaftlichen Forschungsparadigma der Postcolonial Studies, das hier auf die Analyse sprachlicher Verhältnisse angewandt wird. Kernthema der Veranstaltung sind sprachliche Diversität und damit assoziierte Macht- und Herrschaftsverhältnisse in verschiedenen Gesellschaften. In jeweils einer Sitzung werden u.a. folgende Themen angesprochen: Sprachliche Variation, Sprache und Kultur, Sprache und Identität, Sprachkontakt, traditionelle und moderne Mehrsprachigkeit, sprachliche Superdiversität, Kontaktsprachen, Sprache und Macht/ Dominanz, Sprachideologien, nationale und postkoloniale Sprachpolitik, Sprachplanung, Sprachbedrohung und Sprachrevitalisierung etc. Mit Hilfe von Beispielen und Auszügen aus theoretischen Texten werden die einzelnen Themenbereiche vorgestellt und in Bezug auf das Kernthema des Seminars diskutiert.
Wenn möglich, sollte diese Veranstaltung vor dem 2. Seminar im Sommersemester besucht werden. Wenn dies nicht möglich ist, bitte die Modulbeauftragte kontaktieren! Die Modulnote kann erst nach der erfolgreichen Absolvierung des 2. Seminars vergeben werden.

Christel Stolz

LS3 Angewandte Linguistik (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de

Das Modul "Angewandte Linguistik" führt in die anwendungsorientierten Aspekte der Sprachwissenschaft ein und gibt u.a. Einblicke in mögliche Berufsfelder linguistischer Absolventen. In diesem Pflichtmodul können insgesamt 6 CP erworben werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-76-4-WD-1c-01Key Topics in Linguistics: Linguistic Methods for Socio-Critical Reading: Society and Gender

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)

This course will deal with the principles underlying language use, with a specific focus on differences and the construction of gender and sexual orientation. We will learn that gender is seen as a dichotomy in some research such as sociolinguistics and that other research claims that gender interactional patterns are not a reflection of the individual’s nature but rather of some performance that the individual is accomplishing. According to this view, "gender is doing, not being." But also there is more to know about the different research methodologies of language, sex and gender categories. These include Sociolinguistics, Conversation analysis, Corpus linguistics, Critical discourse analysis, Discursive Psychology, Feminist Post-Structuralist Discourse Analysis and Queer Theory. Subsequently, students will be required to develop a project of their own, analysing the language used by people of different gender, sex or sexual orientation in a particular communication situation of their own choice.

Dr. Inke Du Bois

LS4 Sprachstrukturen - Grammatik I und II (insgesamt 6 CP)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
Bei diesem zweisemestrigen Modul wird darum gebeten, sich erst im zweiten Semester, d.h. im SoSe, zur Modulprüfung anzumelden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-1-LS4-1Phonologie und Morphologie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:00 - 20:00 GW2 B2880 (2 SWS)
Susanne Hackmack ((LB))

2. Studienjahr (BPO 2016)

LS5 Linguistisches Kolloquium A (3 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M82-1-3-LK-112. Nordwestdeutsches Linguistisches Kolloquium WiSe 2019/2020
23. und 24. November 2019 in Raum GW2 B3009/3010

Colloquium

Einzeltermine:
Sa 23.11.19 - So 24.11.19 (So, Sa) 08:00 - 18:00 GW2 B3009 u. GW2 B3010
Thomas Stolz

LS6 Linguistisches Kolloquium B (3 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M82-1-3-LK-2Workshop "Number categories"

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Di 24.03.20 09:00 - 18:00 GW2 B2880
Christel Stolz

Empiriemodul I (EM) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: <stolz@uni-bremen.de>
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-78-5-C1a-1Síntaxis y tipología lingüística
BA; MEd;Romanistik International

Seminar
ECTS: 6 CP

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 19:30 GW2 B1405 NUR Mo. + Di. (2 SWS)
Dr. Tabea Salzmann ((LB))
Benjamin Saade
10-82-3-4- EMI-1Polysynthetic Morphology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)
Maria Mazzoli ((LB))

Lektüremodul I (LM) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-3-4-LMI-ISprachliche Relativität: die Sapir-Whorf-Hypothese

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (2 SWS)

Die (üblicherweise, aber fälschlich so genannte) Sapir-Whorf-Hypothese oder sprachliche Relativitätstheorie (engl. "linguistic relativity hypothesis") könnte man (sehr vorläufig und ungenau!) etwa so formulieren: Eine bestimmte Sprache zu sprechen hat Einfluss auf das Denken ihrer Sprecher. In der Sprachwissenschaft und -philosophie, aber auch in der Populärwissenschaft und Literatur findet sich dieser Gedanke seit mindestens zweihundert Jahren. Erst in den letzten Jahrzehnten ist es aber möglich geworden, die Hypothese einer empirischen Überprüfung zu unterziehen, was zu einem erneuten Anwachsen des Interesses in akademischen und nichtakademischen Kreisen geführt hat.
Im Seminar werden vier Themenblöcke bearbeitet: 1) die philosophisch-sprachwissenschaftliche Vorgeschichte der Hypothese, 2) Edward Sapir, Benjamin Lee Whorf und ihre wirklich belegten vs. die ihnen zugeschriebenen Aussagen zum Thema sprachliche Relativität, 3) Popularisierungen und künstlerische Umsetzungen der Hypothese und 4) neuere empirische Forschungsprojekte, in denen linguistische und psychologische Erkenntnisse in Beziehung gesetzt werden, um endlich zu einer empirisch fundierten Bewertung der Hypothese zu gelangen.

Christel Stolz

Methodenmodul I (MM) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-3-4-MMI-1Feldforschungsmethoden

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 B0080 GW2 B1580 (2 SWS)

Diese Veranstaltung führt in die grundlegenden Methoden der linguistischen Feldforschung ein. Datenerhebung durch Feldforschung zeichnet sich dadurch aus, dass die Sprachdaten in der üblichen Lebenswelt der Gewährspersonen erhoben werden und nicht z.B. unter kontrollierten Laborbedingungen. Die Erwartung dabei ist, dass solcherart gewonnene Daten „natürlich“ sind, also nicht maßgeblich vom üblichen Sprachverhalten der Gewährspersonen abweichen und somit repräsentativ sind. Der Begriff „Feldforschung“ bezeichnet nicht eine Methode, sondern ein ganzes Bündel von Verfahren, die unter den beschriebenen Feldbedingungen angewandt werden können, z.B. sozio- oder ethnolinguistische Interviews, teilnehmende Beobachtung, interaktive Methoden, Dokumentation durch Sprachaufnahmen u.v.m. In der Veranstaltung werden die wichtigsten Ansätze, aber auch wichtige Fragen wie Forschungsethik, Vorbereitung, Arbeitsplanung u.a. besprochen. Für die Modulprüfung sollen die Studierenden in Zweiergruppen eine eigene kleine Feldforschung durchführen und dokumentieren.
Lektüregrundlage:
Everett, Daniel; Sakel, Jeanette 2012. Linguistic fieldwork. A student guide. Cambridge etc.: Cambridge University Press.

Christel Stolz
10-82-3-4-MMI-2Empirische Forschungsmethoden: Eine Einführung für Studium und Bachelor-Arbeiten
In General Studies können 3 oder 6 CP erreicht werden. Im Studiengang Linguistik/Language Sciences B.A. können 6 CP erreicht werden.

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 FVG M0160 IW3 0210 (2 SWS)

Methodische Einführungen sind oft Bestandteil von Masterstudiengängen. Zu Beginn des Studiums haben Studierende der sprachlichen Fächer selten Kontakt mit (eigenen) empirischen Erhebungen. In der Bachelor-Arbeit kann aber durchaus bereits empirisches Arbeiten in jeglicher Form relevant sein. Daher richtet sich dieses Seminar an Studierende im Bachelorstudium, die Interesse an Daten(erhebungen) haben und diese ggf. für ihre Bachelor-Arbeit oder als Vorbereitung dafür nutzen wollen. Wir besprechen im Laufe des Semesters verschiedene Instrumente und Methoden, um Datengrundlagen zu schaffen. Behandelt werden dabei empirische Designs (bspw. mündliche und schriftliche Befragungen, Beobachtungen, Korpusanalysen, Experimente, Metaanalysen) und Instrumente (bspw. Fragebögen, Interviews, Korpora, Tests, Beobachtungsbögen). Zudem wird auf Verfahren bei der Auswertung der erhobenen Daten eingegangen.
Ziel ist es, schon in einer frühen Phase des Studiums Licht in die Hintergründe empirischer Studien zu bringen, um Studierende zu eigenen Forschungen zu befähigen. Damit ist es also auch eine Vorbereitung für eigene Projekte im späteren Verlauf des Studiums. Im Seminar soll sowohl Raum für die einschlägige Literatur als auch für eigene Projekte sein.

Charlotte Siemeling
10-M82-1-4-MM-1Language and cognition (in englischer Sprache)
Modultyp B/C im Studiengang Language Sciences, M.A.

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 GW2 B1630 (2 SWS)

Language and Cognition (for both BA and MA levels)
How do we produce and interpret language? By human brains. This means that for any enterprise that enhances human comprehension and knowledge, what goes on inside individuals’ heads must be a prime concern.
In this course, we will draw on sights and tools from cognitive science, cognitive linguistics, and cognitive psychology to explore the links between language, cognitive, and social/political action. Among the topics we will discuss are frame semantics, conceptual metaphor theory, conceptual binding and neural reuse, relevance theory, the discourse-knowledge interface, systems of the human mind, categorization, moral-political reasoning, cognitive grammar, contextualization, mental models of events, discourse (language use) and gender, power abuse and manipulation, and identity construction.
Here, the term 'language' is extended to include, not just words and sentences, but all forms of symbolic interaction (gesture, sign language, art, architecture, dance, music, etc.).

Ahmed Elsayed

Sprachkompetenzmodul I (SM) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Stolz, Kontakt: stolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-3-4-SMI-1Maltesisch - linguistisch betrachtet

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Thomas Stolz

Theoriemodul I (TM) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. John Bateman, Kontakt: bateman@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
03-BB-801.01Mensch-Technik-Interaktion
Human Computer Interaction
(ehemals Interaktions-Design)

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 MZH 1380/1400 Kurs

Profil: DMI, MC.

Die Veranstaltung hat lediglich den Titel verändert, Studierende, die sie schon unter dem Titel "Interaktions-Design" in vorigen Semestern abgeschlossen haben, können sie sich nicht erneut anrechnen lassen.

Robert Porzel
Prof. Dr. Rainer Malaka
Dr. Tanja Döring
03-MB-711.13Automatische Spracherkennung
Automatic Speech Recognition

Vorlesung
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 MZH 1110 Vorlesung
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 MZH 1100 Übung

Profil: KIKR.
Modultyp C (6 CP) im Studiengang Language Sciences M.A.

Der Kurs "Automatische Spracherkennung" bietet eine Einführung in die automatische Spracherkennung. In diesem Kurs werden die Sprachverarbeitung beim Menschen, Signalverarbeitung, statistische Modellierung von Sprache sowie die wesentlichen praktischen Ansätze und Methoden für den Einsatz automatischer Spracherkennung behandelt.

Tanja Schultz
Jochen Weiner
Miguel Angrick, M. Sc

Sprache in Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (WÖ) (6 CP) im SoSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
Diese Veranstaltung wird nur im Sommersemester angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-xxN.N.
Diese Veranstaltung wird nur im SoSe angeboten.

Seminar
N. N.

Übersetzen und Dolmetschen als internationale Kommunikation (ÜD) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-3-4-ÜD-1Übersetzen und Dolmetschen als interkulturelle Kommunikation

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 B1170 (2 SWS)

Übersetzen und Dolmetschen bilden eines der wichtigsten Praxisfelder, in denen Forschungsergebnisse der Linguistik zur Anwendung kommen. Empirische Untersuchungen zeigen einen stark steigenden Bedarf an Übersetzungen als Folge des Internationalisierungsprozesses, vor allem in der Wirtschaft (über 1 Milliarde Seiten pro Jahr allein in den EU-Ländern, vgl. Schmitt 1993). Übersetzt werden vor allem technische, wirtschaftliche und juristische Fachtexte. Das berufsbezogene professionelle Übersetzen unterscheidet sich deshalb markant vom philologischen Übersetzen an Schulen und Universitäten. Praxistaugliche Übersetzungskompetenz ist insofern kein automatisches Nebenprodukt eines Fremdsprachenstudiums, sondern benötigt eine eigene fachliche Orientierung. Dafür sollen in dieser Veranstaltung die Grundlagen vermittelt werden.
Das Seminar behandelt folgende Themen:
* Übersetzen und Dolmetschen als Form der internationalen interkulturellen Kommunikation
* Forschungsgegenstände und Forschungsmethoden der Übersetzungswissenschaft
* Übersetzungsprobleme, Übersetzungsstrategien, Übersetzungstechniken
* Fachtextübersetzen
* Literarisches Übersetzen
* Computergestütztes Übersetzen (elektronische Nachschlagewerke, translation memory-Systeme, maschinelle Übersetzungssysteme)
* Evaluation von Übersetzungen/Übersetzungskritik
* Übersetzungsbedarf und Übersetzungsmarkt
* Arten des Dolmetschens
* grundlegende Dolmetschtechniken.
Literatur zum Einstieg:
Snell-Hornby, Mary /Hönig, Hans G./Kußmaul, Paul/Schmitt, Peter A. (Hrsg.) (2/1999): Handbuch Translation. Tübingen: Stauffenberg. (Handbuch mit 114 Artikeln zu allen einschlägigen Themen rund um das Übersetzen und Dolmetschen; enthält zu jedem Thema Literatur).
Koller, Werner (7/2004): Einführung in die Übersetzungswissenschaft. Heidelberg: Quelle & Meyer (UTB). (Standardwerk zur Einführung, leicht verständlich)

Prof. Dr. Hans Krings

Sprache und Journalismus (SJ) (6 CP) im WiSe

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Hans Krings, Kontakt: krings@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-76-4-D-1a-01Key Topics in Linguistics: The Language and Discourse of Sports (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 A3390 (CIP-Labor FB 10) (2 SWS)

This seminar explores the specifics of language used in the context of sports. We will look at the structure of language in a variety of sports-related contexts and discourse domains (e.g. newspaper reporting and different types of live sports commentary). How do the context- and situation specific circumstances of live sports commentary (or any other online form of commentary) shape the structure of the language used in this register? Is the language of sports only a narrow, specialised domain or can it be transferred to other domains?

After a general introduction to the concepts of register, genre and style we will examine phonological, lexical, syntactic, sociolinguistic and cognitive aspects of the language of sports. In the course of the seminar students will carry out small-scale empricial research projects in which they collect and analyse data.

Preparatory reading: No mandatory reading required, but for those with a keen interest the following books are recommended for browsing:

Burkhardt, Armin & Peter Schlobinski (eds.) 2009. Flickflack, Foul und Tsukuhara. Der Sport und seine Sprache. Mannheim: Duden.

Caldwell, David, John Walsh, Elaine W. Vine & Jon Jureid (eds.) 2016. The Discourse of Sport. Analyses from Social Linguistics. London & New York: Routledge.

Lavric, Eva, Gerhard Pisek, Andrew Skinner & Wolfgang Stadler (eds.) 2008. The Linguistics of Football. Tübingen: Narr.

Prof. Dr. Marcus Callies
10-82-3-4-SJ-1Sprache und Journalismus

Seminar

Einzeltermine:
Di 11.02.20 - Mi 12.02.20 (Di, Mi) 10:00 - 17:00 GW2 B3770
Di 25.02.20 - Mi 26.02.20 (Di, Mi) 10:00 - 17:00 GW2 B3770

Mindestens ein Viertel aller Absolventen von philologischen Studiengängen, die keinen Lehrberuf ergreifen, gehen in den Journalismus. Trotzdem wird in den philologischen Studiengängen auf dieses mögliche bzw. wahrscheinliche spätere Betätigungsfeld ihrer Absolventen wenig Bezug genommen. So kommen z.B. typisch journalistische Textsorten wie Meldung, Kommentar, Feature oder Pressemitteilung im Studium in der Regel nicht vor. Auch über die besonderen Bedingungen, unter denen journalistisches Schreiben in der Praxis stattfindet, erfahren die Studierenden wenig. Stehen sie jedoch später in dieser Praxis, ist häufig für eine Reflexion des eigenen sprachlichen Tuns keine Zeit mehr, obwohl der Umgang mit Sprache für fast alle Journalisten einer der wichtigsten Bestandteile ihres beruflichen Alltags ist.
In diesem Seminar soll versucht werden, die TeilnehmerInnen näher an das genannte Praxisfeld heranzuführen. Im ersten Teil des Seminars werden vor allem Produkte des journalistischen Schreibens, also Texte aus Tageszeitungen, Zeitschriften, Magazinen, Online-Publikationen usw. auf die zugrundeliegenden Textmerkmale und Formulierungsstrategien hin analysiert. Im zweiten Teil sollen die TeilnehmerInnen anhand konkreter Schreibaufgaben praktische Erfahrungen bei der Produktion eigener journalistischer Texte für verschiedene Medien, einschließlich Hörfunk und Fernsehen sammeln.

Literatur zur Einführung:
Bucher, Hans J. (2003): Texten und Textdesign. Sprache und Verständlichkeit der journalistischen Informationsvermittlung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Dulisch, Ralf (2000): Schreiben in Werbung, PR und Journalismus. Das Berufsbild des Texters für Massenmedien. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.
Häusermann, Jürg (2/2005): Journalistisches Texten. Sprachliche Grundlagen für professionelles Informieren. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Heijnk, Stefan (1997): Textoptimierung für Printmedien. Theorie und Praxis journalistischer Textproduktion. Frankfurt a.M.: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Mast, Claudia (Hrsg.) (10/2004): ABC des Journalismus. Ein Handbuch. Konstanz: UVK. (Darin umfangreiche Bibliographie zu allen behandelten Themen!)
Meier, Klaus (2007): Journalistik. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
Schneider, Wolf/ Raue, Paul-Josef (6/2011): Das neue Handbuch des Journalismus. Reinbek: Rowohlt.

Prof. Dr. Hans Krings

3. Studienjahr (BPO 2016)

LS7 Linguistisches Kolloqium C (3 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M82-1-3-LK-34. Vielfaltslinguistik-Tagung

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mi 25.03.20 - Do 26.03.20 (Mi, Do) 09:00 - 18:00 GW2 B2890 u. GW2 B2900
Christel Stolz

LS9 Bachelorarbeit (15 CP)

Modulbeauftragte: Dr. Christel Stolz, Kontakt: cstolz@uni-bremen.de
Im Rahmen des Abschlussmoduls werden die Studierenden auf die Abfassung der benoteten Bachelorarbeit (9 CP) vorbereitet und bei ihrer Durchführung begleitend betreut. Das Abschlussmodul LS9 besteht aus einer Kombinationsprüfung: Bachelorarbeit (9 CP), Workshop und Linguistisches Kolloquium (6 CP). Die Studierenden werden durch das Linguistische Kolloquium (unbenotet, 3 CP) (aus dem Angebot für LS5–LS7) und den Workshop mit mündlichem Referat (unbenotet, 3 CP) auf Themenbereiche hingewiesen, die in einem anschließenden Masterstudium für sie relevant werden können
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-82-6-LS9-1Workshop
Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Blockveranstaltung

Der BA-Workshop ist eine Pflichtveranstaltung für alle Profilfachstudierenden der Linguistik, die im Wintersemester 2019/2020 ihre Abschlussarbeit beginnen. In der Mitte des WiSe ergeht eine schriftliche Einladung zu einer Vorbesprechung an alle Studierende, die sich bis dahin bei Stud.IP angemeldet haben. Bei der Vorbesprechung wird gemeinschaftlich der Termin des Workshops festgelegt, der meist in den Semesterferien liegt. Beim Workshop sollen die Studierenden ein kurzes (ca. 30 min.) Exposé ihrer Arbeit präsentieren, das anschließend im Plenum diskutiert wird. Die Abschlussarbeit muss zum Zeitpunkt des Workshops noch nicht abgeschlossen sein, vielmehr geht es um die Darstellung von work in progress. Die Präsentation der Abschlussarbeit ist unbenotet.

Christel Stolz
Aktualisiert von: TYPO3-Support