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1 x 1,0 Doktorandin / Doktorand (w/m/d) im Bereich "Computational Social Science"

Das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen bietet eine dreijährige Doktorandenstelle an –unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe-, die im „Computerbasierte Kommunikation und Demokratie“ Lab (CCD) ansässig sein wird und vom „Informationsmanagement und Medientechnologie“ Lab (IMMT) (Fachbereich Mathematik und Informatik) mitgesponsert wird. Der/Die Doktorand/In wird mit den Laborleitern Prof. Yannis Theocharis und Prof. Andreas Breiter über den breiten Themenbereich der Computational Social Science arbeiten.

Doktorandin / Doktorand (w/m/d)
Entgeltgruppe 13 TV-L
mit 100% der regelmäßigen Arbeitszeit
für die Dauer von drei Jahren

Aufgaben:

  • Verfassen einer Dissertation mit Schwerpunkt auf einem der Forschungsgebiete der Labs
  • Forschung im Bereich der politischen Kommunikation, basierend auf computerbasierten Methoden wie Text-as-Data, Netzwerk- und Bildanalyse
  • Erforschung neuer methodischer Ansätze mit einem Schwerpunkt in Machine-learning und Natural Language Processiong
  • Unterstützung in der Lehre von computerbasierten Methoden für Sozialwissenschaftler/innen (Studiengänge des Fachbereich 9) und Modelle des Machine-learning in Mathematik und Informatik (Fachbereich 3)

Beschreibung der Lehrverpflichtung: Lehrverpflichtung im Umfang von 4 Semesterwochenstunden

Einstellungsvorrausetzungen:

  • Ein Masterabschluss in Kommunikations- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und/oder Soziologie, mit einem Schwerpunkt auf computerbasierten Methoden, oder in Informatik und Digitale Medien mit einem Schwerpunkt auf sozialen Phänomenen
  • Kenntnisse in quantitativen Methoden
  • Kenntnisse in computerbasierten Methoden (ein Schwerpunkt in text-as-data Methoden, insbesondere automatisierte Textanalyse und Machine-learning ist wünschenswert)
  • Nachgewiesene Erfahrung mit R, Python, Rubin, Java oder einer gleichwertigen objektorientierten Programmiersprache
  • Forschungsinteresse in politischer Kommunikation
  • Erfahrung mit Datenanalyse von sozialen Medien ist wünschenswert
  • Sehr gute Englischkenntnisse (C1), in Deutsch mindestens B2

Bewerberinnen/Bewerber, die bereits eine abgeschlossene Promotion vorweisen können, werden nicht berücksichtigt.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund sind willkommen. Bewerberinnen/Bewerber, die bereits eine abgeschlossene Promotion vorweisen können, werden nicht berücksichtigt.

Rückfragen sind an Prof. Dr. Yannis Theocharis (yannis.theocharisprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de) zu stellen

Bewerbung

Bewerbungen sollen folgende Unterlagen umfassen:

  • Ein zweiseitiges Motivationsschreiben. Seite 1 soll dabei Ihre inhaltlichen und methodischen Interessen beschreiben und erläutern, warum Sie glauben, dass Ihr Profil zu den Hauptzielen und der Mission der ZeMKI Labs passt. Auf Seite 2 soll kurz das Thema des Promotionsvorhabens skizziert werden, das Sie verfolgen möchten.
  • Lebenslauf
  • Eine Kopie Ihrer akademischen Zeugnisse
  • Eine Schreibprobe (Forschungsarbeit, Publikation oder Masterarbeit)
  • Namen von zwei Gutachterinnen oder Gutachtern, die Ihre bisherige wissenschaftliche Expertise einschätzen können

Bewerbungen unter Angabe der Kennziffer A4/20 senden Sie bitte bis zum 31.03.2020 an:

Universität Bremen
Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)
Frau Denise Tansel
Postfach 33 04 40
28334 Bremen

oder als PDF per E-Mail (Einzeldatei an): dtanselprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de  

Das Arbeitsverhältnis ist befristet und dient der wissenschaftlichen Qualifikation, die durch das Gesetz über den akademischen Befristungsvertrag, §2 (1) (Wissenschaftszeitvertragsgesetz) geregelt ist. Daher können Kandidaten nur dann zur Einstellung in Betracht gezogen werden, wenn sie noch über die entsprechenden Qualifikationszeiten gemäß § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Weitere Informationen:

Lab "Computerbasierte Kommunikation und Demokratie"
Das Lab „Computerbasierte Kommunikation und Demokratie“ untersucht wie digitale Kommunikation verschiedene Bereiche demokratischen Lebens verändert. Hierbei liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der Nutzung computerbasierter Methoden der Data Science in der Untersuchung dieser Fragen. Das Lab arbeitet sowohl zu methodischen als auch inhaltlichen Fragen. Methodisch erschliesst das Lab neue, innovative Methoden durch die digitale Informationen verarbeitet und für sozialwissenschaftliche Forschungszwecke verwendet werden. Hierbei liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf Fragen der Konzeptualisierung, Operationalisierung, Messung und validen Inferenz sozialer Phänomene. Inhaltlich konzentriert sich das Lab auf Fragen digitaler Partizipation, Collective Action, digitaler Bürgerbeteiligung und der Normalisierung von Incivility in Online-Kommunikation.

Lab "Informationsmanagement und Medientechnologie"
Das Lab "Informationsmanagement und Medientechnologie" verbindet theoretische Forschung zum Wandel von Organisationen (insbesondere im Bildungsbereich) im Zusammenhang mit der Mediatisierung mit anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung von Medientechnologien. Dabei integriert das Lab Informatik und Sozialwissenschaften. Dahinter steht die Grundannahme, dass der Organisationswandel mit und durch Medientechnologien nur durch ein empirisch fundiertes Verständnis des jeweiligen Anwendungskontextes untersucht werden kann. Entsprechend kommen eine Vielzahl qualitativer und quantitativer Methoden in den Forschungsprojekten zum Einsatz.

Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung
Als fachbereichsübergreifendes Forschungsinstitut der Universität Bremen befasst sich das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) mit Fragen des Medien- und Kommunikationswandels an der Schnittstelle von Kultur- und Sozialwissenschaften einerseits und Technikwissenschaften andererseits. Das Besondere ist dabei die interdisziplinäre Ausrichtung des Forschungsinstituts: An ihm sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Kulturwissenschaft, des Informationsmanagements, der Medienpädagogik und der Geschichtswissenschaft beteiligt. Das ZeMKI trägt die profilbildende Forschungsgruppe "Kommunikative Figurationen mediatisierter Welten" der Universität Bremen. Die profilbildende Forschungsgruppe wurde als "Creative Unit" im Rahmen des Zukunftskonzepts "Ambitious and Agile" der Universität Bremen als Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.

 

Erstellt am 28.02.20 von Alexandra Gutherz