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1 x 0,5 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Doktorand/in)

Das Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe –

                  eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Doktorand/in)
                  in der Entgeltgruppe E13 TV-L (50%) - befristet für 3 Jahre

zum Forschungsthema  

Bestimmung von Ozonprofilen  aus kombinierten UV und IR Spektraldaten der Satelliteninstrumente S5P/TROPOMI und NPP/CRIS  

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeitennach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Die Abteilung „Physik und Chemie der Atmosphäre“ des Instituts für Umweltphysik (IUP, www.iup.uni-bremen.de) der Universität Bremen forscht international führend im Bereich Satellitenfernerkundung atmosphärischer Spurengase. Das IUP ist hierbei in eine Vielzahl nationaler und europäischer Projekte eingebunden, bei denen die Auswertung existierender (z.B. GOME-2) und neuer Satellitendaten (z.B. Sentinel-5-Precursor TROPOMI) eine wichtige Rolle spielen. Aus den spektralen Messungen dieser Satelliten werden Verteilungen von Spurenstoffen, u.a. Ozon, in der Erdatmosphäre bestimmt und analysiert. Insbesondere liefern S5P/TROPOMI und NPP/CrIS in Tandem Daten in sehr hoher räumlichen Auflösung.

Ziel der Forschungsarbeit ist die Entwicklung eines kombinierten UV/IR Ozonprofilretrievals für die im Tandem fliegenden Satelliteninstrumente TROPOMI/S5P (UV) und CrIS/NPP (IR) und die Demonstration der erfolgreichen Anwendung auf die Satellitendaten. Diese Arbeiten bilden eine wichtige  Grundlage für spätere systematische Anwendungen in zukünftigen Missionen (M-TG, M-NG) sowie für existierende Missionen (GOME-2/IASI auf Metop-A, -B, -C).

Anforderungsprofil:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Uni-Diplom/Master) in Physik, Astrophysik oder Meteorologie mit einer Durchschnittsnote besser als 2,0 im deutschen System oder B im angelsächsischen Notensystem
  • sehr gute Kenntnisse und einschlägige Erfahrung in mindestens einem der folgenden Gebiete: Satellitenfernerkundung, Strahlungstransport, Inversionstheorie, numerische Modellierung komplexer Systeme
  • sehr gute Programmierkenntnisse in mindestens einer höheren Programmiersprache (bevorzugt Python/FORTRAN) und gute Linux-Kenntnisse (einschließlich shell-Skripte)
  • starkes Interesse am Gebiet Satellitenfernerkundung der Atmosphäre
  • gute Kommunikationsfähigkeit, da Kooperationen mit europäischen Partnern
  • gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache (schriftlich und mündlich)

 
Das Institut für Umweltphysik bietet eine gute Arbeitsatmosphäre, die direkte Einbindung in die internationale Forschung und eine attraktive Ausstattung. Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation im Rahmen einer Promotion ist gegeben.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Kontakt :

Für Auskünfte steht Ihnen Dr. Mark Weber, Tel. +49 421 218 62080 oder
per E-Mail weberprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de zur Verfügung.
(siehe auch: http://www.iup.uni-bremen.de/UVSAT/)


Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse ab und inkl. Abitur) unter Angabe der Ausschreibungskennziffer A104/19 bis zum 06.06. 2019:

Institut für Umweltphysik
Universität Bremen
Sekretariat Prof. Dr. John P. Burrows
Frau Stephanie Drath
Otto-Hahn-Allee 1
D-28359 Bremen

oder in elektronischer Form (in einer zusammengefassten PDF-Datei) an sdrathprotect me ?!iup.physik.uni-bremenprotect me ?!.de.

Bewerbungsunterlagen werden nur in Kopie (keine Mappen) benötigt; sie werden bis zum Ablauf der Frist nach § 15 AGG aufbewahrt und danach vernichtet.
 

 

Erstellt am 09.05.19 von Alexandra Gutherz