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Ziel 4 – Innovativ lernen und lehren

Die Herausforderung

In den vergangenen fünf Jahrzehnten ist in vielen Ländern und auch in Deutschland der tertiäre Bildungsbereich deutlich ausgebaut worden. Es ist eine doppelte Herausforderung, die Qualität und Besonderheit eines akademischen, universitären Studiums auch bei großen Studierendenzahlen zu erhalten – und sich gleichzeitig für die kommenden Jahrzehnte auf den demografischen Wandel und eine zunehmende Konkurrenz um Studierende einzustellen. Schon heute werben die deutschen Universitäten mit attraktiven Studienangeboten national  und international um Studierende. An diesem Wettbewerb nehmen zahlreiche andere tertiäre Bildungsanbieter teil, die an Stärke und Attraktivität gewinnen.

Unser Weg

Die Universität Bremen bemüht sich intensiv um hoch qualifizierte Studierende aus Deutschland und der Welt. Dabei setzt sie auf Innovation in der Lehre als Standortvorteil. Mit dem forschenden Lernen als Profilmerkmal hat die Universität das Projektstudium aus ihren Gründungszeiten neu interpretiert. Neugier, kritisches Fragen und methodisches Problemlösen sind die Kernelemente dieser Form der Persönlichkeitsbildung.

Weil sich fachliche Qualifikationsanforderungen und Berufsbilder ändern, werden in Bremen mit dem forschenden Lernen aus den Disziplinen heraus grundlegende Kompetenzen ausgebildet, die sich in den unterschiedlichsten Kontexten anwenden lassen.

Mit der Profilierung des Studiums durch das forschende Lernen gehen eine neue, strategische Konzentration auf die Lehre und eine umfassende Qualitätssicherung einher, die bereits in die erfolgreiche Systemakkreditierung mündete. Diesen Weg werden wir fortsetzen und mit unserer Forschungsstärke systematisch auch die Lehre profilieren.

Unsere Ziele

  • Wir verankern das forschende Lernen als profilbildendes Merkmal in den Curricula, entwickeln disziplinenspezifisch passende Lehrprofile und machen das forschende Lernen zum Gegenstand hochschuldidaktischer Forschung.
     
  • Wir entwickeln Konzepte und Pilotvorhaben, um in ausgewählten Bereichen die Bachelorstudiengänge disziplinübergreifend anzulegen und Profilierungen erst in späteren Semestern des Bachelorstudiums vorzunehmen.
     
  • Wir erleichtern den Zugang für talentierte ausländische Studierende, etwa durch Bachelorstudiengänge mit englischsprachigem Einstieg und späterem Übergang zum Deutschen oder durch englischsprachige Masterprogramme.
     
  • Wir internationalisieren unsere bestehenden Studiengänge, erhöhen die kulturelle Vielfalt auf dem Campus und entwickeln zusammen mit internationalen Universitäten neue Studienprogramme.
     
  • Wir verbessern die Lehre und entwickeln sie kontinuierlich weiter. Dafür bieten wir Freiräume und Anreize und würdigen besondere Leistungen.