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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Politikwissenschaft, B.A./LA/Politik-Arbeit-Wirtschaft, LA

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

POL-M10 - Politische Theorien moderner Gesellschaften / Political Theory of Modern Societies

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M10-2"Postdemokratie"? "Illiberale Demokratie"? "Erosion der Demokratie?" Die gegenwärtige Krise der Demokratie aus der Perspektive der politischen Theorie
Postdemocracy? Illiberal Democracy? Erosion of Democracy? Approaches from political theory to the current crisis of democracy

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 SFG 1080 (2 SWS)

Die Krise der Demokratie und die Autoritarisierung von Staat und Gesellschaft stellen gegenwärtig wohl das virulenteste Thema in der Politikwissenschaft dar. Worin zeigt sich aber die Krise der Demokratie und die zunehmende Autoritarisierung? Mit dieser Frage werden wir uns anhand von heterogenen Krisendiagnosen aus dem Bereich der politischen Theorie auseinandersetzen. Das Seminar will in zentrale Begriffe wie u.a. Postdemokratie, Rechtspopulismus, Ausnahmezustand, illiberale Demokratie und Autoritarismus ebenso wie in kontroverse Deutungen ‚der Krise‘ einführen. Auf diese Weise sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Was ist in der Krise: der Staat, die Politik, die Demokratie, die Gesellschaft oder fordistische Selbstverständlichkeiten? Wie verhält sich die gegenwärtige Krise der Demokratie zur liberalen-repräsentativen Demokratie? Ist die Krise der Demokratie Konsequenz des Neoliberalismus? Wie lässt sich der Übergang von einer krisenhaften Demokratie zu autoritären Politikformen fassen? Warum sind ‚Politiken der Angst‘ so erfolgreich? Zeigt sich an dem EUropäischen Migrationsregime das Versagen der Menschenrechte oder deren Aporie? Was macht ‚Anti-Genderismus‘ so attraktiv für autoritäre und rechtspopulistische Akteur*innen? Wie können politische Strategien aussehen, die der gegenwärtigen Krise entgegenwirken?

Gundula Ludwig
08-26-5-M10-3Klassikerinnen der Politischen Theorie
Classic Female Authors of Political Theory

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Der Kanon der Politischen Theorie wird, vor allem in der politischen Ideengeschichte, von männlichen Autoren dominiert. In diesem Seminar soll dieser verengte kanonische Blick aufgebrochen werden, indem Texte aus den letzten drei Jahrhunderten diskutiert werden, die ausschließlich von Autorinnen geschrieben worden sind. Dabei wird die Politische Theorie breit abgedeckt, es werden Schriften u.a. zu Fragen des Sozialismus, der Demokratie, der Parteien, der Macht, der Gerechtigkeit, der postkolonialen Konstellation und natürlich auch der Geschlechterverhältnisse gelesen.

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff

POL-M11 - Internationale Politik / International Politics

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M11-3NGOs in World Politics (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

This class focusses on the non-governmental organizations (NGOs) and their activities in world politics. After dealing with some definitional work, we examine the different ways for NGOs to engage with global governance organizations (like the United Nations), multinational corporations and national governments. The class helps us to understand determinants for NGO effectiveness in advocating for specific policies or principles, from human rights advocacy to the representation of specific group interests. Crucially, we deal with the challenges that NGOs face including a backlash against "foreign influences" in some places and more widespread criticism that (some) NGOs lack accountability. During the second half of the class, we will investigate the activities of selected NGOs in specific policy fields, including environmental governance, Internet governance and migration.

Dennis Redeker
08-26-5-M11-5Wirtschaft in den Internationalen Beziehungen

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 1030 (2 SWS)

Das Seminar dient zum einen einer Einführung in die Grundlagen der (internationalen) Politischen Ökonomie. Zum anderen soll es beispielhaft die Anwendung verschiedener Ansätze der Politischen Ökonomie auf Fragen der Internationalen Beziehungen zeigen.

Literatur zur Vorbereitung:
Gilpin, Robert 1987: The Political Economy of International Relations, Princeton: Princeton University Press.
Weingast, Barry R./Wittman, Donald (eds.) 2006: The Oxford Handbook of Political Economy, Oxford: Oxford University Press.
Frieden, Jeffry A./Lake, David A. 2000: International Political Economy. Perspectives on Global Power and Wealth, London: Routledge, 4th.
Blyth, Mark (ed.) 2009: Routledge Handbook of International Political Economy (IPE): IPE as a Global Conversation, London: Routledge.

Art der Prüfungsleistung (CP):
MPL (3 CPs): Referat im Seminar und Essay
GPL (6 CPs): Referat im Seminar und Hausarbeit

Dieter Wolf
08-26-5-M11-6Zwischen Handelsstreit und gegenseitiger Abhängigkeit: Außenwirtschaftspolitik in Zeiten von Trump & Co.
Between trade conflict and mutual dependence: Foreign trade policies in times of Trump u. Co

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Sebastian Botzem

POL-M12 - Vergleichende Systemanalyse und europäische Politik / Comparative Politics and European Politics

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M12-3Introduction to American Politics (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 (2 SWS)

This class provides an introduction to the American political system and to contemporary American politics. It offers a deeper theoretical understanding of the structural and long-lasting forces in American politics which help to interpret current political trends. The first part of the course deals with the US constitution and the three branches of government it lays out. The second part of the class deals with important concepts and challenges in American politics that transcend daily politics and are deeply rooted within political culture. This includes discussions related to elections and political parties, ethnicity/race in politics, and the role of money in US politics. Finally, the third part of the class invites us to engage with current topics in American politics. Here, historical and conceptual insights from previous weeks should help us better understand today's debates.

Dennis Redeker
08-26-5-M12-4Kollektive Arbeitsbeziehungen in Deutschland sowie im europäischen Vergleich
The German Collective Bargaining System and a European Comparison

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 FVG W0090 (2 SWS)

Im Seminar werden Struktur und Organisation der deutschen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände vorgestellt. Ferner werden Einblicke in die Lohnpolitik vermittelt. Darüber hinaus werden zentrale theoretische Ansätze dieses Politikfeldes vorgestellt. Es erfolgt auch eine Einführung zum britischen und dänischen System der Interessenvertretung und Tarifpolitik sowie ein vergleichender Überblick.

Dr. Irene Dingeldey
08-26-5-M13-3Jugendarbeitslosigkeit als Problem der Arbeitsmarktpolitik
Youth Unemployment as a Problem of Labour Market Policy

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 FVG W0090 (2 SWS)

Das Seminar führt ein in das spezifische Probleme der Jugendarbeitslosigkeit. Im Vordergrund stehen dabei einerseits spezifische Arbeitsmarktstrukturen. Andererseits wird der Übergang von Schule in Ausbildung und Arbeitsmarkt fokussiert. Dabei werden sowohl quantitative als auch qualitative Analysen exemplarisch diskutiert. Abschließend werden unterschiedliche Typen der Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in Europa vorgestellt.

Dr. Irene Dingeldey

POL-M13.1 - Policy- und Sozialstaatsforschung / Policy and Welfare State Research

vormals: POL-M13 - Staatsaufgaben
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M13-1Der "aktivierende Sozialstaat" im internationalen Vergleich
An International Comparative Analysis of the Activating Welfare State

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Der „aktivierende Sozialstaat“ stellt gegenwärtig in den meisten europäischen Staaten das sozialpolitische Leitbild dar. Mit dem auf dem Prinzip von „Fördern und Fordern“ basierenden Konzept wurde eine Neudefinition wohlfahrtsstaatlicher Aufgaben und Verantwortungen vorgenommen, die weitreichende Konsequenzen für die Sozial-, Wirtschafts-, Gesundheits-, Bildungspolitik und weitere Politikfelder nach sich zog.
Das Seminar wird in einem ersten Teil theoretische Grundannahmen, Ursprünge und Entstehung des Ansatzes im internationalen Vergleich analysieren. Schwerpunkte stellen u. a. die Wohlfahrtsstaatspolitik im Thatcherismus, das Leitbild des „schlanken Staats“, das Konzept des „Enabling State“, Dritter Weg und New Labour sowie das dänisch/niederländische Modell der Flexicurity dar. In einem zweiten Teil werden konkrete Umsetzungen des „aktivierenden Sozialstaats“ international vergleichend untersucht. Dabei werden über die direkten sozial- und wirtschaftspolitischen Wirkungen hinaus auch generelle Einflüsse auf das politische System und die politische Kultur der jeweiligen Staaten thematisiert.

Literatur:
Jens Borchert: Die konservative Transformation des Wohlfahrtsstaates. Großbritannien, Kanada, die USA und Deutschland im Vergleich, Frankfurt am Main, New York 1995; Irene Dingeldey: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat. Governance der Arbeitsmarktpolitik in Dänemark, Großbritannien und Deutschland, Frankfurt am Main, New York 2011; Werner Eichhorst/Otto Kaufmann/Regina Konle-Seidl (Hg.): Bringing the Jobless into Work? Experiences with Activation Schemes in Europe and the US, Berlin, Heidelberg 2008; Gøsta Esping-Andersen (Hg.): Welfare States in Transition. National Adaptations in Global Economies, London, Thousand Oaks 1996; Stephan Lessenich: Die Neuerfindung des Sozialen. Der Sozialstaat im flexiblen Kapitalismus, Bielefeld 2008; Susanne Lütz/Roland Czada (Hg.): Wohlfahrtsstaat. Transformation und Perspektiven, Wiesbaden 2004; Erika Mezger/Klaus-W. West (Hrsg.): Aktivierender Sozialstaat und politisches Handeln, 2. Aufl., Marburg 2000; Frank Nullmeier/Friedbert W. Rüb: Die Transformation der Sozialpolitik. Vom Sozialstaat zum Sicherungsstaat, Frankfurt am Main, New York 1993; Amparo Serrano Pascual/Lars Magnusson (Hg.): Reshaping Welfare States and Activation Regimes in Europe, Brüssel 2007.

Dr. Nikolas Dörr, Dipl.-Pol., M.A.
08-26-5-M13-3Jugendarbeitslosigkeit als Problem der Arbeitsmarktpolitik
Youth Unemployment as a Problem of Labour Market Policy

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 FVG W0090 (2 SWS)

Das Seminar führt ein in das spezifische Probleme der Jugendarbeitslosigkeit. Im Vordergrund stehen dabei einerseits spezifische Arbeitsmarktstrukturen. Andererseits wird der Übergang von Schule in Ausbildung und Arbeitsmarkt fokussiert. Dabei werden sowohl quantitative als auch qualitative Analysen exemplarisch diskutiert. Abschließend werden unterschiedliche Typen der Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in Europa vorgestellt.

Dr. Irene Dingeldey

POL-M14 - Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland / The Political System of the Federal Republic of Germany

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M14-1Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland seit 1949
Political Extremism in the Federal Republic of Germany since 1949

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Politischer Extremismus zeichnet sich primär durch eine (gewaltbereite) Ablehnung der Demokratie aus und tritt in verschiedenen Erscheinungsformen (Rechts-, Links-, Ausländer- und religiöser Extremismus) auf. Die Extremismusforschung stellt ein wichtiges Teilgebiet der Politik- und Sozialwissenschaften dar. Dieses Seminar gibt eine Einführung in dieses Forschungsfeld und stellt darüber hinaus die Entwicklung und Intensität von Extremismusformen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 dar.
Nach einer historischen Einführung widmet sich das Seminar in einem ersten, theoretischen Teil verschiedenen Theorien des Extremismus, ideologischen Grundlagen unterschiedlicher Extremismustypen und definitorischen Abgrenzungen (u. a. zwischen Extremismus, Radikalismus, Populismus, Totalitarismus, Terrorismus). In einem zweiten Teil gibt das Seminar einen Überblick über konkrete Formen des Politischen Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland seit 1949. In einem dritten Teil werden Grundlagen der Extremismusbekämpfung erläutert (u. a. Konzept der „wehrhaften Demokratie“, Politikfeld der Inneren Sicherheit und institutionelle Akteure wie der Verfassungsschutz).

Literatur:
Ralf Altenhof/Sarah Bunk/Melanie Piepenschneider (Hg.): Politischer Extremismus im Vergleich, Berlin, Münster 2017; Uwe Backes: Politische Extreme. Eine Wort- und Begriffsgeschichte von der Antike bis in die Gegenwart, Göttingen 2006; Uwe Backes, Eckhard Jesse: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland, 4. Aufl., Bonn 1996; Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hg.): Verfassungsschutzbericht 2018, Berlin 2019; Bernhard Frevel: Innere Sicherheit. Eine Einführung, Wiesbaden 2018; Maximilian Fuhrmann: Antiextremismus und wehrhafte Demokratie. Kritik am politischen Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland, Baden-Baden 2019; Eckhard Jesse/Tom Mannewitz (Hg.): Extremismusforschung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, Baden-Baden 2018; Steffen Kailitz: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einführung, Wiesbaden 2004; Alexander S. Kirshner: A Theory of Militant Democracy. The Ethics of Combatting Political Extremism, New Haven, London 2014; Tom Mannewitz et al.: Was ist politischer Extremismus? Grundlagen, Erscheinungsformen, Interventionsansätze, Frankfurt am Main 2018; Manus I. Midlarsky: Origins of Political Extremism: Mass Violence in the Twentieth Century and Beyond, Cambridge u.a. 2011.

Dr. Nikolas Dörr, Dipl.-Pol., M.A.
08-26-5-M14-2„Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft“ – Ursprünge und Wirkungen der Agenda 2010
There is no Right to Laziness in our Society - Origins and Effects of the Agenda 2010

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Am 6. April 2001 sagte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem Interview mit der BILD-Zeitung: „Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.“ Die polarisierende Aussage Schröders steht stellvertretend für die intensive und emotionale Debatte, die bis heute über die Reformen der Agenda 2010 geführt wird.
Das Seminar gibt zuerst einen Überblick über die Entstehungsfaktoren dieser umfangreichen Sozialstaatsreform. Dabei werden politische, ökonomische, soziale und kulturelle Einflüsse gleichermaßen berücksichtigt. Über die einzelnen Maßnahmen der Agenda 2010 hinausgehend wird in dem Seminar insbesondere der Frage nachgegangen, welche Faktoren zu einem derart tiefgreifenden Wandel sozialpolitischer Leitbilder beigetragen haben. Im zweiten Teil des Seminars werden Auswirkungen der Agenda-Politik analysiert: Vom Wandel des Parteiensystems (Entstehung der WASG, Krise der SPD) über ökonomische Effekte bis zu hin zu ihrer Wirkung auf die europäische und internationale Politik.

Literatur:
Tony Blair: The Third Way. New Politics for the New Century, London 1998; Irene Dingeldey: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat. Governance der Arbeitsmarktpolitik in Dänemark, Großbritannien und Deutschland, Frankfurt am Main, New York 2011; Christoph Egle/Reimut Zohlnhöfer (Hg.): Ende des rot-grünen Projektes. Eine Bilanz der Regierung Schröder 2002–2005, Wiesbaden 2007; Anke Hassel/Christof Schiller: Der Fall Hartz IV. Wie es zur Agenda 2010 kam und wie es jetzt weitergeht, Frankfurt am Main, New York 2010; Simon Hegelich/David Knollmann/Johanna Kuhlmann (Hg.): Agenda 2010. Strategien – Entscheidungen – Konsequenzen, Wiesbaden 2011; Bodo Hombach: Aufbruch. Die Politik der neuen Mitte, München, Düsseldorf 1998; Sebastian Nawrat: Agenda 2010 – ein Überraschungscoup? Kontinuität und Wandel in den wirtschafts- und sozialpolitischen Programmdebatten der SPD seit 1982, Bonn 2012; Frank Nullmeier: Die Agenda 2010: Ein Reformpaket und sein kommunikatives Versagen, in: Thomas Fischer et al. (Hg.): Politische Reformprozesse in der Analyse. Untersuchungssystematik und Fallbeispiele, Gütersloh 2008, S. 145-190; Wolfgang Merkel: Die Dritten Wege der Sozialdemokratie ins 21. Jahrhundert, in: Berliner Journal für Soziologie, 1/2000, S. 99-124; Edgar Wolfrum: Rot-Grün an der Macht. Deutschland 1998–2005, München 2013.

Dr. Nikolas Dörr, Dipl.-Pol., M.A.
08-26-5-M14-3Politische Parteien und das Parteiensystem in Deutschland
Political Parties and the Party System in Germany

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 (2 SWS)

Das Seminar führt in grundlegende Theorien und Konzepte des Parteienwettbewerbes am Beispiel der Bundesrepublik ein. Dazu werden wir die Entwicklung des Parteiensystems der Bundesrepublik international vergleichend analysieren und die Parteiensysteme der Bundesländer gegenüberstellen. In dem Seminar werden zudem Grundlagen der historischen Entwicklung deutscher Parteien, Parteifamilien und der Regierungsformen in den Ländern untersucht.
Im ersten Teil werden Konzepte von Parteiensystemen und des politischen Wettbewerbes vorgestellt und diskutiert. Ein zweiter Teil führt anhand praktischer Beispiele in Ansätze zur Bestimmung von Parteipositionen und Indizes der Parteienforschung ein. In einem dritten Teil befassen wir uns mit speziellen Themen der Parteienforschung wie der Änderungen der Wählerbindung und der Repräsentation von Frauen.
Der Kurs stellt Theorien, Forschungsansätze und Techniken der Politikwissenschaft vor. Es werden grundlegende Kenntnisse zum politischen System der Bundesrepublik und der Vergleichenden Politikwissenschaft sowie ein Interesse an empirischer Sozialforschung und die Fähigkeit zur Lektüre englischsprachiger Fachtexte erwartet.

Dr. Holger Döring

General Studies: Politikwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-GS-1Bremer Kolloquium für Politische Theorie
Political Theory Colloquium

Blockveranstaltung

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 UNICOM 7.2210 (InIIS - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

Im Bremer Kolloquium zur Politischen Theorie, das wöchentlich am InIIS stattfindet, wechseln Beiträge von Gästen und InIIS-Mitgliedern sowie Diskussionen aktueller Literatur aus dem Bereich Politische Theorie. Das Kolloquium dient zum Austausch zwischen Studierenden, Doktorand*innen, und Dozent*innen und bietet gerade Studierenden einen Einblick in die aktuelle politisch-theoretische Forschung in Bremen und darüber hinaus.
Texte (gescannte Literatur und Papiere der Referenten) werden vorab über den Mail-Verteiler des Kolloquiums zur Verfügung gestellt. Eingeladen sind alle Interessierten – geben Sie also dieses Programm gerne weiter. Falls Sie sich auf den Mailverteiler setzen lassen möchten, kontaktieren Sie Martin Nonhoff unter <martin.nonhoff@uni-bremen.de>.

CP-Erwerb im Kolloquium (General Studies)
Studierende aller Studiengänge (auf BA- wie MA-Niveau) sind eingeladen, am Bremer Kolloquium für Politische Theorie teilzunehmen (wobei ich um kurze Vorabsprache per Mail – martin.nonhoff@uni-bremen.de – oder in der Sprechstunde bitte). Im Kolloquium können nun im Wintersemester 2018/19 erstmals auch Credit Points für den General-Studies-Bereich erworben werden. Der CP-Erwerb ist auf 3 CP je Semester limitiert. Die drei CPs können Sie erwerben, indem Sie entweder (a) zu einer Sitzung ein Protokoll verfassen oder (b) einen Essay zu einem politisch-theoretischen Thema Ihrer Wahl verfassen (Themenwahl aber nur nach vorheriger Absprache in der Sprechstunde).

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
Aktualisiert von: TYPO3-Support